Beiträge von guenter

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    mal ne Frage, habt ihr wirklich so gute _Schiedrichter,, die wissen was Abseits ist,
    welcher Jahrgang und welche Klasse spielt ihr.?


    Ich trainiere eine D-jugend, da kommen Schiedsrichter, da ist Abseits Glückssache,
    im letzten Jahr wars noch schlimmer, da pfiff immer einer vom Gastverein.
    Wenn du da Pech hattest , wollte der das Spiel entscheiden, 2m im Abseits war da gleiche Höhe.
    Wenn du dadurch 3 mal verloren hast, kommst du schon ins Grübeln, und überlegts wie du das
    verhindern kannst. Oder geht es euch gar nichts um gewinnen?
    Gewinnen muss nicht immer sein, aber es hebt die _Stimmung.


    Günter

    auf deine Frage, was für mich eine Kette ausmacht, oder sö ähnlich, werde ich noch genau drauf antworten, aber nicht jetzt. dazu muss ich doch mal konkreter werden, denn ich glaube dass vom Grundsatz her unsere Meinungen gar nicht soweit auseinadergehen. aber später mehr dazu.


    Günter

    also wenn ich eure Probleme hier sehe, muss ich sagen wir leben in einer anderen Welt.
    zu Saisonbeginn gibt mein Betreuer zusammen mit der Terminliste, die Liste fürs Trikotwaschen,
    und Kaffee und Kuchen (backen und verkaufen) heraus. wer zum besagten Termin nicht kann tauscht selbständig mit einem anderen Elternteil. bei nicht vorgesehen Freundschaftsspielen, melden sich fast immer freiwillige, ansonsten nimmt Trainer oder Betreuer Trikosts mit, (kommt nicht oft vor).
    die gewaschenen Trikots werden, am letzten Training vorm Spiel abgegeben. Hier werden die trikots auch dann gebracht, wenn der Sohn nicht zum Training kommen kann.


    dass wir Trainer (bzw. der Verein) uns zu billig verkaufen, habe ich schon vor über 30 Jahren in einer Gerneralversammlung gesagt. Ich war für höhere Beiträge bei Kinder und Jugendlichen.
    Motto: was nichts kostet ist nichts.
    ich wurde fast verrissen, schliesslich brauch der Verein jeden, der spielen will.


    ich wurde oft bestätigt.
    Beispiel: als Tennis wg. Boris plötzlich in war, fehlten bei mir im Training Kinder, weil
    sie gleichzeitig im Tennistraining waren, fehlten dort nie,
    Rückfrage bei den Eltern ergab folgende Antwort:
    Günter, weisst du was wir dort für einen Beitrag zahlen, weist du was eine Trainingsstunde kostet, das haben wir schon bezahlt, da können wir doch eine Tennisstunde nicht ausfallen lassen. beim Fussball jedoch kein Problem.


    Mein Motto ist inzwischen: Nach meinen Möglichkeiten fördere ich jeden der will, und sich
    und sich den Regeln der Allgemeinheit einordnet .die anderen müssen sich hintenanstellen,
    egal wie gut sie sind.


    Trainer müssen ein anderes Bewusstsein bekommen, an anderer Stelle schon erwähnt. Ich hab das inzwischen. Ich sehe mich als Sozialarbeiter, Erzieher und Vermittler vom Fussballspielen,
    wie ihr alle auch. Wenn ich dann sehe, welcher Aufwand von uns Trainern geleistet wird,
    dann bin ich ganz klar der Meinung: Wir bieten was, also können wir was verlangen,
    wer das wenige nicht bringen will, kann von uns nichts erwarten. dahin müssen wir kommen,
    und nicht, was ich oft von Vorständen hören: wir brauchen jeden, wir brauchen ja auch
    w. Mannschaftsspieler. Nein !!!!!!!!!!!!!, die brauchen uns Trainer.
    Ich habe "meinen" Eltern bei Übernahme der Mannschaft gesagt: Ich biete viel für eure Kinder,
    ich verlange aber auch, dass ihr mitarbeitet, wer das nicht macht, brauch sich nicht zu wundern, dass sein Kind aus der Gemeinschaft rausfällt.


    Hart, aber in diesem Fall hats was gebracht.


    Inzwischen bin ich auch da angelangt, dass die Mannschaft alleinigen Vorrang hat und nicht das
    Problemkind, bei dem man meint , das als Trainer aufzuarbeiten, was bei diesem kind
    verkehrt gemacht wurde. zum Glück sind wir nicht in der Schule, dort können 3 Kinder
    die ganze Entwicklung der Klasse hemmen. , wir können sie rauswerfen.


    Ich höre jetzt schon die Aufschreie. Aber wir sind Fussballtrainer, meistens kostenlos,
    mit erhebelichem Aufwand, und keine von der Gemeinde oder Stadt finanzierte Sozialarbeiter.


    Das hat jetzt einer geschrieben, der im privaten sehr sozial eingestellt ist.


    Günter

    ich habe einen Problemfall, bei dem ich nicht mehr weiterkomme.
    bis E-Jugen mit Leistungsträger der Mannschaft,
    dann wurde er immer pummeliger. trainiert volle Pulle mit, strengt sich richtig an, will abholen.
    mit Eltern gesprochen, die haben auch die Ernährung von ihm umgestellt, Erfolg stellt sich keiner ein. Hab mir mal seine älteren Geschwister angesehen, die haben alle den gleichen Körperbau,
    nicht allzu gross und dick (nicht fett), wie übrigens die Mutter und auch der Opa.


    für mich ist hier wohl die Genetik verantwortlich, oder hast du etwa noch einen Vorschlag.


    Günter

    Mensch Andre,


    genau das versuch ich hier die ganze Zeit rüberzubringen,


    du beschreibst ziemlich exakt unsere Spielweise, nur mit der Änderung dass ich, da wir 9er spielen, nicht 4 plus 1, sondern 2 plus 1 spiele, und unser Spiel sehr offensiv ausgerichtet ist.


    der Plus1 (ich möchte ihn nicht mehr Libero nennen), rückt bei Ballbesitz immer mit auf, oder
    orientiert sich dorthin, wo sich der andere Abwehrspieler nach vorne orientiert hat.


    Lediglich beim Angriff des Gegners orientiert er sich etwas weiter nach hinten,da wir diese Absicherung brauchen.


    Günter

    So wie du den Jungen beschreibst, steht er ständig im Mittelpunkt, bei den Eltern als
    Einzelkind sowieso und auch beim Spiel als guter Spieler.
    Im Training ist er aber nur einer unter vielen. Er muss also irgend etwas tun um aufzufallen,
    die Aufmerksamkeit auf sich lenken.


    Hab auch so einen Spieler, der geniesst regelmässig seine Verletzungen und stellt diese
    zur Schau, Arm in der Schlinge, Füsse verbunden, ständig zum Arzt.


    wird langsam besser, da ich ihn 14 Tage pausieren liess, also auch kein Spiel, mit dem Hinweis, dass nur so seine Verletzungen ausheilen.


    Kann so sein, muss aber nicht.


    Bedenke auch, dass Kindern in der Wachstumsphase immer irgendwas wehtut.


    Musst einfach einige Massnahmen austesten.

    im vergangenen Jahr tolles Erlebnis gehabt.


    befreundeter Trainer hatte Training, wollte was mit ihm abklären.


    stand am Spielfeldrand und unterhielt sich mit Eltern,
    seine Mannschaft D-Jugend war am Rundenlaufen.


    Ich: He, was ist das, ich dachte du hälst nichts davon.
    Er: Halt ich ja auch nichts, aber ich war heut nicht gut drauf, die Jungs nicht, da hab ich gesagt, wenn sie sich jetzt nicht konzentrieren, dann gehts auf die Laufbahn. Da sagen die doch glatt
    "oh das wär geil".
    Ich: wie lange laufen die dann schon?
    er : ca. 30 Minuten
    ich: meinst du nicht, das reicht?
    er: hab ich auch mal gerufen. hab zur Antwort bekommen: heute laufen wir bis zum umfallen.,
    ich versteh die Welt nicht mehr., aber dann lasse ich sie mal gehen., ist vielleicht auch besser so, so wie ich heute drauf bin.


    Später hat er mir mal mitgeteilt, dass die komplette Mannschaft doch tatsächlich über
    1 Stunde gelaufen ist, auch die Lauffaulen.
    Hat ihn ne runde Limo gekostet.


    Warum nicht? Manchmal gibt es Gründe etwas zu tun, von dem man weis, dass es eigentlich
    unsinnig ist.


    Günter

    möchte doch noch 2 Übungsformen mitteilen, welche die Sprintfähigkeit steigern


    1. alle Formen des Skippings (benutzte ich auch als Warmachform vorm Spiel)


    2. Ball liegt vorm Spieler, Spieler bewegt sich auf den Zehenspitzen. Ball wir von oben mit
    dem forderen Ballen(zehen) kurz angetippt , natürlich so schnell wie es geht.. 10-20 mal, dann ca 2 m rückwärts (Hütchen) laufen und dann Sprint nach vorne 6-8 m
    (darauf achten, dass nur kurze Schritte auf dem vorderen Fussbereich gemacht werden.


    anschliessend auf den Rücken legen, und ca 20 mal die Beine anziehen. (dies sollte Hausaufgabe sein, täglich 3 Minuten, sonst bringt das nicht viel.)


    Günter

    Folgende Aussagen stammen nicht von mir, sondern von einem Sprinttrainer aus der Leichtahthletik:


    die Schnelligkeit lässt sich nur unwesendlich steigern, im Gegensatz zur Ausdauer.
    allein durch kurze Sprints werden kaum wesentliche Verbesserungen erzielt.
    entscheidend, sind 2 Sachen`: das richtige Laufen und die Stärkung der richtigen
    Muskulatur (vor allem Bauchmuskulatur!!!!!), durch ständige darauf abgestimmte Gymnastik.




    hab im vergangenen Jahr einen Leichtathletiktrainer im Training gehabt, er konnte uns vieles zeigen.


    wenn ihr da eine Möglichkeit habt, solltet ihr die unbedingt nutzen. das was der da gebracht
    hat, habe ich bisher auf keiner Trainerfortbildung erfahren.


    ausserdem ist Geduld angesagt, kurzfristig sind in Bezug Schnelligkeit keine Erfolge zu
    erzielen.




    Günter

    will noch was ergänzen.


    Mag sein, dass du wgen deinem Job einen Bonus hast,
    .


    aber wir Trainer haben alle einen noch viel grösseren Bonus: die Kinder merken ganz schnell, da ist jemand, dem bin ich nicht egal, der meint es ehrlich mit mir,auch wenn er mir manchmal blöd daherkommt.


    diese Erfahrung habe ich gemacht, und wenn ihr Trainer alle mal nachdenkt:
    80 % der Kinder machen doch das was ihr ihnen sagt, und für die seit ihr was besonderes.
    10 Jahre nach eurer Tätigkeit bekommt ihr schon noch die entsprechenden Rückmeldungen


    Ich hab sie bekommen, von denen, die ich vor 30 Jahren trainiert habe. und es hat gut getan.


    Günter

    Andtrai, wieder mal ein Beispiel dass gleiches nicht gleich ist.


    bei uns trainiert der Stützpunkt und die Kreisfussballschule 1 mal die Woche das ganze
    Jahr durch /ausser Fereien), Schwerpunkt ist nicht das entsprechende Turnier, sondern die Ausbildung der Kinder. Wir haben in unserer Region (Trier ist geplant, aber noch nicht duch)
    im Umkreis von 100 km kein Leistungszentrum. Dementsprechend sind hier die besten (????
    Jungs , mit einer entsprechenden Trainingsqualität.


    Günter

    als alter Saarländer bin ich ja halber Franzose, deshalb werde ich
    euch beide als Cef de Tricolore vorschlagen.


    Vorraussetzung ihr sprecht kein Französisch., dann spielen mal 11 Fussballer Fussball, und das können die,
    und werden nicht durch komplizierte taktische Zwänge daran gehindert.


    krieg aber mal ne Freikarte


    Günter

    Hallo Andre



    ES KOMMT AUF DIE KONSEQUENZEN AN: WENIGE SINNVOLLE REGELN; DIE ABER KONSEQENT EINHALTEN


    Dieser Satz von dir müsste oberstes Gebot aller Trainer sein.
    Zu uns kommen Kinder, die kennen keine Regeln und noch weniger Konsequenz (kein Bestrafen), Hier brauchen wir Trainer auch etwas Geduld und nicht die Holzhammermethode.
    hier darf Trainer kein Kumpel sondern muss Autorität sein., d.H. z.B. nicht Aufgaben der
    Eltern übernehmen: abholen oder heimfahren, sondern klar regeln, wie das vonstatten gehen muss. kleiner Tip: die Eltern dieser Problemkinder, sind selbst noch Kinder, und so muss man mit denen umgehen.


    Günter

    bei diese Diskussion werden wieder mal Apfel mit Birne verglichen.


    in den unteren Jugendmannschaften (mindestens bis einschl. D-Jugend, brauch ich einen
    Trainer,der Fussballer ist, also den Jungs und Mädels zeigt und vormacht wie es geht /Technik)
    also einen Fussballer als Trainer. den Spannschuss erklären und vormachen ohne es selbst zu können - wie geht das.


    je älter der Jahrgang wird, brauch ich einen Trainer, der die Mannschaft richtig führen kann.,
    hat ja sehr oft auch einen Co. Trainer (sinnvollerweise einen Fussballer)


    hier ist dann nicht sein Können als Fussballspieler gefragt, sonder der gesamte Mensch ist dann
    enscheidend (glaubwürdig, motivierend,didaktisch gut, usw. usw.)


    Günter

    Hallo Andre,


    wer glaubt, dass das was du geschildert hast wäre ein bedauerlicher Einzelfall, der irrt
    ganz gewaltig. Meine Frau hat eine professionelle Erziehungsstelle, d.h. wir nehmen die von dir geschilderten Kinder in unserem Haus auf, wenn alle anderen Massnahmen des Jugendamtes gescheitert sind.
    Und da gibt es wesentlich schlimmere Fälle. Kommt so jemand ins Training, sind wir Trainer
    überfordert, bei aller sozialer Einstellung (die bei mir mit Sicherheit gegeben ist)
    kann ich jedem nur empfehlen, versucht nicht zu sozialisieren auf Kosten der Spieler, die wie wir sagen -in der Fuhr- gehen.letztendlich hilft nur eins :Konsequenz, alles andere scheitert.


    Wir haben hier Eltern (oft nur Mutter), die ihre Kinder über alles lieben, aber nichts für ihre Kinder tun bzw. kümmern.,da ist es nicht Aufgabe der Trainer, hier einzuspringen, man wird eh scheitern.


    Günter

    Unterschiede gibt es offenbar von Verband zu Verband und von Region zu Region.


    bei uns (rheinland) wird Ende E-Jugend ältester Jahrgang, also für die neue D-Jugend gesichtet,
    ca 15. Spieler werden Stützpunktspieler, die nächsten 15 kommen in die Kreisfussballschule, in der man sich relativ gut für den Stützpunkt empfehlen kann. ich kenne einige Aufrücker.


    Darüber hinaus gibt es bei grösseren Vereinen sogenannte Leistungszentren, die auch vom DFB gefördert werden.


    Bei uns hat Eintracht Trier einen solchen Antrag gestellt. Gesamtaufwand 240.000,--€,
    Förderbetrag DFB 50.000,--€. stand so in der Zeitung.


    die Spieler, die dann in einem solchen Leistungszentrum sind (ich vermute bei allen BL-Vereinen) fallen beim Stützpunkt raus. So ist es zumindest bei uns hier angedacht.


    wir haben hier einen Stützpunkt und eine Kreisfussballschule, die von allen Vereinen sehr
    positiv bewertet wird. Hab aber auch schon anderes gehört.
    wie überall: hängt immer von den Personen ab.


    Günter

    bei uns sind es in der Regel 3 Spieler pro Verein. bist du der Meinung, es sollten mehr sein, nimm doch mit dem Stützpunkttrainer Kontakt auf. dasselbe habe ich gemacht, als ein Elternteil darauf
    bestanden hat, ihren Sohn zu melden, obwohl er nicht die Fähigkeiten hat Es ist nicht deine
    Sache vorzusichten, und dir unnötige Konflikte einzuhandeln. Rede mit den Stützpunkttrainern.
    Andererseits muss ein Junge, den du gemeldet hast, aber nicht durchkommt, das verkraften
    können, bereite die Jungs doch entsprechend vor, indem du ihnen klarmachst, dass schon die
    Einladung was besonderes ist..


    Günter


    Günter.

    find ich toll,


    wer Trikots wäscht, macht Kapitän. (oder umgekehrt)
    in unteren Jugendmannschaften klasse,
    Kapitän hat dann auch gleich die Aufgabe, dass alle Trikots im Koffer sind. (übernahme von Verantwortung). auf die Idee bin ich noch nie gekommen, man lernt nie aus.


    Günter

    wir hatten das vor 3 Jahren im aktiven Bereich.


    eine Mannschaft spielt die klasse höher.
    die 2. Mannschaft in der anderen Klasse. genau so wie jetzt beide Vereine getrennnt.
    für dich würde das zum jetztigen Zeitpunkt Abstieg bedeuten.


    fussballverband Rheinland.
    Günter

    Hallo TRPietro


    deine Umfage finde ich gut.
    ich habe mit der Fragestellung ein Problem.


    ich würde liebend gerne mit Kette spielen.
    ich spiele aber mit Libero. was soll ich nun ankreuzen?


    Günter