Beiträge von guenter

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    @Rober


    habe jetzt ein Bild.


    Es scheint also nicht so zu sein, dass dein Sohn mit einem veränderten anspruch in der D sich selbst unter Druck setzt.
    Wäre dem so, könntest du nämlich bei deinem sohn ansetzen, mit Druck umzugehen.


    Ich sehe das geschilderte auch weniger als Druck an, sonden an echt unzufriedenen Bedingungen, mit denen ja nicht nur er unzufrieden ist.


    Dieser Trainer scheint auch beratungsresistent zu sein (ganz schlimmes Verhalten von Trainern), wenn er selbst aus Gesprächen mit dir, ebenfallss einem Trainer und nicht irgendeinem Elternteil keine Lehren zieht.


    Ich bin ja Gegner davon, direkt bei auftauchenden Schwierigkeiten an einen Vereinswechsel zu denken.


    Hier ist es aber offensichtlich angeraten. Gerade weil er auch in diesem anderen Verein bereits Freunde vorfindet.


    Ob ein weiterspielen bis zum Wechsel sinnvoll ist, mag dahingestellt sein.


    Unzufriedene Spieler, mit Bauchweh ins Training zu gehen, verlieren noch mehr die Lust am Fussball, und können auch keine Leistungsweiterentwicklung bewirken.


    Besprech mit deinem Sohn, das Für und Wider, und lass ihn dann entscheiden, und steh hinter seiner entscheidung.


    Eine längere Pause kann man durchaus auch positiv nutzen.


    Kann aber durchaus sein, dass wenn er sich fürs sofortige Aufhören entscheided, ein Signal setzt und andere unzufriedene
    Jungs nachziehen, und der Trainer bis zur Winterpause weg ist.


    So wie geschrieben, ist Handeln angesagt. Mit Ärger muss man umgehen lernen, auch der Umgang mit der ein oder anderen Gegebenheit, die einem nicht ganz so passen, aber bei einer grundsätzlichen Unzufriedenheit, bei der keine Änderung in Aussicht
    ist bringt ein Weitermachen auf der Art nur Frust.


    Dann geh besser mit deinem Sohn nur ins Training bei einem eventuellen Verein.


    Eigene Erfahrung:


    Mein Sohn nach Vereinswechsel 3 Monate gesperrt, liess kein einziges Training aus. ohne Spiel hats mir einiges ausgemacht, lt, seiner Aussage war das für ihn gar nicht so schlimm.
    Nebeneffekt war auch, dass diese Einstellung ihm im neuen Verein viel Sympathie brachte, und die ganze Mannschaft und auch Elternschaft sich mit ihm auf sein erstes Spiel freuten.


    Nochmals, lass aber deinen Sohn entscheiden.

    Wenn du das schon vor Jahren so praktiziert hast

    erstmals 1978 bei einer A-Jugend. wo dann auch das Entscheidungsspiel deutlich gewonnen wurde.


    Damals gab es den Heddergott (oh Gott, oh Gott), sonst kaum eine Informationsquelle, da musste man selbst auf Ideen kommen, wenn man nicht nach Vorkriegsmodellen trainieren wollte.


    Und ich hab vieles ausprobiert, war immer auf der Suche, was zur Folge hatte, dass auch viele Flops dabei waren.


    Noch früher, war ich auch einer der ersten Trainer, die Spieler eingewechselt hatten, ohne dass einer verletzt war, und auch
    Positionswechsel vorgenommen habe.


    ich habe damals schon gelegendlich mit einem zurückgezogenen Mittelstürmer gespielt. Als Aktiver selbst auch so gespielt. Heute würde man das dann schwimmenden Mittelstürmer nennen. Ist vieles gar nicht so neu.


    Begriffe wie Rotation, Mentales oder die Hintergründe, warum manches sinnvoll ist, waren einem damals nicht bekannt.
    Einziges Beurteilungskriterium war: kommt an oder kommt nicht an.


    Mein Vorteil war, dass ich beruflich viel auf Lehrgängen war, und erkannt habe, dass man einiges was dort doziert wurde, auch entsprechend abgeändert beim Fussball anwenden kann.Über den Tellerand schauen, was in anderen Sportarten abgeht
    wird ja heute gefordert. Für mich war das damals schon, wenn auch im geringen Umfang gegeben.


    Mein Motto war immer: Nicht in der Vergangenheit leben, aber aus der Vergangenheit lernen, mit dem Wissen, dass
    die heutige Gegenwart aber morgen auch schon zur Vergangenheit zählt.

    Z.B. Gedankenreisen-Übung zur Entspannung und Fokussierung auf Positives.


    @Open


    du fragst dich, ob du dafür die Zeit immer aufwenden kannst.


    Weiss nicht, was im Buch empfohlen wird, kann mir aber vorstellen, dass das nicht unbedingt regelmässig zum Training gehören muss. Gerade wenn es nur gelegendlich durchgeführt wird, erfolgt wohl eine grössere Wirkung, als bei ständigen
    Wiederholungen.


    In besonderen Situatione habe ich es auch angewendet.


    bei allgemeiner Unruhe in der Truppe, habe ich hin und wieder das Training unterbrochen, hinsetzen lassen, Augen schliessen ,
    Ruhe angesagt, und jeder sollte für sich überlegen wie ein gutes Training aussehen könnte, und was er dafür tun könnte.
    da genügten 2 Minuten.


    Vor einem Entscheidungsspiel hab ich das bei einer E und bei einer A-Jugend durchgezogen.
    absolute Stille in der Kabine, Augen zu, und jeder sollte sich vorstellen, was es für ihn bedeutet wenn wir das Spiel gewinnen, wie er sich danach fühlen wird, und was er dazu beisteuern kann.


    ich habe es relativ selten angewendet, sollte was besonderes sein, das jeweilige Ergebnis war deutlich positiv.


    Wie es bei häufiger Anwendung ist, habe ich leider keine Ahnung.


    ähnlich gelagertes habe ich auch mal ausprobiert. Eine allen bekannte Landstrasse, mit Steigerungen und Gefälle, sowie Ebenen
    wurden im Skipping gelaufen (das ist Laufen auf der Stelle). mit geschlossenen Augen.
    Ich gab immer nur an, wo wir uns immer befanden. Ich habe dann eine erstaunlich Beobachtung gemacht:
    Je nach Strassenverlauf, ob steiler Anstieg, Ebene oder Gefälle, veränderte sich das Skipping, ohne dass ich das vorgab.


    Obwohl nur auf der Stelle gelaufen wurde, veränderte die gedanklich Vorstellung das Laufen.


    einfache, praktische Beispiele. Kann mir gut vorstellen dass das Buch da tiefer geht und die Hintergründe aufzeigt.


    die Macht der Gedanken ist stark, sowohl negativ wie positiv. Kann man doch nutzen.


    das Buch muss gut sein, die Schriftsteller kommen von der UNI Saarbrücken, und von dort wurde schon einiges gute veröffentlicht.


    Von dort habe ich übrigens auch die Bestätigung bekommen, dass das Luftballonspielen im Kleinkindesalter eine enorme Förderung
    für alle Ballsportarten ist. (Hab das hier im Forum schon mal näher erläutert).

    @raicon


    und deshalb bin ich im Jugendbereich gegen jeden geldlichen Strafenkatalog.


    Bei einem Trainer, der dies einführt, ist das für mich ein Zeichen der Schwäche.


    Bei einer Mannschaft, die dies intern beschliesst, ist das für mich durchaus akzeptabel, aber ich als Trainer halte mich da draussen.

    6 Jährige Führungsspieler kommentiere ich nicht.

    brauchst du auch nicht. Wohl eine schlechte Wortwahl. Meine garantiert nicht den Führungsspieler, den man sich in älteren
    Mannschaften vorstellt, sondern dass er vermutlich zu den besseren in dieser Mannschaft zählt.



    die Tür zum Trainer ist zu, schreibst du. wohl dem zur 1. Mannschaft, aber er hat jetzt einen neuen Trainer.


    Ganz offensichtlich erfolgte die Trennung erst jetzt. die Saison hat gerade erst, oder auch noch gar nicht, begonnen.
    Trainings mit der neuen Mannschaft und dem neuen Trainer fanden wohl noch nicht viele statt.


    Neues brauch aber auch Zeit sich zu entwickeln. An einem Neuaufbau kann man als Eltern durchaus mitwirken.


    Und deshalb ist der Vorschlag, mal bis zur Winterpause abwarten durchaus sinnvoll.
    Kinder in diesem Alter wechseln auch häufig ganz schnell ihre Meinung.


    Flo schreibt, dass er nicht zu den besten 12 gehört.


    Wohin soll er dann wechseln? Kommt er im neuen Verein nicht in eine ähnliche Situation, wo er sich möglicherweise wieder hinten
    anstellen muss, und dort noch keinen kennt. Wieviel Vereine gibt es denn, die vorbildlich im Kifu vorgehen?
    Und wie schnell sich das ändern kann, hat doch Flo mit seinem Sohn jetzt erlebt, 1 Jahre zufriedene Verhältnisse, und nun hat sich das geändert. Kann überall passieren.


    Lt. Flo ist er erst gewechselt, in der Hoffnung sich zu verbessern und das Gegenteil ist jetzt eingetreten.


    Wie oft soll er noch weglaufen, wenn es nicht so passt, wie man sich das vorstellt?


    Sich durchbeissen kann man auch lernen, mit 6 Jahren sicherlich nicht erfreulich, aber besser wie weglaufen ins Ungewisse.

    noch was Positives


    als besserer Spieler, möglicherweise gar Führungsspieler in der 2. Mannschaft ist die Chance auf eine bessere Entwicklung
    erfahrungsgemäss um einiges höher, als in die Nr 12 in einer 1. Mannschaft, wo er letzlich möglicherweise nur Mitläufer ist.


    Das wird sich aber erst noch zeigen müssen.


    Deshalb finde ich, und auch einige andere Schreiber, die schon Erfahrung gesammelt haben, es wichtig, mal vorerst bis zur winterpause weiterzumachen.


    Wichtig ist jedoch, dass die Mannschaft einigermassen regelmässig Spiele macht.


    Hierzu kann Flo, entweder selbst, oder sich einen Mitstreiter suchen, der etwas Kontakte im Kifu hat, durchaus tätig werden.


    Wie man zu Freundschaftsspielen kommt, können hier sicherlich auch Tips gegeben werden, falls Flo tätig werden will.


    Aus Negativem was Positives machen, hier durchaus möglich und auch eine reizvolle Aufgabe, auch für eine Mutter.

    benschi


    teilweisemuss ich dir Recht geben.


    Ich habe nicht erwähnt, dass ich die beiden letzten Mannschaten von Anfang an, also ab G-alter, teilweise 4 und 5 Jahre alt
    aufgebaut habe.
    Da sind sie zwar auch unterschiedlich, aber noch nicht schwierig, vor allem noch formbar.


    Anders sieht es natürlich aus, wenn ich eine Mannschaft übernehme, bei der sich schon einige Zeit gewisse Dinge eingerissen haben.
    Hab ich bei einer C-Jugend erlebt, wo ich für 1 Jahr kurzfristig eingesprungen bin. Da bin ich auch knallhart vorgegangen.
    Ging so lange gut, bis ich eine Woche nicht im Training war, da herrschte Chaos. Die handelten also nicht aus
    eigener Überzeugung, sondern nur wegen des Druckes.


    Nach dem Motto von meim Oppa, "was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr"" bin ich ein absoluter Verfechter davon, in der G und F mehr Wert zu legen auf für das Fussball erforderliches Verhalten und Förderung der dafür richtigen Einstellung,
    als eine top fussballerische Ausbildung.



    Geschieht das nämlich, der kann danach super mit dieser Truppe arbeiten, da dann viele der hier oft behandelten Probleme
    nicht mehr, oder höchst selten auftauchen.
    Und die Rückmeldungen über diese Mannschaften der Trainer , die nach mir gekommen sind, bestätigen meine These.


    Hatte nicht umsonst bei meinem Einstieg ins Trainerdasein gesagt, dass ich nur noch eine Mannschaft übernehme, die ich von Beginn an aufbauen kann.


    Und rückblickend war das die richtige Entscheidung. Denn trotz widriger Umstände im Umfeld (Verein) waren das sehr schöne 15 Jahre.


    Aber pauschale Aussagen gibt es im Fussball nicht, da stimme ich dir absolut zu., deshalb kann ich auch eigendlich immer nur
    schreiben, wie es bei mir war. Nicht alles, aber einiges passt sicherlich auch anderwswo.


    .

    Ich versteh generell nicht, wo das Problem besteht, Spieler zum Duschen zu bringen.


    Dazu bedarf es doch keiner Duschpflicht. Das krieg ich doch als Trainer so hin.


    Genau so ist es mit Umziehklamotten für nach dem Training.


    Das seh ich wie Alex und Karl. Damit beginne ich doch sofort, wenn die Kids erstmals zum Fussball kommen.


    Beim Duschen bin ich jedoch anderer Meinung wie alex. In der G war das bei mir kein Thema, erst ab F.


    Ich setzte da nämlich eine gewisse Selbständigkeit voraus, die in der G bei 5,6 jährigen nicht gegeben ist.



    Ich bin ein absoluter Verfechter, Kids zu Beginn ihres Fussballspielens, gewisse Verhaltensweisen und auch die erforderliche
    kindsgemässe Disziplin beizubringen. Das ist nämlich Grundbedingung, dass sie sich dauerhaft zurechtfinden werden.


    Aber mir will es einfach nicht in den Kopf, warum man da mit vorgegebenen Pflichten ünd und strengen Richtlinien vorgehen muss.
    fehlt da nämlich die Kontrolle, wirds vernachlässigt oder gar nicht gemacht.


    Arbeite ich aber mit Überzeugung, verinnerlichen das die Kids als eigene Sache, und zwar dauerhaft.


    Und nichts ist einfacher, als Kinder zu überzeugen. Man muss sich dafür nur die Zeit nehmen und etwas Geduld mitbringen.



    zu was ein vorgegebene Pflicht führen kann erlebe ich gerade bei meinem 17jährigen Sohn.


    Der Trainer will Geld von ihm haben, da er für jeden Spieler eine Regenjacke fürs Training bestellt hat. Eigenhändig, ohne rücksprache mit dem Mannschaftsrat, der er auch angehört, den er vor kurzem gross eingeführt hat. Mein Sohn teilte ihm mit, dass er keine Regenjacke brauch, noch nie mit einer trainiert hat und auch nie eine im Training anziehen wird. Trainer besteht aber darauf, wegen dem einheitlichen Bild (im Training?, bei einer Staffelmannschaft). Um Ärger aus dem Weg zu gehen, nimmt er jetzt eine Regenjacke, die dann im Schrank hängt und nie angezogen wird.


    Mutter sauer mit der passenden Bemerkung: der soll sich mal zuerst um die Spieler kümmern, die nicht ins Training kommen,
    bevor er für ein einheitliches Bild sorgen will, ohne zu Fragen, ob die Eltern sich das leisten können.


    Der Trainer hat nun mit seiner Pflicht nicht nur Frust verursacht, sonden sich ein Problem aufgebaut, was macht er, wenn
    bei Regen mein Sohn ohne Trainingsjacke trainiert? Rausschmeissen, nicht Aufstellen? Kann er sich nicht erlauben.


    Warum nicht vorab mit den Jungs geredet, sind ja keine kleinen Kinder mehr, hätte sie vom Sinn überzeugt anstatt einfach
    mit einer Pflicht für alle kommen?


    Im Kifu muss ich die Kids und Eltern als Trainer mit meinen Vorstellungen mitnehmen, d.h. überzeugen.
    später die Spieler.


    Mitnehmen, statt vorschreiben, ich bin damit gut gefahren, und konnte all das, was mir wichtig war durchsetzten.


    als Trainer bin ich der Chef, aber ich muss diesen nicht raushängen lassen, die Zeiten sollten vorbei sein.


    Übrigens: Mit Beginn 2. F jahr gingen bei mir alle Duschen, ohne Ausnahme, nach dem Spiel und dem Training.


    ohne Pflicht.

    Gordinho  AKjfv


    was Gordinho beschreibt, ist zwar die Ausnahme, gibt es aber. Hängt aber ganz stark davon ab, welcher Trainer in der 2. Mannschaft tätig ist.


    was Akjv für die Zukunft prognistiziert ist auch relativ naheliegend.


    Dieses Wissen nutzt das jetzt Flo absolut wenig, da sie nicht in der Verantwortung steht, sondern Betroffene ist.
    Flo wird die Vorgehensweise nicht ändern können, sie muss es akzeptieren und eine machbare Lösung für seinen Sohn finden.


    Sicherlich könnten einige hier von uns eine bessere Lösung finden, es gibt ja da sicherlich einige, aber wir sind nicht vor Ort und wir erreichen auch nicht die Verantwortlichen.


    Diskussionen über Aufteilung wurden ja schon einige geführt, mögen auch dem ein oder anderen Verantwortlichen User
    geholfen haben.


    Deshalb fände ich es gut, hier kämen weitere Vorschläge, was Flo mit ihrem Sohn tun kann, und zwar das, was sie beeinflussen kann.


    Ihr Problem ist nämlich ihr Sohn und weniger, wie die beste Aufteilung aussehen könnte, da sie darauf keinen Einfluss hat.

    flo


    eine Möglichkeit, auch schon in ähnlicher Form bei ähnlicher Konstellation schon erfolgreich praktiziert wurde, die du dir mal
    überlegen sollst:


    schliess dich mit dem jetztigen Trainer kurz, biete ihm an als Betreuerin zur Unterstützung mitzuarbeiten.
    Als solche kümmerst du dich dann um nicht direkt fussballerische Bereiche. für einen vernünftigen organisatorischen Ablauf,
    für Unternehmungen abseits des Fussballes (das muss nichts grossartiges sein) .
    Gerade für einen jungen Trainer ist eine erfahrenere Mutter eine grosse Unterstützung, du kannst mämlich als Betreuerin
    auch Einfluss auf das Verhalten einzelner Jungs nehmen. Halte dich jedoch aus dem fussballerischen heraus.


    In dieser kleinen Truppe kannst du viel beeinflussen und dein Sohn wird auch eine grössere Motivation haben, weiterzumachen.


    Im Fussball kann sich einiges sehr schnell ändern.



    Ein Hinweis von dir sollte aber für viele Eltern eine Warnung sein:


    In diesem Alter den Verein wechseln, in dem man sich wohl gefühlt hat, vieles passte, jedoch wechselt, weil man hofft anderswo
    fussballerisch mehr gefördert zu werden.


    für mich wird die fussballerische Förderung in dieser Altersstufe total überschätzt, Bedeutender ist das für mich, was dein Sohn bei seinem alten Verein erlebt und kennengelernt hat. Dort hat er nämlich das kennengelernt, was bei zukünftiger fussballerischer
    Entwicklung und Förderung wichtig ist.

    Flo72


    blöde Situation und ich kann deine Besorgnis voll nachvollziehen. kann auch den Frust deines Sohnes nachvollziehen.


    dieses Problem ist nicht neu, und kommt doch relativ häufig vor, und es ist vielerorts einfach im Fussball gängig, dass es immer wieder neue Mannschaftszusammenstellungen gibt.


    Möglicherweise geht hier wieder eine Diskussion los, wie man anders vorggehen könnte usw.


    Hilft dir aber nichts, da der Verein/Trainer nun halt mal diese Entscheidung getroffen haben.
    und bei einer solchen Konstellation trifft es immer irgendwelche.


    Dein Sohn hat halt das Pech, dass er offensichtlich nicht zu den 10-12 Besten gehört.


    was aber tun?


    du hast schon selbst ein Vorgehen beschrieben, das ich gut finde.


    auch wenn er im Moment verständlicherweise vom aufhören redet, würde ich ihn versuchen in derart zu beeinflussen, dass er mal bis zur Winterpause weitermacht und dann entscheidet, ober er weitermacht oder aufhört.


    Oft ergibt sich eine Entwicklung bis dahin, die die Sache dann ganz anders aussehen lässt.


    eigene Leisterungssteigerung, Ausfall in der F1 oder ein erfreuliches Zusammenwachsen der neuen Truppe sind durchaus nicht selten.


    Ein direktes Aufhören würde ich unter allen Umständen vermeiden.


    Versuch bei dieser Konstellation Vorteile zu finden, die du deinem Sohn kindsgemäss motivierend rüberbringst.


    Nicht einfach, aber machbar und oft zeigt sich eine Entwicklung, die nicht so schlimm ist, wie sie im Moment rüberkommt.


    wünsch euch ein gutes Händchen

    thomasg


    deine Vorgehensweise finde ich absolut gut


    doch Aktivenbereich ist kein Kinderfussball oder Mädchenfussball.


    im Aktivenbereich zählt allein Trainingsbeteiligigung und Leistungsstärke..


    Würdest du dort z.B. so wie du bei deiner C-Mädchen vorgehen, wärst du ganz schnell dein Traineramt wieder los.




    @NF


    Natürlich gibt es soche Vereine.


    die Spieler, in dort spielen, akzeptieren das für sich. wenn nicht, wechseln sie. Vorraussetzung ist dann natürlich dass sie selbst
    dann die entsprechenden vorraussetzungen und das entsprechende Leistungsvermögen mitbringen.


    Ein etwas besserer Trainer wird auch nicht in einen solchen Verein gehen.


    letzendlich bewegen sich also Spieler und Trainer auf dem zu ihnen passenden Niveau und Bedingungen.


    mal überspitzt grass ausgedrückt: ein Gurkenspieler kann wohl keinen Top-Verein und Top-Trainer beanspruchen.
    umgekehrt kann kein Gurkenverein oder Gurkentrainer erwarten, dass gute Spieler bleiben oder dazukommen.


    Somit ist doch jeder dort, wo er hinpasst.

    Sicherlich ist das Thema interessant, da es für jeden Aktiven-Trainer ein Problem ist, weil er irgendwann in der Saison möglicherwiese auf diese Spieler angewiesen ist.


    trotzdem komme ich auf meine Frage zurück: wie würdest du das Problem angehen, befindest dich ja möglicherweise in
    dieser Situation als Spieler, zumindest scheint das bei euch ein Problem zu sein.

    Wenn man es bei den Trainingsspielen auch oft übt,

    Übe viel mit rotierenden Positionen im Training und gib deinen Kids Zeit, sich darauf einzustellen, überall auf dem Platz spielen zu können

    finde ich persönlich noch wichtiger als das Rotieren im Spiel. im Training eingeübt, im Spiel halt die Kontrolle des Erlernten.


    Rotation sollte zielorientiert sein. also dem Spieler auch was bringen. Seh da aber allzuoft auf den Plätzen was anderes, nämlich Rotation wegen Alibifunktion.

    Das ist kein Problem, wenn die Erste und Zweite auf einem einigermaßen guten Niveau spielt. Leider ist es für viele auch nicht unbedingt einfach und attraktiv in dieser "Altherrenmannschaft", in der es eventuell drunter und drüber geht, auszuhelfen.


    die Nr. 15,17,18 haben wohl aber auch nicht das Niveua Stammspieler in der ersten zu sein, sonst würden sie dort spielen spielen.


    Sind sie sich jedoch zu schade in der 2. ten zu spielen, müssen sie halt besser werden, oder sich einen Verein suchen,
    der zu ihren spielerischen Fähigkeiten passt.


    es wird ja wohl nicht so sein, dass die grosse Zahl der Spieler gleichwertig sind. dann wäre eine ständige rotation wohl nicht so das grosse Problem. aber wo ist das.


    wäre mal interessant zu wissen, wie du als 1. Mannschaftstrainer in der Situtation vorgehen würdest.

    @Nitram


    dieses Thema wurde schon ausführlich diskutiert. Du wirst keine einheitliche Meinung dazu bekommen. Letztendlich wirst du dich selbst für eine Art entscheiden müssen.


    schau mal nach, du wirst hier im Forum die unterschiedlichsten, aber interessanten Beiträge dazu finden


    Ich selbst sehe es wie dein befreundeter Trainer. Wichtig jedoch, dass du rotierst.

    Ich gehe einfach mal davon aus, dass bei Bambini entscheidend ist, dass man es als Betreuer schafft, für die Kinder eine möglichst spannende und vielseitige kindgerechte Stunde hinzukriegen. Mit den "DFB-Spielstunden" und speziellen Seiten (fd21, soccerdrills) fährt man eigentlich ganz gut. Ganz klar ist, dass alles spielerisch läuft und dass man eigentlich als Ziel nur hat, dass die Kinder sich vielfältig bewegen und den Ball (in welcher Form auch immer) kennenlernen und dass sie - geschieht automatisch - mit vielen Kindern in einer Gruppe klarkommen. Ich bin auch der Meinung, dass jedenfalls ältere Bambini stressfrei gegen andere Teams "spielen" dürfen.


    holzi


    lass dich von diesem Weg nicht abbringen, Zweifel sind nicht angebracht, Auch wenn du immer wieder mal auf Eltern triffst, die meinen ihr 5 jähriger wäre der Überflieger und müsste schon wie ein Profi trainiert werden. die meisten Eltern haben eh keine Ahnung, und wenn sie unzufrieden sind, sollen sie dorthin gehen, wo nach ihrer Meinung zukünftige Profis schon ab 5 Jahren entsprechend trainiert werden.


    Deine Aufgabe ist es jedoch, die Elternschaft darüber aufzuklären, warum du was tust.
    die grosse Masse wird das dann auch für richt ansehen.