Beiträge von Sir Alex

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    Ich glaube, mit demographischen Wandel war eher gemeint, dass sich die Alterstruktur in Deutschland verändert. Es kommt nicht mehr so viel Nachwuchs auf die Welt, wie in der Vergangenheit. Weniger Kinder, weniger fussballspielende Kinder, weniger Mannschaften.


    Mal davon abgesehen:
    Gerade durch die Einführung der NLZ müssten quantitativ ja eher mehr Spieler für die anderen Vereine dableiben.
    Denn, nahezu alle NLZs haben ja nur eine Mannschaft pro Alterklasse und eben keine unteren Mannschaften mehr - anders als vor 20 Jahren.




    Ach und noch etwas:
    Du bist doch ein Absoluter Verfechter des DFB-Konzeptes. Du siehst es ja als "heilige Schrift" an.
    Wie passt das aber dazu, dass die Struktur der Nachwuchsausbildung, in der hierachischen Ebene: Verein-Stützpunkt-NLZ eben genau so Inhalt dieses Papieres ist?


    Versteh mich nicht falsch, ich sehe im DFB-Konzept vieles nicht als die absolute Wahrheit an. Da kann man man vieles diskutieren. Aber, wie passt deine Kritik an eben diesen Punkten, zu deiner sonst dogmatischen Einstellung zum DFB-Konzept?
    Es ist doch vom DFB genau so gewollt, dass eben die besten Spieler in ein NLZ gehen.

    1) Ich glaube der Elfmeter gestern an sich, ist völlig unstrittig - mal abgesehen von Vorbeck - habe ich weder medial, noch sonstwo eine andere Stimme vernommen, ganz gleich aus welchem Fanlager. Theatralisch soll Robben gewesen sein, ich selbst habe mir das Spiel nicht angesehen.


    2) Die Fehlentscheidungen des BVB gg Ingolstadt wurden sehr wohl medial aufbereitet. Da trübt dich mM nach die Wahrnehmung. Ich habe das Spiel nicht gesehen, wurde aber am Sonntag danach massiv in den Medien damit konfrontiert.
    Der entscheidene Unterschied zu zB dem Bayernspiel gg Augsburg der Hinrunde war aber, dass wirklich jeder Dortmunder ebenso von Fehlentscheidungen zu ihren Gunsten sprach. Damit nimmt man natürlich die Schärfe aus der Diskussion, wenn wirklich alle einer Meinung sind.


    Ich würde mir zB auch im Amateursport - ich bin ja nur dort aktiv zugegen - manches Mal wünschen, dass ein Schiedsrichter nach einer strittigen und wohl falschen Entscheidung im Spiel auch sagen kann: "Vielleicht habe ich mich geirrt, aber ich habe das so gesehen und entschieden." Dann wird zwar auch gemeckert, aber eben nur "kurz", weil er allen Kritikern den WInd aus den Segeln genommen hat, wenn er ansonsten ordentlich gepiffen hat und eben wirklich seine ENtscheidungen getroffen hat. Ich habe diese Erfahrung zumindest gemacht.
    Schiedsrichter die dann noch dabei bleiben, dass sie es 100% richtig gemacht haben, und dann selbst mit Karten drohen, etc. machen es sich damit nicht leichter.


    3) Jaja, die Wahre-Tabelle.
    Du weißt wahrscheinlich selbst am besten, dass die wirklich nahezu keine Aussagekraft hat.
    Sie wertet ja zB keine Szenen, wenn ein 1:0 nicht gegeben wird, das SPiel am ENde aber 0:3 ausgeht. Dabei hätte dieser Treffer, den SPielverlauf sehr wahrscheinlich deutlich beeinflusst. Dass das SPiel sonst 1:3 ausgegangen wäre, kann man wohl schwer annehmen.


    Auch werden besispielweise keine SZenen berücksichtigt, wenn ein unberechtigter Abseitspfiff früh erfolgte, und so die klare Torszene gar nicht mehr ausgespielt wurde, weil es zB nahe der Mittellinie war. Aber, wenn da eine Mannschaft von der Mittellinie zB 2gg0 auf den Torwart laufen würde, dann kann man das nicht unter den Tisch kehren. (Gab in dem besagten Bayern-Augsburgspiel auch davon eine Szene, wenn ich mich recht erinnere. )


    Und die ganzen FOulentscheidungen im Mittelfeld - taktische FOuls - die manchmal gar nicht gepfiffen werden, oder eben nicht mit gelb geahndet werden, sind auch nicht in dieser Tabelle enthalten. Aber auch das beeinflusst das SPiel, wenn bsw. die beiden 6er früh gelb haben, oder eben nicht.


    4) Meiner Meinung nach, werden die großen Teams, vor allem die großen SPieler in SUmme bevorteilt. Nicht nur im Fussball, in jeden Sport. DIe bekommen nicht so leicht einen Kann-Pfiff gegen sich, nicht so schnell gelb bei taktsichen Fouls, "dürfen" den Unparteiischen ganz anders zutexten, als andere.


    Das betrifft nicht nur den FC Bayern, sondern auch andere, zB den BVB. Je größer der Verein, bzw. der Status der einzelnen Spieler, desto mehr Pfiffe bekommen sie.


    Das ist schon damit unterbewusst begründet, dass ein Fehlpfiff gegen einen großen medial ausgereizt wird. Da werden Manager, Trainer, Spieler, SPortdirektor, Präsident und sonstige Experten medial gehört. Alle melden sich zu Wort und bekommen das Forum dafür.


    Passiert sowas Darmstadt und co, dann redet man nur den SPieltag darüber. Danach ist es vorbei.


    Da ist es schon ein ganz anderer medialer Druck für den Schiedsrichter, ob er nun Bayern gg Augsburg "verpfiffen" hat oder Darmstadt gegen Hannover.

    Wenn hier Phillip lahm so für sein Defensivverhalten gelobt wird:


    Ich sehe ihn defensiv ehrlich gesagt "nur" ordentlich.
    Man muss sich da nur mal die EM 2008 in Erinnerung rufen, die Spiele gegen die Türkei und das finale Gegentor gg Spanien.


    Lahms Ausnahmestellung resultiert doch eher aus seiner offensiver Stärke ( gerade als AV), seinem Passsspiel und seiner mannschaftstaktisches Starke.
    Nein sein Indivudualtaktisches Verhalten defensiv, sehe ich nicht als überragend an. Da gibt es bessere.
    Lahm ist/ war schnell, deshalb kann er so maches kaschieren, wenn er sich suboptimal Verhalten hat bzw. der Gegner den Ball mehr oder weniger nur vorbei legt und nerherrennt.
    Gegen einen körperlich und technisch Variablen und schnellen Spieler, wie Lewa muss Lahm ja zB eher selten agieren. Den halten im 1gg1 nur die besten.
    Außerdem ist defensives 1gg1 weit mehr, als nur das Ablaufen, wie schon gesagt.

    Das verstehe ich jetzt aber auch nicht.
    Warum im Staffelspiel rotieren, im Training aber nicht?


    Es gibt ja Trainer, die andersherum im Training rotieren, aber in den Spielen nicht.
    Die Argumente dabei erkenne ich, was nicht heißt, dass ich sie teile.


    Bei deinem Vorgehen erschließt sich mir nicht, welche Motivation/Grund dahinter steckt.


    Grundsätzlich bin ich bei Zodiak, dass das Training idR möglichst spielnah sein sollte.

    Andre, sei mir nicht böse, aber ich glaube so vertieft in der Thematik, wie du glaubst, bist du nicht.


    Ablaufen ist nur ein kleiner Teil des defensiven 1gg1. Es ist also der Diskussion nicht dienlich, wenn du alles auf diesen Teil subsummierst. Im modernen Fussball stehen die Reihen so dicht aneinander, dass solch isolierte frontale 1gg1 Duelle auf riesiger Fläche nicht die Regel sind.


    Auch bin ich der Meinung, dass der richtige Körpereinsatz eben nicht nur eine Nuance ist. Gegen einen stabilen Angreifer, der aktiv seinen Körper einsetzt, wirst du gar nicht an den Ball kommen - also diesen Ablaufen können. Einfach, weil er den Ball geschickt blockiert und du eher an ihm abprallst (und das meine ich wörtlich). Genau das ist doch ein wesentlicher Punkt, wenn man Jugendspielern noch attestiert, dass sie sich an den männerfussball erst gewöhnen müssen. Und das nict nur in der Bundesliga, sondern auch in der Oberliga oder Verbandsliga.
    Und wie ich den Körper zum Einsatz bringe in einem Zweikampf ist ganz klar individualtaktik. (Klar es gehört auch noch ne Menge anderes dazu, aber das führt hier zu weit.)


    Zu Matip hat Björn ja schon etwas geschrieben.
    Glaubst du ernsthaft bei Schalke (und das bei mehreren Trainern) spielt jemand Stamm-IV, der ein lausiges defensives 1gg1 hat?
    Die Trainer in der Bundesliga sind ja nicht alle blind und ahnungslos.

    Mein Steckenpferd....das "taktische 1:1 in der Defensive
    ....
    Heute schaue ich Bundesliga und erkenne oft, dass selbst dort die Spieler diese taktische Variante augenscheinlich nicht zu kennen scheinen.

    Dafür hätte ich jetzt gerne mal Beispiele. Welcher Bundesligaspieler soll denn bitte so ein katastrophales 1gg1 defensiv haben?


    Selbst Defensivallergiker, wie Messi, der sich defensiv oft einfach verweigert, hat ein solides defensives 1gg1, wenn er denn mal will. KLar, nicht vergleichbar mit Defensivspielern, aber deine Aussage ist mM nach völlig falsch.
    Vor allem, da du den Mainzer und Frankfurter U11 Spielern gerade erst "Perfektion" in diesem Bereich attestiert hast, wo doch hier gravierendes Verbesserungspotential augenscheinlich war.


    Ich behaupte schon in der Männer Verbandsliga spielt nahezu jeder Spieler ein ordentliches, körperbetontes (ja körperbetont heißt nicht rumgrätschen, sondern den Körper/vor allem Oberkörper aktiv einzusetzten) 1gg1 defensiv (der Zusatz "taktisch" ist obsolent, da es 1gg1 ohne Taktik nicht gibt.)
    Ich würde sogar behaupten, dass gerade die Fähigkeit im defensiven 1gg1 mit jeder höheren Spielklasse im Durchschnitt signifikant zunimmt.
    Und defensives 1gg1 ist nicht nur "Ballablaufen".



    Tut mir leid, ist nicht wirklich zum Thema, aber da habe ich einfach eine diametral andere Wahrnehmung/Meinung, so dass ich das kommentieren musste.

    Ich denke auch, das Grätsches Interpretation von Hummels Worten wohl die eher zutreffende ist.


    Und völlig neu ist das ja auch nicht, dass man eben spielnah trainieren soll.



    Ich zB bin ja auch kein großer Freund vom typischen "Kappendribbeln" der Coerverschule. Eben weil es nicht spielnah ist, Tempo und Gegnerdruck überhaupt kein Faktor sind.
    (Meiner Wahrnehmung nach, geht der Trend der langjährigen Jugendtrainer, die sich schon Gedanken bezüglich gutem Trainings machen, längst wieder weg, vom ewigen Kappendribbeln uä.hin zu spielnahen Trainingsformen. Das war vor 10-15 Jahren ganz anders. Da bildeten solche ELemente den Großteil der Trainingsarbeit von Jugendtrainern, die sich eben auch Gedanken über gutes Trainig machen.
    Also bezüglich meiner Trainingsgestaltung trifft diese ENtwicklung ganz sicher so zu.Und mein subjektiver Eindruck/Erfahrung ist auch, das dies besser Im Sinne der sportlichen Entwicklung ist. )


    Einzig beim Passpiel gehören für mich auch solche Übungsformen zu größeren Teilen auch ins Trainng. Aber auch da gibt es genug Möglichkeiten zu spielnahen Trainingsformen, bei denen das Passsspiel der Schwerpunkt ist.

    Den eigentlichen Unterschied zur Viererkette sehe ich meist in der Flügelbesetzung bezogen auf das gesamte Team. Die ist bei der Dreierkette oft einfach (ein Außen macht die komplette Linie) und bei der Viererkette doppelt. Ergo hat die Dreierkette zwei Spieler mehr im Zentrum. Einer halt hinten zentral und einer im Mittelfeld oder Sturm. Die Breite muss dann ggf. situativ doppelt von den Halbraumspielern besetzt werden. Das finde ich persönlich eigentlich sehr modern und für die Fussballausbildung gut geeignet, weil es die Varibialität und Flexibilität der Spieler fördert.

    Ich bin ebenso, wie du ein Freund von Variabilität und Felxibilität, wie du es nennst, also fluidem Angriffsspiel contra statischem Spiel.


    Allerdings kann man das auch mit der Viererkette sehr gut spielen, auch in einem 4-5-1/4-2-3-1.
    Ich zB bin ein Freund von offensiven AUßen, die sehr zentrumsnah agieren, in den Halbräumen bis ins STurmzentrum. Also eben keine reinen Außenstürmer.
    Die Außenbahn gehört den AVs, die weit mit aufrücken und sich ins Angriffsspiel einschalten sollen.
    Dann habe ich auch "nur" 2 SPieler, die beiden AVs, die wirklich nur außen agieren und 8 Feldspieler, die offensiv, wie defensiv eben im ZEntrum agieren.
    Klar, situativ müssen auch immer SPieler, zumeist die Außenstürmer, vor allem gegen den Ball, außen agieren, aber das ist ja genauso, wie in dem von dir angerissenen SPiel mit "Dreierkette".


    4. Es ist dann gerade eben dieser Paule, dem man mit Training in Wettbewerbsform keinen Gefallen tut. Stichwort: Mit dem Paule haben wir eh schon verloren...

    Es gibt ja nicht nur die normale Spielform als Wettbewerb. (Mal davon abgesehen, dass auch da vor allem in der U8 oder U9 eher der beste Spieler das Spiel gewinnt, als das der schlechteste Spieler das Spiel verliert.)
    In einem 1gg1 oder 2gg2 mag es schon so sein, ok.


    Aber es gibt so unendlich viele Möglichkeiten - auch in Übungsformen - Wettkämpfe zu gestaklten, den Wettkampfcharakter einzubauen, und das auch so, dass der dicke Paule nicht zum klaren Loserfaktor wird, dass ich dieses Argument nicht unterschreiben kann.

    Eine echte Dteierkette im 11gg11 ist viel schwieriger zu spielen, als eine Viererkette.
    Fast immer ist die Dreierkette dann eigentlich ein Libero zwischen 2Abwehrspielern.


    Ich glaube Mouringo hat die Dreierkette mal als größte Lüge im Fußball tituliert.
    Eben weil es de facto eigentlich nie wirklich eine Dreierkette ist.

    Ich glaube Falkao hat es schon angerissen.


    Der Hauptfehler ist, dass das Standbein nicht neben den Ball ist, sondern zu weit hinten.
    Und nur den sollte man korrigieren.


    Die Rücklage des Körpers ist nur die (Logische) Folge des Hauptfehlers.

    Die mangelnde Wertschätzung des Abwehrspielers fängt doch zumeist schon da an, wo der Trainer die vermeindlich besten Spieler stets im zentralen Mittelfeld und/oder Sturm aufstellt, welche noch dazu die meiste Spielzeit bekommen, während in der Abwehr munter getauscht wird.
    Trikotnummern und Kapitänsamt kommt noch dazu.


    Und das auch in der Halle, wo zumindest beim 4-1 die beiden defensiven Positionen ja deutlich wichtiger sind, gerade auch bei Ballbesitz, so man denn taktisch auch so spielen lässt.


    Da kann man dann 10mal sagen, dass Abwehrspieler wichtig sind, wenn die Handlungen (siehe oben) nicht die selbe Geschichte erzählen.



    Ich zB habe bei 6+1 oder 7+1 Mannschaften immer mit einer Dreierkette gespielt. Und die hintere zentrale Position wurde meist am wenigsten ausgetauscht. Egal, welches Spiel und wer da spielte.
    In der Offensive wird am meisten gewechselt.
    In der Halle habe ich auch zumeist 3 Spieler für die beiden Abwehrpositionen und 4 Spieler für die beiden Angriffspositionen je Turnier und Spiel dabei. Demensprechend hat ein Abwehrspieler da mehr Spielzeit.- Allerdings müssen meine Angreifer auch intensiver laufen, vor allem bei gegnerischen Ballbesitz, aber auch bei eigenem dann vor allem auch ohne Ball. Bin ein Freund von fluidem Offensivspiel mit viel Bewegung. Da wechsel ich in der Halle auch meist alle 2 min in der Offensive, vor allem bei Rundumbande und 4+1.
    Lieber "falsch" laufen, als gar nicht laufen. Und mit laufen meine ich schon schnelle Läufe/Sprints.
    Gerade in der Halle bei 4-1 ist ja die defensive Position diejenige, wo man wesentlich mehr Ballbesitz hat, wesentlich mehr Aktionen mit Ball hat und trotzdem auch extrem torgefährlich sein kann. Wenn man als Team dementsprechend agieren lässt. Ich hatte oft auch einen Torschützenkönig (meinetwegen muss es diesen Titel nie geben) der bei diesem Turnier vor allem defensiv zum Einsatz kam und aus dieser Position seine Tore erzielte.
    Gerade in der Halle wollen die meisten meiner Spieler wesentlich lieber hinten spielen, im Wettkampf, wie im Training.

    Hier wird diskutiert, ob das Attakieren des ballführenden Gegners altergerecht sei, bzw. kritisiert, dass das von den Trainern vorgegeben sei.
    Mag sein, aber als Mannschaft gut abgestimmt oder gar extrem trainiert sieht das zumindest nicht aus. Denn dazu ist das mannschaftstaktisch dann doch lange nicht gut genug.



    ABer mal davon ab:


    Bereits in der U9 oder U10 fordert doch wohl jeder Trainer hier, dass alle angreifen und alle verteidigen, oder?
    Das kommt wohl auch nicht von allen Kindern intrinsisch.
    Und das ist ganz klar Mannschaftstaktik.


    Sind die Kinder mit dieser Vorgabe der Trainers intellektuell oder mental überfodert, weil man Mannschaftstaktik ja eigentlich erst ab U14 machen soll?

    Nur ganz kurz:


    Ich bin kein Freund von Dogmas.


    Um diesem ( zu großen) Druck entgegen zu wirken, weil der Gegner mit Mann und Maus presst, verbiete ich wie gesagt auch den langen Ball nicht.
    ( Im Gegenteil, manchmal sage ich meinem Fänger, Spiel den ersten Ball lang, danach ist es deine Entscheidung. Einfach damit der Gegner sieht, dass wir nicht nur flach und kurz eröffnen und sich dementsprechend komplett hoch positioniert.)


    1-2 Mal gespielt, verteidigt der Gegner idR nicht mehr so extrem hoch und man hat wieder ein bißchen mehr Zeit.



    Richtig ist, dass die Mittellinieregel einiger Landsverbände dieses Gegenmittel nicht erlaubt ne dadurch die spezielle Situation TW-Abstoss eine zu bedeutende Rolle einnimmt. Gerade bei den jüngsten.


    Die andere Seite der Medaille sehe ich auch, ohne die Mittellinienregel wird so mancher Trainer nur lange Bälle schlagen lassen auf den schnellen Stürmer und die Entwicklung aller anderen wird extrem behindert.



    Wie fast alles hat auch diese Regel eben Für und Wider.

    Spielform: 5gg5,
    6gg6 oä.


    An den Spielfeldgrenzen Kappen aufbauen ( Grundlinie: jeweils Ecke plus eine, Seitenlinie ca.3 neben den Ecken, also in der Summe14), auf jede Kappe kommt ein Ball.


    Gestartet wird mit dem 15. Ball.


    Wenn ein Ball das Spielfeld verlässt ( ausgenommen Torwrfolg) darf die andere Mannschaft einen beliebigen Ball eindribbeln. Also wirklich egal wo.


    Der Spieler, der den Ball ins Aus geschossen hat darf erst wieder mitwirken, wenn er den Ball geholt und auf eine freie Kappe gelegt hat.
    Alternativ kann das auchc ein andere näher postierter Spieler erledigen.
    Aber, wenn das nicht passiert und der Spieler weiter aktiv teilnimmt, ohne den Ball zu holen gibt es 9meter.


    Wenn eine Mannschaft zwei Bälle ins Spiel bringt ( das wird am Anfang wohl passieren), dann gibt es Elfmeter für den Gegner.





    Davon abgesehen gilt bei mir grundsätzlich in jeder Spielform ( außer es ist etwas anderes abgesagt worden), dass genug Bälle bereit liegen und die Mannschaften sofort mit einem anderen Ball weiterspielen können.
    Der Spieler, der den Ball weggeschossen hat, muss auf direktem Wege den Ball holen und in einTor LEGEN. Solange agiert die Mannschaft in Unterzahl.
    Auch hier gilt, vor allem im Fall, dass der Mmentane Fänger zuletzt am Ball war, dass auch ein anderer den Ball holen darf. Aber dies sofort und unmittelbar und nicht der, der eh schon am Ballholen ist.( der kann helfen, aber dann müssen trotzdem 2 Spieler außerhalb des Spielfeldes sein.)


    Auch hier gibt es Neunmeter, wenn etwas schief läuft.




    Am Anfang gibt es ab und an mal Neunmeter, aber erstaunlich schnell passiert dies kaum noch.

    Uch bin ein Freund der kontroversen Diskussion, es nahezu nie nur schwarz oder weiß.


    Wenn hier aber immer das Leitmotiv der NLZ Trainer als "Erhebnisse um jeden Preis" pauschal festgelegt wird, kann man doch auch mal über ein Motiv der Trainer nachdenken, die oft pauschal alles dort kritisieren und Wechsel in ein NLZ extrem kritisch gegenüber stehen.


    Wenn solche Trainer dann aber selbst bei einem Jugendverein tätig sind, der Spieler von anderen Vereinen dazuhielt, egal ob aktiv oder passiv, aber eben nur solche, die sportliches Talent Versprechen - die Kapazität ist überall begrenzt - dann finde ich das widersprüchlich, weil die Argumente ja in dem Fall zu Teilen die selben sind.

    Ich sehe kaum Unterschiede zu einem Spitzenteam im HERRENBEREICH....nur die Geschwindigkeit ist auf Grund der Körperlichkeiten eine andere.


    ...

    Ich habe das Video in Teilen gesehen.


    Leider habe ich aktuell wirklich gar keine Zeit, hier ausführlich auf so einiges einzugehen, im Video oder auch hier im Thread.



    Aber das zitierte will ich kommentieren:
    Ich sehe deutliche Unterschiede zu einem SPITZENTEAM im Herrenbereich. Selbst ohne den Zusatz Spitzenteam.


    Allein mannschaftstaktisch passt da so einiges überhaupt nicht. Vor allem bei den Frankfurtern.
    Man kann ja manchmal nicht alles in einem Bildausschnitt sehen, aber nach einer optimal agierenden Abwehrkette sieht das in einigen Szenen nun mal gar nicht aus.
    Auch fehlt mir die offensive Spielidee/Spielaufbau der Frankfurter. Da wird kaum der Ball gehalten (meist nach außen und dann direkt die Linie lang oder nach vorne, oder der Fänger weit) zu oft direkt "weggespielt", wie gesagt Linie lang vom AV, oder ohne offene Spielstellung zurück zum Fänger.
    gezieltes Spiel aus der Abwehr über die Zentrale, konnte ich nicht sehen.
    Sürmer werden nur steil geschickt - bei beiden teams. Den Wandsppieler mit Rücken zum Tor, Fehlanzeige.
    ...


    Und damit will ich die Leistungen oder das Können der betreffenden Teams gar nicht werten.
    Die können schon einiges und das spieltempo ist auch hoch.


    Aber da kann man so einiges noch extrem verbessern.
    Elementares, wie "Kleinigkeiten". Den Ball "in den Fuss" werfen - wie Zodiak anmerkte - zB ist elementares. Das kann ich auch meiner Fussball-Grundschul-AG vermitteln, um es hat deutliche Auswirkungen auf das Verarbeiten des Balles.


    Das muss ja auch so sein, die Jungs sind U11 und noch so einige Jahre vom Männerfussball entfernt.


    Andernfalls würde Andrees These ja aussagen, dass die Jungs alleine durch körperlichen Zuwachs zum Mann, Spitzenfussballer im Herrenfussball werden. Ganz ohne Training, etc.



    Edit:
    Eins noch.
    Es ist ein Irrglaube, dass mit den richtigen Talenten (oberste 1%) alles ganz alleine läuft, jeder Trainer die Jungs nahezu gleich gut entwickeln würde, dass das ein Selbstläufer wäre.
    Hab ich auch mal so ähnlich gedacht, das will ich einräumen.
    Aber selbst die obersten 1% pro Jahrgang sind noch unwahrscheinlich viele. Allein jedes NLZ bekommt locker ne U11 mit solchen Talenten zusammen, so mach guter Amateurverein auch, plus weitere Talente in weiteren Vereinen.
    Aber selbst in diesem obersten Prozent gibt es noch deutliche Unterschiede, und je nach Entwicklung geht das auch weiter auseinander.


    Ich selbst war früher mehrmals U11-Trainer. 2mal mit einer U11 mit der wohl besten Breite in D. Auch ohne 3 der Top 5 Spieler gegen wirklich jeden absolut konkurrenzfähig. Bei den meisten macht sich ein Fehlen von 2 der Top 4 SPieler extrem bemerkbar. Bei vielen sind die auch immer dabei, da stimmt schon. Zumindest auf den großen Turnieren. Leverkusen und Bayern zB.
    Trotzdem waren die Leistungsunterschiede in meiner Mannschaft da. Und die waren auch nicht nur marginal und die entwickelten sich auch weiterhin auseinander. Und bei mir spielen alle regelmäßig, es bleiben alle mal zuhause und in einem Finale kommen alle eingeladenen SPieler zum Einsatz. Nicht alle komplett gleich viel, aber alle lohnend.


    Die Leistungsunterschiede in einem NLZ sind genauso da, wie in anderen selektierten Teams.Nur alles auf einer höheren Niveauebene.
    Nur in Dorfvereinen ist das signifikant anders.

    Wirklich AHnung habe ich davon nicht.



    Aber, der 31.12. ist vorbei. Wenn man bis dahin nicht ausgetreten ist, dann bekommt man eh eine automatische Sperre vom Verband.


    Die Wechselsperre des abgebenden Vereins könnte noch dazu kommen.


    Deshalb denke ich, dass ohne Abmeldung der Mannschaft (und was dann ist, keine Ahnung) die SPieler sofort spielberechtigt wären.