hänge mich auch mal aus dem Fenster und wage einige Prognosen
nach der Vorbereitungszeit und den ersten 2,3 Spielen wird die Kadergrösse sich um die 18 Spieler einpendeln
bis zur Winterpause wird es diese Trainerkonstellation nicht mehr geben
auf beiden Seiten wird es stark mosernde Eltern geben
finden die Trainer jedoch zusammen, kommen auf einen Nenner wird die Mannschaft so stark sein, dass sie um die Bezirksligaqualifikation mitspielt.
Fazit nach 3 Spielen in der Quali-Runde zur Bezirksliga. 2 sehr hohe Siege, eines von zwei entscheidenden Duelle jedoch verloren.
Trainingsbetrieb hat sich auf 16,17 Spieler eingependelt, etwa 8 Spieler lassen sich nicht mehr blicken, warum weiss angeblich keiner.
aus der bisherigen Mannschaft meines Sohnes sind alle regelmässig im Training und sind auch Stammspieler.
zu Beginn des Spiels stehen immer mindestens 8 Mann dieser Mannschaft auf dem Plat, weil sie halt auch besser sind.
Trainer arbeiten zwar miteinander, haben aber unterschiedliche Auffassung über Positionaufstellungen und Taktik.
ein schwelendes Thema.
die Elternschaft aus der alten Mannschaft meines Sohnes stellt die weit überwiegenden Zuschauer.
leise Maulerei (unter der Elternschaft, aber nicht nach Aussen) über die Fähigkeiten und deren teileise unverständliche .
taktischen Massnahmen.
Eindeutig ein Fehler, dass der Haupttrainer mit seinem Bruder als einer der Co-Trainer aus dem anderen Verein kommt.
der bisherige Trainer (jetzt Co) der alten Mannschaft meines Sohnes, erkennt die Fehler dieser Trainer, versucht auch
etwas einzugreifen, hält sich aber insgesamt für mich zu stark zurück. kein Konflikttyp und Zurückhaltung
aus Vereinsinteresse, um die Spielgemeinschaft nicht dauerhaft zu gefährden.
die Leistungsträger sind unzufrieden, halten sich aber zurück, obwohl sie die Trainer schon vorsichtig auf ihrer Ansicht nach
falsche Fehlentscheidungen angesprochen haben.
persönliches Fazit:
wie bei jeder Neugründung einer Spielgemeinschaft führte auch hier das Zusammenlegen von 2 Mannschaften zu einem
starken Spielerverlust.
die Mannschaft entwickelt sich leistungsmässig zurück.
Trotz einem unbestreitbar starken Engagement der 2 Trainer (einer war kein schlechter Fussballer, der andere hat gar Lizens)aus dem anderen Verein, sind diese beiden, für diese Mannschaft eine Fehlbesetzung.
Hauptproblem für mich, dass sie offensichtlich selbst gemachte Fehler nicht erkennen, oder erkennen wollen, und somit die
Korrektur ausbleibt.
Bevor jetzt jemand kommt, dass man immer im Trainer den Schuldigen sucht, ich kann das mit den falschen Entscheidungen belegen.
Ein aktiver Fussballer, der auch Fussball etwas versteht, meinte nach dem ersten Spiel, das er in dieser neuen Konstellation gesehen hat, dass der Trainer wenig Ahnung hat von taktischen Massnahmen hat. Und da gibt es wirklich Dinge, da stellen sich mir
die Nackenhaare.
die beiden Trainer kommen lt. eigener Aussage ihres Vereines aus einer konzeptionell geführten Jugendabteilung, arbeiten mit Videoanalyse, haben eine Lizens und wollen nach modernen (was immer das ist) Systemen spielen.
hört sich ja irgendwie optimal an.
aber was sich als optimale Vorraussetzungen anhört, muss zur Realität nicht immer passen.
nun stellt sich aber die Frage, wieso nun alle Spielerabgänge ausschliesslich aus diesem Verein kommen,
wieso die neue Mannschaft, obwohl 8 Spieler aus der alten Mannschaft in den letzten Jahren recht erfolgreich sich weiterentwickelten und auch als Mannschaft ziemlich erfolgreich waren sich rückwärts entwickeln?
Für mich ein eindeutiger Beleg, dass wenn ein Trainer eine Mannschaft übernimmt, dieser nicht einfach seine Vorstellungen und Ideen einfach aufs Auge drücken kann, sondern diese der Mannschaft angepasst sein müssen.
Vor allem dann, wenn diese Mannschaft schon Jahre zusammenspielt, und nur noch 1 Jahr in der jetztigen Konstellation zusammenbleibt.
Es juckt mich gewaltig in den Fingern (besser Mund), muss mich aber zurückhalten, da ich dort kein Vereinsmitglied bin,
mir selbst auferlegt habe, ab einem gewissen Alter meines Sohnes mich nach Aussen nicht mehr einzumischen (mit 17 ist
es sein Bier) und meine Einstellung die ist, dass ich nur dann bei den Verantwortlichen klare Kritik übe und
Änderungen einfordere, wenn ich selbst bereit bin in diese Verwantwortung zu gehen.
Schlimm finde ich, dass eine jahrelang Zufriedenheit meines Sohnes eine Wendung erfährt und eine klare eigene Konzeption
infrage gestellt wird und somit neue Überlegungen anstehen können.
Auch ein Beleg, dass du Planen kannst wie du willst, Informationen sammeln für eine richtige Entscheidung nach besten eigenen
Kriterien, eine gewisse Zeit zufrieden mit der zurückliegenden Entscheidung bist, und dann ein Trainerwechsel oder Wechsel der Vereinspolitik plötzlich alle in Frage stellen kann.
Zum Glück kennt man sich ja im Fussball etwas aus, kennt solche Situationen, und kann dann durch Optionen, die man auch
in den Jahren der Zufriedenheit offen halten oder aufbauen muss, entsprechend den eigenen Überlegungen und Vorstellungen
reagieren.
Offen bleibt nun noch, ob die Trainerkonstellation wie von mir zum Einstieg vermutet, an Weihnachten noch so ist.
Die grosse Mehrzahl der Spieler wünscht sich eine Veränderung. Hängt jedoch von ihrem alten Trainer ab,
ob er bereit ist, sich diesem Konflikt zu stellen.
Bin gespannt, wie er sich entscheidet, denn er hat auch die Faxen dicke.
Da er aber dem Ende seiner Jugendtrainertätigkeit entgegengeht, glaub ich seine Antwort zu kennen:
er wird weiterhin den Weg gehen auf seine stillere Art etwas Einfluss zu nehmen. Aber ob das bei den anderen Trainern ankommt?
diese Trainerkritk erlaube ich mir, da ich selbst jahrelang dieser Gilde angehörte, und mich auch schon auf dieser Ebene, alters-
und leistungsmässig, bewegt habe.
.