Beiträge von guenter

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    @Uwe


    Ja.


    Meist ist es ja sowieso eindeutig, steht ja in dem Beitrag.


    Schade, dass du so weit weg wohnst, sonst gingen wir mal gemeinsam zum Spiel, um festzustellen, wieviel Streitigkeiten
    es um einenEinwurf oder Eckball geht.


    Problem gibt es meist dann, wenn bestimmte Spieler, trotz besseren Wissens, sich sofort den Ball zum Einwurf greifen.


    da muss dann eingegriffen werden, ob als Schiri oder Moderator (soll der eigendlich mit den Spielern diskutieren oder einfach entscheiden?)


    Es sind doch ganz andere Dinge auf dem Platz, die zu Konflikten führen.

    coach


    die Jugendmannschaften umfassen immer 2 Jahrgänge. somit können unbeliebig viele des älteren Jahrganges in einer
    entsprechenden Jugendmannschaft spielen.


    bei kleineren Vereinen, wo es z.B. nur 1 C-Jugend gibt ist das der Normalfall.


    Altjahrgang und Jungjahrgang ist eine Bezeichnung, die sich bei grösseren Vereinen eingebürgert hat, die die Möglichkeit haben,
    jahrgangsbezogene Mannschaften aufzustellen.


    Im offiziellen Spielbetrieb wird diese Unterscheidung nicht gemacht.


    ob nun eine C-Jugend mit 11 Spieler des älteren oder jüngeren Jahrgang antritt, ist reine Vereinssache.

    "Es ist auch eine Unsitte, dass viele Trainer und Eltern hier nicht erzieherisch eingreifen und von den Jugendlichen das
    Einhalten der Regeln einfordern.
    "


    das kann man nur ganz dick unterstreichen. Und ich sehe hier eindeutig den Trainer in der Verwantwortung.


    Jedoch trifft hier derSpruch "wie der Trainer, so seine Mannschaft" , leider auch im Negativen zu.


    absolut zu begrüssen ist die Fanzone, die eigendlich im ganzen Fussballbereich eingeführt werden müsste.


    Hierzu genügte eigendlich eine Anweisung an die Schiris kein Spiel anzupfeiffen, wenn die Zuschauer direkt am Spielfeldrand stehen.
    Hab schon Schiris erlebt, die auch so vorgingen,. Tat dem Spiel dann gut.




    "Es gibt keine Diskussionen mehr wer den Ball hat. Meist ist es ja sowieso eindeutig. Und wenn nicht, tritt der Schiedsrichter als Moderator auf."


    Wo das jetzt der Unterschied zur gängigen Praxis ist, kann ich jedoch nicht nachvollziehen.


    Sollte das die Schiris glücklich machen, genügt doch die ganz einfache Anweisung an die Schiris, bei Aus und Eckball
    nicht zu pfeiffen, abwarten, was die Spieler machen, und erst bei Unstimmigkeiten eingreifen.


    Wäre doch recht einfach. Machen übrigens auch viele , gerade etwas erfahrenere, Schiri doch schon.



    Mit etwas verändertem Verhalten könnten viele Schiris selbst zur Entspannung auf unseren Plätzen beitragen.

    Das was ihr da so beschreibt, hab ich in 13 Jahren Trainertätigkeit beim Basketball noch NIE erlebt.


    Eltern zivilisiert, Spieler zivilisiert....


    Überden Tellerand schauen und lernen.


    deshalb habe ich mal einen Bekannten darauf angesprochen, früher selbst Spitzensportler und Hobbybasketballer, sein Sohn spielte von der G bis D bei uns Fussball und wechselte dann zum Basketball.


    seine Antworten:


    der Basketball bedient ein anderes Klientel, gewisse soziale Schichten, besonders in der Elternschaft sind dort kaum vertreten.


    im Basketball wird im Jugendbereich wesentlich später mit dem Spielbetrieb angefangen


    im Basketball stehen keine Zuschauer an der Aussenlinie, sondern sitzen auf der Tribüne.
    ausserdem verhalten sich sitzende Zuschauer ruhiger als stehende.


    im Gegensatz zum zum Basketball glaubt jeder, der einmal ein Fussballspiel gesehen hat Ahnung zu haben und glaubt mitreden zu können.


    Trainerstrafen beim Basketball, die sich aufs Spiel auswirken


    wenn ich (damit meinte er sich, kein Fussballer) morgen auf den Sportplatz gehe und äussere, dass ich im Jugendbereich gerne eine Mannschaft trainieren möchte, bin ich übermorgen dort Trainer, versuch du das mal beim Basketball.



    Wie gesagt seine Aussagen. Ich kann dazu wenig sagen, da ich bisher ausser im Fernsehen nur 1 Basketballspiel live gesehen. habe.


    Aber einiges klingt für mich schon nachvollziehbar.

    die von @TW aufgeführten Gründe zeigen deutlich, dass es in allen Bereichen vielfache Gründe für bestimmte Entwicklungen
    gibt.


    Dabei sind sie sicherlich bei weitem nicht vollständig.


    wobei, für mich nicht unbedeutend, 2 Ursachen bisher nicht angesprochen wurden.


    Gründung von Spielgmeinschaften (aus 2 Mannschaften, werden nach 2,3 Jahren 1 Mannschaft)
    im Zusammenhang damit ist auch die geringere Mannschaftsstärke im Kifu gegenüber der C-Jugend anzusehen.



    die relativ hohe Anzahl an Kindern, die aus diversen Gründen zum Fussball kommen, aber eigendlich gar nicht soviel
    mit dem Fussball am Hut haben. (hören dann halt auf, wenn sie selbständig denken und handeln können)


    in meinem erlebten Bereich, kamen die Abgänge am stärksten aus diesen beiden Gruppen, wobei natürlich ander zusätzliche Gründe noch tangierten.



    Wie will man nun diese teilweise sehr unterschiedlichen Gründe, die noch dabei in jedem Verein anders vorzufinden sind, mit einheitlichen Massnahmen in den Griff bekommen?

    ich stimme @Open zu. das kann durchaus am veränderten Gesichtsfeld liegen.


    leicht auszutesten:


    den linken Spieler auf rechts stellen. bleibt es dann bei seiner Spielweise ab zum Augenarzt.


    verändert er seine Spieweise und spielt plötzlich die Bälle nach links, sind Gespräche erforderlich.

    Und wenn Günter behauptet, in seinem Bereich hätte es nie irgendwelche aussergewöhnlichen Vorfälle gegeben, dann können wir ihm das entweder glauben oder dabei an Stina aus "Ferien in Saltkrokan" denken, bei der auch immer alles anders war! :D

    @TW


    nur der Richtigkeit wegen


    von 10 Mannschaften, hatte ich auch immer so eine dabei, wo nicht gut Kirschen zu essen war, und eine Eskalierungsgefahr

    auch ich hatte meine Problemmannschaften. Und da ich meine Pappenheimer schnell kannte, konnte ich da entgegenwirken.


    und es ging sicherlich nicht immer friedvoll ab.


    Ich selbst habe nämlich noch nie in G,F oder E in 20 Jahren einen Abbruch direkt mitbekommen.

    aber dem war so., wobei die Betonung auf direkt lag, gehört hab ich es auch.

    die Ordnervesten sind ja eigendlich keine neue Erfindung..


    gabs schon mal in Form von Ordnerbinden, die für jeden Verein verpflichtend war. Gabs einen Vorfall, und kein Ordner mit
    Binde da, gabs saftige Strafen für den Verein.
    kann mich noch gut erinnern, dass bei uns immer 3 Vereinsmitglieder so ein Ding in der Tasche hatten, um bei Bedarf schnell
    überzustreifen. Kam dann irgendwann aus der Mode.

    mich wundert,dass gewisse Entwicklungen einfach ignoriert werden.


    In einer Stadt spielt der Geburtenrückgang noch keine entscheidende Bedeutung zu, da ist noch Potential, das einfach in der Vergangeheit liegengelassen wurde.


    Aber auf dem Land sieht es einfach anders aus, das kann man nicht beiseite schieben.


    Wie will ein Verein noch eine Mannschaft gründen, wenn aus seinem Dorf nur 7 Kinder eingeschult werden.


    Spielgemeinschaft, vor 15 Jahren spielte man noch gegeneinander, heute werden von den 3 Vereinen 20 Kinder eingeschult.


    Spielgemeinschaften werden hier ständig grösser, nicht aus Lust, weil man gerne 10-15 km ins Training fahren will, sondern weil keine Kinder da sind.


    vielerorts kriegt man noch eine F und E zusammen. Ab D, spätestens ab C reicht es nicht mehr, also Wechsel oder Spielgemeinschaft. Viele Jungs hören da doch dann auf, aus verschiedenen Gründen, nicht immer aus fussballerischen.



    und der Fussball ist doch nicht allein auf der Welt.


    Musikverein sucht verzeifelt Vorsitzenden.


    bildet seit Jahren mit viel finanziellem Aufwand junge Musiker aus. massive Kritik, weil die allerwenigsten bei den älteren
    weiterspieln (hören halt wie beim Fussball auf) obwohl ein junger Dirigent verpflichtet, der das Musikprogaramm auf junge Leute umgestellt hat.


    Jugendochester steht vor der Auflösung, weil keine Kinder mehr da sind.


    in einer Stadt wie z.B. Duisburg mit Brennpunktstadtteilen, einem anderen sozialen Verhalten und auch anderer Bindung
    wie auf dem Dorf, sind die Probleme sicherlich eine andere.


    es ist doch nicht möglich alles aus einer Sicht zu beurteilen. Es Bedarf seperater Betrachtung um zu Ergebnissen zu bekommen.


    Ganz offensichtlich ist es ja wohl, dass es Gegenden gibt, bei denen es auf den Plätzen gesitterter zugeht.
    Trotzdem gibt es auch dort Rückläufe in den Mannschaftsmeldungen zu sehen.


    Also können diese Rückgänge von Mannschaften doch wohl nicht allein auf irgendwelche Umstände im Fussball geführt werden.


    Es bedarf schon einer differenzierte Betrachtung.

    Was wollen wir dem Trainer in einem Brennpunkt-Bezirk denn sagen, wie kann er zum Beispiel mit Gewaltprävention umgehen?


    da bin ich mit meinem Latein ziemlich am Ende, denn das hab ich lediglich mal als gegnerische Mannschaft kennengelernt.


    Offensichtlich gibt es da aber auch Möglichkeiten.


    Wir hatten hier den Verein XY, seit Jahren berühmt berüchtig.


    zufällig da ein C-Jugend gesehen. ich staunte nur, äusserst postives Verhalten.
    als ich fragte: "Ist das wirklich die C von XY?", drehte sich der vor mir stehende Trainer um, grinste und sagte nur:
    "dafür habe ich aber 1/2 Jahr intensivster Arbeit dafür gebraucht"


    Offensichtlich hatte er einen Weg gefunden.


    der Gesamtverein blieb aber extrem auffällig, bis dem Verband nichts anderes übrig blieb, als ihn für 2 Jahre zu sperren.
    es ist wesentlich ruhiger geworden in der Gegend.


    Man muss auch mal Mut haben, zu unangenehmen Entscheidungen, und sei es dass der Verband mal Signale setzt, bis hierhin und nicht weiter.


    Gerade weil ich von Gestern bin, ist meine Überzeugung, dass man in der heutigen Zeit, nicht mehr mit den Mitteln der Vergangenheit vorgehen kann.


    Schiris klagen z.B. über zu lasche Bestrafungen bei exremeren Fällen. Könnte mich dem anschliessen.


    aber auch dort sollten die Relationen stimmen., die aber auch nicht zutreffen, wenn ich mitbekomme, dass ein Schulterklaps
    als tätlicher Angriff auf den Schiri bewertet wird, ähnlich einem Fausschlag, weil der Schiribericht entsprechend ausfällt.,
    andererseits die Beleidigung mit Kanacke höher bestraft wird wie Hure, oder Wichser. (soll jemand verstehen)

    Die "besseren" Spieler beschweren sich nun darüber, dass der Rest der Mannschaft so Lustlos beim Training agiert und das OHNE das ich was gesagt hatte.

    Marco, unterschiedliche Einstellungen von Spielern (wobei das nicht immer mit "besseren" zu tun hat) ist in unterklassigen Mannschaften recht häufig anzutreffen, ist also keine Besonderheit bei dir.


    Find es gut, dass du dich in die Diskussion nicht eingeschaltet hast, sondern dies im Training Aug in Aug ansprechen willst.



    Dabei werde ich ausdrücklich betonen das die Jungs ohne Scheu sagen sollen was sie denken, ob Ihnen mein Training wirklich zu langweilig/schwer/sinnlos oder sonstiges ist

    Dem würde ich aber unbedingt eins vorschieben, da ich mir nicht sicher bin, ob dein Problem vorrangig am Training liegt.


    eine Diskussion über die unterschiedliche Einstellungen, wie diese Unterschiede angepasst werden können, wie diese unterschiedlichen Vorstellungen sinnvoll für die Mannschaft und somit auch fürs Training zusammengeführt werden können.


    da sind auch Kompromisse erforderlich von allen 3 beteiligten Gruppen, den mehr Wollenden, den weniger Wollenden
    und auch dem Trainer.


    Findest du hier eine Lösung, wird auch dein Training anders aussehen.

    @Uwe


    Ich beschönige gar nichts, und schreibe auch Negatives nicht schön. Mir geht es einmal um die Relativierung und zum anderen um zuviel Verallgemeinerung.


    Jeden Monat werden im Rheinland Spieler oder auch Trainer mit einem Fair-Play-Preis geehrt.
    Schon mal was darüber gelesen?


    von 10 Mannschaften, hatte ich auch immer so eine dabei, wo nicht gut Kirschen zu essen war, und eine Eskalierungsgefahr
    immer bestand. Soll ich nun die eine Mannschaft als Sinnbild für den Fussball nehmen, oder mir die anderen 9 als Vorbild nehmen?



    Ist dir bekannt, dass der Bayerische Fussballverband eine Besonderheit hat, die anderweitig nicht so gegeben ist.?
    In Bayern kommt jeder Vorfall mit Sonderbericht vors Sportgericht, während anderswo schon viele Fälle, duch den
    Staffelleiter abgehandelt werden. (keine Ahnung, ob das vor 10 Jahren auch schon der Fall war)


    wie gesagt Zahlen. nicht umsonst hat der DFB genauere Untersuchungen eingeleitet.


    Dass die Zunahme bei Sportgerichtsverhandlungen gestiegen sind, hat auch eine Ursache darin, dass man in den letzten Jahren
    bedeutend sensibler (was ich begrüsse), manchmal auch empfindlicher bei gewissen Vorfällen geworden ist.


    unsere Gesellschaft hat sich in bestimmten Bereichen verändert, und mach nun halt mal auch nicht vor dem Fussball halt.


    Und dass sich der Fussball da nun negativer wie die Gesellschaft entwickelt hat, bezweifle ich, ich seh da eher doch positivere
    Einflussnahme,. Klar, dass es noch besser sein könnte.


    Du hast meinen Beiträgen nicht entnommen, dass ich etwas aus Positivem ableiten möchte?


    Stimmt ja nun wohl nicht.


    Ich habe aufgefordert von postiven Spielen zu berichten, mit evtl. Begründungen, warum dies aus betreffender Sicht wohl gewesen
    ist, und man da was übernehmen kann.


    Negative Berichte müssenn sein, um aufzuzeigen, wie es nicht sein soll. Positive Berrichte zeigen aber auf, dass es auch anders geht, und es geht in der Relation überwiegend anders geht und sich nach denen ausrichten kann.


    Geht jedoch eine Berichterstattung nur in eine Richtung, hat das für mich einen manipulativen Beisgeschmack.


    Ich verschliesse garantiert nicht die Augen, könnte auch locker mitproblematisieren, setzte da aber ganz bewusst einen
    positven Gegenpol, es ist nämlich nicht alles und überall schlecht. Es liesse sich garantier mehr über Positves berichten
    als umgekehrt.

    @Uwe


    genau das was du beschrieben hast,wollte ichmal verdeutliche. Zahlen allein sagen wenig aus.


    man kann sie nämlich so auslegen,oder so.


    genauso wie Ralf aus den Antworten hier schliesst, dass das eher Normalität ist.


    siebener hat das bei sich bestätigt.


    ich habe konkrete Zahlen genannt, die im E-Bereich gravierend unterschiedlich sind 1 zu 8
    fak spricht von einem positiveren Eindruck
    vagabund ist nichts Negatives bekannt in seiner Region


    alle anderen Beiträge geben keine konkrete Aussage, wie es bei Ihnen aussieht.


    wie kann man da zum Schluss kommen, dass die Zahlen als normal angesehen werden?


    8 Spielabbrüche in der E-Jugend in einem Kreisverband sind nicht Normalfall, zumindest nich in allen Gebieten in Deutschland.



    Vielerorts ist es sicherlich schlimm, auch für mich zu schlimm. Aber ich stimme Karl zu, früher war es noch schlimmer.


    Heute ein Vorfall im tiefsten Bayern, das Dorfblatt greift den Fall auf, morgen ist der Fall in ganz Deutschland bekannt,
    natürlich auch im Forum direkt vermeldet


    Hat jemand schon mal jemals gelesen, dass in einem Kreisverband am Wochenende so 1000 Spiele stattgefunden haben, und es keine nennenswerte Vorfälle gab? Gibts wahrscheinlich auch nicht allzuoft, aber wenn, geschrieben hat da noch nie jemand.


    Ich will absolut nichts beschönigen, aber immr nur auf dem Negativen rumhacken bringst ja wohl auch nicht.


    Schon mal jemand auf die Idee gekommen, stattdessen zu betrachten, wo es anders läuft, warum es dort anders läuft, ob man da einiges übernenehmen kann, damit dies auch vielleicht anderswo so angewendet werden kann. .


    Warum manches Verhalten der Elternschaft zu Exzessen führt, weiss praktisch jeder, wird ja auch ausführlich diskutier.


    Mal überlegt, ob es nicht vielleicht nützlich wär, wenn hier mal geschildert würde, dass sein Spiel am Samstag bestens
    von statten ging, und warum das so war.


    Könnte man vielleicht übernehmenmen.


    Am Positiven orientieren und davon lernen. Für mich bringt das mehr, als immer nur das Negative anprangern.


    Und das Positive überwiegt ja wohl deutlich.

    ich glaube die Zahlen ja auch.


    Nur macht es einen Unterschied, ob es 289 Feldverweise in 2000 oder in 5000 oder in 10000 Spielen gab.

    da die Frage ja unbeantwortet blieb, kann man nur Vermutungen ansellen, also nehme ich 10.000 Spiele an.


    da stellt sich dann die Frage ob 289 Rote Karten in 10.000 Spielen mit je 15 Spielern, also insgesamt 150.000 Möglichkeiten, einem Sport mit Tempo und ständigem Körperkontakt und einer Menge an Spielern, die Probleme mit der richtigen Kontrolle ihres Körpers
    haben, viel oder wenig ist.


    Sie müssten nicht sein, ohne Zweifel, aber wirklich soviel dass man das als Erschreckend ansehen muss.
    Ich weiss nicht.

    Auskunft der hiesigen Spruchkammer in unserem Kreis. FV Rheinland, Kreis Trier-Saarburg


    im letzten Spieljahr 2 Verhandlungen vor der Spruchkammer in E und F, einer davon in der F-FPL.
    so in etwa auch in den letzten Jahren.


    die Zahl er Roten Karten sagt eigendlich wenig aus.


    Erstens fehlt da die Bezugsgrösse, und zweiten sagt allein die Zahl der Roten Karten wenig aus über die Unfairniss der Spiele.


    zieht man nämlich die Roten Karten, wegen Meckerns, absichtliches Handspiel, Trikotfestahlten als letzter Mann
    und noch anderes ab und kommt dann zu den Roten Fouls für grobes unsportliches Verhalten (nenn das die bösen Fouls)
    und stellt dann diese Zahl in Bezug zu der Gesamtspielzahl kommt es zu einer aussagefähigen Grösse. die fehlt hier aber.


    in den letzten 2 Jahren habe ich jedes Spiel unserer Mannschaft gesehen, insgesamt 4 Rote Karten, davon jedoch kein einziges
    wegen einm groben Foul. je 2 von uns und 2 beim Gegner


    ich schliesse mich der Meinung von fak an. Auch beobachte ein deutlich fairers Verhalten in B und A, Jugend, jedoch mit der gleichen Einschränkung bei immer wieder auffallenden Vereinen.


    fak kommt ja auch aus dem FV Rheinland, wenn auch aus einer ganz anderen Ecke wie ich.


    Irgendwie seltsam, dass bei uns andere Umstände vorherrschen sollen.
    Vielleicht sind sie hier auch abgestumpfter.

    Es läßt sich aus der Ferne schwer sagen, woran es hauptsächlich liegt, dass deine Jungs nicht deinen Erwartungen entsprechen. Die Bandbreite der Ursachen kann von zu leichten oder zu schweren Übungen bis zu falschen Leistungserwartungen des Trainers gehen! Meistens hat`s sogar mehrere Ursachen.


    Damit du rasch ein Feedback bekommst, würde ich ganz einfach einen erfahrenen Trainerkollegen oder euren Jugendleiter bitten, dir beim Training über die Schultern zu schauen und so deine Fragen direkt vor Ort zu klären.


    schliesse mich dem an, denn da lässt sich von Aussen viel über Ursachen spekulieren. So wie du es beschreibst ist es nicht der Normalfall in einer B-Jugend.
    frag mal einen Aussenstehenden, der dein Training beobachtet. Muss gar nicht unbedingt, wenn auch besser, ein Trainer sein.


    eine Frage: wie lange hatte die Mannschaft eigendlich Pause, also traingsfreie Zeit?

    erschienen mir Tipps zur Optimierung nützlich. Schließlich geht es ja auch beim Trainer darum, aus dieser Situation etwas zu lernen.

    obwohl ich jetzt keinen direkten Zusammenhag zum Training sehe, weil dagegen ein Einzelfall und schon länger Trainer in der Mannschaft gegeben ist, sehe ich deine Tips als ein grundsätzlich Gutes an.


    Hat der Junge kein Recht, einfach mal schlecht drauf zu sein? Einfach mal den Kragen platzen lassen und sich damit abreagieren und dann nachher wieder integrieren?
    Anscheinend gab es ja ein Gespräch auf vernünftigem Niveau. Keinerlei Vorwürfe inbeiden Richtungen. Sache geklärt und gut ist.

    Hat er ! Und ganz offensichtlich ist der Vorfall zur Zufriedenheit beider Seiten vernünftig bearbeit worde.


    deshalb auch von mir ein gut so und damit hat es sich für beide.

    Ganz ehrlich: von so einem Verein wie bei euch habe ich noch nie etwas gehört!


    @TW


    das ist wohl dein Problem bei einigen Diskussionen hier. so wie siebener es beschreibt ist zumindest in die Richtung gehend
    vielerorts bei den Dorfvereinen anzutreffen.Ich kenne viele Vereine so, wenn auch nicht immer in der grassen Form.


    Und das was du über A-Jugend beschreibst ist hier eher das Gegenteil die Regel..


    mein Heimatverein, Verbandsligist hat ein Durchschnittsalter von unter 22 Jahren. fast auschliesslich Jungs aus dem eigenen Verein
    oder kleineren Nachbarvereinen.


    im Verein meines jüngstens Sohnes wurden in den letzten 3 Jahren über 15 Jungs in den Aktivenbereich fest integriert, die aus der A-Jugend kamen.


    Der finanzielle Engpass vieler Vereine, und die müssen um jede Mark kämpfen, hat nämlich auch einen Riesenvorteil.


    das Bedienen auswärtiger Spieler ist nicht mehr finanzierbar, womit man zwangsläufig auf die eigene Jugend angewiesen ist.


    Ist doch wie bei dem ein und anderen Bundesligisten, ist das Geld für Verpflichtungen nicht da, heisst es plöztkich, dass man die eigenen Jungs fördern will und auf diese baut. den Weg gehen inzwischen viele Dorfvereine.


    @TW


    ich habe keine 5 Autos, bin aber mit der Familie in 5 Vereinen, die alle Ausbilden wie ein Fussballverein, alle mit
    Ehrenamtlichen arbeiten, die sicherlich auch auf eine Auwandsentschädigung Anspruch haben, alle nicht in Geld schwimmen.


    Alle Vereine haben den gleichen Anspruch wie ein Fussballverein, wohl auch die gleichen Rechte, einige jedoch nicht die öffentliche Förderung wie der Fussball.


    erhöht der Fussbalverein nun um 20€, haben diese Vereine die gleichen Argumentationen.


    das sind dann für mich 1.200 € im Jahr Mehrbeitrag, zusätzlich zu den bisherigen 500,-- €


    ich hab das Geld dazu nicht. Scheine vom sozialamt krieg ich aber auch keine.


    bleibt es also bei meiner Kündigung.


    aber ich will keinen abhalten, fordere sogar stattdessen jeden auf in seinem Verein einen schriftlichen Antrag auf Beitragserhöhung
    zu stellen. Dieses Recht hat jedes Vereinsmitglied und ist ausdrücklich im Vereinsrecht niedergeschrieben.


    Und wer sich im Verein nicht traut, solls bei seiner Mannschaft machen.


    Ich verstehs nicht. Wenn ich von etwas überzeugt war, hab ichs versucht. Manchmal mit Erfolg, manchmal auch nicht.


    Deshalb versteh ich es einfach nicht, dass die, die dies permanent einforden, für sich als eine wichtige Sache erkennen ,
    einfach nicht tun.


    Erklär mich doch mal einer, warum ihr es nicht macht.