Geht in so einem Thread schon mal unter. Macht ja nichts.
Lies mal bitte Post 299. Ich hatte Dir da 'ne Frage gestellt. Hast Du sicherlich überlesen. Kein Thema.
Und ??
Geht in so einem Thread schon mal unter. Macht ja nichts.
Lies mal bitte Post 299. Ich hatte Dir da 'ne Frage gestellt. Hast Du sicherlich überlesen. Kein Thema.
Und ??
In einem umfangreichen Thread geht vieles mal verschütt oder driftet dann auch mal sehr einseitig ab. Und natürlich vertritt dabei jeder seinen Standpunkt. Ist aber völlig normal wie ich finde. Auch das mal die Fetzen fliegen. Ist mir lieber als über alles immer nur die Harmoniesoße zu kippen. Nach dem "Spiel" sollte man sich dann aber wieder die Hand schütteln können. Nur mal so als Vorschlag ![]()
Ich finde dieses Thema aber sehr wichtig. Der Threadersteller durfte zwar im eigenen Thema erst ein Mal posten ;)aber seine grundsätzliche Frage war eigentlich, wie er seine Spieler von etwas abbringen kann. Übrigens hat er auch erwähnt, dass er Verfechter der DFB Grundsätze ist. Für mich sind solche Infos wichtig, weil ich für mich daraus deute, dass hier jemand nicht einfach so ins Blaue trainiert und vor allem nicht die eigene Vorgehensweise nur bestätigt haben möchte. Ich möchte deswegen hier den Anreiz geben, die Diskussion wieder etwas breiter gefächert zu führen.
Andre
Die Studie, die Du aufführst, ist auf wissenschaftlicher Basis erstellt worden. Und in Teilaspekten lassen sich Erkenntnisse daraus auch auf F-Linge im Fußball beziehen. Oft sieht man bei jüngeren F-Lingen, dass sie beim Zweikampf stumpf aufeinander prallen. Oder nach einem langen Ball läuft der Spieler los und erkennt erst nach ein paar Sekunden, dass er wohl doch noch ein paar Schippen drauf legen muss
. Damit wären wir aber eher beim Passempfänger. Hier wäre für mich der Bezug zur Studie schlüssig, dass eine Passkombi in dieser Altersklasse oft an dieser noch nicht entwickelten Fähigkeit scheitern könnte. Womit ich auf den Punkt kommen möchte. Hier werden die Bereiche Orientierungs- und Reaktionsfähigkeit angesprochen, also die Fähigkeit sich räumlich und zeitlich auf ein bestimmtes Aktionsfeld und/oder ein sich bewegendes Objekt einstellen und auf Situationsänderungen möglichst schnell und zweckmäßig handeln zu können ( könnte jetzt protzen, aber die genaue Definition habe ich gegoogelt
). Hinzu kommt die Differenzierungsfähigkeit, aber hierzu hat Sir Alex schon was geschrieben ( irgendwo auf den ersten Seiten; bin zu faul nachzulesen ).
Bis hierhin kann ich Dir also folgen und zustimmen. Der Punkt ist der, dass diese Fähigkeiten durch Lernerfahrungen erhöht bzw. verbessert werden können. Deswegen kommt hier mMn zu Recht der Einwand, dass dies kein Ausschließungsgrund sein kann, dass sie es nicht könnten. Training ist ja Lernerfahrung. Mein Kritikpunkt und Beobachtung ist aber der/die, dass sich zu viele Trainer in diesen Altersklassen dazu verleiten lassen, durch zu frühes, schwerpunktmäßiges Trainieren des Passens zwei für mich wesentliche Fähigkeiten vernachlässigen bzw. diese durch "Dribblingtraining" in diesen zwei Jahren nachhaltiger und gefestigter schulen könnten. Scheint aber wohl nur mir so zu gehen, dass mir diese zwei Jahre damals viel zu kurz vorkamen und ich dies noch bis zur Hälfte der jüngeren E als Schwerpunkt hatte
Es geht um Rhythmus- und Gleichgewichtsfähigkeit.
eine 3:1 situation sobald vom spieler die aufgabe verstanden werden kann ist die königsübung und wird ihn nie handicapen .... denn alles im erfolgreichen fussball läuft über die dreicksbildung.... wer dies von anfang an als aufgabe zum lernen im fussball hat wird das best mögliche in den kinder fördern !
das deshalb trotzdem 1:1 situationen und alles andere geübt wird ist auch klar....
das kollektive ballgeschiebe wie es barca und im speziellen xavi und iniesta beherschen kommt von der grundeinstellung den ball mit anderen teilen zu wollen und ihn lieber wieder abzugeben als ihn zu behalten um sich dann wieder anzubieten und gemeinsam die situation zu lösen, denn sie haben den ultimativen mansnchaftsgedanken verinnerlicht und verkörpern ihn.
deshalb ist die kombination, kindgerecht , nach weins vorbild so früh wie möglich unbedingt zu üben !!!!
wer anderes behauptet hat das mannschaftsspiel fussball noch nicht in der tiefe verstanden!
Andre hat seine Interpretation von Horst Wein, Du Deine und ich meine. Ich denke eher, dass er mit dieser Methodik vermitteln möchte,auch schon in jüngeren Altersklassen weg vom Frontalunterricht zu kommen und die Kinder aktiv einzubeziehen. Kindgerechte Kombinationen kann ich da überhaupt nicht heraus lesen. Übrigens ein Kritikpunkt, den ich hierbei habe. Ich wünschte mir, dass dies klar ab E-Jugend deklariert wäre. Da gehört es hin. Minifußball habe ich in diesem Thread mit ganz anderer Zielrichtung angeführt, bevor dieser Einwand kommt. Wir könnten aber alle drei völlig falsch liegen und nur Horst Wein selbst könnte dazu etwas sagen.
Du sprichst aber gezielt von Passkombi so früh wie möglich üben und wer anderes behauptet hat das Mannschaftsspiel noch nicht in der Tiefe verstanden. Dazu möchte ich Dich als F-Jugendtrainer fragen, ob Deine Hauptzielrichtung das Mannschaftsspiel ist ? Ja das sollte am Ende ( A/Herren/Damen) tatsächlich alles passen. Gebe ich Dir Recht. Klappt aber nur, wenn vorher alle daran mitgearbeitet haben. Ich frage Dich mal nur auf die von mir benannten Bereiche Rhythmus- und Gleichgewichtsfähigkeit und auf diese Altersklasse F bezogen:
Ausgehend davon, dass Ballannahme und -mitnahme in beiden Technikbereichen integriert wären, wo denkst Du werden diese Fähigkeiten am Intensivsten geschult: Beim Dribbling oder Passen/Passkombi ( mit Absicht in einem Zusammenhang, da Du es ja so geschrieben hast ) ? Und nicht nach dem Motto "Ja das andere machen wir natürlich auch". Ich meine tatsächlicher Trainingsschwerpunkt in den zwei Jahren der F auf diese beiden Individualtechnik und -taktik Bereiche bezogen.
guenter
Ja, ich sehe einen elementaren Unterschied. tobn hat das schon gut erklärt. Die fünf Jungs würde ich zunächst ( während die anderen das Abschlussspiel machen ) im Minifußball separat dazu bringen, Optionen zu erkennen. Wenn Du ihnen vorgibst, einen schwächeren Spieler anspielen zu müssen, werden sie dies auch zur Erreichung dieses ( kurzfristigen ) Zieles machen. Das aber ist nicht mein Ziel. Im Grunde ist dies auch ja nur wieder eine Vorgabe. Und bei dieser Vorgabe suchen sie sogar nur gezielt nach dem schwächeren Mitspieler. Ich möchte ja, dass sie jeden ihrer Mitspieler als mögliche Option ( zusätzlich zum Dribbling ) sehen. Das ist ein großer Unterschied.
Aber ich sehe keinen Grund, warum man Deine Übung nicht immer mal wieder im Trainingsspiel einstreuen sollte. Würde das aber nicht nur auf die schwächeren Spieler beziehen. Wäre aber meiner Meinung nach erst was ab E.
guenter
Bin Dir noch zwei Antworten schuldig, aber man kommt ja kaum dazwischen.
du sprichst davon, dass Spieler zu früh, also nicht ihrem Entwicklungsstand eingesetzt werden. bei grösseren Vereinen würde ich das durchaus
auch so sehen.
Unser Verein, und somit ich, hätte da aber keine Mannschaft melden können aufgrund mangelnder Spielerzahl.
ab wann kämen da denn die wirklichen Dicken Paules zum Einsatz?
G und F würde ich nicht zum Spielbetrieb anmelden. Ich weiß ja das bei Euch in diesen Altersklassen schon seit Jahren Spieltage abgehalten werden. Tja, guenter. Da befinden wir uns hier noch in der Kreidezeit. Bei uns kannst Du noch Meister in G und F werden. Damals hatte ich noch nicht das "Netzwerk" von Trainerkollegen mit gleicher Einstellung wie ich. Heute würde ich mit denen so alle zwei - vier Wochen am WE Trainingstage abhalten. So wie ich mir das vorstelle kommt da jedes Kind voll auf seine Kosten. Egal ob dicker Paule oder Messi in spe. Auch ich habe die Spiele am WE immer als dritte TE gesehen. Solange es hier aber so ist wie es ist, werde ich nie wieder eine Mannschaft in diesen Altersklassen trainieren.
Dein Vorschlag, die 5 EGO Spieler aus der übrigen Traningsgruppe herauszunehmen, mag zwar dem Förderungsgedanken talentierter
Spieler entgegenkommen, steht aber im klaren Widerspruch zur Mannschaftsbildung.
Da irrst Du gewaltig. Zum vorliegenden Fall: Zunächst hatte ich ja geschrieben, dass dies nur zum Abschluss des Trainings wäre. Also beim Abschlussspiel ( immer mindestens 20 Minuten ) das bei mir in dieser Altersklasse freies Bolzen war. Ich höre schon den Aufschrei von einigen hier -). Sehe ich aber weiter so und wäre weiterhin fester Bestandteil meines Trainings.
Und mit den fünf Jungs würde ich während dieser Zeit Minifußball spielen. Wie sollen sie also gefördert werden, wenn der alte S... mitspielt ? Hier geht es ja um ein ganz spezielles "Problem" und das sollte man dann auch speziell lösen. Das hier ist 'ne ältere F. Die lernen sehr schnell, wenn man ihnen aus der Praxis heraus etwas verdeutlicht. Meiner Meinung nach werden die Kinder im Training und Spiel viel zu viel vollgequatscht. Frontalunterricht oder als Generalfeldmarschall am Rand. Einfach mal beim Spiel in Ruhe zuschauen und die Spieler genau beobachten. Und sich dann zuhause Gedanken machen wie man erkannte Schwächen und bestimmte ungünstige Situationen in seinen zur Zeit praktizierten Trainingsschwerpunkt einbaut. Ich schweife ab.
Also hier würde ich beim Spiel mit den fünf Jungs ab und zu mal einfrieren und ihnen mögliche Optionen aufzeigen. Oder nach einem Angriff kurz ihre Eindrücke schildern lassen. Ich würd iauch mal beim Angriff dem eigenen Spieler den Ball abluchsen und selbst die Bude machen. Und anschließend sofort den Spieler ( der das ja wohl mal selbst so gemacht hat ) fragen: "Und, wie fandest Du das ?"
Und sie sollen auch selbst mal spüren wie das ist, wenn man sich das x-te Mal frei läuft und den Ball nicht bekommt. Und und und...
Im Sinne der Mannschaftsbildung würde ich sie dazu bewegen, Optionen im Spiel zu erkennen. Entscheiden dürften sie bei mir aber weiter selbstständig. Und ich würde mich weiter mehr über ein mutiges Dribbling als über einen Pass freuen !! Diese Sicherheit das tun zu dürfen, hatten meine Spieler damals.
Eigentlich wollte ich nichts mehr in diesem Thread posten, weil er mittlerweile zu umfangreich ist und zu viele wichtige Aspekte, die hier genannt werden, verdeckt werden. Gleichwohl ist auch eine solche Diskussion wichtig.
@aerkemesse ist nach meinem Eindruck im Moment an einem wichtigem Punkt. Er fragt hier nach Übungen um eine Verhaltensweise zu ändern. Ich möchte ihm, auch anhand eigener Erfahrungen, raten:
Nichts abtrainieren oder etwas einfordern. Nutze ihre Stärke und bringe sie ins Grübeln. Was sie sich dann selbstständig erarbeiten, werden sie für den Rest ihres Fußballerlebens verinnerlicht haben.
P.S.: Sehe gerade vor dem Abschicken, dass noch einige Posts beim Schreiben gekommen sind. Sind zu viele zum Lesen. Sorry also vorab, wenn das in der Art mittlerweile schon geschrieben wurde.
Finde ich gut, wenn mal jemand Rückmeldung gibt. Ich glaube viele machen es nicht, weil sie denken "interessiert jetzt doch keinen mehr". Von den Erfahrungen ( ob positiv oder negativ ) können wir aber alle profitieren.
@FB
Alles anzeigenTja, da muss ich dich aber wiederholt enttäuschen:
1. In Auswahlmannschaften gewinnst du schon ab der F keinen einzigen Pokal mehr ohne Zusammenspiel. Geh mal an ein internationales F-Turnier und mach dir ein Bild !
2. Jeder Zweikampf macht stärker. Klar. Aber wir schauen dass ALLE Spieler stärker werden und nicht nur einer ! 1:1 und 2:2 machen wir im Training bis zum Abwinken in allen Varianten und erschwerten Bedingungen. Und zwar alle.
Aber Im SPIEL ist 1:1 ausserhalb des Strafraums immer die Notlösung. Warum: Weil jedes 1:1 unser Spiel verlangsamt und damit unserem Gegner Zeit gibt sich wieder neu aufzustellen.
3. Ein guter Dribbler kann noch lange nicht gut abspielen. "Gute" Dribbler sind vor allem deshalb "gute" Dribbler weil sie über die weit verbreitete "Fähigkeit" verfügen sich 100% auf den Ball zu konzentrieren und alles um sich rum vergessen. Ein guter Dribbler ist dann ein guter Dribbler wenn im jederzeit drei verschiedene Kollegen an drei verschiedenen Orten farbige Nummern hochhalten können und er sie während dem Dribbeln innert Sekundenfrist benennen kann. SOLCHE Dribbler habe ich in der F noch nie gesehen. Dafür aber Jungs die das mit den Karten können wenn sie Pässe spielen und erst noch auf den, der grad die grösste Zahl hochhält.
4. Auch ein guter Dribbler kommt in Auswahlmannschaften nur dann in eine aussichtsreiche Position wenn er möglichst in Ueberzahl spielt und ausserdem im richtigen Moment den entscheidenden Pass erhält. Dass ein Dribbler aus dem Stand heraus was zaubert gehört ins Land der Träume.
5. Dass nur der gute Dribbler in Auswahlmannschaften kommt hat was. Warum. Weil Auswahlmannschaften keine devoten Spieler wollen, die es sich gefallen lassen, sich von einem EGO-Dribbler die ganze Show stehlen zu lassen.
6. Frag mal die Eltern was sie von einem Solo-Dribbler halten. Dass sie so resultatsgeil sind dass sie das wohl ihres nicht dribbelnden Kindes hintenanstellen mag ich nicht glauben.
Das ist für mich das entscheidende Posting gewesen. Habe es ganz zitiert,weil ich 4 - 6 durchaus zustimmen kann. Auswahl beginnt für mich allerdings erst mit der ersten Förderstufe, also ab D. Vielleicht differieren hier auch deshalb so unsere Meinungen. Vorher müssen Grundlagen geschult werden und ich sehe in der StP-Mannschaft meines Ältesten, dass im Bereich des Dribblings sehr große Unterschiede bestehen. Gerade zu Anfang ihrer Stützpunktzeit. Und da bei uns immer beide Jahrgänge zeitversetzt am gleichen Tag trainieren und ich somit sowohl den älteren als jetzt auch den jüngeren Jahrgang beobachten konnte, hat sich für mich folgendes Bild ergeben: Der überwiegende Teil der Spieler ist tatsächlich im Bodenscannermodus unterwegs. Durchaus möglich, dass da auch eine große Portition Egoismus dabei ist, aber das ist für mich gar nicht der springende Punkt. Ein guter Trainer nutzt vorhandene Eigenschaften und versucht sie nicht abzudecken oder gar abzutrainieren. Zum Praktischen dazu gleich unten. Ein herausragender Spieler ist für mich derjenige, der sowohl ohne als auch mit Ball nahezu ständig seine Umgebung scannt, sich also seiner Optionen bewusst ist. Und für die Optionen steht ihm ein Portfolio von Individualtechnik und -taktik zur Verfügung. Je nach Altersklasse kann er das auch unter Gegner-, Raum- und Zeitdruck abrufen. Ein guter Dribbler schafft dies alles mit Ballbesitz. Allerdings nur, wenn er dabei möglichst oft und lange den Kopf oben hat. Schwierig und fordert sehr viel ab. Ist das bei einem Abspieler auch so ? Muss er wie beim Dribbling in kurzer Zeit mehrere Dinge kognitiv die gleichen Voraussetzungen erbringen ? Anders rum gefragt: Was meint Ihr, dauert länger eine dieser beiden Optionen gesichert anzuwenden und welches sollte die Voraussetzung der jeweils anderen sein ? Also ich bleibe dabei: Es ist einfacher aus einem Dribbler einen Abspieler zu machen als anders rum. Und zwar wesentlich länger. Wann sollte also man also damit anfangen ? Nicht in der F ? Also dann in der G schon, oder wann ?
Zu Punkt 1 wurde schon was gesagt. Aber bei 2-3 möchte ich deswegen klar einen Gegenpol setzen und daher meine Postings hier. Wir reden hier von einer F, also zwei Jahre. Für mich klar die Zeit ihnen Ballbehandlung zu vermitteln. Links wie rechts. Und für mich das A und O war dabei in nahezu jeder Übung darauf zu achten, dass sie diese nur dann erfolgreich meistern konnten, wenn sie den Kopf dabei oben hatten. Ist aber ein sehr langer Weg und wird natürlich auch völlig individuell gelöst. Mancher halt schneller, mancher kann es noch heute nicht bzw. nicht unter Druck. Aber ich hatte ja zwei Jahre Zeit. Man muss sich nur die Mühe machen entsprechende Übungen über diesen Zeitraum zu gestalten. Wir haben also offensichtlich ein völlig verschiedenen Ansatz bzw. eine andere Grundeinstellung. Jeder in diesen Altersklassen tätige Trainer sollte sich vorher über seinen Weg bewusst sein. Diese Diskussion bietet reichlich Möglichkeiten zur Entscheidungsfindung.
Will aber nicht nur meckern. Einen auch für mich entscheidenden Punkt für die Praxis hast Du hier schon in Deinen ersten Postings ( bin jetzt zu faul nachzulesen ) schon genannt. Sinngemäß hast Du erwähnt, dass es Dir ein Rätsel ist, warum viele Spieler mit noch unzureichendem Entwicklungsstand dem Spielbetrieb ausgesetzt werden. Sehe ich genauso, allerdings habe ich damals den selben Fehler gemacht. Würde ich heute anders machen. Damals hatte ich noch nicht ein Netzwerk von Trainerkollegen. Die würde ich heute einfach anrufen und mit ihnen Trainingsspieltage ausmachen. Bietet Raum für viele Variationen. Im vorliegenden Fall hat @aerkemesse 20 Spieler. Die fünf "Egos" würde ich bis auf Weiteres nicht auf einmal zu einem Spiel mitnehmen sondern auf Turniere u.ä. verteilen.
Im Trainingsbetrieb würde ich die Mannschaft im Abschlussspiel trennen. Die eine Truppe macht ein freies Spiel. Mit den fünf Spielern würde ich zusammen viel Minifußball spielen und dabei extrem darauf achten, dass sie den Kopf oben haben ( angelehnt an den ohnehin praktizierten Coachingpunkt in dieser Altersklasse ). Zu Anfang oft einfrieren. Sie sollen sich selbst erarbeiten, mehrere Optionen in petto zu haben und diese anzuwenden. Würde mich stark wundern, wenn sie nicht von selbst drauf kommen und das halte ich für wesentlich nachhaltiger !
Sir Alex
Klasse ! 100%ige Zustimmung ! Da warst aber wohl auf anderen Turnieren als @FB -).
Oft habe ich beobachtet,k dass Dribbelkönige, solange sie gegen schwache Spieler spielen, herausstechen. Aber wenn es gegen bessere Spieler geht, sehen sie alt aus, da sie ihr Spiel nicht variieren können.
Es gibt Spieler die dribbeln erstmal drauflos, weil ihnen nichts besseres einfällt.
Dann sind es nicht die Dribbler, die ich meinte. Meine Erfahrung geht genau ins Gegenteil...
Die Kusnt besteht wohl darin einem EGO-Spieler zum Mannschaftsspieler zu machen.
Jo. So ist es. Die Spreu der Trainer trennt sich da vom Weizen. Sieht man sehr schön hier im Thread ![]()
Es ist schon drollig wie sich hier viele Schreiber sozial auf die Stirn schreiben und dann doch wieder den asozial spielenden Ego-Dribbler fördern.
Es ist drollig wenn man von Mannschaftssport spricht, es aber dann völlig i.O. findet wenn EINER dafür verantwortlich ist, dass 19 andere nicht optimal gefördert werden können.
Es ist drollig wenn man von Chancengleichheit spricht aber man primär nur einen EINZELNEN fördert.
Es ist für mich nicht nachzuvollziehen, warum Eltern nicht schon längst auf die Barrikaden gehen wenn ein EGO-Spieler ihren eigenen Kind die Chance nimmt sich ebenfalls zu entwickeln. Sind die wirklich so devot ?
Mal wieder ein netter Versuch. Sind für mich Seifenblasen und die finde ich auch drollig. Du wolltest doch die Meinung der Basis. Nun ist es Dir auch nicht recht, wenn Du sie bekommst ![]()
Konkret heisst das auch mal ein internationales F-Turnier besuchen und schauen was geht.
Ich habe drauf gewartet. Lass mich raten: Sitzt wieder im Flieger, oder ?
@FB
Deine letzten beiden Postings sind wirklich ernst gemeint ??? Aber was heißt letzten beiden. Müsste jetzt nachlesen um Dich genau zu zitieren. Wer sich nicht die Mühe macht, EGO-Dribblern in wenigen Trainingssequenzen zu zeigen, wie sie beim EGO-Dribbling permanent den Kopf oben haben... Oder sich dabei Farben und/oder Motive merken können...
Passen alles Naturgeboren ? Aber wir trainieren ihnen das Dribbeln an ? Mein lieber Schwan.
Bist nicht Du es, der ständig von Stärkung der kognitiven Fähigkeiten redet ? Beim Passen ist dies mit einfachem Aufbau sehr schnell getan.
Ich mache Dir in wenigen Einheiten aus einem Dribbler einen Abspieler. Aus einem Abspieler ( in Jugendjahren ) einen guten Dribbler ( und ich habe da einen hohen Anspruch ) zu machen, dauert Jahre.
Ich kann diese Kiste mit " Du hast ja die 3% Prozent" nicht mehr hören. Ich hoffe, dass Deine Postings hier endlich mal dazu führen ganz genau zu lesen, was Du hier so vom Leder lässt.
Möchte alle hier nochmal daran erinnern, von welcher Altersklasse er da immer spricht !
Wir hatten so ein ähnliches Thema schon mal. Da war ich erstaunt. Hatte eigentlich den Eindruck, dass Du danach ein wenig zur Einsicht gekommen bist. Pustekuchen. Damals war ich erstaunt. Jetzt bin ich echt schockiert. Du willst tatsächlich im Leistungsbereich aktiv sein ????
C3 und 17 Spieler. Das nenn ich mal ein Luxusproblem -).
Trainierst Du allein oder hast Du einen Co. ?
Habe den Thread erst jetzt entdeckt und finde ihn zu interessant als das er in der Versenkung verschwinden sollte. Ich denke nämlich, dass dieses Thema viele andere Vereine in Zukunft auch betreffen wird. Wenn es nicht sogar schon zu spät ist. 5 von 11 noch ! Das spricht Bände.
Finde aber die Vorschläge, die hier bereits gemacht wurden, richtig klasse !!
@Gb
Als zusätzlichen Vorschlag: Veranstaltet ein mehrtägiges Fußballcamp für alle Kinder der Umgebung
( unabhängig von einer Vereinszugehörigkeit ) von F bis D-Jugend. Wir machen es mittlerweile das dritte Jahr für fünf Tage a 8 Stunden immer in den Sommerferien. Mittlerweile mussten wir aus Kapazitätsgründen bei 100 Kindern ein Stopp setzen. Es muss ja zu Anfang bei Euch nicht so lang und so groß sein, aber bessere Werbung kann man kaum machen. Wenn Du mehr wissen möchtest wie man so etwas anfängt und was man beachten muss ( kannst ja aus unseren Fehlern lernen bzw. die gleich vermeiden ) schick mir 'ne PN, da zu umfangreich und für Andere uninteressant.
@FB
Mich würde das mit den Fußballschulen sehr interessieren. Wie starten die denn, d.h. war es zuerst mal ein Verein mit entsprechendem Gelände und dann entschied man sich zur "Privatisierung" ? Also gerade die "ersten Schritte" würden mich sehr interessieren. Gern auch per PN.
So kann man das auch schon eher stehen lassen und entspricht der Realität. Ehrlich beschrieben und zumindest hier im Forum sollte man das auch ruhig auch so deutlich posten.
Da hast Du nicht unrecht. Gefällt mir auch nicht.
Solltet Ihr zum Patent anmelden. Absolute Marktlücke.
Einmal Promi, immer Promi!
Somit vor dem Gesetz anders zu behandeln als andere ? Justitia sollte da blind sein. Das darst Du erwarten, wenn es Dich betrifft. Ein Uli H. aber nicht, weil...?
Artikel von Trainer 1985 zum ob seiner Bewährung grinsenden, üblen Kinderschänder (auch hier keine Beachtung wert, nun denn, was soll man sagen, so ist unsere "Vernunft" eben wohl...?).
1. Fand ich den Artikel zu reisserisch. Neutralere Berichterstattung findet oftmals mehr Beachtung und Reaktion. Das aber ist nicht das Feld dieser verlinkten ( Ups, Wortspiel ) Zeitung.
2. Hab ich doch dieses Ungleichgewicht angesprochen, oder
Und zwar genau mit diesen Deliktsfeldern.
Vielleicht wäre die Abschaffung von Tabellen und Platzierungen im Auswahlbereich mindestens genauso sinnvoll wie im KiFu...
Gewagt, gewagt. Aber auch in meinen Augen schlüssig. In der ersten Förderstufe gibt es bei den Funktions- oder Sichtungsturnieren auch keine Platzierungen. Komisch. Hat man sich dabei was gedacht ?? Man will aber sicherlich aber den äteren Jahrgängen den Druck erhöhen. Fragt sich, auf wen sich das auswirkt. Wirklich auf die Spieler oder wird der nur von anderer Stelle ( Trainer ) weiter gegeben ? Wäre doch widersinnig was die Individualförderung angeht.
Zu dieser Erkenntnis wird es aber nie kommen, da bin ich sicher.
Was den RAE angeht: Kann es sein, dass das einfach ignoriert wird?
In den Zahlen wird es sogar sehr deutlich.
Wenn uns das auffällt und das schon vor einigen Jahren in diesem Forum durch z.B. TW-Trainer deutlich angesprochen und thematisiert wurde, würde ich mal behaupten, dass dies in Frankfurt nicht unbekannt ist. Tja, warum ist das dann noch heute so ?
Kannst Dich ja als Schalkefan auch über sonst nix freuen....
Fand Dich bisher echt sympathisch. Is jetzt vorbei. Setze Dich auf Igno sobald ich heraus gefunden habe wie das geht ![]()
Hoeneß ist angemessen bestraft worden, und damit ist gut.
Bestraft worden ist er aber mMn schon seit Monaten. Im Gegensatz zu vielen, vielen anderen Steuernsündern erlebt er sein "Gerichtsverfahren" schon seit einigen Monaten völlig öffentlich durch die vierte Macht des Staates: der Presse. Würde mir wünschen, dass die Presse genauso akribisch nachverfolgt, warum seine Selbstanzeige innerhalb kürzester Zeit bekannt wurde. Verstoß gegen die Amtsverschwiegenheit ist doch auch strafbar, oder irre ich da ?
Er hat eine Straftat begangen und geht dafür nun ins Gefängnis. Ich würde mir diese Konsequenz seitens der Gerichtsbarkeit aber auch bei Delikten gegen die körperliche Unversertheit oder bei Sexualdelikten wünschen. Dem ist aber leider nicht so. Insofern habe ich ein Problem mit der Wertung "angemessen".
Aber das damit nun auch gut sein sollte, sehe ich genauso. Ich sehe in diesem Fall in aller ersten Linie den Menschen Uli Hoeneß und seine Familie. Ich wünsche ihm, dass er nach Verbüßung seiner Haft nicht weiter verfolgt wird und so leben darf, wie jeder von uns dies auch erwarten / erhoffen würde.
Allein... Ich prophezeie schon jetzt, dass die vierte Macht im Staate dies verhindern wird.
Erst mal Danke für die Beiträge hier. Und auch an die, die mir ihre Erfahrungen lieber per PN/Mail mitteilen wollten. Kann ich verstehen, da sonst vielleicht der Vorwurf der persönlichen Enttäuschung aufgekommen wäre. Trotzdem sehr interessante Einblicke und Erfahrungswerte, auch was die Vorgehensweise des einen oder anderen NLZ's betrifft. Mein persönliches Fazit ist daher: Wir könnten besser sein !
Zur Sichtung:
Wenn du dir einmal über den Link: http://www.bfv.de/cms/docs/BFV-Leitfaden?_01_08_2013.pdf
die Definition der Leistungsanforderungen anschaust, dann darf man neidlos anerkennen, dass hier ein Verband mal wieder ein ganzes Stück weiter zu sein scheint, als der Rest der Republik.
Dem kann ich nur zustimmen und halte die Vorgehensweise in Bayern für ( fast ) optimal. Schon erstaunlich, dass schon bei der Sichtung große Unterschiede bestehen. Sehr gut fand ich den Hinweis hier, wo die beteiligten Trainer ebenfalls aktiv bei der Sichtung mitwirken. So verstehen sich alle als Teil des Ganzen. Ich würde daher eine Kombi aus diesen Vorgehensweisen für optimal halten: Erste Sichtung wie beim Sparkassencup des NFV. Alle älteren E-Jugendmannschaften sind zur Teilnahme verpflichtet. Trainer und Sichter bewerten. Dann zwei Sichtungstermine mit der Möglichkeit der zusätzlichen Meldung von Kindern, die beim Cup krank waren oder die nicht in einem Verein gemeldet sind. Die Sichtung läuft dann wie im o.a. Link von TW-Trainer.
Zu den Keepern: Es hat seinen Grund, dass Spieler wie von Follkao beschrieben lieber beim TW-Training des Vereins mitmachen, weil... Es findet ( zumindest bei uns ) keines statt ! Das darf man einfach den StP-Training nicht einfach auch noch aufbürden. Wenn dann so wie von guenter beschrieben: Gesondertes Training durch dafür qualifizierten Trainer. Oder man spielt mit offenen Karten und sagt ganz deutlich, dass eine Förderung in diesem Alter als nicht zielfördernd/ zu früh erachtet wird. Dann kann sich jeder Nachwuchskeeper darauf einstellen.
Kontinuierliche weitere Sichtung: Beobachtung des Spielbetriebes durch einen dafür verantwortlichen Sichter/Scout oder wie auch immer benannt. Macht jedes NLZ. In Ballungsgebieten fallen diese sicherlich früher oder später ohnehin auf. Aber auf dem Land ? Nach meiner Ansicht besteht die Gefahr, dass dies nicht so ist. War nicht der Anspruch, alle entdecken zu wollen ? Warum dann nicht gegen steuern ?
RAE: Dieser Effekt ist seit Jahren bekannt. Wenn denn aber bei Ländervergleichswettbeweren ( ist jetzt auf C aufwärts bezogen ) offensichtlich doch ein latenter Druck ( ob nun selbst auferlegt oder von außen ) auf die Trainer besteht dort nicht auf den hinteren Plätzen zu landen ( was doch eigentlich im Sinne der individuellen Förderung völlig zweitrangig sein sollte ) und dadurch auf die zu diesem Zeitpunkt hinsichtlich ihrer Physis weiter entwickelten Jungs ( und somit zum größten Teil im ersten Halbjahr geborene ) zu setzen, läuft etwas grundlegend falsch. Fällt dem DFB hierzu nichts ein, dem entgegen zu steuern oder nimmt man das einfach in Kauf ? Ich habe so ein wenig den Eindruck, dass man sich schon ein bisschen auf den weltweiten Lobhudeleien ausruht. Nach dem Motto: Was wollt ihr denn ? Kommen doch genug deutsche Talente an. Ja, ist auch so. Aber die Konkurrenz schläft nicht. Ich hatte letztes Jahr ein Gespräch mit einem in der Schweiz tätigen Trainer. Wahnsinn, was da in Sachen Talentförderung geschaffen wurde und geschaffen wird. Die Holländer sind in diesem Bereich auch immer wieder mit offenen Ohren unterwegs. Sind wir zu arrogant dafür ?? Lasse das einfach mal so stehen.
Trainer: Wie oben bereits erwähnt, scheint der ein oder andere Trainer einem gewissen Erfolgsdruck zu erliegen. Mir sind bei den Funktions- und Sichtungsturnieren einige Trainer aufgefallen, die zu viel Mannschafts- und zu wenig Individualtrainer in sich tragen. Ein mMn riesiger Unterschied. Schon nach wenigen Minuten eines Spiels ist das erkennbar. Das beste Beispiel wie es sein sollte, habe ich bei meinem Ältesten. Der StP-Trainer liefert in diesem Bereich kontinuierlich das Optimum. Totaler Fokus auf seinen Aufgabenbereich, die Individualförderung.
Da ist aber offensichtlich zu wenig Kontrollfunktion installiert. Einigen Kandidaten hätte ich da schon deutlich die gelbe Karte gezeigt. Ein qualifiziertes Training anzubieten ist nicht die große Kunst. Am Rand macht sich oft der Unterschied bemerkbar. Da habe ich bei einer Fördermaßnahme dann aber auch einen entsprechenden Anspruch.
Mentalförderung: Wir haben es hier schon mal ausführlich diskutiert. Ein Bereich für sich und für mich in Sachen Talentförderung ein wichtiger Bereich, den der DFB ( zumindest bei der ersten Förderstufe die ich aus der Praxis nur beurteilen kann ) außen vor bzw. lässt da seine StP-Trainer wieder im Regen stehen. Je weiter es nach oben geht, umso wichtiger wird die phsychische Kontitution. Der Wille lässt manchen Spieler oben ankommen, obwohl er vielleicht im Vergleich zu anderen Spielern technisch und taktisch ein paar Prozentpunkte weniger hat. Wie weit könnten aber eben diese anderen Spieler kommen, wenn man ihnen vor ihrem Scheitern mentale Wege aufgezeigt hätte, aus Tiefpunkten gestärkt hervor zu gehen und eben nicht aufzugeben ?! Natürlich muss man ab einem gewissen Zeitpunkt durch positive Selbst-Instruktion da durch. Man muss nur eben wissen das und wie sowas geht.
Mein ( überzogener / realitätsferner ?? ) Vorschlag. Mentaltrainer bereits in der ersten Förderstufe. Hierfür würde pro Region für die angeschlossenen Stützpunkte einer reichen, der temporär gezieltes Coaching betreibt.
Was meint ihr ? Utopisch ? Realitätsfern ? Nicht durchführbar ? Oder nicht zielführend ?
Ich habe ihm gesagt, dass ich seine Argumente nachvollziehen kann, mich aber auch freuen würde, wenn er wieder kommt, egal wann das ist. Jederzeit sei er wieder willkommen.
Gerade bei solchen Themen / Gelegenheiten trennt sich nach meiner inneren Einstellung die Spreu vom Weizen. Hier wird einem jungen heranwachsendem Menschen von einer Bezugsperson ( Trainer ) vermittelt, dass eine solche Entscheidung nicht endgültig sein muss und für ihn jederzeit die Tür offen steht.
Ganz groß, Chris
Übrigens schön, mal wieder mehr von Dir zu hören.
Hallo Forum
Die Verantwortlichen im Sachsen-Anhalts wollten auch nicht mehr tatenlos zuschauen:
Ich finde man sollte gerade hier im Forum die Verantwortlichen Landauf, Landab auch mal loben, wenn sie solche mutige Entscheidungen treffen. In diesem Fall sind es die Entscheidungsträger in Sachsen-Anhalt mit offensichtlich großer Zustimmung der Kreisverbände. Vielleicht liest ja jemand von dort mit.
Also: Mein Respekt für diese Entscheidung und Danke im Namen der Kinder. Ganz klasse ![]()
