Beiträge von guenter

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    coke


    deine Schilderung und dein Argumentation klingt für mich überzeugend.


    So gesehen ist es sicherlich hilfreich für bestimmte Trainer.


    Ähnlich ist es ja auch, wenn ein im Verein gestandener guter allseits anerkannter Fussballer ein Training übernimmt.
    Da hält man sich ja auch zurück, der hat ja Ahnung, egal welchen Mist er als Trainer macht (etwas übertrieben)

    Einem Kind oder Jugendlichen im jedem Fall zu Raten, er wäre bei seinem Dorfverein bis zur C- Jugend am besten aufgehoben, wohl jedoch sehr blauäugig.


    Stimme ich dir zu, aber es nicht alles über einen Kamm zu scheren und für mich spielt auch das jeweilige Alter ein so wichtige Rolle,
    dass man es schon differenzierte betrachten sollte.


    ab D-Jugend ist für mich ein talentierter Junge in einem grösseren Verein eindeutig besser aufgehoben, wobei ich unter talentiert sicherlich eine andere Beurteilung als die meisten Eltern habe.


    bis einschliesslich E-Jugend wird es aber wesentlich schwieriger zu differnzieren.


    Situationsbeschreibung vor Ort:


    bei den jährlichen Stützpunksichtungen (also Ende E-Jugend) kommen die gesichteten Kinder so schätzungsweise
    80-90 % von den Dorfvereinen, der Rest von mittleren Vereinen, die mit ihren Jugendmannschaften so Verbands- bzw.
    Regionalliga spielen.


    Wo wird nun in der Anfangszeit besser gefördert?


    meine persönliche Erfahrungen über einen längeren Zeit war die, dass im G,F und teilweise auch noch im E-Bereich (dort wo schon Wechsel stattgefunden haben) die Dorfkinder offensichtlich ein generell besseres Training und auch eine andere Verhaltenerziehung
    erfahren haben.


    Kann aber damit leben, wenn das hier wieder mal die berühmte Ausnahme sein sollte.

    Aber das hat nichts damit zu tun, dass man permanent seine Spieler nieder macht.


    tobn


    mir ging es nicht unm den Vergleich was besser ist, da beides für mich schlecht ist.


    Zitiertes trifft genau das , was ich inhaltlich rüberbringen wollte mit meinem wie und was gesagt wird.


    Wir gehen schon in eine Richtung.

    Respekt, 1961 kamen auch erste Türken nach Würzburg; neulich habe ich zugehört, wie Schutt und Asche noch rumlagen. Respekt, damals, dass man sich so etwas "erlauben" konnte, das man beim Fußball alles wiederorganisiert hatte. Unvorstellbar. :thumbup:


    Jetzt müsste dir eigendlich deutlich geworden sein, wie weitsichtig deine Eltern gehandelt haben, um dir zumindest etwas
    organisatorisches Verständnis zu ermöglichen. :D


    Übrigens, ich finde nicht dass du übertreibst. Es ist sicherlich nicht die Mehrheit, aber auch nicht die absolute Ausnahme.


    Wir müssen halt damit leben, dass es immer welche gibt, die einfach zu viel wollen und zu viel fordern, sei es auf Trainerseite, sei es auf Elternseite. Ist auch oft eine Gradwanderung, die auch mir nicht immer gelungen ist.

    Brüllender Trainer ist ja immer wieder ein Thema hier.


    Muss gestehen, ich tu mich damit etwas schwer.


    Habe ich im Spiel,deutlich mehr im Training, eine Anweisung gegeben, dann habe ich laut und deutlich gerufen, ansonsten bekommen die Spieler ja nur Bruchstücke mit.


    stand zufällig ein Elternteil hinter mir, wurde auch ich schon auf die Lautstärke angesprochen, wenn eine kurze knappe Anweisung
    an Spieler erfolgte, die weiter weg standen.


    stand ich auf der den Zuschauern gegenüberliegenden Seite, wurde ich nach dem Spiel auch schon mal gefragt, warum ich im spiel gar nichts gesagt habe.


    Bin ich nun ein Brüller oder Schweiger gewesen?


    Kommt es wirklich auf die Lautstärke an?


    Ist es nicht entscheidender, was gesagt wird, wie es gesagt wird, wie häufig etwas gesagt wird.?


    Für mich schon. So wie mich ständig unqualifizierte Rumbrüller nervt, so halte ich persönlich auch recht wenig von einem
    Trainer der gar nichts sagt. Ein Extrem ablehnen, heisst für mich nicht direkt in ein anderes Extrem verfallen
    zu müssen.


    Trifft für mich aber auch in anderen Teilbereichen des Fussballes zu.


    Deshalb stehe ich zu der Linie, nicht etwas direkt Abschaffen sonden in die positive bessere Richtung abändern.

    PAPA


    stimme dir zu, eine eine Lizens oder ein Lehrgang immer was bringt.

    3. viel Praxis die wirklich anschaulich und begeisternd war und auch meiner Kondition genutzt hat

    Kondition für dich? das versetzt mich jedoch in Verstaunen. Kann ja wohl nicht der Sinn eines Lehrganges sein, für einen Trainer sehe ich darin auch keinen Nutzwert. Höchstens für deinen persönlichen Nachholbedarf.


    5. Manch unverbesserlichem Elternteil kann man mit Lizenz besser die Stirn bieten

    Das versteh ich nun nicht. Kannst du mir mal erklären wieso du da gegenüber den Eltern anders auftreten kannst.?

    Gabs vor 40 Jahren echt D-Jugend?


    Alter weiss mehr.


    in unserem Verband wurde die D-Jugend 1961 eingeführt. also vor 53 Jahren.


    weiss ich deshalb so genau, weil das genau zu dem Zeitpunkt war, als ich in die C-Jugend kam.


    Durfte zwar damals vorher 2 Jahre mittrainieren, aber noch nicht spielen. Stell dir heute mal sowas vor.


    ach wo hätte ich wohl landen können, wenn ich als 4 jähriger bereits richtig gefördert worden wäre :D

    Man möge mir bitte nur erklären warum man in der Altersklasse Passzwang und Anmeldung im Netz braucht ?

    Steini


    muss gestehen, ich kann es dir auch nicht erklären.


    Uns fehlt aber anscheindend offensichtlich die notwenige Erfahrung, ein erforderliches tiefergehendes Hintergrundwissen.
    und das Vorhandensein eines gesunden Menschenverstandes als Hindernis, dies zu erkennen.


    ich seh aber auch einen bedeutendes Grund und riesengrossen Vorteil:


    bei Eintritt in die AH kann man bereits mit 33 Jahren für 30jähriges aktives Fussballspielen geehrt werden.
    Und Ehrungen haben nun mal innerhalb des DFB und der Vereine einen sehr hohen Stellenwert. :D


    und hätte ich mit 4 Jahren ein Pass bekommen, könnte ich für 60Jahre Fussball und nicht nur für 50 Jahre geehrt
    werden können, So wurden mir 10 Jahre gestohlen. Schande,da kommt Frust auf :love:


    und wer von Geburt an bei Schalke als Vereinsmitglied angemeldet wird darf ja wohl auch beim Dorfverein mit 4 Jahren einen Pass bekommen


    Nichts kann so negativ angesehen werden, dass es nicht auch was Positives gibt.

    ch denke es ist fast Überfall das gleiche.

    wenn dem so ist, was soll dann das nachfolgende bringen? brächtest du doch gar nicht erst zu wechseln.

    Für mich kommt dann meist der Wechsel in Betracht da sonst der Spieler irgendwann aufhört.

    Zum Glüch ist es aber nicht überall so.


    die Schwierigkeit ist jedoch, das Richtige für einen längeren Zeitraum zu finden.


    das Problem das ich kennengelernt habe, ist dass du selbst nach bester Vorinformation und bester Auswahl auf die
    Schnaze fallen kannst.


    Da siehst du eine gut geführte Mannschaft, hast einen guten Eindruck vom Trainer, der dir auch noch von anderen bestätigt wird,
    und nach 1 oder auch 2 Jahren kommt ein Trainerwechsel und alles ist nach kurzer Zeit anders..


    wegen einem guten Trainer mit einer topgeführten Mannschaft gewechselt. Trainerwechsel, jedoch Weiterführung nach dem bisherigen Konzept. 5 Jahre absoluter Zufriedenheit. konkrete abgestimmte Planung bis zum Seniorenbereich.


    Innheralb von 3 Monaten führt ein weiterer Trainerwechsel bedingt durch Spielgemeinschaft) zur Unzufriedenheit und neuen Planungsüberlegungen.


    Auch mit ein wenig Durchblick der Materie, konkreten Zielen, und etwas genauer Planung kannst du immer relativ unbeeinflussbar
    mit diesen Problemen konfrontiert werden.


    Mag auch sein, dass meine Ansprüche an Trainer zu hoch ist, und dieser Anspruch sich auch auf den Sohn übertragen hat,
    der erstmals nach 4 vernünftigen Trainern mit einem schwachen Trainer (jetzt nicht der berühme Brüller, sonder der tatkisch unbedarfte und ziehmlich ahnungslose in Bezug auf Führung von fast Aktiven - das ist meine Meinung) konfrontiert wird.


    Ich bin aber gegen das berühmte Handtuchwerfen, sondern versuche aus der Situation eine positive Weiterentwicklung
    zu ziehen. Das Einstellen auf einen solchen Trainer, als Führungsspieler auch erkennbare taktische falsche Anweisungung ignorieren und auch entsprechend auf die Mitspieler einwirken.


    Natürlich auch Gespräche mit dem Trainer suchen und die Probleme ansprechen. Das hat bisher jedoch nichts gebracht.


    Ausser Ratschläge und Tips kann ich selbst jedoch nichts mehr tun, da es meine Überzeugung ist, dass ein 17jähriger diese
    Probleme selbst angehen sollte.


    Wollte jetzt eigendlich nur mal verdeutlichen, dass im Fussball trotz bester Planung kein gerader Weg gegangen werden kann.
    Ein Weg ist ein häufiger Wechsel, ein anderer das Lernen mit Problem umzugehen.

    Ich hab eine nagelneue Truppe, von denen dir meisten Spieler erst angefangen haben zu spielen

    Warum lässt ein (gegnerischer) Trainer zu, dass die eigene Mannschaft 25:0 oder 28:0 gewinnt?

    @Radagst


    Warum suchst du als erstes den Fehler bei den gegnersichen Trainern. Natürlich sollte man da dagegensteuern.
    aber wo ist der Unterschied ob 28 oder 25 Gegentore zu jeweils z.B. 15?


    0:67 in 3 Spielen? da kann man durchaus einige Ursachen vermuten, die aber nicht am Gegner liegen.


    Mit deinem Rat die Möglichkeit in einer anderen Gruppe eingeteilt zu werden zu suchen, gehe ich dagegen absolut konform, und rate das auch dringendst an.


    Mir stellt sich abe eine ganz andere Frage:


    Warum wird mit einer solchen Truppe eigendlich direkt im spielbetrieb angetreten?
    Ich seh doch beim ersten Training, dass da keine Fussballer dabei sind (lassen zumindest die Ergebnisse stark vermuten).
    Warum setze ich dann diese Anfänger überhaupt einer Situation aus, die ihnen schnell die Lust am Fussballspielen verlieren lässt?
    und dies ist der Fall bei derart regelmässigen hohen Niederlagen, auch wenn ich dir zustimme, dass die Jungs relativ schnell
    Ergebnisse verdauen.


    Aber so haben sie auch absolut keine Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und notwendiges Selbstvertrauen aufzubauen.
    So schafft man Verlierertypen, aber wer will das?


    Was würde ich tun?


    Sofort Mannschaft vom Spielbetrieb abmelden, auch die entsprechende Geldstrafe in kauf nehmen.
    diese Truppe langsam, nach G-Jugend Inhalten aufbauen.
    Gleichzeitig umschauen, wo in etwa annähernd gleichschwache Mannschaften sind, und gegen diese Freundschatsspiele .
    machen und dann im 2.F-Jahr rechtzeitig dafür sorgen, in der passenden Staffel eingeteilt zu werden.


    Leider wissen wir nichts über das fussballerische Wissen von bareida.


    Man kann durchaus mal derart hoch verlieren. Aber mit realtiv einfachen Massnahmen kann man auch mit absoluten Neulingen
    Niederlagen, die über die 20 gehen durchaus vermeiden. Denn Spiele, die in diesen Bereich gehen, können einfach keine Freude am Fussball vermitteln.


    Wir kennen das ja wohl, gerade solche Mannschaften werden ja oft absoluten Trainerneulingen übergeben. die man dann noch allein lässt.
    Sollte das so sein (jedoch reine Vermutung) würde ich bareida dringend raten, Ratschläge bei anderen Trainern des Vereins,
    die die Situation vor Ort sicherlich besser kennen als wir, einzuholen.


    Nicht immer direkt bei den gegenerischen Trainern ansetzten, die können nichts für die eigene situation, sondern nach Verbesserungen und Veränderungen bei sich selbst suchen. Da kann man nämlich was bewirken, nicht beim Gegner.

    Die Kinder haben keine Lobby.


    Doch!


    Hier im Forum gibt es schon einige, die sich für Kinder stark machen, du doch auch.


    Leider sind wird keine Lobbyisten mit notwendigen Möglichkeiten.


    Die meisten von uns können nur im kleinen direkten Umfeld was erreichen.


    Mag zu wenig sein, aber bringt hoffentlich wenigsten einigen etwas.


    Auch wenn ich da einiges kritisch begleite, haben ich da den allerhöchsten Respekt vor Ralf Klohr.
    Leider gibt es derer zu wenig..


    Leider erreicht auch @Uwe mit diesem Forum noch viel zu wenige

    und da soll einer noch mal sagen, im Forum hier lernt man nichts Neues :D


    Der Rest ist aber auch mir bestens bekannt.


    Schon beim Kleinkind sind die Entwicklungen unterschiedlich. Das eine ist eher trocken, das andere kann eher die ersten Schritte
    machen.


    Und Eltern fallen fast in Verzweifelung wenn das gleichaltrige Nachbarskind mit irgendeiner Entwicklung weiter voran ist.


    Entwicklungen brauchen Zeit, die sollte man Kindern auch lassen.



    Leider habe ich allzoft das Gefühl, dass der junge Fussballer inzwischen als das gesehen wird, was man früher als Eisprinzessin bezeichnet hat, natürlich mit den passenden Eltern dazu.


    anders jetzt ausgedrückt, was @Uzu mit seinem Rennpferd wohl ausdrücken will.

    Hegga


    Zustimmung, jedoch beruhen dies Kriterien bei Neueinteilung fast immer auf der kürzeren Vergangenheit.


    duffy


    Einteilung von Mannschaften ist für jeden Beteiligten ein schwieriges Thema., und führt egal nach welchen Kriterien sie vollzogen wird immer bei einigen zur Unzufriedenheit.


    die Einteilung nach Leistung ist durchaus üblich, und hat aber auch wie alle anderen möglichen Kriterien Vor- und Nachteile.


    Nicht akzeptabel, aber durchaus nicht unüblich, sind dann die von dir angesprochenen Ausnahmen. Findet man jedoch nicht nur
    im Breitensport vor, sondern durchaus auch schon in höherklassigen Bereichen.


    Aber du wirst nichts dagegen tun können, ausser du schaust, dass du in die Verantwortungsposition (z.B. Jugendleiter) kommst,
    und dann andere Kriterien (aber auch mit neuem Verdruss) einführst. Dies wird aber auch nur dann gehen, wenn du im Verein entsprechendes Standing hast.


    Du kannst natürlich auch den gleichen Weg gehen und mit Sponsoring Einfluss nehmen.

    Schaue bei keinem Training und Spiel deines Sohnes zu. Du musst weniger leiden und dein Sohn kann das machen was wer will: einfach Kicken und Spaß haben


    guter Vorschlag:


    ich konnte mal durch Gespräche mit den Eltern erreichen, dass anstelle des Vaters, die Mutter eine zeitlang den Sohn zu Training und Spiel begleitete. der Junge nahm eine erstaunliche Entwicklung, die selbst den Vater, der es eigendlich ja auch nur gut bei seinem Sohn meinte, später feststellen musste, und sich ab da ganz anders verhielt.

    brüllende Trainer finden sich auf allen Ebenen, von der G bis zur Bundesliga.


    macherorts wird er auch positiv, als emotional und engagiert beschreiben.


    bei den eigenen Mannschafte stört er mich auch gewaltig.


    bei den gegnerischen Mannschaft weniger, das seh ich mehr als deren Problem.


    da finde ich eine andere Spezi als schlimmer an: den total ruhigen, absolut nicht eingreifenden Trainer, der auf seine Spieler während
    des Spiels keinen Einfluss nimmt.


    was ich meine? wiedermal vergangen Samstag erlebtes Beispiel bei einer A-Jugend:


    Spiel nach 5:0 wohl entschieden. Nun fängt die unterlegene Mannschaft an bewusst zu treten. junger, relaitv unfähiger Schiri,
    total überfordert. Trotz Aufforderung an den betreffenden Trainer, seine Jungs mal zur Ordnung zu rufen, blieb dieser
    stumm und ruhig sitzen. Als er nach dem Spiel auf sein Verhalten angesprochen wurde, zuckte er nur mit der Schulter und ging von dannen.


    Glücklicherweise blieben die Zuschauer ruhig, und forderten die eigene Mannschaft , ebenso wie der Trainer, zur Zurückhaltung auf.


    Kein Einzelfall, auch schon in der E-Jugend, meist jedoch nur einzelne Spieler, die jedoch von ihrem Trainer nicht in die
    Schranken gewiesen wurden.


    wie sagte da mal ein Trainer zu mir: ich hab halt nicht die Techniker wie du, wir sind halt eine kämpferische Mannschaft.


    für die eigene Mannschaft ist ein alles zulassende und ruhiger gegnerische Trainer schlimmer als ein brüllender.


    wobei es den Brüller sicherlich öfters gibt.


    Frage ist nur ab wann man einen als Brüller bezeichnen kann. Ist wohl auch eine Gradwanderung, und Beurteileiung auch stark von der Einstellung des jeweiligen Betrachters abhängig.

    Ich werde jeden Tag schlauer mit meinem gerade 12 Jahre alten Buben,

    Du bist nicht alleine.


    Gewisse Einstellungen und Meinungen haben sich auch bei mir im Laufe der Zeit verändert. So hat z.B. mein 2. Sohn, 7 Jahre jünger als sein Bruder, durch dessen Erfahrungen und meiner veränderten Sichtweise profitiert.


    ich bin ja schon etwas länger im Forum dabei. Und verfolge da mit Interesse, wie sich da im Laufe der Zeit, mit
    älter werden ihres Kindes, mit den gesammelten Erfahrungen, sich auch Meinungen und Einstellungen von anderen Schreibern
    verändern.


    Es ist halt so, dass man erst rückblicken feststellen kann, was richtig oder falsch war.





    Man muss aber schon differenzieren. Solange die Regeln zum Wohle der Kinder sind, ist mir alles Recht

    Stimmt, ohne ein gewisses Regelwerk geht es nicht, wollen wir einen geordneten Spielbetrieb.


    Nur was heute alles so gefordert und auch teilweise eingeführt, wird weil es angeblich dem Wohle und Kindesinteresse dient,
    geht mir zu weit.


    Bei mir klingeln inzwischen schon die Glöckchen, wenn jemand was einfordert und dies mit Kindesinteresse argumentiert.


    Woher nehmen wir Erwachsene das Recht, das Kindesinteresse als Argument zu benutzen.


    Die Interessen des einzelnen Kindes sind doch teilweise extrem unterschiedlich und stehen sich oft konträr gegenüber.


    Da stehen mir als Trainer 15 Kinder gegenüber, alle unterschiedlich, alle unterschiedliche Vorraussetzungen und Erwartungen.
    Wie kann ich dann als Trainer meine Vorgehen mit dem zum Wohle aller argumentieren.


    Wir brauchen ein Regelwerk für einen geordneten Spiel- und Trainingsbetrieb.


    Wir brauchen aber keine Vorschriften, die einem angeblichen Kindeswohl- und Interesse dienen sollen.


    die Interessen eines jeden Kindes kann ich nur erfahren, wenn ich mit ihm in Kontakt bin und mich mit ihm unterhalte.


    Sohn Uzu, Sohn tobn, Sohn st 84, Sohn Günter (könnte fortführen) haben die alle die gleichen Interssesen beim Fussball?
    wohl kaum. Hat der Dicke Paule die gleichen Interesse wie der talentierte Junge, führt gleichartiges Vorgehen beiden zum Wohle?


    Benutzen wir Erwachsene da nicht unsere Kinder, um eigene Vorstellungen durchzusetzten?


    Deshalb: einige grundsätzliche Regeln sind erforderlich, aber einiges sollte dem Verantwortlichen vor Ort, der seine Kinder besser kennt überlassen bleiben. Und deshalb steh ich dazu, dass ich einige Regeln gebrochen habe (was ja auch relativ einfach ist) , weil es im Interesse und Wohle des mir bekannten Spielers diente, jedoch nur dann, wenn es nicht zum Schaden und Nachteil anderer
    war.

    Zum Schluß nicht eine kleine Eselsbrücke


    @TW


    ganz stark :thumbup:


    nicht weil es jetzt die Superübung ist, sondern weil es zeigt, dass man abseits des in Lehrgängen vermittelten, als Trainer seine eigen Fantasie entfalten sollte, und man bekannte Übungen mit etwas eigenen Veränderungen oder Ergänzungen wesentlich
    wirkungsvoller gestalten kann.


    Ich habe oft versucht, Übungen ergänzend umzugestalten, aber auf deine Übung, die für mich im Ergebnis absolut logisch
    nachvollziehbar ist, bin ich nicht ansatzweise gekommen. Einziger Trost für mich, dass ich jetzt kein spezieller TW-Trainer
    war. ( :love: )


    habe aber noch einen Vorschlag zum eigendlichen Problem:


    geht ja demnächst in die Halle. mit dem TW aufs Trampolin, dann zuerst ohne, danch mit Ball zuwerfen.
    fördert Konzentrataion und Koordination beim Hochspringen.


    förderlich auch die entsprechenden Übungen auf den dicken, weichen Hochsprungmatten

    @Aries


    Ich hoffe, du lässt dich jetzt nicht durch unsere Antworten, die ja mehr oder weniger alle in eine Richtung gehen, und im
    totalen Gegensatz zu deiner bisherigen Denke stehen, verprellen.


    Die Schreiber hier, kennen das, was du beschrieben hast, kennen die Probleme, die bei solchen Vorgängen entstehen
    können (fast immer auch entstehen),kennen die späteren negativen Werdegänge der Betroffenen.


    Wir schreiben im Interesse deines Sohnes.


    Bleib im Forum dabei, versuch mal da auch nachzulesen. Gerade über den G und F-Bereich gab es da in der
    Vergangenheit gute Themen und Beiträge, die dich dann vom Laien zumindest in Richtung theoretisch Wissenden bringen,
    zumindest dir unbekannte Hintergründe vermitteln, die für deine eigene Vorgehensweise dann hilfreich sind.


    Wir kritisieren dich nicht, wir wollen helfen.

    @TW


    deutliche, aber richtige Worte.


    auch wichtig, da sie nicht mal von einem Dorftrainer oder einem enttäuschten Elternteil kommen, und damit ihr Stellenwert deutlich
    erhöht wird.


    bin immer mehr überzeugt, dass wir eine neutrale Beratungsstelle für wechselwillige Spieler bedürfen.


    wird aber dann immer noch so sein wie in der Schule, wo Eltern ihr Kind entgegen allen Empfehlungen doch aufs Gymnasium schicken undspäter von der Gesamtentwicklung ihres Kindes überrascht werden, aber nicht in die positive Richtung..