Beiträge von guenter

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    Geht es um das reine Leistungsvermögen eines Spielers (egal welches Alter), so darf man als Breitensportverein niemanden wegschicken und muss halt das Training entsprechend anpassen.


    Leistungsvermögen im KIFU kann nie ein Thema sein, um ein Kind fallen zu lassen. da vertrete ich die Ansciht von Andre zu 100 %.


    darum ging es auch hier nicht. es geht um Störenfriede, das ist ein himmelweiter Unterschied.


    Elterngespräch hilft aus Erfahrung wenig, du hast als Trainer jedoch eine weitreichende Palette, um evtl. Änderungen
    herbeizuführen. Danach gibt es aber nur eine Entscheidung.


    Günter

    Es interessiert mich trotzdem sehr, denn irgendwo her wird der Junge auch seine Fähigkeiten gelernt haben!


    alles andere wäre ja auch unnormal, ich hoffe doch, dass du einen so guten Kontakt zu deinen Jungs hast, dass
    sie dich immer entsprechend informieren., wenn nicht, mach dir mal Gedanken.


    Günter

    Hallo TR Pietro


    Trainerausbildung hat ja wohl nicht allzuviel mit Schiri zu tun,


    Trainer, die pfeiffen, gehören fast immer zu den besseren, weil ihr Einstellung stimmt.


    Ansonsten hast du im Prinzip das bestätigt, was ich mitgeteilt habe.


    Aber geh mal auf einen Lehrabend, wenn du die Möglichkeit hast, aber bitte bei Neulingen.


    Günter

    Abschließend möchte ich anmerken, das ein wesentlicher Beitrag immer auch durch die Erwartungen der Eltern in die Auswirkungen für das Kind einfließen. Wenn sie das Kind bestmöglich unterstützen, selbst "auf dem Teppich bleiben", dann funktioniert der Wechsel meist auch gut.


    genau!!!


    das ist Sache der Eltern und nicht des Trainers. da setzt man sich bei Ratschlägen schnell zwischen die Stühle.
    (du hast empfohlen oder du hast abgeraten)


    diese Entscheidung ist alleine den Eltern und dem Kind überlassen, da hat kein Vereinstrainer reinzureden.


    Mein eigener Sohn (13 Jahre) stand auch vor der Entscheidung in ein Leistungszentrum zu wechseln.
    ausführliche Diskussion im Elternhaus mit für und wider. nach 4 Wochen Entscheidung (dagegen, zum Glück, Schule hatte bei ihm Vorragng)
    Ich hätte mich hier als Elternteil massiv dagegen gewehrt, wenn irgend ein anderer hier hätte Einfluss zu nehmen wollen.
    Diese Entscheidung kann nur im Elternhaus getroffen werden.


    Günter

    Aussage eines Schir-Obmannes: Schau dir an welche Leuter euer Verein zum Schiedsrichterlehrgang schickt,
    dann weisst du welche Probleme wir haben. Da konnte ich nichts mehr dagegen argumentieren..


    Hier mal die Sicht eines Jungschiedsrichters (18 Jahre), selbst aktiv, Regionalliga:


    nach 2 Jahren schmiss er das Handtuch. Begründung: Pfiff unterste Aktiven-Mannschaften. leitete er das Spiel
    nach Anweisung und Beobachter hatte er Palaver, pfiff er nach Menschenverstand, aber nicht immer regelkomform,
    ging das Spiel auch bei den sogenannten schwierigen Mannschaften tadellos über die Bühne.
    seine Aussage: anpassen an die Spieler ist nicht gefragt, Schiri-Richtlinien sind wichtiger.
    Geht mal auf einen Schiedrichterlehrabend (ich war mehrmals da) ihr kriegt das krausen.
    Es liegt auch an der Ausbildung.
    Das trifft auf den unteren Bereich zu.


    Ein junger Fussballer mit Fussballverstand /natürlich auch Anpassungsfähigkeit) kann ganz schnell Karriere machen.
    Doch diese entscheiden sich meistens fürs Spielen.


    Je weiter es dann aber nach oben geht, wird es richtig professionell.
    Aber mit welchen haben wir es zu tun?


    Günter

    Selbstverständlich machen Schiris Fehler.


    aber das ist doch wohl nicht das Hauptproblem.


    Probleme entstehen doch dort, wo der Schiri meint, er wäre die wichtigste Person auf dem Platz.
    die Arroganz mit der einige auftreten, zeigen wollen, wer das Sagen hat, und auch manchmal meinen, das Spiel entscheiden zu müssen. die erkennt man aber schon bei der Passkontrolle.


    dann gibt es auch noch einige, die kennen zwar die Regeln, haben aber absolut keine Ahnung vom eigendlichen
    Fussballspiel.


    die grosse Mehrzahl jedoch versucht ein Spiel immer ordentlich und korrekt über die Bühne zu bringen.
    dass dabei auch Fehlentscheidungen passieren, ist doch normal.


    Als Spieler und Trainer entwickelt man doch im Laufe der Zeit ein Gespür dafür, welcher Kategorie der
    Schiri zuzordnen ist.


    Dem korrekt pfeifenden, werden auch Fehler nachgesehen, sowohl von Spielern, wie auch Trainer.,
    wenn da nicht einige Zuschauer wären.


    Günter

    Aber letztlich sehe ich da 21 Spieler und nicht nur einen, der "Karriere" machen soll...ohne MEHR leisten zu sollen.


    Respekt vor deiner Einstellung.


    Wer mehr erreichen will, muss mehr Engagement bringen.


    Stützpunkttraining ist kein Ersatz für Vereinstraining, sondern ein Zusatztraining für besonders zu fördernde Jungs.


    So sehen das bei uns auch die Stützpunktrainer.


    Wer meint, besonders gefördert zu werden, aber nur 2 mal die Woche trainieren will, hat auf dem Stützpunkt nichts verloren.


    Ich würde genau so handeln wie du, auch mit der Gefahr, dass besagter Junge abspringt. bzw. die Mannschaft geschwächt aufläuft.


    Günter

    Altes leidige Problem, das mit Sicherheit viele kennen,


    schwierig zu lösen, solange du alleine da stehst.


    egal wie du es machst, ist es immer zum Nachteil einer bestimmten Gruppe.


    du hast dich entschieden, das Training nach den Schwächeren auszurichten. Kann man vertreten, gibt es genügend Argumente dafür, dann muss man aber auch
    die Nachteile akzeptieren.


    In einer ähnlichen Situation habe ich in Gruppen gearbeitet. gleiche Grundübungen, jedoch mit anderen Schwierigkeitsgraden.


    Ausserdem hatte ich mir einen Vater als Co-Trainer herangezogen, man muss nur intensiv suchen und ansprechen, hatte eigendlich immer geklappt.


    Meine Grundeinstellung war immer, Schwächere zu fördern, aber nie zu Lasten der Besseren. Ich bin damit gut gefahren.


    Motto: die einzelnen Spieler da abholen, wo sie stehen. d.h. Trainingsanforderung an den einzelnen Spielern ausgerichtet, dadurch keine Unter- aber auch keine
    Überforderung.


    Günter

    Grundsätzlich sehe ich es so, dass Schienbeinschoner zur Ausrüstung gehören, ebenso wie die Torwarthandschuhe. Es wird kaum jemand auf die Idee kommen, die Handschuhe zur Diskussion frei zu geben


    in meinen Augen eine vollkommen überflüssige Diskussion, selbstverständlich gehören Schienbeinschoner genauso wie Fussballschuhe zur Trainingsausstattung.


    einmal eingefordert, nie mehr ein Thema.


    Günter

    Entweder lebe ich auf einem anderen Stern, oder es es mal typisch deutsch: das Negative wird ausgeschlachtet bis zum geht nicht mehr, über das Positive wird nicht geredet.


    im vergangenen Jahr D-Leistungsklasse gespielt, 12 Vereine, mit 10 Trainern vor , während und nach dem Spiel äusserst postiven Kontakt gehabt, lediglich 1 Trainer
    war bei allen etwas suspekt.


    90 % der Trainer hier, haben unteinander einen sehr positiven Kontakt, helfen sich gegenseitig aus (kurzfristig bei Turnieren oder Freundschaftsspielen) es erfolgt ein reger Meinungsaustauch, Spielverlegungen sind kein Problem,


    o.k. wir sind eine dörflich geprägte Gegend, aber das kann doch nicht der Grund allein sein.


    ist das bei euch wirklich so schlimm, oder werden hier Einzelfälle hochgespielt?


    Johlende Eltern, brüllende Trainer sind die absolute Ausnahme und werden schnell isoliert (keine Turnierteilnahme, keine Freundschaftsspiele, vom Verband
    speziell informierte Schiris, enge Kontakte zum Staffelleiter))


    Oder sind in diesem Forum, die Trainer, die von einer heilen Welt träumen?


    Günter
    .

    Hallo Joe


    ich vertrete hier eine etwas andere Meinung als Andre.


    dabei ist es unabhängig ob es sich um eine F1 oder F5 handelt.


    mal davon ausgehend, dass nicht die Bedeutung eines gewonnenen Spieles im Fordergrund steht, sondern das Verhalten dieser Jungs
    den Trainingsbetrieb entscheidend negativ beeinflussen,: ein fauler Apfel verdirbt die gesamte eingelagerte Ernte.
    für mich war immer die Gesamtheit, und nicht der faule Apfel entscheidend.


    von Spielsperre zu reden, finde ich nicht gut.


    du hast andere Möglichkeiten: die ganze Palette von gut zureden bis im extremen zum nicht aufstellen bzw. selbständige Einzelbeschäftigung im Training.
    es gibt halt Kinder, die müssen erst lernen dass ihr Fehlverhalten Konsequenzen hat.
    In den meisten Fällen werden sie sich schnell einordnen, wenn nicht sollten deine Konsequenzen derart sein, dass sie von selbst aufhören.


    es sollte aber nicht sein, dass die Allgemeinheit auf diese beiden Rücksicht nehmen muss.


    Erfahrungsgemäss hören diese Jungs eh bald auf, die Gefahr ist jedoch gross, dass sie mit ihrem Verhalten andere mitziehen.


    Mannschaftsinteresse geht immer noch vor Einzelinteresse. Wer das nicht einsieht, sollte eine individuelle Sportart wählen.


    10 gesunde Äpfel waren für mich immer wertvoller als ein fauler Apfel.


    Mannschaftssport ist auch ein Abbild unserer Gesellschaft, und wer glaubt als Jugendtrainer die Welt zu verändern wird zwangsläufig scheitern.


    wie sagte eine Lehrerin zu mir: Könnte ich 3 aus der Klasse rauswerfen, ich könnte mit dem Rest einen tollen Unterricht machen, aber so habe ich nur Chaos,
    schade dass wir keine Fussballmannschaft sind.


    Wohlgemerkt, diese Meinung hat nichts mit Gewinndenken eines Trainers zu tun, nichts mit Talentierten oder weniger talentierten Spielern zu tun, sondern ausschliesslich
    um einen geregelten Ablauf innerhalb einer Gruppe, bei der dauerhafte Störenfriede entfernt werden sollten.


    Günter

    TR Pietro


    du hast ja recht, aber die Realität sieht anders aus,


    das postive Bild eines Vereines wird ind der Presse höchst selten mit der Jugendabteilung dargestellt, sondern immer an den Erfolgen der 1. Mannschaft.
    ist leider so.


    du kannst tollste Jugendareit im Verein machen, wenn die 1. Mannschaft in den untersten Klassen rumtümpelt, findet das kaum Beachtung.


    Ausserdem, und für mich hatte das immer eine Bedeutung, die talentierten Spieler brauchen eine Herausorderung, sonst wechseln sie den Verein,
    und dann war Jugendarbeit im sinne des Vereins für die Katz.


    Es sollte immer Ziel von Jugendspielern sein in der 1. Mannschaft des Heimatereins zu spielen. Darum machen wir doch Jugendarbeit, oder sehe ich das falsch.


    Günter

    seit mehr als 10 jahre gibt es bei uns keine Tabelle bei der F-Jugend. ich finde das gut.


    jedoch für mich als Trainer hat die Tabelle nie eine Rolle gespielt (Ausnahme: E Jugend vorm vorletzten Spiel punktgleich gegen den den Gegener). Ich habe als Trainer stets vermittelt, dass wir jedes Spiel gewinnen "wollen".
    Das heisst nicht "Müssen"!!! Schiri, schlechter Tag, besserere Mannschaft, oder einfach nur Pech, müssen akzeptiert werden,, das gehörte für mich bei der
    Ausbildung einfach dazu. Wer glaubt, dass es bei Kindern ausreicht sie technich auszubilden ohne das Gewinnen wollen und das Verlieren können zur Grundausbildung
    gehört sollte Freizeitbetreuer machen..


    Günter

    Hallo Paul


    gewinnen ist wichtig::


    Verein C1 Bezirksliga, C 2 Staffel


    C1 gewinnt 1 Spiel, C2 verliert die beiden ersten Spiele,
    Mutter: mein sohn (C2) will nicht immer verlieren, er will aufhören.


    klar Schwachsinn hoch 3, aber das istr Realität.


    Günter

    Grundsätzlich


    Aushängeschild des des Vereins ist immer noch die 1. Mannschaft, auch wenn viele Jugendtrainer das anders sehen.
    Andererseits kommst du heute nur in die Zeitung wenn du ein Ngativeses lieferst. also Spielabbruch wgen randalierender Eltern, dann stehts du sofort in der Zeitung.


    Beispiel:


    grosser Artikel im Trierischen Volklfreund: Spielabbruch wg. Eltern, Gewalt in der F-Jugend. zunehmende Fremdfeindlichkeit usw.


    Anlass war ein spielabbruch im wiesbadener Raum bei der F-Jugend.


    nach Interventon meinerseits, (keine Vorkommnisse im unteren Jugendbreich in unserer Region in den letzten 5 Jahren) wurde vom zust#ndigen
    Verbandsfunktonär eine Richtungsstellung vorgenommmen, der jedoch in der Zeitung einen kleinen Platz einnahm.


    meine Erkenntnis:


    jedes Negative von Jugendtrainer wird sofort registriert, für mich spielt es inzwischen keine Rolle mehr, ob die das richtig machen oder nicht, ich bin froh, dass
    wir überhaupt noch welche finden, die es machen. Deshalb finde ich es etwas arrogant, hier Kollegen zu kritisieren, die sich engagieren, unabhängig
    ob sie sich and die richtlinien des DFB halten oder nicht.


    übrigens: der DFB will viele Miitgleider, undeinige wenige Leistungsträger, macht euch darübrer mal Gedanken.


    Günter

    Ich bin ja hier wohl einer der Ältesten, dass heisst für mich nicht mit dem besten Wissen, aber meine Erfahrung hat gezeigt, dass man gerade den Talentierten den Weg
    zeigen muss, sonst vergeuden sie ihr Talent. Gerade im unteren Jugendbereich werden diese Jungs (oder auch Mädels) verhätschelt, weil sie das Spiel gewinnen,
    und wenn es drauf ankommt versagen sie dann. Gerade diese habe ich immer härter angepackt und vor allem von der Einstellung her mehr verlangt als von den anderen,
    manchmal hat es geholfen, manchmal nicht, vor allem wenn die Eltern dagegen gearbeitet haben, dann bist du als Trainer machtlos.


    Günter

    Bei mir war der Abschlag aus der Hand sowohl bei den Bambinis wie auch noch in der F-jugend ein ständiger Begleiter, jedoch nicht niur beim Torwart, sondern bei allen Spielern, jedoch nicht aus den genannten Gründen, sondérn weil das für mich ein optimales Koordinationstraining war. direkt aus der Hand, oder mit vorherigem aufspringen,
    verbunden mit Weit- ind Hochschüssen, den Kindern hats Spass gemacht, weil sich ein schneller Erfolg einstellte.


    Ausbildung und Erfolg stellen oft eine Einheit dar.


    Günter