Beiträge von guenter

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    Abgehauen ist er weil sein kleiner Bruder mit dem Training fertig war und die zusammen gehen mussten.


    Mal überlegt, dass der junge klare Vorgaben von seinen Eltern bekommen hat, wann sie zu Hause sein sollte. der ist 12 und keine 16


    Mal überlegt, dass es für ihn wichtiger ist, und das ist wichtiger, auf seinen kleinen Bruder nach dessen Trainingsende aufzupassen
    als in einer Sitzung über irgendeine Feier dabeizubleiben?


    Mal überlegt ob das Trainingsende und dazu gehört auch die Besprechungszeit, von dir einfach überzogen wurde, womit dann nicht der Junge, sondern die Trainer sich unkorrekt verhalten hätten?


    So entstehen dann nämlich solch tragische Situationen, wie wir sie bei einem 7 jährigen gerade diskutiert haben, der auch auf dem Platz umherirte, wo er nicht hingehörte, weil niemand auf ihn aufpasste..


    Soll der 12jährige entgegen seiner Elternvorgabe den 7jährigen alleine nach Hause gehen lassen.
    Hättet ihr Trainer die Verantwortung übernommen, wenn da was passiert wäre.


    Stimmt, der Junge hätte sich mit entsprechender Erklärung abmelden können. Aber nicht jeder 12jährige hat da schon die passende Einsicht.


    Mal überlegt, dass der 12jährige schon ein sehr hohes Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinem kleinen Bruder hat.
    Und ich finde, dieser Junge hat sich richtig verhalten.


    Und dafür soll er dann bestraft werden.



    Mannschaftsführung im Kifu ist doch etwas schwieriger als nach moderenen Trainingsmethoden vorzugehen.



    @M3


    so gesehen hast du mit deiner Kritik zu mir recht.


    Aber hatten wir damals nicht schon die Problematik widersprochen? Mag jetzt nicht nachlesen.

    Zitat von »guenter«
    Oder handelt es sich um die gleichen Personen?


    Ja.


    Versteh ich jetzt nicht.


    die wurden doch vor einiger Zeit gegangen,, somit das Problem gelöst.


    Wieso kommst du jetzt wieder damit, und zwar noch in der Form, als sei das ein aktuelles Problem von dir.

    Es gibt mMn immer noch viel zu viele Alttrainer denken sie wissen alles. Und wer das nicht akzeptiert hat nichts in der erlesenen Gilde der Trainer zu suchen.


    Ich habe noch nie einen Unterschied zwischen Alt und Jung gemacht. Beide habe ihre Vorzüge.


    es zählt nämlich nicht alt oder junge im fussball, nur gut oder schlecht.


    Wenn ich aber solche Probleme mit einer Mannschaft hätte, wie du sie derzeit an anderer Stelle schilderst, die auch schon eine
    zeitlang durchgehend bestehen ohne sie als Trainer in den Griff zu bekommen, würde ich mich an einer pauschalen Kritik gegenüber anderen Trainern, ohne sachlichen Bezug doch etwas mehr zurückhalten.

    Beides.
    Aber hier geht es weiterhin um das Kompetenzgerangel.

    nee, es geht mal zuerst um deine widersprüchlichen Ausssagen, ansonsten sprech ich dir die Kompetenz ab, vernünftig zu diskutieren.




    Ande, Günter , Fussballbaron
    diverse Themen, aber immer wieder

    Günter kannst du stehen lassen, kein Problem damit.


    Andre und Fussbaron hier aufzuführen, die schon länger sich hier abgemeldet haben ist einfach nur schlechter Stil


    Ich habe mir nicht widersprochen,

    .
    doch hast du!!!

    Ich bin auch noch auf der Suche nach dem Anlass.

    ich nicht, da will uns jemand verarschen.


    suche mehr nach dem wer, denn wen wirklich der dahinter steht, der sich so beschreibt, fress ich einen Besen.


    finds aber lustig, endlich mal eine Diskussion, abseits vom Alltag.


    wird aber wohl von kurzer Dauer sein.

    Du bist hier ausgenommen, Eltern, die ihr Kind in ein NLZ schicken, sind hier auf Ebene 2 , ob berechtigt oder nicht , wird dich zeigen. Auf alle Fälle erst mal schwierig.
    Der Narzissmus der Eltern ist hier auf alle Fälle erst mal höher.


    tut mir leid, zeigt mir , dass du wenig Einblicke hast. müssen halten den Spiegel mal umdrehen.


    der Narzissmuss mag bei den Dorfeltern vielleicht nicht so stark auftreten, aber die Eltern bei einem Dorfverein stellen für den
    jeweiligen Trainern ein erheblich höheres Problempotential dar, als bei bei deiner Ebene 2 bezeichneten Leistungsschiene.


    Der häufigste und immer wieder zu hörende Satz, von Jugendtrainern, die nach einiger Zeit, einige gar nach kurzer Zeit lautet:


    "Mit den Kindern hatte es Spass gemacht, wegen ihnen hätte ich auch weitergemacht, aber das mit den Eltern, das muss ich mir nicht antun"


    Sagt doch wohl alles, oder?

    Sonny


    ich finde deinen Beitragsehr interessant.


    Zeigt die Sichtweise einer Mutter aus ihrem Umfeld. Aber dieses Umfeld und dein eigenes Empfinden dort ist ein ganz ganz kleiner Teil im Fussball.


    Der Fussball ist nun aber mal nicht einheitlich. In jedem Dorf, in jedem Verein, auf jeder Ebene und bei jedem Trainer sieht er anders
    aus.


    Und die Forumsschreiber hier stellen auch einen Teil dieser unterschiedlichen Fussballwelt dar.


    Und gerade dieses Forum hier zeigt die Unterschiede, die Einstellungen, die Sichtweise und die vielschichtigen unterschiedlichen
    Erlebnisse deutlich auf.


    Viele der Schreiber hier stehen oder standen an der vordersten Front und in der Verantwortung, jeder so gut wie er kann.
    manche neu dabei und machen ihre ersten Erfahrungen, andere schon jahrelang und haben vieles kennengelernt.


    Sie werden mit Problemen konfrontiert, die du als gemütlich da sitzender und unterhaltender Begleiter deiner Kinder
    gar nicht kennst.


    Alle haben jedoch ein einheitliches Problem: wie krieg ich die vielen unterschiedlichen Interessen aller Kinder und aller Eltern unter einen Hut.


    Sei froh, dass du mit deinen Kindern offensichtlich eine Situation vorfindest, die euch zufriedenstellt.


    Aber das ist nur eine Momentaufnahme. Heb dir deinen Artikel gut auf und vergleiche ihn mit deiner Meinung, die dann vorhanden
    ist, wenn deine Kinder alle 5 Jahre älter sind. Sie wird nicht mehr so sein wie heute (leider) wenn sie dann noch alle dabei sind, und nicht aufgehört haben wegen Gründen, die wir hier so unterschiedlich diskutieren, weil wir alle einen Weg suchen es besser zu machen wie wir es jetzt tun.


    Ich stimme dir zu, dass manche Diskussionen schon seltsam erscheinen mögen, auch mal abgleiten.


    Als selbst Elternteil kann ich dir aber versichern, dass wenn alle Eltern in unserem Lande sich so intensiv bemühten um
    gute Wege in der Kinderarbeit zu finden und sich auch um eine gute erzieherische Vorgehensweise bemühren, dann würde
    in unserer Gesellschaft die Kinderwelt garantiert besser aussehen.


    Ich finde Kritik gut und immer irgendwie berechtigt, kritisiere hier selbst sehr viel, aber deine Kritik ist mir zu pauschal und zu flach.
    Könnte auch sagen, eine Kritik, die aus verdammt wenig Wissen über das was da Draussen vor sich geht, stammt.

    @0815


    mach mal im Hallentraining ein 0815 Spiel


    anfangs 1:1 nach kurzer Zeit (1-2) Minuten, schickst du je einen weiteren Spieler ins Feld, also 2:2, dann gleicher Vorgang
    also 3.3 , solange wie du es sinnvoll siehst. Bei mir stand dann am Ende(auch wenn es nich t sinnvoll war auch schon
    kurzfristig 7.7 gegenüber.
    Dann nimmst du wieder entsprechend Spieler vom Platz.


    Mit etwas Geschick lassen sich die Mannschaftszusammenstellungen ständig verändern, Einsatzzeiten nach Altersstufe und Leistung beeinflussen, und auch zum passenden Endergebnis zu kommen..


    Bei mir fanden es die Kids ganz gut und du erreichst, dass die Kinder sich bezüglich der Anzahl an Spieler auf dem Platz ziemlich schnell umstellen können und auch immer wieder ihre Spielweise anpassen.


    Es war besser, als ich es mir zuvor vorstellte.

    Es ist evtl. deinerseits versäumt worden, dass du bei den ersten Anzeichen der "Gewalt" nicht reagiert hast,


    Genau dieser Gedankengang ist mir bei der Schilderung von trainerin 70 auch gekommen.


    Allzuoft, wird der Zeitpunkt verpasst, wo eine Einschreiten erforderlich wäre, und auch mit geringen Mannsnahmen oder Mitteln
    eine Veränderung zu erreichen wäre.


    Während den Anfängen, sagte schon meine Omma, und warte nicht bis das Kind in den Brunnen gefallen ist.


    Wir lassen doch Kinder viel zu oft in den Brunnen fallen, als rechtzeitig einzuschreiten.


    meine Methode war die:


    eine kritische Situation mit dem jeweiligen Spieler nochmals im Ablauf sachlich durchgesprochen.


    Dann meine Aussage, dass ich das nicht gut finde und die Frage, wie er eigendlich sein Verhalten sieht und beurteilt (und da habe ich dann sehr gut zugehört, da erfährt man nämlich einiges )


    dann kam von mir der Satz, dass er mich jetzt als Trainer in eine schwierige Situation gebracht hat (je nach Fall und Kind auch etwas erklärt warum) und dann der Hinweis, dass er sich mal vorstellen soll, er wäre der Trainer, und was er nun tun würde.


    Ich hab das Kind/Jugendlichen zum Nachdenken gebracht und damit mehr erreicht als mit jeder Bestrafung.


    manchmal gar gemeinsam eine passende Konsequenz (Idealfall) erarbeitet.


    hebt doch die Kinder mal auf eure Ebene hoch, sie bekommen eine ganz andere Sicht..


    Die Frage: Was hättest du getan (was würdest du) wenn du an meiner Stelle wärest


    bringt erstaunliche Erkenntnise, ob bei Kinder, Jugendlichen, Eltern bis hin zu eigenen Frau/Mann


    versucht es doch einfach mal.

    der Sascha hat doch nicht nach Geld gefragt, sondern nach Ideen.


    in Ordnung, da ja nie der Geldgedanke hinter irgendwelchen Ideen steckt, (war ich wohl die negative Ausnahme), mein konkreter Vorschlag.


    zuerst mal in 2 oder 3 (je mehr desto besser) Fussballschulen oder Camps (egal wie wir das nun bezeichnen wollen) als Hilfstrainer
    fungieren. Anschauen wie es dort abläuft, sehen was gut ist, oder besser gemacht werden könnte, und dann sein eigenes
    Konzept erstellen, dies anderen vorlegen (könnte dan Forum sein) und dann die passenden Mitstreiter suchen.

    Viel Glück dabei. Wenn Du deine erste Million damit verdient hast, kannst Du ja die Leute hier, die dir "geholfen" haben, zum Essen einladen, evtl. auch mich. ;)


    dann solltest du dich aber auch an den finanziellen Kosten beteiligen, die zu Beginn anfallen. Denn ohne eine finanzielle Grundlage
    zu Beginn brauchts du es gar nicht erst angehen, wenn es vernünftig sein sollte.



    Ohne einen entsprechenden Verein der mitzieht, ohne den entsprechenden Namen, den du in der Region geniesst,
    könntest du das bei uns abhaken.


    Trainingscamp in Zusammenarbeit mit dem Verein, mit Schwerpunkten nicht nur in der Ausbildung finde ich gut., auch selbst schon
    durchgezogen.


    Über anderes habe ich so meine eigenen Gedankengänge.

    Ich bin mitlerweile von dem Zwnag geheilt viele Turniere/Spiele mitzunehmen


    Und ich habe damit eine gute Erfahrung gemacht. im G Bereich normale Spiele und Turniere auf ein absolutes Minimum
    reduziert.


    Würde garantiert nicht mehr an einer geregelten regelmässigen G-Runde teilnehmen.


    Würde mir sogar ganz ernsthaft überlegen, im jüngeren F-Jahrgang an der Pflichtspielrunde teilzunehmen.


    Dafür hatte ich mit meinem vorgehen zuviele Vorteile, die ich nicht mehr missen möchte.

    @Uzu: Jeder hat eine Ahnung


    Liegt die Betonung auf eine, stimme ich dir zu, nämlich meine.


    lass ich das eine jedoch weg, sage ich, dass ich absolut keine Ahnung habe, was letztendlich das Richtige ist, obwohl
    ich über 50 Jahre ein fussballbekloppter bin und all diese Zeit im Fussball auf vielen Wegen unterwegs war.


    Die Ahnung wird nämlich allzustark vom persönlich Erlebtem und von seinem gegebenen Umfeld und seinen Möglichkeiten
    beeinflusst. Und das ist nun mal bei jedem anders gegeben.

    wenn Du mit dem Spieler redest, kannst Du viele Ich-Sätze bauen:

    wichtiger Hinweis


    Bitte nicht per SMS kommunizieren oder per mail, sondern face-to-face.

    müsste eigendlich für jeden Trainer verboten sein


    Evtl. kennst Du paar familiäre Tatsachen nicht, sodass du einfach besser reagieren kannst, wenn du sie kennst.

    bin überzeugt, dass dieses Hintergrundwissen allgemein stark unterschätzt wird.


    Da ich ganz stark mit diesem Wissen über Hintergrund arbeitete, weil daurch zukünftige Entwicklungen abzusehen und somit durch notwendiges
    Entgegensteuern beeinflussbarsind, wundert es mich etwas, dass das hier noch kein grösseres Thema war.


    sicherlich keine leichte Thematik, aber wenn man sich etwas damit befasst durchaus erfolgreich beim einzelnen Spieler.


    Die Integrationskraft des Teamsportes nicht unterschätzen. Dies bitte immer im Hinterkopf behalten.

    Und dies lässt sich mit einigem Geschick und viel Fingerspitzengefühl auch steuern und nutzen.

    Steini


    für mich erscheinen Teile deiner Argumentation aus zu einseitiger Sicht.

    ch habe als Trainer auch eine Pflicht gegenüber den Spielern, sie nicht sehenden Auges in eine Situation zu schicken, in denen sie von vorherein überfordert sein werden.

    Habe ich als Trainer nicht auch die Pflicht gegenüber den Spielern, sie nicht stehenden Auges in eine Situation (sprich Staffel)
    zu schicken, wo sie von vorneherein unterfordert sein werden?


    Ist der Anspruch von 2,3 Spielern auf das Recht der Nicht-Überforderung nun höher zu bewerten, als das Recht der restlichen Mannschaft, also vonz.B. 10 Spielern, die einen Anspruch auf Nicht-Unterforderung haben?


    Und der ganz große Unterschied zu den Vereinen war die Eigenmotivation der Spieler selber ! Auch in diesen Teams gab es eine Streuung des Leistungsstandes. Und diese Jungs haben ein ganz feines Näschen dafür, wie damit umgegangen wird. Sie wollen für ihren Willen und Fleiß auch Erfolge sehen

    Und nun muss ich dir widersprechen. Warum unterstellst obige Eigenschaften nur Vereinen ab einem gewissen Leistungsniveau?


    Bist du wirklich der Überzeugung, dass in Dorfmannschaften in einer gut geführten Mannschaft nicht auch der Grossteil der Mannschaft diese Eigenmotivation hat. Die auch sehr wohl erkennen, wie da umgegangen wird, die den Erfolg suchen und auch dafür was tun. Was glaubst du denn, wie die damit umgehen, welche Konsequenzen sie ziehen, wenn sie erkennen
    dass Erfolge (und damit meine ich nicht den Gewinn der einzelnen Spiele) leichtfertig verschenkt werden?


    Mal überlegt welche Steilvorlage du da als Trainer unter Umständen für ein Mobbing gibst.
    Gerade auf dem Dorf, wo diese Jungs sich ständig ausserhalb des Fussballplatzes treffen, dort wo dein Einfluss als Trainer endet?


    Du siehst gravierende Folgen unter Umständen bei leistungsorientierten Mannschaften, weil bestimmte Spieler nicht auf Bäumen wachsen.


    Stimme dir zu, aber das ist doch bei jeder Dorfmannschaft nicht anders. Auch dort wachsen die guten Spieler, die auch dort in jeder Mannschaft zu finden sind nicht auf den Bäumen. Und est ist einfach falsch zu glauben, dass sie einfach nur auf den Platz gehen um Fun zu haben und etwas zu kicken. Sie wollen den Erfolg im Rahmen ihrer Möglichkeiten, tun auch einiges dafür.
    Und wenn dann mögliche Erfolge leichtsinnig verschenkt werden, dann hat das teilweise gravierendere Folgen für das Mannschaftsgefüge als bei den leistungsorientierten Mannschaften.


    Sie orientieren sich anderweitig, und im Gegensatz zum Leistungsvereine kann man keinen Ersatz irgendwo abwerben.
    Die 2,3 Schawachen haben dann ihren Stamplatz mit sogar mehr Einsatzzeiten (falls sie überhaupt dabei bleiben),
    weil ihre 2,3 besten Mannschaftskollegen weg sind. Jedoch dann mit dem entsprechend ihnen angepassten Niveau der Mannschaft.



    Kann das das Ziel sein?


    Und dass ein Junge der in einer leistungsorientierten Mannschaft spielt generell eine andere Einstellung zu Fleiss, Wille und Erfolg
    als mancher Dorfspieler hat ist einfach nicht richtig. Ich kenne Jungs von Dorfvereinen, da ist das mehr gegeben als von mir bekannten Regionalligaspielern. Er hat möglicherweise andere sportliche Vorraussetzungen, aber auch nicht selten dass
    die von dir aufgeführten Eigenschaften Fleiss, Wille, Erfolg bei den Eltern grösser ist, als bei ihrem Kind.



    Und es ist nun doch nicht so, dass es nur Schwarz/Weiss Entscheidungen gibt. Es gibt doch Alternativen, bei denen man beider
    Interessen einigermassen unter einen Hut bekommt.


    Möglicherweise muss man auch als Trainer mal in der Situation gewesen sein diese Entscheidungen zu treffen, um dies aus beider Sichtweisen besser zu beurteilen.


    Und wenn ich nun als Trainer 2 mal vor der Situation gestanden habe, beide male entsprechend gehandelt habe und 2 mal den Erfolg eingefahren habe und dabei keinen einzigen Spieler verloren habe, dann liegt das sicher nicht daran, dass ich der
    grosse Zampano-Trainer war, sondern ganz einfach daran, dass es diese Alternativen gibt. Man muss sich nur ein paar Gedanken machen.


    Und wenn du der Meinung bist, dass es schnuppte ist, in der E-Jugend eine entscheidendes Spiel für eine Meisterschaft zu
    verschenken, sehe ich das voll entgegensätzlich.


    Gerade für den kleinen Dorfverein, besser für diese Dorf-E-Jugendmannschaft und den einzelnen Spielern ist dieses Erlebnis
    durchaus wichtig, auch prägend, es gibt einen enormen Motivationsschub für die folgenden Jahre.


    Gerade auch deshalb, weil sie wissen, dass ihre eigenen persönlichen Erfolgsmöglichkeiten (z.B in besser, leistungshöhere
    Mannschaften zu kommen) sehr begrenzt, meist gar nicht, gegeben sind.


    Hängt immer so am Tabellende, oder Mittelfeld rum, ist die eigene Diskussionsbasis natürlich eine andere, als wenn man
    vor der entsprechenden Situation steht.


    Für mich stehen Erfolge, Mitziehen aller Spieler und auch die für mich selbstverständlich notwendigen Einsatzeiten
    absolut nicht im Widerspruch gegenüber.


    Mein Denken und dementsprechendes Handeln ging aber nicht in die Kurzfristigkeit eines Spieles, sondern war stets mittelfristig
    ausgerichtet. Und zum Saisonende wurde dann verglichen und abgerechnet.


    Minderheiten haben Rechte, und diese sollten auch berücksichtigt werden, haben für mich aber keinen Vorrang vor den Rechten und
    Ansprüchen der grossen Mehrheit.

    fällt mir wieder eine lustige Begebenheit ein.


    Trainingsbeginn mit der E nach den Sommerferien. Kommt Mutter eines der nicht zu den besseren gehörenden Jungs zu mir:


    "T... hat jetzt mal richtig Fussball spielen gelernt bei einem richtigen Trainer" "Prima,wie das" stolz "der war jetzt in der Fussballschule in I........ gewesen" "Ah ja, kenn ich, einer der Trainer ist ja auch E-Jugendtrainer in B...."


    Klappe ging schon etwas runter , da der mit seiner Mannschaft in unserer Staffel ziemlich weit unten gestanden hatte.


    Nach dem ersten Spiel konnte ich es mir nicht verkneifen (diese Mutter brauchte schon länger einen kleinen Denkzettel):


    "Ich glaub T.. muss doch noch einige Fussballschulen besuchen, wirkt wohl doch noch nicht so richtig.


    Das gute dabei war dann jedoch, dass die Mutter offensichtlich meinen Wink mit dem Zaunpfahl verstanden hatte, denn sie sah ihr Kind immer als einen der Besten gesehen und selbst so auch aufgetreten. Das war dann etwas vorbei.


    hatte mir damals mal diese " Schule" einen Nachmittag angeschaut. Als Freizeitevent sehr gut aufgezogen, vom fussballerischen
    Wert geringer als jede Trainingseinheit von mir.