Beiträge von guenter

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    Über was diskutieren wir eigendlich?


    über dien KIFU (G bis E)?
    über Jugendfussball?
    über den Dorfverein?
    über einen leistungsbezogenen Verein?


    je nachdem ist da die Sichtweise doch anders zu begründen.


    eine klare Aussage von mir:


    wer sich bei einem Dorfverein in einer G bis E als Trainer in er ureigenen Bedeutung des Trainers sieht, ist dort fehl am Platz.


    es ist ein absoluter Irrglaube, dass in einem Dorfverein alle Kids, alle Eltern nur nach bester Ausbildung schauen, es ist dort eher die Minderheit


    ein Dorfverein hat ganz andere Aufgaben, als vorrangig beste Fussballer für Oben auszubilden.


    für die, die das anders sehen, egal ob Spieler, Eltern und auch Trainer, gibt es zum Glück in dem System des DFB Möglichkeiten
    sich anderweitig zu orientieren.

    Da waren Jungs bei die haben mit abstand Ihre besten Spiele gemacht. Ich habe ein wenig den Eindruck, das jetzt wirklich einige froh sind weil sie das Gefühl haben man zählt auf sie.


    2 oder 3 dominierende Spieler hemmen im Spiel die Entwicklung der anderen.


    deshalb habe ich des öfteren 1 Halbzeit oder auch ganze Spiele ohne diese gemacht.


    Beobachtungen mit deinen identisch. Nach anfänglicher Unsicherheit, haben die angeblich Schwächeren mitbekommen, dass sie
    nicht nur mitschwimmen können, sondern selbst aktiver und auch Verantwortung übernehmen können und müssen.

    @TW

    Günter`s Hinweis, man würde seine Tätigkeit nicht allein vom Geld bzw. der Bezahlung abhängig machen, ist sicherlich richtig. Es ist jedoch kein Argument gegen eine angemessene Aufwandsentschädigung.

    dies ist auch kein Argument gegen eine Aufwandsentschädigung, da wo es machbar ist bin ich auch absolut dafür.


    Jedoch wird durch eine Aufwandsentschädigung kein grundsätzlich verändertes Verhalten erreicht.




    1. Einweisung der Trainer-Neulinge in das Jugendkonzept
    2. Kurzschulungen für den trainierten Altersbereich (Hierfür könnten auch vereinsintern erfahrene Trainer angesprochen, aber auch die DFB-Angebote in Anspruch genommen werden)

    hier bin absolut bei dir, ist ja eine ständige Forderung von mir. gerade Punkt 2 wäre für mich auch am leichtesten allumfassend umzusetzten. (Trainerpflichtveranstaltung vor jeder Saison, nach Staffel und Altersstufe))


    zu Punkt 1:


    von 5 Vereinen, in denen ich war, hatten 4 sowas wie ein Konzept in der Jugendordnung niedergeschrieben, in keinem einzigen wurde ich darauf hingewiesen. soweit zur Praxis.

    @UZU


    gut so.

    Zitat von »uzunbacak«
    Möchten wir gute Fußballer für die erste Liga züchten? Können wirs?


    Ja, aber die Trainer in den Vereinen, die meist aus einem Elternteil besteht, können es nicht, da meist die Ausbildung / Lizenz fehlt.

    allein diese Aussage von @Onkel zeigt, dass @Uzu ein bedeutendes Thema angeschnitten hat.


    @Onkel


    dies kann und darf nicht das Ziel eines KIFUTrainers sein, erst recht nicht eines Dorfvereinstrainers.


    Diese Denkweise und die tatsächlichen Bedürfnisse vor Ort sind nicht selten Ursache mancher Probleme.


    Trainer mit dieser Denkweise gehören nicht in den Kifu sondern in einen Leistungsverein.

    Schick ich's ab? Warum nicht, ich drück "absenden!"


    richtige Entscheidung. gibt der Diskussion um Konzepte mal eine andere Richtung.


    Sinn, Vorteil und gar Notwendigkeit eines Konzeptes bedarf dorch eigendlich keiner Diskussion.


    Bedeutend dagegen ist, was du beschreibst, denn es zeigt auf, worin die Schwierigkeiten liegen, überhaupt ein Konzept einzuführen.


    Das von dir Beschreibene kommt mir gar nicht so unbekannt vor. Ähnliches, teilweise auch Gleiches habe ich kennengelernt,
    als ich ein Konzept von G bis D, also wesentlich geringeren Umfangs, angeregt habe.


    Allein mit der einführung ist es aber noch bei weitem nicht getan. Bedeutend schwieriger ist, dass ein Konzept auch entsprechend gelebt wird.


    Hierzu würde ich mir hier Erfahrungsberichte wünschen. Jedoch nicht von grösseren Vereinen, sonden von kleinen und mittleren Vereinen, wie du ihn bei euch beschrieben hast.


    Befasse mich seit einiger Zeit mit Jugendkonzepten, jedoch nicht was theoretisch sinnvoll oder wünschenswert wäre,
    sondern was und wie und ob überhaupt Konzept eingeführt und vor allem umgesetzt und gelebt werden.


    Was ich bisher mitbekommen habe sieht in der Praxis eher deprimierend aus.
    Zwischen Theorie und Praxis oder dem in Jugendsatzungen Niedergeschriebenem und dem tatsächlich Gelebten liegen Welten.


    Berichte wie deiner jetzt, der hoffentlich nicht dein letzter dazu ist, finde ich da schon sehr angebracht.

    die wirklich etwas zu dem Thema wissen.


    wer was Unumstössliches wissen will, der sollte wissen, dass man sich an die verantwortliche Person wendet, die das weiss.
    Wissen, wer das weiss, sollte man schon Wissen. Zumindest dieses Wissen habe ich, also weiss ich an wen du dich wenden
    kannst. das ist der zuständige Koordinator Jan Hoepner. Der weiss wirklich, was du wissen willst.


    Wissen wie man den erreichen kann, wirst du ja wohl wissen.


    solltest uns aber das Ergebnis mitteilen, damit wir auch zu den wirklich Wissenden gehören und vor allem überprüfen können
    ob @TW nun den Wissenden vorgegeben hat oder doch wirklich was weiss, und seine ganz konkrete Aussage, dass dies nur auf die Mädchenstützpunkte berührt, zutreffend ist.

    Fussball.de habe ich immer nur als Ergebnisdienst und Spielplanauskunft genutzt. Und in diesem Bereich gefällt mir die neue Strukur bisher nicht. Ich finde die Vereinsseite etwas unübersichtlich und es dauert länger von einer Liga in die andere zu kommen. Da vermisse ich diese Schnellnavigation auf der rechten Seite. Aber vielleicht ist es auch nur eine Sache der gewöhnung. Wobei ich mich an das neue Transfermarkt bisher auch nicht gewöhnen konnte und es mittlerweile leider weniger nutze.


    klick Wettbewerbe an, dann hast du praktisch die gleiche Struktur für die Ergebnisdienste wie vorher, geht genauso schnell.

    Geht es darum nicht immer in diesem Form?

    Nicht immer, ab oft. für mich auch allzuoft. nämlich dann, wenn persönliche Probleme und Schwierigkeiten in dieser Gruppe dann die Schuldigen für eigenes falsches Verhalten gesucht wird.


    dievon TW genannte Gruppe der unerfahrenen, erfolgsgeilen und übereifrigen Trainer würde ich eh nicht in einen Sack stecken.


    Unerfahrene gehören für mich in den positven Bereich, es sind Neulinge, die engagiert sind, sich in den Dienst einer guten Sache stellen, und fast immer lernbereit sind. Waren wir doch alle mal.


    dass diese Gruppe auch mal übereifrig sind, für mich auch normal, war ich in meiner Anfangszeit auch, pendelt sich ein.


    der erfolgsgeile Trainer gehört da eindeutig in einen anderen Sack, zu einer anderen Kategorie.
    wobei mir der Begriff erfolggeil eigendlich zu schwammig ist.


    Meine eigene Definition für dies Trainerspezies ist etwas anders: Trainer, die ihre Tätigkeit zur Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse ansehen, Erfolge für ihr eigenes Ego brauchen, und sich auch diese Erfolge selbst anrechnen. Misserfolge dagegen als einen persönlichen Angriff empfinden, für die es andere Schuldige geben muss.
    diese Denke drückt sich nicht nur im unbedingt gewinnen Müssen aus, da zähle ich auch andere Bereiche dazu.


    In diese Kategorie ordne ich auch das ein oder andere Elternteil ein.

    Manndecker


    es hat keinen Zweck zu spekulieren.


    das Konzept der Trainer passt schon. Konflikte unter den Jungs sind keine bekannt. die Spieler kennen sich, gehen teilweise
    auf die gleichen Schulen. die bisherigen Spiele (gleiche Staffel, Endspielgegner beim Kreispokal) verliefen bisher ohne Konfliktstoff, ganz normal nachbarschaftliche Rivalität. es bedarf eigendlich nicht der üblichen Kennenlernphase.


    es kommt zur Zeit auch von keiner Seite irgendwelches Störfeuer.


    ich sehe im Moment keine auch nur vermutungsweise Erklärung.


    einfach mal abwarten.

    ist keine Begründung dafür, kein Konzept zu erstellen.

    sehe da keinen Zusammenhang zu meinem Bericht.


    hab den Verein nur mal zur Verdeutlichung wieder etwas geschildert, da ich das Verhalten derer Spieler gerade andersherum vermutet hätte. Kann diese Spieler auch nicht einschätzen, da ich sie nur von Spielen her kenne


    Eigentlich müßte dein Sohn doch mitlerweile die Hintergründe für die Verweigerung am Vorbereitungstraining kennen?

    Mein Sohn gehört ja zum Kreis der anderen Truppe. Möglicherweise haben die als erste erkannt, was zu tun ist, da ja hier auch die grössten Befürchtungen waren. Möglich auch, dass die Erfahrung der letzten Jahre mit einem geringen Kader, der nur durch Zusammenhalt Trainingsbeteiligung und Zuverlässigkeit zu Erfolgen kam, sich hier auswirkt (eigene, nicht belegabare Sicht)


    weder mein Sohn, noch die anderen Spieler einschl. der Trainer haben zur Zeit eine Erklärung für die derzeitige Situation.
    die ehemalige Truppe meines Sohnes sieht das auch gar nicht so schlimm, sie profitieren schliesslich von ihrem positiven Verhalten.

    Training Donnerstag: 8 Spieler (die meisten nicht abgemeldet)


    Training gestern: 13 Spieler (die meisten nicht abgemeldet)


    registrierte Besonderheit:


    die geringste Teilnahme und die nichtabgemelden Spieler kommen von dem Verein, der ein durchgängiges Jugendkonzept hat, der
    vorbereitet und mit Konzept in die Zusammenschlusssitzung ging, der den Haupttrainer stellt, und auf dessen Platz
    trainiert wird.


    noch keine Erklärung oder Anhaltspunkte warum das so ist.


    umgekeht hätte ich es mir eigendlich noch eher in diese Richtung vorstellen können.


    Trainer haben alle über App mitgeteilt, dass dies nicht ohne Konsequenzen bleibt.


    Entwicklung bleibt spannend.

    Für mich ist das Abschaffen der Tabellen ein Versuch bis ....ein Tropfen von vielen gewesen, auf dem Weg einen Kifu zu installieren.


    @hier muss ich dir eindeutig widersprechen, was ich auch faktisch belegen kann.


    sicherlich, da stimme ich dir, werden mit der Abschaffung von Tabellen nicht alle Ziele im KIFU erreicht.


    aber es ist wesentlich mehr als ein Tropfen. es werden ganz wesentliche Punkte stark beeinflusst.


    ich habe ja schon öfters geschrieben, dass bei uns in G und F es wesentlich besse ausseiht als anderswo, und das ist eindeutig
    darauf zurückzuführen, dass hier schon jahrelang keine Tabellen gibt.


    Folgen: gewinngeile Trainer gibt es deutlich weniger, da ja ein gewisser Anreiz wegfällt, zwangsläufig kam es zu einem wesentlichen
    und auch deutlich sichtbaren veränderten Vorgehen bei den Einsatzeziten der Spieler.
    ein deutlich positiveres Miteinander der Trainer, war ja nicht der Gegener, der einem die Punkte klaute.
    der Anreiz Spiele durch den Schiri entscheiden zu lassen, hatte wesentlich abgenommen.
    das Elternverhalten habe ich in all den Jahren, von gelegendlichen Ausnahmen, als viel angnehmer empfunden, als hier oft geschildert.


    in den letzten 10 Jahren wurden in den beiden Regionen (Rheinland/Saarland) in denen ohne Punkte gespielt werden, kein Vorfall
    bekannt, in denen es in G und F zu grösseren Konflikten, wie sie hier ja immer wieder geschildert werden, gekommen ist.


    die Einführung der FPL in beiden Gebieten geht auch relativ problemlos über die Bühne.


    das muss ja alles wohl einen Grund haben. und für mich hat das Abschaffen von Tabellen zu einem veränderten Verhalten geführt.


    die Argumentation, dass FPL auch um Punkte und Turnierplätze vernünftig abläuft zieht bei mir nicht. warum sollte das denn nicht vernünftig ablaufen, wenn die vernünftigen Trainer mit ihren Mannschaften aufeinandertreffen.


    bei uns lief es ja auch überwiegend vernünftig ohne FPL ab, was ja auch kein Grund gegen die FPL sein sollte.


    Für mich entscheidend ist die Frage, wie ich die Unvernünftigen erreiche (die anderen benötigten eigendlich keine Veränderungen)
    die FPL ist da für mich ein guter Weg, ein anderer, nachweisbar erfolgreicher Weg, war das Abschaffen von Tabellen, wesentlich mehr als ein Tropfen.


    die anderen Forderung, die du an den KIFU stellst, werden weder durch dieFPL noch Tabellenabschaffung erreicht.

    fussball.de bietet nun auch die Möglichkeit Fragen zu stellen.


    hab das mal getestet. gestern abend angefragt, heute morgen die Anwort:



    1. bei der Ausbildungsentschädigung sind auch die Jahre in der G,F und E anrechenbar.


    tobn hat mit der Schilderung der hessichen Verfahrensweise also recht. diese Regelung gilt im ganzen DFB-Bereich



    2. meldet sich ein Spieler am 10. Februar zum 30.6. als Vereinsmitglied ab, ist er ab 11.Februar nicht mehr spielberechtigt.
    meldet er sich am 1. März jedoch wieder bei seinem alten Verein an, ist er wieder sofort spielberechtigt.


    Sir Alex hat mit seiner Ausführung recht.


    sollte ich jemals an der fachlichen Kompetenz von tobn und alex gezweifelt haben, behaupte ich ab sofort das Gegenteil :D

    .nur so lange meine These niemand ausprobiert...kann auch niemand darüber was sagen. Es bleibt unbewiesen.

    das ist doch der Knackpunkt. dass deine These falsch ist, behauptet keiner, kann keiner behaupten, wenn es niemand ausprobiert, wie du es schreibt.



    Da es aber lt. deiner eigenen Aussage keiner ausprobiert muss es dafür Ursachen geben.


    Es wird vor Ort nicht gemacht. das ist halt Fakt. Jetzt kann man dem hinterhertrauern oder nach anderen Möglichkeiten suchen, die vielleicht gemacht werden.


    Als starker Verfechter deines eigenen Vorschlages müsstest du eigendlich Gründe nennen können, warum es dort wo du tätig warst nicht eingeführt bzw. so gehandhabt wird oder wurde. Oder hast du dort deine Gedankengänge, die ich ja inhaltlich nicht ablehne,
    nicht vorgestellt?

    Andre


    jetzt geht zwar die Diskussion mal wieder in eine andere Richtung, ist halt hier so.


    du siehst die Lösung überwiegend durch höhere Beiträgedamit finanziellle Entschädigung der Trainer, durch Verhaltenskodes und vor allem Konzepte.


    in Teilen sehe auch ich darin eine Verbesserungsmöglichkeit.


    Ich habe mal über einen längeren Zeitraum für mich Infos zusammengetragen.


    Aufwandsentschädigung für Trainer:


    alle würden dies als Anerkennung ihrer Tätigkeit ansehen und auch begrüssen.
    für Keinen ist es jedoch ein Grund weiterzumachen oder aufzuhören
    Geldzahlungen könnten keineswegs ihe Vorgehensweise verändern


    Konzept und Kodex


    fast alle Vereine haben in irgendeiner Form in ihren Jugendsatzungen eine Art Kodex niedergeschrieben. was genau darin stand
    wusste jedoch keiner, allgemeine Floskeln wurden genannt



    Konzepte


    würde allseits begrüsst, bei vielen Vereinen gibt es auch Konzepte, bei den meisten jedoch nur grob.
    diese Konzepte werden aber nicht gelebt, .da dies von den handelnden Personen abhängig ist.
    sowohl der ständige Wechsel bei den Trainern, bei den eigendlich verantwortlichen JL und auch bei den übrigen Vorstaänden
    verhindert eine dauerhaft durchgängige Befolgung.


    Selbst bei den hiesigen mittleren Leistungsvereinen ist die Konzeption extrem stark abhängig vom zuständigen Koordinator.
    Selbst aus meiner Sicht sehr gute Konzepte wurden bei einem Personenwechsel über den Haufen geworfen.


    Andre, auch wenn sich deine Vorstellungen theoretisch gut anlesen, auch genügend Argumentationen finden lassen,
    in der Praxis ist es bei der derzeitigen Verbands und Vereinsstruktur nicht umsetzbar.



    habe aber ein anderes Modell kennengelernt und verfolge es seit Jahren, wurde bisher auch noch nicht andiskutiert.


    da hat sich ein kleiner Stadtteilverein über Jahre bis zum 2.grössten Verein der Stadt gemausert.


    zwar mehrere Abteilungen, aber Schwerpunkt Fussball.


    alle Mannschaften des Vereins, Aktive und Jugended, die ursprünglich in den tiefsten Klassen spielten, spielen jetzt 2,3 Klassen höher.


    diese Entwicklung hat sicherlich mehrere Gründe, für mich jedoch einen Bedeutenden.


    dieser Verein investiert sein Geld in einen hauptamlichen bezahlten Geschäftsführer, der gleichzeitig Jugendleiter ist und als ausgebildeter Trainer im unteren Jugendbereich tätig ist, jedoch nicht nur für 1 Jahrgang. also Trainer, nicht Mannschaftsleiter.


    Seit mindestens 10 Jahren leitet diese Person die Geschicke mit einer klaren Konzeption der Jugendabteilung, mit eindeutig sichtbarem Erfolg


    Natürlich ist wohl auch dieses Vereinskonzept stark von dieser Person abhängig.


    Für mich stellt sich jedoch die Frage, wenn Geld was verändern soll, die finanziellen Resourcen nicht in geringen Teilen an die einzelnen Trainer zu leiten, sondern konzentriert an einer Stelle verwenden. Ausgestattet mit entsprechenden Kompetenzen
    wären wohl an dieser für mich entscheidenden Position in der Jugendarbeit kompetente Leute zu finden, und vor allem dauerhafter.


    die Bedeutung des Jugendleiters wird in den Vereinen, die ich kenne total unterschätzt, dementsprechend auch oft so besetzt.
    Der einzelne Trainer kann in seiner Mannschaft was bewirken, jedoch wnig in der Gesamtjugend.


    Im Gegensatz dazu hat ein Jugendleiter ganz andere Möglichkeiten., die aber vielerorts brachliegen.


    Wäre es nicht sinnvoll, vorrangig bei dieser Funktion anzusetzen, anstatt immer nur bei den Trainern anzusetzten, die doch das letzte Glied einer Kette sind.


    Steini ist doch JL


    vielleicht kann er mal schreiben, wo er mehr für den Jugenbereich bewirken kann. In seiner tätigkeit als Trainer oder in der Funktion des JL


    Unbeantwortet bleibt für mich die Frage, warum eigendlich so wenig kompetente Leute in die Position des JL gehen.


    Allein hier im Forum gibt es viele, die wissen was speziell im KIFU abgehen sollte, die wissen was Machbar wäre.
    die allermeisten von ihnen, sind nur eine begrenzte Zeit als Trainer tätig.


    Aber wieviele von denen gehen den Weg von Steini in die Position des JL, dorthin wo sie wesentlich mehr bewirken können wie zuvor als Trainer.

    Da ist es nur gut, wenn man sich als Trainerneuling realistische Ziele setzt! Man kann im Laufe der Jahre an seinen Aufgaben wachsen und dann, wenn man sich dieser Herausforderung gewachsen fühlt, sich mit höheren Zielen auseinander setzen. Leider geschieht es allzuhäufig umgekeht! Man übernimmt eine Traineraufgabe, bei der man glaubt, einen bestimmten Traienrstandard erfüllen zu müssen, ohne jedoch die dafür erforderlichen Fähigkeiten und Praxiserfahrungen zu besitzen. Nach den ersten Fehlschlägen beschäftigt man sich mit dem Thema und versucht über den Austausch mit Trainerkollegen und Kurzschulungen das fehlende Trainerwissen "nachzuholen"! D.h. Wissen, was eigentlich beim Start vorhanden sein sollte, wird nachgeholt. Aber immer noch besser man erkennt es und holt es nach, als das eigene fehlende Wissen auf die Schwächen der Mannschaft zu transportieren oder?

    ich drücke es mal grasser aus.


    Wer bewegt sich im KIFU-Bereich als Trainer. Die ganz deutliche Mehrheit sind Neulinge oder schwache Trainer.


    das wird sich auch so schnell nicht ändern. warum ist das aber so.


    Neulinge (sehr oft Vatertrainer) fangen bei der G oder F an, informieren sich, sammeln Erfahrung, bilden sich weiter.


    wenn sie so weit sind, sind sie aber nicht mehr in der F-Jugend, sie steigen mit ihrer Mannschaft hoch, und die nächste F-Jugen übernimmt wieder ein Neuling, der von vorne anfängt.


    diesen Vorgang haben wir Jahr für Jahr in allen Altersstufen.


    dann wenn die entsprechenden Kenntnisse vorhanden sind, wird das dazu passende Tätigkeitsfeld verlassen.


    die meisten Kindertrainer, verlassen den Kinderbereich dann, wenn sie eigendlich dafür prädistiniert sind.


    Somit habe wir praktisch immer in diesem Bereich eine Mehrzahl an Trainern, die nicht den entsprechenden Vorstellungen vieler entsprechen.



    bleiben noch die Kinder und Jugendtrainer ohne Bezug zu einem Spieler (also keine Vater oder Brudertrainer).
    gute Trainer, Trainer mit Ambitionen und Zielen verbleiben nicht im Kifu-Bereich, die wechseln entweder in den älteren Jugendbereich, in den Aktivenbereich oder gehen zu einem gut geführten Leistungsverein.



    diese Aussagen treffen auf Dorfvereine und mittlere Vereine zu.


    es gibt Ausnahmen, aber ich schreibe bewusst von der grossen Mehrheit.


    mag jetzt mancher als übertrieben jetzt sehen, aber nur dann, wenn die Problematik mal deutlich ausgesprochen wird
    weiss man auch wo angesetzt werden muss.


    Und ich sehe es wie @klohr und gehe in die Richtung von @TW,


    ohne Ausbildung (mir würde da schon eine Art Einweisung genügen) dürfte keiner eine Mannschaft übernehmen.


    Da jetzt allerorts bekannt ist, wie schwierig manche Vereine überhaupt einen Trainer, (im KIFU besser Mannschaftsverantwortlichen), finden, kann man sowas nicht einfach von Oben diktieren und festschreiben.


    Im unteren Bereich der Trainerausbildung könnten da durchaus neue Wege gefunden werden, wenn man unbedingt wollte. wurde
    ja auch schon hier andiskutiert.


    da der Zeitfaktor ja immer wieder als Verhinderungsfaktor, auch für die Ausbilldung) als Argument herangezogen wird, krame
    ich einen älteren Vorschlag von mir mal wieder hervor.


    wer eine G als Trainer übernimmt und mit ihnen an Freundschaftspielen oder Trunieren teilnehmen will, muss den Nachweis
    erbringen, dass er an einem Samstagmorgen (3 Stunden) über die Ziele und Vorgehensweise in dieser Alterstufe informiert wurde.


    dies aber dann nicht auf die G beschränkt, sondern bei allen Altersstufen erforderlich.


    vorhanden Trainerlizens könnt da entindend wirken.


    sicherlich auf Dauer nicht ausreichend, aber garantiert ein Einstieg.

    Es lohnt sich auf das neu gestaltete ins Netz gestellte Fussball.de zu gehen.


    auf den ersten Blick ist der Unterpunkt Training und Service mit das Beste, was es zur Zeit im Netz gibt.