Chris
ein guter Beitrag, der es in etwa auch so beschreibt, wie ich es hier kennengelenrt habe, und wie ich es finde kommt es der
Realität, die so oft vorzufinden ziemlich nache.
Mit unseren Trainern bin ich nicht immer glücklich. Mehr und mehr muss ich auch (im Vergleich zu früheren Jahren) nehmen, was ich kriegen kann.
dies sehe ich auch dort, wo die Trainer sehr gut entlohnt werden (ab 400 €), da von Eltern bezahlt.
trotzdem häufiger Trainerwechsel.
Unsere neue D1 besteht aus 19 Spielern (wie gesagt, viele Spiele und Turniere). Die Trainer haben sehr intensiv an- und abgeworben,
Typisches Verhalten bei den mittleren Vereinen, die ich kenne. Egal, ob nun gezielt abgeworben wird, oder die Jungs von selbst kommen, bedeutet das, dass das Leistungsnievau der umliegenden Dorfvereine massivst eingeschränkt wird, zugunsten
einiger weniger.
Auch ein gut geführter Verein, der ihr ja offensichtlich seit, ist also nicht in der Lage aus eigenem Nachwuchs eine entsprechend
leistungsstarke D-Jugend zusammenzustellen. Überall so, und ich finde dafür keine Erklärung.
Wir reißen oft die alte D2 auseinander, da wir in diesem Alter einen großen Zulauf von außerhalb erhalten.
bestätigt zuvorgeschriebenes. Und sowas muss man Wissen, wenn man frühzeitig zu einem solchen Verein wechselt, denn das ist auch vielerorts die zu beobachteten Realität.
Manchmal gelingt es uns, sehr viele Kinder in die neue D1 zu übernehmen. Oft aber auch nicht. Dieses Jahr sind es glaube ich 5-6 Stück. Der Rest ist neu.
nur 5-6 Kinder setzten sich aus den bisherigen Mannschaften durch? Berücksichtigt man jetzt noch, dass bereits in
der E Zulauf von Aussen kommt, ist das doch ein Armutszeugnis für die KIFU-Arbeit in einem solchen Verein.
Oder spielt die Art und Förderung im KIFU-Alter doch nicht die Rolle, die viele sehen?
Tenor in der D-Jugend ist, dass (fast) alle total glücklich sind hier zu sein, es toll finden, dass sie hier mit gleichstarken Mitspielern zusammenspielen können,
vollste Zustimmung, habe ich auch so kennengelernt
Diese totale Zustimmung änderte sich jedoch, bei den Jahrgängen, die ich von der D bis A-Jugend verfolgen konnte.
von der C bis Ende B gibt es eine steigende Tendenz an Unzufriedenen.
weil sie "mehr" wollen, als das, was sie im Dorfverein erreichen können
auch hier vollste Zustimmung, ist so.
Trotzdem bleiben unsere Mannschaften, die sich in der D-Jugend finden, im Kern (60-75 %) die nächsten sechs Jahre zusammen
Dies kenn ich nun etwas anders. Der Prozentsatz, derer, die in der D zum Kader gehörten und noch in der A-Jugend
dabei sind ist unter 50 %
Eigendlich ein Zeichen, dass da bei euch doch etwas besser läuft.
Gespräche mit Jungs, aber auch mit deren Eltern, die in diesen Vereinen, bis zu A-Jugend dabeiblieben, zeigen eine
eindeutige Tendenz.
Dabeigeblieben und auch Zufrieden sind die, die über die Jahre zu den wirklich starken, also leistungsmässig,
zu den besseren 8-10 Spielern zählten. Also praktisch Stammspieler waren, die auch sicher waren, in den bedeutenderen
Spielen zum einsatz zu kommen. Hin und wieder ist auch einer dabei, der sich mit der Statistenrolle zufriedengibt, und einfach froh
ist, in diesem Verein zu sein.
Ich will das Ganze garantiert nicht schlechtreden. Es ist eine Realität, die zu akzeptieren ist, wenn man in einen solchen Verein wechselt.
Diese Realität sollte man jedoch kennen, dann ist auch ein Nachtreten und Beschweren über Umstände, die einem nicht passen
überflüssig.
Was ich kritisiere ist einmal bei den Vereinen, dass sie sich nicht auf die wirklich talentierten Spieler bei der Aufnahme
begrenzen, sondern sich der Masse an durchschnittlich guten Spielern bedienen, einmal um einen grösseren starken Kader zu bekommen, andererseits in der Hoffnung, dass sich möglicherweise der ein und andere doch besser entwickelt.
Ich kritisiere auch Eltern, die glauben mit ihrem durchschnittlich begabten Sohn, (auf dem Dorf halt zu den Besseren gehörend)
sich auf Ebenen begeben zu müssen, wo sich die Jungs dauerhaft nicht durchsetzen werden, dann aber dafür andere (Vereine/Trainer) verantwortlich machen.
Würde nur die bessere Hälfte aller wechselnden Spieler sich einem anderen Verein anschliessen, wäre es für alle
Beteiligten (neuer Verein, alter Verein und für allem für viele Jungs) eindeutig besser.