Beiträge von guenter

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    Für mich kann diese Schilderung nicht stimmen.


    Kein NZL- Leiter läuft einem C-Kreisligaspieler nach einem Turnier hinterher und nimmt gleich seinen Pass an sich.


    Sowas kann und würde sich auch ein NZL-Leiter nicht erlauben können.

    "Elends" stand in Anführungsstrichen, da er Ralf zitierte

    @KK, das folgende hast du geschrieben

    Elend ja, aber "heule! o. diskutiere ich, such - nur zT andere* - Lösungen dieses "Elends"?

    ich habe diesen Begriff übernommen, weil du ganz offensichtlich den Fussball inhaltlich in dieser Richtung siehst.


    den Begriff Elend hab ich auch nicht kritisiert, da du ihn selbst aber auch bestätigt hast, steht er sinnbildlich für deine Denkweise
    über den Fussball, zumindest aus meiner Sichtweise. darauf war dann mein Beitrag aufgebaut.

    Die Kleinen sind nicht alleine. Ihre (Kinder-) Trainer (Vorbilder, Vertraute, Freunde) sind bei ihnen. Mehr geht doch gar nicht!

    das meinte ich nicht mit allein, sondern


    auf dem Spielfeld Schuhe binden, sagen in welche richtung sie spielen sollen, dass der Ball nach dem Aus wieder ins Spiel zu bringen ist, usw, das was bei 3-6jährigen so notwendig ist. der Schiri ist also Kümmerer.


    Ich hab als Schiri schon mal jemand für sein tolles Tor gelobt, ihn aber darauf hingewiesen, dass er das nächste mal in das andere Tor schiessen soll., das wär dann noch toller.



    Vertraute, Eltern usw. sollen sich ja auch nicht am Spielfeldrand aufhalten.


    Stellt der FV-Rheinland extra doch unabhängige Schiris für die Bambini-Spielfeste? Das habe ich noch nicht ganz verstanden.

    ja, es lohnt sich, dieses Konzept mal genau anzuschauen.


    als sogenannter Schiri müssen Trainer oder Betreuer von den Mannschaften gestellt werden, die nicht am Spielen sind.


    nicht nur dass diese dann neutral sind, sie übernehmen automatisch auf dem Platz praktisch Aufgaben des eigendlichen Trainers,
    wodurch dieser automatisch lernt, sich zurückzuhalten.



    ich halte dieses Konept deshalb für gut, weil sowohl Trainer, wie Eltern direkt beim Einstieg in den Fussball zu die Zielsetzungen
    der FPL hingeführt werden. So werden z.B. keine Tore gezählt und somit auch kein Ergebnis bekanntgegeben. ausserdem
    wird doch bis auf das Handspiel kein Zugriff auf das Spiel genommen. Und da gibst noch einiges mehr.


    das ganze Konzept sollte man schon mal gelesen haben. Ist doch auch deine Devise, dass man die FPL als Ganzes, als
    ein Gedankengut sehen muss.

    Auch Medien tragen Verantwortung, @TW hats geschrieben.


    dazu eine aktuelle Umfrage unter 5000 Schiris:


    4,6 % wurden häufig oder sehr häufig bedroht
    27 % wurden schon mal beleidigt
    16,1 % wurden schon mal körperlich angegriffen, vom Schubser bis Pistole am Kopf


    erschreckende Zahlen.


    wird jedoch relativiert, wenn man bedenkt, wieviele Spiele da jeder Schiri schon gepfiffen hat.


    würde man die Pozentsätze auf die gepfiffenen Spiele umlegen, kämen da wohl sehr geringe Prozentsätze raus.


    ich will das jetzt aber nicht beschönigen, sondern hier auf die Verantwortung der Medien hinwieseln.


    über was berichten die, doch fast ausschliesslich, und das dann in grosser Aufmachung, über diese negativen Vorkommnisse.


    wo sind aber die Berichte, über die grosse Masse an Spielen, die vernünftig, gar vorbildlich ablaufen?


    Berichte, die zur Nachahmung anregen und auffordern, zeigen wie es beim Fussball insgesamt aussieht, nicht nur das Negative.


    Wer möchte nicht positv auffallen? Aber wie, wenn das keine Beachtung findet?


    Nicht nur negatives Anprangern sondern auch positve Darstellungen haben vorbildfunktionale Auswirkungen. Für mich sogar mehr.


    Und da wären die Medien mal in die Pflicht zu nehmen, jedoch nicht nur durch lancierte Beiträge. Aber auch diese haben
    Wirkungskraft, wie man bei der FPL sieht.

    Lösungen dieses "Elends"?


    @KK


    ich habe mal gelernt, dass jeder Lösungsansatz ins Nichts führt, jede Diskussion dazu dann zielgerichtet irrelevant ist, wenn der Ansatzpunkt schon falsch ist.


    und da der Fussball kein Elend ist, und sich auch nicht im Elend befindet, ist dein Ansatzpunkt falsch.


    Und der Fussball hat eindeutig mehr Poistives wie Negatives.


    Jeder wird dir zustimmen, dass es Schwachpunkte gibt, die ausgeräumt oder verbessert werden müssen.
    seit ich Fussballdenken kann, wird daran ständig gearbeitet, manchmal in zu kleinen Schritten, manchmal vergeblich, machmal dauert es auch lange.


    in 50 Jahren Fussball, den ich kenne, gab es noch keinen Zeitraum, indem so viele positive Veränderungen speziell im Kinderfussball in die Wege geleitet wurden, wie derzeit.


    dass es bei den eingeleiteten Veränderungen Kritikpunkte gibt, vielleicht auch nicht die optimalsten Verbesserungen haben,
    auch nicht alles Notwendige in der Idealform angepackt wird ist für mich normal.
    wie bei allen Neuerungen wird sich erst nach Jahren zeigen, ob das Angepackte richtig war und wleche Ergebnisse sie hervorbringen.


    Nun gibt es Leute, die haben Schwachpunkte im Fussball erkannt, kennen auch das System Fussball, wissen oder erahnen auch, was machbar ist oder nicht, was erforderlich ist und was nicht, und tun was. der eine im Grossen, der andere im Kleinen.
    der Eine mehr, der Andere weniger. Jeder nach seinen Möglichkeiten.


    Und derer gibt es da draussen viele.


    Du kritisierst aber eigendlich den ganzen Fussball in seiner heutigen Form, möchtest das System total verändern.
    Übst pauschale Schelte über alle, die da vor Ort ihr Bestes geben.


    Und da wunderst du dich, dass du überall aneckst, nirgendwo auf Dauer was erreichst, selbst frustiert bist und über kurz oder lang bei diesem Fussballelend das endgültig das Handtuch wirfst. Und nichts, aber auch gar nichts zumFussball, wie du ihn dir vorstellst erreichst hast.


    Würdest du aber mal den Ansaztpunkt Elend-Fussball für dich ändern, sehen, dass da viel Gutes gibt, und statt an Umgestaltung des Systems an punktuellen Verbesserungen mitwirken, würdest du viel mehr erreichen, und auch deinen eigenen Frust wesentlich
    reduzieren.


    Schwachpunkte erkennst du ja, hast auch für mich einige gute Gedankengänge, diese jedoch ins Machbare zu leiten fehlt dir
    das passende Umsetzungsvermögen möglicherweise auch der Wille.


    Kann natürlich auch sein, dass du hier einfach nur über Fussball phylosophieren willst.


    Mach ich manchmal auch gerne, dann aber um des phylosophieren Willens, und nicht um Veränderungen zu erreichen. die werden nämlich auf anderer Art erreicht, Auf eine Art, wie viele Schreiber des Forums vor Ort wirken.

    Was genau spricht dagegen dies nach dem Spiel zu tun?


    für mich alles.


    auf dem Sportplatz, egal zu welchem Zeitpunkt, spricht man keinen Spieler/in konkret an.


    da lässt man sich die Telefonnummer geben, aber auch nur dann, wenn man sie nicht anders in Erfahrung bringen kann, mit dem kurzen Hinweis, dass man sie demnächst mal anrufen möchte.
    wenn sie wissen will warum, dann dass es um Fussball ginge.

    Ralf


    deine Einschätzung würde mich mal interessieren:


    der Verband Rheinland geht ja im Bambini-Bereich aus meiner Sicht einen sehr guten Weg.


    auch die dortige Schiri-Regelung (ist ja eigendlichvon der Aufgabenstellung kein Schiri) finde ich bestens, da man die ganz kleinen ja noch nicht ganz alleine lassen kann.


    Für mich ist das auch die ideale Vorstufe zur FPL.


    Da mir inzwischen klar geworden ist, dass doch einige Verbände überfordert sind (warum auch immer) die FPL und diese
    Bambini-Form gleichzeitig einzuführen, könnte es doch vielleicht möglich sein, zusammen mit der FPL zumindest diese Schiri-Regelung bei der G einzuführen.


    zur Erinnerung: Schiri pfeift nur bei Tor, Verletzung und Handspiel (fangen des Balles mit beiden Händen), ansonsten lässt er laufen.


    Spieler, Schiri und Zuschauer würden so schon direkt von Beginn an auf die FPL eingestimmt.


    Wie siehst du das.

    Dazu bedarf es keines Sozialarbeiters, nur eines verantwortungsvollen Trainers, dessen Lebensglück nicht in der Kreisklassenmeisterschaft der E-, D-, oder C-Jugend liegt. Ein Trainer im Jugendbereich muss sich neben der sportlichen Entwicklung auch für die persönliche Entwicklung seiner Schützlinge interessieren und teilweise auch verantwortlich fühlen


    HP


    schön wärs. nur wie oft finden wir diesen Trainertyp vor? wir dürfen die Realität da Draussen nicht ausser Acht lassen, auch wenn es wünschenswert wäre.


    ist auch ein sehr hoher Anspruch an Trainer, den auch nicht allzuviele erfüllen können.
    für mich ist das schon ein Sozialarbeiter, zumindest von der Funktion her.


    Ich selbst kam und komme immer noch mit schwierigen Jungs klar, ging auch in etwa die Richtung des von dir beschriebenen
    Trainertyps. Trotzdem hätte ich für mich meine Bedenken in einem solchem Umfeld klarzukommen, da ich dieses Milieu nicht von Innen kenne.


    kann da der einzelne Trainer überhaupt mehr bewirken als bei seiner eigenen Mannschaft?


    Und eins dürfen wir doch auch nicht aussen vor lassen. Wo kommen die Trainer, speziell im Jugendbereich bei diesen
    Vereinen her? Ich vermute stark, dass die doch auch aus diesem Einzugsgebiet stammen.


    Ist doch ein Kreislauf, der nur von Aussen zu durchbrechen wäre.

    Das hat auch gar nix mit Migranten o. ä. zu tun, vielmehr mit der sozialen Struktur im Verein. Gerade bei Vereinen, die wie der DFV ihr Einzugsgebiet in einem Stadtteil wie Duisburg-Hochfeld


    HP irgendwie hängt das doch miteinander zusammen. kommt da nicht beides zusammen?


    die soziale Struktur eines Vereins ist doch wohl oft abhängig vom sozialen Einzugsgebiet. Leider werden oft Migranten in dieses soziale Umfeld eingegliedert. ob nun dieses soziale Einzugsgebiet nun auch von Migranten mitgeprägt werden dürfte anzunehmen sein, muss aber nicht, es kommen jedoch 2 Schwachpunkte unserer Gesellschaft zusammen und treten dann in einem Verein
    gemeinsam auf. Migranten sind doch oft Bestandteil dieser sozialen Schicht, sie habenoft keine andere Möglichkeit.


    Im Ruhrgebiet z.B.ist das wohl doch häufiger der Fall.



    im Gegensatz dazu sieht es bei uns im ländlichen Raum aus. die sozialen Brennpunkte gibt es da nicht,
    Mitbürger mit Migrantenhintergrund sind da nicht isoliert, sind ins Dorfleben meist integriert, und auch in den Fussballvereinen
    nicht verhaltensauffällig.
    Lediglich in einigen Städten, aber derer haben wir ja nicht viele, sind auch nicht allzu gross, taucht das geschilderte Problem
    auf, aber auch nicht so stark, vor allem doch relativ selten.


    Wenn ich des öfteren geschrieben habe, dass es bei uns in der Regel anders zugeht, dann liegt das sicherlich nicht daran, dass hier bessere Menschen wohnen, sondern ganz einfach gewisse Verhältnisse (soziale Schwerpunkte) kaum oder gar nicht gegeben sind.,
    wobei auch bei uns nicht alles Sonnenschein ist.


    Für mich liegen die Gründe auf der Hand.


    Schlimm finde ich, dass dies als Problem des Fussballes angesehen wird, Vorfälle negativ dem Fussball angelastet werden.


    Dabei ist es, und da schliess ich mich @KK an, ein Problem unserer Gesellschaft und unserer Politker, das nicht entsprechend angepackt wird und auch im Fussball seinen Widerhall findet.


    der Fussball kann das Problem nicht lösen, lediglich dabei unterstützend wirken.


    Trainer und JL, die gleichzeitig Sozialarbeiter sind, wäre da eine Idee. aber dazu ist bei uns kein Geld da.

    Ich denke auch schon seit langem, dass sich diese Praxis normalerweise vor dem BGH nicht halten dürfte...


    kann ich mir auch vorstellen, kommt aber wohl letztendlich auf die Argumentationskette an.


    das Argument der freien Hobbyausübung zählt da für mich nicht.


    wie ist das Hobby eingeschränkt?


    doch lediglich bei Pflichtspielen. im Training und Freundschaftsspielen ist das Hobby doch nicht eingeschränkt.
    die Teilnahme an Pflichtspielen unterliegt gewissen Regeln und Vorraussetzung. (z.B. Spielerpass, keine aktuelle Sperre)
    der Verband entscheidet, wer spielen darf. Kann er das nicht auch nach einem Vereinswechsel?


    die letztendliche Frage ist für mich ist , was höhere Werte hat?


    das Recht der freien Entfaltung des Einzelnen (für mich ein durchaus begründbares Recht)


    oder der Anspruch der Gemeinschaft (hier Schutz der Vereine) für mich ebenfalls ein begründbares Recht


    für beide Seiten gibt es eine Anzahl von begründeten und nachvollziebaren Argumenten


    ob es hier für beide Seiten eine befriedigende Lösung gibt, bezweifle ich.


    ob eine Neuregelung zum Vorteil aller wird glaub ich nicht.


    ab bestimmten Ebenen, auch bei einigen Vereinen darunter , fliesst Geld.
    das ginge dann nicht mehr an die Vereine, sondern an den Spieler, als Motivationsverstärker zum wechseln. wollen wir das?


    im Aktiven bereich haben wir das doch schon im untersten Dorfverein. Wird für einen Spieler keine Ablöse fällig, kassiert der Spieler die entsprechende Summe. gängige Praxis hier.



    ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Aufwandsentschädigung keinen rechtlichen Bestand hat.


    aber die Möglichkeit einer generellen, für alle geltende Sperrfrist nach einem Vereinswechsel obliegt doch wohl einem Verband.

    Zitat von »soloshope«
    -Ansprechen von Spielerinnen direkt Vor,nach und während des Spiels durch gegnerische Vereinsmenschen (Trainer,Betreuer,..) oder Spielerinnen (während(!) dem Spiel)




    Wenn es sich dabei um aktiv am Spiel beteiligte Spieler/innen handelt ist das für mich ein absolutes No-Go.


    mag sein, dass es in Einzelfällen mal vorgekommen ist. Spieler/innen mit etwas Charakter würden aber darauf nicht reagieren.


    in der Praxis laufen die Wege doch ganz anders.

    Ideen sollte man generell niemals trauen, das hat die Geschichte der Menschheit zu Genüge belegt.


    ohne Ideen würden wir alle wohl noch von Baum zu Baum springen.


    ohne Ideen würden wir noch mit Gummistiefeln und der Schweinsblase kicken. (hab ich auch schon gemacht)


    ohne Ideen könntest du deine teilweise skuririlen Gedankengänge nicht im Internet verbreiten.


    ob Ideen gut oder schlecht waren stellt sich leider erst hinterher heraus, und werden dann auch noch unterschiedlich beurteilt.


    du selbst hattest und hast doch auch Ideen, die sich hinterher als nicht durchsetzbar zeigten.


    aber ohne diese Idee wüssten wir etwas weniger was umsetzbar ist oder nicht.


    ich geb dir aber darin recht, dass man Ideen nicht einfach blind hinterherlaufen sollte, sondern durchaus kritisch begleiten muss.


    Ich stell mir vor, alle wären deine Idee vom Fussball gefolgt. die Fussballwelt würde anders aussehen, und ich müsste mir ein anderes Hobby suchen.

    @ Guenter
    Super Hinweis. Ich fange auch ab Sommer mit Bambini an und schaue schon mal bei der wöchentlichen Übungsstunde zu. Das ist wirklich eine neue und interessante Welt......


    das ist nicht neu. zumindest das Grundmodell stammt noch von Sammer., und wird hier schon mindestens 2 Jahre so vorgegangen.
    dein Verband, wie so übrigens andere auch, schläft nur, brauchen halt wie so oft etwas länger um wach zu werden.

    mit anderen Vereinstrainern war ich in die Sichtung mit eingebunden.
    Blatt mit Sichtungskriterien und durfte jeden, ausser meine eigenen Spieler bewerten.


    bekam später dann mit, dass die Bewertung der Vereinstrainer fast identisch war mit denen der Stützpunktrainer.


    nicht überall ist es schlecht.

    @TW


    die meisten Vereine bei uns bei uns nehmen von einer Aufwandsentschädigung Abstand, finde ich auch gut so.


    nun gibt es aber bei uns so 2,3 Vereine die abgrasen, alles nehmen, was nicht schnell genug auf dei Bäume kommt, und auch genauso schnell die Jungs wieder fallen lassen.


    dagegen wehren sich immer mehr Vereine indem sie eine Aufwandsentschädigung verlagen, finde ich auch gut so.


    da es die Aufwandsentschädigung gibt, haben nun die kleine Vereine aber noch eine andere Möglichkeit gefunden.
    Sie verzichten auf die Aufwandsentschädigung wenn der betreffende Verein zu einem Spiel kommt.
    wird hier auch öfters gehandhabt, zum Vorteil beider. finde ich auch gut.



    Vereinbarung, dass der Spieler wieder kostenfrei zurückkommt, oder bei einem nachfolgenden höherklassigen Wechsel an entsprechenden Zahlungen beteiligt wird, auch üblich . finde ich auch gut.


    wer wechselt denn? einen unzufriedenen Spieler, der eh nur Probleme bereitet, lässt doch ein Verein eh gerne ziehen. der geht halt ohne Ablöse. bei einem schwachen Spieler, der tiefer wechseln will ist das doch das gleiche.


    hat ein Verein bei einem wirklich talentierten Fussballer Interesse, ist es doch für ihn kein Problem die Aufwandsentschädigung zu bezahlen. er wird es auch tun.


    bleibt der durchschnittlich talentierte, oft die, die sich von selbst antragen. Ohne Aufwandsentschädigung wird er halt genommen, setzt er sich durch ist es gut, wenn nicht, auch gut kann dann wieder gehen.


    Ist es nicht auch ein Entscheidungskriterium für Wechselwillige und vor allem auch für dessen Eltern, die ihre Chancen realistisch
    einschätzen wollen, ob der neue Verein bereit ist auch Aufwandsentschädigung zu leisten.?


    Demjenigem dem sie es wirklich zutrauen, den sie wirklich haben wollen, zahlen sie. auf den wird man auch ein besonderes Auge werfen.
    bei den Anderen nicht. Und schon weiss ich doch, wo ich als Spieler oder Eltern dran bin.


    kann es nicht sein, dass bei konsequener Anwendung der Aufwandsentschädigung die Abwerbervereine vorsichtiger, verantwortungsvoller zum Vorteil der jungen Fussballer vorgingen?

    und den Jungs was vorgegaukelt


    natürlich wird vielerorts was vorgegaukelt. Aber nicht nur bei der Sichtung, auch in der Wertigkeit der Stützpunktteilnahme.


    Trotzdem finde ich das Stützpunktraining gut (zumindest bei uns) wenn man als Teilnehmer ohne Illusionen daran teilnehmen kann.


    Leider wird von vielen weniger die Realität als das Illusionäre gesehen.