wie sovieles Ansichtssache.
egal. ob Alkohol oder Rauchen, beides ist ungesund.
Rauchen hauptsächlich für mich, Alkohol überwiegend für meine Mitmenschen, vor allem wenn ich Autofahrer bin.
nach 30 jahren Nichtraucher wurde ich , für mich persönlich leider, Pfeifenraucher.
Ich rauche nicht, wenn Jugendspieler um mich rumstehen, ich gehe dann weg, oder mach die Pfeife aus.
ich stelle mich nicht zu einer Gruppe Erwachsener, die nicht am Rauchen sind, ich gehe aus geschlossenen Räumen, egal ob Rauchen erlaubt ist oder nicht.
ich sethe aber auch auf dem Sportplatz und rauche, aber fast immer 30-40 m vom eigendlichen Spiel- bzw Trainingsfeld entfernt.
wo gefährde ich da jemanden.
mit Sicherheit mehr, wenn ich 3 Bier oder mehr getrunken habe und Kinder durch die Gegend chauffiere.
ich hab für mich nie den Anspruch gehabt, als Trainer Vorbild für die Jungs zu sein.
ich habe aber stets versucht in sportlichen Sachen vorbildlich zu sein, wie z.B. Pünktlichkeit, soziales miteinander, Einstellung usw.
meine Aufgabe als, Trainer bestand auch nicht darin, über den sportlichen Anspruch Kinder zu erziehen.
Man soll seinen Stellenwert als Trainer auch nicht zu hoch ansiedeln.
wir können nicht die Menschheit verändern, sondern lediglich einige beeinflussen.
und hier bin ich jetzt bei Andre
du hast eine ganz tolle Sache geschildert, grösseres Jugendturnier mit entsprechender Elternschaft.
deren Verhalten hat dich gestört........
hast du Alkoholverbot und Rauchverbot gefordert? Nein, weil dir klar war, dass das zwecklos ist.
Aber du hast deine Jungs genommen, andere haben sich angeschlossen und hast eine vernünftige Alternative gefunden.
finde ich einfach Super, und für mich ein Paradebeispiel wo die Grenzen für uns Trainer sind, aber auch die Chancen.
auch wenn wir gerne vieles möchten, Rauchverbot, Alkoholverbot, einheitliche Trainerausrichtung, einheitliches Spielsystem, kindsgemässes Training und Spiel
usw. usw, wurde ja alles schon beschrieben., wenn ich das Forum so durchlese, fast immer zum Scheitern verurteilt.
aber das was Andre gemacht hat, sollte für uns Richtungsweisend sein. 2000 kann ich nicht verändern, aber 35 eine vernünftige Alternative bieten,
das geht.
Ich bin, genauso wie ich es bei Andre vermute, gescheitert, weil ich das Grosse verändern wollte (einheitliche, vernünftig durchdachte Jugendarbeit)
erst seitdem ich mich auf meine direkte Mannschaft konzentrierte, und mir nach und nach den ein oder anderen Mitstreiter suchte und auch fand, hab ich was im
Kleinen verändern können.Nach sage und schreibe 8 Jahren ist es mir gelungen, dass wir in 3 Jahrgängen nach in etwa gleichen Vorstellungen arbeiteten.
was will ich sagen: versucht nicht alle von euren Vorstellungen zu überzeugen, es gelingt nicht, ihr habt Frust und hört auf.
konzentriert euch auf eure Mannschaft, hier bewegt ihr was, verändert und habt Erfolg, habt weniger Frust und bleibt den Kindern erhalten.
Ich weiss in grösseren Vereinen kann das anders sein, mit einer starken Jugendleitungen, weisungsgebundenen (möglicherweise bezahlten ) Trainern,
aber das ist die Minderheit.
deshalb ist für mich dieses Beispiel von Andre sinnbildlich für vieles, wo und wie Jugendtrainer ihren Weg und somit Erfolg finden sollten.
Günter