@Rober
habe jetzt ein Bild.
Es scheint also nicht so zu sein, dass dein Sohn mit einem veränderten anspruch in der D sich selbst unter Druck setzt.
Wäre dem so, könntest du nämlich bei deinem sohn ansetzen, mit Druck umzugehen.
Ich sehe das geschilderte auch weniger als Druck an, sonden an echt unzufriedenen Bedingungen, mit denen ja nicht nur er unzufrieden ist.
Dieser Trainer scheint auch beratungsresistent zu sein (ganz schlimmes Verhalten von Trainern), wenn er selbst aus Gesprächen mit dir, ebenfallss einem Trainer und nicht irgendeinem Elternteil keine Lehren zieht.
Ich bin ja Gegner davon, direkt bei auftauchenden Schwierigkeiten an einen Vereinswechsel zu denken.
Hier ist es aber offensichtlich angeraten. Gerade weil er auch in diesem anderen Verein bereits Freunde vorfindet.
Ob ein weiterspielen bis zum Wechsel sinnvoll ist, mag dahingestellt sein.
Unzufriedene Spieler, mit Bauchweh ins Training zu gehen, verlieren noch mehr die Lust am Fussball, und können auch keine Leistungsweiterentwicklung bewirken.
Besprech mit deinem Sohn, das Für und Wider, und lass ihn dann entscheiden, und steh hinter seiner entscheidung.
Eine längere Pause kann man durchaus auch positiv nutzen.
Kann aber durchaus sein, dass wenn er sich fürs sofortige Aufhören entscheided, ein Signal setzt und andere unzufriedene
Jungs nachziehen, und der Trainer bis zur Winterpause weg ist.
So wie geschrieben, ist Handeln angesagt. Mit Ärger muss man umgehen lernen, auch der Umgang mit der ein oder anderen Gegebenheit, die einem nicht ganz so passen, aber bei einer grundsätzlichen Unzufriedenheit, bei der keine Änderung in Aussicht
ist bringt ein Weitermachen auf der Art nur Frust.
Dann geh besser mit deinem Sohn nur ins Training bei einem eventuellen Verein.
Eigene Erfahrung:
Mein Sohn nach Vereinswechsel 3 Monate gesperrt, liess kein einziges Training aus. ohne Spiel hats mir einiges ausgemacht, lt, seiner Aussage war das für ihn gar nicht so schlimm.
Nebeneffekt war auch, dass diese Einstellung ihm im neuen Verein viel Sympathie brachte, und die ganze Mannschaft und auch Elternschaft sich mit ihm auf sein erstes Spiel freuten.
Nochmals, lass aber deinen Sohn entscheiden.
