Beiträge von guenter

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    Verabschiedet habe ich mich ja nicht, nur Trainingsende, stehen ja noch 2 Spiele und unsere Abschlusfahrt aus.


    von dieser Elternschaft wird noch was kommen, da bin ich überzeugt. im letzten Jahr hatten die mir für meinen 60igsten eine Parisfahrt geschenkt.


    genug zu tun hab ich eh noch:


    mal zu sehen wie mein Ältester sich in seinem 1. Aktivenjahr in der Landesliga bei seinem neuen (meinem alten) Verein durchsetzten kann.


    meine Jüngsten muss ich ja ins Training zu seinem neuen Verein fahren.


    und dann kann ich mich auch wieder etwas mehr um alte Freunde kümmern, und mit denen in der Ü60 kicken, kam die letzte Zeit wg. Training leider zu kurz.
    auch wenn ich dafür immer mindestens 50 km (einfacher Weg) fahren muss. passt auch, da ich Opa werde, und meine Tochter dort wohnt.
    Passt irgendwie alles zusammen.


    an dem jetztigen Verein hänge ich nicht. war dort nur wegen meiner Söhne aktiv.


    mit meinen "neumodischen Ideen" käme ich da eh nicht an.Hatte es mal 1 Jahr lang versucht versucht.


    Trainerschein? hattte die B-Lzenz, wg. Fortbildungsmassnahmen verfallen lassen.


    andererseits, das hab ich im Leben gelernt, man darf nie nie sagen.


    zur Zt. emfinde ich es aber als die absolut richtige Entscheidung.


    eins geb ich dir absolut recht, zu alt fühle ich mich noch nicht.


    Günter

    Hallo zusammen


    habe ein komisches Gefühl


    gestern meine letzte Trainingseinheit als Trainer absolviert.


    zwar stehen Heute und am Mitwoch noch Spiele aus, aber mit dem Training ist es vorbei.


    einerseits weiss ich, dass es mir zukünftig fehtl 2 mal die Woche auf den Platz zu gehen und mit den Jungs zu trainieren, es hat mir immer viel gegeben.
    andererseits spüre ich dass es der richtige Zeitpunkt ist aufzuhören.
    Mit meinen 61 Jahren spüre ich auch eine gewisse Müdigkeit. Vielleicht war es zuviel, die letzten 15 Jahre nur 1 Jahr Pause zu machen.
    Ich kann aber auch nicht sagen, dass es mir allzu schwer fällt aufzuhören, schliesslich war dieser Abschlusszeitpunkt schon lange vorhergeplant (wg. Neubildung
    im kommenden Jahr in der C-Jugend.
    Auch stellt sich eine gewisse Zufriedenheit ein, in dem Wissen Jungs an den neuen Trainer abzugeben, die eine super Einstellung und ein tolles Trainingsverhalten
    mitbringen, auch wenn sie nicht die Fussballüberflieger sind.


    aber fehlen wird mir was.


    Günter

    als junger Trainer bin ich viel auf Eltern zugegangen, in der Hoffnung , mal ein Lob oder Bestätigung für mein Tun zu bekommen.
    vergebens - meine Bemühen bei der Elternschaft wurde verstärkt - der Frust noch grösser.


    als junger Trainer habe ich im Training und Spiel mehr kritisiert als gelobt, schliesslich wollte ich auf Fehler hinweisen und diese ausmerzen.it .


    wir Menschen tun uns mit Lob viel schwerer als mit Kritik.


    irgendwann hab ich erkannt, dass ich mit Kritik nicht weiterkomme. hab mich umgestellt mit der Vorgabe: 1 mal Kritk gleich 5 mal Lob.
    Kritk nur gleichzeitig in Verbindung mit Lob.


    kann ich erwarten, dass andere (Eltern) diesen Schritt mitgehen?


    trotzdem brauchte ich für mein Engagement eine Bestätigung. woher aber nehmen bzw. bekommen?


    obwohl es irgenwo schmerzte, gab ich meine Sucht auf Lob und Anerkennung auf.


    und dann bekam ich sie. durch ehemalige Spieler von mir, die einige Jahre später in der Lage waren, sich positiv zu äussern.
    aber auch durch Eltern, die dann von einer tollen Zeit sprachen, und auch die viele Arbeit, die man sich mit ihren Jungs
    gemacht hat verbal übermitteln können.


    den jüngeren Trainerkollegen garantiere ich, dass ihr das auch noch erleben werdet.


    dann habe ich gelernt, Lob anders zu werten. es muss nicht verbal rüberkommen - da verlangen wir von uns Menschen einfach zuviel.


    für mich ist inzwischen ein absolutes Lob, wenn die Eltern mich mit den Jungs in Ruhe lassen, d.H. dass sie auch Massnahmen gegenüber ihrem eigenen Kind akzeptieren,
    wenn sie sich im Umfeld mit engagieren, bei der eigendlichen Trainertätigkeit aber in Ruhe lassen. - das ist für mit Anerkennung.


    das grösste Lob für mich ist, dass die Jungs mit Begeisterung ins Training kommen , dich freudig begrüssen, wenn sie dir auf der Strasse begegnen
    wenn sie auch mal mit Alltagsproblemen auf dich zukommen.


    das ist dann für mich mehr wert als: toller Trainer, super, wie machst du das nur, usw.


    Wartet also nicht auf verbale Anerkennung, nehmt sie euch aus dem Verhalten eures Umfeldes.


    Günter

    Warum und für Was sollen wir Trainer Lob und Anerkennung bekommen?


    Schliesslich bringen die Eltern ihre Kinder zum Training, damit wir Trainer sein dürfen.


    Draussen stehen die Väter, die eh viel mehr Ahnung haben als wir, leider nur keine Zeit haben, sonst würden sie uns zeigen wie es besser zu machen ist.


    dann gibt es auch noch die Mütter. zig mal kannst du ihr Kind loben, aber wehe es wird einmal kritisiert, dann wird es uns wieder einmal klargemacht,
    wie unpädagogisch wir doch eigendlich sind, und im Umgang mit Kindern keine Ahnung haben.
    Hier können wir schliesslich von ihnen noch was lernen.


    Die armen Eltern haben ja eh schon das Problem, dass die Kids mehr auf uns hören, als auf ihre Eltern.


    die Oma und der Opa führen uns dann schliesslich klar vor Augen, dass ohne ihren Enkel alles verloren ging, und der die halbe Mannschaft ist..


    also seid dankbar, dass ihr überhaupt Trainer machen dürft.


    Für was wollt ihr dann noch Anerkennung bekommen? dass ihr euer Hobby ausüben könnt? Freizeitbeschäftigung habt, da wir ja sonst nicht wüssten, was wir zu tun hätten.
    auch endlich mal was zu sagen haben und Kinder rumkommandieren können.


    von Vereinsseite (Vorstand) ein Lob zu erwarten, ist ja wohl etwas vermessen, schliesslich arbeiten die alle viel mehr für den Verein, als wir Trainer.


    jetzt aber mal eine ganz ernst gemeinte Frage: wann haben wir Trainer unseren Vorstand das letztemal für seine Arbeit gelobt ?.



    Günter



    .

    Andre muss dir mal wieder Recht geben


    wer als Trainer Lob und Anerkennung erwartet (vor allem von Eltern), soll am besten sofort aufhören, es sei denn er wird bezahlt.


    auf Grund meines Alters kann ich euch aber sagen, ihr bekommt diese Anerkennung dann, wenn die Spieler mal Erwachsene sind und ihr hoffentlich noch Kontakt zu ihnen habt.


    da besteht immer ein besonderes Verhältnis, auch zu denen, denen man mal gewaltig auf die Füsse getreten hat.


    Mir persönlich hat es die Bestätigung gegeben, meine Freizeit richtig investiert zu haben.


    Günter

    Aber Hallo


    seit wann entscheidet allein Leistung über einen Kaderzusammenstellung oder über die Mannschaftsaufstellung.


    jeder Trainer hat doch seine eigene Philosophie. -siehe Bayern


    da sitzt einer auf der Bank, dann Trainerwechsel, plötzlich Stammspieler und sogar Leistungsträger, weil Trainer hinter ihm steht.


    oder hat der etwa innerhalb von 4 Wochen eine Leistungexplosion.


    umgekerht kennen wir das doch auch.


    bei einer WM muss der Bundestrainer auch ganz stark darauf achten, dass die Jungs zusammenpassen (von ihrer Persönlichkeit her) , sonst hat er nur Unruhe.
    z.B. ein Lehmann als Nr,1 o.k. als Nr. 2 oder oder 3 unmöglich
    dasselbe gilt für Frings


    Klose und Gomez haben z. B. bewiesen, dass sie auf der Bank sitzen können.


    ein Kurany dagegen nicht (nur mal als Beispiel)


    da die Leistungsunterschiede der einzelen Spieler nicht so gross ist, würde ich als Bundestrainer bei der Kaderzusammenstellung sehr wohl
    auf die menschliche Seite der einzelen Spieler Rücksicht nehmen.


    Und ich glaube, Löw kennt die besser wie wir.


    Wissen wir, wie die Spieler untereinander zusammenstehen, wohl auch nicht ganz ohne Bedeutung.


    Glaubt mir, kein Trainer lässt einen Spieler zu Hause, von der er annehmen kann, dass der ihn dauerhaft (die ganze WM) weiterbringt.


    oder macht ihr eure Aufstellung immer nur nach Leistungsprinzip? wir Trainer auf der unteresten Ebene lassen uns doch wohl auch von anderen
    Eigenschaften beeinflussen. Oder?


    Günter

    folgendes erlebt:


    Freitags nach der Schule kam ein Junge (D-Jugendspieler zu mir) mit folgendem Anliegen:


    Günter, unsere Lehrer hat die Sport-AG eingeladen, nächsten Freitag mit uns ein Basketballbundesligaspiel zu gucken.
    (betraf 4 Spieler) aber wir haben ja dann ein Punktspiel, würden aber unbedingt gerne mitfahren.


    spontan wollte ich sagen: geht nicht, dann haben wir nicht genug Leute.


    zum glück mal kurz überlegt und dann zugesagt, dass ich eine Lösung suche.


    Trainerkollegen angerufen, Problem geschildert und mit ihm vereinbart, dass wir 30 Minuten früher anfangen.


    er hat spontan zugesagt, obwohl für ihn als Tabellenführer ein wichtiges Spiel (Aufstieg in die Bezirksliga möglich)


    dann ein Auto organisiert, das die Jungs direkt nach dem Spiel zum BBL-Spiel fährt, Bus fuhr schon früher.


    den Jungs das im nächsten Training mitgeteilt. ihre Augen und das anschliessende Trainingsverhalten sagten mir alles.


    was will ich damit sagen:


    bei allem Ehrgeiz, bei allen Prinzipien können wir Trainer sehr oft (leider nicht immer) auch auf die Bedürfnisse der Kids eingehen, wir können nicht immer stur
    unsere Richtung vertreten und auf Einhaltung pochen. Im Elternhaus müssen wir doch auch Zugeständnisse machen, oder treten wir da wie Diktatoren auf?
    wir versuchen doch hier Lösungen zu finden, mit der man als Eltern und auch das Kind zufrieden sein kann.


    das schreibt jemand, der in seiner Truppe sehr viel Wert auf Disziplin (auf und neben dem Platz) legt.


    Günter

    jetzt geilt euch bitte nicht bei Waldlauf auf.


    es kann auch ein Spaziergang sein oder sonstwas.


    ich hab das nur als Lösungsmöglichkeit in Betracht gezogen, um einen Trainer nicht Wortbrüchig werden zu lassen.


    ich weiss auch dass Waldlauf kein Abschlusstraining sein kann.


    Günter

    jetzt geilt euch bitte nicht bei Waldlauf auf.


    es kann auch ein Spaziergang sein oder sonstwas.


    ich hab das nur als Lösungsmöglichkeit in Betracht gezogen, um einen Trainer nicht Wortbrüchig werden zu lassen.


    ich weiss auch dass Waldlauf kein Abschlusstraining sein kann.


    Günter

    jetzt geilt euch bitte nicht bei Waldlauf auf.


    es kann auch ein Spaziergang sein oder sonstwas.


    ich hab das nur als Lösungsmöglichkeit in Betracht gezogen, um einen Trainer nicht Wortbrüchig werden zu lassen.


    ich weiss auch dass Waldlauf kein Abschlusstraining sein kann.


    Günter

    Hallo zusammen,


    Clubfan schreibt, dass bei Training ausserhalb der sportanlage ein Versicherungsproblem gegeben wäre.


    Ich war bisher immer der Meinung, egal wann und wo ich eine offizielle Vereinsveranstaltung (Training ) mache, Versicherungsschutz gegeben ist.
    was ist mit einer Fahrradtour, Waldlauf usw..


    passt zwar nicht ganz hierher, aber nicht unbedeutend, wer kennt sich da genaus aus.?


    Günter

    ich bin ja eindeutig dafür, dass die Jungs da mitspielen sollen.


    aber Clubfan hat schon ein problem, das wir nicht ausser acht lassen dürfen.


    er fährt, ja offensichtlicht nach der Devise: wer nicht im Training ist spielt Am Samstag nicht in der Startaufstellung. - soweit sogut.


    nun sind beim Abschlusstraining alle anderen da, wie reagieren die, die draussen bleiben müssen.?. er frisst seine eigene Aussage.


    auch ich hätte damit Probleme.


    ich würde das Training auf Donnerstag verschieben. wenn kein Platz frei, dann halt mal einen Waldlauf., Mannschaftsbesprechung, Taktik oder ähnliches.


    oder ich würde mir die 4 für Donnerstag bestellen, soviel Platz ist immer vorhanden. notfalls bei anderer Mannschaft mitrainieren lassen. - und als Trainer bist du raus aus der Sache.


    Günter

    Hallo Andre,


    ich sehe hier auch absolut keinen Streit, ich finde gerade hier wird eine sachliche Argumentation vorgenommen, wie immer sehr differenzeit, aber doch sachlich-.
    vor allem weil auch jeder die Sichtweise von Clubtrainer irgendwie nachvollziehenkann., aber halt anderer Meinung ist


    Günter.

    Klar, irgendwie verzwickt.


    Vorschlag: geh gar nicht mehr gross drauf ein, ist eh zu spät, teile deinen Spielern mit, dass sie in Zukunft solche Veranstaltungen
    rechtzeitig mitteilen, damit du entsprechend reagieren kannst,


    Deine Bedenken wegen der Verletzungsgefahr kannst du ja aufrecht halten, sind ja nicht ganz von der Hand zu weisen, leite sie aber um iauf den Hinweis, dass sie etwas vorsichtiger zugange gehen.


    Das Argument mit den Hausaufgaben zählt für mich nicht (mehr)
    die vier die da hingehen bringen das Argument auch nicht.


    hatte einen Spieler, der auch öfters anrief, sich abmeldete wg. Hausaufgaben. beim Nachforschen ergab sich, dass er erst um 16.00 Uhr anfing und im 16.30 zum Training gehen sollte, kann nicht klappen. Mitgeteilt, dass er früher anfangen soll mit den Hausaufgaben, das Argument zähle für mich nicht mehr.


    reine Sache der Organisation. meine beiden Jungs hatten zusätzlich zum Training Stützpunkttraining und Fussball AG in der Schule (nachmittags),
    beide wussten, dass Schule und Hausaufgaben vorgeht, trotzdem immer auf die Reihe gekriegt.


    nur: ins Elternhaus können wir nicht eingreifen.



    hab natürlich einen Vorteil. meine Spieler gehen nur auf 2 unterschiedliche Schulen, und ich war immer informiert was an Hausaufgaben und Arbeiten anfiel.


    die hatten schnell raus, dass ich informiert war. Schule war auch vor jedem Training bei uns ein kurzes Thema.


    Günter

    so unterschiedlich kann das manschmal sein,


    mein ältester Sohn wäre nie auf die Idee gekommen, ein spiel mit der Schulmannschaft ausfallen zu lassen.
    für ihn war das Motivation hoch 3, wichtiger als jedes Verbandsspiel.


    ich muss aber auch hinzufürgen, dass er heir das Glück hatte in einer Superschulmannschft zu spielen, die es 2 mal nach Berlin bei
    Jugend trainiert für Olympia geschafft hatte. für ihn waren es die Höhepunkte im bisherigen Fussballleben.


    zu diesem Sportlehrer wechselt er jetzt auch im 1. aktiven Jahr in die Vereinsmannnschaft, sein absoluter Traum.


    ich finde das übrigens auch super, es ist nämlich mein Heimatverein, und der Trainer (besagter sportlehrer)der beste, den ich hier kenne.



    Glücksfall einer Schulmannschaft.



    aber du hast recht: 4 Spiele in einer Woche sind einfach zuviel.


    Günter

    bei mir waren die Verletzungen in der Sportstunde,


    ich habe da eine These, die von einem Unfallarzt (Vater eines Spielers) bestätigt wurde.



    die grösste Unfallgefahr im sport besteht immer da, wo Sportler (bei uns halt Fussballer) mit Nichtsportlern zusammen einen Mannschaftssport betreiben.


    Ganz deutlich wird das im Sommer, wo die sogenannten Dorfturniere (bei uns zum Glück rückläufig) stattfinden.


    Seltsamerweise trifft es aber eher die Fussballer als die Nichtsportler. ähnlich dürfte es aber auch in der Schule sein.


    hier müssen wir glaube tätig werden, indem wir unseren Fussballern einimpfen sich gerade dort mehr zurückzunehmen, weil die Reaktion ihres Gegenüber nicht einzuschätzen sind. bei meinen eigenen beiden Jungs das immer gepredigt, aber oft mitbekommen, dass man da irgendwie auf taube Ohren stösst.


    sie wollens anscheinend den anderen zeigen wie gut sie sind.


    Günter