Beiträge von Steini

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    Zitat


    eine vierte Mannschaft gemeldet, für die ich nun zuständig bin.


    , ich aber jede Woche dann immer 2-3 Spieler aus den jeweiligen Mannschaften bekomme, die ich teilweise noch gar nicht kenne.

    Das hab ich jetzt nicht ganz verstanden. Betreust du nun hauptverantwortlich die vierte Mannschaft oder machst du Einzeltraining mit jeweiligen ( immer veränderten ) Trainingsgruppen ? Das wäre nämlich hinsichtlich Tipps nicht ganz unwichtig. Und wenn du Training hast, sind da dann auch die anderen drei E-Mannschaften auf dem Platz? Und von den fünf Trainern: Hilft dir da jemand ? Gib mal bitte ein bischen mehr Input zum Umfeld, dann kann man etwas gezielter Tipps geben.

    Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehhcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am reihgiten Paltz snid. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs. :D


    Aslo, Hbnihuo, imemr lckoer beilebn !

    :thumbup:

    Gängige Praxis ist doch wohl leider: Hauptsache einer macht es. Wie scheint dabei oftmals eher zweitrangig. Aus- und Fortbildung dito. In meinem Verein ist dies so und in der näheren Umgebung findet sich diesbezüglich kaum ein Verein, wo es anders aussieht. Daher kann ich dir nur "aus zweiter Hand" von einem Verein berichten, der seit Jahren konsequent ein Konzept verfolgt wie ich es mir auch in meinem Verein wünschen würde ( und ja: ich habe es dem Vorstand vorgeschlagen und bin gegen eine Wand gelaufen ). Dort gibt es einen Trainerkoordinator ( Inhaber einer B-Lizenz ). Der hat einzig und alleine die Aufgabe, die Jugendtrainer zu betreuen. Die Quote von Lizenzinhabern ist dort außergewöhnlich hoch. Mag Zufall sein, ich glaube dies eher nicht. Es ist jedoch keine Pflicht. Was dort jedoch Pflicht ist: Alle zwei oder drei Monate findet eine Jugendtrainerfortbildung statt. Oftmals wird hierzu auch ein Verbandstrainer eingeladen. Die Anzahl der Jugendmannschaften in diesem Verein spricht Bände!!


    Das Haupt"problem" von jüngeren Trainern hat Dobrin schon angesprochen. Mangelnde Akzeptanz aufgrund ihres Alters. Das gibt sich aus meiner Erfahrung aber im Laufe der Zeit. Seit froh, dass ihr diesen Nachwuchs habt. Den müsst ihr hegen und pflegen. Diese Jungs sind in der Regel noch voll im Spielbetrieb und wissen wovon sie reden. Daher zu deiner Frage um die richtige Ausbildung des Trainernachwuchses:




    Eingebettet in einem für alle geltenden, auf Nachhaltigkeit zielenden Konzept sind diese jungen Trainer die Säulen des Vereins. Ohne Konzept kann man nur hoffen, dass sie sich durch eigenes Engagement selber fortbilden. Das wiederum gilt aber für alle Altersstufen. Wenn ihr also untereinander einen guten, engen Kontakt habt, dann entwickelt ein solches Konzept und stellt es dem Vorstand vor.


    Dem kann ich mich zu 100% anschließen. Beim Rest kann ich euch nur raten, euch per PN auszutauschen.


    AndyE


    Schwieriges Thema das du hier ansprichst. Ich finde es aber schon mal aller Ehren wert, dass du hier um Tipps bittest. Zeigt es doch, dass dir diese Spieler nicht egal sind. Vorweg, diese Einstellung


    Zitat

    Wer nicht spielt, wird nach Trainingsbeteiligung und sozialem Verhalten - nicht zuletzt aber auch durch die Leistung - entschieden...


    finde ich für eine C-Jugend absolut nicht verwerflich. Grundsätzlich handelt es sich bei deinem Thread um einen wichtigen Bereich innerhalb einer Trainertätigkeit. Motivations- und Kommunikationsfähigkeit eines Trainers. Da trennt sich doch schnell die Spreu vom Weizen. In deinem Fall habe ich jetzt auch nicht den Königsweg, aber ich beschreibe dir mal wie ich vorgehen würde und vielleicht ist was für dich dabei bzw. hast du vermutlich selber vieles davon bereits schon gemacht. Gleich zu Beginn in einer Mannschaftsbesprechung die Situation darlegen und dabei die Richtlinie vorgeben:1. Training ist Pflicht. Wer nicht trainiert, spielt nicht. Würde auch für Messi gelten (auch wenn's weh tut :) ). 2. Trainingsleistung A: Wer engagiert und motiviert trainiert, erhält ( gedankliche ) Pluspunkte. Trainingsleistung B: Wer ( unberechtigt ) ständig meckert, mosert und Mannschaftskollegen nieder macht, erhält ( gedankliche ) Minuspunkte. Im Training würde ich besonders die Spieler durch loben motivieren, die eben nicht so oft spielen. Aber bitte nur wenn es auch berechtigt ist. Nicht loben des Lobens wegen, sonst machst du dich unglaubwürdig. Im Trainingsbetrieb würde ich ( bzw. mache ich dies schon bei meiner E-Jugend ) sehr viel Einzelgespräche führen. Während des Abschlussspiels ist oft Zeit dafür. Ich glaube das gerade diese Möglichkeit viel zu sehr venachlässigt wird ! Bei diesen Gesprächen bekommst du oft sehr gut mit, was in dem Spieler vorgeht. Gerade im Alter der C-Jugend für dich als Trainer immens wichtig, die Stimmung im Team zu kennen und den Jungs deutlich machen, dass du ihnen zuhörst, wenn sie was bedrückt. Und gerade den Spielern, um die es dir ja geht, würde ich vermitteln das sie ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft sind. Aber nochmal: Bleib authentisch!! Das wäre auch schon der für mich wichtigste Tipp.


    Dann würde ich z.B. bei einer Weihnachtsfeier diese Spieler für Trainingsleistung, Trainingsteilnahme oder was auch immer ehren. Die wären auf dieser Feier für mich der Mittelpunkt. Und zwar ganz ehrlich gemeint. Dann würde ich mich mit dem Trainer der D-Jugend zusammen schließen. Vielleicht hat der ein ähnliches Problem und ihr könnt im Rahmen eines Trainingsspiels für Spielpraxis der Spieler sorgen. Aber grundsätzlich kennt man doch mind. einen Trainer eines anderen Vereins, mit dem besonders gut kann. Freundschaftsspiele sollten da auch in der Woche möglich sein.


    Wie gesagt, ich habe auch nicht den Königsweg. Bist jetzt eben als Motivator gefragt.

    Ich für meinen Teil erkenne nicht so ganz den großen Unterschied oder Widerspruch zwischen DFB-Richtlinie und Grundgedanken eines Minifußballs. Es geht bei beiden Konzepten um die individuelle Ausbildung der Spieler. Natürlich entstehen dabei auch gruppentaktische Abläufe. Diese stehen jedoch nicht im Vordergrund. Ich kenne nun nicht namentlich die Personen, die das DFB-Konzept entworfen haben, aber ich vermute das es ausgewiesene Fachleute waren. Was wollte man für jüngere Altersklassen erreichen? Mein Eindruck: Es sollte ein Rahmen geschaffen werden, damit grobe Auswüchse vermieden werden. Deswegen kommen auch die Begriffe "frei" und "unbeeinflusst" oft vor. Eben damit niemand aus dem Rahmen fällt und zuviele Kinder deswegen aufhören. Wahrscheinlich hatten die Macher zwei Typen im Sinn. Typ A, der versucht den Erwachsenenfußball auf Kinder zu projizieren oder Typ B, der unerfahren ist und diese Richtlinie als Richtschnur für sein Training anwenden kann. Beide machen damit ja nichts falsch. Aber es ist eben, wie ich denke mit Absicht, sehr allgemein gehalten. Der Gedanke eines Minifußballs steht dem, wie ich finde, nicht konträr gegenüber. Er bewegt sich ebenfalls in diesem Rahmen, füllt den jedoch wesentlich detailreicher aus. Er beschreibt einen Weg, wie ich durch das geschickte setzen von Reizen ein selbständiges Anwenden durch die Spieler erreiche, was wiederum eine Nachhaltigkeit erzeugt. Ist im Grunde genommen wie beim Konzept eines Coerver. Wobei hier der Schwerpunkt auf der Technik liegt. So verstehe ich es zumindest.


    Das Vorgeben von Provokationsregeln oder ein entsprechender Aufbau einer Spielform dient somit dazu, den Spieler auf dem Weg zu bringen, möglichst viele Handlungsalternativen im Spiel zu haben. Er entscheidet dann für sich und völlig frei.


    Also nicht entweder... oder... Alles zusammen ergibt ein Bild.




    Andre, vielleicht würde es die Diskussion vereinfachen, wenn man von beim "freien Spiel" von "Abschlussspiel" redet. Ich habe es nämlich so verstanden, dass du das meinst.

    Sehr interessantes Thema. Da weiß man mal wieder, dass man nicht alleine solche Probleme hat. Ranwie, hilft dir jetzt nicht wirklich weiter, aber mir ;)


    Das ich keinen Co im Trainingsbetrieb habe, macht die Sache auch nicht gerade leichter. Aufgrund meiner damals drei "Sorgenkinder" habe ich mir deswegen Gedanken gemacht, wie ich sie speziell fördern kann, ohne die anderen zu vernachlässigen. Angefangen habe ich damit in der F 1. Seitdem gibt es bei mir eine feste Station: Kopfballpendel und den Ball an der Schnur so daran aufhängen, dass er just auf dem Boden liegt. Sozusagen liegt er auf der Grasnarbe. Und dann 5 Minuten pro Kind. Innenseitstoß und Ballannahme bis der Ball wieder liegt. Kurzer Schritt zurück und dann wieder von vorn. Der Vorteil gegenüber einer Bank mit gleichem Modus ist, das die Flugbahn des Balles eben nicht immer 100% genau zu berechnen ist und der Spieler somit lernt, sich richtig zum Ball zu stellen. Und er lernt: zu hart ist schlecht ( Ball trudelt oder überschlägt sich ), zu weich ist auch schlecht. In der F 1 haben dies alle Spieler gemacht. Die guten später im Wechsel links und rechts. Noch später dann auch direkt und als Spannstoß. Zur Motivation zählt jeder laut mit und kann sich beim nächsten Mal verbessern. Seit der E 2 sind nur noch die drei bei dieser Station, haben aber nach wie vor Spaß daran. Und bei zweien ist wirklich ein großer Fortschritt zu sehen. Im Grunde genommen bräuchten sie es nicht mehr. Tja nur der eine, da verzweifel ich mittlerweile dran. Und nebenbei bemerkt, an mir zeitweise auch was ihn betrifft. Aber was ich an diesem Kerl wirklich schätze: Er ist bei jedem Training und gibt nach seinen Möglichkeiten alles.


    Ich glaube in eurem Fall ist Einzeltraining denke ich auch das Beste. Wäre froh, wenn ich diese Möglichkeit hätte. Für die D-Jugend sehe ich aber schwarz, wenn sich bei ihm nicht langsam ein Schub bemerkt macht.


    Und gerade beim Dribbeln gehe ich doch auch ein wenig taktisch vor. Ich bin ehrlich und sage nicht einfach, Ihr drei spielt vorne und Ihr drei hinten, ich gebe schon auch noch die Seiten vor. Wir haben nämlich Links- und Rechtsfüßer in der Mannschaft. Linksfüßer spielen bei mir häufig auf der linken und Rechtsfüßer auf der rechten Seite, so dass der Ball idR mit dem gegnerabgewandten Fuß geführt wird. So möchte ich den Jungs ohne dass sie es merken schon einen kleinen Vorteil verschaffen. Ob es was bringt?




    Weiter gehts. Mit dieser Vorgehensweise liegst du ganz auf DFB-Linie. Und das ist einer der Punkte, bei dem ich das DFB-Konzept nicht schlüssig finde. Rotation ja, aber in diesem Punkt nicht. Eben mit der von dir angegebenen Erklärung. Da bin ich anderer Meinung. Meine Auffassung ist eher das Gegenteil. Gerade in jungen Jahren ( =Fundament schaffen ) spielt bei mir der Linksfuß hauptsächlich rechts und der Rechtsfuß hauptsächlich links. Is klar. Geht natürlich nicht immer, da man in der Regel prozentual mehr Rechtsfüßer hat. Für mich aus folgendem Grund:




    Offensiv am Beispiel vom Linksfuß: In diesen Altersklassen kommen die Gegner in der Regel von innen nach außen und greifen somit automatisch den eigenen Spieler auf der ballzugewandten Seite ( also auf seinem starken linken Fuß ) an. Die wenigsten beherrschen hierbei schon das richtige Anlaufen, was die ganze Sache dann natürlich schon wesentlich schwieriger macht, da die Innenseite vollständig abgedeckt ist. Im Normalfall aber hat der Linksfuß zwei Möglichkeiten: Finte und mit Schwung oder Haken links am Gegenspieler vorbei zur Innenseite. Das macht er bei einem guten Abwehrspieler max. zwei Mal erfolgreich und bleibt später oft hängen. Er ist also gezwungen die Variante von links auf rechts, seinem schwachen Fuß, zu wählen. Beidfüßigkeit ist hier gefragt. Und das ganze lernt er auch noch im Spiel unter Gegnerdruck. Achte mal im Training drauf. In der Übungsmethode konzentrieren sie sich drauf, die ganze Zeit den rechten Fuß zu benutzen. Klappt auch ganz gut. Erhöhe den Druck und sie wechseln automatisch zum starken Fuß. Ganz normale Reaktion. In der Spielmethode lässt sich dies nach und nach verbessern. Wenn sie im Spiel aber selbständig von links auf rechts wechseln und ( irgendwann :rolleyes: ) damit zum Erfolg kommen... Das sitzt!! In diesem Punkt musst du jedoch besonders viel Geduld haben, zahlt sich später aus.


    Bei meinen beiden Linksfüßern klappt das ( nach drei Jahren angewandter Rotation auf rechts !!!! ) super und sie sind schwer auszurechnen. Bei den Rechtsfüßern muss ich zugeben ist die Quote noch verbesserungsfähig. Es hängt natürlich auch ganz klar von den individuellen Fähigkeiten ab und auch vom Willen, mit beiden Füßen möglichst gleich stark zu werden. Aber wenn ich sie nur rechts einsetze bräuchten sie das ja auch nicht, warum empfiehlt der DFB ( im Lehrbuch ) dies dann ???




    Zum Schluss noch die Sache mit dem Passspiel. Gebe ich dir recht. Sieht von außen toll aus. Und ich würde es gar nicht mal verteufeln wollen. Ist halt ein Schwerpunkt der dort gesetzt wurde. Aber für meinen Geschmack für F-Jugend zu früh. Ich habe das Passspiel zwar nicht ganz weg gelassen, aber gemäß DFB-Richtlinie :whistling: die Grobform trainiert und immer nur korrigiert, wenn die Technik eben nicht stimmte. Ballannahme und -mitnahme standen bei mir immer an erster Stelle. Dann folgten Dribbling, Torschuss und Zweikampf. Jetzt in der E-Jugend älterer Jahrgang wird das Passspiel bei mir auch einen Schwerpunkt einnehmen. Hier hat es schon jemand genau richtig erwähnt. Bei guter und sicherer Ballannahme haben sie den Kopf oben. Beste Voraussetzungen um einen Pass zu spielen...oder zu dribbeln. Setz dich also nicht so unter Druck. Wer weiß schon welcher Weg der Richtige ist? Okay, Barca. Aber die haben auch Jahre und einen Holländer für diese Erkenntnis gebraucht. Und da mach ich es doch lieber allein :D

    Hallo Eigengewächs


    Bezüglich System und F-Jugend stimme ich Follkao zu. Zwei Begriffe, die für mich irgendwie nicht zusammen passen da unwichtig. Deswegen lasse ich das 3-3 gegen 2-2-2 oder 1-1-1-1-1-1 oder flache Raute, spitzer Kreis oder gedrücktes Rechteck mal außen vor.


    In deinen Posts stellst du aber andere für mich interessante Fragen und hinterfragst dich offensichtlich damit, ob deine bisherige Vorgehensweise so die richtige ist. Wenn du dir diese Frage auch noch in 10 Jahren immer wieder stellst, bist du schon mal auf einem guten Weg! Auch mal über den Tellerrand hinweg blicken oder einfach mal andere um deren Meinung bitten. Klasse Einstellung. Keep going !


    Jedoch würde ich mich dabei nicht zu sehr an anderen Mannschaften orientieren, weil dort die Voraussetzungen ganz andere sein können. Erst recht nicht, wenn ihr euch in einer höheren Spielklasse angemeldet habt. Finde ich auch nicht zwangsläufig falsch. Dann solltet ihr aber doch damit rechnen, dass ihr nicht auf Mannschaften trefft, die nur unfallfrei über den Ball fallen können. Auch bei Meinungen von außen über die eigene Mannschaft würde ich genau selektieren, was trifft tatsächlich zu und was geht links rein und rechts wieder raus. Keiner kennt die Mannschaft so gut wie du. Und ein Konzept oder eine Richtung sollte so ausgelegt sein, dass dies nach längerfristiger Anwendung greift. Damit es nicht zu lang wird, teile ich es mal auf.




    Rotation: Ich habe meine Truppe jetzt das 6. Jahr. Von Mini bis einschließlich E-Jugend jüngerer Jahrgang habe ich ( immer nur von Spiel zu Spiel ) kräftig rotiert. Vom Torwart bis nach vorne. Jeder spielt alles. Vor diesem Forum habe ich von Rotation nie was gehört. Ich hatte vorher nur ab D-Jugend aufwärts trainiert. Ich bin der einzige in der Spielgemeinschaft, der rotiert. Kommentare von außen während der Zeit ( und zwar hauptsächlich aus der Ultrabewegung der Opas :( Was soll das bringen? Warum steht der im Tor? Dann fehlt er doch draußen! Der ist hinten zu langsam. Der muss ganz hinten stehen, da er den härtesten Schuss hat usw. usw. Ich hab es trotzdem durchgezogen, aber ich kann dir nicht sagen, ob sie ohne Rotation vielleicht tatsächlich besser spielen würden. Aber manchmal sind Vergleiche dann eben doch ganz nützlich. Letztes WE haben wir gegen einen Gegner gespielt auf denen wir letztmalig in der F-Jugendzeit getroffen sind. Dabei immer verloren.Zwar knapp aber verloren. Hinten noch genau der Libero wie damals. Vorne genau derselbe schnelle flinke Stürmer. Ergebnis diesmal war dann zweistellig für uns, aber zweitrangig. Die Spielweise der anderen im Vergleich zu meiner Truppe hat mich überzeugt, dass Rotation so schlecht nicht sein kann. Ich würde es immer wieder so machen. Es braucht aber halt seine Zeit bis es sich bemerkbar macht. Daher im Bezug auf Rotation kann ich dir nur raten: Zieh es durch. Es lohnt sich.



    Die Zeit rennt.... Muss ich auf später vertagen.

    Ein solcher Vorfall wäre einer der wenigen Anlässe, bei denen ich auf einen entsprechenden Eintrag im Spielbericht bestehen würde. Zum Rückspiel würde ich auf jeden Fall antreten, jedoch einen Verantwortlichen des Vereins bitten, als Beobachter beim Spiel anwesend zu sein. Eine neutrale Person ( Kreisobmann ?? ) wäre noch besser. Selbst wenn sich der "Kandidat" dann zusammen reisst, so steht er doch ab sofort unter Beobachtung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Verhalten bei anderen Spielen anders ist.


    Allerdings ist es wirklich ein krasser Fall, wenn er sich so abgespielt hat. Meine Beobachtungen decken sich da eher mit denen von Tom: Das wird immer mehr zur Ausnahme.




    Ich frag mich bei sowas immer, warum die Eltern der Kinder ein solches Verhalten dulden bzw. ihre Kinder dort spielen lassen. Wäre mir viel zu peinlich, wenn der Trainer meines jüngsten Sohnes sich so gebärden würde.

    Zitat

    Beim Bayerischen Fußballverband wird in der Traingerausbildung sogar ein erweitertes Führungszeugnis verlangt, welches nicht älter als 3 Monate sein darf! Wie ist das in den anderen Landesverbänden?

    NFV dito

    Wenn ich richtig "stelle" will ich damit u.a. drei Dinge erreichen:


    -Schnelle Distanzverringerung zum Gegner und somit möglichst wenig Raumgewinn im Sinne von Distanz des Gegners zu meinem Torraum ( Ausnahme Abwehrpressing als taktische Marschroute )


    - Tempoverzögerung des Gegners


    - Verhinderung von Torraumnahen Situationen ( Flanke, Durchstecken, Schuss u.ä.).


    Insofern stellt sich für mich in diesem Zusammenhang nicht die Frage ob Stellen oder Angreifen.



    Deine Frage im Hinblick auf die richtige Schulung dieses Verhaltens und wenn ja wie, würde ich unabdingbar verbunden sehen mit der Frage, welche Altersgruppe bediene ich und wie ist die "vorgeschult".

    Willi


    Danke für die Info. Hört sich wirklich sehr gut an. Wir streben ebenfalls an, einen Lehrgang auf unserem Vereinsgelände zu absolvieren. Genug Interessenten gibt es, aber viele schreckt nun mal die Fülle an Terminen ab. Ich werde unserem Vorstand mal euer Modell vorlegen und der Verband muss natürlich auch noch zustimmen. Aber bei euch hats ja auch geklappt. Versuch macht klug.

    Willi


    Das mit der dezentralen Ausbildung ( zwei von drei Lehrgängen ) habe ich nicht ganz kapiert. Bei uns ist die dezentrale Ausbildung ja so geregelt, dass diese an diversen Samstagen bzw. auch teilweise mit Terminen in der Woche stattfindet. Bei euch hört sich das nach blockweisen Terminen an und eben der Prüfungslehrgang zentral. Wie muss ich mir das in der Praxis vorstellen ? Sind die dezentralen Lehrgänge dann ganztägig bei einem Verein und der Lehrgangsleiter ist die ganze Woche da ? Und wie wird die Terminierung der Blöcke gemacht ? In Barsinghausen ( NFV ) kann man sich ja ganzjährig den Blocktermin aussuchen. Das hieße aber bei euch, dass der jeweils "ausrichtende" Verein auch mehrere Termine anbieten müsste. Oder was hab ich da mal wieder nicht kapiert ?(


    Bei uns im Lehrgang war der Tenor nämlich ähnlich: Nochmal würden wir es dezentral nicht machen, da es zeitlich ein imenser Aufwand war, jeden Samstag frei zu halten. Nicht nur beruflich, da viele ihre Mannschaften alleine trainiert haben und Samstag nun mal Spieltag ist.


    @Steven


    Mit diesen Eigenschaften bist du schon mal der großen Masse was voraus und es kommt für mich auch authentisch rüber. Was eure SG angeht solltest du auch auf Störfeuer von außen vorbereitet sein. Da kommt bei vielen die Angst vor dem Verlust der Vereinsidentität hoch. Nach dem Motto "irgendwann steht unser Name hinten gar nicht mehr drauf". Nicht ganz unbegründet aber gerade in ländlichen Gebieten nun mal die Zeichen der Zeit, dass den Vereinen der Nachwuchs ausgeht und man dem entgegen steuern muss. Mit eurer SG gerade in dem wichtigen Bereich der D-Jugend macht ihr das ja und ich denke das diese SG'en im ländlichen Bereich das Zukunftsmodell sein werden. Manch einer will das noch nicht wahr haben.


    Daher finde ich das Thema sehr interessant und würde es schade finden, wenn du nicht ab und zu mal eine Wasserstandsmeldung abgeben würdest. Gerade auch über die Probleme, die dabei entstehen und wie ihr die löst. Von diesen Erfahrungen würden viele profitieren, weil ich denke das viele hier im Forum in einer SG sind. Entweder langjährig gewachsen oder gerade im Aufbau. Also meine ungeteilte Aufmerksamkeit hättest du :)

    Das ist vollkommen richtig.


    Bevor das missverstanden wird: Bei mir kommen die Jungs immer zusammen mit dem Fahrrad. Wenn einer fehlt, sagen sie mir, dass z.B. Oskar heute nicht kommt. Wüssten sie das nicht, würde ich mich pronto ans Handy klemmen, bis das geklärt ist. Ansonsten übernimmt mein Co das Training und ich mache mich sofort auf die Socken. Ist halt bei mir 'ne günstige Konstellation da Dorfgemeinschaften. Wäre es das nicht, gebe ich euch recht. Dann gäbe es bei mir aus diesem Grund der Aufsichtspflicht auch eine Abmeldepflicht!

    (ausser bei der abmeldepflicht, gehe ich mit allem dacore. abmelden halte ich auch aus gründen der verantwortlichkeit für zwingend notwendig,
    da ja etwas auf dem weg zum training passieren könnte, wenn das kind allein kommt. aber das ist ein anderes thema, denke ich...)

    Womit du aber trotzdem recht hast. Ich könnte auch nicht in Ruhe trainieren, wenn ich da Ungewissheit hätte. Deswegen kurz OT: Bei mir kommen die Jungs immer in Trupps. Wir sind 'ne JSG aus drei Vereinen. Die Jungs kommen zusammen mit dem Fahrrad oder die Eltern haben Fahrgemeinschaften. Daher weiß ich immer spätestens am Trainingstag, wer nicht kommt und vor allem das er nicht kommt. Weiß ich es mal nicht, vergewissere ich mich per Handy bei den Eltern. Ist jedoch in den Jahren erst zwei Mal vorgekommen.

    Hallo tobias


    Ich sag es gleich vorweg: Ich hab mir nicht alles durch gelesen und weiß daher nicht wer gegen wen und wieso und wer gehört nun zu welcher Fraktion bzw. welche Fraktionen gibt es. Ich hoffe den Grundtenor habe ich so einigermaßen mitbekommen. Habe aber deine Posts in diesem Thema alle gelesen und irgendwie kam mir das bekannt vor: Etwas in den Ferien anbieten und die eigene Erwartungshaltung dazu. Den Begriff Vorbereitung fand ich auch irritierend, aber ich vermute mal den hast du schon bereut, oder :rolleyes: ? Ich war bei meinem ersten in den Sommerferien angebotenen "Trainingslager" oder "Sommercamp" oder wie auch immer kreuz beleidigt über die Resonanz. Ich am organisieren und planen... Das wird der Renner; da werden die Kids explodieren vor Freude. Und dann ?? 11 Kinder...in Worten Elf ! Und nicht mal alle von meiner Mannschaft. Frechheit. Undankbare Gören und die Eltern kümmern sich auch um nichts. Ich mach es kurz. Mit einem gezielten Schlag mit dem verbalen Kantholz hat mich meine Frau vom Ross runter geholt. Tenor war: "Nur weil es dir Spaß macht, mit Kindern in den Ferien deine freie Zeit auf dem Fußballplatz zu verbringen, brauchst du nicht zu erwarten das dies jeder so sieht !" Ich sag jetzt nicht was ich damals gedacht habe, aber bei längerem Nachdenken musste ich feststellen, dass sie Recht hatte. Seitdem freue ich mich einfach auf jedes Kind das kommt und fertig. Und es werden von Jahr zu Jahr mehr. Hat sich eben bei den Kindern rumgesprochen. Hat aber eben auch ein paar Jahre gedauert!!


    Du bist ja neu im Verein. Warts doch mal ab, wieviel es nächstes Jahr werden. Hört sich doch nach Fun an, was ihr da gemacht habt und nächstes Jahr treiben ein paar andere Kinder ihre Eltern an, dass sie da auch mitmachen dürfen.Aber vielleicht waren deine Erwartungen zu hoch und du musstest zwangsläufig enttäuscht werden? Verständlich, aber da können dann weder die Kinder noch die Eltern was dafür denn es war deine Erwartungshaltung.


    Zu den Kinder ( und/oder Eltern ) die alles blocken bzw. immer unzuverlässig sind. In den Ferien rate ich hier: Reib dich nicht dran auf. Freu dich über jedes Kind das kommt und sieh das als Bestätigung und Lohn.


    Ein für mich entscheidendes und gutes Kriterium habe ich hier gelesen und fand das für dieses Thema sehr passend. Für die Ansetzung des ersten Spieltages kurz nach den Ferien können wir nichts. Wieso also drüber aufregen oder in Hektik verfallen ? Geht dem Gegner doch genauso.


    Zu Konsequenz des Trainers und Auswirkungen: Wir hatten hier vor geraumer Zeit mal 'ne ähnliche Diskussion. War aber mehr allgemein. Wurde auch ähnlich emotional geführt. Das beruhigt sich wieder. Spätestens nach einem Gewitter :rolleyes: Ich gehörte da noch eher zu der, sagen wir mal, "Laissez-faire Fraktion". Ich muss sagen, dass sich meine Einstellung seitdem jedoch ein wenig gewandelt hat. Weil man eben enttäuscht wurde. Bei mir ( als E-Jugendtrainer ) gilt ausserhalb der Ferien: Wir haben zwei Mal die Woche Training. Wer zu beiden TE'en kommt, spielt. Punkt. Wer zu einer TE kommt, wird als erstes eingewechselt (bzw. aufgestellt, wenn zu wenig ). Dann erst die, die gar nicht da waren. Und bei mir gilt: Es braucht sich auch niemand fürs Training bei mir abzumelden. Wer es tut, ist gut aber eben keine Pflicht. Zwei Gründe hierfür: 1. Ich belohne diejenigen, die beim Training sind. 2. Ich kann den Grund der Absage nicht kontrollieren ( bin hier nachweislich schon belogen worden ) und auch nicht gewichten ( Geburtstag zählt, Flötenunterricht nicht ?). Deswegen ist es mir egal. Ausnahme ist und bleibt eine Verletzung ! Ich finde nicht, dass sich das widerspricht und es kommen alle mit dieser Regelung klar.


    Während der Ferien rate ich dir aber zu mehr Gelassenheit. Wir sind nicht so wichtig wie wir uns manchmal nehmen!


    Eines aber noch. Du kannst dich nicht über Unsachlichkeit in diesem ( deinem ) Thema beschweren, wenn du doch selber zuvor ins Persönliche abgedriftet bist. Sorry, das widerspricht sich und muss auch nicht sein. Ich rate auch hier zu mehr Gelassenheit.