Beiträge von guenter

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    Mir rutscht auch immer mal das böse Sch...- Wort raus, daher haben sich ein paar Eltern Anfang November überlegt ne Sparbüchse mitzubringen in die ich jedes mal nen Euro werfe! Das ansich ist nicht peinlich, aber die Tatsache das bis heute schon über 80 Euro zusammen gekommen sind:-( Ist einem garnicht so bewusst was man im Eifer des Gefechts so sagt


    Na ja, da wär ich wohl inzwischen ein armer Mann.


    Ich habe im Training oft sher deutlich gesagt: das war aber Scheisse, was du da gemacht hast.


    der Fussballplatz ist nicht die Kirche, und auf dem Platz kann man schon mal eine deutlichere sprache wählen, die die Kids verstehen.
    Untereinander sind da ganz ander Vokabel an der Tagungsordnung.
    Viele der Kinder aus dem Training waren auch oft bei mir zu Hause, deswegen weisss ich das.


    Sehr wichtig für mich war dagegen: ihnen deutlich zu machen, was schlecht war und ihnen gleichzeitig zeigen, wie sie es besser mach können.


    als Trainer muss man kein Oberpädagoge sein, Ein junger Trainer, der die sprache der Kids kennt, diese wohldoisert auch mal benutzt,
    kommt ab D-Jugend aufwärts besser bei den Jungs an, wie ein distanzierter, pädagogisch vorgehender älterer Trainer.


    Trifft zumindest bei den kleiner Vereinen zu.


    Ich weiss, dass es hierzu andere Meinungen gibt, aber das ist meine gemachte Erfahrung, und ich könnte da einige gravierende Beispiele erzählen.


    Mir ist auch klar, dass das nich für absolut leistungsbezogene Mannschaften gilt.


    Günter

    Ein Kollege von mir hatte vor 3 Jahren für seiine E-jugend mal ne Liste erstellt mit gänigiger Fussballersprach.
    z.B. geh, komm, lang, kurz steil, doppel usw usw. mit jeweiliger kurzer Erklärung was da gemeint ist.
    dann nahm er sich vor in jedem Training eins anzusprechen und kurz demonstrieren was damit gemeint ist.
    lt. seiner Aussage waren die Jungs davon begeistert, und nach 3 Wochen stellte er erstaunt fest, dass fast alle Begriffe den Jungs
    geläufig waren. Sie fanden dass so interessant, dass sie sich alles durchgelesen hatten, und sich untereinander darüber unterhalten haben (gingen alle in die gleiche Schule)
    die auftauchenden Fragen der Jungs, zeigten ihm, dass sie sich auch gedanklich mit dem fussball befassen.


    Ich finde diese Idee sehr gut - wieso ist mir die nicht eingefallen?


    Günter

    Nun gut....jetzt setzt ihr mich unter Druck


    da siehst du mal wie hilfreich dieses Forum ist. nur so lernst du auch mit dem Druck auf dem Platz umzughenen.


    je stärker der Druk hier, desto besser und schneller lernst du mit dem Druck, den jeder Trainer hat auch umzugehen.


    also bedank dich mal schön für diese kostenose Förderung. Und das Philosophieren bringen wir dir auch noch bei.


    manch unfähiger Trainer ist schon zum absoluten Fussballphilosophen ernannt worden. (bei uns war das dann der Fussballprofessor, und das ohne Abi und Studium, wo kann man sonst noch so Karriere machen.


    ohne Spass: deine Beiträge lassen nicht daruaf schliessen, dass du ein Jungfuchs bist und unter Welpenschutz gestellt werden musst.


    ha fast vergessen, na ja in meinem Alter gerade noch so zu entschuldigen:
    ein gutes Jahr 2011, dass 80 % deiner Wünsche und Vorstellungen in Erfüllung gehen, damit du am Jahresende sagen
    kannst, es war ein gutes Jahr, nicht nur im Fussball. gilt auch für alle anderen, die hier lesen.


    Günter

    Ich bleibe dabei: Wäre Coerver wirklich so viel besser als die "normale" Ausbildung, hätte es längst seinen Siegeszug um die Welt angetreten. Dafür hatte es nun genug Zeit. Andere Neuerungen (z.B. ballorientiertes Spiel oder die Einführung einer Verbands-/Vereinsphilosophie) konnten sich ja auch durchsetzen


    ich kann und werde mir kein Uteil über Coerver leisten, dafür kenn ich es zuwenig


    aber obige Frage von Willi hab ich mir hier auch schon oft gestellt.


    für alle Bundesligisten dürfte das ja keine Frage des Geldes bzw. ausgebildeter Jugendtrainer sein.


    Warum verfahren dann nicht alle nach diesem System.?


    Kann der Erfolg nicht auch nur ganz einfach darin liegen, dass die Coerververfechter hier einen Systematk ganz konsequent durchziehen.


    Wie wäre der Erfolg wenn alle Trainer die DFB-Richtlinien konsequent einhalten würden?


    Ich behaupte: im Fussball gibt es nicht die eine Wahrheit, viele Wege führen zum Erfolg. und den einzigen richtigen Weg gibt es nicht.


    Günter

    Hmmm....wenn ich etwas darüber nachdenke komme ich zu dem Ergebnis: vielleicht


    so ähnlich hatte ich mir das fast vorgestellt. Keine konkrekte Meinung und keinen Mut zu klaren Stellungsnahmen bei diesen höchst komlizierten Themen.


    stattdesse ein nichtssagendes vielleicht. also nicht etwas nachdenken, sondern intensiv, hast ja eine langes Wochenende vor dir.


    da bevorzuge ich schon das glasklare und deutliche Jein von Willi, das an Aussagekraft sehr konsequent ist.


    Günter

    hab mir das Video nochmals in Ruhe angeschaut.


    ich bleibe dabei, für B-Jugend, auch wenn untere Klasse, lt. aussage ja dort zu den besseren Mannschaften gehörend, war das ein reines
    Kampfspiel (positiv), ich würde sogar sagen überwiegend Gebolze.


    bei Weiss habe ich lediglich 3 Spielzüge wie sie in der Halle sein sollten gesehen.
    dunkel hat ab und zu versucht hintenrum zu spielen, aber ab Mittellinie war auch tote Hose, nur Krampf.


    das Abwehrverhalten bei Weiss war in Ordnung, wurde meist von allen vier die Räume gut zugestellt.


    Aber ein System, egal welsches, sollte man aber auch in der Offensive in seinem Vorteil erkennen können, da hab ich leider imm ganzen Spiel
    nur 2 Situationen positiv erkannt (von Weiss)


    Mitspielender Torwart heisst nicht nur, dass er anspielbar ist, sondern in der Halle 1. Person für einen vernünftigen Spielaufbau ist, und nicht die Bälle
    überwiegend planlos nach vorne bolzt.


    ich hab auch unterste Klassen trainiert, geh also nicht von anderen Vorrausetungen aus.


    aber für ein Spiel um den 3. Platz war das für mich eher Feldfussball auf Kleinfeld, als Hallenfussball.


    dieses Spiel ist ein klares Argument für alle die den Futsal als bessere Hallensportart sehen.


    tut mir Leid, ist aber meine Meinung


    Günter

    Hallo Olli


    als der ziemlich Ältere finde ich deine Einstellung trotz deines Alters für mich überraschend komform mit vielen meiner Vorstellungen.


    mach weiter so, und lass dich nicht allzu viel beeinflussen. du schreibtst hier von der Praxis. Respekt.


    Günter

    Was ich davon halte? nicht viel


    zum einen ha dieses Spiel klar gezeigt, dass di Hallentaktik sich nach dem spielverlauf richtetet.


    von einer klaren Konzeption habe ich hier nichts gesehen,


    das war auch kein Hallenfussball, sondern Feldfussball auf Kleinfeld.


    reiner Kampf / ich wollte gerade Kranpf schreiben)


    aber typisch für diese Altersklasse, in den untersten Klassen.


    Ich würde sagen, hier brauch man sich um Spielsystem keine Gedanken zu machen, jeder spielte eh wie es gerade passte. ganz schlecht, auch für untere Klassen


    Günter

    Ein Kind aus seinem sozialen Umfeld zu reißen


    hallo Jose, machst du es dir nicht etwas zu einfach in deiner Argumetation,


    stell dir mal vor, du bist Hartz -Empfänger, jetzt kommt ein Club, der bietet dir eine Arbeitsstelle , wenn dein sohn wechselt.


    glaubt du nicht, dass dann dein Junge in ein viel besseres soziales Umfeld kommt, abgesehen davon, dass sich in der Familie eine ganz andere (bessere)
    Situation ergibt.


    Günter

    Hallo Coerver Fans,


    ich kann mir immer noch kein Urteil erlauben.


    Mich würde mal interessieren, da es ja jetzt Coerver über 1/4 Jahrhundert gibt, welche bekannten Fussballer der heutigen Generation nach Coerver trainiert wurden.
    bzw. welche Nation hat sich Coerver als Vorbild in der Ausbildung genommen.


    die Zeit ist ja lange genug, um von konkreten Ergebnissen sprechen zu können.


    ich glaube hier ist wohl hauptsächlich Dirk angesprochen.


    Günter

    Kämpfer und guter spieler muss kein widerspruch sein.


    allgemein gilt unter Fans, dass der Kämpfertyp um jeden verlorenBall kämpft, oft auch in aussichtlosen Situationen nachläuft, manchmal auch etwas härter einsteigt.


    ein guter spielre halt technich mehr Fähigkeiten hat.


    typisches Beispiel aus meiner Zeit: Schwarzenbeck und Vogts galten als die Kämpfertypen, Beckenbauer, Overath, Netzer als die guten Fussballer.


    Kämpfertypen machen zusätzliche Laufwege für die guten Fussballer.


    man sprach von : Rücken freihalten.


    heute ist es etwas schwieriger zu differenziern, weil auch die Kämpfer insgesamt bessere Fussballer sind. z.B. Mark Bommel


    eine gute Mannschaft braucht beide Spielertypen.


    Günter

    Ich weiss nicht welche tole Fussballer ihr trainiert.


    Bei meiner D-Jugend im vergangenen Jahr, und das war keine schlechte, waren ganze 2 Spieler dabei, die das grätschen einigermassen behrrschten,
    wussten wann, wie, und wann sie zurückziehen mussten.


    die anderen habe das Grätschen mit dem Reinrustschen verwechselt. wohlgemerkt wir sprechen von Halle.
    die gleiche Relation habe ich in etwa bei den anderen Mannschaften erlebt.
    da gab es sogar welche die richtig angeflogen kamen. (lt. Trainer halt Kämpfertyp)
    ein spieler der mit langer Hose spielte gab auf Frage von mir die Antwort: dann rutsch ich besser über den Boden


    bei den meisten Turnieren wurde das Grätschen unterbunden, leider nicht bei allen.


    meine Aussage:


    bei reinen Stützpunkturnieren, bzw Leistungszentren-Mannschaften, kann man das Grätschen durchaus zulassen, die können das einigermassen.


    aber bei den vielen Turnieren mit den sogenannten Dorfmannschaften sollte es untersagt werden.


    Hier können die meisten Spieler gar nicht grätschen. Was man nicht kann soll man bleiben lassen.


    Ich hatte es meiner Mannschaft nicht verboten, aber sie davon überzeugt, dass wer grätscht oft der Verlierer ist. Sie haben es dann auch gelassen.
    Hatte übrigens keine sichtbare Folgen für die Ergebnisse.


    Als Stürmer war ich immer froh, wenn ich auf eine grätschenden Abwehrspieler gestossen bin. natürlich bin ich in meiner Meinung dadurch geprägt.


    Günter

    Eismann


    du hast ja recht, aber ich wollte eigendlich auf was anderes hinaus.


    Ich wollte das ansprechen, was ich schon des öfteren beobachtet habe: dass Trainer sich was angelesen haben, Fortbildung besucht hatten,
    und dann meineten, sie müssten all ihr Wissen den Kinder rüberbringen, mit der Folge, dass diese total überfordert waren.


    Wissen ist ein sehr wichtiges Gut, und bringt einem vor allem dann was, wenn man vorsichtig damit umgeht (vor allem beim Umgang mit Kindern)


    Noch nie den Vorwurf von Eltern bekommen:: der meint, er wüssste alles besser ?


    Günter

    Ich überlege schon seit Tagen, aber was richtig peinliches
    oder lustiges fällt mir weder in meiner Laufbahn als Spieler
    noch als Trainer ein.



    Was?? das alleine, ist aber doch dann peinlich genug.
    wohl schon Alzheimer, dann frag mal deine alter Spielerkollegen, die erzählen die dann schon was peinliches bzw lustiges von dir.


    Günter

    i

    Da widerum glaube ich das man, vor allem bedingt durch Erfahrungen, sehr viel Wissen hat und da denke ich je mehr desto besser.


    Otto, ich glaub schon, dass du sehr genau weisst, was ich damit vermitteln wollte, und wo ich da die Gefahr im Kinderfussball sehe.


    Wissen ja, aber nicht alles an das Kind ranbringen wollen.


    ein Grundschullehrer wird ja auch ein anderes Wissen haben, als ein Gymnasiallehrer. beide sind aber dann auch an der richtigen Stelle im Einsatz.


    Günter

    Peinlich, aber nicht lustig.



    vor ein paar Wochen hat sich hier ein Teilnehmer mal beschwert, dass dass sich hier immer fast die gleichen Teilnehmer zu Wort melden. Er hat nicht ganz unrecht,
    denn bei der doch grossen Anzahl von Mitgliedern auchen immer die gleichen Namen auf.


    Ich hab das dann mal jetzt bewusst verfolgt.


    Hab von dem betreffenden, aber keinen Beitrag mehr gelesen. Will nicht ausschliessen, einen übersehen zu haben.


    Kommt mir vor, wie jemand, der sich beschwert, dass zuwenige Leute, und das immer die gleichen, mit dem Bus zu Arbeti fahren, er selbst aber den gleichen Weg
    immer das Auto benutzt.


    für mich ist der Betreffende oberpeinlich und verdrängt Paul (tut mir leid) für mich ganz klar vom 1. Platz.


    Günter

    Hallo Bär,


    vor fast 2 Jahren haben wir vor der gleichen Entscheidung gestanden, die Situation ziemlich vergleichbar mit Eurer.


    einen Rat kann ich dir nicht geben.


    ich werde aber, sobald ich etwas mehr Zeit habe, die Fragen, die wir uns damals gestellt haben und die Erfahrung, die wir bis jetzt gemacht haben


    hier wiedergeben.


    Ich bin überzeugt, dass dir das etwas weiterhelfen wird.


    bis bald Günter

    An alle Teilnehmer hier


    aus besonderem Anlass, der mich schon etwas nachdenklich stimmt,


    wünsche ich euch nicht die üblichen Weihnachtswünsche.


    stattdessen äussere ich ein Weihnachtswunsch.


    es kommen ja einige Tage der Besinnlichkeit (hoffe ich zumindest für euch alle), da sollten wir alle mal darüber nachdenken wie wir
    zukünftig miteinander umgehen, auch wenn fast alle hier durch ein Pseudonym unsichtbar sind.


    hart diskutieren in der Sache ja


    auch mal jemand angreifen wegen seiner Einstellung ja


    persönlich und beleidigend sein Nein


    persönliche Affinitäten gegenüber einem der Schreiber - bitte aussen vorlassen


    in diesem Sinne wünsche ich uns allen doch noch besinnliche Feiertage.


    Günter