Beiträge von Zamorra

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    Nur mal als Ergänzung:
    Ich habe als Vater und Trainer nun zweimal am Sparkassencup teilnehmen dürfen. Beim ersten Mal war die klare Ansage des NFV Unterverbandes: Keine Traineranweisungen ausser Einwechselungen, damit die Sichter sehen können, wie die Spieler spielen, ohne das sie von aussen ferngelenkt werden. Zitat:"Wir wollen nicht sehen, ob die Spieler auf die Zurufe der Trainer konditioniert sind, sondern ob sie Fußball spielen können!". Merkwürdigerweise klappte das alles, da die Trainer sich kannten und das Turnier völlig entspannt angingen.
    Im nächsten Jahr war ich dann als Trainer dabei. Die Ansage vor dem Spiel fehlte. Als ich daraufhinwies, dass dies ein Sichtungsturnier sei und deshalb die Trainer "Anweisungsverbot" hätten, erntete ich nur Kopfschütteln und leichtes Grinsen. Es kam dann, wie es kommen musste: Lautes Gebrüll vom Spielfeldrand, jedes noch so kleines, vermeintliches Foul wurde vom angeblich benachteiligtem Trainer eingefordert, so dass es im Endeffekt mehr Freistösse gab, als wenn ein Schiedsrichter auf dem Platz gewesen wäre.
    Im Jahr zuvor gab es in den fünf Spielen der Mannschaft meines Sohnes insgesamt einen Freistoss, da ein Torwart den Ball in Höhe der Mittellinie in die Hand nahm:)
    Fazit: man soll es kaum glauben, aber viele der Kinder sehen die Foulauslegung nicht so eng, für sie ist es wichtig, dass sie spielen können und nicht das jedes rempeln abgepfiffen wird. Überraschenderweise kamen im ersten Turnier, ohne Einwirkung von aussen, keine Streitigkeiten der Spieler zustande, beim zweiten Turnier, als die Trainer und Verfechter der Regelkunde eingegriffen, erhebliche Streitereien zustande, da ja der Schiedsrichter fehlte und die Trainer oft unterschiedlicher Meinung waren.
    Meine Meinung: Lasst die Jungs/ Mädels spielen, ohne dass bis zur D-Jugend ein Schiedrichter auf dem Platz ist und die Trainer sollen es mal mit dem berühmten Pinguin halten: "Einfach mal die Fre... halten!"
    Als Vergleich mal meine Töchter, sie spielen Basketball, wenn sie in der Meisterschaft spielen, wird fast jeder Kontakt gepfiffen, wenn sie an Streetballspielen teilnehmen, entscheiden sie die Fouls selbst, und, siehe Da, beim Streetbasketball gibt es trotz Kontakt keine Fouls.
    Nunja, solange sich die Trainer nicht ändern, wird sich das Fairplay nicht ändern. Schade!

    Erstmal Off-Topic: Einst hatte ich mal geschrieben, dass alle neuen Forumsmitglieder die einleitenden Worte von Andre zum Thema KiFu lesen müssen und nur dann mitdiskutieren können, wenn sie diese Einstellung als einzig wahre Einstellung anerkennen. Dieser Bitte wurde leider nicht nachgekommen:)
    Jetzt mal ein Beispiel von meiner Mannschaft:
    Im Feld haben wir in den letzten vier Jahren, also seit Bambini, nur zwei Spiele verloren, alles war eitel Sonnenschein, ich habe auf gleichmässige Spielanteile aller geachtet und habe oftmals, nicht immer, rotiert. Im der letzten Saison haben wir dann ein Spiel mit 6 zu 5 verloren, weil die Jungs nicht richtig auf dem Platz waren und nach 8 Minuten schon 0 zu 3 hintenlagen. Über den Ausgleich kam es dann zu einem sehr guten und spannenden Spiel, dass letztlich durch einen Strafstoss entschieden wurde. Reaktion eines meiner Co-Trainer: "Die anderen haben uns überholt, da können wir das Training von zwei Mal pro Woche auf ein Mal kürzen." Meine Reaktion." Das macht Sinn, wenn andere uns überholen, dann weniger trainieren, so holen wir sie sicher wieder ein." :rolleyes: Naja, im Trainerteam hatten wir die Vereinbarung, dass wir kein Spiel zweistellig gewinnen wollen. Nun kam es so, dass wir das letzte Spiel mit 11 zu 0 gewinnen mussten, um Staffelsieger der Kreisliga 3 zu werden, einem unglaublich wichtigen Titel, der das Leben der Spieler wohl nachhaltig prägen würde ;) Leider hatte ich an dem Tag Dienst, so dass ich nicht vor Ort war. In einem Telefonat erfuhr ich dann, dass wir mit 13 zu 0 gewonnen hatten und mein Co-Trainer stolz wie Oskar war. Beim nächsten Training erzählten mir dann auch die Eltern, wie toll dieser Sieg war, ich fragte nur, ob das nötig war und die Demütigung der anderen Mannschaft aus ihrer Sicht ok. Die Antwort aller: Ja, das war nötig, schliesslich sind wir nun Erster geworden. Ich bin dann nur wortlos davongegangen.
    Diese Saison: Qualifikation zur Kreisliga und damit die Chance auch Kreismeister zu werden: 1. Platz, 8 Spiele, acht Siege. Ich habe mich als "aufstellender Trainer" zurückgenommen und nur zwei Mal die Mannschaft bestimmt. Resulat: Spiel 1, 2 zu 0 nach 6 Minuten mit der "besten Mannschaft", danach die drei Abwehrspieler in den Sturm, die drei Stürmer raus, die drei Ergänzungsspieler rein, immer Wechsel nach zehn Minuten. Zur Halbzeit Anregung meiner beiden Co-Trainer: "Lass die besten spielen, wir führen nur 2 zu 0. Ich habe aber das rotieren durchgezogen und das Ergebnis blieb so wie es war. Rückspiel: Co-Trainer macht die Aufstellung, vier Spieler spielen durch, die anderen sporadisch gewechselt. Ergebnis 8 - 0. Nun ratet mal, was die Masse der Eltern besser fand?
    Nun Halbfinale der Hallenkreismeisterschaft, die ersten drei Runden alle als erster weitergekommen, dabei rotiert, alle waren zufrieden.
    Im Halbfinale dann durch üble individuelle Fehler ausgeschieden (und mit übel meine ich unvorstellbare Fehler, wie z.B. als Torwart dem Gegner beim Abwurf den Ball direkt zuzuwerfen:) ) Reaktion, mit der ich nie gerechnet hätte: Anschreien durch den einen Co-Trainer, Schuldzuweisungen durch einen Teil der Eltern, schliesslich hätte ich ja nur die best-five spielen lassen können (ob das den Anwurf und die anderen fehler verhindert hätte?).
    Naja, langes Schreiben, kurzer Sinn: Es ist gar nicht so leicht die Prinzipien des KiFu durchzusetzen, da zum einen die Eltern, die Kinder und auch die Co-Trainer die Sache anders sehen und für sie der Erfolg im Vordergrund steht. Mittlerweile habe ich zu einem grossen Teil die Lust verloren weiterzumachen, obwohl ich gerade im letzten Jahr den Trainerschein gemacht habe, weil man als Trainer teilweise gegen Windflügelmühlen arbeiet.


    Deshalb auch vor kurzem mein Posting, dass mal wieder von Andre angegriffen wurde, dass es Praktiker gibt, die teilweise verzweifeln und Theorethiker, die alles aus ihrer Sesselsicht beurteilen.
    Ist etwas länger geworden, aber ich wollte mir auch mal meinen Frust von der Seele schreiben, da die Gespräche mit meinen beiden Co-Trainern nicht gerade von Erfolg gekrönt waren, nachdem wir ausgeschieden sind. War ja meine Schuld, dass der Abwurf zum gegner ging und der Torwart den letzten Freistoss aus der Hälfte des Gegners, von wo aus kein Tor erzielt werden darf, selbst ins Tor gelenkt hat.
    Danke fürs lesen!

    Nur mal so angemerkt und Off-Topic:
    Eventuell können hier Forumsaktivisten, die selbst keine Mannschaft trainieren, leicht über die hehren Ziele des Jugendfussballs fabulieren, weil sie selbst keine Entscheidungen treffen müssen, sondern einfach ihre Idealvorstellung posten, während die aktiven Trainer doch näher am "richtigen" Fussballleben dran sind?
    Außerdem ist ja mittlerweile bekannt, dass es hier viele Praktiker gibt und dazu einige Theoretiker, welche zwar immer alles besser wissen, aber leider keine Zeit, den falschen Jugendleiter oder gerade Kopfschmerzen haben und deshalb leider keine Mannschaft trainieren können.

    Die Frage ist, wie du 110% definierst.
    Wenn ein normaler Mensch sich nach seiner Meinung voll verausgabt, hat er ca. 50% seiner maximalen Leistung gebracht. Leistungssportler kommen auf ca. 80% ihrer maximalen Leistungsfähigkeit. Alles was über diese 80% hinaus geht ist biologisch geschützt. Diese letzten 20% dienen dazu, dass man Kämpfe auf Leben und Tod überlebt (Adrenalinschub), wenn man diese 20% abruft kann es passieren, dass man bleibende Schäden davon trägt.
    Fazit: Keines der Kinder wird jemals 110% bringen, ausser du lässt eventuell Löwen oder Tiger auf sie los, was ich aber nicht hoffe:)

    Tja, was soll man davon halten?
    Werbung für den Jugendfußball war es meiner Meinung nach nicht!
    Auch von Taktik habe ich nicht viel gesehen, außer das zwei von den Weissen immer hinten standen und sich nicht in das Angriffsspiel eingeschaltet haben.
    Struktruierten Spielaufbau habe ich auch vermisst, überwiegend wurde der Ball lang nach vorne geschlagen, teilweise auch gegen die Decke.
    Ballannahmen waren technisch größtenteils, vorsichtig ausgedrückt, supoptimal. Von beiden Seiten kaum mal Pässe, geschweige denn schnelles Spiel mit Doppelpässen.
    Wenig Zug zum Tor und die wenigen Chancen, die die Weissen hatten, nicht verwertet.
    Bei einer B-Jugend erwarte ich zumindest Flachpassspiel und das auch mal ein Angriff durchdacht vorgetragen wird.
    Und die Spielweise beider Teams offenbart soviele technische und spielerische Defizite, dass da auch die wenigen Hallenzeiten keine Begründung sind.
    Ich denke, dass waren beides Dorfmannschaften, bei denen die Jungs gerne Fußballspielen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten das beste zeigen.


    Tut mir leid, wenn du was anderes hören wolltest, aber so sehe ich es.

    Irgendjemand hat hier mal geschrieben, dass es eine Art "Abrolllinie" für den Platz gibt, mit dem man den Platz individuell markieren kann und das abgerollte Band danach wieder aufrollen und weiter nutzen kann. Leider finde ich dieses Markierungssystem nicht :( Kann mir jemand helfen?

    @ Uwe:
    Warum müssen sich denn Auswärtsfans die Trikots auf links anziehen, wenn die Gewalttäter beim Fußball sich im Wald zum boxen treffen? Da dürfte Ihnen doch auf dem Weg zum Stadion und im Stadion nichts passieren, da dort ja keine Gewalttäter sind, wie ich hier, im Gegensatz zu meiner beruflichen Erfahrung, lernen durfte.


    Warum werden denn jedes Wochenende tausende Beamte allein für die Begleitung friedlicher bahnreisender Fans eingesetzt? Wieso entstehen in Zügen, die nicht begleitet werden jedes Jahr enorme Sachschäden. Warum werden friedliche Fans bei Zughalt in einer Stadt, die mit dem eigentlichen Spiel nichts zu tun hat, von den dort ansässigen Fans eines völlig anderen Vereins angegriffen?


    Sicher hast du recht, dass man erst die Wurzel des Übels bekämpfen muss, aber das ist leider kaum möglich, da die Wurzeln sehr weit verzweigt sind.

    Oha, der Aufmacher einer Fernsehreportage als Beleg, dann wird das wohl stimmen :tongue:
    Ich habe jedenfalls während meiner beruflichen Tätigkeit noch keinen Akademiker in der Vernehmung sitzen gehabt, die sind wahrscheinlich einfach zu clever, um sich erwischen zu lassen :D


    Lies mal bitte den ersten Satz meines ersten Postings durch, dann erkennst du vielleicht die Quelle.


    Und natürlich dürfen die Medien in Deutschland nur Dinge schreiben, die dem Staat genehm sind, halten sie sich ja immer dran, deshalb gibt es ja auch keine Enthüllungen über Politiker usw in der Presse, also alles wie früher in den Beitrittsgebieten, Zensur scheint also auch hier zu funktionieren 8)

    manne:
    Habe mir mal den Text zur Inneren Sicherheit vorgenommen, indem die Hooliganproblematik wissentschaftlich untersucht wurde.
    Überraschender Weise waren von den Probanden ca. 34 % unterdurchschnittlich intelligent, gut die Hälfte Durchschnittlich, die Masse davon aber im unteren durchschnittlichen Bereich.
    Handwerker waren in der untersuchten Gruppe mit 81,8 % am meisten vertreten, dazu noch 12,1 % mit kaufmännischer Ausbildung und 6,1 % ohne Ausbildung, da werden die ganzen Anwälte, Unternehmer, Arzte usw. wohl gerade keine Zeit gehabt haben, an der Untersuchung teilzunehmen:)
    Zum Thema Schulbildung steht da auch noch was drin, aber das erspare ich dir lieber, damit Dein Weltbild nicht komplett zuzusammen bricht. Nur soviel: Im Gegensatz zu den Freunden der dritten Halbzeit benötigt man, um Polizeivollzugsbeamter zu werden, mindestens mittlere Reife, in vielen Bundesländern sogar Fachhochschulreife.
    Und ein Großteil der Hooligans, der an der Untersuchung teilgenommen hat, ist auch bereits in anderen Fällen strafrechtlich in Erscheinung getreten.
    Und die FWW-Leute sind ja nun nicht unbedingt die Hooligans, die man von früher kennt.


    P.S. Es heisst übrigens Polizist, nicht Bulle

    Wie bereits angedroht berichte ich nun weiter über meine Erfahrungen:
    Wie beim letzten Mal habe ich wieder mit 3-2 angefangen, musste aber feststellen, im Nachhinein, dass dieses System bei einer sehr kleinen Hallen, wie wir sie heute hatten, nicht das Optimale ist. Die Räume zum schnellen Konter bei Balleroberung waren einfach zu klein, da sich der Großteil der Spieler auf einer Fläche von ca. 10 * 8 Meter konzentrierte. Selbst wenn wir uns komplett zurückzogen und der Gegner aufrückte, ergaben sich kleine Räume, da die Laufwege nach hinten einfach zu kurz waren. Selbst Abwürfe des Torwarts gestalteten sich schwierig, da alle Anspielräume schnell zugestellt waren. Ich hätte nicht gedacht, dass diese paar qm so einen Unterschied machen.
    Trotzdem behielt ich das System bei, was auch zu 3 Siegen und einem Unentschieden führte, wobei die Tore nach guten Einzelleistungen fielen. Zum Passspiel war einfach kein Platz.
    Im letzten Spiel stellte ich dann, Versuchsweise, mal auf 2-1-2 um, was prompt zu einer Niederlage führte:) Lag aber auch daran, das wir schon eine Runde weiter waren und ich meine schwächsten Spieler statt 4-5 Minuten durchspielen liess. Die Niederlage erlitten wir dann auch gegen eine Mannschaft, die schon ausgeschieden war.
    Mein Fazit: In kleinen Hallen ist das System relativ egal, da die Räume zu eng sind, da kommt es dann auf die individuellen Fähigkeiten der Spieler an (1-1 in der Offensive vor allem). In einer Halle wie in der letzten Woche, also einer großen Halle bringt das System 3-2 schon einen Vorteil, da man dort durch das "nach vorne locken" des Gegners Platz zum Kontern gewinnt.
    Naja, nun geht es im Halbfinale weiter, einer der Favoriten ist heute ausgeschieden, mal sehen, was die nächste Runde bringt.
    So, in der nächsten Runde wird es nun wieder in der grössten Halle im Kreis weitergehen, dann wieder 3-2 und schauen was geht.


    Ich denke mal, wer das auch im Feld besser beherrscht, wird auch da gewinnen, dass dürfte nichts mit der Halle zu tun haben.


    Zitat

    Ist nicht das System in der Halle nur wichtig, wenn man Defensivarbeit betreibt und auch nur dann, wenn man Raumdeckung betreiben will?


    Ich denke mal, dass man auch in der Halle Defensivarbeit betreiben sollte und, wenn

    Zitat

    man die Fun-Runde als Training für Draussen sehen

    sollte, so macht eine Aufstellung in meinen Augen erst recht Sinn. Denn wo ist das Training für draussen, wenn ich draussen mit einer Aufstellung spiele, in der Halle aber nicht? Ausserdem ist es ja hier im Forum breiter Konsens, dass der Trend zur Raumdeckung (ballorientierten Verteidigung) geht, warum also in der Halle Manndeckung spielen lassen?



    Zitat

    Nach meinen bis hier erfolgten Gedanken...müßte ich das 1:3 oder bei 5 Spielern das 1:4 mit offensiv mitspielenden TW favorisieren.

    Ist in meinen Augen ja auch ein Spielsystem, also bis du hier insoweit nicht konsequent. Wobei bei uns im Kreis der Torwart den Strafraum nicht verlassen darf, es sei denn, er tut dies zur Ballabwehr. Halte ich persönlich zwar für Schwachfug, insbesondere im Hinblick auf das ab C-Jugend propagierte Futsal, wo der Torwart ja mitspielen darf, aber Neues einzuführen ist bei den, teilweise altgedienten und dadurch auch Lebensälteren Funktionären, kaum möglich.


    Zitat

    Das gilt doch eigentlich für alle Altersgruppen, finde ich....weil unterhalb der C und D...gem. meiner Philsophie....einfach spielen lassen, mit grober Vorgabe eines Spielsystem....es ist die technische Möglichkeit und der Wille, das Kopfspektakel des Spielers dass ich durch die über Jahre praktizierte Philosophie ansprechen sollte, meint ihr nicht auch?

    Sorry, aber ich verstehe nicht, was du damit aussagen willst ?(

    Mal eine Vermutung meinerseits:
    Das eine ist eventuell vor dem Verbandsgericht gelandet, weil der Spieler
    a) bereits einschlägig in Erscheinung getreten ist
    b) Beleidigung, die mit der Herkunft eines Spielers zu tun haben in Deutschland, auch bei Sportgerichten, häufig sehr drastisch bestraft werden. So hat ein Herrenspieler hier im Bezirk für die Beleidigung "Sche... Ne..." 30 Pflichtspiele Sperre kassiert. Im übrigen völlig zu recht.



    Nebenbei: Im Strafrecht bemisst sich die Geldstrafe nach Tagessätzen (also dem Verdienst des Täters an einem Tag), deshalb kann die Bezeichnung "Schnösel" bei einem Geringverdiener z.B. 100 Euro kosten, bei einem Millionär aber 10000 Euro, obwohl beide gleichviel Tagessätze bekommen haben.

    Etwas stelle ich leider immer wieder, so auch in der Halle fest:
    Viele Trainer lassen mindestens zwei Spieler stumpf hinten stehen, also Strafraum + maximal 2 m, andererseits lassen sie auch meist einen Spieler vorne rumstehen, so dass sich, je nach Spielsituation, einer oder zwei Spieler überhaupt nicht am Spiel beteiligen. Für uns natürlich gut, da wir dann sowohl defensiv als auch offensiv zumindest in Gleichzahl spielen, in der Defensive eher 5 - 3, das erklärt auch, warum wir nicht einen Schuss aufs Tor bekamen.


    Was wir auch probiert haben ist, dass wir bei Abstoss- wurf des Gegners gleich in der gegnerischen Hälfte gedeckt haben. Ergebnis war meist, das der TW den Ball über die Mittellinie gedroschen hat, so dass man zwar den Ball hatte, aber die gegnerische Mannschaft geschlossen hinten stand, es also für unser Spiel kaum Vorteile brachte, das Angreifen erst in der eigenen Hälfte war für das eigene Offensivspiel besser geeignet, da dann zumindest zwei - drei Gegner aufgerückt waren.


    Gut gefallen hat mir auch, dass wir aus dem Anstoss gleich einen schnellen Angriff gespielt haben (ich bekenne: vorher geübt), den der Gegner überhaupt nicht verteidigen konnte, weil alle Spieler auf das berühmte Anstoss, Spieler zwei spielt nach hinten, gewartet haben.


    TW-Trainer: Danke! Gerne werde ich weiter berichten, da am Samstag nun zumindest zwei Staffelsieger aus der Feldqualifikationsrunde auf uns warten.

    So, erste Runde der Hallenkreismeisterschaft mit dem 3-2 System gespielt.
    Wie ist es gelaufen?: Super, in vier Spielen nicht ein einziger Schuss auf unser Tor, egal ob der Gegner 2-1-2 oder 2-2-1 spielte.
    Entscheidend für das 3-2 System ist aber, das man erstens laufbereite Spieler und zweitens genug Auswechselspieler hat, ansonsten laufen sich die Jungs relativ schnell kaputt.
    Ergebnis: Im ersten Spiel noch leichte Schwierigkeiten gehabt, leider 0-0, wobei wir insgesamt 8 Holztreffer hatten, Rest gewonnen mit insgesamt 15 - 0 Toren. Nächste Woche geht es dann schon weiter, wobei wir dann mal gegen unsere härtesten Konkurrenten aus der Feldsaison spielen dürfen.
    Und meine Feststellung: Wer im Feld draussen gut ist, ist es in der Halle noch lange nicht, da zeigt sich die Technik, wenn man mit einem normalen Fussball spielt.
    Aber ich denke, auf diesem System kann man aufbauen, danke euch für den Tipp.


    Edit sagt: Rechtschreibfehler korrigiert.

    Wenn bei einem Elfmeterschiessen eh alle schiessen, gibt es per se keinen Streit, wenn nicht alle schiessen dürfen, weil es ein Wettbewerb ist, teilst du als Trainer halt ein und gut ist.


    Und ob die Schleifen in der G-E-Jugend halten hat mit KiFu nichts, aber auch wirklich gar nichts zu tun, sondern damit, ob eine Schleife vernünftig gemacht wurde oder nicht.


    Und wenn es bei anderen Kulturen ein Thema sein sollte, dann solltest du bei diesen anderen Kulturen diskutieren, da bekommst du dann eine vernünftige Antwort oder keine:)


    Und was du mit raten anstatt lesen meinst, erschliesst sich mir in keinster Art und Weise, dafür fehlen mir wahrscheinlich die interkulturellen Skills.
    Eventuell solltest du mal an deiner Fragestellung arbeiten, weil scheinbar nicht nur ich damit Problem habe.


    Abschliessend zum Thema Kulturen: Deutschland ist in ein paar Jugendklassen Europameister, hat bei den letzten WM sehr gut abgeschlossen. Mein Gott, was machen wir erst, wenn wir hier im Forum vernünftige Antworten geben?


    @Günther Grafe: Du hast recht:)

    Naja, wenn hier Binsenweisheiten verbreitet werden sollen: Dann nur zu!
    Frage mich bei diesem Thema nur, was das mit Jugendfussball zu tun hat?
    Und eine einheitliche Linie haben viele der Schreiber hier, andere Schreiber versuchen, meiner unmassgeblichen Meinung nach und aus Gründen, die ich nicht nachvollziehen kann, möglichst viele Postings in kurzer Zeit zu machen und dabei auch Themen ausgraben, die schon seit einem Jahr abgeschlossen sind.
    Da wir hier im Forum beschlossen haben, dass niemand ein Troll ist, würde ich also nie behaupten, dass jemand, der weltweit in Foren nachsieht und zu jedem Thema was zu sagen hat, ein Troll ist, der versucht durch merkwürdige Themen oder den intensiven Gebrauch von Fremdwörtern oder anderen Sprachen seine Fachkompüetenz zu beweisen ;)