Beiträge von Steini

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    Er hat alle Trümpfe in der Hand. Verantwortliche aus seinem Verein, die das Spiel offensichtlich genauso mitgehen wollen. Dann einen Gegner, der alleine kämpfen muss. Der andere Verein hat ja deutlich gemacht, wie wichtig ihm dieses Thema ist wie Karl schon geschrieben hat.


    Ich lass den Meistertrainer Unentbehrlich mal aussen vor. Und seine Gefolgschaft gleich mit. Ist mir die Zeit zu schade zu.


    lullifatz
    Hilft Dir jetzt nicht weiter. Also, was für Optionen hast Du:
    1. Sohnemann sagt, ihm sei Spiel nicht so wichtig und ihm reicht Training. Also könntest Du einfach warten und auf Zeit spielen. Solange dürfte Dein Sohn aber sein Hobby nicht uneingeschränkt ausüben. Bis dahin zahlst Du dann auch brav Dein Mitgliedsbeitrag. Vielleicht wäre hier 'ne Spende an eine örtliche Einrichtung sinnvoller und Du gehst mit Deinem Sohn wann immer Du Zeit hast unbeschwert irgendwo kicken. So verbringt er sein liebstes Hobby mit seinem Vater und hat wesentlich mehr davon.


    2. Sohnemann will unbedingt in diesem Verein bleiben, weil seine Kumpels dort spielen ( und schluckt deswegen diese Kröte das er nicht mitspielen darf ?( ). Hier müsste man zwei Optionen prüfen:
    2a. Das ist so und die Kumpels werden regelmäßig bei den Spielen eingesetzt. Gehören also zum "Stamm". Schwierig, da er ja sicherlich die Zeit mit ihnen verbringen möchte und dazu wenigstens im Training Gelegenheit hat. Nach Deinen bisherigen Beschreibungen kann ich mir aber nicht vorstellen, dass es schon eine solche gewachsene Gemeinschaft in der Truppe gibt. Also wird es wohl eher die nächste Option sein.
    2b. Das ist so und seine Kumpels ( also vermutlich die mal gedachte und jetzt noch übrig gebliebene E 2 ) teilen sein Schicksal. Dürfen vielleicht mal mit, aber im Spiel eher Füllmasse wenn "Stammkräfte" mal kurz Pause brauchen oder es schon 21:0 steht ?( Wie viele Kinder wären es dann ? Sprich, wenn man die nicht oder nur Minütchenweise am Spielbetrieb teilnehmenden Kinder zusammen nimmt. Du sagst 16 sind es insgesamt. In der E sind es ( hier zumindest ) 7+1 im Spiel. Wie ich vermute, braucht er nur zwei Auswechselspieler, da er ja sechs "gute" Spieler hat. Der Keeper dürfte bei diesem Fachmann auch gesetzt sein. Das dürfte der Stamm sein. Dann max. zwei oder drei "durchschnittliche" Spieler. Mehr nicht schätze ich. Die machen doch sonst nur das Spiel kaputt und nerven ohnehin am Rand. Richtig bis hierhin ? Wären wir also bei 10 - 11. Blieben 5 oder 6 über. Überzeugt man noch die zwei oder drei Ersatzspieler hätte man eine Truppe von 8. Wie Du siehst, ist das bis hierhin schon ein fürchterliches Gerechne und arg auf Kante genäht. Und das Ganze soll doch eigentlich ein stressfreies Hobby Deines Sohnes sein, oder ?


    Bekommt man es aber mit den 8 Spielern und deren Eltern hin, wäre vielleicht Option 3 was für Euch. Ich habe es mal für ein paar Monate mit meiner damaligen jüngeren E gemacht, eine TE in der Woche durch die Väter ( Mütter trauten sich auch mit meiner Unterstützung nicht ) machen zu lassen. Nur ein paar Punkte als NoGo vorgegeben wie Runden laufen lassen oder ähnlich stupides, nicht altersgerechtes Zeugs. Dazu ein paar Links wie Soccerdrills mit Übungen zur Anregung. Der Rest war zur freien Entfaltung. Ich wollte damals den Vätern dadurch nur mal aufzeigen, wieviel Aufwand ein solches Training beinhaltet und das die Jungs sinnvoll beschäftigt und trainiert werden wollen.
    Dann habe ich einen Plan erstellt, in der sich jeder Wochenweise eintragen konnte. Das hat super funktioniert und die Jungs waren begeistert. Das wäre vielleicht was für Euch. Ihr teilt Euch einfach unter den Erwachsenen das Training. Sorgt gleichzeitig für eine gute Gemeinschaft die geradec auf dem Dorf doch so wichtig ist. Halt eine Spaßtruppe mit fachgerechter Anleitung. Ist allerdings ein nicht geringer organisatorischer Aufwand. Dann schaust Du mal bei E2 oder E3 Turnieren in Eurer Gegend vorbei. Da gibt es mit Sicherheit viele Trainer mit ähnlichen Problemen bzw. Teams mit ähnlichem Leistungsstand. Die würde ich einfach ansprechen wegen Trainingsspielen. So dürfen Eure Jungs dann wie bei einem richtigen Spiel Trikot tragen und nach Herzenslust gegen Gleichaltrige kicken.


    Ich persönlich würde aber wohl anhand Deiner Beschreibungen Option 4 wählen. Mit meinem Sohn sprechen und ihm vorschlagen, dass ich mit ihm zusammen mal bei einem anderen Verein beim Training vorbei schaue. Vielleicht sogar sofort mit den anderen fünf bis sechs unzufriedenen Mannschaftskameraden. Da stellt er dann vermutlich fest, dass man beides haben kann: Spaß beim Training und am Wochenende am Spiel teilnehmen dürfen.
    Eines würde ich mir dann nicht entgehen lassen. Bei der nächsten Vorstandssitzung Deines Vereins dort erscheinen und die Kündigung abgeben. Mit wirklich freundlichen Worten würde ich mich für die warmen Worte am Telefon und die großartige Unterstützung beim Elternabend bedanken.


    Worum ging es in diesem Spiel nochmal ? Um das Recht eines 10jährigen in einem Breitensportverein, Fußball spielen zu wollen und zu können. Und zwar uneingeschränkt.
    Wahnsinn :!: :!:

    Ich stimme meinen Vorrednern zu. C-Jugend an sich ist schon ein Sprung.
    Und Bezirksliga ist keine Klickerliga mehr zum Ausprobieren. Ich stutze zudem ein wenig über Punkt 3. Weißt Du die Gründe warum die 1-2 Kollegen das Handtuch geschmissen haben ? Kann nun sehr viele Gründe haben, aber in diesen Klassen ( zumindest in unserer Umgebung ) stehen nicht gerade an jeder Ecke geeignete Kandidaten parat.


    Nutze auf jeden Fall die Option mit der Hospitation innerhalb der Jahrgänge, wenn es die Zeit erlaubt. Da kann man anhand der Praxis sehr viele wichtige Erfahrungen sammeln.


    Viel Spaß bei Deiner neuen Aufgabe.

    Zu dem verlinkten Bewertungsbogen: Ich finde diesen Bogen sehr geschickt aufgebaut und platziert, weil er nach meiner Vermutung von den dafür Verantwortlichen hauptsächlich an die Trainer dieser Altersklassen und weniger an die Kinder gerichtet bzw. auf diese bezogen ist. Man hätte ja typisch Deutsch wieder mit dem erhobenen Zeigefinger kommen können. Nach dem Motto: Du musst Technik schulen, Du musst/darfst nur im Bereich Individualtaktik trainieren usw. usw. Reaktanz ist dadurch oft die Folge, da man sich doch ungern bei einer freiwilligen Aufgabe etwas vorschreiben ( vorhalten :rolleyes: ) lassen möchte.


    Mit dem Bogen animiert man den Trainer, sich auf die individuelle Schulung seiner Spieler/-innen zu konzentrieren. Und gibt mit der Spalte Trainingsmöglichkeiten gleich einen Anreiz sich Gedanken darüber zu machen, wie man an der Verbesserung dieser Bereiche arbeiten kann. Jedes Kind in seiner Entwicklung in der Individualtechnik und -taktik zu beobachten und darin verbessern zu wollen.
    raicoon macht sich offensichtlich genau diese Gedanken und das finde ich richtig klasse :!: Ob das nun mit einem Bogen mit mehreren Unterpunkten geschieht oder in Form persönlicher Notizen, ist dabei für mich Geschmackssache.

    Und was macht der Brüllaffe damit, der keine einzige Technik verbessert, weil er's nicht besser weiß?


    oder den es nicht interessiert, weil er sich eben nicht diese Gedanken macht ? Da nützt auch kein noch so genial durchdachter und aussagekräftiger Bogen.

    Was aber wirklich zu empfehlen ist, sich mal im Trainerteam wirklich mal differenziert mit den Stärken und Schwächen der einzelnen Spieler auszutauschen. Das schult die Wahrnehmung und verhindert Stigmatisierung bzw. man erkennt Leistungsfortschritte besser.


    Dem kann ich nur zustimmen. Nichts ersetzt das persönliche Gespräch. In einem gut geführten Verein sollten die Trainer der jeweiligen Altersklassen einen engen Kontakt pflegen.
    Deinen Ansatz, den Fokus auf jeden einzelnen Spieler zu legen und diesen verbessern zu wollen, finde ich ( und da wiederhole ich mich gern ) vorbildlich für diese Altersklasse !!!!

    Ich habe in der Suchfunktion nichts ähnliches entdeckt und dann wird es mal Zeit für "Mailand oder Madrid......". Aber auch unser Nachwuchs kann hier gern genannt werden, wenn Eure Jungs oder Mädels mal einen guten Spruch gelassen haben.


    Ich fang mal an und eröffne mit meinem absoluten Favoriten:


    "Ich verwarne Ihnen!" - "Ich danke Sie!"
    Willi "Ente" Lippens


    "Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt - da hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten."
    Berti Vogts vor einem WM-Spiel gegen Kroatien


    "Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert."
    Olaf Thon


    "Ja, der FC Tirol hat eine Obduktion auf mich."
    Peter Pacult


    "Das Tor gehört zu 70 Prozent mir und zu 40 Prozent dem Wilmots."
    Ingo Anderbrügge


    "Dann kam das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief es ganz flüssig."
    Paul Breitner


    "Wunderbar, wie er seinen Körper zwischen sich und den Gegner schiebt."
    Udo Lattek


    "Wir haben in der Abwehr einen negativen Lauf. Zurzeit ist fast jeder Treffer drin."
    Michael Preetz


    "Ich habe viel mit Mario Basler gemeinsam. Wir sind beide Fußballer, wir trinken beide gern mal einen, ich allerdings erst nach der Arbeit!"
    Felix Magath


    "Ich sehe in der Bundesliga Spieler, denen springt beim Stoppen der Ball weiter vom Fuß, als ich ihn jemals schießen konnte."
    Horst Köppel


    "Es steht im Augenblick 1:1. Aber es hätte auch umgekehrt lauten können."
    N'Abend allerseits-Legende Heribert Faßbender


    Beim kicken im Garten mit meinen Jungs. Wir haben den Zidane-Trick geübt. Ich aufgrund des fortgeschrittenes Alters im entsprechenden Tempo. Mein Ältester nach kurzer Analyse:
    "Wusste gar nicht, dass der Trick auch im Stand funktioniert." ;(

    Man muss nur die wichtigsten Protagonisten fragen. Die Kinder und Jugendlichen. Leider ist es so, dass sie erst sehr viel später offen äußern, wie sie die Zeit mit dir empfunden haben. Das meiste davon ist sehr positiv und schmeichelt einem. Aber es sind eben auch Sachen dabei ( die sie selbst gar nicht so heftig bzw. peinlich empfunden haben ) wo man sich die Bundeswehrzeit zurück wünscht. Da hatte man seinen Klappspaten im Rucksack und konnte ( musste ) man sich bei Bedarf eingraben. Meine ehemaligen D-Jungs erzählen mir manchmal Dinge von der damaligen G-D Zeit...
    Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob der Klappspaten im Rucksack war oder der Klappspaten einen Rucksack aufhatte.


    Ob talentiert oder nicht, ob 3, 4 oder 5% Prozent, ob als billige Betreuung einfach abgegeben usw. usw. Man hat es mit heranwachsenden Persönlichkeiten zu tun. Je nach Alter von G-A eben in einer unterschiedlichen Zeitphase, aber auch A-Jugendliche sind noch ( beruflich wie privat ) in der Orientierung. Deswegen zum Thema "Rest": Jede/-r Fußballspieler/-in fängt gleich an. Ob Nationalspieler oder nicht. Ob berühmt und mit vielen Entbehrungen oder einfach Just for Fun. Jeder von uns sch... sich zu Anfang in die Hose 8)
    Fande den Ausspruch mit der Reise sehr schön und passend. Wir können nicht alle "retten". Manche werden auch ganz egoistisch bei uns abgegeben, weil wir ja "nichts kosten".


    Was ich aber eigentlich zu diesem Thema hier sagen wollte und mich in letzter Zeit sehr beschäftigt hat, weil ich innerhalb kürzester Zeit mit ehemaligen Spielern von mir ( teilweise mittlerweile eigene Kinder bis hin zu meiner ehemaligen D von vor zwei Jahren ) Kontakt hatte.
    Wir sind alle in der Talentförderung tätig. Ich würde fast sagen Gott sei Dank ist uns das nicht jeden Tag bewusst, weil Fußball eigentlich nur einen sehr kleinen Teil davon einnimmt. Die schauen schon wesentlich mehr auf uns, als das man das denken würde. Nach den Gesprächen mit meinen ehemaligen Spielern ist mir wieder bewusst geworden, was mir fehlt. Das war das, was mich angetrieben hat und ( vielleicht ) wieder antreiben wird.

    tobn
    Ich möchte den Thread von BJL nicht zerstören, da er ja speziell nach seiner A-Jugend fragt. Einige Deine Fragen passen auch dazu, aber teilweise zielen Deine Fragen auf jüngere Altersklassen oder speziell auf die Halle ab und das sollte man dann schon trennen. Kannst Du Deine Postings in den Hallenthread kopieren ? Oder per PN, wenn Du magst.

    Puh, langsam wird's anstrengend. Hör bitte zunächst mal damit auf, mit diesem "Wer hat mehr Ahnung ?". Ich kann jetzt nicht schreiben woran mich das erinnert, da auch Jüngere mitlesen :rolleyes:

    Du kannst doch nicht auftauchen und behaupten es geht nicht ...

    Zeig mal bitte, wo ich behaupte es geht nicht. Das scheint mir das Hauptproblem zu sein. Du liest einfach was raus, was ich so nicht geschrieben habe. In keiner Aussage von mir steht das so. Und auch nicht nach dem Motto "Bringt bei einer A-Jugend nichts mehr. Kann man denen nicht mehr beibringen." Mit nicht einem einzigen Wort ! Ich rede von Grundlagen, die vorliegen müssen. Kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Deswegen habe ich ja geschrieben, dass BJL das besser beurteilen kann und das Passende für sich raus suchen kann. Und wenn er bei seinen Jungs die Grundlagen erkennt, dann kann er mein Posting als nicht passend verbuchen und fertig.


    Zu meinem Abraten auf Großfeld: Eigenartig, dass hier im höheren Jugendbereich keine einzige Mannschaft mehr mit Raute im 4-4-2 spielt ?( Und ja: Ich hab so eine gewisse Ahnung woran das liegen könnte...

    ...und dann bringst Du nicht mal konkrete Argumente?!

    Wo siehst Du die Probleme?

    Hier geht es um eine A-Jugend mit gleichbleibendem Stamm. Einige Spieler sollen jedoch in den Positionen umgestellt werden. Ist schonmal ein sehr wichtiger Punkt.
    Und dann kommen B-Jugendspieler hinzu, die integriert werden müssen. Zweiter wichtiger Punkt.

    Und wenn nur ein "Rädchen" nicht funktioniert, ist der gesamte Verbund anfällig. Und das beträfe erst mal nur den einen Mannschaftsteil. Abwehr und Sturm müssten sich zudem adäquat verhalten und verschieben.

    Klingelt's ?

    Du forderst mich ein, hier auf etwas einzugehen, dass nichts mit dem Treadthema zu tun hat.
    Wo ist da der Zusammenhang mit 4-4-2 in Raute? Es geht hier nicht um Hallenfussball und ich möchte nicht vom Thema abschweiffen.

    Den Zusammenhang habe ich ebenfalls in meinem ersten Posting beschrieben. Es geht um den individualtaktischen Ist-Zustand der Truppe. Und wie man einen solchen schon in jungen Altersklassen erreicht. Aber an dieser Stelle mal gefragt: Du erwähnst ja des Öfteren das ballorientierte Verschieben hier. Beschreib doch mal wie Du das vorbereitest. Wie bringst Du also einen Spieler zum ballorientierten Spiel ?

    Breite Streuung?
    Sorry Steini, wenn ich wissen will, wie man eine Banane schält, so musst Du mir doch bitte nicht erklären, wie man einen Apfel schält?!
    Was wäre das für eine Hilfestellung?

    Nun, Du brauchst ja keine Hilfestellung. Dein Tenor ist doch nach den kurzen Beschreibungen der Mannschaft hier "Geht. Mach ruhig." Wie wäre da ein praktischer Tipp an ihn ? Toto2 hat's in Post 15 vorgemacht.
    Ich habe da Bedenken und begründe die auch. Aber ich bin hier nicht wichtig. Hauptsache BJL kann am Ende mit allen Meinungen was anfangen.

    tobn
    Muss dir zu einem späteren Zeitpunkt antworten, weil ich mit der mobilen Kiste hier das Zitieren nicht hinbekomme. Hoffe am WE ist Zeit, aber ich werd's nicht vergessen-).


    TRPietro
    Was ist denn mit Dir los ?? Nur weil jemand anderer Meinung ist mal eben in den Raum stellen, der versteht es im Grunde gar nicht ? Lies mal den Bitte den von tobn erwähnten Hallenthread mit der Raute. Da bin ich einer der wenigen Verfechter dieser Spielform in der Halle, ohne dabei zu behaupten, andere Systeme hätten nur Nachteile. Wie Du siehst beschäftige ich mich also schon seit längerem damit. Und zwar als individualtaktische Ausbildungsmaßnahme damit zu späterer Zeit jeder Spieler einen möglichst großen Erfahrungsschatz mitbringt, wenn es ab B vermehrt darum geht, dass Mannschaftsteile sich adäquat bewegen. Das habe ich auch in meinem Posting hier geschrieben. Den solltest Du also in seiner Gesamtheit lesen und nicht einzelne Teile heraus nehmen.


    Wenn ein Trainerkollege hier Tipps und Meinungen haben möchte ist es für diesen doch wohl am Optimalsten, wenn er eine möglichst breite Streuung an Meinungen bekommt. Er wird sich schon das für sich und seine Mannschaft Passende heraus suchen. Bei über 10 Jahren Trainertätigkeit wird er damit schon was in der Praxis anfangen können. Da bin ich mir ziemlich sicher.

    Im Grunde hat TW-Trainer die drei wichtigsten Punkte schon genannt. Gerade was Punkt 2. angeht. Ich will jetzt nicht wieder die Leier vom durchgängigen Ausbildungsleitfaden bringen, aber Micha hat es schon angesprochen: In diesen Klassen beherrscht nur ein sehr geringer Prozentsatz das 1:1 Defensiv. Das ist gerade bei der Raute, bei der durch die entstehenden Räume entsprechende Lücken entstehen, ganz wichtig. Zudem kommt die weitere individualtaktische Komponente hinzu, dass ich in der Raute keine Orientierung am Nebenmann habe. Weiß jetzt nicht, wie ich das besser beschreiben soll.


    Das verlangt doch schon einiges ab. Deswegen bin ich auch ein absoluter Anhänger davon, in der D Hallensaison die Raute spielen zu lassen. Schon aus dem Grund sie ( im Gegensatz zum 2-2 System ) schon früh an Abläufe verschiedener Gruppentaktiken heran zu bringen, ohne dies abzufordern. Ich hab das mit meiner damaligen D so gemacht. Als einer der ganz wenigen Mannschaften mit Raute gespielt. Von den Ergebnissen her war es mäßig erfolgreich, da das ein langer Prozess ist. Breit und Tief bei Ballbesitz und sofort flacher werdend bei Ballverlust. Das ganze Ballorientiert auf gesamter Hallenspielfläche. Und wenn nur ein "Rädchen" nicht funktioniert, ist der gesamte Verbund anfällig. Und das beträfe erst mal nur den einen Mannschaftsteil. Abwehr und Sturm müssten sich zudem adäquat verhalten und verschieben. Käme ich dann auch auf die drei Punkte von TW-Trainer zurück.


    Raute in jüngeren Altersklassen um die Variabilität der einzelnen Spieler zu erhöhen, von mir ein klares Ja. Auf Großfeld jedoch ein Nein.

    TW-Trainer
    Der Sinn liegt darin, dass der Richter nicht mehr zu entscheiden braucht weil keine Daten mehr vorliegen. Solange es einen nicht selber betrifft, kann ich verstehen das es den Anschein eines "Generalverdachtes" hat. Das ändert sich aber dann, wenn man Opfer einer Straftat im Internet wird und von den Verfolgungsbehörden die Auskunft bekommt "Kann man nichts mehr machen". Hier hat die Politik mal wieder ordentlich Grütze produziert und ein handwerklich hanebüchenes Gesetz erlassen. Der BGH hat das mMn völlig zu Recht der Regierung links und rechts um die Ohren gehauen. Nun sitzt man es seit geraumer Zeit aus und das auf die Gefahr hin, dass durch die drohende EU- Strafe ordentlich Steuergelder verbraten werden.
    Das wollte ich nur als zweite Seite dieser Datengeschichte zu Bedenken geben. Bin da selber hin- und hergerissen.


    Bei diesem Thema hier kann ich Deinem letzten Absatz aus Post 61 nur zustimmen.

    Jonas
    Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, gefallen Dir hauptsächlich zwei Dinge nicht. Spielen ohne Schiri und Nichtveröffentlichung von Ergebnissen.

    In meinem konkreten Fall war vielleicht die fehlende gemeinsame Coaching-Zone eine Ursache für die Schiedrichterball-Orgie.



    Coachingzone war also nicht. Auch aufgrund der räumlichen Gegebenheiten. Ist okay, aber dann reden wir hier nicht über die FPL. Da gehören alle drei Punkte dazu. Der Sinn ist ja Kommunikation der Trainer untereinander und nicht zwingend Foul oder nicht. Mal abgesehen davon, dass bei einem F-ling in der Mehrzahl noch mangelnde Differenzierungs- und Orientierungsfähigkeit zum Umrennen des Gegners führt. Das ist auch ein Freistoß, keine Frage. Aber "klarste Fouls" definiere ich anders. Ich hoffe Du auch. Wenn Du jetzt den Trainer neben Dir gehabt hättest und wärst im Gespräch auf taube Ohren gestoßen, wäre ich ganz bei Dir. Für die Unbelehrbaren hat auch die FPL keine Patentlösung parat. Den Anspruch hat sie aber auch gar nicht. Da kann aber besser der Initiator der Idee etwas zu sagen. Wird er sicher auch, wenn er die Zeit dazu hat und nicht wieder quer durch die Republik reist weil ihn ein Verband eingeladen hat um die FPL und ihren Grundgedanken vorzustellen. Und zwar alle drei Punkte ;)


    Auch wenn man 10 x sagt, das Ergebnis ist unwichtig und wir spielen hier, um zu lernen: die Lebenswirklichkeit ist auch in der F-Jugend eine andere.
    Alle wissen nach dem Spiel das Ergebnis: die Eltern, die Trainer, die Spieler und warum soll das schlecht sein?



    Ich bin mir nicht sicher, ob Du hier nicht etwas vermischt und sich hierauf ( jetzt nur auf diesen Punkt bezogen ) Deine Argumentation stützt. Wer sagt das an Ergebnissen was schlechtes ist ?? An denen kann man ihnen doch den Umgang mit Sieg oder Niederlage beibringen. Woran denn sonst ??



    Ein 2-0 bleibt ein 2-0 und ist nun mal kein Spiel mit den Ergebnis "o.E.".


    Und an dieser Stelle frage ich lieber vorher nach: Geht es Dir hauptsächlich um das Nichteintragen bzw. die Nichtveröffentlichung dieser Ergebnisse ?? Ich verstehe nicht ganz, was das Erlernen des Umgangs mit Sieg oder Niederlage damit zu tun hat bzw. erforderlich macht, diese auch veröffentlichen zu müssen. Das hat mir bislang noch keiner erklären können, obwohl ich bei entsprechenden Diskussionen in meinem Umfeld und hier im Forum schon ein paar Mal danach gefragt habe.


    Gleichstarke Gegner für Freundschaftsspiele habe ich Ruck-Zuck durch ein entsprechendes Netzwerk befreundeter Trainer, die man im Lauf der Zeit kennen lernt. Dafür habe ich nicht ein einziges Mal in eine Tabelle schauen müssen.

    Ich finde solche Beiträge wie von AKjfv beleben eine solche Diskussion. Er hinterfragt mMn völlig zu Recht beide Seiten. Habe ich ja schon geschrieben: Es gibt immer zwei Seiten ! Bei einer E besteht die Mannschaft aus drei Teilen. Trainer, Spieler und Eltern. Ein sehr fragiles Gebilde und alle müssen an einem Strang ziehen. Die Kinder sind dabei das schwächste Glied, obwohl ihre Stimme die meiste Gewichtung haben sollte.


    lullifatz verkriecht sich nicht schmollend in die Ecke, sondern bezieht weiterhin Stellung. Also alles okay. Finde ich sehr gut. Und da darf es ruhig auch mal ein wenig schärfer zugehen.
    Wobei ich dabei bleibe, dass er mit der Rundmail den falschen Weg gewählt hat. Alles andere was jetzt kommt sollte in jedem Verein so stattfinden: Alle Beteiligten an einem Tisch und in sachlicher Form Kritik äußern. Und alle zusammen überlegen, wie man sich für die Zukunft besser aufstellt. Es geht um die Kinder. Alles andere ist nebensächlich.


    Mir sind kritische Eltern 1000 Mal lieber als jene, bei denen ich mich manchmal Frage, warum die Kinder bekommen haben. Desinteresse der Eltern tut den Kindern wesentlich mehr weh als die Sachen, über die wir hier teilweise streiten/diskutieren.

    TW-Trainer
    Nichts für ungut, aber das kann man ( ich ) nicht so stehen lassen. Wenn Du schon Feinheiten wie Einführung von Beweismitteln und deren Verwertbarkeit ( richtigerweise ) beschreibst und sauber trennst, solltest Du es bei Erhebung von Vorratsdaten und deren Einführung (= Nutzung ) in das Verfahren auch tun und dies nicht mischen. Die Entscheidung zur Erhebung und Nutzung bleibt einem Richter vorbehalten. Nach ganz bestimmten Kriterien in Verbindung mit eng eingegrenzten Starftaten.
    Zur "Erstellung eines Täterprofils" Daten vervollständigen kommt darin nicht vor. Hatten wir mal in den 70ern. Sog. Rasterfahndung. Ist höchstrichterlich verboten worden.

    lullifatz
    Ich mach mal den Spielverderber. Darf ich ja auch, da ich zur Zeit ja ebenfalls "nur" Spielervater bin.


    Ich habe den Thread zunächst nur mitgelesen. In letzter Zeit kam es des Öfteren vor, dass sich hier Eltern gemeldet haben und ein Problem mit dem Verein/ Trainer ihrer Kinder geschildert haben. Das finde ich schonmal sehr gut, weil es für unterschiedliche Sichtweisen und Meinungen sorgt. Und in den meisten Fällen hören sich diese Beschwerden ( wenn es denn so tatsächlich so ist ) auch absolut gerechtfertigt an.
    Aaaaaaaber: Wenn dann aber mal ein bisschen Gegenwind kam, wurde sich teilweise schmollend in die Ecke verzogen oder gar abgemeldet. Bei solch dünner Haut wundert es mich dann nicht, dass es vor Ort zu Problemen kommt. Und bei Nachfrage ( wenn denn drauf geantwortet wurde ) stellte sich oft heraus, dass man nicht persönlich das Gespräch mit den Trainer gesucht hatte. Du sagst ja, Du hältst auch gegenteilige Meinungen aus. Finde ich gut. Würde mich freuen wenn Du dem Forum erhalten bleibst und weiter offen Dinge ansprichst, die Dir missfallen. Ich war lange Jahre Jugendtrainer. Dabei kam es leider jedoch nur äußerst selten vor ( ich kann mich in 20 Jahren an zwei Fälle erinnern !! ) in denen mir gegenüber von Eltern Face-to-Face Kritik geäußert wurde. Und ich habe ganz bestimmt wesentlich mehr Mist gemacht und hätte mich deswegen völlig berechtigt kritisieren lassen müssen. Ich glaube ich wäre ein besserer Trainer gewesen, wenn man mir offen und unverblümt mitgeteilt hätte, wo ich Fehler gemacht habe. Und die habe ich gemacht. Mit tödlicher Sicherheit.


    Wenn ich es richtig verstanden habe ( wenn nicht, kannst Du das Folgende sofort in den Papierkorb verschieben ) hast Du nach dem Turnier nicht mit dem Trainer unter vier Augen gesprochen. Okay. Ist auch gut mal eine Nacht drüber zu schlafen. Aber anstatt in den nächsten Tagen in Ruhe mit ihm drüber zu sprechen und ihm ( völlig zu Recht !!!!! ) Deinen Ärger über den Ablauf des Turniers mitzuteilen, schreibst Du 'ne Mail an Alle. Anschließend kommt es zu einem Gespräch ( offensichtlich unter Anwesenheit von Fürsprechern Deiner Meinung ). Versetze Dich in seine Lage. Wie soll er da ohne Gesichtsverlust heraus kommen ?? Wenn er seine Meinung auch so in einem ruhigen Gespräch zu rechtfertigen versucht, hat er ab diesem Zeitpunkt die volle Breitseite verdient. Man muss ihm aber wenigstens die Gelegenheit geben zu zeigen, dass er ein Narzisst ist -).


    Nicht das wir uns falsch verstehen. Ich kenne diese Kiste mit "Stammspieler" usw. Wir hatten vor Kurzem ein ähnliches Thema. Gib das mal in die Suchfunktion ein. Und ein Kind ( völlig egal in wieviel Kilometer Entfernung ) zu einem Turnier mitzunehmen und nicht spielen zu lassen, dafür gibt es keine Entschuldigung. Deinen Frust kann ich mehr als nachvollziehen.
    Aber erst die Kritik offen und in Ruhe ansprechen. Nach dem Training oder Spiel/Turnier. Vorher hat man als Trainer nicht den Kopf dafür frei.
    Scheint aber Zeichen der Zeit zu sein. Da wird lieber schriftlich kommuniziert oder über Dritte, anstatt miteinander zu sprechen.


    Noch eins, damit Du nicht meinst es gibt nur die "dunkle Seite der Macht". Ich habe als Trainer in meinem Verein aufgehört, weil ich es nicht mehr ertragen konnte, dass jeder sein eigenes Süppchen kochen durfte, kein Ausbildungsleitfaden ( gleiche Einsatzzeiten für alle, Rotation usw. ) bestand, keine Kontrolle seitens des Vereins ( Hauptsache einer macht's, egal wie ) stattfand usw. usw. Dem hätte ich mich zu 100% untergeordnet bzw. hätte ich mich damit identifizieren können. Ich bin eine Zeit lang zweigleisig gefahren ( auch was die Kilometer betraf ) und war in einem Verein tätig, wo genau dies praktiziert wurde. Seit dem ist für mich gesichert, dass ich nur noch in solchen Vereinen als Trainer tätig sein werde.
    In meinem unmittelbaren gesamten Umfeld gibt es leider nur zwei Vereine, wo ich mir eine erneute Trainertätigkeit vorstellen könnte. Du siehst also, dass auch wir Trainer uns klare Strukturen und Vorgaben wünschen. Die scheint es in Eurem Verein nicht zu geben.


    @ Andre
    Du hast in vielen Deiner Punkte Recht. Aber auch hierbei gibt es zwei Seiten. Die Einen, die keine Kritik vertragen oder gar nicht erst hören wollen, weil sie so überzeugt von sich sind. Es gibt aber auch immer weniger ( zumindest nach meiner Erfahrung ), die in der Lage oder Willens sind, jemanden diese Kritik unter vier Augen mitzuteilen.

    Weiß jemand woran es liegt, dass beim Antworten manchmal vorher heraus gesuchte Zitate nicht in der Liste auftauchen ? Also das die dann nicht zur Verfügung stehen ? Oder ist der Speicher für ausgewählte Zitate begrenzt ?( ?(


    Das sollte nämlich noch beim letzten Posting rein:

    Bei uns beginnt der JL derzeit, neue Trainer für die Mannschaften zu suchen, wo definitiv nächste Saison einer fehlt. Das wird vielleicht bis Ostern abgeschlossen sein.

    Okay. Bei der Trainersuche schwierig. Bei einigen kann sich auch beruflich oder privat kurzfristig etwas ändern. Da habe ich vollstes Verständnis, wenn denn die Planung erst sehr spät abgeschlossen ist.

    Irgendwann gegen Ende der Spielzeit (Mai-Juni) kommt es schließlich in der Trainersitzung zum Showdown. Dann liegen alle zur Verfügung stehenden Spieler auf dem Tisch und es wird um Kader geschachert. Stehen diese fest, entscheiden die verantwortlichen Trainer, in welcher Spielklasse ihre Mannschaft gemeldet wird. Im Schnitt haben wir pro Altersklasse 2-3 Mannschaften.

    Ich glaube nicht, dass dies ein Einzelfall ist. Bei anderen keine Konflikte ? Alles reibungslos, sodass man erst ab Mai/Juni planen braucht ? Und da stellt sich mir eben die Frage, warum man sich das antut. Warum nicht frühzeitig die Weichen stellen ? Bei Unklarheiten hätte man doch, wenn man dann eben schon Januar plant, genug Zeit bis Saisonende alles ins Lot zu bringen.
    Aus meinen Erfahrungen in meiner letzten Saison im Heimatverein, als ich meine Truppe abgegeben habe: Anfang des Jahres hatte ich mich mit meinem Nachfolger unterhalten, mit wem er für die D1 plant. Das habe ich dann so den Eltern mitgeteilt. Nach meinem Eindruck fanden sie es sehr gut, so früh darüber informiert zu werden und dementsprechend planen zu können. So weit, so gut.
    Ich habe mehrfach alle Beteiligten gebeten, sich so früh wie möglich zusammen zu setzen. Man hat sich aber erst im Juni getroffen. Da gab es dann richtig Zoff und die Zeit wurde immer knapper.


    Ich bin deswegen der Meinung:


    Wenn der Verein intakt ist und die Trainer und Jugendobleute einen engen Kontakt miteinander haben, ist späte Planung möglich und klappt dann auch.
    Hat der Verein eine klare Struktur und für alle ein transparentes System ( Leistungsorientierung - Entscheidung von oben nach unten ) dürfte auch eine späte Planung kein Problem sein.
    Für alle anderen Vereine halte ich eine späte Planung für stark bedenkenswert. Da ist Konflikt fast vorprogrammiert. Und da frage ich mich, warum das in meinem Umfeld so viele Vereine tun.

    Vielen Dank für die Antworten. Von "Ende Januar" bis "Mai bis Ende Juni" hinsichtlich der Zeitplanung alles dabei.

    In der Regel beginne ich als Trainer der C1 ab der Rückrunde gezielt Spiele der D1 und C2 anzugucken. Unmittelbar nach Saisonende wird dann 3-4 mal mit dem "Sichtungskader" trainiert - und dann steht der Kader für die Vorbereitung und Saisonanfang.

    Das ist ja gerade meine Frage. Siehe mein Eingangsposting. Mein Ältester ist nächstes Jahr ebenfalls C und der Trainer stellt sein Kader jetzt schon "im Kern" zusammen. Das wird bei Dir doch sicher nicht anders sein, oder ? Ich weiß auch nicht welche Klasse Ihr spielt, aber hier ist es so, je weiter es "nach oben" geht, umso früher ist die Messe gelesen. Auch von den Jungs selber her. Und im Falle meines Sohnes geht der Wechsel ja auch von ihm aus.
    Die kurzfristige gute Entwicklung von einzelnen Spielern mal aussen vorgelassen. Die kann man in der Tat dann auch kurzfristig einbinden.

    Der Verein gibt dem Trainer da freie Hand, soll selber entscheiden...
    In Streitfällen steht der JO steht's hinter dem Trainer.

    Macht bei einer Leistungseinteilung Sinn. Rückendeckung des Vereins ist ein wichtiger Faktor für einen Trainer.

    ...beruft im Frühjahr (ca. Ende April/Mai, was ich einen sehr guten Zeitpunkt finde) eine Trainer- und Betreuersitzung ein.

    Das bedingt aber einen sehr engen Kontakt der Trainer untereinander. Sprich die müssen vorher miteinander gesprochen haben und sich auch einig sein. Wenns klappt okay. Bei uns gab es da letztes Jahr richtig Zoff. Wäre nicht passiert hätte man sich wesentlich früher zusammen gesetzt.

    Bei uns plant der Ausschuss für die JSG nach Rücksprache mit den Trainern so um Weihnachten rum. Sobald das grobe Konzept mit der Planung der Spieler und Trainer für 4 x D und 4 x C Jugend steht, gibt es Ende Januar eine gemeinschaftliche Trainersitzung. Im Mai gibt es dann ein Sichtungstraining, bei dem nochmal auf Spieler geachtet wird, die zwischen 2 Mannschaften stehen. Kurz danach wird die Entscheidung den Spielern bekannt gegeben. So haben wir noch Zeit Unklarheiten aus der Welt zu schaffen oder Spieler können sich bei Bedarf einen anderen Verein suchen.

    Meiner Meinung nach bei der Vielzahl der Mannschaften ( Glückwunsch !! ) eine ideale Lösung.

    Ich bin ohnehin ein starker Verfechter davon ( wenn man die personellen Voraussetzungen dafür hat ), ab E- Jugend jeweils pro Altersklasse ein langjährigen festen Trainerstamm zu bilden und nur die Mannschaften z.B. von E nach D usw. hoch zu geben. Die Trainer kennen also die Besonderheiten der Altersklasse und vor Allem deren Ausbildungsinhalte. Ist aber leider wohl nur in größeren Vereinen möglich.


    Wenn ich das richtig lese oTTo macht Ihr das so, oder ? Habt Ihr dabei auch mal negative Erfahrungen gemacht ? Mir würden so nämlich jetzt keine einfallen.

    Würde ich persönlich trennen wollen nach Spiel- und Trainingsbetrieb.


    Spielbetrieb: Von G-F hat es mich nur genervt. Fand das Gehabe und Geschreie am Rand peinlich. Ich saß die meiste Zeit und habe meine Spieler beobachtet. Von daher war ich wohl eher weniger mitreißend. Ich habe versucht es mir nicht anmerken zu lassen und die Jungs ( und damals auch Mädels ) haben es glaub ich auch nicht gemerkt. Aufgrund des Spielbetriebes werde ich nie wieder eine G-F betreuen.
    Ab E hatte man einige Mannschaften, auf die man sich richtig gefreut hat. Mit Emotion am Rand, aber immer motivierend und viel Spaß am Spiel. Da war auch ich anders bei der Sache, weil es eben Spaß gemacht hat. Ab D wird es ohnehin ruhiger am Rand und man kann den Jungs schon gezielte Punkte für das Spiel mitgeben. Da ist natürlich auch manchmal Motivationsförderung angesagt und die wirkt nur, wenn sie authentisch rüber kommt.


    Trainingsbetrieb: Nur wenn ich selber mit Begeisterung bei der Sache bin, kann ich in den Spieler auch den Spaß an diesem Sport vermitteln. Das ist mir zum Großteil gelungen, mit dieser Begeisterung und Motivation auf den Platz zu kommen. Wenn ich gestresst war, war auch mein Training Scheiße. Sprich ich habe die Leistung auf dem Platz nicht gebracht und das merkte man dann auch den Jungs an. Ich bin später dazu übergegangen an solchen Tagen einfach nur ein Turnier zu spielen. Hab mir im Vereinsheim ein Kaffee gekocht und an den Rand gesetzt. So habe ich den Jungs ihren Spaß gelassen und habe sie nicht mit meiner schlechten Laune belästigt. Und das soll ja auch ansteckend sein -).