Beiträge von Steini

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    Juro


    Zitat

    Ich hoffe ich habe die negative From des Vatertrainer darstellen können. Selbst habe ich genau sollche Leute schon erlebt.


    Hast du. Und die gibt es. Leider. Nur was tut man ( Verein ) dagegen in den meisten Fällen? Nichts, um niemand zu vergraulen.Was am Ende des Schreckens aber zwangsläufig oft passiert. In gut geführten Vereinen wird diesen Vätern, die sicherlich ihre Zeit auch anders verbringen könnten ( und das gilt für alle "Vatertrainer"!), unter die Arme gegriffen. In vielen Vereinen aber leider nicht. Mach mal. Wie ist egal. Hauptsache machen und keiner tritt aus. Hilfe? Unterstützung? Fehlanzeige!! Da kann man dann am Ende gut urteilen über diese "Ahnungslosen". Hören ja eh spätestens ab der D-Jugend auf.


    Leidtragende sind aber die Kinder. Und um die gehts !! Anstatt also darüber zu urteilen ist jeder einzelne von uns gefordert, jeden Neueinsteiger ( und zwar völlig wurscht ob Vater oder nicht ) zu unterstützen und zu helfen. Ob als Trainer, Jugendobmann oder was auch immer. Beratungsresistente gibts überall. Die haben dann eben Pech gehabt.




    Ein Trainerkollege und ich haben uns vom JO eine Liste der G und F-Jugendbetreuer geben lassen und unsere Hilfe und Unterstützung zu Beginn der neuen Saison angeboten. Sei es nur um sie mal bei einem Spiel zu vetreten, wenn sie verhindert sind. Hauptsächlich geht es uns aber um ein alters- und entwicklungsgerechtes Training für die Kinder, Organisation rund ums Training und/oder um zwischenmenschliche Probleme auch und gerade mit Eltern. Wir haben sicher nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Nach Abschluss des z.Zt. besuchten C-Lizenzlehrganges Breitensport aber bestimmt :) Und wenn nicht, weiß ich ja wo ich fragen kann ;) Und: Die Resonanz war für uns überaschend groß. Einige fragen schon jetzt nach TE'en oder nach bestimmten Übungen. Da schlummert Potential. Die wollen und sind für Tipps dankbar. Also nicht nur motzen, machen!!!




    Ich persönlich unterscheide was Begrifflichkeiten angeht zwischen Trainern und Betreuern. Beide sind ehrenamtlich, daher nicht minderwertiger. Was am Ende jedoch raus kommt, ist nunmal oft höchst unterschiedlich. Viele fangen aber als Betreuer an und werden später mal richtig gute Trainer. Da könnte auch der ein oder andere Vater drunter sein ;)

    Zitat

    Meine Jungs spielen die erste Halbzeit klasse,
    aber sobald zweite Halbzeit und Seitenwechsel, kommt auch der Einbruch, und sie finden
    nicht zu ihrem Spiel zurück.


    Stella


    Mich würde mal interessieren, was denn spielerisch so anders ist zwischen erster und zweiter Halbzeit.


    Und: Ist das auch gegen gleichartig spielende Mannschaften so? Mit gleichartig meine ich die Spielweise. Nach meinen Beobachtungen kann man gerade in diesen Altersklassen bis in den E-Bereich bei vielen Mannschaften folgende "Taktik" sehen: Abstoß-Rückpass zum Torwart- langer Hafer nach vorn- da stehen ein oder zwei Stürmer-technisch in der Regel die besten im Team-zudem schnell. Ob sie das auch im Defensivbereich sind, kann man meist nicht beurteilen, da sie ja vorne stehen bleiben ;) Sehr effektiv und erfolgversprechend. Vom Ergebnis her!! Und wenn du deine Jungs nie zurück gepfiffen hast sondern so gehandelt hast




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    Ich lasse sie ja spielen, darum fangen wir die Kontertore, gerade dann, wenn die egentlichen Verteidiger vom vielen nach vorne rennen (verschieben) müde sind


    dann haben deine Jungs bis zur Halbzeit schon richtig geackert!!! Tja, und in der zweiten Halbzeit fehlt dann irgendwann schlicht die Luft. Die der Gegner ob seiner "Taktik" ja noch hat. Manchmal hat man Glück und beim Gegner fehlt dann dieser "letzte Mann" (und damit die langen Bälle !!) bei einem Spiel.


    Der Rest ( langer Hafer vom Torwart und Stürmer, die nie was anderes gespielt haben / spielen brauchten / durften ) erledigt sich ab der D. Da gibt es die Rückpassregel und Abseits. Und für deine Jungs brauchst du nur wenig Zeit, um der Abwehrreihe das Verschieben beizubringen. Im Grunde haben sie ja seit Kindesbeinen nie was anderes gemacht.


    Deswegen mein Tipp so aus der Ferne: Achte mal auf die Spielweise des Gegners.

    Zitat

    Einige haben sich was die Jahrgänge btrifft geiirt ... dieses Jahr ist der Jahrgang 2001 an der Reihe!!!


    Sorry, aber es bleibt dabei: Nein :!: Du verwechselst DFB-Stützpunkt und Kreisauswahl vom Verband. Ich trainiere eine 2001er und habe Auswahlspieler dabei. Von der Kreisauswahl!! DFB Förderung beginnt ab D-Jugend. Das ist unabhängig von Landesverband. Die Sichtung dafür hat in Niedersachsen vor kurzem flächendeckend ( Sparkassencup ) stattgefunden. Für den Jahrgang 2000


    Zitat

    danach wurden 3 Trainingsspielchen à ca 15min gemacht in der dann auf Ansage der Trainer durchgemischt wurde ... auch dies find ich recht dürftig.


    In dieser Zeit haben sie schon mehr als genug gesehen.




    Zitat

    dieses Team gewann auch immer ... weiß nicht ob das was zur Auswahl bedeutet


    Nein.

    Zitat

    wer nicht "Vatertrainer" ist sondern ggf. auch Ziele hat die jenseits der Kreisklasse liegen kommt in den seltesten Fällen ohne Lizenz aus ..


    Aus dem Kontext gerissen macht der zweite Teil für mich Sinn. Der kausale Zusammenhang zum Vatertrainer erschließt sich jedoch für mich nicht. Zumal das Thema hier doch die C-Lizenz Breitensport ist.


    Zodiak


    Ist jetzt nicht persönlich auf Dich gemünzt, aber ich hatte in einem anderen Thread hier vor kurzem schon mal eine ähnliche Pauschalisierung im Bezug auf den Begriff "Vatertrainer" gelesen. Mit ähnlich negativer Richtung. Da habe ich es noch auf sich beruhen lassen. Nun aber möchte ich hier mal in die Runde fragen:


    Was ist/macht denn der "Vatertrainer"? Wie definiert ihr den Begriff?




    Sorry, paulwurf_mauli. Ist jetzt kurz Off-Topic. Aber das wurmt mich jetzt einfach.

    Andre, das mit der abnehmenden Lautstärke von Jugend zu Jugend sind auch meine Erfahrungen. Ob das dann auch die von Dir genannten Ursachen hat, vermag ich nicht zu beurteilen. Manches trifft wahrscheinlich so zu. Meine "Trainerkarriere" fing bei der D-Jugend bis zur A-Jugend an. Als ich dann nach längerer Pause als Minikickertrainer wieder angefangen habe, habe ich mich sehr über die Lautstärke neben dem Platz gewundert. Hauptsächlich waren dies jedoch Eltern und nur ganz selten bis nie ein Trainerkollege. Einer dieser wenigen Schreihälse, die die überwiegende Mehrzahl von uns mit in Verruf bringt, wurde, wie ich von einem Forumsmitglied erfahre habe, mittlerweile vom Verein auf Eis gelegt !! Bei einem anderen wurde durch ein Zeitungsartikel die Hose runter gelassen. Es rächt sich halt doch irgendwann.




    Ich bin sehr froh, dass ich zunächst ältere Jahrgänge bedient habe. Man sieht vieles wesentlich relaxter, da man weiss das bis zur D-Jugend das Fundament im individualtaktischen Bereich gelegt werden muss und dies hier verfeinert werden sollte, da mehr und mehr mannschafts-/ und gruppentaktische Inhalte an Bedeutung gewinnen. Dies wird jedoch dann schwierig zu vermitteln, wenn schon bei der individuellen Ausbildung viele Unzulänglichkeiten verbessert werden müssen. Und da liegen im Breitensportverein die individuellen Fortschritte bei den Kindern teilweise meilenweit auseinander. Haben wir hier im Forum ja schon zur Genüge diskutiert. Macht aber den Trainerjob in diesen Altersklassen auch zu einer Herausforderung und deswegen auch interessant. Einige erwarten aber nach meiner Einschätzung schon von ihren F-lingen, dass sie mannschafts-/ und gruppentaktisches Verhalten resp. eine Spielweise wie D- oder gar C-Jugendliche bringen. Im normalen Breitensportverein ist dies jedoch nicht zu erwarten und die übersteigerten Erwartungen können nicht erfüllt werden. Und dies äußert sich dann bei einigen "Experten" in Lautstärke.




    Ab D-Jugend wird es aber nach meinen Erfahrungen schon deswegen leiser, weil das Interesse der Eltern immer mehr abnimmt und schlicht weniger Zuschauer am Rand stehen. Ab C hast Du immer die selben Leute, die auch mit zu Auswärtsspielen fahren. Und die Kollegen die auch bis zur C-Jugend und weiter trainieren, kennen sich untereinander seit Jahren. Aufgrund dieser Tatsache ist es schon viel entspannter an der Seitenlinie.




    Man muss aber gerade in den unteren Altersklassen Zeichen setzen. Als meine Jungs in den älteren Jahrgang F kamen, haben wir bei einem Grillabend ein Spiel Väter gegen Mütter gemacht. Die Kinder waren Zuschauer. Vorher habe ich mir die Kinder geschnappt und ihnen gesagt, dass sie während des Spiels jeden Spielzug und jede Situation der Väter kritisierend kommentieren sollen. Möglichst nicht zu albern sondern laut und möglichst ernsthaft. Eben das Übliche: "Spiel ab. Lauf. Schieß. Doch nicht so. Leg den Ball weiter nach vorn. Nicht soooo weit. Nimm mehr Anlauf...." :sleeping:


    Kam natürlich nicht ganz authentisch rüber, aber die Message kam bei den Eltern an: "Stimmt, es nervt !" Aus einigen bricht es dann und wann noch mal raus. Ist auch okay. Emotionen gehören zum Fußball. Aber wenns mir zu Bunt wird, kommt eine deutliche Mahnung. Der Effekt ist, dass einige Wenige abwarten, auf welche Seite ich mich setze und sie dann von der anderen Seite zuschauen. Kommentare kommen dann auch noch. Aber eben nicht mehr laut :D

    Das war ein Spiel zweier Auswahlmannschaften. Und da ist es nicht unüblich in zeitlichen Blöcken zu spielen. Ich vermute die Zeitspanne wurde so gewählt, damit es sich auch lohnt und bietet die Möglichkeit für blockweise Einwechslungen.

    tobias.Hameln


    Anhand Deiner Beschreibungen vermute ich, dass Du die Truppe alleine betreust. Zuviele Baustellen für einen alleine :!:


    4ter Trainer in zwei Jahren bei einer F/E und offensichtlich viel nach Laissez-faire behandelt.


    Zumindest kannst Du schon mal behaupten, die ganze Palette eines Breitensportvereins bewältigen zu müssen. Eine echte Herausforderung.



    Möchte Dein Verein auch weiterhin eine Jugendmannschaft haben? Hast Du die Verantwortlichen mal um Hilfe gebeten? Wäre ein Elternteil ( die ja offensichtlich viel zu sagen haben :rolleyes: ) bereit, Dich zu unterstützen?

    Alexbonn


    Deswegen wäre es doch umso interessanter, wenn Du Dich explizit zu Themen äußerst. Mit pauschalen Äußerungen kann ich persönlich wenig anfangen. Zumindest kommt Deine Art ( mal völlig unabhängig vom Inhalt ) bei mir als offen und ehrlich rüber. Kontroverse Diskussionen machen dies Forum aus. Für mich zumindest. Also trau Dich, wenns auf den Nägeln brennt. Auf den Mond geschossen haben wir uns hier schon oft gegenseitig. Aber bisher sind alle danach wieder sicher gelandet ;)

    Zitat

    Geht es Euch auch so...wenn ja...was macht Ihr um abzuschalten


    Ja. Ich geh dann oft in dieses Forum. Und weiß, ich bin nicht allein :)


    siebener

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    nebenbei entdeckt man doch wieder andere dinge ausser fußball, vor allem, wenn man männer trifft, die davon so gar keine anhnung haben...


    Wo gibt's denn dat ?( ;(

    TW-Trainer
    Gerade was die Aus-/ und Weiterbildung der Torhüter in diesem Land betrifft oder anders betrachtet, die überprotional gute Auswahl im Spitzensportbereich, habe ich den Eindruck, dass innerhalb dieser Position kein "Nachholbedarf" gesehen wird. Nach dem Motto: "Eine Fußballnation, die solch eine Auswahl an international anerkannten Spitzentorhütern hat, kann nicht falsch ausbilden." Hat für mich schon ein Aussagewert, dass Jahr für Jahr Keeper in der Bundesliga zu sehen sind, die Spiel für Spiel,anders als ihre "Feldkollegen", konstant Spitzenleistungen erbringen. Liegt es daran, dass dieser elitäre Kreis ( meine dies auf aufgrund der gesonderen Stellung innerhalb einer Mannschaft ) die erworbenen Fähigkeiten auch besser weiter geben kann? Oder der Kreis deren, die es tatsächlich auch "beibringen" können, kleiner ist? Und daher fundierter ist?


    Zum Thema "verheizen" innerhalb einer Auswahl und was die Nebenwirkungen betrifft, gibt es hier im Forum vielfältig und oft Meinungsaustausch. Durchaus auch im kausalen Zusammenhang mit Interessenkonflikten von Auswahl-/Stützpunkttrainern und zeitgleich Vereinstrainern. Wäre interessant, wenn diese dies mal aus ihrer Sicht schildern.


    Wer seinen Spielern aber dieser Mühle aussetzt, sollte diese vorher über mögliche Konsequenzen informieren/vorbereiten. Egal in welcher Altersklasse!! Und das gilt gleichermßen für Eltern wie auch für Trainer! Schon klar: Mehr als überehrgeizige Eltern/Elternteile ( und um die geht es doch hauptsächlich, oder??) warnen, kann man nicht!


    So viel zum Thema Theoretiker :!: :!:




    Freue mich schon auf Deine ( ehrlichen ) Berichte, wenn bestimmte Sachen in Deiner D2 nicht laufen. Wer bitte schön kann auf diesen


    Zitat

    ich habe drei Söhne


    Erfahrungsschatz zurück greifen? Das aber nur nebenbei.

    Ein wesentlicher Baustein unseres Konzeptes beinhaltet die Betreuung der Betreuer/Trainer. Schwieriges da komplexes Feld. Ich denke, auch da werden wir Lehrgeld zahlen. No Risk no Fun.


    Aber wie ich finde ein oft vernachlässigter Faktor, der unmittelbar mit der Zukunft des Jugendfußballs verknüpft ist. Es scheint nicht mehr "In" zu sein, Verantwortung zu übernehmen. Ist jetzt auch Thema in der Zeitung hier gewesen. In dem kleinen Artikel wird dazu ermuntert, ein Amt zu übernehmen. Wenn man also über die Zukunft des Jugendfußballs diskutiert, sollte man dabei m.M.n. auch über Aspekte zur Steigerung der Attraktivität eines Kinder-/Jugendtrainerpostens nachdenken.

    Ich denke auch, dass man eben manchmal an seine Grenzen stößt. Diese Dinge können nur auf Verbandsebene geregelt werden. Ich vermute jedoch, das die Gegebenheiten und daraus resultierenden Folgen die Richtung vorgeben werden. Heisst: Flexible Altersklassen. Also tom, so schwer es fällt: Geduld. Irgendwann haben auch die "hohen Herren" keine andere Chance, dementsprechend zu handeln. Ist ähnlich wie bei der Entscheidung 9er Mannschaften bei D-Jugend.


    Wenn es sich bei ihm um ein Kind (bis E-Jgd) handelt, ist doch alles super: "Passen, Tricksen, Dribbeln alles Bestens". Meiner Erfahrung nach sind Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl hier oftmals entscheidend. Da ist der Trainer als Psychologe und Pädagoge gefragt. Ich würde es mal mit einem Einzelgespräch versuchen, in dem du dem Spieler /positiv/ vermittelst, dass er mehr vom Spiel haben könnte, wenn er etwas mehr Engagement zeigen würde, wenn er den Ball nicht hat. Aber das ist alles auch eine Frage des Alters. Ist das Kind noch jünger, so würde ich mir gar keine Sorgen machen, wenn es selbst damit kein Problem hat. Vieles in der Entwicklung von Kindern ist einfach eine Frage des Alters, das hast du vermutlich auch schon beobachtet.
    Ich versuche nur immer, auf die Befindlichkeiten der Kinder zu achten. Ganz wichtig im Kinderbereich ist die positive Motivation und der verständnisvolle und freundschaftliche, aber auch konsequente (d.h. für die Kinder verlässliche) Umgang mit den Schützlingen.


    Sehe ich genauso. Das Selbstbewusstsein der Kinder in dem Alter ist noch ein zartes Pflänzchen. Es ist eine für mich elementare Aufgabe von vielen als Kindertrainer, für starke "Wurzeln" zu sorgen. Der Rest kommt mit dem Alter. Stärkung des Selbstbewusstseins kann man schon mit Kleinigkeiten im Training erreichen.


    Beispiele: Dribbeln im Hütchenwald. Bei Eins auf den Ball treten, bei Zwei auf dem Ball sitzen, bei Drei zu zweit zusammen, bei Vier zu dritt, bei Fünf Hütchen berühren usw. Sobald es klappt, überträgst du das Rufen der Zahlen auf ein Kind. Verbunden mit einer offiziellen Übergabe des Traineramtes: "Oskar ist jetzt Trainer!" Und jetzt muss man Oskar nur dazu animieren, die Zahlen laut und deutlich zu rufen (= trau dich was ). Am Ende bekommt Trainer-Oskar Applaus von der Truppe und der nächste ist dran.


    Oder: Bei Übungen mit Anspielern wird vom Passempfänger immer laut der Name des Spielers gerufen, von dem der Pass kommen soll ( fördert zudem die Konzentration ).


    Oder: Immer abwechselnd darf ein Kind ( mit leichter Unterstützung vom Trainer ) ein Aufwärmspiel vorschlagen. Er muss es dann ( mit leichter Unterstützung vom Trainer ) den anderen erklären. Es ist sein Spiel (= Verantwortung übernehmen ) und am Ende bekommt er dafür wieder Applaus von der Truppe.


    Oder, oder, oder... ließe sich endlos fortführen. Setze den Grundstock im Training. Der Rest kommt früher oder später ( je nach individueller Veranlagung und abhängig von äußeren Faktoren ) von alleine.

    Unser Konzept sieht ja die Gründung einer JFG vor. Es ist sogar Bedingung ( aus diversen Gründen ). Ich berichte dann mal ab und zu, wie es läuft. Gerade auch was Anfangsschwierigkeiten im Rahmen der Regularien / des Finanziellen usw. betrifft. Vielleicht dienen dann unsere Erfahrungen und eventuelle Fehler bzw. "Kinderkrankheiten" anderen hier, wenn sie ähnliches vorhaben.


    Zitat

    Wer finanziert beispielsweise die beflockten Trainingsjacken?

    Was Beflockung angeht, haben wir aus der Trainerschaft für eine gebrauchte Beflockungsmaschine zusammen gelegt. Ist jetzt kein HighTech-Teil, aber erfüllt seinen Zweck. Ich mache die Woche vor Ostern wieder ein Trainingslager mit meinen und anderen interessierten Kindern. Und am Ende bekommt jedes teilnehmende Kind ein beflocktes T-Shirt mit Vereinsemblem und Namen. Ist mit dem Ding Ruck-Zuck gemacht. Ist nur eine Kleinigkeit, aber die Kinder sind Stolz wie Oskar. Ich glaube, es sind diese vielen Kleinigkeiten, die es am Ende ausmachen könnten, dass sie lange diesem Sport treu bleiben. Und wenn es nur dazu dient, dass sie später gern an diese Zeit zurück denken.