Beiträge von guenter

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    zum anderen herrscht ja auf den meisten plätzen rauchverbot, allerdings sollte das dann auch auf das bierchen erweitert werden


    ist zwar eine logische Schlussfolgerung, aber mit dieser Forderung wirst du Weltrevolutionär, wo doch heute schon B-Jugendliche von ihrem Betreuer nach dem Spiel
    eine Kiste Bier kriegen, auch wenn sie noch im Trikot da steheh, selbst erlebt.


    Günter

    die Taktik ist "ein" Element im Fussball, ein anderes wesentliche ist der Kopf.
    ihr kennt das doch sicher alle:
    da startet eine Mannschaft unbekümmert in die Saison, spielt guten Fussball und steht plötzlich oben, da wo sie sich selbst nie erwartet haben.
    Plötzlich sieht man die Riesenchance etwas besonderes zu erreichen. Klar, man glaubt an sich, aber die Unbekümmertheit ist weg, man verkrampft,
    obwohl man will klappts nicht mehr so. In der Bundesliga erleben wir das doch jedes Jahr. Paradebeispiele sind Leverkusen und Schalke.
    eine Mannschaft mit Erfahrung kann damit umgehen hier Bayern, da Spanien .da kannst du taktieren wie du willst.


    vielleicht hätte das anders ausgesehen, wenn wir früh ein Tor gemacht hätten. wenn und aber.

    meine Devise bis einschl. A-Jugend im Trikot wird weder geraucht noch Alkohol getrunken, galt für Spieler und Trainer., sowhl vor, als auch nach Spiel
    davor und danach war es mir je nach Altersstufe egal.


    Günter

    die meisten Kinder "wollen" gewinnen und Leistungs bringen.
    ob beim Monopoly, Kartenspiel oder Fussball, sogar in der Schule.
    Ich finde das OK.


    das Problem liegt doch auf der Trainer und Elternseite, wenn die der Meinung sind, die Jungs "müssen" gewinnen, weil z.B. auch das Hinspiel gewonnen wurde, oder man bei einem Sieg an der Spitze steht.und das den Jungs und Mädels auch noch vermitteln, sehr oft schon im Elternhaus.


    Ich habe immer versucht das "Wollen" zu fördern, und das "Müssen" zu vermeiden.
    Ob es mir immer gelungen ist, wer weiss?


    Wir wollten, aber es hat halt nicht geklappt, ist doch dann in Ordnung.



    günter

    Kennt jemand ein paar einfache Übungen um den Spielern beizubrigen den Kopf oben zu halten, und nicht immer nur den Ball anzustarren.


    I


    Herrlich wozu solch eine einfache Frage sich entwickeln kann.
    also probiers mal aus, wenns klappt ist es gut, wenn nicht probierst du es halt in 6 Monaten nochmals. so einfach.


    Günter

    Andre, was 'Sir Alex schreibt, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen,


    eigener Sohn hat eine Klasse auf dem Gymnasium übersprungen, Klassenkamerad sogar 2 mal, mit 16 1, soviel Abi.


    Sonderaufgaben bekommen,


    bereits in der Grundschule, die eine oder andere Stunde mit speziellen Aufgaben(zusammen mit 2 anderen) in den PC-Raum geschickt.
    Kommentar des Lehrers auf Rückfrage: die anderen haben auch Rechte, die müssen auch mal zum Zuge kommen.


    trotzdem im Klassenverband voll akzeptiert.


    wenn wir schon beim Vergleich zur Schule sind


    wie sagte meine Tochter: Grundschullehrerin 2, Klasse, wenn ich 2 Kinder entfernen könnte, könnte ich einen Superunterricht machen, so habe ich jeden
    Tag Chaos.


    Wir Trainer können das, und das wurde immer mehr meine Überzeugung, denn ich bin Trainer und nicht Weltverbesserer.


    und bevor hier Meldungen kommen, ja ich würde inzwischen jeden rausschmeissen, der nach gewissen Massnahmen immer noch die Gruppe massiv stört.


    Günter

    Besser wäre es gewesen einen eigenen Thread zu verfassen, allerdings sehe ich das eh nicht als großes Diskussionsthame, da so etwas Verbandssache ist, und sich eh nicht verändern wird, leider.



    seh ich absolut nicht so, beschäftige mich damit auch schon länger damit


    aus 2 Gründen::


    1. es hat sich alles nach vorne geschoben, die Kids fangen heute sehr früh an mit dem Fussball, sind viel weiter in ihrer Entwicklung, auch wenn das was Andre beschreibt
    auch zutrifft


    2. und das ist für mich der wesentliche Grund. durch die Verschiebung des Stichtages wechseln heute doch sehr viele A-jugendspieler in den aktiven Bereich,vor allem bei kleineren Vereinen
    haben oft Doppelbelastung (A plus Aktiv) und sehr viele A-Jugendmannschaften haben absolute Personalprobleme.


    eine solche Verschiebung der Altersstruktur müsste meiner Meinung nach einhergehen mit Änderungen der Spielberechtigung für den aktiven Bereich.


    du hast Recht, das lässt sich aber nur auf Verbandsebene ändern, und das dauert. Vielleicht sind aber hier auch Vereinsfunktionäre im forum, die das Thema
    mal aufgreifen und an entsprechender Stell mal zu Diskussion bringen. Hoffnung hab ich auch wenig.


    Günter

    aber so einem Vater würde ich die Hölle einfrieren.


    in der Schweiz


    in Deutschland sagtst du einem Jungen mit Migrationshintergrund wo es lang gehen soll, und schon bist du Fremdenfeindlich, und stehst am anderen Tag in der Zeitung (nur wenig überspitzt gesagt.)


    mit Gras drüberwachsen lassen muss ich dir doch Recht geben, es sei denn, die Familie ist bis dahin aus dem Verein verschwunden


    Günter

    Andre,


    du hast ja Recht mt deinem Massnahmekatalog,


    aber


    lohnt sich dieser Aufwand, dieser Ärger evtl. die dahinter stehende Gefahr


    nur damit man ehrenamtlich ohne jegliche Entschädigung seine Zeit für Kinder opfert, deren Eltern keine Partei (zumindest nicht öffentlich) ergreifen werden.


    aus meiner Sicht nein, auch wenn das Gefühl gross sein dürfte ungerecht behandelt worden zu sein und im Stich gelassen zu werden.


    sofort aufhören, in 3 Monaten neu anfangen (wenn das Herz an dieser Mannschaft hängt), dann ist das ganze schon Schnee von gestern, denn sie werden in dieser Truppe so schnell keinen anderen finden.


    Günter

    Man kann alles -nee ich schreibs mal groß- also ALLES miteinander verbinden, wenn die Philosphie stimmt und ein Konzept im Verein steht und es Leute gibt, die das schützen. Dann kommen nämlich alle an einen Tisch, sowohl die Verantwortlichen, als die Ausführenden (Trainer) und die Kinder aller Willensklassen (Sichtungsturniere, Einteilung nach Leistung, Merkmale des Kinderfußballs, sich innerhalb der Ziele bewegen usw.). Das hast -glaube ich jedenfalls- Du noch nicht verstanden oder wir sind halt anderer Meinung. Gruß Andre


    doch, das hab ich verstanden, nur bring mir den Verein, wo du das hinkriegst -absolute Minderheit
    die Realität in den Vereinen ist anders: also zuerst mal gangbare Wege gehen (kleine Schritte)


    meine Definition für Larifari-Spieler: ein mehr oder weniger Talentierter, der so trainiert und spielt, wie er es für gut findet,
    und dem ausreicht was er bringt.meist auch resistent gegenüber Verbesserungshinweisen, er kanns ja.


    Günter

    du sprichts mir aus der Seele, am schlimmsten sind die ewigen 3Mannschaftsspieler, wo der Junge das bringen soll, wozu der Vater nie in der Lage war.


    sehr oft auch bei der Elternschaft anzutreffen.


    Günter

    Ja ich bin erfolgsgeil, aber anders als du denkst.


    ein spieler der den Ball 3 mal jonglieren kann, das als Hausaufgabe bekommt und dann 5 mal kann, bin ich stolz,
    wenn er am ende der Saison 20 mal jonglieren kann, dann ist das für mich Erfolg


    wenn ein Spieler mit dem schwächeren Fuss ein Tor erzielt, nachdem ich ihn einen Monate immer wieder aufgefordert habe, und dann keine Scheu mehr hat mit diesem schwächeren Fuss zu spielen, dann ist das für mich Erfolg


    wenn der Abwehrspieler trotz starkem Gegnspieler den Ball nicht wegtritt, sondern versucht seinen Mitspieler zu finden,
    weil wir das geübt haben, das ist für mich Erfolg


    ein Spiel, bei dem die Mannschaft gut gespielt hat, aber unglücklich verloren wurde, wurde von mir als Erfolg angesehen
    und auch so vermittelt.


    wenn ich am Ende der Saison eine verschworene Gruppe habe, die alle weiterspielen wollen und kein Abgang da war
    dann ist das für mich Erfolg, und da war ich immer geil drauf.


    Klar war ich auch geil drauf als wir in der E-Jugend vor dem letzten Spiel an der Spitze waren , dieses zu gewinnen.,
    um Meister zu werden, aber ich habe nicht meine Saison darauf ausgerichtet


    Erfolg ist für mich die Verbesserung im kleinen bei jedem einzelnen Spieler.

    vielleicht verwechselt du etwas bei mir:


    Ich will, dass meine Mannschaft gewinnen will, dass sie das zu ihrem eigenen Ziel macht, jeder einzelne., egal ob Punktspiel , Freundschaftsspiel, oder Trainingsspiel.


    Ich vermittele ihr aber auch genaus so, dass sie nicht gewinnen muss.


    einer meiner Trainerphylosphie ist:


    ich will Spieler die "Wollen" , das heisst für mich dann nicht, dass sie es "Können müssen"


    mir ist der weniger Talentierte, der will, lieber, als der gute Fussballer mit Larifari-Einstellung


    Günter

    TRpietro


    diese Erfahrung habe ich auch gemacht, deshalb habe ich das auch in letzter Zeit von Anfang an versucht zu unterbinden.


    siebener


    das mit jedem aufnehmen kennen wir doch vor allem bei Bambini und F, deshalb sind gewisse Abgänge ganz normal,
    und die kommen heute im C-Jugenalter.aber auch denen haben wir den den paar Jahren was mitgegeben, deshalb sehe ich da nicht so eng.


    Günter

    Würden die Vereine durch eine aufgezwungene "Ausbildungsreform" oder auch durch Selbsterkenntnis dazu übergeben, wie ich es erklärt habe, ....könnte ja heraus kommen, dass der eine Verein nach Coerver ausbildet, der nächste nach den Regeln des Dfb. und noch ein anderer Verein mischt alles und der übernächste Verein konzeptioniert eine Linie, wie sie hier von Günter und einigen anderen seiner Anhänger mehr oder minder propagiert wird, ...sprich.... die neue Konzeption lautet, wir trainieren alles, weil wir so große Talente in unserem Bauernverein haben.


    Entschuldigung, Andre, was du hier schreibst ist doch Quatsch, ich habe keinen einzigen Beitrag gelesen, der das DFB Konzept ablehnt.
    es heisst DFB Richtlinien nicht DFB Gesetz. Richtlinien geben die Richtung an, erlauben aber, dass man mal nach links oder rechts abweichen kann, Umweg geht, oder Abkürzungen nimmt.
    es wurde meist davon gesprochen dass nicht immer 1:1 alles übernommen werden muss, dass die Eigenarten des Vereins und der Mannschaft, aber auch die
    Eigenarten eines Trainers zu berücksichtigen sind.


    du erwartest 100 % .


    wir sind Leidensgenossen, auch ich habe mal versucht Änderungen in meinem neuen Verein einzuführen, leider zuviel auf einmal und auch zu grass
    zu den bisherigen Geflogenheiten. ich bin gescheitert. Gegen besseres Wissen habe ich nicht versucht in kleinen Schritten und in viel Zeit voranzukommen.


    Wie willst du bei euch 33 Trainer von heute auf morgen in eine Richtung bekommen?


    geh in den Jugendvorstand, versuch 50 % deiner Vorstellungen in den nächsten 5 Jahren umzusetzen, und du bist für mich der Grösste.


    Vereinsarbeit unterliegt eigenen Gesetzen, da kommst du ganz schwierig gegen an, um Veränderungen einzuführen brauchts du eine Hausmacht, viel Zeit
    und grossen Aufwand. Bist du noch nicht lange im Verein, scheiterst du


    ich bin 40 Jahre Vereinsmensch, teilweise auch in der Führung. (da kriegst du auch mal zu hören: das machen wir seit 30 Jahren, und das machen wir weiter so,
    das war immer gut).


    überleg mal: du machst 20 Jahre Jugendarbeit,(er ist wer im Verein) da kommt einer mit seinem Kind neu dazu, und stellt deine ganze langjährige ehrenamtliche
    Arbeit in Frage, will alles ändern, was du bisher gemacht hast. Bist du da für Argumente zugänglich?


    willst du wirklich was verändern? dann geh mal einige Schritte zurück und lass dir viel Zeit, für deine eigenen Jungs wird das aber zu spät sein.
    vielleicht kriegst du von denen aber auch zu hören (wie ich) "Papa halt dich bitte draussen", als er in die C-Jugen kam, bei dessen Trainer ich mit seinem Verhalten ich auch nicht einverstanden war..und mich einmischen wollte.



    Manchmal frage ich mich, ob ich als Trainer mit meinen Erwartungen, Vorstellungen, Engagement nicht genauso weit, oder gar weiter gekommen wäre, wenn ich die auf die Hälfte reduziert hätte.


    Günter

    ich sag dir mal wo ich die Problematik sehe:


    im vergangenen Jahre hatte wir eine E1, ein äusserst schwacher Jahrgang, gegen vieler Empfehlung nicht bei den E2 sondern bei E1 gemeldet,
    Folge : kein Spiel wurde nicht 2 stellig verloren, die Mannschaft hatte gar keine Möglichkeit sich weiterzuentwickeln (im Spiel) Selbstbewusstsein
    war gar keins mehr vorhanden. und Kinder brauchen auch mal Erfolge.


    ist die Mannschaft jedoch so stark, dass sie einigermassen mithalten kann, ist das schon o.k.


    es ist schon eine Unterschied, ob ich unter 0:5 verliere, auch mal die Chance habe zu gewinnen, oder in jedem Spiel eine Packung bekomme.


    bei Olli war es ja wohl so, dass sie zwar viel verloren, aber doch irgendwie mithalten konnten, deinem Lob schliesse ich mich da auch an.


    Günter

    Andre, hier die versprochene Antwort.


    vorab, um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, ob man ein guter Trainer ist oder nicht, muss nichts damit zu tun haben, ob man selbst ein guter Fussballer war.


    aber ehemalige Fussballer ticken anders, zumindest ich.


    ich habe von D-Jugend bis zum 37. Lebensjahr gespielt (AH lassen wir mal weg) ich habe alle Trainer gehabt, die guten, die schlechten, die schreienden die ruhigen,
    den Konditionsbolzer, den spielenden, war Stammspieler, hab auf der Bank gesessen, war Mitläufer, war Führungsspieler, Abstiege mitgemacht, Meisterschaften gefeiert, also alles mitgemacht was es so gibt. Das prägt, die gemachten Erfahrungen sind in dir, das legst du nicht mehr ab. die guten nicht und auch nicht die schlechten.
    du bist als Trainer immer ein gutes Stück wie du als Spieler warst, da kannst du dich noch soviel weiterbilden.
    das Gewinnen wollen ist in dir.


    dem Nichtaktiven fehlen diese Erfahrungen, er ist aber auch nicht damit belastet.


    ich habe bei mir auch festgestellt, dass ich als Trainer einige andere Ansichten hatte als ich als Vatertrainer war, das kannst du nicht wegschieben.
    nebenbei: oft beobachtet, war der Trainersohn ein guter, galt Leistungprinzip, war der Trainersohn schwächer,, galt der Spassfaktor.


    zu der Situation in deinem Verein: 33 Jugendmannschaften, da kann ich nicht mitreden, noch nie persönlich kennengelernt.
    nur bei 33 Mannschaften, gibt es 33 Trainertypen.
    als Spieler habe ich gelernt, mit jedem Trainer auskommen zu müssen oder aufhören bzw. wechseln.
    auch als Vater kannst du dir den Trainer für deine Söhne nicht zurechtschnitzen, kannst nur hoffen, dass sie das Glück haben hast bei den richtigen zu landen.


    in der Schule sieht es doch ganz genau so aus. da wechselt du doch auch nicht wg, einem schlechten Lehrer die Schule oder bleibst daheim.


    dieses Forum lebt von den unterschiedlichen Trainertypen, deren unterschiedliche Ansichten.
    ich behaupte dass jeder mit seiner Meinung irgendwie recht hat , und manche Ansichten kann man auch zu seiner eigenen machen, nur das muss dann zu seinem
    Typus passen.
    Und so geh ich auch mit den DFB-Richtlinie um.


    Selbst bei den Stützpunktrainern, die bezahlt werden, die nach einheitlichen Trainingsplänen arbeiten, sieht bei jedem das Training etwas anders aus, und sichten
    auch teilweise nach ihren eigenen Vorstellungen, je nachdem wie si als Spieler geprägt wurden.


    Günter

    wenn ihr einen Spieler ohne Ablösesumme freigibt empfehle 2 Sachen


    1. lasst euch schriftlich geben, dass er auch ohne Aufwandsentschädigung wieder zurückkommen kann.



    2. bei einem wirklich Talentierten, vereinbart auch, dass bei späteren Zahlung an den neuen Verein euer Verein beteiligt wird.


    Beispiel: Spieler wechselt vom Dorfverein zum Verbandsligisten, von dort dann zum Bundesligisten, und dann werden richtige Summen fällig.


    ich hab da schon die tollsten Sachen erlebt.


    Günter