Beiträge von Zamorra

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    So, ich habe festgestellt, dass gerade das Handy mit Fotofunktion meine Mannschaft weit nach vorne gebracht hat. War zwar doof, 50 Minuten durch den Sucher zu gucken, ob eine gute oder lustige Szene dabei ist und habe meist erst danach auf den Auslöser gedrückt, hat uns aber echt weitergeholfen:)


    Und viele deiner anderen Kniffe sind in meinen Augen selbstverständlich, wenn du eine Mannschaft trainierst.


    Germancoach: Auch wenn ich mit dir bisher oft einer Meinung war, was soll dieses Thema bringen?
    Da kannst du auch anführen: Alle Spieler sollen was zu trinken dabei haben.
    Alle Spieler sollen Duschgel dabei haben, dazu auch noch ein Handtuch und frische Unterhosen.
    Möglichst sollten alle Spieler ein Handy dabei haben, falls der Trainer einen Herzinfarkt bekommt.


    Ich könnte noch ca. 1 Trillarde Binsenweisheiten aufschreiben, vielleicht bringt das ja einen Trainer weiter, wenn Bedarf besteht, dann bitte per PM oder Brieftaube an mich:)

    Zitat

    . der übungsleiter, der nix reinruft ist ein genauso schlechter trainer, wie einer, der jeden spieler mit anweisungen zudeckt.


    Da sag ich mal nur eins zu: Quatsch! Der Trainer, der nichts reinruft, hat begriffen, das Spielintelligenz gefördert wird, indem man die Spieler, zumindest in KiFu, einfach spielen lässt!

    Um es mal mit den Worten meines Trainerlehrgangsleiter zu sagen:
    Einen guten Fußballer erkennt man an der Beidfüßigkeit. Ein Robben wäre noch stärker, wenn er auch seinen rechten Fuß benutzen könnte.
    Tja, da hat er wohl recht. Wer als Jugendtrainer nicht beidfüssigkeit trainiert, gehört geprügelt:)

    Germancoach: Ich denke, dass du einen Denkfehler machst! Ich werde mal, relativ unstruktruriert, einige Punkte deines Postings beantworten.
    Die meisten Eltern, so ist es zumindest bei meiner Mannschaft, können die von dir genannten Punkte gar nicht beurteilen.
    Man kann mit 10 Spieler auch mit 1 - 2 Bällen eine Supertainingseinheit machen, obwohl nicht jedes Kind einen Ball hat.
    Zudem kennen es gerade viele der Väter, die nun so um die 40 - 50 Jahre sind so, das die Kinder im Training Schlange stehen und dann der Reihe nach eine Übung absolvieren, dass alle in Bewegung sein sollten, ist für sie völliges Neuland.
    Wenn die Kinder nicht niedergemacht werden verstehen sie es Erfolg, Loben ist vielen im Bereich Fußball schon fast suspekt.
    Einige Eltern fragten mich, ob ich mir sicher sei, alles richtig zu machen, weil ich kein Konditionstraining in Form von Ausdauerläufen in der E-Jugend mache und ob das hüpfen über die komische Leiter ihre Kinder wirklich fordert?
    Einige beklagen sich, weil ich im Spiel nicht reinrufe, um den Kindern zu zeigen, was sie besser machen können, z.B. "spiel jetzt zu Fritz" usw.
    Nachdem ich nun den Eltern erklärt habe, wieso ich es so mache, wie ich es mache, kamen einige auf mich zu und teilten mir mit, dass es so, wie es läuft gut ist.
    Wichtig ist meiner Meinung nach, dass du die Eltern "ins Boot" holts, weil viele halt noch 20 Jahre zurückhängen in der Fußballentwicklung.
    Deshalb sollte ein Trainer, der sich an gewisse Richtlinien hält, auch nicht von "unwissenden" Eltern von seinem Weg abbringen lassen.
    Und die Anzahl der Mitarbeiter halte ich persönlich für völlig nebensächlich, lieber ein guter als 3 schlechte:)

    Germancoach: Warum trainierst du das schräg anlaufen mit Kästen? Mit richtigen Gegnern macht das meiner Meinung nach mehr Sinn, da sich die meisten Gegener im Spiel bewegen.
    Und die Schwerter dienen wozu? Den Körper unten zu halten? Ich mache es so, dass meine Spieler sich zum Gegner drehen und auf den Fußballen stehen, dazu brauche ich keine Schwerter. Und in gebückter Haltung gewinne ich eher keinen Zweikampf, oder ich habe dich nun komplett falsch verstanden?

    @ DSV: Mal ein Beispiel von mir zum Thema Anweisungen:
    Ein Spieler erhält auf der linken Aussenseite einen Ball. Nach meiner Meinung muss er ihn, weil er zwei Gegner vor sich hat, zurückspielen. Er entschliesst sich jedoch, den Ball an den beiden vorbeizulegen und den Ball hinterherzusprinten, gewinnt den Ball und macht ein Tor. Hätte ich riengerufen wäre dieses Tor nie gefallen, der Spieler hätte die Erfahrungen nicht gemacht, dass er sich auch durch seine Idee erfolgreich durchsetzen kann. Und wenn man sich vom erfolgsorientieren Fußball losgesagt hat, kann an sehr viele Spielzüge sehen, die den Kindern einfallen und die nicht von aussen gesteuert sind.
    Mein Fazit: Bis zur D-Jugend einfach kicken lassen, vor dem Spiel die grundsätzliche Taktik vorgeben und dann schauen, ob die Mannschaft gewinnt oder verliert. Und ich verliere lieber, wie gerade geschehen 4-5 in einem tollen, von beiden Trainern ohne reinrufen gespielten Match, als das ich 1-0 gewinne, weil ich meine Mannschaft von aussen fernsteuere.

    Wow, total anders, als der DFB es in seinen Konzeptionen beschreibt. Der sagt nämlich, dass der Spieler ca. 2 Meter vor dem Gegner anhalten soll, um in die Verteidigungsstellung zu gehen, da eine Armlänge die Gefahr birgt, dass man seinen Schwung nicht mehr abstoppen kann und der Gegner durch eine Tempoverschärfung am Abwehrspieler einfach vorbeirennt.
    Ausserdem sollte man in einem leichten Bogen anlaufen, damit der Gegner auf die Aussenseite gedrängt wird. Und ob man das bei ca. 60 cm. Abstand (eine Armlänge im Jugendbereich) wirklich schafft? Ich glaube nicht!

    @unzubacak:
    Ich kenne sehr wohl einige Trainer, die im Spiel nichts reinrufen, ich z.B. auch nicht, da ich festgestellt habe, dass es so gut wie gar nichts bringt. Das schöne ist, dass ich einen Co-Trainer habe, der der Meinung ist, dass das Joysticktrainerverhalten etwas bringt. Da wir im Wechsel die "Verantwortung" an der Linie tragen, kann man sehr gut sehen, ob reinrufen was bringt oder nicht. Diese Saison, nach Abschluss der Vorrunde:
    Spiel gegen Mannschaft A mit reinrufen, Ergebnis 5 - 0, Rückspiel ohne rufen, 4 - 0. Mannschaft B mit rufen 3 - 1, ohne rufen 6 - 0. Das könnte ich jetzt über die vergangenen zwei Jahre aufführen, das reinrufen bringt sogut wie nichts.
    Thema Spielzeiten: In den Spielen hätte jeder Spieler theoretisch 208,5 Minuten spielen können (ernsthaft! Wir führen da eine Gerechtigkeitsliste). Maximale Spielzeit des am meisten eingesetzten 220 Minuten, die anderen ab 200 Minuten, also maximale Differenz von 20 Minuten in 8 Spielen, finde ich relativ ausgeglichen.
    Von den Spielern meiner Mannschaft sind sieben beim Kreisfördertraining, die anderen knapp dahinter. Aussage des Auswahltrainers: Keine Überflieger, aber alle solide und gleichmässig ausgebildet und überdurchschnittlich.
    Trainingsinhalte: Ausbildung gem. Richtlinien DFB, wobei wir einmal im Monat etwas Taktiktraining machen.
    Anmerken möcte ich dazu, dass wir ein absoluter Dorfverein sind, der momentan nur 4 Jugendmannschaften hat, die aber von den Trainern konsequent nach einem "Masterplan" trainiert werden.
    So hat unsere G-Jugend, die nun im zweiten Jahr spielt bisher bis auf ein Spiel alle verloren, da sie ballorientiert spielt und es keine feste Positionen gibt, so dass sie einige leichte Abwehrlücken hat:) Trotzdem haben alle Spass, auch den Eltern sind Niederlagen egal, bei denen wird jede Aktion der eigenen Mannschaft bejubelt.
    Und das soll kein Selbstlob sein, sondern nur mal zeigen, dass man, zumindest weitestgehend, alle im Spiel und im Training gleichbehandeln kann, auch wenn es manchmal Nerven kostet.

    Wie ich mittlerweile feststellen musste, haben einige Trainer, die hier schreiben, keine eigene Mannschaft mehr.
    Woran liegt das? Keine Zeit, Überforderung oder das Problem, die Ziele des KiFu gegen die Interessen der Eltern, des Vorstandes, oder der Kinder durchzusetzen?
    Bin auf eine offenme Diskussion gespannt, da ich den Eindruck habe, dass die Ziele des KiFu mit den Zielen der Eltern oder des Vorstandes teilweise schwer zu vereinbaren sind.
    Zum KiFu zähle ich auch Jahrgänge oberhalb der E-Jugend, obwohl das ja eigentlich Jugendfussball ist.

    Ich habe eine klare Ansage getätigt: Anweisungen gibt es nur von den Trainern, die Eltern sind bei Fehlern ruhig und bejubeln nur gute Aktionen der Spieler, dass klappt nun seit einigen Jahren. Die Eltern sind nach so einer Ansage auch, nach meinem Empfinden, viel entspannter. Natürlich musst du das auch als Trainer vorleben, also nicht reinbrüllen, wenn mal einer einen Fehler macht, sondern loben, wenn mal was gut geklappt hat.
    Wenn du das geschafft hast, macht Kinderfußball erst richtig Spaß. weil den Eltern dann auch das Ergebnis egal ist. Kann aber ein langer und stressiger Weg sein, da mindestens ein Vater seinen Sohn als zukünftigen Bundesligaspieler sieht und du ihm den Weg dahin verbaust ;)

    Andre: Hab ich irgendwo geschrieben, dass du mich beleidigst hast?
    Warum antwortest du mir nicht auf meine Frage?
    Und wenn ich dich auf deinen Wunsch auf Igno setzen soll, dann weiss ich nun endgültig, dass du, wie ich schonmal schrieb, nicht diskussionsfähig bist.



    Stella: Tut mir leid, dass ich hier mittlerweile soviel Off-Topic schreibe. Es war nicht meine Intention diesen Thread mit Off-Topic-beiträgen zuzuspammen, Entschuldigung dafür, ich kann mich halt schriftlich nicht so gut äussern. Ich verstehe dein Problem und meine Antwort ist meiner Erfahrung geschuldet. Wenn hier nun alle meinen, dass ich Quatsch erzähle und nur Dummfug schreibe, dann kann ich damit leben und freue mich für alle Trainer, die so ein Problem nicht haben (erleiden müssen).
    eismann: Ignorieren in einem Forum zeugt von Diskussionsbereitschaft (wie sie hier ja oft eingefordert wird, wobei man, wenn man eine andere Meinung vertritt sofort als Troll erkannt wird), und nebenbei: Wieso ist ein Kind, dass nichts essen will nichts? Oder habe ich deinen Post falsch verstanden?
    Und deinen tiefenpsychologischen Erkenntnissen über die Geräuschkulisse habe ich nichts hinzuzufügenn, weil ich auch mal so ein Kind in der Mannschaft hatte, das wegen der Geräuschkulisse mit den Fussball aufgehört hat.Wobei das nichts mit dem Elternhaus zu tun hatte, sondern mit dem Hörempfinden des Kindes.

    Andre: Ja, ich habe Probleme mich schriftlich zu äußern. Ich kann bei meinen Eintragungen irgendwie keine ..... einbauen, um .. die Lesbarkeit zu ..ver..schlechtern. Genervt bin ich auf keinen Fall, ich finde nur die Beissreflexe hier im Forum einfach grossartig (Mist, habe die Punkte zwischen den Worten vergessen).
    Und eine Frage sei mir gestattet, wenn du mich hier schon gezielt ansprichst...(..provozieren willst): Warum trainierst... du eigentlich nicht ..selber eine.. Mannschaft?

    Mit Verlaub: Ich denke, das du Quatsch erzählst, ich habe nun nach einigen Jahren als Trainer kein einziges Kind erlebt, das nicht spielen will.
    Wenn, was ich nicht glauben kann, deine Erzählungen wahr sind, dann hat das Kind ein mehr als ernsthaftes Problem.
    Ein Kind, gerade in diesem Alter will sich beweisen und austesten, was es kann. Ich habe selber bei mir ein Kind, das fußballerisch weit unterdurchschnittlich ist, obwohl es mittlerweile seit 5 Jahren spielt, aber es will spielen, obwohl es selber weiss, dass es nicht wirklich gut ist.
    Also wenn das Kind ernsthaft nicht spielen will muss es wohl traumatisiert sein und da hilft dann nur ein Psychologe.


    Ich wünsche dir viel Erfolg mit diesem Kind!

    Andre: Dann lies bitte mal genau mein Eröffnungsposting. Ich fragte nach Systemen in der Halle, nicht nach Spielsystemen in der Halle unter Berücksichtigung der Ausbildungsziele des DFB.


    Und ob es dir zusteht, hier jemanden im Forum den Zahn zu ziehen und das auch noch ohne Narkose wage ich mal stark zu bezweifeln.
    Nun ist genau das passiert, was ich verhindern wollte: Das Thema wird wieder mit vollkommen Sachfremden Kommentaren gefüllt.


    Daher danke ich allen, die hier zur konkreten Fragestellung geantwortet haben, insbesondere TW-Trainer, da ich das System 3-2 sonst nicht in Erwägung gezogen hätte.
    Das System werde ich jetzt wohl die nächsten Wochen drillmäßig einüben mit meinen drei festen Abwehrspielern, die ich auch nie auswechseln werde, weil ICH sonst ein Spiel verlieren könnte.



    Und ein kleiner Abschluss an dich, Andre, sei mir noch gestattet: Eine Ermessensreduzierung auf Null aufgrund der Höhe eines Verwarngeldes ist schlicht rechtswidrig, weil das Ermessen nicht ermessensfehlerfrei sondern gar nicht ausgeübt wurde.
    Nebenbei ist die staatliche Gewalt bei jeder Maßnahme an den Verhältnismässigkeitsgrundsatz gebunden, müsste im GG stehen, irgendwo in den Artikeln um die 30 rum.

    Ich habe geschrieben, dass ich darum bitte in diesem Thema auf ellenlange Belehrungen zu verzichten, da die Ausbildungsziele schon mehrfach angesprochen und diskutiert wurden und meine Frage sich auf die Aufstellung in der Halle bezog und ich ungern zig Postings zum Thema Ausbildungsziele hier lesen möchte. Wenn ich über Ausbildungsziele diskutieren möchte, suche ich mir ein entsprechendes Thema oder eröffne ein neues.


    Und im Übrigen: Ein Polizist muss beim überfahren einer roten Ampel nichts unternehmen, da hier, soweit ich weiss, das Opportunitätsprinzip greift, es also im Ermessen des Beamten liegt, ob er was macht.
    Wobei wir hier ja auch keine Forumspolizei haben und man der Bitte eines Themenerstellers auch mal folgen könnte.


    Danke dafür!

    Habe heute mal das 2-1-2 und das 3-2 im Training probiert. Mein Fazit: Das 3-2 ist erheblich besser. Vor allem kann gut Druck ausgeübt werden, da in der Halle vom Torwart nicht über die Mittellinie geschossen werden darf. Durch die beiden offensiven Spieler nimmst du den Torwart die Anspielstationen am Strafraum, dahinter steht dann die 3er-Kette, so dass der ballführende Spieler der gegnerischen Manschaft, wenn denn überhaupt einer den Ball bekommt, keine Zeit hat den Ball zu kontrollieren. Hat er es dann doch mal geschafft, ließ sich die gesamte Mannschaft fallen, so dass die verteidigende Mannschaft meist komplett hinter dem Ball in der eigenen Hälfte stand, da er erstmal ein 1-2 Duell gewinnen musste, und somit die offensiven Spieler Zeit hatten zurück zu eilen.
    Und danke: Ich weiss, dass ist Mannschaftstaktik und hat im E-Jugendfußball nichts zu suchen, daher bitte ich darum, dieses Thema nicht mit ellenlangen Belehrungen über die Ausbildungsziele zu füllen.
    Fast vergessen: Im Feld spielen wir auch auf Konter, also Gruppentaktik, ist ja auch verboten im E-Jugendbereich und bei der Hallentaktik (3-2) ja auch ein Ziel, also auch hier ein Verstoss gegen die Ausbildungsziele. Deswegen: Auch hierauf nicht weiter eingehen!


    Danke!

    Die Spieler arbeiten sowohl nach vorn als auch nach hinten, soll heissen, dass die defensiverer Spieler bei Ballbesitz nicht in der eigenen Hälfte stehen bleiben, sondern sich aktiv in das Offensivspiel mit einschalten.
    Mit nur einem Abwehrspieler werde ich mal testen, das klingt gar nicht so schlecht.