Beiträge von guenter

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    fak


    hast du bei deinen Überlegungen berücksichtigt, dass man auch verschieben kann?


    In dieser Altersstufe doch sicherlich ein Thema.


    offensiv nutzen und defensiv abdecken. sollen die Verteidiger ständig die Linie rauf und runter rennen?


    warum eigendlich alle Räume abdecken, wenn der Gegner eh nur mit einem oder 2 Spieler nach vorne kommt?



    Für mich machen deine Überlegungen dann höchstens durchaus Sinn, wenn das Leistungniveau der Mannschaft und auch der zu spielenden Staffel, also Gegner auf entsprechend hohem Niveau ist.


    bei einem 3:3:2 kannst du mit jeweils einer einzigen Verschiebung fast die ganze Breite des Feldes nutzen.


    stürmt der Gegner, lässt ein Mittelfeldspieler sich fallen und du hast einer Viererkette.


    bei Ballverlust in der gegnerischen Hälfte, lässt sich ein Stürmer fallen und du hast im Mittelfeld eine 4er Kette


    usw.


    3:3:2 als Grundformation verbunden mit dem Dreieck in Ballnähe, war ich fast immer in Überzahl, egal wo auf dem Platz,
    und das ohne allzulange Laufwege.


    Ich habe in der D zwar auch schon Viererkette gesehen, aber nicht annähernd so, wie du dir sie vorstellst,
    da gingen Theorie und Praxis doch sehr weit auseinander.

    Grüss dich, wünsch dir viel Spass, vor allem einige neue Erkenntnisse und selbst rege Beteiligung

    sondern wir haben so genante Spieltage. Es werden kleine Turniere ausgetragen, ohne Wertung von Ergebnisse

    sondern wir haben so genante Spieltage. Es werden kleine Turniere ausgetragen, ohne Wertung von Ergebnisse


    gerade bezüglich deiner Fragen ist das Forum hier voll von Meinungen. Erfordernissen, Vorstellungen und auch Ratschlägen.
    so vielfältig dass man es eigendlich gar nicht komprimiert zusammenfassen kann.


    blätter mal etwas durch, es lohnt sich.


    zu dem oben zitierten habe ich 2 Fragen


    mit welcher Mannschaftsstärke spielt ihr da in der F?


    wie sind bei dieser Gestaltung deine Erfahrung, insbesonders im Verhalten der Trainer und Eltern? eventuell im Vergleich (falls dir bekannt) zu der herkömmlichen Spielweise.



    zu welchem Landesverband gehörst du eigendlich?

    und zweitens die beiden Verteidiger eher, wie Manndecker geschult werden.


    und was ich in den Staffeln bei nicht allzustarken Mannschaften immer wieder sehe ist noch viel schlimmer.


    da spielen die 2 Verteidiger wie früher 1 Ausputzer gespielt hat. grausam



    für mich hat es deshalb gar nicht so die Bedeutung, mit welcher Systemformation gespielt wird, sondern wie es gespielt wird.


    natürlich muss dabei auch das Leistungsniveau der Mannschaft berücksichtigt werden..

    - Ich bin mir sicher, dass du dir (heimlich) schon mal überlegt hast, wie es wäre... die Mannschaft gemeinsam mit dem stillen Co-Trainer für den Rest der Saison zu übernehmen..

    Ein ganz klares Nein. Auch wenn ich schon Trainer mit abgeschossen habe, widerspräches es meiner Einstellung, einen Trainer abzuschiessen und dann seine Position zu übernehmen. Ausserdem würde ich das auch wegen meinem Sohn nicht tun.
    Für mich ist das für ihn eine Lernphase, durch die er durch muss, und seine eigenen Entscheidungen fällen muss.
    Meine Kritk äussere ich auch nur bei einigen Vertrauenspersonen, bei Verein und Trainer halte ich mich da absolut zurück-


    , dass der frühere Cheftrainer zum Co-Trainer bei der gleichen Mannschaft wird, war von vornherein zum Scheitern verurteilt

    sehe ich auch so, nur in der Planungsphase sah es noch so aus, dass die ursprünglichen 2 Mannschaften die gleiche Anzahl
    an Spielern stellen. Hätte man dann jedoch später reagieren können.



    Dass ich die ganze Situation nicht pingelig sehe, sondern schon gravierende Fehler sehe, mal ein Beispiel vom
    vergangenen Spiel, in einem wichtigen Spiel gegen einen etwas gleichstarken Gegner.


    Die Mannschaft hat einen richtig starken Stürmer, offensiv praktisch der entscheidende Mann.
    durch ein gutes Laufvermögen ist praktisch der ganze Platz sein Revier. in der Offensive kommt er sowohl durch die Mitte, wie
    auch über rechts und links, und lässt sich auch als Anspielstation ins Mittelfeld fallen.
    Bei Freistössen und Eckbällen im eigenen Strafraum.


    letzten Samstag spielte er nun auf der linken Aussenbahn. der eingesetzte zentrale Stürmer, eigendlich einzige Spitze, konnte man abhaken.


    Begründung des Trainers für seine Massnahme, die ich nach dem Spiel erfuhr.


    "Du bist ja ein Linksfuss (jedoch beidfüssig), kommst ja eh immer über links (vielleicht etwas öfters, aber auch sehr oft über rechts),
    dann ist es besser du spielst direkt auf der linken Seite."


    was bringt da eine 45 minütige Videoanalyse, wenn ich nicht richtig analysieren kann.in der Zeit einfach Runden laufen wäre da ja effektiver.
    Ich habe 2 mal nachgefragt, weil ich dieser Aussage keinen Glauben schenken wollte.


    3 gravierende Fehler bei einer Massnahme:


    falsche Analyse somit zwangsläufig falsche taktische Massnahme und eine schwachsinnige Begründung.


    nur ein Beispiel, ich kritsiere nicht umsonst.



    Bedeutend für die Grundthematik des Eingangsthemas ist für mich wieder mal die Feststellung,
    dass die Gründung von Spielgemeinschaften (ich habe einige verfolgt) Zeit der Zusammenfindung braucht, Zeit benötigt wird, um die auftretenden
    Schwachpunkte abzustellen (geschieht aber oft nicht oder sehr spät,) und vor allem, und das ist für mich nicht unbedeutend
    zu erheblichen Reibungsverlusten führen kann., es etwas Glück bedarf, die richtige Wahl der Federführung zu treffen.


    Im älteren Jugendbereich finde ich es auch absolut förderlich, die Mannschaften mit bis dato neutralen Trainern auszustatten.


    Dagegen steht, dass oft kurzfristig sich bessere Erfolge einstellen, das sich aber mit der Zeit wieder einpendelt.

    In der Leichtathletik ist alles praktisch haargenau festgelegt, dieser Winkel hat das Bein,den Winkel mit dem anderen


    bei welcher Disziplin? Kugelstossen, ? Hochsprung,? 100 m Lauf?


    Leichtathletiktraining kann mit dem Fussballtraining nicht verglichen werden.


    selbst der 10 Kämpfer muss jede einzelne Disziplin seperat mit unterschiedlichen Vorgaben trainieren.


    Bewegungsabläufe werden in der Leichtahtletik einstudiert, da das Ziel eindeutig feststeht: Hochsprunglatte, Absprungbalken,
    Markierungsfeld beim Speer, Kugel oder Diskus.
    Es sind immer die gleichen Abläufe.


    Beim fussball gibt es diese konkreten Abläufe nicht, deshalb werden und können auch die Enzelnen Abläufe, die ja immer unterschiedlich und nie gleich sind, nicht so trainert werden
    .
    wir sprechen ja über Bewegungsabläufe.

    JungTrainer


    deine Systembeschreibung zeigt mir ml wieder deutlich, dass es letztlich immer darauf ankommt, wie man ein System auslegt und spielt.


    ähnliche habe ich vor nicht allzulanger Zeit gesehen.


    da spielten die beiden Verteidiger praktisch wie 2 Ausputzer früherer Prägung. Grausam.


    ein in etwa gleiches System, doch total unterschiedliche Spielweise, wenn ich deine Spielweise jetzt richtig interpretiert habe.

    Steini


    du beschreibt sehr deutlich, was ich auch immer wieder erlebt habe.


    habe hier im Forum doch auch schon oft in die Richtung hingewiesen, dass der, der im Verein als Talent angesehen wird, meist
    Mittelpunkt der Mannschaft, nach einem höherklassigen Wechsel oft nur Mitläufer wird. .


    Damit kommen viele nicht klar, Spieler wie Eltern. Wer dann alles daran Schuld ist, wissen wir ja.


    Und je mehr ich hier im Forum mitbekomme, je mehr ich Werdegänge von Spielern nach ein paar Jahren rückwirkend betrachte,
    umso mehr festigt sich meine Meinung. Sportlich und auch für die dauerhafte Zufriedenheit empfehle ich einen Wechsel
    in die nächst höhere Leistungsstufe nur dann, wenn man davon ausgehen kann, dass sie auch dort zu den Leistungsstärkeren
    zählen. Alles andere führt irgendwann zu Frust.


    Im Gegensatz dazu rate ich aber jederzeit zu einem Wechsel, wenn sichtbar ist, dass sich ein Spieler auch höherklassig
    durchsetzten wird. Und wer einen Spieler so 2 Jahre unter seinen Fittischen hat, weiss das, sollte es zumindest.


    Und dann kam auch von mir die Empfehlung, Verlust dann zwar für die eigene Mannschaft, aber diese Spieler haben sich alle durchgesetzt.


    Ich finde es auch absolut sinnvoll, immer stufenweisen hochzugehen. Ausnahme die, die direkt zu einem NLZ kommen können.

    Meine Systeme 3-3-2 und 3-2-3 umstellen würde ich auf 4-3-1


    Roger


    das kann jeder anderssehen, und jeder wird wohl aus seiner Sicht recht haben.


    ich selbt bin eher ein Freund gewesen, unser Spiel nicht nur in Richtung Abwehr, sondern eher in die Offensive auszurichten.


    Abwehr spielen ist leichter und lernt man schneller, sowohl als einzelner wie als Mannschaft.


    bin kein Freund gewesen, in der laufenden Saison schon alles nach der kommenden Saison auszurichten, wenn sich Spielerzahl
    und auch der Kader etwas anders sein wird.


    das jeweilige Spielsystem habe ich nicht nach meinen Vorstellungen gestaltet, sondern war stets stark geprägt von den
    Spielertypen, die ich hatte.


    in der D hatte ich als Grundformation ebenfalls das 3:3:2 oder 3:2:3, das aber je nach Spielsituation höchst flexibel war,
    war jeder Mannschaft überlegen, die mit 4er Kette spielte.


    meine Devise in der D-Jugend war, aber nicht nur dort:, dass unser Spielsystem so einfach sein, dass es jeder, auch der dicke
    Paule, verstehen und auch spielen konnte, jedoch so flexibel, das es mit ganz einfachen Umstellungen, besser gesagt Vorgaben an einzelne Spieler, auf Besonderheiten des Gegners reagiert werden konnte, gleichzeitig aber die notwendigen Entscheidungsfreiheiten für die Spieler liess.


    bei meiner Mannschaft war das mit dem 3:3.2 als Grundformation gegeben. das Umstellen in der C war dann ein Klax.


    Ich selbst kann auch nicht nachvollziehen dass man sich in einer unhemogenen D-Jugend mit den entsprechenden
    Spielern taktikmässig an der Bundesliga orientiert, mit Spielsystemen, die dort schon nicht überall beherrscht werden.


    Auch wenn man praktisch alle Systeme offensiv spielen kann, was leider jedoch seltener geschieht, bin ich ein absoluter Gegener im
    Jugendbereich (erst recht bei Dorfvereinen) mit nur 1 Spitze zu spielen.


    dass Andere das anders sehen, und auch argumentieren können, kann ich nachvollziehen, auch akzeptieren,, nur meine Meinung steht hierzu fest.



    übrigens:


    wenn es richtig gemacht wird, kann auch das Spiel mit 2 Verteidigern durchaus gehen.


    Meine 3er Abwehrkette spielte mit der Zeit so, dass es je nach Spielsituation auch so aussah, dass wir mit 2 Verteidgern, oder aber auch mit einem Libero spielten.


    der Innenverteider und der ergänzende Innenmittelfeldspieler spielten bei mir höchst flexibel.


    beide sind heute übrigens sehr gute Innenverteidiger in der A-Jugend, da ihrem jetztigen Spiel die Aufgabenstellung bereits in der D sehr nache kam.

    hänge mich auch mal aus dem Fenster und wage einige Prognosen


    nach der Vorbereitungszeit und den ersten 2,3 Spielen wird die Kadergrösse sich um die 18 Spieler einpendeln
    bis zur Winterpause wird es diese Trainerkonstellation nicht mehr geben
    auf beiden Seiten wird es stark mosernde Eltern geben
    finden die Trainer jedoch zusammen, kommen auf einen Nenner wird die Mannschaft so stark sein, dass sie um die Bezirksligaqualifikation mitspielt.


    Fazit nach 3 Spielen in der Quali-Runde zur Bezirksliga. 2 sehr hohe Siege, eines von zwei entscheidenden Duelle jedoch verloren.


    Trainingsbetrieb hat sich auf 16,17 Spieler eingependelt, etwa 8 Spieler lassen sich nicht mehr blicken, warum weiss angeblich keiner.


    aus der bisherigen Mannschaft meines Sohnes sind alle regelmässig im Training und sind auch Stammspieler.
    zu Beginn des Spiels stehen immer mindestens 8 Mann dieser Mannschaft auf dem Plat, weil sie halt auch besser sind.


    Trainer arbeiten zwar miteinander, haben aber unterschiedliche Auffassung über Positionaufstellungen und Taktik.
    ein schwelendes Thema.


    die Elternschaft aus der alten Mannschaft meines Sohnes stellt die weit überwiegenden Zuschauer.
    leise Maulerei (unter der Elternschaft, aber nicht nach Aussen) über die Fähigkeiten und deren teileise unverständliche .
    taktischen Massnahmen.




    Eindeutig ein Fehler, dass der Haupttrainer mit seinem Bruder als einer der Co-Trainer aus dem anderen Verein kommt.
    der bisherige Trainer (jetzt Co) der alten Mannschaft meines Sohnes, erkennt die Fehler dieser Trainer, versucht auch
    etwas einzugreifen, hält sich aber insgesamt für mich zu stark zurück. kein Konflikttyp und Zurückhaltung
    aus Vereinsinteresse, um die Spielgemeinschaft nicht dauerhaft zu gefährden.


    die Leistungsträger sind unzufrieden, halten sich aber zurück, obwohl sie die Trainer schon vorsichtig auf ihrer Ansicht nach
    falsche Fehlentscheidungen angesprochen haben.


    persönliches Fazit:


    wie bei jeder Neugründung einer Spielgemeinschaft führte auch hier das Zusammenlegen von 2 Mannschaften zu einem
    starken Spielerverlust.


    die Mannschaft entwickelt sich leistungsmässig zurück.


    Trotz einem unbestreitbar starken Engagement der 2 Trainer (einer war kein schlechter Fussballer, der andere hat gar Lizens)aus dem anderen Verein, sind diese beiden, für diese Mannschaft eine Fehlbesetzung.


    Hauptproblem für mich, dass sie offensichtlich selbst gemachte Fehler nicht erkennen, oder erkennen wollen, und somit die
    Korrektur ausbleibt.


    Bevor jetzt jemand kommt, dass man immer im Trainer den Schuldigen sucht, ich kann das mit den falschen Entscheidungen belegen.


    Ein aktiver Fussballer, der auch Fussball etwas versteht, meinte nach dem ersten Spiel, das er in dieser neuen Konstellation gesehen hat, dass der Trainer wenig Ahnung hat von taktischen Massnahmen hat. Und da gibt es wirklich Dinge, da stellen sich mir
    die Nackenhaare.


    die beiden Trainer kommen lt. eigener Aussage ihres Vereines aus einer konzeptionell geführten Jugendabteilung, arbeiten mit Videoanalyse, haben eine Lizens und wollen nach modernen (was immer das ist) Systemen spielen.


    hört sich ja irgendwie optimal an.


    aber was sich als optimale Vorraussetzungen anhört, muss zur Realität nicht immer passen.



    nun stellt sich aber die Frage, wieso nun alle Spielerabgänge ausschliesslich aus diesem Verein kommen,
    wieso die neue Mannschaft, obwohl 8 Spieler aus der alten Mannschaft in den letzten Jahren recht erfolgreich sich weiterentwickelten und auch als Mannschaft ziemlich erfolgreich waren sich rückwärts entwickeln?



    Für mich ein eindeutiger Beleg, dass wenn ein Trainer eine Mannschaft übernimmt, dieser nicht einfach seine Vorstellungen und Ideen einfach aufs Auge drücken kann, sondern diese der Mannschaft angepasst sein müssen.
    Vor allem dann, wenn diese Mannschaft schon Jahre zusammenspielt, und nur noch 1 Jahr in der jetztigen Konstellation zusammenbleibt.


    Es juckt mich gewaltig in den Fingern (besser Mund), muss mich aber zurückhalten, da ich dort kein Vereinsmitglied bin,
    mir selbst auferlegt habe, ab einem gewissen Alter meines Sohnes mich nach Aussen nicht mehr einzumischen (mit 17 ist
    es sein Bier) und meine Einstellung die ist, dass ich nur dann bei den Verantwortlichen klare Kritik übe und
    Änderungen einfordere, wenn ich selbst bereit bin in diese Verwantwortung zu gehen.



    Schlimm finde ich, dass eine jahrelang Zufriedenheit meines Sohnes eine Wendung erfährt und eine klare eigene Konzeption
    infrage gestellt wird und somit neue Überlegungen anstehen können.


    Auch ein Beleg, dass du Planen kannst wie du willst, Informationen sammeln für eine richtige Entscheidung nach besten eigenen
    Kriterien, eine gewisse Zeit zufrieden mit der zurückliegenden Entscheidung bist, und dann ein Trainerwechsel oder Wechsel der Vereinspolitik plötzlich alle in Frage stellen kann.


    Zum Glück kennt man sich ja im Fussball etwas aus, kennt solche Situationen, und kann dann durch Optionen, die man auch
    in den Jahren der Zufriedenheit offen halten oder aufbauen muss, entsprechend den eigenen Überlegungen und Vorstellungen
    reagieren.



    Offen bleibt nun noch, ob die Trainerkonstellation wie von mir zum Einstieg vermutet, an Weihnachten noch so ist.
    Die grosse Mehrzahl der Spieler wünscht sich eine Veränderung. Hängt jedoch von ihrem alten Trainer ab,
    ob er bereit ist, sich diesem Konflikt zu stellen.
    Bin gespannt, wie er sich entscheidet, denn er hat auch die Faxen dicke.
    Da er aber dem Ende seiner Jugendtrainertätigkeit entgegengeht, glaub ich seine Antwort zu kennen:
    er wird weiterhin den Weg gehen auf seine stillere Art etwas Einfluss zu nehmen. Aber ob das bei den anderen Trainern ankommt?



    diese Trainerkritk erlaube ich mir, da ich selbst jahrelang dieser Gilde angehörte, und mich auch schon auf dieser Ebene, alters-
    und leistungsmässig, bewegt habe.



    .

    Bin da schon seit etwas längerem auf der Suche nach dem Konzept, aber ich befürchte dass dies ein langwieriges Thema für mich
    werden wird.


    Es gibt nicht das Konzept, du musst deines finden, das zu dir, zu deiner Persönlichkeit passt. Und wenn du ein netter Typ bist, wie du schreibst, ist das sicherlich kein Nachteil. Deine Art musst du und kannst du auch positiv einsetzen.


    Das ist auch kein langwieriges Thema, sondern ein lebenslanges, weil jedes Team braucht einen eigenen Führungsstil.
    Nur, hast du mal deinen zu dir passenden Stil gefunden, wird es dir relativ leicht fallen diesen auf jede Mannschaft erforderlich
    etwas anzupassen.


    Leg das Nette an dir nicht ab, sondern nutze diese Eigenschaft. den General (mal als deutlichen Gegensatz) passt nicht zu dir, und würde dir auch keiner abnehmen.


    und das was tobn anspricht, das deutlich machen, was du willst oder nicht willst, kann man auf netter Art rüberbringen.
    Wichtig ist, dass es deutlich ankommt, und die Spieler (mit der Zeit) wissen, dass es dir sehr ernst ist und du bei deiner Linie bleiben wirst. Du musst natürlich bei deiner Linie bleiben. Nett sein heisst ja nicht, mal so oder so vorzugehen, wie es dem Gegenüber passt.


    Beispiel:


    ich versuche auf nette freundliche Art dir zu helfen. Dabei schreibe ich dir aber nicht, was du unter Umständen gern lesen würdest, und dein EGO stärkt und befriedigt, also auf gute Welle machen, sondern schreibe dir klar meine Meinung, so wie ich sie aus der Ferne sehe.


    da ich dich respektiere kann ich dir auch Unangenehmes rüberbringen.


    Das Gleiche sollte für dich gegenüber deinen Spielern gelten.


    Mach ihnen deutlich, dass du sie respektierst, dann können sie viel leichter akzeptieren wenn du von ihnen für sie unangenehme
    Dinge einforderst.


    Eier aber nicht rum, sondern bring deutlich rüber, was du willst, vor allem aber auch warum du das willst, dann erkennen sie das
    Sinnvolle deiner Überlegungen und können es akzeptieren.

    Auf der einen Seite, sind alle Trainer immer nur erfolgs- und ergebnisgeil, aber auf der anderen Seite stellen sie ihre Mannschaften nicht nach Leistungskriterien zusammen.


    alex


    man kann alles so drehen und auch etaws argumentativ belegen, wie es einem in den Kram passt.


    Kennst doch im KIFU-Bereich sicherlich auch Trainer, die, wenn sie die Möglichkeit dazu haben, die stärksten Spieler
    um ihren schwachen Sohn scharren.


    Kennst doch sicher die Trainer, deren Sohn untalentiert ist, sich stark machen, nicht nach Leistung zu sortieren, da Siege
    ja unwichtig seine, und es doch noch um den Spass gehrt?


    Im Gegensatz dazu die Trainer mit talentierten Söhnen, die den Leistungsgedanken wesentlich mehr in den Fordergrund stellen und
    dementsprechend auch die Kaderaufteilung beeinlussen.


    Wer in der E-Jugend im Mittelfeld rumspielt, für den geht es eh nur um die Goldenen Annanas, steht er dann aber mal an der Tabellenspitze hat er plötzlich eine ganz andere Meinung, dann handelt es sich plötzlich um ein wichtiges Spiel, bei dem nur
    die Besten zum einsatz kommen.


    Allzuoft hängen doch Meinungsäusserungen von den eigenen Möglichkeiten ab.


    für dich sind das Widersprüche, für mich der normale Wahnsinn, der vielerorts im fussball anzutreffen ist, und von dem ich
    mich auch, zwar versucht, nie ganz freimachen konnte. Bei mir hats zumindest von den Beteiligten keiner gescheckt, man kann das schon gut verpacken.

    Marco


    Du bist ein engagierter Trainer, ich mag solche Typen, deshalb möchte ich dir einen Rat geben, der zwar möglicherweise
    bei dir zu direkt und wenig motivierend ankommt. Aber er kann dir helfen.


    Du schilderst Einzelfälle als ein Problem.


    Dein Problem sind aber nicht die Einzelfälle, sonden du hast generell ein Problem in der Mannschaftsführung.


    Das ist jetzt kein Vorwurf, für mich auch normal, gerade wenn man relativ neu dabei ist, oder auch in eine neue Altersstufe kommt.


    Ich empfehle dir, dich mal in die Thematik einer Mannschaftsführung einzulesen.


    gibt einfach mal bei google "Mannschaftsführung im Fussball" ein. da findest du einiges, was dir weiterhilft.


    Du kannst da dann selbst feststellen, was du gut und schon richtig machst, aber auch was du unter Umständen anders machen
    solltest.


    die Einzelfälle lösen, hilft dir auf Dauer nicht weiter, du brauchst ein Gesamtkonzept bei der Mannschaftsführung. Sammel dir einiges an Wissen an und erstell dir dann eins. Es wird dir dann vieles leichter fallen.


    nochmals, ich will dich nicht kritisieren, ich will dir helfen.

    Manchmal hilft abwarten.


    Hatte das auch zuerst so aufgefasst wie @Sabbi.


    Da man aber den ein oder anderen Schreiber schon etwas einschätzen kann, konnte ich mir nicht vorstellen, dass es so gemeint
    war.



    Was fak beschrieben hat kann so ablaufen, wenn man etwas überlegt und sich Mühe gibt.
    in ähnlicher Form bin ich bei Neulingen auch immer vorgegangen.


    Vorraussetzung ist natürlich (zumindest sinnvoll und förderlich) wenn man einen Cp-Trainer dabei hat, aber den kann man sich ja leicht heranziehen.


    Wunder mich immer wieder, wenn von Schwierigkeiten im Training bei einer unhemogenen Truppe gesprochen wird.
    Ich hatte nur solche, und trotzdem kamen alle Teilnehmer im Training auf ihre Kosten.


    Irgendwie wehlt es mir bei einigen an etwas Fantasie.

    dann ist der Co nur dafür da um die Hütchen etc weg zu bringen, weil der Verantwortliche Trainer als BOSS sieht und keine andere Meinung anhört.

    Endlich gehöre ich mal zu der Eltite der berühmten Ausnahmen. :D


    Bei mir haben der (manchmal auch die) Co sowohl einzelne Trainingseinheiten wie ganze Trainings und auch die Betreuung
    während des Spiels (obwohl ich anwesend war) übernommen.
    Kein Training, ohne dass der Co einen eigenen Aufgabenbereich hatte., wobei die Zielsetzung vorgegeben wurde, die Art der
    Durchführung jedoch grösstenteils überlassen wurde.


    Dein Beschriebenes kenne ich, aber ich gehöre mit meiner Vorgehensweise ganz sicher nicht zu den Ausnahmen.


    Es sieht nicht überall gleich aus.

    Nun, ich könnte mir also vorstellen, dass ich die Spieler alle frage, wo sie denn am liebsten spielen würden, vielleicht an der Taktiktafel, und dann schreibe ich dann ihre Namen in den jeweiligen Bereich.


    Absolut wirksame Methode.


    Im Aktivenbereich mit einem Sportstudenten (Teil einer Diplomarbeit) durchgezogen, jedoch wesentlich differenzierter:
    Aufstellung nach Leistung, nach den liebsten Mitspielern, wo sie selbst am liebsten Spieln würden, wo sie sich
    am stärksten sehen, mit wem sie ungern in der Mannschaft spielen, wie sie als Trainer aufstellen würden.


    Absprachegemäss bekam ich nicht alle Detailergebnisse mitgeteilt. aber ich hätte zwischen 77 möglichen Aufstellungen auswählen können.


    danach gab es wesentlich weniger Diskussionen wegen der Mannschaftsaufsellung


    Es geht natürlich einfacher, einfach jeden Spieler eine Aufstellung machen lassen, diese alle an die Tafel, und dann fragen
    für welche Aufstellung die Spieler sich nun entscheiden.


    Das Thema Aufstellung dürft sich erledigt haben.

    soccerbook


    Gesamtmannschtlich gesehen macht dein Vorschlag für mich Sinn.


    Marco hat die Mannschaft übernommen. B-Alter testet einen neuen Trainer durchaus auch, wie weit man bei ihm gehen kann.
    hier ist auch schon ein Dominoeffekt zu sehen. zuerst wehrtl sich ein Stürmer, der in die Abwehr soll, dann will ein Abwehrspieler
    plötzlich in den Sturm. der nächste steht sicherlich schon in den Startlöcher.


    es wird Zeit, dass Marco eine klar Richtung vorgibt und dazu finde ich deinen Vorschlag passend.

    Also Ich bin nicht nur Vater, ich selbst habe auch sehr lange Zeit Fußball gespielt, und Ich weiß das es auch früher schon so war, und genau deswegen verstehe Ich nicht warum der/die Vereine nichts dagegen tun.


    einen Trost habe ich aber für dich. Da bist du nicht alleine, zumindest sind wir da schon zu zweit.


    Vieles kennengelernt im Fussball, vieles wollte ich in meiner langjährigen Trainertätigkeit ändern.
    Einiges ist mir gelungen, aber bei vielem wäre ein Kampf gegen die berühmten Windmühlen wohl erfolgreicher gewesen.


    Was ich als schlimm empfand, war dass bei jeder Mannschafts und Vereinswechsel es immer wieder von Neuem losging.

    "Ich überlege mit Fussball aufzuhören,. weil ich keine Lust habe ständig in der Abwehr zu spielen. Vielleicht werde ich den Verein wechseln, da ein Freund mich schon öfter gefragt hatte ob ich nicht
    höher klassig spielen will."


    in diesem Falle dürfte die Positionsfrage vorgeschoben sein.


    Der Junge trägt einen Konflikt mit sich rum. Verein wechseln? Aufhören? Bleiben?


    In diesem Alter durchaus nicht unüblich.


    Diesbezüglich solltest du Gespräche mit ihm führen. Kann durchaus schon in 14 Tagen wieder anders aussehen.


    Würde ihm deswegen einen Wechsel zum Saisonende empfehlen, ihm eine Pause empfehlen.
    Nicht gegen ihn sprechen, eher bestätigen, und sogar Unterstützung anbieten.


    Kann dann ganz schnell zu einem Umdenken bei ihm kommen.



    Beispiel: gleiche Altersstufe, Spieler teilt mit, dass er keinen Bock mehr auf Fussball hat, Training eh zuviel für ihn sei und
    er aufhören wollte. Ich zeigte Verständnis für seine Entscheidung, brachte ihm rüber, dass ich das in Ordnung finde, er aber
    jederzeit wieder kommen könnte. 14 Tage später stand er auf der Matte, wolle wieder anfangen, auch mehr trainieren, ob ich ihm ein zusätzliches Trainingsprogramm zusammenstellen könnte.


    Andererseits, was spricht dagegen, ihn hin und wieder im Sturm aufzustellen? aus meiner sicht doch recht wenig.