Beiträge von guenter

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    Hallo Don


    habs umgekehrt erlebt.


    Spiel der Aktiven angeschaut, um den Platz spaziert, Bambinis und F_juendspieler kickten mit dem Ball.
    ich wurde voll an der Schläfe ohne Vorwarnung getroffen, kippte voll um. wie ein Sack.
    ausgerechnet alte Spielerkollegen haben das mitbekommen: Kommentar: typisch, so kennen wir dich,Kopfball war ja nie deine Stärke.
    und dann gings los, was ich alles it dem Kopf nicht fertiggebracht habe. Kollegen können ja so mifühlend (gemein) sein.


    Günter

    es kann doch manchmal so einfach gehen


    5.Spieltag, Mannschaft noch ohne _Gegentor, Gegner schwach.
    Trainer vorm Spiel, meine Jungs haben mir versprochen, sie schiessen gegen euch das 1. Gegentor.
    Meine Jungs waren heiss, endlich mal wieder zweistellig zu gewinnen.


    10 Minuten vor Schluss, Spielstand 9:0


    meine Mannschaft spielte voll Power, war nicht zu bremsen.


    Ich zum gegnerischen Trainer: stell deinen besten schnellen Mann in die Sturmspitze, und lass den, der einen richtigen Bums hat, den Abstoss machen.


    er wusst sofort was ich wollt und tat es.


    ich stellte meinen schlechtesten spieler gegen ihn.


    allen anderen gab ich die Order, voll nach vorne zu gehen, alles zustellen und nicht mehr mit zurückzukommen, wir wollen das 10:0


    mein Trainerkollege grinste nur.


    Und es kam wie es kommen sollte, ein langer Abstoss erreichte deren besten Spieler, lief auf den Tormann zu und machte das Tor.
    Riesenbegeisterung auf dem Platz.
    Wir machten auch noch 2 Tore. Beide Mannschaften gingen glücklich vom Platz, einige alte Fussballhasen haben mitbekommen, was da ablief und sagten nur
    Klasse habt ihr das gemacht.


    Folge: besagten Trainer hab ich Freitags angerufen, wir brauchen noch ne Turniermannschaft, Samstags war er da.


    Er schwärmt heute noch von diesem Spiel..


    unauffällig, nie was Tun, was Gegener und deren Trainer falsch auffassen könnte, bin nie auf die Idee gekommen, mit einem wenige zu spielen,
    es gibt andere Möglichkeiten. Höchstes Ziel war immer: Respekt dem gem Gegenüber.
    es gab aber auch Ausnahmen, aber das ist eine ganz anderes Kapitel.


    Günter

    möchte hierzu auch meinen Senf dazugeben, weil ich mir diese Frage oft gestellt habe.


    selten eine Thema hier erlebt, wo ich jedem Recht gebe, aus meiner Sicht aber keiner die richtige Empfehlung geben kann.


    ganz grob gesehen sehe ich es so von Bambini bis einschl. E-Jugend 1 Trainer, danch alle 2 Jahre ein anderer Trainer.


    nach Einführung der D9 sehe ich es sogar so, dass ein konzeptionell vorgehender Trainer bis einschl D-Jugend die Mannschaft trainieren kann.
    (zumindest in kleineren Vereinen,( da hier die Mannschaftszusammenstellung gleichbleibend ist)


    immer dann, wenn sich eine neue Mannschaftzusammenstellung ergibt (2 Jahrgänge werden zusammengefasst) ist ein Trainerwechsel sinnvoll


    Fragen, die dabei auftauchen:


    hat der Verein eine durchgängige Konzeption (vielerorts leider nicht)
    wer wird Trainer, der von dir abgebenden Jungs (dies sollte schon entscheidend sein, ob man nicht doch besser weiter macht)
    bist du Vatertrainer? dann ist es wichtig, dass spätaestestens in der C-Jugend (wenn du schon länger dabei bist), dein sohn in andere Hände kommt.
    bist du in der Lage, dich als Trainer jedes Jahr auf die neue Altersstufe umzustellen das sollte nicht unterschätzt werden)
    wie ist die Konstellation im Verein, mal 2 -3 Jahre bei der Mannschaft auszusetzen, und dann diese wieder übernehmen (bietet sich bei Trainern an,
    die schon länger im Geschäft sind)
    eine nicht zu unterschätzende Frage: wie ausgepowert bist du, auch ein Trainer brauch mal eine Pause, um sich neu aufzubauen bzw. neu zu orientieren,
    ganz wichtig gerade bei einer gut funktionierenden Truppe: steht Eigeninteresse nicht vor Mannschaftsinteresse.


    eigene Erfahrung:


    mit 4jährigen angefangen, gelantes Konzept bis Ende E-Jugend, durch D9-Umstellung noch 2 Jahre drangehangen.


    allerhöchste Zeit, die Mannschaft abzugeben. Im prinzip zu lange, ich bekomme jetzt mit, dass die Jungs (und Eltern) enorme -Schwierigkeiten haben, sich
    auf den neuen Trainer einzustellen, obwohl der nicht schlecht ist (hat ja schliesslich bei mir gelernt, ha ha).


    Für den eigenen Sohn war es allerhöchste Zeit, er findet es richtig gut, dass ich nichts mehr zu sagen habe. Und er hat Recht



    Günter

    Obwohl ich garantiert nicht zu den Abschlachtern zählte,


    sollte jeder seinen Heiligenschein ablegen und sich nicht um das Wohl oder Unwohl des Gegners kümmern, die haben ja auch einen Trainer,


    sondern darum, was für seine Mannschaft das Beste ist.


    wem das nicht reicht, kann ja die andere Mannschaft übernehmen.


    Günter

    Hallo Willi,


    es gibt einfach Sachen, die man als Trainer akzeptieren muss, oder Konsequenzen zieht.


    ein ähnlich gelagert Fall, zum Glück war ich nie dessen Trainer, an dem wär ich verzweifelt.


    ich verfolge den Jungen seit F-Jugend, Riesentalent in allen fussballerischen Belangen (fast)
    vom fussball her, auch figurmässig , und auch im Stil so etwas Beckenbauertyp, alles sah leicht bei ihm aus.
    der Beste seines Jahrganges, aber von Anfang an machte er nicht mehr, als er tun musste.es reichte ja.
    obwohl immer auf dem Bolzplatz hatte er am Stützpunkt kein Interesse, das war ihm zuviel.
    auch im Training machtae er nur das, was unbedingt sein musste.
    Trotzdem spielte er im c-Jugendalter ab und zu schon bei der A-Jugend.
    dann immer einer Jahrgang höher, und dort auch bei den Besten.
    jetzt spielt er als noch A-Jugendlicher voll in der 1. Mannschaft., kommt dort gut mit.
    Totzdem hat man immer den Eindruck er könnte 30-50 % mehr bringen, wenn es sein müsste, aber es reicht ja.
    ein vom Schweiss angefeuchtet Trikot oder Schwitzen habe ich bei dem noch nie gesehen.


    Als Trainer würde ich da bekloppt. hier verschleudert einer sein Talent..


    Aber er scheint zufrieden zu sein. offensichtlich hat er seinen Weg gefunden, wo ihm der Fussball einfach nur Spass macht.
    wenn ich dann von der Trainerposition weggehe frage ich mich dann schon, ob der Junge für sich nicht richtig gehandelt hat, er ist ja zufrieden.


    Fazit: wir sollten nicht immer alles aus der Position von uns Trainern sehen, auch wenn das schwerfällt (mir zumindest).


    in deinem Fall musst du wohl ganz einfach das Verhalten des Jungen ganz einfach akzeptieren, wenn du durch Einzelgespräche festgestellt hast,
    dass sein Verhalten nicht durch das Mannschaftsumfeld beeinflusst ist.


    Günter

    MODERATOR WO BIST DU


    ganz unabhängig vom Thema.


    warum schreist du nach einem Moderator?


    in diesem Forum gehört es doch auch ganz einfach dazu, dass mal mal bei einem Thema Feuer bekommt, und dass von der ursprünglichen
    Fragestellung abgewischen wird und die Thematik sich verselbständigt. Ging schon vielen so.


    Und gerade dich schätz ich nicht so ein, dass du dich nicht wehren könntest.


    Solange hier nicht ins persönliche gegangen wird, soll sich der Moderator, wie er es auch tut, in seiner Funktion draussenhalten.


    Günter

    ich habe 1-2 mal im Jahr folgende Trainingseinheit gemacht:


    12 Minuten Rundenlaufen, 6 Minuten in der Gruppe, Lauftempo von mir vorgegeben, dann 6 Minuten jeder so wie er konnte


    dann Turnier 1:1, Punkte zählten bei überlaufen einer Grundlinie mit dem Ball am Fuss. 1-2Minuten spielzeit, in der keiner stehen durfte, 1 Minute Pause


    dann eine Übung, die ziemlich Konzentration erforderte


    zum Schluss ein freies Spiel



    Ziele waren:


    wer macht von sich aus etwas mehr,


    wer nimmt sich zurück (drückt sich)


    wie ist die Konzentration des einzelnen nach vorheriger intensiver Belastung


    wer kann beim Abschlusspiel nochmals zulegen, weil er entsprechenden Siegeswillen hat.


    wer hat sich geschont, weil er beim Spiel alles geben wollte (Trainingsablauf war vorher bekannt)


    während den einzelnen Teilen haben wir Trainer nicht eingegriffen, sondern nur beobachtet.


    die Erkenntnisse konnte ich dann im Training sehr gut verwenden.


    Beispiel: bestimmte Spieler brauchen mehr Antrieb wie andere, Konzentration ist ein entscheidender Faktor für das korrekte Ausführen einer Übung (also mehr Erholungsübungen bei schwierigem Trainingsabschnitt

    Ich finde es aus Spielersicht ziemlich frustrierend 70, 80, 90 Minuten auf der Bank zu sitzen und mir Hoffnungen auf einen Einsatz


    der Trainer, der das als Spieler selbst erlebt hat (wie ich) wird immer entsprechend damit umgehen.


    das meine ich auch, wenn ich sage, dass ein Trainer, der selbst jahrelang aktiv war, Vorteile hat (keine Aussage jetzt ob er der bessere Trainer ist)
    er weiss wie sich ein Spieler in bestimmten Situationen fühlt, kann sich in den reindenken und kann viel besser darauf eingehen, er hat das ja alles meist
    selbst am eigenen Leib erfahren.


    eine Devise hab ich in 40 Jahren nie geändert: ich muss dem Spieler meine Entscheidung für ihn nachvollziehbar begründen. egal ob F-Jugend oder Aktiv.
    dass diese Begründung nicht immer meiner tatsächlichen Überlegung entsprach, sei dahingestellt.


    ich bin damit verdammt gut gefahren.


    Günter

    Hallo Gc


    ob das im spielerischen Bereich machbar ist, bin ich nie dahintergekommen.


    ich hab zwar immer getestet, ob mehr als in der Planung vorgesehen machbar ist, wenn ja, dann hab ich dies korrigiert.


    im konditionellen und Konzentrationsbereich ist das machbar (ob sinnvoll lassen wir mal aussen vor)


    einmal im Jahr hab ich eine Trainingseinheit eingebaut mit dem Ziel:


    mal schauen wer sich quälen kann, und dann noch anschliessend Konzentration aufbringt.




    hier ging es dann auf deine 110 %, aber nicht bei allen.


    die Ergebnisse entsprachen den allgemeinen Trainingsbeobachtungen,


    Fussballer, je älter sie werden um so deutlicher, sind faule Hunde, sie machen grundsätzlich nicht mehr als sie machen müssen.


    müsste ein Fussballer trainieren wie ein Leichtathlet, würde er kein Fussball mehr spielen.


    etwas überspitzt, aber trifft zu. die Ausnahmen lasse ich mal weg.


    Günter

    Jedenfalls habe ich hier großes Kopfkratzen.



    das reicht hier aber wohl nicht, da muss man sich wohl mit dem Hammer gegen den Kopf schlagen, um das zu begreifen.


    Andre, haben wir mal wieder was, wo wir zu 100 % konform sind.


    Vorschlag: ein Bundesligaspieltag anstelle von Polizeieinsatz alle DFB Funktionäre im Ordnungs und Sicherheitsdienst - das Thema wäre gehalten.
    und deine Kollegen vorm Fernseher.


    Günter

    3) die, die zwar wollen, aber nicht können


    hierzu passt eine Gegenbheit, die ich vor ca 3 Jahren hatte, eigendlich nicht nur indirekt zu dieser Diskussion passt, und einer meiner schwierigsten Fälle war, ab zu einem der schönsten Erlebnisse als Jugendtrainer geführt hat.


    in der F-jugend meldete ein Vater seinen Jungen an (die Mannschaft war schon seit dem 4. Lebensjahr zusammen)
    vergess nie seine Worte: Darf mein Junge bei euch mitmachen, er will unbedingt, erkann zwar absolut keinen fussball spielen, aber der Arzt hat ihm unbedingt
    Süprt empfohlen, ausserdem ist er etwas Aussenseiter in der Klasse, vielleicht kriegt er so etwas Kontakt.


    so war es, direkt gemerkt, er ist etwas Ausserseiter obwohl selbst ständig auf Kontaktsuche, Sportlich eine Null, da extreme Koordinationsprobleme.


    er war aber in jedem Training, absolut zuverlässig. nach einiger Zeit 1. Spiel. ne halbe Katastrophe.
    ich hab sofort erkannt, ich muss ihn schützen, sonst geht sein ganzes Selbstvertrauen flöten (Reaktionen der gegnerischen Mannschaft)


    mit ihm und Vater gesprochen, dass ich ihn nur in bestimmten spielen einsetzen werde, dem Vater das genauer erklärt, er fand das gut.


    aufgrund seiner Zuverlässigkeit wuchs die Aktzeptanz bei seinen Mannschafts (Klassenkollegen) immer besser, er war auch auf dem Bolzplatz gerne gesehen.
    er wurde einer von ihnen.


    Fussballerisch konnte ich ihn soweit bringen, dass er den Ball verarbeiten und auch öfters zupassen konnte.


    2. Jahr E-Jugend: schwacher Gegner, da er 2 mal vorher pausiert hat, spielte er von Anfang an und sollte auch durchspielen.
    er spielte Mittelstürmer mit meiner Ansage, dass er sein 1. Tor schiessen würde, dabei schaute ich die übrigen Spieler an, die mich sofort verstanden und nickten.


    sie bestimmten ihn (ohne meine Intervention) zum Spielführer, im Spiel wurde es dann noch besser. Nachdem jeder Stürmer sein Tor geschossen hatte,
    hatte die ganze Mannschaft nur noch ein Ziel, der muss ein Tor machen, da wurde auf der Torlinie ein Rückpass auf ihn gespielt, die klarsten Torchancen wurden
    nicht reingemacht, nur um ihn anzuspielen. Und es klappte, es wurde sogar ein Traumtor in den Winkel.
    Riesenbegeisterung, als ob er sie zur Meisterschaft geschossen hätte. statt 20:0 wurde es ein 7:0.


    ich habe ein absolut glückliches Kind und sehr zufriedene Eltern gesehen.


    im 1. D Jugendjahr kündigte mir der Vater in der winterpause an, dass sein sohn erkannt hätte, dass Sport doch nicht so seine Sache wäre,und aufhören
    wollte, dies selbstverständlich aber erst zum Abschluss der Runde wäre..


    Er bedankte sich überschwänglich bei mir, wir hätten ihnen sehr geholfen, die Probleme, die sein Sohn bei seinen Altersgenossen hatte in den Griff zu bekommen.
    Er bräuchte jetzt den Fussball nicht mehr.
    Ich seh ihn aber heute noch auf dem Bölzplatz mit ihnen spielen.


    und soll ich euch was sagen: es macht mich etwas stolz.


    Günter

    noch kein Schulfest, kein Kindergartenfest, kein Pfarrfest (wegen der Kirche im Dorf) erlebt, bei dem kein Alkohol ausgeschenkt wurde.


    am Bushaltehäuschen bei uns steht nicht die Fussballjugend mit der Bierflasche in der Hand, obwohl bei uns auf dem Sportgelände Alkohol ausgeschänkt wird,
    dort stehen die Nichtsportler.


    ein ehemals starker Raucher, der zum Nichtraucher geworden ist auch immer überzeugt, die ganze Welt müsste mit dem Rauchen aufhören.


    so kommt mir die diskussion hier manchmal vor.


    Günter.

    von den "Talentlosen" und die "ohne Einstellung"...für die es sich nicht lohnen würde, diese "durchzuschleppen". Auf der anderen Seite sagst du, dass du in deinem Verein auf jeden angewiesen bist. Widerspruch oder habe ich dich falsch verstanden?


    so habe ich das nicht geschrieben, und so meine ich das auch nicht.


    ich versuche schon, die mit durchzuziehen, Einstellungen zu verändern und ihnen auch das Grundkönnen zu vermitteln.


    nur ich richte meine Konzeption nicht nach dieser Gruppe aus. die Förderung dieser Gruppe muss in der richtigen Relation bleiben.
    Sie darf nicht zu Lasten der anderen gehen.
    gleiche Spielzeit in jedem Spiel für alle gab es bei mir nicht.
    das hab ich dann in anderen Spielen ausgeglichen, wo sie halt auch mal länger spielten als die Besseren.
    am Jahresende hatten dann alle ihre Spielzeit.


    ich hab sie aber bei knappem Spielstand auch schon mal ganz draussen gelassen.


    Ich hatte keine Probleme, da ich dies mit den Jungs intensiv durchgesprochen habe.


    einem wirklich Schwachen bringt es auch nichts, wenn gegen einen starken Gegner gespielt wird und er keinen Stich bekommt.
    ich wollte ihn auch vor Schudlzuweisungen (wenn auch versteckte) schonen, die Montags in der Schule schon kommen., wenn durch seine oder ihre Einwechselung
    das spiel verloren wurde.


    Kinder sind untereinander nicht so sensibel wie wir Trainer es sein wollen.


    Günter

    Wieso?


    zum Vergleich: 1 Mini, je 2 F und E, je 1 Mannschaft in D, C, B, A-Jugend


    Spielgemeinschaft aus 5 kleinen Orten, ca 70 % aus einem Ort mit 1700 Einwohner, Entfernung zum Trainingsplatz teilweise 15 km


    nehmen wir mal die D und C Jugend als Beispiel:


    davon ausgehend, dass ihr vor Saisonbeginn gesichtet habt, nimmst du nun die 3 Besten aus der 1. Mannschaft, wahllos 8 Spieler aus der 2. und 3. Mannschaft
    und die absolut 4 schwächsten aus der 4. Mannschaft, dann hast du in etwa die Zusammensetzung eines Dorfvereins wie bei uns


    Geprägt durch diese doch grassen Unterschiede diskutieren wir also, wie ich vermutet habe aus ganz unterschiedlichen Vorraussetzungen heraus.



    die Forderung gleiche Spielzeit für alle, stellt sich dann ganz anders da.


    das Training bei diesen extremen Unterschieden muss auch etwas anders aufgebaut werden, wie bei Mannschaften mit etwa gleichstarken Spielern.


    das Aufsteigen eines Spätentwicklers ist bei euch innerhalb des Vereins gegeben, warum also wechseln, abgesehen mal von den absolut Toptalenten.


    bei 4 Mannschaften kann jeder Spieler den Platz finden, der für ihn passt und wo er sich wohl fühlt.


    Ihr habt 4 c Jugenden aber nur noch 2 B-Jugend, wo verbleiben die restlichen spieler?


    einen solch Prozentualen Abgang können wir uns nicht leisten, dann hätten wir keine Mannschaft mehr.


    wir sind auch auf die Nichtfussballer angwiesen.


    vielen anderen Vereinen hier geht es genauso, dementsprechend ist das Niveau in der untersten Spielklasse.


    dass dann ehrgeizige Jungs wechseln, ist voll nachzuvollziehen. und das hat dann nichts mehr vom Profiträumen, sondern ganz einfach nur damit zu
    tun, dass sie einen etwas besseren fussball spielen wollen.


    tauschen wir beide mal die Seiten, wäre interessant, wie wir beide nach einem Jahr diskutieren würden.


    Günter

    Erinner mich gerade an einen kleinen Gummiball, den ich wegschiessen wollte.


    war jedoch eine Eisenkugel, den die vor uns trainierenden Leichtahthleten vergessen hatten.


    so kann man auch für Stimmung sorgen.


    Günter