Beiträge von guenter

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    und ich meine hämmern, selbst im Fallen werden die Bälle oft Richtung Tor befördert und auch aus der Distanz sieht es sehr gut aus


    im grossen und ganzen stimme ich deinen Ausfürhungen zu.
    Auch mein Motto war immer, der Ball soll ins Tor, egal wie.


    aber obiger Satz führt bei mir zu Irritationen. liest sich für mich so, als ob immer gehämmert werden soll.
    solltest du das meinen, so muss ich dir widersprechen.


    Hab einen Stürmer gehabt, der aufgrund seiner Schnelligkeit fast in jedem Spiel mindestens 2 mal allein vor
    dem Torwart auftauchte und den Ball hämmerte, und das fast immer dahin wo der Tormann stand.


    so wars auch im Training.


    ihm dann vorgemacht und auch mit ihm einige geübt, dass wenn man allein vor derm TW auftaucht mehr Tore
    schiesst, wenn er überlegt mit der Seite in eine Ecke schiesst.


    sein Trefferquote hat sich anschliessen verdoppelt. (E-Jugend-Spieler)


    Günter

    Andre ist wieder da!!!


    konntest es wohl doch nicht lassen, kurze Abstinenz. ich finds gut.


    an dieser Stelle mal ne Frage



    Hab vor Weihnachten dir eine Mail zukommen lassen, hattest du die eigendlich erhalten?


    Günter

    Ihr werdet niemals dazugehören!
    Keine Tradition, keine Fankultur, dafür Kommerz ohne Ende


    Hallo TuBe



    da spricht aber eine hohe Arooganz aus dir, kenne ich gar nicht bei dir


    was ist eigendlich Fankultur?


    da wo Erfolg ist, sind die Fans.


    sonst würden viele ehemalige Tradiotionsvereine, die abgesackt sind nicht vor so dürftigen Kulissen spielen.


    klar gibt es einige wenige Vereine in der Buli, wo die Fans kommen, auch wenn es nicht so läuft.


    vorbildlich ist hier der FCK (natürlich Kaiserslautern) hier kamen auch in der 2. Buli die Fans in Scharen.



    du sprichst den Kommerz an.


    Gerade viele Traditionsvereine müssen sich bei diesem Thema sehr zurückhalten. Beispiel: Dortmund und Schalke.


    Ich wünschte, es gäbe mehr Hopps in der Buli. er hat seinen Verein hochgebracht, will ihn von seinem Geld unabhängig machen, verzichtet wg. Langfristigkeit
    auf kurzfristige Erfolge. denkt deswegen absolut wirtschaftlich.


    Er hätte auch wie viele andere sich mit Geld in einem Traditionsverein einkaufen können. kurzfristig sein Ego befriedigen können, und dann wieder gehen.
    oft genug gerade bei Traditionsvereinen erlebt.


    Ich bin seid jeher Lautern, Bayern und Dortmundfan, und das auch in schlechten Zeiten, aber ich respektiere was in Hoffenheim und Mainz geleistet wird.
    dagegen war mir Schalke wegen seiner vielen Skandale immer etwas suspekt. gerade aus dieser Ecke dürfte da nichts kommen.


    wow jetzt hab ich mich geautet, jetzt krieg ich wohl Prügel von den Schalker Fans.
    deshalb doch eine Einschränkung, und die ist ehrlich gemeint, die Schalker Fans finde ich schon toll, wenn nur der Verein an sich immer so gut geführt worden wäre..


    Günter.

    ich glaube diese Diskussion hier sollte schon etwas differenzierter betrachtet werden.


    die meisten in diesem forum hier haben ja wohl nicht andauernd die Spieler, die das Talent und die Ambitionen haben, zum Buli zu gehen.


    in all den vielen Trainerjahren hatte ich einmal das Glück ein richtiges Talent in der F und E trainieren zu dürfen.
    hier hatte ich die Eltern schon frühzeitig darauf hingewiesen, dass sie einen Wechsel in Betracht ziehen könnten
    ab C-Jugend ging der Junge dann den sanften Weg. Zuerst in die Verbandsliga, B-jüngerer Jahrgang Rheinlandliga im gleichen Verein, dann
    zu einem Bundesligisten und wurde dort mit der A-Jugend Deutscher Meister. zur Zt. spielt er als 20jähriger bei Mainz II.
    der Junge war absolut charakterfest und absolvierte in der Mainzer-Zeit eine Ausbildung, die von Mainz unterstüzt wurde.


    also mal ein absolut positiver Fall.


    nun zur Differenzierung:



    hier stellen sich zuerst einige Fragen:


    wo kann der Junge ab C-Jugend in seinem Heimatverein spielen? unterste Klasse, Bezirksliga, Verbandsliga


    spielt der Heimatverein mit C B und A unterste Klasse, dann kann das Training noch so toll sein, er wird sich nicht gross weiterentwickeln.


    erfahrungsgemäss spielt dann die 1. Mannschaft auch im untersten Bereich. was will er letzendlich dort, nur ein bischen kicken und anschliessend saufen?


    er wird sich nicht weiterentwickeln sondern immer mehr dem Niveau der anderen anpassen.


    hab das chon oft erlebt: in der D Jugend im Vergleich sehr talentiert, in der A-Jugend noch Leistungsträger, mit 23 bei den Aktiven denselben Schiss gespielt wie die
    anderen.


    in kleineren Vereinen, ist vieles von dem jeweiligen Trainer abhängig, da es so gut wie keine Konzeption gibt.
    ausserdem spielen in jeder Mannschaft doch relativ viele mit, für die Fussball nur ein Hobby von vielen ist dementsprechend ihr Verhalten ist.


    der talentiere und ehrgeiziger Spieler passt sich an oder verliert die Lust am Spielen. auch das oft erlebt.


    wer will wechseln? der Junge oder die Eltern. die wohl im Interesse des Jungen die entscheidende Frage.


    Ich kenn einige Fälle, wo dies nur aus Ehrgaeiz von Vater und Mutter geschehen ist, die Beratungsresistent waren, und den Jungen auch
    noch klassenmässig so wechselten, dass er nur unter ferner mitlief. aber er war halt beim Verein XY
    in der C-Jugend muss man auch ständig spielen, sonst entwickelt man sich nicht dementsprechend weiter.


    Ein alter Fussballer sagte mir mal: spielen soll man 1 Klasse tiefer als man vielleicht mithalten könnte, dann macht es Spass und man entwickelt sich.
    irgenwann soll man aber schon mal ausprobieren wo die persönlichen Grenzen liegen.


    ist das jammern von Abwerbung angebracht??


    Nein!!


    im eigenen Verein mit mehreren Mannschaften einer Altersklasse geschieht das ja schon, da wird doch gesichtet und Mannschaften auseinandergerissen.
    die besseren finden es gut, die schlechteren meckern (Elternschaft)


    der Bezirkligist nimmt Spieler aus der Kreisklasse, der Verbandsligist aus der Bezirksliga usw. usw. (ich sprech jetzt über Jugend)


    und wer das Zeug dazu hat, soll entsprechend aufsteigen. (das versteh ich von der mal erwähnten sanften Tour)


    einen Mannschaftswechsel bei einem Kind soll man ja nicht unterschätzen. deshalb gilt immer die Frage: was für ein Typ ist das Kind?
    robust, sensibel, brauch Freunde, schnell anpassungsfähig usw, ichr wisst was ich meine.
    hier überschätzen viele Eltern ihr Kind.


    Wie hoch ist der Aufwand??


    muss ich zum höhren Verein 100 km fahren, oder ist er absolut ortsnah, bzw. zum Beispiel in der gleichen Stadt?


    Nicht Eltern oder Trainer sollten hier ihre Interess im Vordergrund sehen.


    Deshalb bin ich für einen Wechsel im C-Jugendalter. In diesem Alter können die Jungs schon vieles realistischer einschätzen als zum Beispiel im
    E-Jugendalter, wo alle noch vom Bundesligaspieler träumen.


    Günter















    .

    Und ich bin da auch ein wenig egoistisch


    ich auch, 2022 juckt mich nicht mehr gross, da bin 74, deshalb bin ich für Austragung im Sommer,
    draussen Fernseher und Liegestuhl in der Sonne, was jucken mich da 50 Grad in Katar.die Hauptsache uns Fernsehzuschauer gehts gut, und dann noch die tollen Events
    in Europa, das wäre im Winter schlecht.


    komm mir jetzt keiner, ich soll auch an den Fussball denken, darum geht es doch nicht, sonst wäre kein Mensch auf die Idee gekommen, die Spiele nach Katar zu vergeben.


    seit übrigens froh, dass die EM immer noch in Europa ausgetragen werden kann.


    Günter

    finde ich toll, dass du dir mit 13 Jahren schon solche Gedanken machst.


    als erstes würde ich mich sofort in der Schule voll dahinterklemmen, um ein gutes Abitur machen.


    das ist mal zuallererst die Grundlage, dass du z.B. Sport studieren kannst.


    mit einem schlechten Abi, geht das schon mal nicht.


    wenn du dann neben Schule und eigenem Training noch Zeit hast, dann geh zu eurem G-Jugendtrainer im Verein und frag ihn, ob du
    als Co-Trainer ihm helfen kannst.


    Mehr kannst du jetzt noch nicht tun, aber das wäre schon sehr viel


    Günter

    nur nicht beim Fußball...grins, davon hat sie zum Glück, keine Ahnung).


    aussergewöhnlich, das sind doch gerade die die ansonsten auf dem Platz am schlimmsten sind.


    bei allem Pech mit dem Burschen, hast du da bei der Mutter ja noch richtig Glück.


    also positiv sehen, Haha.


    Günter

    hallo siebener


    wie so oft ist aus der Ferne ein Rat schwierig.


    Bei meinen eigenen Jungs bin ich aber immer so verfahren, dass ich sie eher länger pausieren liess als vom Arzt empfohlen.auch wenn das Gemeckere gross war.


    Beründung: eine Bänder oder Gelenkverletzung in der Jugend kann schnell chronisch werden und später immer wieder aufbrechen.


    ich kenn einige die mit dem Fussball aufhören mussten, nur weil wahrscheinlich nach Verletzungen immer wieder zu früh voll einstiegen.


    als junger Aktiver sollte ich mal mit dem Knie unters Messer (Empfehlung von dem damaligen Arzt der Nationalmannschaft, der in unserer Nähe praktizierte)
    entgegen dieser Empfehlung habe ich 6 Monate voll ausgesetzt, danach wohlüberlegt trainiert. die folgenden 35 Jahre in denen ich weitergespielt habe, keine
    Verletzungen mehr an diesem Knie gehabt, und ich bin immer voll eingestiegen.


    Günter

    Jetzt meine Frage an Dich...
    Wenn ich Deine Aussage übernehme...meinst Du das versteht ein 8-Jähriger??


    schwierig zu beantworten.


    in meinem Fall handelte es sich um einen 12 jährigen, den ich schon 7 Jahre betreue, und der weiss wie ich ticke, und wie ich es meine.


    ausserdem hab ich hin und wieder vor dem Training den Kindern eingestanden, dass ich einen stressigen Tag hatte und ziemlich genervt bin.


    es war bei uns also ein gängiger Ausdruck.


    ausserdem gehe ich davon aus dass die Kinder das auch von zu Hause aus kennen.


    bei einer neu übernommenen F-Jugend z.B. würde ich mich da aber schon etwas mehr zurückhaltent äussern.


    Günter

    hochkonzentriertes Spann-Schusstraining zum Trainingsabschluss


    vergangenen Jahres meine 13 jährigen gefragt, was sie im Moment auf dem Bolzplatz am liebsten spielen.


    Antwort: Archschiessen.


    da nicht bekannt habe ich mir das mal angeschaut. danach ins Training eingebaut, wenn ich Stimmung haben wollte.


    normales Spiel von 2 Mannschaften. von der Verlierermannschaft musste sich dann immer einer ins Tor stellen, gebückt mit dem Rücken zum Spielfeld,den
    Po deutlich nach hinten gestreckt. Dann durfte jeder von der Siegermannschaft antreten und per Spanschuss versuchen diesen Po zu treffen.


    jeder Treffer wurde riesig bejubelt. so konzentriert hab ich die Jungs beim Torschuss selten gesehen.


    Keine Superübung, aber die Kids waren immer begeistert dabei.


    Nebeneffekt: sie fanden es auch super, dass ich eine von ihnen erdachtes Spiel übernommen habe.


    Günter

    Diese Übung haben wie heute in unser Training eingebaut...
    und was soll ich berichten...sie kam bei meinen Jungs, super an!
    Sie wollten gar nicht mehr aufhören


    Stella, glaub ich dir sofort,


    hab mir das von Andre erst jetzt duchgelesen.


    hab mal was ähnliches, aber bei weitem nicht so ausgereift wie von Andre beschrieben, gemacht.


    gerade in der Halle stelle ich mir das als sehr gute Übung vor.


    würde ich noch trainieren, würde es im nächsten Hallentraining sofort ausprobiert.


    ärgerlich, wieso bin ich nicht auf die Idee gekommen, 40 Jahre reichen halt doch noch nicht für alles aus.


    im Ernst: Fussballtraining ist nichts statisches, es kommen immer neue Ideen dazu, deshalb war ich immer ein ganz starker Verfechter davon,
    dass Trainer kreativ denken sollen, und eigene Ideen ins Training einfliessen lassen sollen, auch wenn sie in keinem Lehrbuch stehen.


    Mein Motto: ausprobieren und dann entscheiden ob es Trainingsbestandteil wird, oder wieder weggelassen wird.



    Günter

    das ist wie auf dem Platz, liegt im Ermessensspielraum des Schiris, mache lassen weiterlaufen, manche pfeiffen zurück.


    Schiri kommt dann immer mit Ball muss ruhen.


    Günter