Beiträge von Steini

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    Karsten
    Wieviele D-Jugendmannschaften hat der Verein ?
    Seit wann betreut der jetzige Trainer dieses Team bzw. bleiben die Trainer jeweils in den Altersgruppen ?
    Hatte er vorher schon einen Co. und wenn ja, warum hat der aufgehört ?
    Oder ist es seine erste Mannschaft ?
    Wieso wolltest Du gerade in dieser Mannschaft den Co. machen bzw. hast Dich überreden lassen ?
    Gab es Alternativen ?
    Was sagen die Eltern zur momentanen Stimmung ?


    Je mehr Input, desto gezieltere Tipps kann man bekommen.

    Tobn und Alex


    Hervorragende Beiträge :thumbup:


    Wie übrigens der gesamte Thread mMn richtig lesenswert ist. Und wie ich finde, von Anfang an. Bei solchen Themen darf man ruhig mal Tacheles reden. Der Threadersteller ist damit auch gut umgegangen, wie ich finde.


    Ist ein Thema, was mir sehr am Herzen liegt. Was möchte ich als Trainer/Betreuer einer F und E erreichen ? Was sollte das Ziel sein ? Jeder Trainer dieser Altersklassen sollte sich bewusst sein, Talentförderer zu sein. Im persönlichen wie fussballerischen Bereich. Beides gleich in der Gewichtung. Aber eben jeder einzeln. Warum macht ihr euch nur soviel Gedanken darüber, wie es denn im Mannschaftsverbund klappen muss/soll/könnte usw. ???


    Ich habe mal im Thread "Was dabei heraus kommt..." beschrieben, was die Folgen sein können. Bekomme die Linksetzung nicht hin. Vielleicht kann jemand aushelfen.


    Aber insbesondere in einer älteren F- Jugend, sollten gewisse Grundlagen für ein Spielsystem gesetzt werden.


    Warum ?




    Leider klingt es sehr nach Selbstbeweihräucherung, aber mir geht es um die Sache. Weiß auch nicht, wie ich anders hinbekommen könnte, aber mir geht es insbesondere um die Kollegen/-innen hier im Forum, die ( ob aktiv oder "nur" mitlesend ) zur Zeit trotz ständiger Gegenwehr auf 1:1, Beidfüßigkeit, Dribbling usw. setzen und nicht das Zusammenspiel ( System ) einer Mannschaft als ( auch ) wichtig erachten. Post 85 von Sir Alex spricht mir diesbezüglich so was von aus der Seele.


    Ich mache es mal kurz. Eine Spielgemeinschaft aus drei Dorfvereinen. Zusammen vielleicht 5000 Bewohner in einem großen Einzugsbereich mit wenig Häusern :D Beginnend mit Bambini-Zeit. Nicht ein einziges Mal habe ich während dieser Zeit von Taktik, Systemen oder ähnlichen gesprochen. Ich hatte Spiele, wo ich ihnen nur gesagt habe ob links oder rechts. Linksfuß war bei mir fast immer auf der rechten Seite. Das waren meine einzigen Vorgaben. Teilweise habe ich erstaunt festgestellt, dass sie sich während des Spiels aus eigenem Antrieb anders formierten was hinten oder vorne betrifft.


    Von diesen 12 Spielern sind vier zur Sichtung zur Sichtung beim Stützpunkt eingeladen worden. Von insgesamt 35 insgesamt. Ein Spieler hat es sich durch seine Egotour bei der Vorsichtung leider selbst versaut, sonst wäre er ebenfalls dabei gewesen. Wie ich später erfuhr, hatte der Vater maßgeblich Anteil daran. Also ein Drittel dieser Dorftruppe hatte es bis zu dieser Stufe geschafft. Hat es weder vorher noch ( bis jetzt ) nachher in dieser JSG gegeben.


    Zwei sind genommen worden. Drei spielen heute in der C auf Bezirksebene. Hier werden sie jetzt in einem taktischen, mannschaftlichen Grundkonzept eingebunden. Und nicht ein einziges Mal hatten sie vorher damit Berührung. Mit einer Ausnahme: Während der Hallenzeit in F und E habe ich den Würfel bzw. die Raute vorgegeben. Aber aus individualtaktischen Gründen.


    Von einem hier aktiven Mitglied, den ich persönlich kenne, vermute ich, dass er seine Spieler ebenfalls so ausbildet. Zumindest machen sie diesen Eindruck. So falsch kann es also nicht sein.

    ...denn es eskalierten Situationen häufig erst dann, wenn Trainer oder Eltern zunächst Schiedsrichterentscheidungen kritisierten und diese Kritik danach auf die Spieler überschwappte.

    Sehe ich auch als Hauptproblem.

    Schließlich meinte einer der beiden Trainer, er habe unlängst bei seinem anderen Sohn an einem Funktionsspieltag teilgenommen, wo ohne Schiedsrichter gespielt wurde. Das habe prima geklappt, weshalb man das jetzt auch ruhig probieren sollte.

    Das kann ich nur bestätigen. Finde ich auch sehr interessant. Liegt es an Funktionsspieltagen vielleicht daran, dass sich die Eltern und Trainer bei den Vergleichsspielen Stützpunkte/NLZ'en zurück halten ( müssen ) ?

    guenter
    Dein Vergleich mit Pseudonymen in einem Forum und dem anonymen lancieren eines derart persönlich eingefärbten Artikels mit mehrfacher Nennung eines Namens in einer Zeitung, ohne das diesem ein Wort der eigenen Darstellung gegönnt wird, ist für mich völlig daneben. Wie der gesamte Artikel im übrigen.


    Platt, polemisch und subjektiv. In der Spalte "Leserbriefe" hätte ich einige Ansätze darin für durchaus diskussionsfähig erachtet... Jetzt mal abgesehen von der so wahnsinnig beeindruckenden, selbst aufgelisteten Vita des Schreibers die selbst beim vierten oder fünften Durchlesen keine Ansätze hinsichtlich der Geeignetheit zur Beurteilung von Verbesserungen im KiFu erkennen lassen.


    So kann ich nur für mich feststellen, dass genau wegen der inneren Einstellung wie sie der Schreiber unverhohlen zum Ausdruck bringt, der Grundgedanke der FPL wichtiger und richtiger denn je ist. Wie hier schon erwähnt wurde, ist das im Grunde beste Werbung für die FPL.

    Ich finde es aber toll, dass ihr euch auch an schwierigere Themen heran traut!

    Hier wird nach meinem Eindruck über unterschiedliche Interpretationen bzw. eigene Vorgehensweise bei dieser Thematik diskutiert. Das ist mMn etwas ganz anderes, als wenn sich jemand an ein Thema "heran traut". Ob schwierig oder nicht sei mal dahin gestellt.

    A. Schüsse von der Mittellinie
    1. Der Torwart erkennt den Distanz früh genug, weil sich der Schütze den Ball vorher etwas weiter vorlegt!
    Wei bereits angesprochen, taucht als häufiges Argument auf, dass man sich ja bei weit vor dem Tor positioniertem Keeper ein Distanzschußtor einfangen könnte. Natürlich passiert das nicht so oft, aber man kann auch diese Situation ganz gut trainieren. Als Ausgangssituation positionieren sich der Schütze (z.B. TW-Trainer) ca .10 m hinter der Mittellinie, während der Keeper am 16-er steht. Zum Start der Übung legt sich der Schütze den Ball etwas weiter vor. Durch das weite Vorlegen des Balles kann der Keeper erkennen, dass daraus ein Distanzschuß werden kann und begibt sich zunächst in die Rückwärtsbewegung (mit vorwärts orientiertem Oberkörper), um in der Schlußphase auf den Ball zugehend abzuspringen und den Ball sicher zu fangen.

    Meiner Ansicht nach fehlt hier eine wichtige Vorstufe und die betrifft auch nicht nur den Keeper, sondern in gleichem Maße die 4er Kette. Ich habe meinen Jungs immer geraten, den ballführenden Gegner genau zu beobachten. Das galt im Besonderen beim Passspiel. Die wenigsten Spieler beherrschen einen NoLook-Pass. In der "einfacheren" Form aus der Vorwärtsbewegung heraus. Für mich herausragende Spieler sind die, die vor Ballbesitz schon ihre Umgebung scannen und die nächste Aktion bereits im Kopf haben und dadurch in der Lage sind, ein Zuspiel raumgewinnend sofort zu einem seitlich postierten Mitspieler passen zu können. Bei denen ist es sehr schwer zu erkennen, was sie vorhaben. Aber die sind sehr selten in der C und über die reden wir ja hier.


    In der Regel sieht es eher so aus: Spieler ( also in diesem Fall der Gegner ) führt den Ball frontal zum Tor. Jetzt kann es zu zwei Situationen kommen.
    1.Es kommt ein Pass oder er geht ins 1:1. Und hier ist es für die eigenen, ballnahen ( nicht unmittelbar angreifenden ) Spieler wichtig, den Raum sowohl für einen möglichen Passweg als auch für ein Dribbling eng zu machen. Anhand der Kopf- und Oberkörperhaltung des Gegners ist ( wenn es nicht Spieler mit den o.a. Fähigkeiten sind ) es zumindest zu erkennen, in welche Richtung / welchen Raum es geht.
    2, Es kommt ein langer Ball. Und hier meine ich einen beabsichtigten ( was nicht "gezielt" heißen muss ) langen Ball. Um es mal extrem zu beschreiben: Der Spieler hebt deutlich sichtbar den Kopf und schaut auch in die Richtung des avisierten Raumes/Mitspielers. Jetzt nimmt er leicht Tempo raus und legt sich den Ball vor. Schon für diese Vorphase hinsichtlich der Kopf- und Körperhaltung kann man kurze, intensive Spielformen trainieren. Und dabei muss auch der Keeper integriert sein. Alles kein Hexenwerk, aber sollte langfristig angelegt sein. Wenn man dies schon in der D ( in der immer mehr Gegner auch tatsächlich einen langen Ball versuchen ) einbaut, entstehen diese Probleme erst gar nicht. Und im Zusammenhang mit einer avisierten 4er Kette muss auch ein Keeper individualtaktisch geschult werden.
    Das meinte ich mit Spielform in einer "Aufbauzone" für den Keeper und hier würde ich im vorliegenden Fall ansetzen. Immer gleichzeitig mit der 4er Kette weil er hierzu untrennbarer Teil ist.

    Solange man krampfhaft an Tabellen und Punktspielrunden in G und F festhält, hat man immer noch nicht kapiert wo der Kern des Problems liegt. Und solange kann man drauf schreiben was man will. Wer von den Verantwortlichen in den Kreisen dies nicht beherzigt,


    ...sieht dies zwar, nimmt es aber weiterhin in Kauf um gegenteilige Meinungsträger befriedigen/besänftigen ( je nach Einfluss ) zu wollen


    ...ist selber der Auffassung, dass man dann gleich mit Wattebällchen werfen könnte und zum Fußball Tabellen gehören


    ...erkennt es eben nicht und hofft mit der bloßen Einführung der FPL ändert es sich schlagartig


    Es muss erst immer richtig was passieren, bevor der Letzte es begriffen hat.

    Ich habe nicht den Eindruck, dass Pedro zu viel auch zu schnell umgesetzt haben möchte. Das ist wohl in der Tat das Hauptproblem "draußen". Das erkenne ich hier aber überhaupt nicht und er fragt doch nach und möchte die hier gegebenen Tipps auf seine Situation vor Ort entsprechend umsetzen. Also zu dieser Einstellung hier

    Denn bis auf die langen Bällen funktioniert es wirklich ganz ordentlich (auch wenn wir es in der Hinrundenvorbereitung auf Grund von Wissenslücken offensichtlich nicht komplett richtig eingeführt haben, wurde zumindest das vermittelte Spiel bereits nach wenigen Wochen relativ gut umgesetzt


    Wir haben uns dabei an die Vorgehensweißen aus entsprechenden Büchern bzw. Netzquellen gehalten. Wie sich nun zeigt, haben wir auf Grund unserer mangelnden Vertrautheit wohl einen wichtigen Aspekt schlicht übersehen.


    kann ich nur sagen: Klasse ! Ihr möchtet mit der Mannschaft etwas einführen bzw. erreichen. Dabei betreibt Ihr auch eigene Fehleranalyse. Sehr wichtig dabei. Selbstreflektion als Trainer.
    Jetzt kann man diesen Thread wieder totreden und sagen "Viel zu kompliziert. Is nix für Breitensport. Müssen Fachmänner ran" usw. Würde ich im vorliegenden Fall sehr schade finden. Das ist doch mal ein schönes praktisches Beispiel, wo alle ( ! ) etwas dazu lernen können. Ein Kollege stellt bei der Einführung einer Thematik ein Problem bei seiner Mannschaft fest, beschreibt dies hier und bekommt Tipps in jegliche Richtungen. Er selbst soll wohl am besten entscheiden können, ob die überhaupt umsetzbar sind. Hinweise das dies schon in jüngeren Altersklassen im individualtaktischen Bereich vorbereitet werden sollte, sind sehr wichtig für Mitleser die gerade diese Jugenden trainieren, helfen nur ihm gerade nicht wirklich weiter.


    Pedro
    Leider werden hier im Forum oft Themen eröffnet und es kommen Postings von vielen Usern mit eigenen praktischen Erfahrungen und Meinungen bzw. Tipps und dann... Hört man nie wieder was vom Threadersteller. Kann viele Gründe haben. Ich denke es liegt oft daran, dass sich der Ersteller denkt "Interessiert jetzt eh keinen mehr" oder man will sich nicht dem Vorwurf der Selbstbeweihräucherung aussetzen, weil es in der Praxis jetzt sehr gut funktioniert. Möchte hier mal wieder einen Appell loswerden, ruhig mehr Feedback zu geben. Auch wenn es mal nicht funktioniert hat. Da profitieren alle davon.
    Daher fände ich es super, wenn Du dann und wann mal eine Wasserstandsmeldung abgibst, wie es so läuft bei Deiner Truppe. Was geklappt hat und was nicht.


    Geben und nehmen -). Einen Tipp hätte ich noch. Nehme mal mit Deinem Verband Kontakt auf und schlage eine Fortbildung mit eben diesem Thema "Einführung 4er Kette" oder "Staffelung im Verbund" oder wie auch immer bei Euch vor. Bei uns im Kreis funktioniert das hervorragend und wird auch dankbar aufgenommen. Wir haben z.B. vor drei Wochen eine Einheit "Futsaltraining in der Halle" vorgeschlagen und schwups: Samstag findet sie statt. Also keine Scheu haben, da mal nachzufragen. Da bekommt man in der Praxis wirklich gute Hinweise und Tipps. Nimm Deine Mannschaft gleich als Demo-Team. So bekommen sie gleich zusätzlich eine TE ohne viel Aufwand für Dich -).

    Schließe mich fak und Sir Alex an. Insbesondere was den Schritt "erst tiefere Stellung des Verbundes bis zur Festigung" anbelangt. Daher auch meine Fragen wie lange die Mannschaftsteile so schon zusammen spielen und welche Taktik avisiert wurde. Übrigens siedle auch ich Kettenbildung im Bereich Mannschaftstaktik ein. Es müssen mehrere Abläufe ineinander greifen und daher macht isolierte Betrachtung keinen Sinn. Erst recht nicht bei einer C mit überwiegend jüngeren Spielern, die erst den Schritt ( auch und gerade gedanklich ) aufs große Feld verinnerlichen und entsprechend "verarbeiten" müssen. Und sind sie dann dann noch aus mehreren Mannschaften zusammen gestellt wie im vorliegenden Fall wäre es vermessen zu glauben, dass alles sofort und problemlos harmoniert. Insgesamt scheinen sie es ja schon sehr gut zu machen. Mit Ausnähme der langen Bälle. Kein Thema. Gut Ding will Weile haben.


    Pedro
    Wie Du schon an den Antworten heraus lesen konntest, ist nicht das Spielverhalten Deines Keepers alleine die Lösung des Problems. Wäre auch zu einfach und wir Trainer brauchen doch die Herausforderung, oder ? Aber da hast Du hier ja schon gute Tipps bekommen.
    Ich würde Dir ergänzend dazu folgenden, praktischen Tipp geben durch den Du gleichzeitig gruppentaktisch trainierst und somit auch Abläufe der Ketten festigst bzw. sogar automatisierst ( was dann aber schon der höchstmögliche Level wäre ).


    Trainiere viel in der Spielform und baue dabei den Keeper als freier Mann und Anspielstation von hinten heraus ein. Das heißt bei einer Spielform mit Zonen ist der Keeper in einer eigenen (nenne sie der Einfachheit mal )"Aufbauzone" immer anspielbar. Er muss also Ballorientiert dem Spiel folgen und anspielbar sein. So lernt er auch Abstände einzuschätzen und gewinnt durch viele Ballkontakte mit dem Fuß Selbstvertrauen.


    Er ist jetzt verunsichert, weil es einmal wohl in die Hose ging. Sir Alex hat ja schon was zur Stärkung des Selbstvertrauens geschrieben. Mach auch nicht ein zu großes Thema für ihn daraus. Er muss wissen das er ein Teil eines Ganzen ist und er nur deswegen ja derart eingreifen muss, weil vorher etwas suboptimal gelaufen ist. Sozusagen "Retter in letzter Not". Siehe oben. Gut Ding...

    TW-Trainer
    Ja. Da gebe ich Dir Recht. Ist sicherlich auch nur zu einem Teil abprüfbar. Die Patentlösung hätte ich jetzt auch nicht. Aber momentan ist dieser Bereich beim Test nicht mal annähernd tangiert. Ich meinte auch nicht rhetorische Fähigkeiten. Etwas vermitteln zu können heißt nicht automatisch, dies wortreich und wortgewandt tun bzw. können zu müssen.


    Edit: Jetzt lese ich gerade beim zwischenzeitlichen Aktualisieren das Posting von Willi. Das mit dem zeitlichen Faktor und dem Personalmangel ist tatsächlich ein Problem und stichhaltiges Argument. Und natürlich erst Recht mit der Vermittlungskompetenz.


    Okay. Habt mich überzeugt. Hatte ich wohl tatsächlich nicht realisierbare Vorstellungen bzw. zu hochgeschraubte Anforderungen. Ich hoffe nur das der DFB nicht nur von seinen Lizenzinhabern bzw. Anwärtern etwas einfordert, sondern selbst auch bereit ist, sich weiter zu entwickeln und sich nicht auf dem Weltmeistertitel ausruht. Warten wir es ab.

    Oft besteht die Auffassung, dass Kombinationsübungen statisch sind und für die Spieler langweilig. Das empfinde ich überhaupt nicht so. Es gibt so viele Möglichkeiten für einen Trainer diese Übungen so zu gestalten, dass sie dynamischer sind als so manch eine Übung in der Trainingsmethodik der Spielform. Schwierigkeitsgrad erhöhen durch Wettbewerbsform oder Variationen des Feldes / des Aufbaus.
    Letztendlich ist hierbei der methodische Aufbau entscheidend, damit die Spieler viele Variationsmöglichkeiten kennen lernen und somit als Handlungsalternative im Spiel abrufen könnten. Viele Wege führen hier nach Rom.


    Zum Thema " soll man durch ständige Wiederholungen und sofortige Korrektur ein Automatismus erreichen oder sollen sie sich dies in reinen Spielformen oder im Abschlussspiel selbst erarbeiten" kann mMn keine Allgemeinaussage zu treffen, aber dies ist in einigen Postings schon deutlich geworden. Und insgesamt finde ich diesen Thread sehr lesenswert, weil doch verschiedene Vorgehensweisen nachvollziehbar begründet werden. Womit ich zu meiner Überschrift komme. Ich finde es sehr wichtig, dass man als Trainer auch eine für sich passende Stilrichtung findet. Der Eine hält sich lieber prozentual in Übungsformen auf, der Andere eher bei Spielformen. Beides hat seine Berechtigung. Wie hier schon erwähnt bringt es überhaupt nichts, wenn ich eine Thematik in der Spielform behandle und die dafür passenden Coachingpunkte verpasse bzw. völlig falsch setze. Da wäre die Übungsform passender, weil ich hier fokussierter korrigieren kann. Jemand der eher vom Naturell der Beobachter ist und nur in den wesentlichen ( sehr kurzen ) Augenblicken eingreifen möchte, ist die Spielform passender. Oder eben in der Mischform sein Naturell entsprechende Geltung findet. Auf Teufel komm raus das eine oder andere zu praktizieren, weil es doch sein "muss" oder aber gerade "modern" erscheint, wird wohl eher nicht zum Erfolg führen.


    guenter
    Ich habe bei meiner damaligen Truppe, die ich seit Bambini hatte, die Übungen schon sehr frühzeitig ausschließlich aus der Bewegung heraus gemacht. Der entscheidende Punkt ist der Übungsaufbau und die Geschwindigkeit beim Ablauf, die ich damit steuern kann. Ich halte es für diskussionswürdig, dass es für die Spieler einfacher ist zunächst aus dem Stand oder meinetwegen auch mit einem kurzen Schritt vorher technische Übungen auszuführen und somit die jeweilige Technik gefestigten zu erlernen. Ich persönlich habe da eine ganz andere Auffassung/Meinung. Dies lässt sich gut bei der Annahme und Mitnahme mit der Innenseite beschreiben. Ich habe immer extrem darauf geachtet, dass der Ball immer rollen muss. Kein Totstoppen. Zudem mit Mitnahme nach Aussage bzw. spieloffen in Bewegungsrichtung. Oft wird gerade aus dem Stand versucht den Ball dann Frontal nach vorne mitzunehmen, obwohl hierdurch eine ungünstige Körperhaltung und Gewichtsverlagerung eingenommen wird. Bei dieser Bewegungsrichtung wäre nämlich zur schnellen Mitnahme die Annahme mit dem Spann angesagt. Und auch hier muss ich Dir widersprechen. Diese Technik im Bereich Annahme lässt sich wesentlich gefestigter und nachhaltiger in der zügigen Bewegung erlernen. Übrigens eine Technik die mMn im Bereich An- und Mitnahme zu sehr vernachlässigt wird.


    Und es widerspricht mMn auch nicht dem Grundtenor "vom Leichten zum Schweren". Jetzt läuft mir leider die Zeit weg, obwohl es sich noch an anderen Beispielen verdeutlichen ließe.

    Wo stand in dem Ausgangsthread die Aussage ein Trainer soll das Training der Kinder nicht im gesunden Maße ernst nehmen, bzw. ernsthaft betreiben.
    Ich habe das Fazit wie bereits ausgeführt ganz anders verstanden.

    Ich auch. War allerdings als Zuschauer auch sehr schwierig dem Spiel noch zu folgen, weil aufgrund der gezündeten Nebelkerzen kaum noch was zu sehen war. Gerade zu Spielbeginn.

    Was ich mit dem ersten Satz gemeint habe ist folgendes.

    Trainer 1 sagt : Hab Referenz xy, kann ich aber nicht belegen ohne meine Anonymität aufzugeben, aber Trainer 2 könnte das bestätigen, soll er aber nicht. Trainer 3 sagt ich habe aber Lizenz yz, stehe also über Euch. Das ist es, was ich hier als nicht zielführend sehe.

    Aber hier geht es nicht um die Jungs.

    Hier geht es um Dich und mich - auf Augenhöhe!!!!!!

    Das ist für mich die Kernaussage. Tja, und so auf die jüngere Vergangenheit bezogen habe ich mich auch manchmal gefragt, warum das jetzt für das Thema wichtig ist. Oder manch einer sich dadurch abgeschreckt fühlt, weiter mit zu diskutieren bzw. überhaupt ein Statement abzugeben.
    Darüber mal Nachdenken schadet ja nicht.


    Off-Topic ( vermute ich zumindest :( Aber eines geht hier ja wohl mal gar nicht:

    Ich fühle mich absolut existent, bin jung, attraktiv und Mutter von 4 Kindern. Freiwillig...

    Wo und wann wollen wir uns, zwecks Grunddisskussion auf einen Kaffee treffen?


    Ey. Elitepartner oder was soll das werden ? Is klar. Nur weil er im NLZ trainiert. Ich kenne einen, der mal im NLZ Trainer war. Reicht das nicht auch ?

    Was ist? Traust Du Dich nicht?


    Äh... Geht auch Niedersachsen ?

    Kurz Off-Topic:


    Unter diesen Voraussetzungen solltest Du Dir das hier

    Wie gesagt, wenn es im nächsten Jahr die Möglichkeit gibt den C-Breitensport hier in der Umgebung zu machen, werde ich mir das ernsthaft überlegen.


    ersparen. Das geht nämlich schon weit über die Inhalte dieses Lehrganges hinaus. C-Breiten kann ich nur absoluten Anfängern im Kinder- und Jugendfußball empfehlen. Wer ernsthaft vorhat im Jugendfußball höhere Ebenen zu erreichen ( was absolut legitim ist ) bzw. aufgrund einer entsprechenden Position in einem Verein seinen Horizont erweitern und diesen als Mediator für die Trainer des Vereins nutzen möchte, sollte sofort mit C-Leistung bzw. jetzt B-Lizenz anfangen.
    Alleine Deine regelmäßigen Besuche bei den Fortbildungen bringen wesentlich mehr als der Lehrgang. Überlege Dir daher gut, ob Du die Zeit nicht sinnvoller nutzen kannst. Hospitationen bei höherklassigen Mannschaften oder auch bei Altersklassen, die man vielleicht bislang noch nicht trainiert hat kann ich nur empfehlen.


    Bei den Lizenzen ist es mMn wie bei beruflichen Qualifikationen: Sie erhöhen die fachliche Kompetenz. Persönliche und soziale Kompetenz lässt sich jedoch nur sehr begrenzt vermitteln. Diese Bereiche werden zu einem Großteil durch Erfahrungswerte und deren Umgang damit beeinflusst. Und wenn man, wie eben als Trainer, sein Fachwissen weitergeben will/muss um ein ganz bestimmtes Ziel zu erreichen, so muss ich auch in der Lage sein, dies zielführend rüber zu bringen.
    Und das führt mich zu einer Frage, die mich schon seit längerem beschäftigt und wie ich finde auch zum Thema hier passt. Mein Eignungstest ist schon ein paar Jahre her. Ich weiß daher nicht, ob er beim NFV immer noch so durchgezogen wird. Was mich damals schon sehr gewundert hat und ich anders erwartet hatte: Das war ausschließlich auf Eigenkönnen bezogen. Okay. Dadurch sehe ich, ob der/die Anwärter/-in einen graden Pass spielen kann usw. Ist ja nicht unwichtig. Aber ein für mich ganz entscheidendes Kriterium fehlt hier:

    Weit schwieriger werden dir die Prüfungen zum eigentlichen Abschluss des Lehrgangs fallen, wenn du noch nie Trainer warst oder ein Spieler mit Interesse an Trainingegestaltung bist/warst. Mit diesen Rahmenbedingungen eine vernünftige Lehrprobe abzuliefern, würde ich als gewagt einschätzen.


    Jetzt mal unabhängig von der Lehrprobe. Es geht doch, wie oben bereits erwähnt, um die Fähigkeit, Wissen auch entsprechend vermitteln zu können. Bei der bisherigen Vorgehensweise geht man an einen anderen Weg. Das wird gar nicht abgeprüft beim Leistungstest und man kommt trotzdem zum Lehrgang. Auf diesem wird Fachwissen gelehrt. Nun stellt man hier fest, dass der Aspirant zwar die Inhalte verstanden hat, dies aber der zu trainierenden Mannschaft nicht oder nur unzureichend vermitteln kann. Tja, und nu ? Ist das nicht nicht gerade das Hauptmerkmal im "Anforderungsprofil" eines Trainers ?


    Meine Prüfung zur B-Lizenz wäre eher ein Eignungstest und würde folgendermaßen aussehen: 1 Woche vor dem Test wird dem Anwärter ein Thema zugesandt mit der Aufgabe, dies in einer TE entsprechend zu gestalten. Als Vorgabe gleich mitteilen, dass technische Elemente selbst geleistet werden müssen bzw. vorzumachen sind. Beim Test dann eine D oder C Mannschaft, mit der diese TE durchzuführen ist. Eben wie eine Lehrprobe. Und hierbei kann ich dann auch gleichzeitig das Eigenkönnen abprüfen. Nun könnte hier der Einwand kommen, dass dies zu zeitaufwändig wäre. Genau das ist ja mein Ansatz. Persönliche und soziale Kompetenz sind gerade im Trainerbereich wichtige Komponenten. Man kann schon schnell filtern, ob einige Abläufe aufgrund von Nervosität etwas "haken" oder grundsätzliche Defizite vorhanden sind. Immer noch besser dies direkt am Anfang festzustellen, als erst auf dem Lehrgang. Daher hat dieser Test für mich einen Aussagewert der, bezogen auf die Geeignetheit als Trainer, gen Null tendiert.


    Habe ich da zu hohe Ansprüche ? Oder die falschen ? Oder ist der Test praxisgerecht ?

    guenter
    Ich habe den Eindruck, dass Du mein Posting falsch interpretierst und deswegen dementsprechend anders auslegst. Ich empfinde Überforderung als wesentlich schwerwiegender als Unterforderung.
    Habe auch nicht gesagt, dass dies das Ziel sein muss. Oder ob gut oder schlecht. Richtig oder falsch. Ist nicht in einem Wort von mir angesprochen worden. Bin jahrelang in meinem Heimatverein tätig gewesen. Ist eine Spielgemeinschaft. Daher ist es absolut nicht einseitig.
    Alles gut. Alles Jungs aus meinem Dorf. Auch mit Ehrgeiz ausgestattet. Habe das auch in keinster Weise abgesprochen. Aber die Motivation der Jungs im anderen Verein war nun mal eine andere. Und auch da muss ich Dir absolut widersprechen. Hätte ich vorher auch nicht für möglich gehalten, ist aber so. Sage ja nicht ob gut oder schlecht.


    Und hinsichtlich der Eigenverantwortung muss ich Dir auch ganz klar widersprechen. In E und D habe ich eben meine Meinung. Ergebnisse sind da schnuppe und Du redest Dir da was schön. Ich rede hier von C aufwärts und habe extra hervor gehoben, dass dies nicht als Schwarz/Weiß oder Ja/Nein behandelt werden kann. Meinst Du also tatsächlich mein Posting ???

    TW-Trainer
    Mit Deiner letzten Aussage kann ich gut leben. Kurz und knapp. Das kann man dann diskutieren. Was mich nur sehr stört und in letzter Zeit vom Schreiben abhält sind Ausagen von Dir wie "ob man es nun kapiert hat" ( war in einem anderen Thread ) oder "die meisten Anderen scheinen mich schon zu verstehen". Ich kann ja nur von mir sprechen, aber das ärgert mich doch sehr. Man kann ja durchaus eine unumstößliche Meinung zu einem Thema haben, sollte dann aber nicht erwarten, dass dem alle folgen müssen. In diesem Forum ist mMn ein hohes Maß an Kompetenz vorhanden. Wäre dies auch "draußen" so, hätten wir viele Probleme gar nicht. Insofern muss hier also niemand bekehrt oder belehrt werden. Und genau so kommt es für mich rüber. Daher mein klares Statement hier im Thread. Verstanden hatte ich Dich auch. Ich bin nur anderer Meinung. Und ich für meinen Teil bleibe dabei: Trainingsmethodik ist hier am Thema vorbei:

    Meine Frage wäre jetzt, ob es für euch Ausnahmen von dieser Regel gibt, oder ob ihr diese Regel absolut seht und auch immer so umsetzt. Gab es schon mal Situationen, in denen ihr aus bestimmten Gründen anders gehandelt habt?


    Hintergrund der Frage ist, dass es bei uns in der vergangenen Saison (D-Jugend) und jetzt einmal aktuell (C-Jugend) wenige Male den Fall gab, dass wir anders gehandelt haben. Ich halte das auch für begründbar und zu rechtfertigen, aber so ein wenig frage ich mich dann doch immer, ob wir da nicht unnötig inkonsequent waren. Die Situationen, in denen es vorkam, dass Spieler nur 5 Minuten oder gar nicht spielten, waren letzte Saison in den letzten Runden von Kreis- und Verbandspokal in Spielen, die sehr eng waren. Da haben wir dann zugunsten einer aus unserer Sicht höheren Siegchance und von weiteren tollen Spielerlebnissen (viele Zuschauer, im Kreispokal dann auch das (gewonnene) Finale in ganz nettem Rahmen) darauf verzichtet, noch wie sonst an jeden Spielzeit zu verteilen. Das Ganze vor dem Hintergrund, dass die jeweiligen Spieler in anderen Spielen der 1. Mannschaft sonst mehr Einsatzzeit bekamen bzw. auch oft 2. Mannschaft gespielt haben und dort dann viel Einsatzzeit bekamen. Daher fand ich es (trotz der sicher nicht ganz so tollen Botschaft, dass es für die ganz schwierigen Spiele dann doch noch nicht reicht) zu rechtfertigen. Ähnliches gilt für ein Meisterschaftsspiel am letzten Wochenende, in dem ein eher langsamer Spieler in einem Spiel mit hohem Tempo zwischen Tabellenerstem und -zweitem dann nicht mehr eingewechselt wurde. Wie in den anderen Fällen auch wurde das dem Spieler auch erklärt und er bekommt sonst regelmäßig längere Einsatzzeiten. In der von mir hauptsächlich betreuten 2. Mannschaft bekommt jeder in jedem Spiel mindestens 20 Minuten. Wie gesagt, ich halte die Vorgehensweise trotz gewisser Widersprüche zu unserer sonstigen Haltung für vertretbar, mich würde aber eure Meinung dazu interessieren.


    Das ist hier das Thema. Vielleicht bin ich tatsächlich zu blöd und habe es noch nicht kapiert/verstanden. Wo bitte siehst Du hier Ansätze hinichtlich der Trainingsmethodik ? Oder wo werden Ausbildungsziele nicht eingehalten ? Sie spielen. Sie haben ausreichend Einsatzzeiten.

    Es gibt also auch Konstellationen, wo man, wenn man 1-2 Spieler weniger einsetzt (und dadurch gewinnt) die Gesammtspielzeit ALLER Spieler deutlich erhöht. Da geht es dann auch nicht um eine Topplazierung, sondern um die Anzahl vieler Spiele und Spielzeit.


    Grundsätzlich eine vernünftige Haltung, denke ich, trifft aber dann nicht ganz zu, wenn die höhere Klasse dann mit anderen Jahrgängen gespielt wird. Wenn wir dieses Jahr nicht aufsteigen werden wir nächstes Jahr wahrscheinlich deutlich Meister, was ja vielleicht auch mal was schönes hat, aber die passende Herausforderung wäre eine höhere Klasse für den nächsten Jahrgang. Das ist ein Problem bei kleineren Vereinen, bei denen die Jahrgänge nicht halbwegs die gleiche Stärke haben. Unser Altjahrgang hat aktuell drei einigermaßen starke Spieler. Nächstes Jahr haben wir in derselben Altersklasse allein 6 Stützpunktspieler im älteren Jahrgang (und dazu noch 4 vom jüngeren).


    Ließe sich so fortführen. Daher ist es für mich nicht so Schwarz oder Weiß bzw. Ja oder Nein.
    Mit der Einschränkung, um welche Altersklasse es sich handelt.

    vorletzter Spieltag E-Jugend,


    Meine Meinung: Es spielen alle gleich lang. Das Ergebnis ist mir hier völlig schnuppe. Das ist eine E.

    D1, Kader 14 Spieler, davon 2 sehr schwache Spieler, alle zuverlässig und regelmässige Trainingsteilnahme,
    zur D2 hin nach Jahrgang getrennt.


    Über die Saison hin so, dass jeder zu gleichen Einsatzzeiten gekommen ist.

    Mir war aber auch bewusst, dass wenn sie in der normalen Staffel landet über die Hälfte der Spiele bestreiten muss, die ergebnismässig zum 2stelligen Bereich hin tendierten.


    Anders gelagert, wie die Situation von fak wo die Jahrgänge die Spielklasse "erben". Also auch hier für mich: Spielergebnis ist mir schnuppe. Alle spielen. Sie kommen in die Spielklasse die sie sich erspielen und fertig. Ich bin allerdings der gleichen Auffassung wie guenter. Ich habe als Trainer auch eine Pflicht gegenüber den Spielern, sie nicht sehenden Auges in eine Situation zu schicken, in denen sie von vorherein überfordert sein werden. Und das ist numal gar nicht mal selten auch von der Spielstärke des Gegners abhängig. Hierzu habe ich hier noch keine Gegenargumente hören können.


    Ein für mich wesentlicher Faktor ist hier in den letzten Beiträgen genannt worden. Die Eigenmotivation der Spieler. Hier geht ja um eine C. Eigentlich bin ich da kein Freund von, weil es oft irrelevant ist, muss aber zur Meinungsbildung jetzt mal sein: Meine Hauptzeit habe ich bei einem Dorfverein verbracht. Hier würde ich bis zur A so verfahren, wie ich dies all die Jahre gemacht habe: Es gab kein einziges Spiel, in denen ich einen Spieler nicht eingesetzt habe. Und damit meine ich keine Alibiminütchen.
    Nun war ich aber auch eine längere Zeit in einem anderen Verein aktiv, wo es bis einschließlich E sehr nach KiFu-Regeln gehandhabt wurde. Ab C spielten alle Mannschaften deutlich über Kreisebene und war somit ein Verein, den ich deutlich Leistungsorientiert erlebt habe. Ich kann also aus beiden Blickwinkel aus der Praxis berichten. Und der ganz große Unterschied zu den Vereinen war die Eigenmotivation der Spieler selber ! Auch in diesen Teams gab es eine Streuung des Leistungsstandes. Und diese Jungs haben ein ganz feines Näschen dafür, wie damit umgegangen wird. Sie wollen für ihren Willen und Fleiß auch Erfolge sehen. Natürlich hat auch das seine Grenzen. Sie wissen ja aufgrund der intensiven Vorgespräche was sie erwartet. Schenkst du da aber Spiele ab, kann das gravierende Folgen für das gesamte Mannschaftsgefüge haben. In meinem Dorfverein war die Motivation hauptsächlich Fun und kicken mit Kumpels.
    Das war in diesem anderen Verein für mich eine lehrreiche Zeit. Spieler für diese Klassen wachsen nicht auf Bäumen und mit Vereinsloyalität ist da nicht viel. Kann man gut oder schlecht finden, ist aber nun mal so und sollte in solch einer Diskussion hier nicht unerwähnt bleiben.

    TW-Trainer
    Bezogen auf Post 54: Gut das Du "die meisten" geschrieben hast. Mal abgesehen davon, dass sich mir hinsichtlich der von Dir ins Spiel gebrachten Trainingsmethodik so gar keine Kausalität zur hier gestellten Frage des Threads erschließt.
    Mir ist unter anderem aus diesen Gründen ohnehin ein wenig die Lust am Schreiben hier vergangen.


    Der Grund meines Postings ist meiner Überschrift zu entnehmen.