Beiträge von guenter

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    Unser Ziel ist es, dass alle Spieler freiwillig und mit Begeisterung zum Training kommen. Niemand braucht Ausreden erfinden. Wir möchten nur wissen, ob jemand kommt oder nicht. Das warum wollen wir gar nicht wissen.

    Wir haben in der ganzen abgelaufenen Saison seltenst unter 10 (von damals 15) und nie unter 6 Spielern dagestanden, und das auch immer bereits mit Kenntnis vorher. Trotz Konfimation, Schule und Freundin.

    Manchmal, wenn wir etwas besonderes geplant haben, antworten wir auf eine Absage mal mit: Hey, wir haben dies und das geplant und bräuchten Dich dafür... Wenn's machbar ist, kommen sie dann trotzdem, planen etwas anderes um.

    nicht anders war es bei mir, nicht anders kenne ich.



    und für alle Ungläubigen dick unterlegt : Nein das hängt nicht von Strafregelungen ab

    Nein, dazu bedarf es keinerlei Druckanwendung

    Glaube, das hängt nicht an Strafregelungen.

    Für mich ist die erforderliche Vorgehensweise und das daraus resultierende Ergebnis ein einfache Angelegenheit.:


    Überzeugungsarbeit warum manche Dinge sein sollten. Und das kann doch nicht so schwer sein.


    Oder Manndecker, war das bei euch ein Riesenproblem zu diesem Ergebnis zu kommen?

    fak


    hatte ja geschreiben, dass ich deinen Beitrag für gut finde, bedeutet für mich auch dass ich dir in der Richtung zustimme.


    deine Uni-Kritik habe ich schon öfters vernommen, scheint also gängig zu sein.andererseits gibt sie zumindest mal eine Grundlage, sich mit der Thematik auseinanderzusetzten zu können.


    deinen geschilderten persönlichen Fall trifft man schon häufige an, wenn auch nicht in der grassen Form und mit den grassen
    Folgen.


    Und da bin ich wohl voll bei dir. Für mich ist es da ein absolutes Muss, als Trainer aktiv zu werden.
    Bei Verletzungen, vor allem bei langwierigen, muss ich als Trainer einen Spieler, egal welcher Alterstufe, unterstützen, und sei es nur
    durch Anteilnahme, tröstend oder einfach nur zuhören,aber nicht nur ein oder zweimal..


    Leider ist es so, dass wenn du spielst, biste wer , und wenn du nicht spielen kannst bist du halt nicht da bist.
    das gilt sowohl für den Verein wie auch den Trainer. Man erkundigt sich zwar, wann du wieder spielen kannst, aber wie es dir
    dabei wirklich geht, wie du dich fühlst, interssiert kaum wirklich jemanden, kannst ja nicht spielen.


    Hab ich auch schon bei einer längeren Verletzung kennengelernt.


    Vielleicht geht man als langjähriger Fussballer später als Trainer mit gewissen Dingen anders um, verhält sich anders, weil man am eigen Laib einiges (falsches) kennengelernt hat.


    dahingehend ist ja auch ein Kritikpunkt bei mir in Bezug auf Sichtungen, Wechsel in Leistungsebenen.
    da gibts im Vorfeld ein totales Bemühen, bei einem Scheitern sind Spieler und Eltern jedoch alleingelassen.


    Nachbetreuung könnte man sowas bezeichen, ein brachliegendes Thema beim Fussball, aber wohl nicht nur dort.

    Mit wieviel Jahren bist du denn angefangen, deine Geburtsjahre rückwärts zu zählen


    hättest du jetzt von Zahlendreher geschrieben,dann hätte ich das kommentarlos über mich ergehen lassen, ist ja nicht mehr so ganz weit weg.


    so aber muss ich dich aufklären.


    ab einem bestimmten Alter entwickelt sich der Mensch rückwärts. So reduziet sich die Körpergrösse z.B. ab dem 37.LJ. zurück
    (der Wirbelsäule wegen).


    da ich mich in diesem Entwicklungszeitraum bereits finde, fühle ich mich des öfteren wie ein 17jähriger.


    wird mir auch immer wieder mal, immer öfters?, von meiner Frau bestätigt.


    einziges Problem dabei, dass Lunge Leber und einige andere Teile von mir bei dieser Entwicklung nicht nachkommen.


    so, haste mal wieder was dazugelernt.

    eigendlich könnt ihr alle aufzählen. Ich habe eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen, die für mich entscheidend war.


    schliesse mich auch einem Kommentatorenbeitrag an,der dahin ging, dass trotz der Vorraussetzung nicht alle in der 1.Buli
    sich durchsetzen werden.


    bin gespannt, wer das sein wird.

    alles modern und neu? oder nur andere Bezeichnungen

    Früher hat man den "klugen Fehlpaß" auch als "kick and rush" bezeichnet.


    - eine riesige Mentalität vorhanden war

    früher hat man gesagt, dass man mit der richtigen Einstellung Spiele gewinnt. heute muss man Mental auf den Platz gehen


    kontolliert und zielorientiert nach Ballgewinn umgeschaltet wurde

    kontrolliet wohl weniger, aber nach Balleroberung gings nur direkt ab nach vorne, Richtung Tor, heute heisst das schnelles Umschalten.



    falsche 9, schwimmende 9 heisst das heute als neue Errungeschaft.


    vor 40 Jahren hatte ich in einer Meistermannschaft mit einem hängenden Mittelstürmer gespielt.


    Pressing? in meinen Anfangsjahren hab ich eh immer beim Verteidiger gestanden, Pressing pur.



    der Fussball wird nicht ständig neu erfunden,manches ist uralt.


    perfekter, schneller,ausgefeilter und vor allem bewusster, das ist der entscheidende Unterschied zu früher.


    der Libero steht ja symbolhaft für Veraltetes. Im zusammenhang dann mit Manndeckern ist das auch so.


    Aber wie haben denn fast alle WM-Teilnehmer gespielt? ich hab da die Innenverteidiger oft als 2 Liberos gesehen.


    ein guter Libero meiner Zeit, in den unteren Klassen war das ja meist ein erfahrener besserer Fussballer, war da vergleichbar
    genau so Anspielpartner, zuständig für einen ungedeckten Stürmer, Räume zustellen und Doppeln wie heute die Innenverteidiger.,
    und mindestens genauso entscheidend für den Spielaufbau wie diese heute.


    und die Analysen, die jetzt gezogen werden,sind letztlich immer noch von den vorhandenen Spielern abhängig.
    und da hatten wir eindeutig in der Gesamtheit das bessere Personal, sowohl vom Können und auch von der Einstellung her.

    fak


    ich will dir nicht deine Illusionen nehmen, aber Seminar ist viel Theorie, und die folgende Praxis vor Ort wird anders aussehen.
    Ist zumindest die Aussage meiner Tochter, die das hinter sich hat auch kritisiert, dass dieser diesbezügliche Ausbildung
    einen zu geringen Raum eingeräumt wird.


    ansonsten finde ich deinen Beitrag sehr gut.


    besonders deinen Hinweis Offen zu sein, aber nicht Suchender ist ein bemerkenswerter Hinweis.


    Der Hinweis auf Vergleichbarkeit Trainer zu Lehrer und Training zu Schule mag sicherlich in einigen Dingen zutreffen.


    Trotzdem gibt es da für mich wesentliche Unterschiede.


    der tägliche und auch längere Zeit Umgang ist bei Schule und Verein nicht vergleichbar, führt zu anderen Grundlagen und Vorraussetzungen.


    ein ganz wesentlicher Punkt ist für mich jedoch der, dass gerade belastete Kinder einen Raum und auch Zeit brauche, in denen
    sie von ihren Problemen abgelenkt werden, diese mal beiseite stellen können. Für mich ist da Training und Spiel ideal zu geeignet.
    für mich wichtig ist genauso, dass sie einen ganz normalen Umgang mit Personen erleben, bei denen diese Probleme
    nicht irgendwo im Raum stehen, dafür kann dann auch der Trainer stehen.


    In der Kinderhilfe mit stark belasteten Kindern ist es ein Ansatzpunkt, solche Zeiten und solchen Umgang gezielt zu schaffen.


    Ich selbst habe zwar schon des öfteren erlebt, dass Kinder Alltagsprobleme angesprochen haben, aber noch nie, dass sie mit
    der wirklichen Problematik, die ja im Inneren ist, mich angesprochen haben.


    Du selbst wärest ja froh gewesen, einen richtigen Gesprächspartner gehabt zu haben. Das siehst du heute so, hast du das damals auch so gesehen? Und vor allem, bist du jemals auf einen zugegangen?


    insgesamt ein schwieriges Thema.

    Wenn man du von Rahmenbedingungen sprichst, gehe ich noch ein Schritt weiter und sage, dass manche Dinge - z.B. Abmelden beim Coach - ganz normaler Anstand ist.

    SOCCER


    dann geh ich auch noch einen Schritt weiter.


    Kinder mit einer vernünftigen sozialen Erziehung im Elternhaus benötigten diese Rahmenbedingungen eigendlich nicht.


    leider müssen allzuviele Trainer, je nach Einzugsgebiet wohl unterschiedlich, diese fehlende soziale Erziehung übernehmen.

    Wir schauen gut aus.


    Wer? :D Du auch? ?(


    für Nichtteilnehmer wäre jetzt sicherlich interessant, wer jetzt wer ist.


    die Person vor Augen, der man was schreibt ist zumindest für mich immer angenehm.


    bei Rene hatte ich beim Schreiben immer als grossern schlanken austrainierten Fussballer als Bild vor mir. warum nur? :D

    t90


    ausgehend vom Niveua der Mannschaft,solltest du auch noch eine andere Überlegung anstellen.


    dieses Verhalten muss nicht am Können liegen, obwohl sicherlich immer verbesserbar ist.


    Fussballer ticken unbewusst innerlich so,dass sie oft nur das Erforderliche tun (etwas übesrspitzt)


    bei einer spielerisch durchaus guten Mannschaft mit Bezirksliganiveau konnte ich dein Thema wesentlich grasser beobachten,
    die haben sich einfach auf ihren guten Stürmer verlassen, konnten sie, also warum aufrücken.
    bei Rückständen ergab sich plötzlich ein anderes Bild.


    gleiches beobachtet, als besagter Stürmer längere Zeit ausfiel.


    Eroiermal, ob deine Feststellungen nur in bestimmten Spielen (in welchen war) oder ein durchgängiges Problem.


    war jetzt beispielhaft möchte nur mal deinen Blickwinkel in Richtung Kopfsache führen.


    Natürlich werden durch spielnahe Trainingsformen die Automatismen derart gestärkt, dass es dann in ein Selbstverständliches übergeht .


    Du bist jetzt aber bei einer C-Jugend. Da empfehle ich dir durchaus dich mit dem Beitrag 14 von Andre näher zu befassen

    Was würdest Du tun, wenn Du feststellst, dass ein 10 jähriges Kind (das Alter ist eigentlich egal, (nein, ich meine nicht Hey Alder, es ist egal :P )) körperlich oder/und sexuell misbraucht wird. Meintest Du schaltest "Dich" nicht ein, oder du übernimmst nix?

    da sehe ich mich nicht mehr in derTrainerfunktion. Da bin ich verantwortlicher Erwachsener der einschreitet.


    Zu einem konkreten Fall: Bei mir gab es 2 Scheidungen in der Mannschaft: Ich fand es schon wichtig, dass man mit diesen Kindern -mindestens anfangs- "umsichtiger" umgeht. Aber subtil. Ohne große Glocke.

    klar gehe ich da schon umsichtiger vor, nehme gewisse Rücksichten,aber wie du selbst schreibt, ohne an die grosse,Glocken zu hängen, ohne grosse Gespräche zu führen, ohne zu versuchen deren Problemezu lösen. mit einem ganz normalen Umgang hilfts du diesen Kindern am meisten, mit dem unnormalen haben sie zu der Zeit genug zu kämpfen.


    Ich verhielt mich als Trainer gegenüber den mir anvertrauten Kinder /Jungs genauso wie gegenüber allen mir bekannten Kinder,mit denen ich Kontakt habe. Ich bezeichne das als einen ganz normalen Umgang mit Kindern. versucht hab ich das zumindest.

    Wo ist es noch gesund und wo fängt es an "gesundheitschädlich" zu werden


    für mich, sowohl als Trainer wie auch als Vater, eine ganz einfach zu beantwortende Frage.


    egal, ob es um einen Sieg, um eine Meisterschaft oder gute Noten in der Schule geht.


    "wir wollen, wollen auch etwas dafür tun, aber wir müssen nicht. klappst nicht, geht die Welt auch nicht unter. sich ärgern ist erlaiubt, aber nicht rumjammern"


    je nach Altersstufe in die entsprechenden Worte gebracht, kam das auch immer an, weil rüberkam, dass das keine Floskel von mir war, sondern meine Überzeugung und ich es vorgelebt habe.


    Vorleben ist auch ganz einfach, indem ich alles unterlasse, was als Vorwurf empfunden werden könnte, wenn es nicht geklappt hat.


    ich selbst sehe da überhaupt kein Problem, lediglich in der Einstellung von gewissen Trainern und noch mehr bei gewissen
    Eltern. aber da hatte ich Möglichkeiten einzuwirken,was auch immer wieder mal erforderlich war.

    Steini


    leb ja wie du auf dem Dorf, und da bekommt man viel Privates wirklich mit.


    da man die Kids da nicht nur auf dem Trainingsplatz trifft, sondern sich ständig über den Weg läuft, läuft es zwangsläufig zu
    Gesprächen auch abseits des Fussballes.


    Waren mir Probleme bekannt, habe ich die durchaus schon mal angesprochen, bin jedoch nicht dabei nicht in die Tiefe gegangen.


    Ich habe relativ viel Privates gewusst, aber für mich behalten.hatte für mich dann Erklärungen für gewisses Verhalten.


    Habe mich aber nicht besonders um sie gekümmert. Aussnahme waren praktische, den Fussball betreffende Probleme,
    wie z.B. der auswärtige Elternteilbesuch am Wochende, oder Fahrschwierigkeiten.


    mich jetzt aber bei den privaten Problemen, die nichts mit dem Fussball zu tun hatten, einzuschalten war für mich tabu.


    private Probleme kennen ja, Einschalten und Lösen ein klares Nein.

    t90


    ich habe Schwierigkeiten,dein Problem richtig einzuordnen.


    bei deiner alten Mannschaft gehen wir ja von einer besseren Verbandsligamannschaft aus.


    ich vermute stark, dass es deshalb bei der von dir angesprochenen Umsetzung weniger um ein grösseres auffaldendes Problem
    ist, wie bei vielen unterklassigen Mannschaften zu beobachten, sondern doch schon um die Feinheiten bei einer besseren Mannschaft.


    Kann es sein, dass du beim Umsetzen doch sehr hohe Ansprüche hast?


    Du warst ja doch in einem relativ guten Trainerumfeld, wie haben die das denn gesehen?


    Kann es sein, dass du eher ein Problem damit hast, nicht einen ganzen Platz fürs Training zur Verfügung zu haben?


    Ich würde das dann nicht so bedeutend sehen.


    bei einem vergleichbaren Verein in deiner Gegend haben die Mannschaften oft nur 1/4 oder 1/3 Platz zur Verfügung.



    von Aussen gesehen, ohne jegliches Insiderwissen, wundert mich dein Wechsel schon etwas.


    aber dazu äusserst du dich hier im Forum besser nicht.

    Du weisst dann auch ganz genau, dass der Verband, fixe Termine angibt und da MUSS man auftretten.


    ch frage das, weil ich ein "Kommen und Gehen wann man will" mit Larifari verbinde und solche Teams haben laut Erfahrung praktisch IMMER zu wenig Spieler und müssen ausgeholfen werden von andere Teams


    für mich als Trainer im KIFU, war es wichtig, den Kids bestimmte Werte zu vermitteln, Verhaltensrichtungen aufzuzeigen,
    die für mich Rahmenbedinungen sind, die für ihr späteres Fussballspielen erforderlich sind.

    Du weisst dann auch ganz genau, dass der Verband, fixe Termine angibt und da MUSS man auftretten.

    ich habe für mich grundsätzlich jedes Spiel, jedes Turnier als Pflichttermin angesehen. Natürlich konnte ich mich dazu auch bei wichtigen privaten oder beruflichen Gründen abmelden, und mich um eine Vertretung kümmern.


    was für mich galt, galt aber auch für die Spieler. Training und Spiel sind fixe Termine, zu denen ich nicht gehen kann, wie ich lustig bin., sondern auch eine gewisse Verpflichtung dazu habe. richtig rübergebracht hatten das sowohl die Kids wie auch die Eltern begriffen u nd auch gehandhabt.



    ch frage das, weil ich ein "Kommen und Gehen wann man will" mit Larifari verbinde und solche Teams haben laut Erfahrung praktisch IMMER zu wenig Spieler und müssen ausgeholfen werden von andere Teams

    Ich hatte in meinem Training meist eine gewisse Lockerheit. das hat aber nichts mit Larifari zu tun. bei gewissen Regeln war ich sehr
    konsequent bei deren Einhaltung.


    Denn das was Pietro da beschreibt, kenne ich, auch bei Mannschaften im gleichen Verein.



    anlässlich des 17. Geburtstages gabs bei mir im Garten eine Geburtstagsfeier. natürlich auch einige Fussballer dabei.


    auch je Einer von den beiden Mannschafte, deren Zusammengehen ich gerade beschreibe.


    mitbekommene Diskussion: SpielerA: ich kann nicht nachvollziehen, dass man sich nicht abmelden kann, wenn man nicht ins Training geht, worauf der andere: warum soll ich mich abmelden, der Trainer sieht doch wenn ich nicht komme

    der eine hat das bereits in der G kennengelernt, als Selbstverständlich übernommen, bei dem anderen weiss ich es nicht.



    das geht absolut ohne Druck. Ich selbst habe mich auch als Trainer nicht unter Druck gesetzt, dass ich auch den Allerletzten
    (auch Eltern) davon überzeugen muss. die Konsequenzen sind halt sein Problem.


    Ich hab Trainer kennengelenrt, die setzten sich selbst unter Druck, weil sie der Meinung waren, sie müssten auch aus einem
    unsportlichen Kind einen guten Fussballer machen.


    Eltern sollen Trainer unter Druck setzten? wie soll das gehen, wenn der Trainer sich nicht unter Druck setzen lässt?


    Ich als Trainer bestimme doch letztendlich was ich als Druck empfinde. also ist es doch egal was da von Draussen, von Kindern,
    Eltern oder Vorstand kommt. Als Erwachsener sollt man in der Lage sein, in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit, die er ja nicht machen muss, zu bestimmen, was ich als Druck zulasse und empfinde.


    Und jungen Fussballern muss man klarmachen, dass nicht alles Druck ist, was sie persönlich als Druck empfinden, und ihnen
    helfen Wege zu zeigen, damit umzugehen, und auch zu ihrem Vorteil in die richtige Bahnen zu leiten.


    Nun soll es ja Trainer oder Eltern geben, die es als Druck empfinden, wenn man Abmeldung und regelmässiges Erscheinen
    einfordert.


    das ist kein Druck. So wie man mit den Füssen gegen den Ball treten muss, gehört das für mich zu den Rahmenbedingungen
    um beim Fussball dabei zu sein.


    Das Vermitteln der sozialen Rahmenbedingungen ist Aufgabe von Vereinen und Trainern.
    Eigendlich Übernahme der sozialen Verantwortung, die im Elternhaus vernachlässigt wird.



    Befragung von 200.000 Eltern. 54 % gaben an, dass sie eine Ohrfeige durchaus als Erziehungsmittel ansehen und akzeptieren.


    die sind wohl auch bei uns auf dem Plazt vertreten. Und erwarten nun, dass der Trainer mit ihren Kindern hochpsychologisch
    vorgeht, äusserst sensibel auf Belange der Kinder reagiert, und wenn er was vernünftiges einverlangt von Druck auf ihr Kind
    sprechen, und zu Hause gibst ne Ohrfeige.


    gewisses Anspruchsdenken geht mir gewaltig auf den Keks, lasse mich aber lange nicht mehr davon unter Druck setzen.

    für mich als Trainer im KIFU, war es wichtig, den Kids bestimmte Werte zu vermitteln, Verhaltensrichtungen aufzuzeigen,
    die für mich Rahmenbedinungen sind, die für ihr späteres Fussballspielen erforderlich sind.

    Du weisst dann auch ganz genau, dass der Verband, fixe Termine angibt und da MUSS man auftretten.

    ich habe für mich grundsätzlich jedes Spiel, jedes Turnier als Pflichttermin angesehen. Natürlich konnte ich mich dazu auch bei wichtigen privaten oder beruflichen Gründen abmelden, und mich um eine Vertretung kümmern.


    was für mich galt, galt aber auch für die Spieler. Training und Spiel sind fixe Termine, zu denen ich nicht gehen kann, wie ich lustig bin., sondern auch eine gewisse Verpflichtung dazu habe. richtig rübergebracht hatten das sowohl die Kids wie auch die Eltern begriffen u nd auch gehandhabt.



    ch frage das, weil ich ein "Kommen und Gehen wann man will" mit Larifari verbinde und solche Teams haben laut Erfahrung praktisch IMMER zu wenig Spieler und müssen ausgeholfen werden von andere Teams

    Ich hatte in meinem Training meist eine gewisse Lockerheit. das hat aber nichts mit Larifari zu tun. bei gewissen Regeln war ich sehr
    konsequent bei deren Einhaltung.


    Denn das was Pietro da beschreibt, kenne ich, auch bei Mannschaften im gleichen Verein.



    anlässlich des 17. Geburtstages gabs bei mir im Garten eine Geburtstagsfeier. natürlich auch einige Fussballer dabei.


    auch je Einer von den beiden Mannschafte, deren Zusammengehen ich gerade beschreibe.


    mitbekommene Diskussion: SpielerA: ich kann nicht nachvollziehen, dass man sich nicht abmelden kann, wenn man nicht ins Training geht, worauf der andere: warum soll ich mich abmelden, der Trainer sieht doch wenn ich nicht komme

    der eine hat das bereits in der G kennengelernt, als Selbstverständlich übernommen, bei dem anderen weiss ich es nicht.



    das geht absolut ohne Druck. Ich selbst habe mich auch als Trainer nicht unter Druck gesetzt, dass ich auch den Allerletzten
    (auch Eltern) davon überzeugen muss. die Konsequenzen sind halt sein Problem.


    Ich hab Trainer kennengelenrt, die setzten sich selbst unter Druck, weil sie der Meinung waren, sie müssten auch aus einem
    unsportlichen Kind einen guten Fussballer machen.


    Eltern sollen Trainer unter Druck setzten? wie soll das gehen, wenn der Trainer sich nicht unter Druck setzen lässt?


    Ich als Trainer bestimme doch letztendlich was ich als Druck empfinde. also ist es doch egal was da von Draussen, von Kindern,
    Eltern oder Vorstand kommt. Als Erwachsener sollt man in der Lage sein, in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit, die er ja nicht machen muss, zu bestimmen, was ich als Druck zulasse und empfinde.


    Und jungen Fussballern muss man klarmachen, dass nicht alles Druck ist, was sie persönlich als Druck empfinden, und ihnen
    helfen Wege zu zeigen, damit umzugehen, und auch zu ihrem Vorteil in die richtige Bahnen zu leiten.


    Nun soll es ja Trainer oder Eltern geben, die es als Druck empfinden, wenn man Abmeldung und regelmässiges Erscheinen
    einfordert.


    das ist kein Druck. So wie man mit den Füssen gegen den Ball treten muss, gehört das für mich zu den Rahmenbedingungen
    um beim Fussball dabei zu sein.


    Das Vermitteln der sozialen Rahmenbedingungen ist Aufgabe von Vereinen und Trainern.
    Eigendlich Übernahme der sozialen Verantwortung, die im Elternhaus vernachlässigt wird.

    "Die Trainer sind nun (mit den Regeln der FPL) in der Pflicht, erzieherisch tätig zu sein."

    dafür müssten aber alle Trainer die Regeln und vor allem das dahinterstehende Gedankengut kennen, was jedoch nicht zutrifft.


    Mein EINDRUCK ist, dass sich viele mit der Überschrift FPL krönen bis schmücken und schaut man dann mal genauer hin, machen die immer noch das was keiner mehr will...dirigieren u.a..

    dein Eindruck ist mein Eindruck.



    wurde ja des öfteren kritisiert, wenn ich schrieb, dass mit der Einführung der FPL nicht plötzlich alles besser ist.
    kann es nicht, braucht halt auch Zeit.



    hab des öfteren erwähnt, dass ich ein Problem der FPL in der Umsetzung vor Ort sehe, so lange nicht die Ausführenden
    vor Ort erreicht werden., und speziell in dem von dir erwähnten Coachingbeispiel sehe auch ich keine wesentlichen Verbesserungen,
    beim F-Kleinfeld spielt es nämlich dazu keine Rolle, wo die Trainer stehen.


    Kritiker, die das jedoch als Argument bringen sage ich: Geduld, Gut Ding braucht Weil.



    für die von dir geforderte Kontrolle mit Strafen sehe ich keine Chancen, da werden sich die Vereine massiv wehren, und vor allem fehlt dazu das Personal, und von sporadischen Kontrollen halte ich nichts.

    Wahrnehmung, Spielintelligenz und Handlungsschnelligkeit.


    SOCCER


    dass das was fak schildert kenne ich auch von Hallenturnieren.


    aber das hatte nichts mit Wahrnehmung, Spielintellgenz und Handlungsschnelligkeit zu tun, das war reinste Verwzeiflung
    weil sonst keine andere Lösung gesehen wurde.


    wenn jetzt eine schwache Mannschaft, keine andere Möglichkeiten hat, als den Ball nach vorne zu schiessen und 2 Stürmer
    laufen direkt hinterher, oder stellen dann beim Einwurf die beiden Abwehrspieler zu (ist doch oft in der Halle zu sehen)
    kann man das natürlich auch als kluge taktische Massnahme verkaufen.


    "schiess den Ball nach vorn" oder "hau den Ball hinten rauss " lässt sich taktisch natürlich ganz anders darstellen.


    will nicht abstreiten, dass es europäische Spitzenmannschaften gibt, die da gewisse Dinge durchaus bewusst machen.


    für die meisten Mannschaften, vor allem die, die hier im Forum vertreten sind, kann das kein Thema sein, den den klugen Fehlpass können die alle, wenn auch nicht mit Absicht.