Beiträge von guenter

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    Hallo Andre


    Stützpunkt ist nicht gleich Stützpunkt, da gibt es riesenunterschiede


    wir hatten hier 2 Stützpunkte,
    eine von einem B Lizenz-Trainer, eine von einem A-Lizenz /EX Bundesliga)


    inhzwischen zusammengelegt, die eltern und Kinder des EX-Bundesligisten sind heilfroh in geordnetes und nach DFB -Konzept ausgerichtet und auch (!!)
    durchgeführtes Training zu kommen. viele wollen da schon aufhören.


    man kann nicht alles über einen Kamm scheren.


    übrigens:


    du hast einen ausführlichen Bericht über ein grösseres Jugendturnier mit all seinen Begleiterscheinungen geschrieben.
    ich werde mich dazu noch äussern, weil ich den so Richtungsweisend für alle Jugendtrainer finde, ich aber dazu etwas Zeit und Ruhe brauche,
    da für mich persönlich hier ganz entscheiden Sachen stattfanden.


    Günter

    das Problem kenne ich bestens.


    ich glaube inzwischen nicht mehr, dass das im e-jugendberecih irgendwas mit Zuordnung zu tun hat, sondern nur mit dem vorhandenen
    Spielermaterail. ich hab alles versucht.


    hatte eine kleinen aber kopfballsarken Spieler, war der hinten, kriegten wir kaum Kopfballtore, war er vorne relative viele eigene Kopfballtore,


    war der draussen, klingelte es hinten, vorne passierte nichts.


    grossen guten Torwart gehabt, keinen einzigen Flankenball bekommen, trotz intensiven Training, erst im 2. D-Jugendjahr hats geklickt, einfach Geduld haben.


    du bist ein Pastor, immer wieder predigen!! irgandwann, und seis in weiter Ferne, schecken die Jungs das.



    Günter

    Paul, so unterschiedlich ist dieSichtweise,


    für unseren dorfverein war die D9 ein absoluter Glücksfall, 2 Jahrggänge mit je 12 bzw 13 Spieler, jeweiliges Trainerteam, das bei Mannschaft und eltern voll ankam.


    bei D11 hätten wir alles neu ordnen müssen. es kommt doch immer wieder auf die Sichtweise, die durch die eigenen Verhältnisse geprägt ist, an.


    aufgrund dieser Konstellation sind z. B. 2 Spieler noch 1 Jahr geblieben , bevor sie höherklassig wechselten.


    übrigens: auch die Stützpunkte und die Leistungszentren bei uns spielen im D-jugendbereich nur noch D9


    gerade für die schwächeren Spieler ist D9 absolut leistungsfördernd. ich war auch skeptisch. bin inzwischen total überzeugft.


    Günter

    Spielt mal 2 Jahre D 9 von 16er zu 16er, und ihr seit von dem Konzept überzeugt.


    selbst die stärksten Kritiker, sehen das bei uns inzwischen so.


    einziges Problem, die Mannschaft, die bereits 11er gespielt hat, hat absolute Nachteile, das betrifft aber nur einen Jahrgang in der Übergangsphase.
    Diese Diskussion hier wurde im Saarland genaus so vor 3 Jahren und in Rheinland -Pfalz seit 2 Jahren geführt.


    Inzwichen sind alle davon überzeugt, dass es aus der sportlichen Weiterentwicklung nichts besseres gibt.


    einziges Problem ist die Kadergrösse, und die sieht mal bei jedem Verein anders aus, sollte aber nich ausschlaggebend sein bei dieser Grundsatzdiskussion.


    D9 hab ich schon vor 5 Jahren in der Schweiz gesehen, und bin seitdem überzeugt..


    es wird eindeutig mehr Fussball gespielt!!!!!! als bei der 11er.


    ich lass hierbei mal die absoluten leistungsmannschaften aussen vor



    Günter

    da ist ja dann immer noch wie vor 40 Jahren, ich hatte gehofft, dass sich inzwischen was geändert hat.


    der Grund warum ich nach einigen Fortbildungsmassnahmen(??????) meine B-Lizenz verfallen liess, und die Augen offen gemacht habe, was rundherum läuft.


    in einem muss ich jedoch widersprechen, ich kenn einige verdammt gute und engagierte Stützpunkttrainer.da hab ich mit 60 noch was gelernt.


    Günter

    ch hab leider immer noch ein Verständnisproblem? (bin halt Saarländer)


    Spielfeldrand: ist das für euch die Aussenlinie des Spielfeldes, oder zählt für euch (oder für dich Andre) auch der Bereich hinter der Barriere 10 m von
    der Aussenlinie des Spielfeldes dazu?


    Rauchen an der Aussenlinie (natürlich auch Alkohol) ist für mich selbstverständlich ein absolutes Unding, und dagegen bin ich immer eingeschritten.


    aber nicht hinter der Barriere.


    klär mich mal auf


    Günter

    Hallo Steini, hallo Manne


    wieso hab ich bei euch das Gefühl, dass ihr im Gegensatz zu vielen anderen hier langjährige Vereinspraxis kennt, und nicht durch Söhne plötzlich zum Fussball gekommen seit.


    selbstverständlich bin ich nicht immer in allem eurer Meinung (wäre im Fussbal schlimm) , da ich aber 50 Jahre Vereinsleben hinter mir habe, kann ich eure Meinung zumindest immer nachvollziehen
    und das geht hier einigen offensichtlich ab. ist zwar jetzt provizierend, aber bewusst.


    für mich wird viel zu viel idealisiert. kein Unterschied, zwischen dem was Idealzustand wäre, und dem was in Realität und machbatr ist.


    Vereinsleben hat eigene Gesetze, wer die nicht kennt bzw. akzeptiert wird immer wieder scheitern.


    ich weiss wovon ich rede, immer dann wenn ich diese Gesetze nicht berücksichtigt habe, bin ich trotz aller guten Vorsätze gescheitert.


    Beispiel: wer Alkohol und Rauchverbot auf dem Vereinsgelände fordert, wird nicht mehr lange Vereinsmitglied sein, auch wenn seine Forderung durchaus berechtigte
    Hintergründe hat.



    Günter



    Günter

    Das ist irgendwie das echte Leben.


    und genau das ist der Punkt, der bei einigen Diskussionsbeiträgen ausser acht gelassen wird.


    über die Gefahren des Rauchens und des Alkohols bin ich vollkommen eins mit fast allen hier.


    nur wo ist die Realität.


    ich habe im Jugendbereichin den letzten 10 Jahren keinen einzigen Trainer am Spielfeldrand rauchen gesehen, auch keine Flasche Bier in der Hand, im aktiven Bereich kann ich die an einer Hand abzählen.


    was versteht ihr eigendlich unter Spielfeldrand, die Aussenlinie des Spielfeldes , oder die 10 m entfernte Barriere.


    Zuschauer an der Aussenlinie, die da eigendlich nichts verloren haben, aber in der Realität leider öfters anzutreffen sind, dürfen dort weder Rauchen noch trinken,
    das ist doch eine Selbstverständlichkeit und kenne ich nicht anders.


    10 m entfernt, hinter der Barriere geht mich das als Trainer nichts an.


    unsere Sportplätze dienen nicht nur dem Sport, sondern sind auch Begegnungsstätten, für manche sogar die einzige, da wird natürlich auch mal ein Bier getrunken.
    Exzesse auf dem Sportplatz habe ich noch nicht erlebt, wohl aber auf jeder Kirmes und auf jeder Karnevalsveranstaltung.


    Unserere Vereine leben vom Umsatz des Clubhauses und den Sportfesten. will man da Alkohol und Rauchen verbieten?, dann bleibt die Hälfte weg. das ist Realität.


    Nicht alles was gut und machbar wäre, ist in der Realität auch durchführbar.


    Aufgabe des Trainers ist nicht die Welt zu verbessern, sondern mit Kompromissen einen gangbaren Weg zu finden, einen positiven Einfluss auf die Jugend zu nehmen.


    es hat sich doch vieles geändert:


    wir haben früher nach dem Training und Spiel mehr gesoffen, als dies heute der Fall ist, wir sind dann noch Auto gefahren, heute sieht das anders aus.
    ich hab noch in Hallen gespielt, und auf den Zuschauerrängen wurde geraucht, heute zum Glück undenkbar.


    die Trainer, die jahrelang selbst aktiv gespielt haben, wissen doch wie es wahr, und jetzt wollen wir die Welt verändern, Vorbild sein.


    Klar sollen, nein müssen, wir uns "vorbildlich" verhalten. aber ich bin nicht so vermessen zu glauben, dass ich Vorbild der Jungs bin.
    Ich weiss ja noch nicht einmal, ob ich Vorbild meiner Kinder bin.


    Andre glaubt, dass die Vorbildfunktion entscheidend ist, wenn ich richtig gelesen habe, ist das für ihn eine feststehende Tatsache.
    mag sein, dass das für einige zutrifft, für andere ist es die Erziehung oder das Umfeld.
    Für mich sollte idealerweise alles zusammentreffen. die Realität ist aber wieder anders.


    auch negatives Vorbild kann positiv prägend sein. Mein Frau und ich rauchen (selbt 47 Jahre Nichtraucher, dann mit Pfeiffe angefangen)
    meine Kinder sind absolute Nichtraucher, wir dienen ihnen angeblich als abschreckendes Beispiel..


    wer sagt mir, dass ein positives Vorbild dann nicht auch ein negatives Ergebnis hat, z.B. absolut korrekte Eltern - oberflächliche Kinder?


    mein mathematischer Einwand, sollte keine Angabe sein, ich habe nicht studiert, verstehe das ganze auch nicht, obwohl man mir versucht hat es zu erklären,
    für mich aber ein gutes Beispiel, dass das was wir für absolut richtig und umunstösslich sehen, nicht so sein muss.


    bei vielen Diskussionsbeiträgen habe ich das Gefühl, dass viele Trainer ihre aktive Zeit (mit allem was an positivem und negativen dazugehörte) ausser acht lassen,
    oder habt ihr Siege nur mit Cola gefeiert, keine heimlich vorm Spiel geraucht, immer pünktlich gewesen, keine faulen Ausreden gebraucht , null Bock gehabt, usw.,
    oder waren hier einige oder gar mehrere nicht über einen längeren Zeitraum aktiv, und kennen das gar nicht?.



    Günter

    Auch darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, weil das so ist. 1+1 sind 2 darüber diskutieren wir ja auch nicht oder meint einer es ist 3?


    doch:


    Mathematisch gesehen ist 1 plus 1 nicht immer 2
    es kann sowohl 0 sein -1 oder viele andere Summen, entscheidend ist, von welchem Körper man ausgeht.


    wenn also diese für dich eindeutige Aussage, dass 1 plus 1 immer 2 ist, nicht stimmt,


    dann solltest du auch mal überlegen, ob andere Aussagen, die deiner Meinung nach eindeutig sind, nicht bei unterschiedlichen Vorraussetzungen (Körper)
    zu einem anderen Ergebnis führen.



    du kennst das doch, 3 Unfallzeugen, haben das gleiche gesehen, jede hat seine eigene Wahrnehmung, also 3 unterschiedliche Aussagen, und jeder ist felsenfest davon überzeugt, dass er Recht hat, schliesslich hat er ja alles ganz genau verfolgen können.


    Günter

    vielleicht hilft dir etwas, was ich derzeit zu dieser schwierigen Thematik hilft



    C-Jugend, C1 Bezirksliga C2 Staffel, 4 junge (um die 25 Jahre alt, selbst Fussballer) aber nicht unerfahrene Trainer.


    2 Trainer sind für die C1. 2 für die C2 verantwortlich, Training erfolgt gemeinsam, wobei 1 Trainer offensichtlich der Chef ist, aber sehr kooperativ arbeitet.


    trainiert wird viel in Gruppen (gemischt) und es gibt zur Zt. keine Unterschiede in C1 und C 2


    für alle gelten die gleiche Regeln..


    Trainingsspiele und Pokalspiele auf Sportfesten werden mit gemischten Mannschaften gespielt (wohl auch etwas durch die Ferienzeit bedingt)


    Lt. Aussage der Trainer wird die Aufteilung der Mannschaften erst nach einem gemeinsamen Trainingslager Anfang August festgelegt, rein nach den Leistungskriterien
    der Trainer,


    wobei sie sich jedoch vorbehalten, dass dies keine endgültige Aufteilung ist, sondern flexibel gestaltet wird.


    Diese Regelung haben die Trainer zu Trainingsbeginn den Eltern mitgeteilt, dabei betont, dass sie, obwohl 2 Mannschaften, die C Jugend als eine Einheit sehen,
    die lediglich getrennt zu den Spielen fährt.


    die anwesenden Eltern fanden dies sehr positiv, und es kamen keinerlei Einwände.


    als ewiger Trainer, jetzt nur noch fahrendes Elternteil., habe ich die Anfangsphase kritsisch beobachtet und habe bisher einen sehr positiven Eindruck.


    ganz wichtig: die Trainer vermitteln den Eindruck eine Einheit zu sein, treten sehr selbstbewusst auf, sodass die Eltern das Gefühl haben müssen, hier brauchen sie gar nicht erst zu intervenieren um ihr Einzelinteresse anzumelden.


    Bin natürlich gespannt, wie das nach der Einteilung in 1 und 2 ist. habe selbst aber ein gutes Gefühl


    Günter
    .

    wie schon an anderer Stelle geschrieben:


    alte Übungen mit neuem Namen, Mann das hab ich schon vor 40 jahren so als Spieler mitgemacht.


    Günter

    guter Beitrag


    funktioniert auch, wenn wie üblich von 16er zu 16er mit ganzer Feldbreite gespielt wird.


    hab jetzt 2 Jahre Erfahrung damit.



    Günter

    ich weiss nicht, wie lange du schon Trainer bist, und in welcher Vereinsgrösse,


    aber gerade bei Dorfvereinen habe ich schon sehr oft erlebt dass Jungs bei dem älteren Jahrgang absolute Leistungsträger waren, obwohl sie nicht die
    Überflieger gewesen sind.


    Güntetr

    das Training von Leichtathleten und Fussballern ist grundverschieden.


    ob Kondition und Schnelligkeit (nur bedingt verbesserbar) sollte im Fussball grundsätzlich mit Ball erfolgen.
    Übungen wurden genug beschrieben.


    am eigenen Laib habe ich aber sehr interressantes festgestellt.


    zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr habe ich intensiv Langstreckentraining durchgeführt ( an 4 Tagen in der woche zwischen 10 und 20 km)
    mit 18 wieder beim fussball intensiv eingestiegen. Gerade bei den auf Fussballer abgestimmten Übungen war ich all meinen Kollegen konditionell überlegen, und bin so sofort in die 1. mannschaft gerutscht./technik war vorhanden)


    Auf Grund dieser Erfahrung, habe ich jedes Jahr eine gewisse Zeit /meist 1 Monat in der sommer und winterpause für Langstreckentraining genutzt.


    Ergebnis: bis ins hohe 60. Lebensjahr gelte ich in unserem Verein als der sportlich Fiteste.


    nochmals: Laufen war für mich kein Ersatz für Fussballtraining, sondern Ergänzung, von dem ich profitiert habe,


    deshalb: wer "zusätzlich" zum normalen fussballtraining läuft, wird immer Vorteile haben.


    Günter

    passt es hierhin, ich weiss es nicht


    Aussage aus dem Bereich unserer Nati ( so ähnlich)
    :


    im Jugendbereich wird wird sehr intensiv das Abwehrverhalten geschult, jedoch im Offensivbereich wird sehr vieler vernachlässigt, Offensichtlich fehlt es hier den Jugendtrainern an entsprechendem Wissen.


    Ich kann dem nicht wiedersprechen, wenn ich hier die ganze Thematik in diesem Forum verfolge.
    Libero, Kette usw. alles wird ausführlich diskutiert, ich les aber sehr wenig über Angriffsformationen und Angriffsverhalten.


    z.B. 4er Kette in der Abwehr, 1:1, aber sehr wenig, welche Möglichkeiten eine 4er Kette für den Angriff bietet.


    ein Podolski wird an seinem Abwehrverhalten gemessen. Pardon, er ist Stürmer!!


    hab ich da einiges übersehen, oder wie seht ir das.?


    Günter