Beiträge von guenter

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    hierzu passt eigendlih ein schönes Erlebnis, das ich zum Thema Freude hatte.


    E-Jugend, nach 4 Spielen noch kein Gegentor, Gegner noch kein Tor geschossen.
    Trainer vorm Spiel: meine Jungs haben sich heute fest vorgenommen gegen euch ihr 1. Tor zu schiessen.


    10 Minuten vor Schluss: beim Stand von 8:0, forderte ich diesen Trainer auf, seinen besten und schnellsten Mann an die Mittellinie zu stellen.
    Ich selbst beorderte alles nach vorne in die toal Offensive.


    Und es kam, wie es kommen sollte, ein langer Abwehrball und sie machten das 8:1
    die Freude und Begeisterung die dann bei den Jungs war, war so ansteckend, dass sogar unsere Eltern Beifall klatschten. Ich freute mich für diese Jungs mit.
    Nach dem Spiel kam ein glücklicher Trainer und gab meinen Jungs einen aus.


    ab da nahm jeder am Turnier des anderen teil.


    der Grund für Freude, ist bei jedem ein anderer, aber Freude zu beobachten ist doch was schönes.


    Günter

    vielleicht haben sie auch nur gewonnen, weil sie mal so gespielt haben, wie du es nicht wolltest.


    Verteidiger die nach vorne gehen, defensiver Mittelfeldspieler, der im Strafraum auftaucht - unbedingt eingreifen, das geht doch nicht.


    dann hört das mit dem gewinnen auch schnell wieder auf, und die Kinder brauchen sich nicht mehr riesig zu freuen
    und heben auch nicht mehr ab.


    Mensch Junge, lass ihnen doch mal das geile Gefühl des Gewinnens, in die Realität kommen sie schnell genug wieder zurück.
    Aber wer einmal gewonnen hat, der wird es immer wieder versuchen.


    Günter

    Ich fands einfach nur geil, wie sich 2 Bambini-Spieler während des Spiels sich hinsetzten, Spiel Spiel sein liessen und Gras ausrupften und einen kleine Hügel aus Gras aufhäuften. Sie hatten auf jeden Fall ihren Spass.


    "Mama, es reicht, wir können nach Hause fahren" Bambini-spieler nach 10 Minuten Training


    Günter

    das was Andre an Übungen vorgetellt hat würde ich an deiner Stelle voll übernehmen.
    denn dein Problem mit den 2 Spielern hat nichts mit der eigentlichen Schnelligkeit zu tun, sondern mit dem Erfassen einer Situation und schnellstmögliches Handeln
    (Kopfsache) , und das kannst du im Gegensatz zur Grundschnelligkeit wesentlich verbessern.


    Schon mal überlegt, ob Angst auch eine Rolle spielt? Ich hatte einen solchen Fall, hab das bis heute nicht richtig in den Griff bekommen, dann handelt es sich nämlich um Alibilaufen und hat mit Schnelligkeit überhaupt nichts zu tun.


    solltest du mal austesten ( 20 m Sprint in Wettkampfform), dann kannst du das vielleicht ausschliessen., oder auch nicht.


    in dieser Altersgruppe können aber auch viele Spieler das vorrausschauende Laufen nicht. d.H. z.B sie laufen erst, wenn der Gegener den Ball, oder der Ball irgendwo gelandet ist.

    da ich das schon einige Male gemacht habe, kann ich dir Vorschläge machen.


    vorab:


    das Problem sind 20 kinder mit Eltern, das ist eine sehr grosse Anzahl, die du beschäftigen musst.


    dann habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich doch recht viele Eltern zieren etwas mitzumachen.


    deshalb musst du ganz einfache Spiele wählen.


    ausserdem hatte ich zur Bedingung gemacht, dass die Kinder nur die Spiele mitmachen können, wo auch ein Elternteil mitmacht.
    war vielleicht nicht ganz fair, hatte aber gewirkt, die Kinder machen ihren Eltern Druck.


    gut angekommen sind letztendlich die alten bekannten Wettkämpfe


    Sackhüpfen, Mutter und Kind bilden eine Mannschaft (alternativ Eierlaufen)


    Schubkarren fahren, Väter fahren ihre Kinder


    Siebenmeterschiessen, Mütter gegen Kinder und umgekehrt


    Spiel Eltern gegen Kinder, hier ist jedoch Vorsicht geboten, hab da schon überehrgeizige Väter erlebt, und musste abbrechen


    gut angekommen ist auch der ganz normale Staffellauf


    im Prinzio ist es egal was du machst, du musst nur die Eltern motivieren mitzumachen, da sehe ich das Hauptproblem, gelingt dir das, dann sind die Kinder begeistert
    und darum geht es die doch letztendlich.


    noch ein Tip: bei der Anzahl an Beteiligten brauchts du unbedingt Helfer und eine gute Organisation.


    Günter

    D-jugend, älterer Jahrgang, Dorfverein, 13 Spieler


    im vergangenen Herbst in der Quali für die Leistungsstaffel qualifiziert
    hier 8. Tabellenplatz bei 12 Mannschaften, aber was viel wichtiger ist , enorme Weiterentwicklung.
    bis einschl. E-Jugend auf spielerisches Element Schwerpunkt gelegt, dadurch Defizite im Zweikampfverhalten und körperlichem Spiel.
    Ausserdem wurde sich zuviel auf die Leistungsträger verlassen.


    In dieser sehr ausgeglichenen Klasse, lediglich ein Spiel mit 1:5 verloren, alle anderen Spiele endeten untenschieden (4) oder nur mit einem Tor Differenz,
    entwickelten sich gerade die Nichtleistungsträger wie erhofft. Sie merkten selbst, dass sie mehr bringen müssen und auch öfters selbst viel mehr die Initiative ergreifen müssen. Auch unter dem Druck von gleichstarken Gegnern wurde versucht das spielerische beizubehalten, was natürlich nicht immer klappen konnte, aber von Spiel zu
    Spiel besser wurde.


    Trainngsbeteiligung und -verhalten war vorbildlich.gefehlt hat nur, wer krank war.
    kein Spielerabgang, alle wollen in der C weitermachen.


    Elternschaft vorbildlich, hielten sich aus allem sportlichen heraus, organisatorisch voll einsetzbar.


    lediglich ein ärgerlicher Vorfall mit 1. Vorsitzenden, bei dessem Sohn ich mir erlaubt habe in der letzten Minute wegen wiederholtem bewusstem mannschaftsundienlichem
    Spiel auszuwechseln.


    Jetzt noch unsere Abschlusssfahrt, dann ist meine Trainerkarriere mit einem aus meiner Sicht sehr erfolgreichem Jahr abgeschlossen worden.


    was vielleicht auch mal erwähnt werden sollte, sind die insgesamt positiven Leistungen der Schiris, und auch(bis auf eine Ausnahme) das sehr angenehme Verhältnis
    der Mannschaften untereinander.


    Das Jahr hier hat mit der Mannschaft einfach nur Spass gemacht.


    Günter

    Ich muss dir zustimmen, ich wollte dich mal provoziern und zum denken anregen.


    mal ganz sachlich: Fussballtennis ist ein wirklich gute Sache, aber mir kannst du doch nicht klarmachen, dass du dir als erfahrener Trainer Ratschläge einholen willst, wie man da zählen soll, hattest du Langeweile oder was.
    Mach mir aber bitte nicht klar, dass das ein ernsthaftes Anliegen von die war. Oder doch??


    Günter

    da spielt einer in der Regionalliga, hat ein 5köpfiges Trainerteam, einen Studierten für Spielerprofil
    und fragt dann hier im forum wie man ein Spielerprofil erstellt. Als Vorstand würde ich dich sofort entlassen


    Günter

    Hallo Peter Pan,


    so sieht es bei vielen Dorfvereinen heute aus,


    ich kann jedem nur empféhlen mit einer Bambini-Mannschaft anzufangen, da kannst du die Kinder und Eltern noch formen, wenn du klare Vorstellungen hast.
    Ich habe das gemacht, in 8 Jahren 90 % Lust und nur 10% Frust gehabt. Zuvor im D-Jugenalter eine Mannschaft übernommen, da war das Verhältnis genau umgekehrt.


    Günter

    wenn hier im Moment soviel über Fake geschrieben wird.


    es tut mit leid, euch mitzuteilen dass ich es als absoluten Schwachsinn empfinde, über ein Zählsystem beim Fussballtennis zu diskutieren.
    Fussballtennis spielt man, wie da gezählt wird, ist doch letztendlich scheissegal. habt ihr da keine anderen Probleme, dann geht es euch verdammt gut


    mfg Günter

    Hallo NF


    ich geb dir recht


    das Problem in diesem Forum ist doch (ich hatte das schon mal erwähnt) dass wir hier mit sehr unterschiedlichen Vorraussetzung diskutieren, das wird leider sehr oft vergessen.


    Vereine mit mehreren Mannschaften einer Altersgruppe, gut organisierte Jugendabteilungen, Trainer mit Aufwandsentschädigung, gut ausgebildete Trainer -


    auf der anderen Seite der Dorfverein, ein Vater der es machen muss, weil sonst keiner da ist, der sich entsprechend weiterbildet, nur eine bestimmte Anzahl von Kinder hat, mit denen er leben muss, ob talentiert oder nicht, aber jeden brauch, weil er sonst keine Mannschaft hat..


    dann eine Trainerausbildung, die zwar ein gewisses Wissen vermitteln, aber an den Problemen der kleineren Vereine vorbeigeht.


    Ich weiss wovon ich rede, ich habe beide Seiten kennengelernt. in meinem Heimatverein ein gut organisierte Jugenarbeit mit genügend Kindern, dann durch Umzug den Dorfverein bei dem man mit seinen Ideen auf taube Ohren stösst, und allein seinen Weg gehen muss, wenn man seinem eigenen Sohn ein vernünftiges Umfeld bieten will.


    Ich hab mich in diesem Forum eine Zeitlang schwer getan, bis ich erkannt habe, dass wir von ganz unterschiedlichen Vorraussetzungen heraus unsere Meinung kundtun.
    Jeder macht das schliesslich aus seinem Blickwinkel, und der bietet halt unterschiedliche Vorraussetzungen.


    Deshalb haben mit Sicherheit manche Probleme, und vermuten hinter manch einem geschilderten Problem einen Fake. Aber wer mal in einem Dorfverein tätig war,
    der weiss was alles möglich, oder besser gesagt unmöglich, geben kann. Ich habs vorher auch nicht gewusst, nur vermutet.


    Günter

    Aber Hallo


    Ich gehöre zu der alten Garde, der den Begriff Vorstopper noch kennt.


    das ist aber nicht der Mann hinter dem freien Mann (Libero?), sondern der, der den Mittelstürmer deckt.
    typischer Vorstopper war ein Schwarzenbeck, der die Drecksareit für Beckenbauer erledigte.


    Günter

    Hallo Andre,


    für dich vielleicht schwer vorstellbar, aber es gibt (leider) sehr viele kleine Vereine, in denen sich Trainer mit solchen Mannschaft herumschlaen müssen., die können nicht sichten, können keinen nach Hause schicken, müssen dem dem auskommen was kommt. Man kennt die Kinder persönlich und auch die Eltern ( meistens Experten, die nie selbst Fussball gespielt haben, oder was noch viel schlimmer ist, Väter, die mal gespielt haben und meinen ihr Sohn müsste das können, was sie selbst nie gekonnt haben)


    In diesen Vereinen ist Elternarbeit wesentlich wichtiger, als die Arbeit mit den Kindern. wenn du das nicht hinkriegst, scheiterst du.
    Ich selbst war bis jetzt in einem solchen Verein tätig. Hatte jedoch Glück auf eine postiv eingestellte Elternschaft zu stossen. Trotzdem musste ich in den
    8 Jahren, die ich diese Truppe trainierte immer wieder meine Richtung gegenüber den eltern hart durchsetzten.
    Aufgrund meines Alters und meiner Erfahrung ist mir das gelungen. Als junger Trainer war ich an diesem Problem auch gescheitert.


    Leider wird in der Trainerausbildung auf dieses Problem viel zu wenig eingegangen.


    Gestern beim Training unserer E_jugen kurz zugeschaut. 3. Trainer in dieser Saison. 8 Kinder. Kinder beim Training voll begeistert dabei.
    Mit 2 (Zwillinge) danach unterhalten, ob sie am Samstag beim eigenen Turnier mitspielen.


    Antwort: vielleicht, wenn wir nichts anderes vorhaben.


    Ich kenne sehr viele jugendtrainer, die aufgehört haben. Ihr Kommentar:


    die Arbeit mit den Jungs hat Spasse gemacht, aber das mit den Eltern tu ich mir nicht mehr an.


    Das ist die Realität in vielen kleinen Vereinen



    zu weissen Mäuse:


    machs doch wie ich, auf bestimmte Statements gehe ich gar nicht ein, die hake ich einfach ab. das ist doch der Vorteil in einem Forum


    Günter
    .

    Hallo zusammen


    wie oft habe ich in diesem Forum gelesen, dass der Leistungsgedanke im Kinderfussball hintenanstehen soll.
    ich vertrete klar die Forderung nach Leistungswillen.


    aber was soll die Sichtung für D-jugend bis ins kleinste Detail, das ist ja wohl Leistungsgedanke pur.


    Vielleciht klingt es vermessen, aber wenn ich mir die Jungs beim Spiel anschaue, kann ich sehr wohl beurteilern weche fussballersichern Qualitätetn er hat, und ob die meinen Vorstellungen als Trainer entsprechen. bei mehreren Mannschaften können da Fehlbeurteilungen im Laufe der Saison doch relativ einfach zu korrigieren sein.


    bei 7Trainern geht diese Quote gegen null, da brauche ich kein noch ausgeklügeltes Sichtungstraining. Training sagt nicht immer was über das Spielverhalten aus.



    in welch eine Situation bringe ich die Kids bei einer Mannschaftsstärke von über 20 Spielern?, will der Trainer Druck ausüben, im Training und Spiel?


    Fussballspielen lernt man beim Spiel und nicht im Training.


    Wenn gesichtet wird, heisst das doch wohl, dass genügend Kinder da sind, und dass die, die für gut befunden wurden auch willige Jungs sind, die grundsätzlich immer
    da sind, sonst ist falsch gesichtet worden. Und dann genügen doch wohl 16 Spieler in einer Mannschaft. Vor allem wenn die Möglichkeit des Rückgriffs besteht.


    wird hier etwa anders gehandelt, wie oft geschrieben?



    mfg Günter

    Ich selbst war noch nicht in der glücklichen Lage zu sichten.


    kann aber beschreiben wie unser Stützpunkt sichtet.


    auf E-jugendfeld wird 7 : 7 gespielt, ca 15 Minuten, dann neue Mannschaften.


    die anwesenden Vereinstrainer kriegen jeder ein Blatt mit Nummern und Schwerpunkten (Technik, Schnelligkeit, Spielverhalten) und geben ihr Urteil ab.
    dasselbe machen natürlich die Stützpunkttrainer.


    erstaunlicherweise ergab sich bisher immer bei so ca 15 Kindern (von über 80) eine sehr grosse Übereinstimmung,


    es wurden so 2 Sichtungstage gemacht. Die Jungs, bei denen sich noch kein klares _Bild ergab, werden dann nochmals eingeladen.



    bei der Rheinlandsichtung wird ähnlich auch nur über Spiele gesichtet.


    Wichtig ist, dass die Anzahl der Beurteiler (Sichtenden) relativ gross ist.


    bei einer geringeren Anzahl der zu Sichtenden, würde ich kleiner Mannschaften (wie bei Andre) bilden, aber grundsätzlich über das Spielen sichten.



    Ich hab schon zuviele Trainingsweltmeister erlebt.


    Günter

    also ihr müsst schon weitersuchen, ich habs Andre ja geschrieben, wie er das nachkontrollieren kann.
    mit der fetten Überschrift ist mir gar nicht aufgefallen, sonst wäre ich vielleicht selbst dahintergekommen, dass ihr mich meint. aber auf den Gedanken bin ich gar nicht gekommen.



    Günter

    Andre, mir ist schon länger klar, dass wir ziemlich übereinstimmend denken.


    Es gibt aber bei den von dir 2 unterschiedlich beschriebenen Mannschaften noch was dazwischen.


    Wenn du wie ich seit 8 Jahren eine Mannschaft der 2. Gruppe trainierst, und du merkst, dass die Jungs mitziehen, dann kannst du Stück für Stück , auch mal einen Schritt zurückgehend, sehr wohl an die Kriterien der 1. Gruppe herankommen. Und das ist bei mir der Fall.


    Von der Einstellung, Willen, Trainingsbeteiligung usw. habe ich eine Spitzenmannschaft. (bei einer Mannschaft, die du nur 2 Jahre hast geht das nicht, glaube ich zumindest)


    Kann aber problemlos damit umgehen, dass ganz einfach bei einigen wg. fehlendem Talent Grenzen gesetzt sind.und somit auch der Mannschaft.


    Deshalb sehe ich unseren 8. Tabellenplatz in der Leistungsklasse als einen Riesenerfolg an. (weil wir mithalten konnten, nicht wg. Tabellenplatz)


    Ich glaube, ich weiss, was dir gegen den Keks geht.


    Trainer für die nur eins zählt: Leistung = Erfolg=Sieg=Meisterschaft , und das mit allen Mitteln - mir sind die auch zuwider



    Günter



    genau das wollte ich auch schreiben. Hauptschuld liegt jedoch am Schiri, wozu ist der eigentlich da?