Andre, hier die versprochene Antwort.
vorab, um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, ob man ein guter Trainer ist oder nicht, muss nichts damit zu tun haben, ob man selbst ein guter Fussballer war.
aber ehemalige Fussballer ticken anders, zumindest ich.
ich habe von D-Jugend bis zum 37. Lebensjahr gespielt (AH lassen wir mal weg) ich habe alle Trainer gehabt, die guten, die schlechten, die schreienden die ruhigen,
den Konditionsbolzer, den spielenden, war Stammspieler, hab auf der Bank gesessen, war Mitläufer, war Führungsspieler, Abstiege mitgemacht, Meisterschaften gefeiert, also alles mitgemacht was es so gibt. Das prägt, die gemachten Erfahrungen sind in dir, das legst du nicht mehr ab. die guten nicht und auch nicht die schlechten.
du bist als Trainer immer ein gutes Stück wie du als Spieler warst, da kannst du dich noch soviel weiterbilden.
das Gewinnen wollen ist in dir.
dem Nichtaktiven fehlen diese Erfahrungen, er ist aber auch nicht damit belastet.
ich habe bei mir auch festgestellt, dass ich als Trainer einige andere Ansichten hatte als ich als Vatertrainer war, das kannst du nicht wegschieben.
nebenbei: oft beobachtet, war der Trainersohn ein guter, galt Leistungprinzip, war der Trainersohn schwächer,, galt der Spassfaktor.
zu der Situation in deinem Verein: 33 Jugendmannschaften, da kann ich nicht mitreden, noch nie persönlich kennengelernt.
nur bei 33 Mannschaften, gibt es 33 Trainertypen.
als Spieler habe ich gelernt, mit jedem Trainer auskommen zu müssen oder aufhören bzw. wechseln.
auch als Vater kannst du dir den Trainer für deine Söhne nicht zurechtschnitzen, kannst nur hoffen, dass sie das Glück haben hast bei den richtigen zu landen.
in der Schule sieht es doch ganz genau so aus. da wechselt du doch auch nicht wg, einem schlechten Lehrer die Schule oder bleibst daheim.
dieses Forum lebt von den unterschiedlichen Trainertypen, deren unterschiedliche Ansichten.
ich behaupte dass jeder mit seiner Meinung irgendwie recht hat , und manche Ansichten kann man auch zu seiner eigenen machen, nur das muss dann zu seinem
Typus passen.
Und so geh ich auch mit den DFB-Richtlinie um.
Selbst bei den Stützpunktrainern, die bezahlt werden, die nach einheitlichen Trainingsplänen arbeiten, sieht bei jedem das Training etwas anders aus, und sichten
auch teilweise nach ihren eigenen Vorstellungen, je nachdem wie si als Spieler geprägt wurden.
Günter