Du weisst dann auch ganz genau, dass der Verband, fixe Termine angibt und da MUSS man auftretten.
ch frage das, weil ich ein "Kommen und Gehen wann man will" mit Larifari verbinde und solche Teams haben laut Erfahrung praktisch IMMER zu wenig Spieler und müssen ausgeholfen werden von andere Teams
für mich als Trainer im KIFU, war es wichtig, den Kids bestimmte Werte zu vermitteln, Verhaltensrichtungen aufzuzeigen,
die für mich Rahmenbedinungen sind, die für ihr späteres Fussballspielen erforderlich sind.
Du weisst dann auch ganz genau, dass der Verband, fixe Termine angibt und da MUSS man auftretten.
ich habe für mich grundsätzlich jedes Spiel, jedes Turnier als Pflichttermin angesehen. Natürlich konnte ich mich dazu auch bei wichtigen privaten oder beruflichen Gründen abmelden, und mich um eine Vertretung kümmern.
was für mich galt, galt aber auch für die Spieler. Training und Spiel sind fixe Termine, zu denen ich nicht gehen kann, wie ich lustig bin., sondern auch eine gewisse Verpflichtung dazu habe. richtig rübergebracht hatten das sowohl die Kids wie auch die Eltern begriffen u nd auch gehandhabt.
ch frage das, weil ich ein "Kommen und Gehen wann man will" mit Larifari verbinde und solche Teams haben laut Erfahrung praktisch IMMER zu wenig Spieler und müssen ausgeholfen werden von andere Teams
Ich hatte in meinem Training meist eine gewisse Lockerheit. das hat aber nichts mit Larifari zu tun. bei gewissen Regeln war ich sehr
konsequent bei deren Einhaltung.
Denn das was Pietro da beschreibt, kenne ich, auch bei Mannschaften im gleichen Verein.
anlässlich des 17. Geburtstages gabs bei mir im Garten eine Geburtstagsfeier. natürlich auch einige Fussballer dabei.
auch je Einer von den beiden Mannschafte, deren Zusammengehen ich gerade beschreibe.
mitbekommene Diskussion: SpielerA: ich kann nicht nachvollziehen, dass man sich nicht abmelden kann, wenn man nicht ins Training geht, worauf der andere: warum soll ich mich abmelden, der Trainer sieht doch wenn ich nicht komme
der eine hat das bereits in der G kennengelernt, als Selbstverständlich übernommen, bei dem anderen weiss ich es nicht.
das geht absolut ohne Druck. Ich selbst habe mich auch als Trainer nicht unter Druck gesetzt, dass ich auch den Allerletzten
(auch Eltern) davon überzeugen muss. die Konsequenzen sind halt sein Problem.
Ich hab Trainer kennengelenrt, die setzten sich selbst unter Druck, weil sie der Meinung waren, sie müssten auch aus einem
unsportlichen Kind einen guten Fussballer machen.
Eltern sollen Trainer unter Druck setzten? wie soll das gehen, wenn der Trainer sich nicht unter Druck setzen lässt?
Ich als Trainer bestimme doch letztendlich was ich als Druck empfinde. also ist es doch egal was da von Draussen, von Kindern,
Eltern oder Vorstand kommt. Als Erwachsener sollt man in der Lage sein, in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit, die er ja nicht machen muss, zu bestimmen, was ich als Druck zulasse und empfinde.
Und jungen Fussballern muss man klarmachen, dass nicht alles Druck ist, was sie persönlich als Druck empfinden, und ihnen
helfen Wege zu zeigen, damit umzugehen, und auch zu ihrem Vorteil in die richtige Bahnen zu leiten.
Nun soll es ja Trainer oder Eltern geben, die es als Druck empfinden, wenn man Abmeldung und regelmässiges Erscheinen
einfordert.
das ist kein Druck. So wie man mit den Füssen gegen den Ball treten muss, gehört das für mich zu den Rahmenbedingungen
um beim Fussball dabei zu sein.
Das Vermitteln der sozialen Rahmenbedingungen ist Aufgabe von Vereinen und Trainern.
Eigendlich Übernahme der sozialen Verantwortung, die im Elternhaus vernachlässigt wird.
Befragung von 200.000 Eltern. 54 % gaben an, dass sie eine Ohrfeige durchaus als Erziehungsmittel ansehen und akzeptieren.
die sind wohl auch bei uns auf dem Plazt vertreten. Und erwarten nun, dass der Trainer mit ihren Kindern hochpsychologisch
vorgeht, äusserst sensibel auf Belange der Kinder reagiert, und wenn er was vernünftiges einverlangt von Druck auf ihr Kind
sprechen, und zu Hause gibst ne Ohrfeige.
gewisses Anspruchsdenken geht mir gewaltig auf den Keks, lasse mich aber lange nicht mehr davon unter Druck setzen.