Beiträge von Sir Alex

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    Das war echt nicht gut von Deutschland.

    Keine Bewegung, kaum bestrittene oder gar gewonnene 1gg1 Duelle, einfach zu verteidigen für die Ungarn.


    Das war, wie gg Frankreich einfach nicht gut, extrem einfältig.


    Aber man bekommt als Belohnung, die leichte setzthälfte.

    Spanien, Frankreich, Portugal, Italien, Spanien und Belgien können alle erst im Finale Gegner werden.

    kurz offtopic (es gibt sonst keinen WM-Thread): war für euch das nicht gegebene 1:0 der Belgier tatsächlich Abseits? Für mich ist das gleiche Höhe

    Habe das jetzt nicht gesehen, aber ganz grundsätzlich helfen die Kamerabilder bei so knappen Entscheidungen nur bedingt.

    Denn es kommt ja auf denMoment derBallabgabe an und je nachdem ob du den 2-4 Frames früher oder später siehst, ist die Entscheidung eine andere.

    Und das bestimmt dann wieder ein Mensch, aber im Fernsehen ist in anderer als im Spiel.

    Vielen Dank. Dann habe ich zumindest nicht ganz falsch gedacht :-).

    Das wird mit Sicherheit noch einige Zeit dauern bis sich das gefestigt hat. Es ist halt schwierig für das Wochenende genau diese Kinder an den jeweiligen Tagen dabei zu haben. Da wehrt sich immer mal ein Elternteil, dass Kind X nur samstags kann obwohl er für Sonntag geplant ist.

    Da würde ich aufpassen, dass das kein Wunschkonzert wird.

    Irgendwann gucken die Eltern dann nämlich auf den Gegner (das Turnier), die nominierten Spieler, etc. und suchen sich gezielt die Sahnestückchen raus.

    Es ist ok, wenn man am Samstag oder Sonntag nicht kann. Aber das ist dann Pech, wenn man da nominiert wurde. Dafür bekommt man dann nicht zwingend den nächsten Termin.

    Das würde ich so kommunizieren. Jeder wird ähnlich oft nominiert, aber wenn man nicht kann, dann zählt das trotzdem.

    (Das man da auch nicht ectrem stringent handelt, klar. Aber es darf nicht der Eindruck/das Selbstverständnis entstehen, dass man sich quasi die Spieltermine aussuchen kann.

    Das schafft dir mittel- bis langfristig Probleme.

    Ich fand Deutschland auch mindestens ebenbürtig.

    Wobei Frankreich auch nicht so richtig stark war.

    Sehe ich auch so. Ich empfand es als ziemlich ausgeglichen: Deutschland mit mehr Spielanteilen, Frankreich mit den besseren Chancen. Unterm Strich ebenbürtig und am Ende hat eben ein unglückliches Eigentor das Spiel entschieden.

    Frankreichs Spielanlage ist aber auch nicht auf Ballbesitzt ausgelegt, eher im Gegenteil sogar.

    DH. es ist keine Leistung da mehr Spielanteile zu haben, gerade, wenn diese nicht im letzten Drittel sind.

    Und ganz besonders nicht, wenn Frankreich auch lange geführt hat.


    Ich fand das deutsche Spiel mit dem Ball enttäuschend. Klar, das ist gegen Frankreichs Defensive auch nicht einfach, aber dass Deutschland da irgendwie nahe an einem Torerfolg war, das kann man kaum sagen. Selbst mit 60 weiteren Spielminuten.


    Ich habe da keine Ebenbürtigkeit gesehen, nur Ballbesitzt in ungefährlichen Zonen zu haben, bringt halt nichts und macht das dann nicht zu einer guten Leistung.

    Naja, die Verteilung der TV-Gelder und Sendezeit ist aber kein reines Männer-Frauen Problem. Das bitte nicht vermengen.


    Ich bin zB für exakt gleiche Fernsehgelder für alle 18 Bundesligisten und die Pokalspiele der ersten Runde Bayern gg xy (einschließlich damit verbundenen Mehreinnahmen) finde ich auch falsch.



    Das war off-topic, aber mM nach wurden da gerade Themen vermengt.

    Wenn man den Jungen überzeugen kann, dass er auch später noch im Fokus des Vereins ist, dann sollte er auf die Eltern hören. So hat er noch ein Ziel vor Augen, nämlich in drei-vier Jahren zu diesem Verein zu wechseln.

    Das halte ich aus vielen Gründen für zu kurz gedacht:


    1) Niemand kann dem garantieren, dass er in 3-4 Jahren erneut die Chance bekommt. In einem Jahr, eventuell, in 4 Jahren definitiv nicht.

    2) Wenn ein U10 Spieler das Ziel benötigt, in der Zukunft mal höher wechseln zu können, um den Sport mit vollem Einsatz auszuüben, dann ist das schon paradox und ziemlich sicher ist ein Wechseln in das NLZ dann so oder niemals die richtige Wahl. Wenn da keine intrinsiche Motivation vorhanden ist bei einem 8-9 jährigen...dann ist schon die Wahl des Hobbys Fussball diskutabel.

    Und wenn man schon Ziele braucht, dann gäbe es da genug andere, auch beim NLZ. Zu allererst mal die individuelle Verbesserung, Spiele/Turniere zu gewinnen, das nächste Jahr zu erreichen, etc.

    Und wenn der Druck als Gegenargument angeführt wird, den ein NLZ mitbringt, was bewertet man dann das "Ziel" in 4 Jahren den Sprung in ein NLZ zu schaffen bzw. ja dann eher schaffen zu müssen?

    Was spricht dafür:

    Zu aller erst einmal, dass der Junge unbedingt will, oder?


    Das Argument "Profifussballer in 12 Jahren" würde ich da mal völlig ignorieren, manch einer will sein Hobby einfach auf dem höchst möglichen Niveau ausüben. Denn das kann Spaß machen.

    Den größten Druck - der ja immer die Kehrseite der Medaille ist - machen eh idR die Eltern. Das scheint hier ja aber nicht so zu sein (noch nicht?), denn dann wäre die Entscheidung ja schon klar.


    Bei dem NLZ kann er sich halt nicht nur im Training mit den besten messen, er kann tolle Turniere spielen, gegen die namhaftesten Gegner spielen, etc. was er anderswo so nicht erleben kann. Teilweise gibt es da noch andere Highlight, die man eben anderswo nicht erleben kann.



    Bei 15 min Fahrtzeit und dem Wunsch des Jungen, sehe ich da kaum Argumente, die dagegen sprechen.

    (Mal aus der Perspektive der Eltern: Der Junge will unbedingt, der Aufwand/Fahrtweg ist kein Problem, die Eltern gehen da entspannt heran: Wenn sie ihn jetzt nicht wechseln lassen und er in 3-4 Jahren diese Möglichkeit nicht mehr bekommt bei seinem Lieblingsverein spielen zu können, ist das wirklich hilfreich für die Eltern-Kind-Beziehung? der Zukunft?)


    Wichtig wäre - aber das ist es immer - dass die Eltern konsequent mit dem Kind von einer endlichen Zeit beim NLZ sprechen, einer Phase, die zu Ende gehen wird. Am besten auch so, dass man schon bespricht, was man dann machen wird (zurück zum Heimatverein zB), egal, wie man dann auch wirklich agieren wird, da das ja auch mit dem Zeitpunkt und der Entwicklung zusammenhängt. Allerdings scheint der Heimatverein ja als ambitionierter Amateurverein dann wirklich eine denkbare Option zu sein, wenn die Zeit im NLZ endet.)

    WolfgangL : ich hätte gerade auch keinen Bock auf Übungen - ich kann die Kids verstehen. Aus meiner Sicht kann es gerade nach den Lockerungen nur ein Motto geben: spielen, spielen, spielen (andere würden das sogar IMMER unterschreiben :))

    Sehe ich ganz genauso.


    Ich bin ja ganz grundsätzlich ein Verfechter von Training in Spielformen und Wettkampfformen. Reine Übungsformen haben bei mir kaum Platz.

    Man kann fast alles in Spielformen besser schulen.


    Und gerade nach so langer Zeit kann ich solche kontaktlosen, spielfernen Übungsformen noch weniger nachvollziehen. Da hätte ich als Spieler auch keinen Bock drauf.


    Wenn du Passspiel schulen willst, dann mache 2gg2 Spielformen bzw. bei 8 Spielern 2gg2 Turnierform, Überzahlspielformen.


    Aber warum jetzt zum Ende der Saison nach so langer Auszeit in einer Breitensport D-Jugend nicht sowiso motivierendes Training als Schwerpunkt ausgeben?

    Die Jungs wieder für den Sport gewinnen.

    Nicht nur "knödeln", aber verschiedene Spiel- oder Wettkampfformen.

    (Und wie gesagt, Spiel- Wettkampfformen eigenen sich mM sowiso besser für die meisten Inhalte, wenn man unbedingt spezielle technische Inhalte zum Schwerpunkt machen will.)

    Ja, man kann mit einem oder drei Stürmern Angriffspressing spielen. Das wollte ich damit ausdrücken.

    Die offensiven Positionen sehe ich gerne nicht so statisch, also zB keinen halblinken Mittelfeldmann und einen halbrechten plus einen zentralen Mittelstürmer. Bei eignem Ballbesitz (der ja idR erstmal hinten ist) will ich dass diese sich ohne Ball "fluide" im offensiven Bereich bewegen, damit Räume schaffen, die andere anlaufen/bespielen können.

    Beim Spiel mit dem Ball soll man gar nicht so klar erkennen müssen, wer halblinks spielt, wer halb rechts, wer im Sturmzentrum. Einfach weil diese sich alle in dem gesamten Raum viel ohne Ball bewegen.


    Gegen den Ball ist das klarer, klar. Egal, ob man hoch presst, oder Mittelfeldpressing spielen lässt. Abwehrpressing ist mir zu reaktiv.

    Ich glaube, dass es keinen Königsweg gibt, sondern dass das Spielsystem nicht nur von der Spielidee, sondern auch vom "Spielermaterial" abhängig gemacht werden sollte. Dazu möchte ich kurz die Historie unseres Teams schildern:

    Es gibt keinen Königsweg, das stimmt.

    Man kann aber bestimmte Prinzipien fördern/fordern, wie zB aktives statt reaktiv, fluide statt statisch, viel 1gg1 vs Passspiel, etc.


    Nur, dass es am Spielermaterial liegt, das finde ich nicht. Das ist idR eine Ausrede.

    Klar, muss ich bei weniger talentiertere langsamere Fortschritte akzeptieren, Athletische oder technische Abstriche machen. Dafür ist das Spiel aber idR auch langsamer, die Gegner ja auch weniger talentiert.


    Man kann aber mit nahezu allen Spielern, zB die Außenbahn einfach besetzten. Außen hat man mehr Zeit bei Ballannahme, etc. da können auch schlechtere und oder langsamere Spieler spielen. Die laufen dann nicht jeden angriff im Affenzahn hoch und runter, aber wenn man als Mannschaft gegen den Ball kompakt agiert, mit dem Ball das Spielfeld groß macht, dann geht das auch mit weniger talentierten.

    Nur der Lernfortschritt des einzelnen dauert dann eben länger.



    Lange Rede kurzer Sinn, ich finde nicht, dass das "Spielermaterial" ein Faktor ist, was das Spielsystem in der Ausbildung betrifft.

    Es geht eher um Prinzipien und Inhalte, die ich schulen will und daraus ergibt sich dann das Spielsystem.

    Ich bin auch ein Freund von aktivem Fussball. Das muss jetzt nicht Harakiri-Offensiv sein, ich will auch schon gut als Team verteidigen, aber eben aktiv, auch gegen den Ball, nicht abwartend reaktiv.


    Außerdem bin ich ein ganz klarer Verfechter von Außenbahnen, die einfach besetzt sind, damit nicht einer (samt Gegenspieler) vor dem anderen im Weg steht und dieser damit nicht wirklich offensiv mitspielen kann. Dann spielt man defacto mit drei IVs, bildet gar keine AVs aus. Jedenfalls bei 8 plus 1. (Bei 7 plus 1 oder 6 plus 1sieht das schon wieder anders aus).

    Ich nenne es dann zwar eher 4-3-1 oder 4-2-2, aber es ist im Grunde das selbe. Dem Außen gehört die ganze Länge des Spielfeldes.


    Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum man mit nur einem Stürmer nicht gut pressen/angreifen kann. bzw. liegt das dann wahrscheinlich an wenig fluidem Spielsystem.

    Wenn es so passt, wie bei dir aktuell, dann ist für mich der nächste Schritt, das Mittelfeld plus situativ Stürmer fluide zu gestalten. Nin ein Fan davon, das nicht statisch gespielt wird, sondern in zB einem 4-1-2-1 gerade die beiden offensiven Nicht auf ihrer Seite festgefahren sind, sondern sich frei in diesem offensiven Raum, samt Sturm bewegen. Bei Ballbesitz, wie gegen den Ball. Situativ auch der zentrale Mittelfeldspieler, halt das die 3 Mittelfeldspieler nur wissen, einer muss zentral bleiben. Das ist wichtig, also wenn der den raum verlässt, muss ein anderer diesen besetzten.

    Vorne gegen den Ball das selbe, je nach Spieleröffnung des Gegners, Aufstellung des Gegners, aber auch Ausgangslage bei Ballverlust müssen sich diese 4 ZM/ST halt positionieren. Wenn der ST einen kürzeren Weg zu den gegnerischen Mittelfeldspielern hat, als zwei der OM, dann muss er erstmal schnell diese Position einnehmen. Kurze Wege, nach Ballverlust.


    Ist jetzt ein wenig drauf los geschrieben. Hoffe du konntest mir folgen. Die Basis hast du gelegt, mM, diese Art schult die wichtigsten Aspekte der Ausbildung. (Außenbahn, einfach besetzt, etc.)

    Jetzt kann man aber noch ein fluideres System im offensiven Bereich schaffen, war dann Räume freilaufen, etc. beinhaltet, die Spieler taktisch schult und Spielintelligenz fördert.

    Ist aber einfacher in der Halle zu starten, wenn man 2:2 spielt und die SPpieler dann lernen, dass gegen den Ball nur alle Positionen besetzt sein müssen, häufiger der Verteidiger bei Ballbesitz vor die Angreifer kommt, die dann situativ deren Position einnehmen müssen. Außerdem, dass es zwei Stürmer gibt, die beide zentral speilen, auf keinen Fall statisch rechts und links. Also bei eigenem Ballbesitzt, gegen den Ball schon.

    Muss es wirklich in der U15, U16 soviel Absteiger geben ?

    . Man kann es auch locker sehen, denn wenn man gute Arbeit macht, bleiben 95% der Spieler auch, wenn sie nicht Verbandsliga spielen. Es sei denn, sie sind nur wegen dieser Perspektive in den Verein gekommen, dann ist der Druck aber wieder hausgemacht, da man vermutlich von klein auf nur mit Leistung wirbt.

    Also da habe ich einen anderen Eindruck.


    Irgendwann wollen viele mal "testen", wie gut sie sind, ob sie in der Verbandliga mithalten können.

    Man kann mit guter Arbeit Spieler lange im Verein halten, aber zur U15 wollen dann doch viele in der Verbandsliga spielen, egal, wie zufrieden sie im Verein auch sind/waren.

    Man darf auch nicht vergessen, dass der Landesligafussball in der C-jugend mit dem Verbandsligafussball nicht vergleichbar ist. Der Niveauunterschied ist eklatant.

    Während die meisten Verbandsligisten taktisch schon was drauf haben, die Abstände zwischen Angriff und Abwehr nicht groß sind, sieht Landesligafussball (von einzelnen Ausnahmen vlt mal abgesehen) ganz anders aus. Da ist der Abstand doppelt so groß, das ist ein ganz anderes Spiel.


    Mir macht(e) das als Spieler auch keinen Spaß gegen Gegner zu spielen, wo das so ist, wo 3 vorne spielen, 4 hinten und 3 dazwischen in einem riesigen Raum. Weder in der Jugend, noch in der Männer. Auch, wenn ich dann im Mittelfeld überhaupt nicht zu halten war.


    Betrifft jetzt Ballungsgebiete, wo die Wege nicht riesig sind. Da können die Spieler in der U15 ja auch selbst mit ÖVP zu anderen Vereinen kommen.

    Das ist aber in der C-Jugend

    Ist jetzt irgendwie eine andere Diskussion, aber "Drecksarbeit für lauffaulen Stürmer " hat ja dann auch etwas damit zu tun, wie ich als Trainer spielen lasse.

    Wenn man nämlich viel Wert darauf legt, das vorne mit verteidigt wird, dass gepresst wird, dass man sich bei eigenem Ballbesitz da vorne viel bewegen muss, dann verändert man die Wertigkeit genauso, wie wenn man "hinten" taktisch anspruchsvoller spielen lässt, Spielaufbau über die IVs und 6er betreibt.


    Denn dann macht IV auch bei eignem Ballbesitzt viel Spaß, weil man idR die meisten Ballkontakte hat.

    Vorne spielt bei mir niemand, der nicht sehr viel und in sehr hohem Tempo läuft.

    Und vorne wird auch mehr gewechselt, einen IV in der U15 wechselt man in der Regel nicht aus, vorne wechsle ich viel. Da kommt auch der beste Spieler mal raus, weil er platt ist, wenn er so agiert, wie ich mir das vorstelle (andernfalls, weil er das nicht macht). Einen IV, der keinen völlig gebrauchten Tag hat, der spielt meist durch.


    Wenn man als Trainer so handelt - und das am besten schon im Kleinfeld, dann schafft man Wertigkeit. Und dann spielen viele gerne IV. Damit habe ich nie Probleme, im Gegenteil.


    Als Kleinfeldtrainer habe ich bei Hallenturnieren zB immer 8 Spieler mitgenommen. 1 TW, dann 3 die bei dem Turnier auf den 2 Verteidigerpositionen rotierten und 4, die sich die beiden offensiven Positionen teilen. Bei mir muss man aber vorne auch wesentlich mehr und vor allem in höherem Tempo laufen. gegen den Ball, aber auch bei eigenen Ballbesitz. Da steht keiner, wenn der Ball im Spiel ist. Keine Sekunde.

    Die meisten meiner Spieler wollten in der Halle am liebsten hinten spielen, gerade die besten Spieler. Mehr Spielzeit und vor allem viel mehr Ballkontakte. Aber die dürfen auch mit nach vorne. Es kam häufig vor, dass dann ein defensiver Spieler bester Spieler des Turniers wurde, sogar Torschützenkönig.


    Liegt aber daran, wie man Fussball spielen lässt.

    Berücksichtigen solltest du auch, wie viele Spieler die U16, U17 und U14 haben.

    Und natürlich, wie viele Mannschaften sind in eurer Liga und wie viele steigen ab.


    Wirst du ab und an Spieler nach oben schicken müssen, weil die wenige Spieler haben und/oder du 1-2 Raketen hast, die selbst der U17 helfen?

    Hat die U14 einen kleinen Kader oder kannst du dir bei einem Engpass da auch 1-2 Spieler holen?


    Ich finde 20 schon relativ viel, wenn man davon ausgeht, eher keine Spieler nach oben abgeben zu müssen.

    Wenn alle fit sind, dann spielen 9 Spieler nicht von Beginn an, 5 gar nicht.

    Und in der U15 im Leistungsbereich wirst du 4-8 Spieler haben, auf die du nie verzichten wirst/willst, dann teilen sich doch sehr viele Spieler die restliche Spielzeit.


    Klar, in der U15 hat man vlt auch mal verletzte oder Ausfälle, aber selbst wenn viele ausfallen, bleiben doch immer 11-13 Spieler, da hole ich mir lieber situativ 1-2 Spieler aus der U14, als dass mein Kader selbst jeden erdenklichen Ausnahmefall abdecken kann (der dann doch nie kommt), aber ich viele Spieler nicht lohnend einsetzten kann, Spieler alle 2 Wochen zuhause lassen muss. Denn im Leistungsbereich der U15 kannst du deine Leistungsträger nicht draußen lassen, ohne Gefahr zu laufen, am Ende die Klasse nicht halten zu können, wegen weniger verschenkter Punkte.

    Ich gehe mal davon aus, dass ihr höchste Spielklasse spielt (oder zweithöchste, falls es eine Regionalliga bei euch gibt).

    Gerade, wo die Liga wohl größer ist, vermute ich, weil wegen Corona die Ligen ja zumeist aufgestockt wurden, es keine Absteiger gab, aber Aufsteiger letzte Saison. Dafür gibt es dann aber auch mehr Absteiger.



    Aber ich bin eh ein Verfechter kleiner Kader. Es ist für mich auch nicht schlimm, wenn ich im Extremfall mal nur 13 Spieler beim Spiel haben sollte.

    Besser, als jede Woche viele Zuhause lassen zu müssen. Und selbige Spieler teilweise im übernächsten Spiel schon wieder.

    Es kann mal passieren, dass man einen Platzverweis bekommt, bei Notbremse oder Hand auf der Linie.


    Alles andere kann ich nicht tolerieren.


    Ich glaube - abgesehen von vereinzelten 2 min Strafen in der Halle - haben Spieler von mir noch nie einen Platzverweis bekommen.

    Allerdings gab es zB diese Saison in einem der wenigen Spiele eine Szene, wo mein Team Glück hatte, weil das war schon eine versuchte Tätlichkeit, getroffen hat er ihn nicht einmal. Ein neuer und guter Spieler. Wegen zweier Verletzungen, zu dem Zeitpunkt der beste Offensivspieler in meinem Team.

    Glück für das Team schreibe ich, weil der Spieler kam runter. Mir war auch egal, dass er diverse Mal gefoult wurde, das passiert, gerade guten Spielern. Den habe ich ausgewechselt. Das Team musste aber nicht in Unterzahl weiterspielen.

    War aber ein Zeichen an alle Spieler, dass ich auch wichtige Spieler runter nehmen, wenn die sich unsportlich verhalten. Und es mir auch egal ist, ob der Schieri das sieht oder nicht und/oder ob er es ahndet.


    War ein Pokalspiel gegen einen guten Gegner. Also kein "unwichtiges" Spiel und wir haben 2:1 gewonnen. Ich glaube es stand 0:0 bei der Szene, also durch war das Spiel nie, trotzdem war für ihn das Spiel vorbei.

    -Nils-: würde sich Bayern selbst vermarkten, würden sie mehr Fernsehgelder einnehmen. Und würde ich die Gedanken weiterdenken, müssten auch die Zuschauereinnahmen geteilt werden (im Extrem bei jedem einzelnen Spiel)

    Ja würden sie.

    Wenn es aber die anderen Vereine nicht gäbe, würde Bayern auch nur das Spiel gegen den BVB vermarkten können, weil sie keine anderen haben und dann bekommt Bayern am Ende dann doch weniger, als es bei einer gleichen Verteilung auf 18 Teams wäre.

    Das ist nämlich auch irgendwie eine Milchmädchenrechnung, weil Bayern auch auf die anderen und die Liga angewiesen ist, um Ligaspiele vermarkten zu können.

    Bei einem Popstar ist das was anderes, der benötigt keine Sparringspartner. Schon gar keine attraktiven.



    Ich glaube zB, wenn es eine Superliga gäbe - meinetwegen auch einfach oberhalb der nationalen Ligen - in der dann Bayern und vlt der BVB spielen, dann würde die Bundesliga erstmal herbe Einbußen hinnehmen, klar.

    Aber auf Dauer wäre das Produkt dann wieder interessanter und mehr wert, als die aktuelle Summe abzüglich der Bayern und BVB Anteile, welche diese beiden gerade abgreifen.

    Wenn 6-8 Vereine oben rausgehen in eine Superliga kommen, dann wird das schwieriger, so wie es in England fast passiert wäre.

    1-2 fehlende Zugpferde machen die Bundesliga aber nicht dauerhaft deutlich weniger interessant, denke ich. DIe Lücke füllen dann bald andere.

    Also mir ist vor allem spannender Wettbewerb wichtig.


    So, wie es die letzten 10 Jahre in der Bundesliga ist, das reizt mich dauerhaft dann nicht wirklich. Die CL schon länger nicht mehr.

    Die letzten Jahre habe ich tatsächlich am meisten PremierLeague im Fernsehen geguckt, bzw. habe ich mir nur da versucht vorzunehmen gezielt Spiele zu gucken. Bundesliga läuft oft, wenn ich halt zuhause bin, aber nur nebenher. Manchmal vergesse ich das sogar. CL läuft bei mir eigentlich nie, obwohl ich SKY habe. Interessiert mich nicht mehr.



    Wo ich definitiv bei Coach1975 bin, ist das zumindest mir eben die Spannung wichtig ist. Ich glaube dauerhaft kann ich auch ohne meine "Lieblingsteams" in der Liga Sympathien"/Antipathien zu Vereinen herstellen, die mich eine erste Liga mit anderen Vereinen interessant werden lassen.

    Das war ja schon immer so, Freiburg zB ist ja auch mit den Jahren sympatisch geworden, einfach, weil die sympathische Macher haben und attraktiven Fussball spielen lassen. Fan werde ich da nicht, aber ich wohne eh nicht in der Nähe und könnte da ins Stadion.

    Analog verhält es sich zu anderen Vereinen. RB, wenn einziger Konkurrent der Bayern bekommt dann plötzlich doch meine Sympathien im laufenden Wettbewerb, einfach, weil ich schon immer für den Underdog war, wenn der nicht völlig unsympathisch agiert.

    Bei der WM bin ich ja auch für Nordirland, wenn die gg England, Brasilien oder co spielen.


    Was aber definitiv wichtig ist, damit mich der Sport interessiert - egal welcher Sport - ist Spannung. Also eine grundsätzliche Form, dass an einem speziellen Tag, der Underdog auch gewinnen kann.

    Und das ist in der Bundesliga und besonders in der CL halt nicht mehr gegeben.

    Früher wurde Bayern auch oft Meister, aber da waren viele Spiele knapp mit Toren in den letzten Minuten (Stichwort Bayerndusel) und Bayern hatte am Ende nicht 80+ Punkte, sondern auch mal unter 70, um Meister zu werden.



    Ich schweife ab, ehrlich gesagt hätte ich mir rückblickend die Superliga sogar fast gewünscht. Inklusive Paris, Bayern und dem BVB. Aber dann mit Ausschluss aus den nationalen Wettbewerben und der Hoffnung, dann das Geldsystem gerechter zu gestalten, damit nicht neue Teams solchen Vorsprung erlangen.

    Und eine WM/EM kann die Superliga kaum ausrichten, also ein Konkurrenzprodukt, wenn die Spieler ausgeschlossen werden. Denn dazu reichen 20 Vereine nicht aus, um da Nationalteams voll zu bekommen.

    Ich glaube auch, dass eine Europäische Liga auf Dauer kommen wird. Aber dann bitte mit ordentlichen Auf- und Abstiegsregelungen aus den 1. Ligen Europas. Das wird noch spannend genug, da einen vernünftigen Qualifikationsmodus zu finden. Aber bitte durch einen Verband, nicht durch die Top-Klubs selbst.


    Ich denke auch nicht, dass die beteiligten Mannschaften dann noch parallel in den nationalen Ligen spielen sollten und die Meisterschaften dann teilweise im Vorbeigehen abgrasen wie momentan der FC Bayern. Die Schere zwischen den Top-Vereinen und den Mannschaften, die in den jeweiligen nationalen Ligen verbleiben, wird vermutlich nicht eben kleiner werden. Dafür ist es ein Schritt dahin, dass in den nationalen Ligen wieder ein echter Kampf um Platz 1 möglich wäre. Natürlich wird man dann auch damit leben müssen, dass durch eine europäische Top-Liga die weiteren europäischen Wettbewerbe entwertet werden. Aber mal ehrlich, z.Zt. kann man sich die CL ja bis zum Viertelfinale auch fast schon sparen.

    Ich zB habe schon lange kein Interesse mehr an der CL, schon ewig nicht mehr.

    Nicht einmal, wenn mein Lieblingsverein Gladbach die CL erreicht hat. Ich freue mich nur deshalb, wenn sie die erreichen, weil es dann viel Geld gibt, was sie in der Liga wettbewerbsfähiger macht. Wie sie in der CL spielen ist mir total egal.


    Ich hätte auch kein Problem damit, bzw. bin klarer Verfechter davon, dass die Gelder in der Buli gleich verteilt werden mit dem Nachteil, dass deutsche Teams in der CL oder EL eben nicht ganz so gut mithalten können.


    Ich finde es eh immer paradox, dass Bayern München (deren Verantwortliche, aber auch deren Fans) immer von Wettbewerbsnachteil wegen fehlender Gelder in Bezug auf England sprechen, aber den Wettbewerbsvorteil innerhalb der eigenen Liga mit einer stetig ungleicheren Verteilung der Gelder anders werten.


    Das Bayern, der BVB und Paris jetzt als Hüter der Moral dastehen ist das nächste Ding, aber nun ja...

    Ich glaube so langsam würde es dem Fussball richtig gut tun wenn einige der so genannten "großen" Clubs mal richtig für Ihre teilweise katastrophale und oft auf endlose Schulden basierende Finanzpolitik auch grade stehen müssten.

    Exakt. Das wäre mal ein Schritt in die richtige Richtung. Von Rechts wegen müsste z.B. Real Madrid vermutlich längst Insolvenz anmelden oder zumindest kleinere Brötchen backen bei Ablösesummen, Spielergehältern etc., statt dessen sind sie einer der Haupttreiber in Richtung mehr, mehr, mehr. Da passt überhaupt nichts mehr zusammen.

    Auch wenn Real und deren Boss Perez zurecht im Kern der Kritik stehen, so geht es Real allerdings finanziell besser, als vielen anderen. Das hoch verschuldete Real ist seit dem - nennen wir es speziellen - Verkauf des Trainingsgeländes damals eher ein Mythos.

    Denn auch wenn Real gutes Geld bezahlt und horrende Ablösesummen, so zahlen sie von allen Topvereinen (Bayern inbegriffen) den geringsten prozentualen Teil der Einnahmen in Spielergehälter.

    Real bewegt sich da bei 55% oder so, Barcelona bei 75-80%.

    Von den drei Grundpfeilern Taktik, Technik und Kondition hat sich aus meiner Sicht die Kondition am meisten verändert/gesteigert.

    Diese Frage würde ich so einfach nicht beantworten.


    Die Taktik hat sich doch extrem weiterentwickelt, das ganze Spiel findet jetzt stets innerhalb von 25-30 Meter statt, nicht mehr auf dem ganzen Spielfeld.


    Deshalb muss man erstens wesentlich mehr und intensiver laufen

    und

    zweitens alles bei wesentlich höherem Zeit- und Gegnerdruck ausführen (Stichwort Technik). Einen Ball sauber dribbeln oder verarbeiten können auch Bezirksligakicker, das wirkt jedenfalls so, weil sie wenig Zeit- und Gegnerdruck haben. Die Weltmeister von 90 hatten aber deutlich mehr Zeit, als heute jeder Verbandligaspieler.