Beiträge von guenter

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    Günter, wegen deiner riesigen Erfahrung liegst du in der Beurteilung deiner betreuten Kinder bstimmt oft richtig, davon gehe ich aus. Dies aber als Aufruf an die Allgemeinheit und an die vielen Neulinge zu propagieren, bringt den Kinderfußball nicht weiter. Ich verfüge auch über jahrzehntelange Erfahrung im Kindersport würde aber niemals behaupten, in den ganzen Jahren fehlerfrei gearbeitet zu haben. Man muss sich doch ständig immer wieder hinterfragen, ob das alles so richtig ist, was man macht....und dazu gehört auch, sich mal verbiegen zu lassen.


    Uwe, ich gehe davon aus, dass du nicht alle meine Beiträge lesen konntest, denn sonst hättest du fesgestellt,


    dass ich die Richtlinien des Kifu für gut und richtig finde
    dass ich des öfteren darauf hingewiesen habe, immer wieder mich selbst hinterfragt und aus Fehlern zumindest versucht habe zu lernen.
    dass Trainerneulinge Fehler machen dürfen, aber aus diesen zu lernen
    desweitern weisst du genau so wie ich, dass in den Jahrzehnten sich die Philosphieen des DFB, auch im Jugendbereich des öfteren grundlegend geändert haben.
    z.B. als der DFB den athletischen Fussballer in dern Vordergrund stellte oder , und das ist noch gar nicht so lange her die Mannschaft über alles stellte,
    und die Individualität hintenan. Wissen wir, was als nächstes kommt. der Fussball ist immer in der Entwicklung.


    worum es mir geht ist folgendes:


    ich gehe an gewisse Punkte etwas kritischer heran, selbst nicht wissend was besser oder gar richtig ist.


    Ich finde es einfach nicht gut, dass der Trainer, der in einzelnen Punkten der Richtlinien abweicht und diese nicht zu 100 % umsetzt, so dargestellt wird,
    dass er als kinderfeindlich oder gar gefährlich für die Kinder dargestellt wird.


    Ich möchte gerade den Jungtrainern die Angst nehmen, alles direkt richtig machen zu müssen, und den Mut haben sollen, durchaus auch eigene
    Gedanken und Vorstellungen auszuprobieren.


    ich habe auch nie geschrieben, dass meine Vorgehensweise die richtige ist, sondern immer verdeutlicht, dass ich diese Erfahrung gemacht habe,
    es aber in jedem Verein anders aussieht.


    Günter

    Ich habe leider nur zwei zu bieten


    bist noch jung, kannste wenn du könntest noch ändern.


    hab da Vorsprung, hab schon 3, und bin mit dem DFB schon am verhandeln, dass die 2 Pflegekinder angerechnet werden.
    aber bis das alles beim DFB durch ist, solltest schon besser die Enkelkinder mit heranziehen dürfen.


    somit braucht du auch nicht mehr auf Paul einzugehen.


    was anderes:


    seit ihr schnell von einem Thema abzubringen, eine zweideutige Bemerkung und ihr springt voll drauf , und vergesst doch die ach so bedeutende
    Trainerproblematik. das mal nur so nebenbei. aber ich glaub etwas Ironie tut uns allen gut.und nimmt doch die Schärfe aus manchen Diskussionen
    schliesslich arbeiten wir doch letztendlich alle in die gleiche Richtung


    Günter

    Es müßte lauten: Fußball schauen darf nur noch derjenige, der mindestens 4 Kinder hat. Das würde ziehen.


    Mann,


    da sieht man mal wieder, auf welch überragende Ideen, durch Meinungaustausch in diesem Forum entwickelt werden.gesellschaftlich gesehen sogar revolutionär.
    für GC, kommt dein Vorschlag jedoch zu spät, der hat sich hier schon abgemeldet und hat meinen Rat befolgt
    Uwe, liest unsere Familienministerin mit?


    Günter

    nur noch halb so viele Kinder wie früher: 95 statt 200 pro Jahrgang


    zuwenig Kinder, sehen die Frauen bei euch so sch... aus, oder tummelt ihr Männer euch nur auf dem Platz rum?


    Problem aber erkannt und Vorschlag an DFB: Trainer nur noch wär selbst 4 Kinder hat. bist dann schnell wieder bei deinen 200. die Trainer werden dann noch
    zusätzlich vom Rentenversicherungsträger gefördert.


    also, es ist erst kurz vor Neun, kannst schon mal anfangen. bin leider schon zu alt dazu.


    Günter

    da ich dieses Thema eröffnet habe, muss ich mich doch nochmals dazu äussern.


    ich habe das nicht gemacht, um euch in irgendeine Richtung zu beeinflussen.
    ich wollte aufzeigen, dass es mehrere Wege zum Ausbildungserfolg gibt.
    bei mir hat das halt so gepasst. bei anderen mag das nicht passen.
    bevor ich so vorgegangen bin, hab ich die Kinder schon 4 Jahre im Training kennengelernt und die mich (ein ganz wichtiger Faktor)
    ausserdem hatte ich mit fast Allen nicht nur im Training was zu tun, sondern auch privat, ich hab die ständig gesehen und mit ihnen geredet.
    viele gingen bei mir im Haus rein und raus.
    da brauchte ich kein Eis essen zu gehen, um mitzubekommen, wie die Jungs wirklich ticken.
    da ich auch zu den Eltern ständig im Kontakt stand (das Dorf hat auch Vorteile), wussten die, dass es sich nicht lohnt mitzufahren, da ihr Sohn vorraussichtlich
    wenig Einsatzzeiten, unter Umständen gar keine, bekommt.


    Ich hab mich nicht immer nach meinen Vorstellungen ausgerichtet, sondern immer an der Mannschaft und dem einzelnen spieler, was ich zumuten kann und auch
    nciht.


    das geht natürlich nur, wenn man die Jungs über einen längeren Zeitraum trainiert.



    Was ich jedoch klar verdeulichen will: bei jedem von uns hier sieht es anders auch, unterschiedliche Vereine, unterschiedliche Jugendleitungen,
    unterschiedliches Spielerpotential (sowohl Vorraussetzung wie Anzahl), andere Trainingsbedingungen auf dem Platz oder Halle usw.
    auch unterschiedliche Trainer (jeder hat eine andere personliche Art)


    und da soll es dann nur eine einheitliche Richtung in allen Bereichen des Kifu und Jugendfussball geben.?
    Wobei es für mich bis heute noch keine Beweis dafür gibt, welche einheitlichliche Richtung die letzendliche Wahre ist.


    Jeder Trainer sollte letztendlich seine eigenen Weg gehen, sobald er sich verbiegt wird es scheitern.


    Günter

    Zur nächsten Saison werden wir aber Unterstützung vom Kreis bekommen, indem Aufbau und Abstand vorgegeben werden. Das schafft zwar bei den Eltern keine Einsicht, erleichtert einem aber insofern die Sache, dass man sich auf eine Auflage des Verbands berufen kann und nicht immer wieder diskutieren muss



    das sind einfache, leicht durchzuführende Massnahmen durch den Verband, die den Kinderfussball wesentlich weiterbringen (Beeinflussung von Aussen, Alkohol und
    Rauchen am Spielfeldrand)


    ich kenn einige Trainer, die das seit Jahren fordern, und in ihrem Bereich auch für sich durchgesetzt haben.


    Mir aber immer noch unbegreiflich, warum das teilweise erst jetzt und auch nur in einzelnen Kreisverbänden und nicht bundesweit geregelt ist.


    das sind für mich die einfach zu regelnden, aber viel bringende Fortschritte, die schrittweise erreicht werden können und müssen.


    das bringt uns mehr als nach kaum durchzsetzenden Radikalforderungen zu schreien.


    Günter

    Stellt euch folgendes Szenario vor:



    in 3 Monaten, verletzt er sich derart, dass die Fussballkarrier beendet ist.


    Fall 1: Schule hingeworfen, entsprechender längerer Profivertrag der ihm für die nächsten Jahre trotzdem ein einkommen im Millionenbereich garantiert



    Fall 2: bleibt auf der Schule, mit Sicherheit einen einen wesentlich geringer dotierten Vertrag.


    was ist eigendlich besser?


    mittlere Reife hat er ja, Einstieg in die Schule kein Problem.


    mit 35 brauch er kein Abi nachzumachen, wenn er bis dahin Fussball spielt. wenn er bis dahin nicht ausgesorgt hat, hätte er das auch nicht mit Abi.


    er macht jetzt Abi, dann nur Fussball, will er dann noch mit 35 auf die Uni? was bringt ein Abi mit 3, nochwas - nichts, pardon fast nichts.


    diese Entscheidung sollte man schon den Eltern und dem Jungen überlassen.


    Günter

    Eigendlich wollte ich hierzu nichts sagen, da dieses Thema für mich zu hoch ist.
    und Narzissmus die Trainer ja nicht betrifft.


    ein Hauptmerkmal des Narzismuss ist die [i]Überempfindlichkeit gegenüber Kritik[/i].. deshalb wird es auch ganz an den Anfang der Begriffserklärung gestellt.


    ich habe bisher keinen Trainer kennengelernt, der länger als 2 Jahre im Jugendbereich tätig war, der überempfindlich war gegen Kritik.
    Kritik gibts von irgendeiner Seite immer , egal wie und was wir machen (kennt ihr ja alle) und wer da empfindlich ist wirft über kurz oder lang das Handtuch.


    Und da damit eines der wesentlichsten Merkmale des Narzismus bei Trainern wegfällt ist dies kein grundlegendes (ausser Einzelfälle) Thema bei Trainern.


    einzelne andere Punkte des narzistischen Verhaltens hat in irgendeiner Form jeder Mensch. (z.B. wer wird nicht gerne mal für seine Tätigkeit gelobt).


    ich finde, dass wenn man in diesem Forum über Rechtsextremismus diskutiert, kann man das auch über Narzismus machen.


    aber was hat beides mit den Problem die wir Jugendtrainer haben eigendlich zu tun?


    lohnt es sich über o,oo1 Prozent Einzelfälle zu diskutieren??


    damit verabschiede ich auch wieder von diesem Thema


    Günter

    da ich allem extremen absolut absage, kann ich diese Frage stellen.


    Was wäre, wenn dieser Trainer seine Tätigkeit benutzen will, um aus dem rechtsextremen Kreis rauszukommen und sich ein anderes Umfeld langsam aufbauen will.


    hat nicht jeder seine Chance verdient? Wenn in allen Lebensbereichen eine so konsequente Ablehnung erfolgt, wie will da der Betreffende jemals
    aus diesem Kreis rauskommen?


    ich glaube es gibt andere Jugendgruppen, die man viel mehr im Auge behalten sollte als im Fussball, auch wenn es dort unter Umständen Einzelfälle gibt.


    .Bei uns in der Region hab ich zum Glück von einer derartigen Problematik noch nichts mitbekommen.


    dies ist mehr ein politisch-gesellschaftliches wie fussballspezifisches Thema


    Günter

    denk ich, werd ich jetzt gemobbt


    Mensch siebener,


    das wär aber doch das Thema mal gewesen? mit vielen zu klärenden und zu diskutierenden fragen


    fühlst du dich öfters gemoppt
    hast du dieses Gefühl auch schon in anderen Bereichen gehabt
    wie geht du mit Mobbing um
    ist das wirklich objektiv oder nur subjektives Emfinden
    schon mal an therapeutsiche Behandlung gedacht.
    ist dir das Mobbing schon in anderen Vereinen untergekommen
    wirst nur du oder auch andere gemobbt, wie gehen die damit um
    hast du das schon an den Vorstand gegeben, wenn nein warum nicht
    wirst du nur von einem gemobbt, oder hast du das Gefühl aucch von anderen


    man könnte das Thema gar erweitern, ist es wichtig so viele Bälle im Training zu benutzen, oder genügt nicht doch einer (Vor- Und Nachteile)


    mit sicherheit könntest du von uns viel Rat bekommen, einige haben mit Sicherheit Erfahrung auf diesem Gebiet.
    das wär doch ein Thema, auf das wir uns alle stürzen könnten.


    Schade dass du diese bedeutende Thematik unter Ironie abgelegt hast
    , müssen wir dann wohl halt da auch lassen.


    Günter

    Andre, ich halte mich mal an Willi und versuch es ganz kurz


    kein Mensch, bestreitet hier, dass deine Vorstellungen und die DFB Richtlinien nicht gut sind und ich find es gut wenn die mal unter die Leute kommt.


    was mich stört ist folgendes: ich übetreib jetzt bewusst und krass: alles was nicht zu 100 % dieser Philosophie passt, verteufelst du.
    beachtest nicht, das viele Trainer gar nicht die Möglichkeiten haben, das zu 100 % durchzusetzen, sei es, weil sie noch zu jung sind um
    gegen die Mühlen der Vereine anzugehen, sei es noch nicht alles richtig umsetzen können.sei es dasssie das gar nicht wisssen.


    du beachtest auch nicht, dass es Trainer gibt, die mit der Abweichung einzelner Punkte von deinen Vorstellungen beste Erfahrung gemacht haben.


    du stellst die einfach pauschal unter den Begriff kinderfeindliche Trainer.


    du willst alles sofort zu 100 % oder gar nicht. der Devise folgend, würden die meisten Jugendmannschaften ohne Trainer rumlaufen, falls es sie überhaupt gäbe.
    was machst du, wenn nächstes Jahr eine neue Richtlinie rauskommt, bei der einige Punkte anders gedeutet werden.? Schmeisst du dann alles hin?

    Andre


    das was du jetzt geschrieben hast finde ich auch nicht in Ordnung, hat aber mit dem wie ichs bei mir beschrieben habe kaum was zu tun.


    übrigens, alle, aber auch alle Spieler , die ich von E bis einschliesslich D trainiert habe, haben in der C-Jugend weitergespielt, das bei 2 Jahrgängen.
    da ist kein Einziger abgesprungen.


    Ich mag es eigendlich nicht, wenn man mir argumentativ mit Sachen kommt, von denen man weiss, dass der Betreffende eine ganz andere Einstellung hat.


    Und ich glaube, du kennst meine Grundeinstellung, die halt in dem einen oder anderen Punkt voneinander abweichen.


    aber im fussball gibt es immer noch nicht die eine wahre Meinung, gibts das irgendwann mal, ist der Fussball am Ende, Zeitungen haben nichts mehr zu schreiben
    ganze Fernsehsendungen sind überflüssig. der Fussball lebt von unterschiedlichen Ansichten.

    Paul, wenn das immer so einfach wäre.


    in meinen letzten 4 Jahren hatte ich einen richtigen harten Fall,


    in der E-Jugend zu mir gestossen, war einer der Schwächeren, aber der Junge hatte was, ehrgeizig gute körperliche Veranlagung
    auf dem Platz wusste er aber nicht was er machen sollte. für mich ganz einfach ein Spätentwickler
    Vater selbst mal Fussballer,( aber kein guter) versuchte dann seinen Sohn zu dirigiern. lange Gespräche geführt, bis er einsah, dass ich das nicht will und
    auch für seinen Sohn nicht gut ist.
    Dann bekam ich mit, dass er seinem Sohn empfahl, mit dem Fussball aufzuhören, da er ja doch keinen Fussball spielen könne, und das eh nix werde.
    der Junge aber wollte unbedingt.


    Diese Mitteilung bekam ich von der Mutter des Jungen, die sah, dass es ihrem Kind gut tat bei uns dabeizusein.
    die gab mir auch die Erklärung, warum der Junge nicht das Umsetzen konnte, was eigendlich sein Können war, er war in Behandlung wgen Konzentrationsproblemen.


    mit ihr vereinbart, dass der Junge wenns geht ohne Vater zum Spiel zu kommen.


    klappte nicht immer, und wenn er mal da war kam sofort die Mitteilung an mich, dass das mit seinem Sohn eh nichts werden würde.


    das ging 2 Jahre so, in denen ich mindestens 2 mal im Monat mit der Mutter redete, dass sie sich durchsetzten muss und den Jungen zu uns kommen zu lassen.


    zum Ende der D-Jugend kam der Vater auf mich zu und meinte: du hast recht gehabt, das wird ja doch noch was, hätte ich nie geglaubt.


    ich konnte mir nicht verbeiseen zu sagen: mit Kindern muss man einfach mal Geduld haben, auch wenn das bei den eigenen schwer fällt.


    ich glaub er hatte mich verstanden.


    Günter