Dann scheinen im Verein wohl nur unfähige zu sein, wenn sie das riesen Talent nicht erkennen.
Ein Totalversagen in einem Verein ist zwar möglich, aber ich find es hier einfach alles bisschen seltsam.
Das passt irgendwie alles nicht zusammen
Hegga, passt dein Beitrag jetzt?
mein Sohn war auch der Beste in seiner Mannschaft, ist er auch in der jetztigen. (Aussage nicht von mir, sondern von den Mitspielern und Trainer)
trotzdem sehe ich in nicht als das Riesentalent, und alle anderen als unfähig.
Auch er spielt gerne mit besseren Fussballrn zusammen, auch er fand das Stützpunktraining besser und hätte am liebsten
nur mit dieser Truppe trainiert.
Bin ich bei dieser Beschreibung nun von meinem Sohn eingenommen, sehe ich nur ihn, und alle anderen sind für mich unbedarft?
Wichtig bei der ganzen Betrachtung ist dochzu wissen, auf welcher Ebene er sich derzeit bewegt.
Zu wissen, dass, würde er z.B. 2 Klassen höher spielen, wohl dort mitkommen, aber nicht mehr der Beste ist, dort nicht mehr dann als Talent für höheres angesehen wird. Wir z.B. wissen das.
Der Unterschied zu der Beschreibung von Skippi ist der, dass er sich über andere nicht so aufregt, zwar hin und wieder auch mal mault, aber die Mitspieler und deren Leistungsfähigkeit akzeptieren kann.
Entscheidend, zumindest für uns, ist doch letztendlich, wo sich ein Junge beim Fussball wohlfühlt.
Wohlfühlfaktor und leistungsmässige Ansprüche stehen sich aber oft konträr gegenüber.
der Wohlfühlfaktor ist auch stark von den eigenen tatsächlichen Bedürfnissen abhängig.
der Wohlfühlfaktor des Kindes oder Jungen ist auch oft ein anderer, als den die Eltern oft als Argumentation heranziehen.
Nicht umsonst gibt es so häufig einen Bruch in der Fussballerlaufbahn wenn die Jungs mehr nach dem eigenen Willen und nicht mehr nach den Bedürfnissen der Eltern, die fälschlicherweise angeblich dem Bedürfniss des Kindes unterstellt sind, handeln.
