Beiträge von guenter

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    Seit wann kann man an Spielergebnisse (bei denen die jeweiligen gegnerische Leistung und die Tagesleistung des Schiedsrichters eine Rolle spielt) ausmachen, ob das Team besser oder schechter geworden ist? Denn, wenn man nur die nackten Spielergebnisse sieht, dann kann man den Trainer, der nach dem Motto "nach mir die Sintflut" nicht die Qualität der Spieler und die taktischen Fähigkeiten verbessert, sondern einfach nur gewinnen will, nicht mehr von qualifizierten Trainern mit nachhaltiger Nachwuchsförderung unterscheiden!


    @TW


    Versteh dich jetzt thematisch nicht, denn ob dasTeam besser oder schlechter geworden ist, war bei mir doch keinThema.


    Auch die Spielergebnisse sollten keine Aussage in diese Richtung sein, sondern leidglich für die grassen unterschiedlichen
    Ergebnisse herhalten.


    für mich sind die unterschiedlichen Ergebnisse jedoch ein Indiz für das unterschiedliche tatkische Verhalten der Mannschaft, jedoch nicht durch den Trainer, sondern durch die Spieler selbst.


    Wie ich das Trainerteam einschätze?


    Hab ich eigendlich doch schon sehr gut beschrieben. Der Haupttrainer ist für mich in einer A-Jugend absolut fehl am Platze.
    nicht nur unqualifiziertes ständiges Hereinrufen, sondern auch taktisch unbedarft. Engagement alleine reicht halt nicht immer aus.
    Aussage des Co: die Abwehr spielt die Viererkette besser, als der Trainer Ahnung davon hat (spielt sie auch schon 4 Jahre)


    Leider hält sich der Co (schon seit 4 Jahren Trainer der einen Mannschaft und in meinen Augen ein Guter); stark zurück.
    Nimmt aber immer mehr Einfluss im Stillen, was auch letztlich mitverantwortlich für die letzten Ergebnisse war.


    Aus Vereins- und SG-Politik scheut er es offensichtlich, in die Offensive zu gehen.


    die Mannschaft ist übrigens eine spielende Mannschaft, die ihr Spiel überwiegend von hinten aufbaut.

    Ich finde es bemerkenswert und deshalb kommt von mir auch ein ausdrückliche Lob an @italy, dass er nach seinem Hinschmeissen
    sich hier im Forum nicht einfach ausklingt, sondern den Werdegang und die Gründe aus seiner Sicht darlegt.


    Unterscheidet sich da sicherlich doch von einigen Anderen, die mit grossem Engagement eingestiegen sind, auch hier im Forum, und dann einfach verschwinden.


    Nimmt man seine Sichtweise der Dinge an, kann man auch sein Vorgehen und Beweggründe durchaus nachvollziehen.


    Als neutraler Beobachter, und einiger Kenntnisse im KIFU und Jugendfussball kann ich diese Sicht jedoch nicht teilen.


    Für mich auch der typische Verlauf mancher Trainerlaufbahn, die so oder ähnlich sicherlich kein einzelfall ist.


    Da wird ein Traineramt übernommen, Gründe lass ich mal aussen vor, völlig unwissend, was da auf einen zukommen kann, hat und sammelt vorher auch wenig Informationen. Man fühlt, und das ist das schlimme, sich dann auch als Trainer, und will Dinge umsetzten, die man selbst vielleicht kennnengelernt oder auch angelesen hat, die sicherlich auch anderswo gut und empfehlenswert sind.
    Dabei wird dann aber nicht beachtet und auch nicht berücksichtigt, auf welcher Ebene des Fussballes man gelandet ist., dass man dort erstmals nicht als Trainer im eigendlichen Sinne des Namens mit seinen zu hohen Vorstellungen und Ambitionen eigendlich
    fehl am Platze ist.


    Nicht unnatürlich dass man da scheitert und hinwirft. Vor allem dann, wenn der Hauptgrund fürs Einsteigen "Ich mach mal Trainer"
    war. Aber so wie viele sich den Trainer machen vorstellen, dann auch vorgehen, ist es nun aber leider nicht auf diversen Ebenen
    des Fussballes . Nicht allzuwenige schweben, wenn sie ins Traineramt, einsteigen in Regionen, die einfach nicht passen und wo sie nicht hingehören. Ein eigenes Trainerbild vor Augen, das mit der Wirklichkeit wenig zu tun hat.


    Ich finde es dann aber auch absolut sinnvoll, die Reissleine zu ziehen und aufzuhören. Nich t nur im eigenen Intersse
    sondern auch im Interesse der Kinder. Denn so, wie es z.B. bei dieser Mannschaft beschrieben wurd, braucht diese Mannschaft nämlich keinen Trainer sondern vorrangig einen Kümmerer, der nicht so in höheren Trainerregionen schwebt, sondern die tatsächlichen Bedürfnisse einer Mannschaft erkennt und dementsprechend vorgeht.


    Gründe aus dem privaten Bereich lassen sich da dann auch immer trefflich finden, für sich selbst sollte man aber schon zu der Erkenntnis kommen, dass man ganz einfach falsche Vorstellungen und Ambitionen hatte und mit diesen gescheitert ist.


    Leider, und auch das ist typisch, und da geht auch mein Vorwurf hin, dass Verantwortliche, sei es nun ein JL oder sonstiger Vorstand, die die Materie ja wohl schon etwas besser kennen, oder kennen sollten, Einstiegswillige in dieses nicht leichte Amt,
    einfach von Beginn an alleine und im Regen stehen lassen.


    So wird ein Potential an Engagierten allzu oft und allzuschnell einfach verheizt.


    Vielleicht wär manche Vorstellung beim Einstieg in die Kinder- Jugendarbeit schon zu Beginn eine etwas andere, wenn dort nicht von dem irreführenden Trainer gesprochen würde, sondern wie es schon mal üblich war vom Jugendbetreuer.


    Für mich ist der Trainer ein doch zu sehr irreführender Begriff für viele in der Jugendarbeit der untersten Ebene im Fussball.


    Eigendlich auch gar nicht so verwunderlich, wenn selbst in der Jugendarbeit erfahrene Leute bei Mannschaften wie sie z.B.
    italy beschrieben hat, grosspurig von Ausbildung junger Fussballer reden, und dies als oberste Prämisse ansehen.


    Was ich absolut nicht akzeptieren kann, ist plötzlich und mitten in der Sasion einfach die Brocken hinzuwerfen.
    Das was ich von Kindern erwarte und ihnen auch vermittele, dass sie eine Sasion, zumindest immer die Halbsasion bis zur Winterpausse durchalten und sich dann ordentlich verabschieben, erwarte ich erst recht von einem Erwachsenen.
    Dem Verein rechtzeitig seine Entschediung mitteilen, damit dort auch von deren Seite reagiert wrden kann, und dann zum passenden Zeitpunkt, und das wäre nun mal in diesem Fall in der Winterpause gewesen.


    Jetzt aber, mitten in der Sasion und plötzlich ohne Vorankündigung die Mannschaft einfach im Stich lassen ist für mich eine
    charakterliche Schwäche, mit der man eigendlich auch in der Jugendarbeitet nichts zu suchen hat.


    Fussball in diesem Bereich ist Hobby und Freizeit. Jedem steht das Recht zu aufzuhören und sich anderem zuzuwenden,
    vor allem dann, wenn festgestellt wird, dass es eigendlich nicht den eigenen Vorstellungen und Erwartung entspricht.


    Es kommt aber immer noch auf das wie an. Und das ist hier nicht in Ordnung.



    ,

    Frank


    mit kritsichen Bemerkungen ist es ja nicht getan.


    deshalb mal einiges zum Überlegen.


    Kinder in diesem Altern haben eine natürliche, aber auch schützende, Angst. finde ich ganz normal und auch gut.


    es ist jedoch nicht nur die Angst vorm Gegner, die du festgestellt hast, es ist auch eine gewisse Angst vorm hinfallen, vor dem festen
    Ball, auch vor unvorhergesehenen Körperkontakten.


    gerade in der heutigen Zeit, wo alles so behütet aufwächst, kann man das verstärkt feststellen.


    wie bin ich nun dagegen angegangen?


    in der Turnhalle mit Hilfe von Matten, der Angst vorm Hinfallen entgegengewirkt, so eine Art Weitsprung auf die Matte, mit anschliessendem Abrollen, oder ab geringer Höhe abspringen und abrollen. es gibt leider viele Kinder, die können nicht mehr richtig hinfallen.



    ich habe mir Softbälle (Schaumstoffbälle) besorgt, und damit in der Halle Spiele aller Art gemacht. die Angst vorm festen Ball verfliegt, und durch das dann gelegendliche Spielen mit einem normalen Lederball einen langsamen Gewöhnungsprozess eingeleitet.


    kleine Körperkontaktwettkämpfe, wie z.B. Hahnenkampf (auf einem Bein hüpfend und Schülter gegen Schulter den anderen
    versuchen umzustossen), eine At Handballspiel, der der das Festhalten mit Körperumarmung erlaubt ist, 3:3 auf allerengstem Raum
    ohne Tore, wo es zwangsläufig zu Körpertkontakt kommen muss.


    spielend, dadurch unbewusstes, Kennenlernen mit dem was Angst verusachen könnte, und damit automatisch auch damit umgehen können.



    bei einem 1:1 wird das Kind bewusst mit seiner Angst konfrontiert und schon setzten dann die automatischen Angstmechanismen
    ein.



    schau dir mal die Kinder an, die ältere fussballspielende Brüder haben. Die haben bedeutend weniger ängstliches Verhalten.
    Jedoch nicht weil sie da irgendwas trainiert haben, sondern durch das Spielen und normalen Umgang mit ihrem Bruder.



    spielerisch unbewusstes Heranführen war mein Motto, nicht das Bekämpfen von Symtomen.


    Es ist ein grosser Fehler, der normalen altersmässigen Entwicklung von Kindern vorzugreifen.


    gerade Trainer, natürlich auch viele Eltern, unterliegen diesem gerne.


    Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es jedoch nicht so einfach ist, den eigenen Ehrgeiz zu bremsen. Man meint es ja eigendlich gut.


    Und wer im G-Bereich tätig ist, sollte sich deutlich machen, dass er in dieser Altersstufe kein Fussballtrainer im eigendlichen Sinne ist. sieht er sich jedoch als solcher ist er dort fehl am Platze und muss sich in ältere Jahrgänge orientieren.


    Ich brauchte auch ein Zeit, bis ich dies erkannte, hab das nämlich auch schon anders gemacht.

    Frank


    du betreust den Jahrgang 2009, also die 5 jährigen? Ist das richtig? Wenn dem so ist, dann:


    Und da machst du richtiges Fussballtraining? Weil 5 jährige noch gewisse Ängste zeigen. Mir sträuben sich die Haare.


    Siehst du dich in dieser Altersstufe etwa als Fussballtrainer? Bist du nicht, sondern in dieser Altersstufe sollte man sich in einer anderen Funktion sehen.


    sehr deutliche Worte, ich weiss. Aber vielleicht bringen sie dich zum Nachdenken.

    hat der Trainer nun doch alles richtig gemacht? oder verkraftet eine gute Mannschaft jeden Trainer? (ein Lieblingsspruch von mir)


    manchmal versteh ich den Fussball nicht.


    Ablauf :
    mit Saisonbeginn Pokalspiel gegen einen von mir gleichstark eingeschätzten Gegner 1:7 abgefertigt.
    gravierende Fehler des Trainers in diesem Spiel habe ich ja schon beschrieben.


    diesen Gegner auch in der Qualirunde gehabt.
    Hinspiel wiederum mit 1:3 verloren, jedoch wesentlich deutlicher, als es das Ergebnis ausdrückt.


    dann gegen einen sehr schwachen Gegener, dort wo der Trainer ein zweistelliges Ergebnis einforderte in allerletzter
    Sekunde den Siegtreffer erzielte.


    dann wurde im Rückspiel obiger starker Gegner plötzlich mit 5:1 gegen die Wand gespielt.


    was war passiert? die Mannschaft hat, auch durch stille Einflussnahme des Co ihre Spielweise wieder ihrer der letzten Jahre
    angepasst. Der zuvor auf die Aussenposition abgeschoben eigendliche Mittelfeldspieler machte in seiner gewohnten
    Mittelfeldposition ein ganz starkes Spiel.


    Gestern nun das Entscheidungsspiel (gleicher Gegner) um die BL-Qualifiktation.Ich traute meine Augen nicht. Dieser Mittelfeldspieler
    spielte wieder auf der Aussenposition.
    Trotzdem wurde dieses Spiel mit 2:0 gewonnen, nicht weil besser, sondern weil man bei 2 gleichstarken Mannschaften das Glück im entscheidenden Moment auf seiner Seite hatte.


    der Fussball geht manchmal seltsame Wege.


    Fazit:


    der Spielerkader hat sich von den ursprünglichen 26 Kandidaten auf so 16-18 , die auch jetzt alle ziemlich regelmässig im Training sind eingependelt.


    die Spieler kommen untereinander sehr gut klar.


    bis auf die Aufstellung und Positionbestimmung spielen die Jungs ihr Spiel, haben offensichtlich gelernt, mit dem Haupttrainer umzugehen. die stille Handschrift des Co-Trainers ist im Spiel deutlich sichtbar.


    Anscheinend ist es für die Mannschaft doch nicht so schlecht, dass der Co einer offenen Konfrontation (die ich sicherlich gegangen wäre) aus dem Wege ging, und auf seine eher ruhige, stille Art Einfluss nimmt.


    Oder ist es doch wieder so, dass der Erfolg vieles übertünscht.? Kann auch sein, dass meine Ahnung vom Fussball doch noch deutlich geringer ist, als ich selbst es einschätze und einfach einiges nicht sehe und erkenne.


    Auf jeden Fall spielt die Mannschaft nun in der höheren Staffel, wo sie meiner Meinung auch hingehört, besonders auch unter dem Gesichtspunkt dass bis auf 2 Spieler gestern nur Jungs des jüngeren Jahrganges aufliefen, also durchaus ein Entwicklungspotential gegeben ist.


    erfreulich:


    trotz der Bedeutung dieses Spieles für beide Mannschaften, trotz vieler Zuschauer, verlief das Spiel mit der nötigen
    A-Jugendhärte sehr fair und auch die Atmosphäre ausserhalb des Spielfeldes war vollkommen in Ordnung.
    Wohl auch der Verdienst einer sehr gut pfeiffenden jungen Schiedsrichterin (werden ja sonst nur bei Negativem erwähnt, und dieses
    Urteil kam von beiden Mannschaften, nicht nur vom Sieger)



    Nachtrag:


    von der ursprünglichen Mannschaft meines Sohnes vor der Kaderzusammenführung sind alle noch dabei, auch zuverlässig.
    alle Abgänge und Unzuverlässige kommen aus dem anderen Verein.


    für mich auch absolut nachvollziehbar, wenn ich mir die Vergangenheit der beiden Mannschaften einschl. ihrer bisherigen Trainer
    anschaue.

    Zufall oder steckt sonstwas dahinter.


    Heute wieder mal, wie im letzten Jahr schon einige Male, erlebt, dass eine junge Schiedsrichterin eine sehr gute Leistung ablieferte.
    diesmal war es ein A-Jugend Qualifikationsspiel, aber auc schin bei brisanten Aktiven-Herren Spielen beobachtete.


    waren es Zufälle?


    pfeiffen bei den Damen diejenigen, die im Gegensatz zu vielen ihrer männlichen Kollegen, was vom Fussball verstehen?


    haben die jungen Damen einen höheren Gerechtigkeitssinn?


    verhalten sich Spieler und Zuschauer beim weiblichen Geschlecht anders als bei den Männern? (zumindest die Spieler verhielten sich sehr normal, so als sei es für sie selbstverständlich - auch gut so)


    welche Erfahrungen gibt es da anderswo? würde mich mal interssieren, denn ich sehe inzwischen gerne eine der jungen
    Schirinnen pfeiffen.

    Ich sehe keinen Grund, Spieler, die für ein Spiel nominiert wurden, nicht einzusetzen oder ihnen weniger Einsatzzeiten zu geben.

    da bin ich voll bei dir. hab auch immer geschrieben, dass Spieler, die im Kader sind mindestens eine Halbzeit spielen müssen, da es ansonsten nichts bringt. Saisonspielzeiten wurden über die Kaderaufstellung reguliert.


    Ich nutze mal dein Zitat, Guenter, da ich ein anderes, ähnliches, welches ich schon einmal in einem anderen thema von einem anderen Trainer gelesen habe, nicht mehr fand. Dort stand sinngemäß, dass sich Kinder freiwillig in "wichtigen" Spielen auf die Bank setzen.

    das war ich, aber nicht so, wie es bei dir rüberkommt. Ich habe das damals schon differnzierter und wohl auch nachvollziebar dargestellt Und das war so. Seinerzeit ging es darum, dass bereits 2 eingesetzte Spieler, die wiedrum reinkommen sollten,
    zu einem Zeitpunkt als das Spiel auf der Kippe war, von sich aus anboten, es laufen zu lassen.


    das war eine besondere Situation und nicht in "wichtigen Spielen" wie du schreibst, was eine regelmässigkeit vermuten lässt.
    Ausserdem waren das 2 Spieler, die nicht ursächlich wegen der Lust am Fussball in der Truppe waren.


    Und in dem zuletzt beschriebenen Fall war es nun mal so, dass in den beiden letzten Spielen, im entscheidenden Spiel die 3 schwächsten, im lezten Saisonspiel die 3 Besten, die für diese Spiele kaderlich nich vorgesehen waren, mit auf der Bank sassen.


    Auch nichts regelmässiges sondern schon eine besondere Situation.


    In meiner 13 Mann starkenTruppe war es eh so, dass immer alle bei den Spielen dabei waren, egal ob sie fürs Spiel vorgesehen
    waren oder nicht.


    Weiterhin widerspreche ich der Behauptung, dass sich zum Beispiel Kinder, die in einem Turnier oder Spiel nicht eingesetzt wurden, genauso als Sieger fühlen, wie die, die gespielt haben.

    Stimme ich dir auch zu. Das was du jetzt beschreibst hat aber widerum nichts mit der Situation zu tun, bei der ich das geschrieben habe. Natürlich fühlt sich keiner bei einem turnier als Sieger, wenn er nicht gespielt hat.


    das Wort Gewinner hätte sicherlich da besser gepasst als das Wort Sieger. Denn sie fühlten sich berechtigterweise auch als
    Gewinner, obwohl sie nicht gespielt haben, da klar war, dass sie die Meisterschaft erringen werden.


    Oder fühlten sich dann nach letzten Spiel als gratuliert wurde, die 3 Besten nicht als solche, weil sie in diesem Spiel nicht gespielt haben?


    Es ist sehr wohl ein Unterschied ob bestimmte Situationen beschrieben werden, oder von Regelmässigem gesprochen wird.

    kann es sein, dass du für jeden Käufer, der von dieser Seite auf die von dir verlinkte Seite kommt, einen Bonus bekommst


    Unabhängig davon, @Uwe wird eh löschen, finde ich, dass so wie die Themen hier angegangen werden, es sicherlich angebrachter ist, seine eigenen Ideen, eigene Vorstellungen oder Erfahrungen kundzutun, als irgenwo abgeschriebens hierein zu stellen.


    Wird zitiertes dann mit einem Verweis verbuden, weiss man jedoch zumindest, dass das nicht auf eigeem Mist gewachsen ist.


    Lektüre zum nachlesen gibt es ja inzwischen in Menge.

    ich kann nicht verleugnen, dass ich die Ergebnisse da immer mit einer gewissen Schadenfreude lese,


    Hab mal gehört, dass Trainer auch Menschen sein sollen. Deshalb kann ich dich nachvollziehen. Heiligenschein hab ich mir auch nie aufgesetzt.


    Und manchmal gibt es halt die Situation, wo man jemandem einfach zeigen muss, wo der Hammer hängt.


    Es ist schon ein Unterschied, ob ich ohne Ausnahme in einer Richtung vorgehe, oder eine grundsätzliche Richtung habe, die ich aber bei der passenden Gelegenhiet auch mal verlasse.



    vor einem Spiel gegen eine ziemlich schwache Mannschaft, habe ich mitbekommen, dass eine Gruppe dieser Mannschaft in der Schule einen meiner recht schwachen Spieler runtergemacht habe, du Looser, kannst ja kein Fussball soielen, hörst besser auf usw... Der Junge konnte Montags in die Schule gehen, denn da hab ich dann auch schon für das richtige sehr deutliche Ergebnisse
    gesorgt, und auch erreicht, dass dieser Junge in dem Spiel 2 Tore machen musste.


    nach dem Spiel musste ich dann jedoch den anderen, gut kennenden Trainer aufklären, weil er mein Vorgehen so nicht kannte.
    Gabs dann halt für seine Spiele noch einen obendrauf.


    Bei allem Respekt vor der gegnerischen Mannschaft, aber als Trainer bin ich für meine Jungs verantwortlich gewesen..

    Ist es nicht das gleiche wenn ich auf ein möglicherweise Saisonentscheidendes Torverhältnis dadurch zustande kommen lasse, dass ich auf ein solches Spiel wert lege?


    Gibt es im Amateurfussball nicht, weder quali-Runde, noch Abstieg, noch Meisterschaft, also kein Argument.

    Bedroht fühlen, ist eine persönliche Sache, wo der eine Angst emfpindet grinst der andere drüber.


    Gerade Jungschiris sehen das sicherlich enger, wie ein erfahrener Schiri.


    Fühlen sich schon bedroht wenn von der Zuschauerseite dumme Kommentar kommen.


    Sicherlich erflogt da mancher Spielabbruch schon zu schnell.


    Trotzdem stellen die Spruchkammer sich fast immer hinter den Schiri. Muss wohl auch so sein.


    Bei siebener sehe ich den Spielabbruch, wo wie er es schreibt , durchaus berechtigt.


    Und nun taucht ein Problem auf, das ich hier ganz stark vermute, weil ich es auch schon kennengelenrt habe und auch öfters berichtet wurde.


    Die schriftliche Stellungsnahme des Schiris lässt oft einen grossen Spielraum in der Beurteilung , bei der folgenden mündlichen
    Verhandlung stellt er dann den Vorgang widersprüchlich, gar anders dar., ob vorher beeinflusst (gibt es) oder nicht.


    Grundsätzlich schildern auch die Zeugen, je nach Vereinsangehörigkeit den Vorgang anders.


    Auch Spruchkammern haben die Schwierigkeit der richtigen Wertung, also entscheiden sie sich des öfteren für eine sportliche
    Regelung., auch wenn die dann in den Augen des Betrachters, wie hier siebener, falsch und nicht gerecht ist.

    holzi


    meine Situation, 2 mal in etwas gleich erlebt.


    E-Jugend Staffel, 3 absolute Leistungsträger. das dann bis zu wirklich 2 sehr schwachen Jungs.


    so ungleich wie meine Mannschaft, war auch die Staffelbesetzung. in der Saison 4 Spiele auf einer Höhe, die anderen wusste ich im voraus, dass sie gewonnen werden, lediglich offen, in welcher Höhe. selbst als jüngerer Jahrgang war vorher klar, dass ich in
    der oberen Hälfte der Tabelle landen werde.


    Im vorletzten Spiel ging es gegen den ebenfalls starken Gegner u das entscheidende Spiel.
    Und für mich sind zwar alle Spiele wichtig, auch jedes Freundschaftsspiel, ich sehe da aber einen sehr grossen Unterschied
    zu einem entscheidenden Spiel, das für mich dann nicht im Laufe der Saison liegt, sondern erst vor Saisonende.


    bis zu diesem Thema war auch das Thema Meisterschaft, bei uns kein Thema. Ich finde es auch ein Unding vor Saisonbeginn das Ziel .Meisterschaft auszusprechen, habe es somit auch nie getan.


    in diesem Spiel waren im Kader nur 10 Spieler, die ich einsetzen konnte, die 3 Schwachen setzten sich auch auf eigenen
    Wunsch umgezogen auf die Bank.


    Im letzten Spiel, wieder ein schwacher Gegner, sassen meine 3 besten Spieler auf der Bank, und die 3 schwachen spielten durch.



    Im Kreismeisterschaftsendturnier gab es dann nur Spiele gegen 3 gleichstarke Mannschaften, dort habe ich dann alle eingesetzt, weil es sich nicht um ein entscheidendes Spiel handelte, und ich jeden Spieler dieses besonderes Erlebnis geben wollte.



    bei einem anderen E-Jahrgang war die Situation so, dass dadurch dass der bessere Tabellenführer ganz unerwartet
    sein letztes Spiel verlor, und es zum Entscheidungsspiel kam. Auch da habe ich dann die 2 ganz schachen nicht zum Einsatz gebracht. Diese hatten aber im Laufe der Saison ihre Einsatzzeiten wie alle anderen gehabt.


    Das Problem, das ich bei vielen Trainern bezüglich der Einsatzzeiten sehe, ist dass sehr selten auf die besten Spieler nicht verzichtet wird (höchstens wenn das Spiel klar entschieden ist.), und sinch dass die Auswechselei nur auf eine verringerte Anzahl an Spielern beschränkt.



    Da ich aber je nach Gegner die passenden Möglichkeiten suchte, die Besseren mal ganz Draussen zu lassen, oder auch nicht von Beginn an spielten, habe ich allen Jungs den Eindruck vermittelt, dass ich sie gleich behandle und alle mir gleichwichtig sind,
    wodurch da eine sehr hohe Akzeptanz meiner Vorgehensweise bei Spieler und Eltern gegeben war.


    Natürlich hatte ich vor Saisonbeginn für alle nachvollziehbar die passenden und für alle nachvollziehbarenArgumente rübergebracht.



    Wäre ich nun in einer Staffel mit gleichstarken Mannschaften gewesen, hätte das für mich nicht bedeutet, dass ein knapper zu erwartender Ausgang dann zu entscheidenden Spielen zu rechnen ist, kommt für mich dann nur zum Saisonende in Frage.


    Ich sehe es nicht als richtig an, im Jugendbereich eine Meisterschaft als Ziel auszugeben. Nur wenn zum Saisonende diese Konstellation gegeben ist, tue ich meines als Trainer dazu, dass diese Möglichkeit genutzt werden kann.


    Mag sein, dass wenn man selbst als Spieler im Jugendbereich und Aktivenfussball Meisterschaften errungen hat, da eine andere Sichtweise hat, als jemand, der dies noch nicht erlebt hat.


    Es sind die Höhepunkte im Fussballerleben.

    jeder Trainer ist zuerst mal für seine Mannschaft zuständig.


    wer seine Mannschaft falsch einschätzt und auch nicht in den entsprechenden Staffeln meldet (wenn diese Möglichkeit gegeben ist)
    muss die Folgen tragen und kann andere dafür nicht verantwortlich machen.


    das ist die eine Seite, es gibt aber auch noch eine andere.


    Und da hat auch der Trainer einer starken Mannschaft eine gewisse Gesamtverantwortung.


    Spätestens nach 2,3 Spieltagen, meist sogar im Vorfeld, kennt man diese extrem schwachen Mannschaften.


    In diesen Spielen tritt man nun selbst mit der schwächstmöglichen Mannschaft an.
    Ich habe in diesen Spielen meine besten Spielern nicht berücksichtigt, die Chance genutzt, auch die Schwächeren ganz durchspielen zu lassen.


    somit dann auch keine Probleme gehabt, diese dann auch gegen die starken Mannschaften weniger zu brücksichtigen, und
    trotzdem jeder die notwendigen Einsaztzeiten bekam.


    Nichts halte ich davon, mit weniger Spielern zu spielen. Bei diesem Leistungsunterschied hat das wenig Einfluss aufs Ergebnis
    und ist für mich dann respektlos gegenüber der anderen Mannschaft.


    Ergebnisse wie 31:0 oder 43:0 wären bei mir undenkbar gewesen, hab eh schon so die Probleme mir solche Ergebnisse vorzustellen, ganz unabhängig vom jeweiligen Leistungsvermögen der beiden beteiligten Mannschaften.

    coke


    Was du schilderst, habe ich in der grassen Form zum Glück noch nie mitbekommen.


    Und dein Einschreiten finde ich dann absolut lobenswert. Mag mancher denken, geht mich nichts an, anderer Verein, provoziere höchstens noch mit Einschreiten eine Eskalation.
    Das seh ich anders. Für mich ist es eine Pflicht eines Erwaschsenen so wie du auch in einer solchen Situation einzuschreiten
    Hat für mich was mit Nicht- Wegschauen und Zivilcourage zu tun. Es geht da nicht um fussballerisches sondern um ein
    Schützen der Kinder vor solchen Personen.


    Und ich bin auch deiner Meinung, dass wenn dies kein Einzelfall in diesem Verein ist, Mitursache für den Mangel an ausreichenden
    Spielern in älteren Jahrgängen ist.


    Dass der Kreisverband nichts unternimmt, ist für mich nachvollziehbar. Er kann in diesem Fall nichts unternehmen ,ausser
    wegen der Schupwerei. Der Verband hat keinen Einfluss und keine Massnahmemöglichkeiten darauf, wie ein Verein und Trainer
    mit ihren Mannschaften und Spieler umspringen.


    Andererseits bin ich immer wieder überrascht, wie lange manche Eltern wegschauen.


    Da wird das "Eltern sollen sich Draussen halten" wohl falsch interpretiert.


    Da ich mitbekomme für welche Banalitäten der Fair Play Preis verliehen wird, wäre dein Vorgehen ganz sicher für mich ein Vorschlag dafür. Als Aussenstehender einer Mannschaft sich um das Wohl derer Spieler zu kümmern, ist für mich nämlich
    auch Fair-Play.

    ich war kein Trainer, dr das ganze Spiel über ruhig an der Linie stand.


    Emotional kann man unterschiedlich auslegen. Deswegen würde ich mein Vrhalten eher als mitgehend beschreiben.


    War auch gelegendlich laut, den Empfänger meiner Botschaft wollte ich schliesslich auch erreichen.


    Aber in all den Jahren habe ich wedr eigene noch fremde Spieler beleidigt. Ein Vorwurf waren absolute Ausnahmefälle, die ich auch nach dem Spiel sofort klarstellte.
    Meine Zurufe waren fast auschliesslich motivierender, tröstender, auffordernder oder zielgerichtet klar kurze Ansagen zur Spielweise.


    Ich habe auch nicht unterdrückt, dass ich mich ärgere, wenn eine klare Torchance vergeben wurde oder oder wir eine Gurke einfingen. Ich war als Trainer ein Teil der Mannschaft, und für mich ganz wichtig, die Mannschaft akzeptierte nicht nur meine
    Vorgehensweise, sondern kam damit sehr gut klar.


    Hin und wieder bekam aber der andere Trainer schon mal eine sehr deutliche Ansage, wenn ich das für notwenig ansah.


    In einem Spielbericht einer aktiven Mannschaft wurde letzten Montag der Trainer als besonnen lautstark beschrieben.


    gefällt mir irgenwie, besonnene Emotionen zeigen, besonnene Anweisungen in besonnener Lautstärke, war so meine Art
    die ich mir immer vorgenommen habe. Wohl nicht immer, aber meistens gelungen.


    Ich selbst mag weder den Brüller noch den Schweiger an der Aussenlinie.