Beiträge von guenter

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    Micha


    versuche deine Fragen hier zu beantworten, da das Kernthema für mich vom Ursprungsgedanken her vorläufig abgeschlossen ist.


    Wollte ja beschreiben, wie aus 2 Mannschaften mit 26 Spielern ein Kader zusammenwächst, oder auch nicht.


    zu deiner mannschaftstaktischen Frage:


    Ich selbst bin davon überzeugt, dass sowohl in der B und noch stärker in der A, der mannschaftstatkische Bereich eine
    starke Rolle spielen sollte. Sehe da auch im unteren Bereich in B und A-Jugend teilweise sehr gute Ansätze, einige Mannschaften gar eindeutig bessere wie bei vergleichbaren Aktivenmannschaften.


    die Mannschaft ist insgesamt gut besetz, jedoch stark abhängig von einem starken Offensivspieler.
    ist sie komplett und spielt sie ihr Spiel hat sie durchaus klassenhöheres Niveau. Problem in der Vergangenheit war halt die zu dünne Spielerdecke (13)


    zu den taktischen Fehlern und Gegenmassnahmen muss ich etwas ausholen.


    bisher


    die alter Mannschaft meines Sohnes ist insgesamt sehr gut ausgebildet, spielt schon seit einigen Jahren mit einer sehr guten
    Viererkette, etwas tieferstehend, somit mehr Platz für die Mittelfeldspieler über die dann das Spiel überwiegend aufgebaut wird.
    Lange Bälle werden seltener gespielt, und wenn dann nicht einfach nach vorne geschlagen sondern schon genauere Pässe.
    vorne hat man nun einen Spieler, fast immer anspielbar und der die Spiele mit seinen Toren entscheidet. zusätzlich noch eine 2. Spitze, die rustikaler vornerein ging. eigendlich eine gute Ergänzung. Grundformation war praktisch 4:4:2
    Nachteil ist, dass dass die beiden offensiven Aussen schwächer sind, wenig Zug Richtung Tor haben, und sich für mich allzuweit nach hinten fallen lassen.


    jetzt:


    in der Viererkette kam nun ein neuer Aussenverteidiger dazu, der die Kette nicht versteht, auch kein Typ dafür ist (statt Zuspiel
    wird der Ball einfach nach vorne befördert). somit zeigt eine bisher gute Kette starke Schwachpunkte.


    der neue Trainer steht nun auf absolutes Pressing im Mittelfeld, lässt dafür auch die Abwehrkette weit aufrücken.
    da nun die beiden Aussenoffensiven sich sehr weit zurückziehen gibt es nun praktisch ein 6er Mittelfeld.


    In diesem Spiel liess nun der Gegner unserer Kette den Spielraum sich die Bälle zuzuschieben, indem sich die Stürmer etwas zurückzogen. Im somit zahlenmässig überlasteten Mittelfeld fanden nun die Abwehrspieler nicht mehr ihre gewohnten
    Anspielpartner und suchten ständig verwzweifelt Anspielstationen. Fehlpässe und Ballverluste waren die Folge.


    das vorgesehen Pressing war gar nicht möglich, da der Gegener direkt bei Ballgewinn mit langen Pässen operierte und die sehr hoch stehende Kette von schnellen gegnerischen Stürmer überlaufen wurde.


    im offensiven Zentrum stand nun der starke Stürmer, der von einem guten Manndecker konsequent gedeckt wurde, zusätzlich abgesichert durch 2 dicht stehende Innenverteidiger, da ja von aussen keine Gefahr drohte.


    Nicht nachvollziehen kann ich die Aussage, dass dieser Stürmer sich auch immer zum Mittelfeld hin anbieten sollte.


    Nach 20 Minuten wurde nun ein Spieler eingewechselt, von Haus aus Aussenstürmer, der in die Sturmspitze gehen sollte, und besagter Stürmer sich noch weiter zurückziehen sollte?


    ich vermute, so ganz klar konnte mein Sohn es mir auch nicht sagen, dass ein 4:2:3:1 angedacht war, sah aber für mich wie
    ein 4:6:1 aus.


    Nun kam noch dazu, dass der spielstärkste und dynamischste Mittelfeldspieler auf Linksaussen gestellt wurde, dort aber praktisch wie ein Mittelfeldspieler fungierte und seiner eigendlichen Stärke beraubt wurde. Auf seiner Position spielte ein mir weniger bekannter Spieler, aber mit welcher Aufgabe, wurde mir nie bewusst, halt einfach schwach.


    Wie hätte ich nun reagiert?


    Abwehrkette spielt grundsätzlich 10 -15 m tiefer. 1 Sechser (geeigneter spielstarker Typ war in der Mannschaft)
    2 zentrale Stümer auf Höhe der gegnerichen Innenverteidung beordert. in etwa 4:1:3:2


    wären bessere Aussenstürmer in der Mannschaft, hätte ich diese weit nach vorne beordert und mit einer hängenden Spitze
    gespielt. in etwa 4 : 3 :: 1 : 2.



    somit hätte die Mannschaft wieder die Möglichkeit gehabt, ihr Spiel wie gewohnt von hinten sauber aufzubauen, was sie auch kann.


    die Konter und langen Bälle des Gegners wären wirkungslos geblieben.



    das Spiel war eigendlich etwas ausgeglichen, die Tore fielen halt durch die beschriebene Spielweise, wobei jedoch noch einige gute Torchancen vermasselt wurden. der hohe Spielstand kam zustande, als 2 Leistungsträger (Innenverteidiger und Stürmer) verletzt ausfielen. Von beiden ist die Mannschaft auch stark abhängig.


    Micha


    hoffentlich etwas nachvollziehbar


    für mich war dieses Spiel meiner eigenen Phylosphie der Taktik.


    ich brauche auf meine Mannschaft abgestimmtes System, nicht eines, das ich am liebsten spielen möchte.


    Für mich ist dann auch nicht das System, das entscheidende, sondern wie es gespielt wird.


    Durch leichte Veränderungen, sollte auch ein gewähltes System, ohne allzugrosse Umstellungen eine veränderte Spielweise ermöglichen. Erforderlich durch die Spielweise des Gegners, aber auch bei eigenen aus- und Einwechselungen.


    Sehe da leider immer wieder Trainer, die da sehr unflexibel sind.



    So nebenbei:


    bei dem Testspielsieg gegen den Klassenhöheren, wurde aus einem einzigen Satz zu meinem Sohn in einer Trinkpause
    durch eine geringfügige aber entscheidende veränderte Spielweise bei ihm, aus einem Rückstand ein verdienter Sieg.


    Ich hab mir zwar absolute Zurückhaltung beordert, aber macnhmal gibts doch einen kleinen Hinweis zu ihm, entscheidet aber immer noch selbst, ob er das umsetzt oder nicht. Im besagten Spiel kam nur die kurze Rückmeldung, dass er es auch schon gescheckt hat.


    Ansage war: Gegner spielt Linie, such die Schnittstelle, mit Abseitsgefahr. zuvor hatte er sich wie vom Trainer gefordert
    immer ins Mittelfeld zum Anspiel fallen gelassen.


    Man kann jetzt behaupten, dass der Spieler sich an die Anweisungen seines Trainers zu halten halt. Stimmt auch grundsätzlich.


    Aber ein guter Spieler sollte auch erkennen, wenn sich im Spiel eine andere Situation als geplant ergibt, und dann entsprechend
    selbständig handeln.


    Haben wir als aktive Spieler auch immer wieder mal hin und wieder gemacht. Wurde dann sogar vom Trainer so für gut befunden.
    Dafür sollte man aber schon ein gewisses Standing innerhalb der Mannschaft und gegenüber Trainer haben, wird nicht bei jedem akzeptiert.

    Karl


    ein Trainer sollte, für mich gar ein muss, sich immer hinterfragen, auch dann wenn es gut läuft, sonst kann er schnell in einen falschen Trott verfallen.


    Aber im konkreten Fall sollte man sich schon mal genauer anschauen, wie das Verhalten des Jungen beschrieben wird.
    Auch gleiches Verhalten bei einem anderen Trainer spricht ja wohl Bände.


    Dass in dieser Truppe 9 Duckmäuser sind, und nur ein Junge erkannt hat, was falsch läuft, ist bei der Gesamtbeschreibung des Jungen nicht anzunehmen. Da verändert ein noch so gutes Training nichts.


    Natürlich können einige Aussagen von Jugendabteilung druchaus diskutiert werden.


    Aber sie haben mit der eigendlichen Problematik doch wenig zu tun.

    es geht weiter:


    Urlaub, Verletzungen haben die letzen 3 Wochen die Trainingsteilnahme beeinflusst.


    Jetzt zu Saisonbeginn kristallisiert sich heraus, dass der Spielerkader sich noch auf so 16,17 Spieler beläuft.
    der ein oder andere erscheint zwar mal im Training, einige sind noch gar nicht aufgetaucht.


    Auffällig dabei, dass von der alten Mannschaft meines Sohnes alle ohne Ausnahme zuverlässig zum Training erscheinen.
    In der Aufstellung gestern zum Saisonbeginn standen von ihnen 8 in der Anfangsaufstellung, bei der die Trainingsteilnahme
    berücksichtigt wurde.


    Um evtl. Vermutungen vorzubeugen: Lt. Aussage von Spielern, ist das Training interessant und abwechselungsreich (auch mit
    Videoanalyse) der Umgang der Trainer mit den Spielern ist durchaus in Ordnung. Selbst kann ich es nicht beurteilen, da ich kein Training gesehen habe.


    zu den Vorbereitungsspielen:


    starkes Spiel gegen einen 2 Klassen höher spielenden Gegner
    ohne die 2 dominierenden Spieler gegen die eigene starke B-Jugend verloren (dieses Spiel habe ich nicht gesehen)


    Pokalspiel gegen einen von mir gleichstark eingeschätzten Gegner (kenne diesen sehr gut) deutlich mit 1:7 verloren.


    in diesem Spiel wurde für mich sehr deutlich die taktischen Schwächen (für meine Ansprüche an einen A-Jugendtrainer gar
    Unvermögen) des Haupttrainers offensichtlich, für mich auch die Hauptursache der Niederlage.


    Dieser Trainer hat taktische Vorstellungen, die nicht zur Mannschaft passen, aber stur an ihnen festhält. Nicht in der Lage war,
    vielleicht auch nicht wollte, im Spiel taktisch erforderliche Massnahmen zu ergreifen, die für viele Aussenstehenden
    bereits nach 10 Minuten offensichtlich waren.


    durch stures Festahalten am eigenen taktischen Konzept, wurde alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann.
    Für mich ein deutlicher Beleg, dass theoretisch taktische Vorstellungen von Trainern nicht immer mit der Realität auf dem Platz was zu tun haben.


    der als Co funktionierende Trainer der alten Mannschaft meines Sohnes war in diesem Spiel nicht anwesend. hält sich auch ganz bewusst etwas im Hintergrund (halt Problematik einer neuen Spielgemeinschaft)


    Spieler natürlich unzufrieden und sprachen auch die Problematik in der Spielersitzung an, wobei sich dieser Co auch hinter
    sie stellte.


    Die beiden anderen Trainer sehen aber eher bei den Spielern die Ursache für die hohe Niederlage (also wenig einsichtig)


    Gestern nun 1. Punktspiel, das 5:0 gegen einen jedoch schwächeren Gegner gewonnen wurde.
    Haupttrainer nicht anwesend. Alter Trainer unserer Mannschaft übernahm mit seiner ruhigen Art immer mehr die Führung.
    (spielt so wie ihr es gewohnt seit, so zu seinen Leistungsträgern). in der Halbzeit führte er die Ansprache.



    bisheriges persönliches Resümee:


    wie von mir erwartet hat sich der Spielerkader von 26 auf maximal 18 Spieler reduziert (normale Folge einer Spielgemeinschaft)
    alle Spieler der alten Mannschaft meines Sohnes werden sich aufgrund ihrer Einstellung aber auch technisch besseren
    Vorraussetzungen durchsetzen.


    Konfliktstoff birgt die Trainerkonstellation. Der eigendliche Ansprechpartner für die Jungs ist jetzt eigendlich schon der Co.
    Da dieser sich jedoch zurückhält besteht die Gefahr dass die Jungs mit 2 Ansagen ins Spiel gehen.


    die Frage ist, inwieweit der Haupttrainer dies erkennt und darauf reagiert.


    aufgrund der jetztigen Mannschaftzusammenstellung müsste für mich eine Korrektur bei der Trainerkonstellation erfolgen.


    Ich halte alle 3 Trainer für sehr engagiert, auch in der Trainingsgestaltung für kompetent, kommen auch alle 3 bei den Jungs gut an.
    Das Problem das ich derzeit sehe, ist die theoretische Taktikvorstellung des Haupttrainers, was jedoch wohl keine Seltenheit ist.
    Auch habe ich das Gefühl, dass der ein und andere Spieler auf Positionen geschoben werden, um anderen Spielern Platz
    zu machen (bisheriger zentraler guter Mittelfeldspieler auf die Aussenposition, damit ein anderer dessen bisherige Postion besetzt,
    jedoch deutlich schwächer, was sich auf auf das ganze Mannschaftsspiel auswirkt. das jedoch jetzt mein ganz persönlicher Eindruck..

    @raicon beschreibt ja klar, dass das Verhalten dieses Jungen nicht auf das Training bezogen ist, sondern insgesamt sein persönliches
    unsoziales Verhalten ist.


    Schliesse mich denen an, die hier ein ganz klares konsequentes Durchgreifen empfehlen, auch mit der Gefahr, dass bei diesem
    dünnen Spielerkader ein Spieler verlorengeht.
    Es handelt sich nicht mehr um einen F-Ling, sondern um einen voll pupertierenden C-Jugendlichenlichen, dem offensichtlichtlich noch keine Grenzen gesetz twurden (Schule , Elternhaus).


    Ich glaub auch nicht, dass hier ein Gespräch mit den Eltern was bringt, da dort ja offensichtlich die Ursache für seine Persönlichkeit liegt.


    den Vorschlag von flyer bezüglich mit einem 1:1 mit dem Trainer sein eigenes Können zu demonstrieren, kann ein Weg sein,
    aber auch einer, der voll nach hinten losgehen kann. Mancher Trainer wird da nämlich ganz dumm darstehen, wenn er selbst vorgeführt wird. Ist ja wohl nicht immer der Fall, dass der Trainer fussballerisch besser ist, als sein Spieler.


    Ich selbst würde diesem Jungen vor versammelter Mannschaft eine ganz klare Ansprache halten, klare Konsequenzen
    ansagen, und diese dann auch direkt und knallhart durchziehen, verbunden mit meiner Aussage, dass er bei verändertem Verhalten
    jederzeit wieder auftauchen kann, und dann auch gern gesehen würde.


    war mal interessant die Entwicklung eines Beitrages nicht mitzugestalten, sondern als Ganzes zu lesen.


    Klar stellen sich bei Schwierigkeiten immer Fragen, nach Trainingsinhalten usw.


    wenn aber 9 von 10 Kindern offensichtlich zufrieden sind, das Trainig gut finden und die Übungen ordentlich mitmachen,
    stellt sich mir die Frage, ob es richtig ist sich mit Trainingsinhalten zu befassen, oder es nicht doch der bessere Wege ist, so wie
    soccerbook das Thema anzugehen.


    Nicht 9 sondern 1 Kind hat ein Problem, also befasse ich mich mit dem Kind, da dort die Ursachen für sein Verhalten liegen,
    und nicht am Trainer oder seinen Konzepten.


    Natürlich darf man sich da als Trainer keine Frist setzen (14 Tage, sonst ist er aus der Mannschaft)


    Um eine Veränderung zu erreichen, muss man die Hintergründe für sein Verhaltenkennen, das aber durchaus einer gesissen Zeit
    erfordert. die sollte sich ein Trainer schon nehmen.


    Diese Hintergründe kann man erforschen, indem man im Training verschiedene dinge austestet. @Sockerbook hat da ein gutes
    Beispiel genannt.


    Fühlt der Junge sich überfordert, unterfordert, ist er ein Sturkopf, der seinen Willen durchsetzen will, eine Junge der keine Autorität
    akzeptiert, der sich grundsätzlich nichts sagen lassen will, weil er das im Elternhaus nicht kennengelernt hat, will er sich ständig hervortun, um die Aufmerksamkeit des Trainers auf sich zu ziehen, will oder muss er gar im Mittelpunkt stehen, weil er das sonst nicht erfährt?


    Einige Möglichkeiten nur, ich muss sie aber kennen, um vernünftig mit dem Jungen vorgehen zu können.


    Dazu habe ich im Training doch eine ganze Menge an Möglichkeiten, ohne dass der Trainingsbetrieb dabei gestört wird.


    Nicht immer, aber oft kann man hier einem Jungen helfen, die richtige Einstellung zu finden. Und findet er die, wird er dir
    ewig dankbar sein.


    Bei diesem Jungen muss angesetzt werden und nicht an seinem Umfeld.

    armes Trainerdeutschland!!!

    stimmt.


    @NF, lt. Registrierumsdatum bis du schon seit seit 2008 hier dabei, trainiertest von G bis D.


    und dann stelltst du folgende Fragen:


    die Formation 3-3. Wie lasst Ihr das spielen, wie sind Eure Vorgaben den einzelnen Spielern gegenüber - was gebt Ihr taktisch vor? Freu mich über viele Anregungen und muss aufgrund nicht vorhersehbare Dinge das morgen in Betracht ziehen, daher bitte ich um so viele Anregungen - Erfahrungen wie es geht - allerdings bis spätestens morgen Samstag um 11:50 das ich das noch kurz in meine Gedanken einfügen kann

    und dann wunderst du dich, dass keine Antworten kommen.


    schliesse mich voll den Beiträgen von flyer und personalityX an.

    Denn bei der buchhalterischen Prüfung wird doch gar nicht hinterfragt, ob die einzelnen Posten überhaupt und in dieser Höhe gerechtfertigst sind.


    genau das war aber bei uns im Verein der Fall. Dort wurden die Missverhältnisse gewisser Aufgabenschwerpunkte
    angesprochen. Mir ist schon klar, dass das nicht überall der Fall ist, und die rechtliche Seite allein das buchhalterische
    vorsieht.


    Du gehst aber davon aus, dass in allen Vereinen, das Geld überwiegend an der Jugend vorbei in die 1. Mannschaft fliesst.


    Gibt es, kenn ich auch, ist aber nicht überall der Fall, vor allem nicht bei vielen Dorfvereinen.


    Mach auch mal die Rechnung auf, dann wirst du feststellen, dass fast jede Jugendmannschaft mehr Geld verschlingt, als sie aus ihren Reihen aufbringt.


    Und dass die inaktiven Mitglieder, die ja im wesentlichen den Verein mitfinanzieren, nun mal die 1. Mannschaft, aber leider
    höchst selten eine F-Jugend, interessiert, können wir durchaus kritisieren, ist nun aber mal so.

    Vielen Dank, für eure Rückmeldungen! Was haltet ihr von der Turnieridee mit dem FUNino und den FPL-Regeln?


    wenn bei euch FPL gespielt wird, sehe ich das als ein Muss an, direkt daran gewöhnen, gar nicht erst anderes kennenlernen,
    sowohl bei den Kids, wie bei den Eltern, einen besseren Einstieg kann es doch gar nicht geben.


    Deine Vorstellungen decken sich viel mit meiner gemachten Vorgehensweise.


    ob nun mit oder ohne TW ist prinzipiell egal, ich würde jedoch beides ausprobieren, und nach Möglichkeit abwechselnd spielen.


    Noch eine wichtige Erfahrung: je mehr du die Eltern bei deinen Vorstellungen mitnehmen kannst, ihnen erklärst warum du was
    machst (sie wissen es nämlich nicht), desto einfacher wird es für dich in der Zukunft., weil sie mitziehen werden.



    Willst du deine Vorgehensweise beim Kreis durchdrücken gebe ich dir den dringenden Rat, dir das vom Saarl. Fussverband auszu
    drucken. Das mit dem Schiri dort, kannst du weglassen, ist eine Besonderheit dort, weil die offensichtlich noch Turniere mit
    neutralen Schiris besetzen können. gelten aber da auch die der FPL angepassten Regeln.



    stell dich aber organisatorische darauf ein, dass beim Ausrichten des Turniers eine Menge los sein wird.


    Regel das vorab mit dem Verein, dass die Einnahmen in die Mannschaftskasse fliessen, die wird dann gut gefüllt sein.
    Ein prima Nebeneffekt. dann ist auch die Tüte Harribo als Siegerpreis für jede Mannschaft kein Problem.

    @TW


    geh mit dir absolut konform, dass gerade Dorfvereine neue Wegen gehen müssen.


    hab da auch schon einiges geschildert, wie Vereinsoktoberfest, gemeinsame Saisonabschlussfete der Mannschaften und
    Mitglieder, auch weg vom reinen Fussballverein hin zum Mehrspartenverein.


    da kann man sicher noch wesentlich mehr tun.


    Nur, bei diesen Veranstaltungen kannst du keine Mitgliederversammlung abhalten, bei der Entscheidungen getroffen werden.


    bebachte auch seit Jahren, dass Spieler zu Vereinen wechseln, bei denen das Rundherum (Mannschaftsevents) stimmt.



    speziell im Jugendbereich wird da noch einiges liegengelassen.


    ich hatte einiges getan, würde heute diesen Bereich noch mehr berücksichtigen.



    Einsichtnahme in die Bücher sprichst du an.


    Ich war Kassenprüfer, zusammen mit einem Steuerberater, da wurde jeder einzelne Beleg geprüft.
    und Auffälligkeiten, wie z.B. besonders hohe Ausgaben in einem bestimmten Bereich, ind der Mitgliederversammlung angesprochen.


    und das ist die übliche Vorgehensweise. Und im Gegensatz zu vielen anderen Posten, wird bei den Kassenprüfern sehr wohl
    Wert eine sorgfältigere Auswahl getroffen.

    @TW


    vom hiesigen Fussballverein liegt meine Erfahrung 5 Jahre zurück.


    da gabs bei der Mitgliederversammlung für alle 2 Freigetränke und 2 Würste. obs noch sie ist, weiss ich nicht.
    hatte nicht den Eindruck, dass dafür mehr kamen.


    der Musikverein hat das vor kurzem auch versucht. ausser den 2,3 üblichen Freibiergesichter kamen da aber auch nicht mehr.


    einige Vereine legen ihre Mitgliederversammlung bewusst auf Tage, an denen sonst nichts los ist (z.B. Totensonntag)
    in der Hoffnung, dass da der ein und andere froh ist, zu Hause wegzukommen.



    gut besucht waren Versammlungen immer dann, wenn vorher bekannt war, dass 2 Kandidaten sich um den Posten des 1. Vorsitzenden bewarben (stritten). Das ist aber schon lange her, heute ist man froh, dass sich überhaupt jemand bereit erklärt.



    5 € Zuschuss der Gemeinde für einen Verein, sind bei 400 Mitglieder2000 €. das ist garantiert kein Druckmiitel, bei einem
    Gesamtetat von über 50.000 €




    die Frage nach dem Interesse und vor allem nach der Kompetenz der notwenidgen fussballerischen Gemeindevertreter
    möchte ich gar nicht stellen.

    immer wieder kommt ja das Argument, durch höhere Beiträge zu besseren Trainern, und somit zu einer besseren Ausbildung
    für Jugendliche zu bekommen.


    zu welchen Auswüchsen das auch führen kann zeigt aktueller Fall.


    B-Jugend, Regionalliga, Eltern zahlen zusätzlich zum Vereinsbeitrag mtl. 20,--€ fürs Trainergehalt.
    Folge: der Kader für die neue Saison beträgt 24 (!) Spieler. Ein Schelm, der den Hintergedanken hat, warum der Kader wohl so gross ist..


    Kann aber durchaus auch ein Argument dafür sein, dass diesen Jungs eine bessere Ausbildung wichtiger ist als ein
    regelmässiges Spielen.


    wie jetzt aber ein ständiger Trainerwechsel im älteren Jugendbereich dazu passt, erschliesst sich mir leider nicht.


    von 3 Trainern weiss ich, dass sie in den letzten 2 Jahren in den unterklassige Aktivenbereich gewechselt sind.
    Möglicherweise war die Bezahlung doch noch nicht hoch genug.


    Der Bericht letzte Woche in unserer Tageszeitung über die Jugendarbeit, Förderung der Ausbildung und die Ziele dieses Vereines war absolut top.


    Aber wie man entsprechende Zeitungsberichte lanciert ist ja wohl bekannt.

    TRST


    eine Mannschaft von Grund auf neu aufbauen ist eine dankenswerte Aufgabe. Du kannst die Weichen für die Zukunft dieser
    Altersstufe stellen.


    deine Vorstellungen finde ich grundsätzlich gut, trotzdem einige Gedankengänge.


    Gerade als Trainer mit deiner Vita besteht durchaus die Gefahr, dass du dich in dieser Altersstufe auch als Trainer siehst.


    da wirst du dich etwas umstellen müssen. Weniger fussallerisch, sondern allgemein sportliche Förderung sollten in dieser
    Altersgruppe im Vordergrund stehen.


    Altersmässig hatte ich die gleiche Konstellation wie du. hatte damit keine Probleme, da ich immer ein Co dabei hatte, was hier ja auch schon angesprochen wurde und als sehr wichtig ansehe.


    Du willst direkt alle 14 Tage mit einem Turnier starten.


    Hier bin ich anders vorgegangen und würde aus der gemachten Erfahrung wieder so vorgehen.


    In den ersten . 6 Monaten habe ich überhaupt keine Spiele gemacht. habe diese Zeit intensiv genutzt, um die Kids und vor allem
    ihre Eltern auf den Spielbetrieb einzustellen, und sie generell mit den Erfordernissen im Mannschaftssport Fussball vertraut zu
    machen. Hatte dann im Spielbetrieb von Beginn an Ruhe und faires Verhalten auf dem Platz.


    Spielbetrieb in Turnierform finde ich gut.


    Würde ich nochmals eine G übernehmen würde ich die Turnierform des Fussballverbandes Saarland übernhemen.
    4er Mannschaften, oder 4 plus 1.
    gerade bei einer heterogenen Truppe, wie du sie hast, kannst du da sehr flexibel vorgehen.


    Empfehle dir mal auf die betreffende Homepage zu gehen, ist dort sehr gut beschrieben.

    Da die Kommune vielerorts den Vereinssport durch finanzielle Zuwendungen unterstützt,


    @TW


    welche finanziellen Zuwendungen der Kommunen an die Vereine kennst du? bzw. sind bei euch üblich.



    bei 50% Sollerfüllung kämen keine beschlussfähigen Mitgliederversammlungen mehr zustande.



    mag ja mancherorts sein, aber ich habe noch an keiner Mitgliederversammlung teilgenommen (,und das waren viele), in der die Mehrheit von den aktiven Spielern gestellt wurde. die meisten von denen interessiert doch keine Mitgliederversammlung.


    ich würde es begrüssen wenn alle Aktiven und vor allem die im Jugendbereich Tätigen (da glänzen auch viele durch Abwesenheit)
    stärker vertreten wären.



    einmal im Jahr ruft bei uns der Bürgermeister die Vereinsvertreter ein.


    Thema: Abstimmung der einzelnen Vereinsveranstaltungen und Beteiligung am Karnaevalsumzug, evtl. Hallenbelegung, wenn sich die Vereine nicht einigen können.


    ansonsten steht kein Vereinsthema auf irgendeiner Gemeinderatssitzung.

    Zodiak


    was du da bei dir beschreibst, kommt ja gar nicht so selten vor.


    früher sagte man dazu, dass aus einem schlechten Stürmer immer noch ein guter Verteidiger wird.


    So kann man es heute wohl weniger sagen, jedoch die Umstellung eines offensiven Spielers zum defensiven
    fand ich auch nicht besonders schwierig, wenn, wie du sagst, der Spieler mitzieht.


    Umgekehrt kenn ich jedoch eigendlich nur ein grasses Beispiel: mich


    in allen Jugendmannschaften nur Verteidiger, jedoch kein besonders guter, ab dem Aktivenbereich dann ein durchaus
    passabler Stürmer (Rotation war zu meiner Jugendl eider ein Fremdwort).


    meine Frage an dich:


    hast du auch schon Abwehrspieler zu offensiven Spielern umgeformt?


    wenn nicht, oder weniger, worin du dann da ein Problem siehst, weil es ja insgesamt sehr selten vorkommt.


    ich sprech jetzt so ab B-Jugend, nicht darunter.

    @TW


    dort, wo 2 Mannschaften zusammentreffen, die von vernünftigen Trainern trainiert wurden, sehe ich absolut keine
    Probleme, selbst in älteren Jahrgängen ohne Schiri zu spielen. Kenne das auch von Auswahlmannschften und auch aus eigenen
    Freundschaftsspielen.


    die Sprüche von Aussen kenn ich auch.


    und, wenn du genau gelesen hättest, hättest du festgestellt, dass ich nicht vorrangig die Verantwortung dem Schiri zuschiebe,
    sondern eindeutig auf die Verantwortung des Trainers hingewiesen habe.


    ein guter Trainer hat nicht nur seine Mannschaft, sondern auch die Elternschaft im Griff, er lebt nämlich das Verhalten vor.


    Leider ist das aber nicht die Regel. Und ich habe schon des öfteren mitbekommen, dass Trainer ihre Spieler aufforderten sofort beim Aus sich den Ball zu schnappen, egal wer eigendlich Einwurf hat, sich als von gewissem fairen Verhalten der anderen Mannschaft sich so einen Vorteil verschaffen wollen.


    Dürfte nicht sein, ist aber leider oft so.


    Zu einem guten Spielverlauf gehören halt immer noch 2 Seiten. und wenn die eine nicht mitspielt, stehst halt dumm da.