Beiträge von guenter

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    ich glaub eher, dass da andere Kräfte wirken.


    es soll ja Spieler geben, die bei einem entsprechenden Zustand vergessen haben, was sie alles eigendlich können,


    dann muss es im Umkehrschluss auch Spieler geben, die in gleichem Zustand vergessen, was sie eigendlich nicht können.


    Vatertag, Spiel mit der AH, Sauwetter, mit Klaren zumindest innerlich warmgemacht.
    da hab ich auch fussballerische Dinge gemacht, die mir vorher gar nicht bekannt waren.
    Kollegen wollten dann, dass ich mich immer so warm machen sollte.


    schliesslich ginge es in der AH nur noch um den Spass, und den hatten sie wohl.

    wenn hier immer wieder von technischen Voraussetzungen gesprochen wirde, hab ich Probleme damit, mir vorzustellen
    was ihr da erwartet.


    Beispiele von mir bei einer D-Dorfmannschaft.


    von den durchschnittsspielern habe ich erwartet, wurde auch mehr oder weniger dann gekonnt:


    Ballannahme des aus der Höhe kommenden Balles mit dem Spann


    Ball mit der Brust annehmen, den herunterfallenden Ball in der 180 Grad Bewegung flüssig mitnehmen und weiterpassen


    Annahme eines strammen Zuspieles mit gleichzeitiger 180 Grad Drehung und weiterpassen


    Beim Zurückprallen lassen eines zugespielten Passes die u nterschiedliche Stärke des Rückpasses beherrschen


    enge Ballführung abwechselnd Innen und Aussenriss in hohem Tempo, mit dem schwächeren Fuss in mittlerem Tempo


    locker über 50 mal mit dem Ball jonglieren.


    Nur mal ein paar Beispiele, was ich in meiner D als Technikgrundlage angesehen habe.


    welche technischen Vorraussetzungen sind bei euch so gegeben oder angestrebt.

    Meiner Erfahrung nach, wird ein langsamer Spieler nie schnell genug, Schnelligkeit ist leider kaum trainierbar.


    grundsätzlich stimme ich dir zu, jedoch mit einer Einschränkung.


    die Lauftechnik ist zu überprüfen. gerade bei Kinder in diesem Alter trifft man öfters auf Fehlverhalten.


    dann wäre sehr wohl was zu verbessern.


    die Aussage dass Grundschnelligkeit nicht verbesserbar ist, bezieht sich auf durchtrainierte Sportler.


    desweiteren ist ein entscheidender Schnelligkeitsfaktor im Fussball ebenfalls verbesserbar: die Reaktionsschnelligkeit.


    ich selbst galt als schneller Fussballer, obwohl ich die 100 m selbst im Erwachsenenalter nur um die 13,0 lief.


    der Grundschnelligkeit sind Grenzen gesetzt, die Fussballschnelligkeit kann man sehr wohl verbessern, wenn auch nur bis zu einem gewissen Punkt.

    ohne vorherige Rücksprache mit dem Erziehungsberechtigten würde ich nicht hingehen.


    würde dies aber schnellstmöglich machen, und entsprechend dem Gesprächsergebnis vorgehen.

    In Hessen ist es auch so, dass du eine automatische Freigabe vom Verband erhältst, wenn du per Überweisungsträger nachweisen kannst, dass die volle Ausbildungsentschädigung laut Tabelle an den Altverein überwiesen wurde.

    und was ist, wenn der Verein die Annahme der Zahlung verweigert?


    Chris


    hier wäre sicherlich hilfreich, wenn du sagen könntest, aus welchem § oder Passus du das konkret ableitest.


    denn gerade bei den Wechselbestimmungen gibt es soviel ich weiss innerhalb des DFB keine entscheidende Unterschiede.

    Zu deinen "2-3 schwächsten Spielern": wenn sie technisch so schwach sind, dürften ihre Entscheidungen andere sein als diejenigen ihrer Mitspieler, zumindest im Detail. So würden sie sich z.B. größere freie Räume suchen als die Spieler mit einer guten Ballannahme. Und sie würden wohl zu mehr Sicherheitspässen greifen als dein Toni Kroos. Aber sie können die Mechanismen des Spiels doch genauso begreifen wie die anderen Spieler. Und tatsächlich dürfte es ihnen doch sogar helfen, wenn sie verstehen, dass sie sich eben z.B. so anbieten müssen, dass sie gut angespielt werden können und dabei auch noch genug Zeit und Raum haben, um den Ball zu verarbeiten. Oder etwa nicht?


    tobn


    bin mir nicht sicher, ob wir von gleichen Vorstellungen sprechen.


    natürlich war das, was du oben beschrieben hast gegeben. ist für mich auch relativ einfach jedem Spieler beizubringen.
    durch gewisse, begrenzte Vorgaben, die aber auch einen gewissen Spielraum, entsprechend seinen Möglichkeiten, lassen.


    hat aber dann doch weniger mit der Spielintelligenz der Leistungsträger zu tun, die in E und D durchaus in der Lage waren ganz anders räumlich zu denken, und das Spielgeschehen selbständig zu beeinflussen.


    ich möchte mal vom Begriff Spielintelligenz wegkommen.


    Sicherlich kennst du auch Spieler, die man technisch durchaus weiterentwickeln kann, denen aber das eigendlich fussballerische
    Denken fehlt, bzw. sich erst langsam entwickelt.. Um diese nicht zu überfordern, habe ihch ihnen ein begrenztes Aufgabenfeld vorgegeben und erst ganz langsam erweitert. Innerhalb ihres Aufgabenfeldes gab es noch genug Freiraum für selbständige Spielentscheidungen. Diese Spieler wären, mag anderer mag da eine andere Ansich haben, nach Wein
    einfach überfordert gewesen.


    einfacher ausgedrückt. ich habe die Spieler dort angenommen, wo sie standen, und Schritt für Schritt weitergegangen, und bei einigen waren das halt ganz kleine Schritt.

    siebener


    die dürfen.


    das Verhalten dieses Vereins ist natürlich unmöglich, brauchen wir ja nicht weiter zu diskutieren.


    die Ausbildungsentschädigung ist eigendlich der Anreiz einen Spieler freizugeben. die Bereitschaft diese zu zahlen jedoch kein Muss
    den Spieler freizugeben.


    eine ganz andere Sache, ist im Bezug auf die Freigabe eures C-Spielers zu sehen.


    Dies kann man durchaus als gegenseitige Vereinbarung ansehen.


    Da würde ich nicht stillhalten und mich an den Verband wenden, und zwar mit aller Schärfe, und mich auch nicht mit der allersertsen Aussage zufrieden geben.


    korrektes Verhalten (deinerseits) und unkorrektes Verhalten ( dieses Vereins) würde ich nicht so ohne weiteres hinnehmen.

    Technik und Spielintelligenz, um das Wort Individualtaktik dafür nicht zu verwenden, ergänzen sich dabei gegenseitig.


    tobn


    grundsätzlich geb ich dir recht.


    fraglich bleibt welche Technik jetzt jeder in seinem Diskussionsbeiträg zugrunde legt.


    meine Frage an dich: kann die Spielenteilligenz, und sollte diese auch gefördert werden, den entsprechenden Stellenwert bekommen,
    wenn die technischen Vorraussetzungen noch nicht gegeben sind?


    Kann jemand Spiellentelligenz weiterentwickeln, wenn er stets Mühe hat überhaupt den Ball vernünftig zu verarbeiten,
    oder z.B. Pässe spielt, bei denen es Glücksfall ist, wenn sie entsprechend ankommen sollen.


    Ist eine gewisses technisches Grundkönnen nicht erforderlich für die Spielintelligenzweiterentwicklung?


    bei den 2-3 schwächsten in meiner Mannschaft war das z.B. nicht gegeben.

    Beidfüßigkeit. Darauf würde ich achten. Und sonst nicht überdrehen. Jüngere F-Jugend ist noch sehr früh.


    schliesse mich an.


    der Junge hat schon eine Sonderstellung, würde diese nicht noch mehr hervorheben.


    würde aber die Eltern darauf vorbereiten, wie sie sich verhalten und vorgehen sollen, vor allem auch darauf einstellen, dass und wenn die Anfragen der höherklassigen Vereine kommen. und die kommen, wenn es so ist, wie du es beschreibst.

    Ich denke bei der A-Jugend ist es nicht so tragisch wenn die Anstoßzeit Sonntags um 11Uhr liegt, das sollte machbar sein.


    das sehe ich anders, ist wohl aber auch regional unterschiedlich.


    in Vereinen mit BULI-Nähe kann ich mir vorstellen, dass wegen deren Besuch es durchaus bei Samstagspielen Probleme
    geben kann.


    bei uns wären die Sonntagsspiele sehr nachteilig, fast jeden Samstag irgendwo eine Fete.


    Abmeldungen und nicht ausgeschlafene Spieler, wären da an der Tagesordnung, gerade in den unterklassigen Mannschaften.



    in ländlichen Gebieten würde ich es als Vorteil ansehen, wenn G u. F am Sonntagmorgen anstelle des Samstagmorgen
    spielen würden, da der Samstag von den Eltern doch viel für Haus und Garten und Einkauf verplant ist.


    hat mich auch als betroffener Trainer genervt, angefangene Arbeiten einzustellen und am Spätnachmittag dann wieder aufzunehmen,
    hätte mich da gerne auch manchmal abgemeldet, als Nichttrainer möglicherweise auch getan..



    insgesamt zeigt sich jedoch, dass es bundeweit überall anders gehandhabt wird. wohl auch kein grösseres Problem zu sein scheint, da es ja wenige Diskussionen gibt.

    Da in der E die drei Schwerpunkte Technik, Technik und Technik im Vordergrund sein sollten und ich unter dieser Maßgabe auch die individualtaktische Entwicklung im Blick habe, biete ich dadurch als Trainer dem Spieler als Grundlage ( Tempodribbling, Passgenauigkeit und -schärfe ) genug Handlungsalternativen, die er möglichst gesichert abrufen kann. Im besten Fall macht er das später intuitiv. Ich habe also zwei Jahre Zeit ihm einen möglichst großen Pool an individualtechnischen und -taktischen Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

    absolute Zustimmung


    Provoregeln weil gedribbelt wird, obwohl auf der anderen Seite jemand frei steht

    Damit wären wir beim Freilaufen/Anbieten und somit bei einem individuellen Ziel.


    Ziel des Doppelpasses auf das Spiel

    hier kommt es für mich auf den Entwicklungsstand der einzelnen Spieler an, deshalb würde ich das in der E nie in der Gesamtheit fordern. bei meinen 3 dominierenden Spielern, die da schon sehr weit waren, habe ich das jedoch eingefordert


    für mich auch entscheidend, inwieweit, in welchem Schwierigkeitsgrad, in welcher Anforderung ich da vorgehe, bei jedem Einzelnen.


    für mich ist das eine individuelle Förderung edes Einzelnen.


    dieses als zusätzliche Trainingseinheit zu sehen.

    war eigendlich jedes Spiel für mich, mit Schwerpunkt der Überprüfung der Trainingsinhalte unter Wettkampfbedingungen.


    Meine Coachingpunkte wären aber immer beim Technikschwerpunkt.

    da hab ich auch noch den D Bereich voll mit einbezogen.
    Technik ist die Basis, für alles folgende. e besser die Technik beherrscht wird, desto einfache und schneller können dann das
    Folgende vom Spieler umgesetzt werden.


    was nützt mich Taktik, Raumbeherrschung usw. wenn der Ball nicht mein Freund ist, und der Ball ist nur mein Freund, wenn ich liebevoll, d.h. mit der besten Technik, mit ihm umgehe.

    Grundsätzlich sollte jeder Trainer durchaus seine eigenen Vorstellungen und Umsetzungen durchführen dürfen, solange sie nicht grob fahrlässig sind.

    war und ist meine Einstellung. Vorraussetzung für mich ist jedoch, dass der Trainer bereits etwas Erfahrung mitbringt.
    Auch ich habe die DFB Richtlinien oder sonstige Lehren immer nur als Leitschnur angesehen., finde aber, dass e weniger
    Erfahrung vorhanden ist, desto mehr man sich an irgendeine Lehre halten sollte.


    Für mich macht einen guten Trainer aus, das er den Leistungsstand seiner Mannschaft gut einschätzt und sie innerhalb ihrer Möglichkeiten fordert und fördert.

    Und da habe ich so meine Bedenken, ob dies überall der Fall ist. Im Gegenteil, oft habe ich den Eindruck, dass der Trainer sich auf einer anderen Ebene in seinen Vorstellungen und Machbaren bewegt, als seine Mannschaft.


    Gerade im taktischen Bereich, habe ich oft den Eindruck dass einige Trainer da in gewissen Höhen fliegen, die nicht passen,, und vor Ort wird mir das bestätigt, wenn mir ein Trainer ezählt wie er taktisch vorgeht und ich dann das Spiel sehe,

    habe ich auch oft das Gefühl das viel zu theoretisch Gedacht und geschrieben wird.

    trifft auch für mich zu. fraglich jedoch, ob es immer anders rübergebracht werden kann. vieles liest sich sicherlich anders, als
    es auf dem Platz umgesetzt wird, bzw. werden kann.



    in der D hatte ich wohl die gleiche Konstellation wie du, Dorfverein, dominiert durch 3 Spieler, mit höherer Qualität und dann durchgehendes Leistungsgefälle bis ganz zum dicken Paule.


    sah in der Trainingsgestaltung keine Probleme bezüglich der Förderung Aller.


    bei allgemeinen Übungen habe ich je nach Leistungsstand unterschiedliche Ansprüche auf korrekte Ausfürung gestellt,
    beziehungsweise entsprechende Zusatzaufgaben gestellt.


    habe ich in Gruppen gearbeitet, habe ich sowohl gemischt, wie auch nach Leistungsstärke zusammengestellt.


    dabei aber immer gleich Übungen angeboten, jedoch mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.(Korrektheit, Schnelligkeit, Schussstärke)


    bei gemischten Gruppen sehe ich den Vorteil, dass die Schwächeren sich hochziehen können, die Stärkeren
    wesentlich konzentrierter auf ihre schwächeren Mitspieler eingehen mussten. Nicht nur eigenes Können, sondern auch das ihrer
    schwächeren Mitspieler musst berücksichtigt werden.


    bei taktischen Vorgaben, habe ich mich bei den schwächeren auf ganz wenige, für sie machbare, Vorgaben gehalten,
    bei den Leistungsstarken gings aber schon in gruppentatkische Richtung, die in den Aufgabenbereich der Schwächern
    eingebaut wurden.
    Liest sich kompliziert, wars aber nicht, bin mir auch nicht sicher, ob ses richtig rüberkommt.


    Wenn man als Trainer nicht den Anspruch hat, die höchstmögliche Förderung jedes Einzelnen, die Anwendung aller neuesten Erkenntnisse und alles was machbar ist auch machen zu müssen, dann kann man mit einer solchen durchwachsenen Mannschaft
    sehr wohl einiges Erreichen, zum Vorteil der Stärkeren, der Schwächeren und auch der Mannschaft.


    Nicht nur dier sieggeile Trainer ist im KIFU und Jugendfussball fehl am Platze, für mich im Dorfverein auch derjenige, der meint er müsste allen Ausbildungszielen gerecht werden. Das Anspruchsdenken vieler Trainer ist für mich zu hoch, gegenüber sich selbst und gegenüber seiner Mannschaft, da ganz einfach allzuoft die Vorraussetzungen fehlen, die eigenen und die der Mannschaft.

    deshalb kann ich mich auch über Dinge noch freuen,


    Karl


    gestern Schulentlassungsfeier Realschule. 3 Erwachsen, die Lehererin und ein Ehehpaar bekundeten bei der Verabschiedung
    ihren gegenseitigen Dank für eine gute Zusammenarbeit und drückten alle 3 ihre Stolz aus.


    Stolz auf das, was die Lehrerin bei ihrer Ansprache erwähnte:


    als sie die Klasse vor 4 Jahren übernommen hatte gabs da einen Schüler, der eigendlich für die Schule nicht mehr tragbar
    war und zuvor schon aus 3 Schulen verwiesen wurde. Jetzt seinen Abschluss mit gut machte und auch eine Lehrstelle habe.


    sie hat an den Jungen gelaubt, die Hoffnung nicht aufgegeben, auch wenn es oft schwierig war, genau wie das Ehepaar.


    diese 3 Erwachsenen haben nie versucht die Welt zu verbessern und nur 1 einziges Kind vor dem Abgrund bewahrt und ihm
    eine Chance für sein Leben eröffnet.


    Wer das erlebt, freut sich ganz einfach wie du, und sieht garantiert nicht nur das schlechte in der Welt.


    Alles schlechte in der Welt anprangern kann jeder, irgendeinen Vorfall, und sei er noch so banal hervorkramen um dieses zu beweisen ist einfach.


    Solange diese Weltverbesserer und alles mögliche Kritisierende nicht einen einzigen Menschen aus seinem Elend herausgenommen haben sollten sie besser schweigen.


    Unsere Welt, speziell hier der Fussball, bietet Kritisierendes, aber auch Gutes, und das wollen einige einfach nicht sehen.
    Ich versuche das Positive zu sehen, gelingt nicht immer, aber oft und dadurch empfinde ich beim Fussball deutlich mehr positive
    Gefühle als negative.


    deshalb kann ich mich über das Ding Fussball freuen.