Beiträge von guenter

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    Schwer nachvollziebar.


    Zusammengewürfelte Mannschaft, sicherlich nicht nur talentierte Fussballer. Vermutlich ohne vorbereitetes Heranführen , überwiegend erstmals in einer 11er Mannschaft.


    Diese soll nun Viererkette spielen, dabei hochstehend, und im Mittelfel und Offensive auf Pressing spielen.


    Wie soll das nach 3 Monaten Spielzeit funktionieren?



    Pedro


    Du schreibst, dass du selbst immer nur Libero mit Manndecker als Spieler kennst, wenig Ahnung von Viererkette hast, was sicherlich noch vielen im unteren Fussballbereich so geht.


    Mich würde mal interessieren, wie und warum du nun auf die Idee gekommen bist, bei dieser Mannschaftszusammenstellung
    direkt ohne Vorbereitung (damit meine ich ohne systematische Hinführung) dieses taktische System zu spielen?


    Klar ist es dann typisch, dass Gegentore dem TW angegreidet werden, anstatt dort wo sie ihren Ursprung haben, nämlich beim
    Offenspressing. Dies funktioniert ja nicht einmal bei vielen Buli-Mannschaften.


    Gerade bei unterklassigen Mannschaften, die sich den grossen Fussball als taktisches Vorbild nehmen, liegen die Probleme weniger
    beim TW oder in der Abwehrkette sondern deutlich im Pressing. Dort liegt für mich ein erhebliches Defizit.


    Ich finde in der Mannschaft von Pedro geht es weniger um punktuelle Verbesserungen, sonden um einen grundsätzlichen
    systematischen Aufbau. Der Leitsatz vom Einfachen zum Schwierigen wure hier offensichtlich ausser acht gelassen.

    @Uzu


    ich hab nicht mit den Jungen/Mädels gesprochen. Da seh ich auch keine Probleme, die haben das relativ schnell drauf.


    Problem waren, sind und bleiben die Trainer.


    die grundsätzliche und ständig wiederholende Aussage, wie das so läuft:


    Mit den Trainern und Vereinen, mit denen wir bisher gut klarkommen funktioniert es, mit denen wo es bisher Probleme gab, gibt es sie
    weiterhin. Ohne Schiri ist es natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich schnell daran.


    die Trainer, die ich etwas besser beurteilen kann, und die ich als vernünftig einstufe, äusserten sich positiv gegenüber FPL.


    Auffällig auch, dass die FPL sich hauptsächlich auf Spiel ohne Schiri reduziert.


    zu beachten bei den Aussagen sind jedoch 2 Besonderheiten:


    hier wird schon länger ohne Punkte gespielt, die Zuschauer befanden sich eh immer schon überwiegend hinter den Barrieren
    (Schonung der Rasenfläche), wodurch es bei uns auch ohne FPL ruhiger (nicht immer, so 1,2 Mannschaften mit Problemen, aber fast immer aus dem selbem Verein) zuging, als das was ich hier manchmal lese.



    eine abgegrenzte Coachingzone habe ich bisher noch nirgendwo gesehen. Manchmal stehen die Trainer zusammen, machnmal nicht, je wie die Spielverlagerung ist., interssierte die meisten auch nicht.


    Bei 2 Spielen ist mir sehr deutlich aufgefallen, dass der Trainer das Spiel trotz den Vorgaben das Spiel beeinflussen wollte,
    und auch offensichtlich gewisse Spieler seiner Mannschaft bezüglich gewissem Verhalten instruiert hatte.
    Eine positve Regelung also negativ zum eigenen Vorteil genutzt.


    Auch mal mit einigen Eltern gesprochen. Grosses Unwissen, wie und warum da vorgegangen wird. Ist halt so.


    Die für mich beste Form im G und F Bereich wird derzeit im Landesverband Saarland abgehalten. Ist aber auch wohl nicht
    jedermanns Sache. Hat halt jeder seine eigenen Vorstellungen.

    passt eigendlich zur Thematik:


    aus der alten DDR-Zeit sind die Elitefussballschulen entstanden, um durch die Verbindung Schule und Fussball eine frühestmögliche
    beste Förderung zu gewährleisten. Ursprungsfolgend sind in den neuen Bundesländern proportional wesentlich mehr
    Fussballschulen als in den alten Bundesländern vertreten. Trotzdem kommt derzeit nur ein einziger aktueller Nati-Spieler aus diesem Bereich.


    Logisch wäre jedoch eine andere Quote, wenn der Logik zu folgen wäre, dass die frühest mögliche Förderung entscheidend für den Verlauf von Karrieren ist.

    Oder hast du nur provokativ fragen wollen, warum ein Verfahren für Leistungsvereine legitim sein soll, im unteren Bereich hingegen nicht?


    Du hast es voll gescheckt!



    wobei ich durchaus der Meinung bin, dass auch im Breitensport das Leistungskriterium durchaus seine Berechtigung hat,
    jedoch nicht als vorrangiges oder einziges, sondern eines von mehreren Kriterien, die für mich genau so bedeutend sind.


    Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch, oder besser die richtige Kombination wichtiger Kriterien.

    Ich sehe das Problem auch nicht nur beim TW, sondern in einer schlecht spielenden Viererkette, und somit auch in ihrem Zusammen-
    spiel.


    da Pedro nun selbst schreibt, dass er nur angelesene theoretische Kenntnisse hat, würde ich hier einen diesbezügliche
    erfahreneren Trainerkollegen im Verein bitten, sich ein Spiel anzuschauen, um Ratschläge bitten und ihn auch die ein oder andere Trainingseinheit speziell auf diese Problematik bezogen, abzuhalten.


    Hatte ähnliches Problem in der E. da spielte der TW dann einige Spiele in der zentralen Abwehrpostion, wodurch er einen anderen Eindruck von Spielsituationen bekam. positve Auswirkung gehabt.


    Seh eigendlich eine Verbesserung des TW -Verhaltens schneller und einfacher zu verbessern, als die offensichtlichen
    Probleme (falsches Verhalten) in der Viererkette.


    Dieses geschilderte Verhalten ist eigendlich recht häufig bei unterklassigen Mannschaften zu beobachten, die Viererkette ist stets
    eine Linie, leicht auszuspielen und der TW kriegt es dann oft auf die Ohren.

    Nela


    sicherlich eine schwierige Situation. Zu den Aufgaben eines Trainers gehört es nun halt mal auch in schwierigen Situationen
    Entscheidungen zu fällen.


    Deine eigene Bewertung und deine eigene Entscheidung steht doch eigendlich schon fest.



    Und eine Frage ist ja: Wie vermittele ich es.


    Du hast es ja nicht mehr mit Kindern zu tun. Also ein offenes ganz klares Gespräch mit der betreffenden TW.
    deine Sichtweise, deine Argumentation und dann deine Entscheidung zuererst in einem Einzelgespräch und dann vor der Mannschaft mitteilen.


    Alles andere ist Wischi Waschi.



    Ein Problem, das doch recht häufig auftritt.


    Aus menschlicher Sicht sicherlich eine schwierige Entscheidung, aber als Trainer muss die Mannschaft als Gesamtheit mal für den Trainer im Vordergrund stehen.


    Anfangs der Saison ist ein ständiger Wechsel recht häufig. Entscheidungsbewusste Trainer treffen dann jedoch eine Entscheidung,
    denn ein ständiger Wechsel bringt keinem etwas.

    Bei uns kommen dann nämlich immer diese 5 Alibiminutenspieleinsätze zustande. Mit dem Hinweis der Trainer, wir sind ja nicht mehr bei den Bambinis, ab D-Jugend geht's dann schon mal nach Leistung.

    das hat für mich wenig mit dem Leistungsgedanken zu tun, der für mich in einer D durchaus in ersten Ansätzen anfangen kann, auch beim Dorfverein. Obiges ist für mich einfach nur Dummheit von einem Trainer, dem es nicht um Förderung des Leistungsgedanken (ich sprech in diesem Bereich vom Hinführen und verinnerlichen, seine eigenen Leistungsmöglichkeiten
    einzubringen) geht, sondern für mich einfach den gewinngeilen Trainer zuzuordnen ist.



    Andererseits ist es ein Trugschluss, das Aufhören Jungs darauf zurückzuführen ist. In dieser Alterstufe gibt es nun mal die
    stärkste Fluktuation und hat die unterschiedlichsten Ursachen.


    Natürlich hätte man vielleicht auch eine Mannschaft mehr anmelden können, öfter Freundschaftsspiele organisieren, etc. Das macht schlicht und ergreifend keiner, da nicht genug Trainer vorhanden sind, und die vorhandenen Trainer auch nur eine gewisse Zeit aufbringen können.

    Und das geht mir schon seit zig-Jahren auf den Keks. Diese Kinder haben auch Eltern und keiner von denen ist bereit, mal Verantwortung zu übernehmen, aber von Anderen dies einfordern. Wenn schon immer in vielen Dingen auf den Breitensport
    verwiesen wird, dann aber auch doch bitte in einem solchen Fall, wo diese Vereine auf das Mitwriken vieler angewiesen ist.


    Nachdem kein Mensch Zeit hatte, jeder abgelehnt hatte, bin ich mal kurzfristig eingesprungen. Mein Hals wurde immer dicker, als die, die alle möglichen Argumente aufgeführt hatten, warum sie es nicht machen konnten, dann aber mit ihren Ansprüchen und Forderungen an erster Stelle standen, aber man zahlt ja 4 € Monatsbeitrag, da darf man schliesslich was verlangen, natürlich
    aber von Anderen..

    Dieser junge Spieler, wäre auch über das NLZ seinen Weg gegangen. Auch die ständigen Anfragen zum Wechsel waren ja gegeben.


    Hier ist also keiner durch das Sichtungskonzept gefallen. Auch stellt sich die Frage doch gar nicht, ob man sich in kleinern Vereine besser entwickeln kann, brauche wir doch gar nicht zu eroieren.


    Und dass es nun mal der berühmte Einzelfall ist , ist doch auch klar, da diese Talente doch fast immer früher wechseln.


    Bliebe lediglich die Frage offen , die aber nicht beantwortet werden kann, ob es ein Einzelfall bliebe, wenn nicht vorher alle Talente abgegrast würden.


    Erstaunlich für mich, dass es überhaupt möglich ist.


    Ich seh auch absolut keinen objektiven Grund nicht in ein NLZ zu wechseln, ausser Gründen die in der persönlichen Entwicklung eines jungen Menschen gegeben sind.


    Für mich ist jedoch der Zeitpunkt des Wechsel absolut diskutierbar.


    Und hier ist es für mich bedenklich und sollte schon zum Nachdenken anregen, wenn man liest, dass bei NLZ die Verpflichtung
    eines Psychologen vorgeschrieben ist. Warum wohl?

    Denn wenn Kinder weiter weg wohnen und von den Eltern zum Training gebracht werden müssen, dann bestraft man wohlmöglich das Kind dafür, dass die Eltern es nicht regelmäßig zum Training fahren (können)! Also man sollte schon den Hintergrund dazu kennen.


    ein Trainer, der die Hintergründe für unregelmässiges Training nicht kennt, sollte sich überlegen, ob er am richtigen Platz ist.


    Und ich stimme dir zu, dass da schon gewisse Gegebenheiten zu berücksichtigen sind, in allen Altersstufen.


    Ein vernünftiger KIFU und Jugendtrainer macht das auch.


    Wieso du nun bei diesem Thema hier die F ins Spiel bringst, versteh ich nicht ganz.


    Im KIFU-Bereich sollten doch wohl anderer Masstäbe gelten, wie in älteren Jahrgängen.


    Und dass der Leistungsgedanken im KIFU-Bereich nichts zu suchen hat, brauchen wir hier doch eigendlich nicht zu diskutieren, auch wenn es vor Ort doch geschieht.

    ch muss sagen, dass ich guenter nicht ganz zustimmen kann, dass es ab C, teilweise ab D in Ordnung ist, wenn die Leistung bei der Zuweisung von Einsatzzeiten den Egalitarismus (d.h. alle spielen annähernd gleich lang) völlig ablösen darf.

    das habe ich aber nun nirgendwo geschrieben.


    Es gibt natürlich Unterschiede im Engagement der Spieler, das ist keine Frage, insofern gehe ich da mit z.B. Sir Alex durchaus konform, wenn er sagt, dass er über die Einsatzzeit auch Engagement in Training und Spiel belohnt.

    das ist auch mich mich ein ganz wichtigers Kriterium, gilt aber nicht nur für schwächere sondern auch für die besseren Spieler.



    mein Hauptthema war aber auch die unterschiedlichen Ansprüche, besser die unterschiedliche Vorgehensweise, bei
    Leistungsmannschaften und Dorfmannschaften, und zwar so wie es in der Praxis gelebt wird..

    Den langfristigen Nutzen der FPL mit Statistiken zu belegen wird schwer möglich sein, da hier eine Menge anderer Dinge mit einspielen.

    Stimmei ich ich zu. Muss aber nun nicht alles durch Statistiken belegt werden. Aber Beobachtungen gibt es sehr wohl.


    Unten zitierter Satz von dir, mit den Hinweis auf ein ruhigeres Zugehen, ist für mich eine solche Beobachtung.


    Deutlich sichtbare Veränderungen wurden z.B. fesgestellt, als die Punktewertung in G und F abeschafft wurden.


    Sichtbar Positives wird auch derzeit registriert, da in G und F keine Pflichtsprielrunde, sondern in Spieltagen gespielt wird, mit
    verringerter Mannschaftsstärke..


    Es kommt auf die Trainer an die nach der FPL Zeit am Seitenrand stehen.

    Und in diese Richtung gehen meine Fragen. Die Auswirkungen von Veränderungen auf spätere Jahrgänge.


    Die Trainer in der F waren vorher meist in der F mit FPL. inwieweit wirkt da die FPL bei ihnen und in der Mannschaft nach.


    Und für mich kommt es immer auf die Trainer an, ob mit FPL oder ohne, ob mit Punkte oder ohne, ob mit Erfolgsdruck oder ohne.


    Um Punkte spielen beeinflusst natürlich, aber irgendwann kommt es ja wohl dazu.


    dass die Kinder meist ca. 4 Jahre ruhiger und entspannter spielen können als ohne FPL.

    davon bin ich überzeugt. gleiche Erfahrung habe ich gemacht, als die Punkte bei uns abgeschafft wurden.


    Mich interessieren aber bei veränderten Vorgaben immer die mittel- und längerfristigen Auswirkung.

    Fair Play - Ausnahme oder Normfall?


    bei Fussball.de gibt es einen Schri-Blog. Dort berichtet ein Schiri sein Erlebtes.


    Seine Aussage: Fair Play erleben wir in jedem Spiel


    er beschreibt dort alltägliches gelebtes Fair Play und auch Aussergewöhnliches.


    bemerkenswert, weil es aus Sicht eines Schiris kommt, und der Fair Play Gedanke aus einer positven Sicht geschildert wird.


    Ich finde auch solche Berichte sollten einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.

    Ich denke, auch wenn es mal ein Spieler geschafft hat, kann man nicht daraus schließen, dass dieser Weg allen wirklichen Talenten möglich ist. Spätestens mit Ende der Schulzeit und Beginn der Ausbildung oder des Studiums fangen für viele die Probleme an


    Ich kann mir auch absolut nicht vorstellen, dass jemand diesen Weg gehen kann, der in eine Ausbildung oder Studium geht.


    weiss nicht wie es hier war, aber sicherlich sind da durchgehend vernünftige Trainer Grundbedingung.


    In einzelnen Jahrgängen trifft man immer wieder auch in Dorfvereinen auf gute Trainer, aber durchgehend ist das sicherlich schon selten der Fall.


    Hier in diesem Fall war es auch Abitur und soziales Jahr im eigenen Verein. was natürlich Möglichkeiten eröffnet, die ideal sein können, wenn sie richtig genutz werden, was hier wohl auch der Fall war.


    Ich seh in meiner Betrachtung auch weniger diesen sicherlich extremen Einzelfall, sonder alle 4 genannten Beispiele,
    die allesamt nicht schon zu Kifu-Zeiten und doch recht spät (C-Jugend) in den Leistungsbereich gewechselt sind.


    Mir ist aus unserer Region im Gegensatz dazu kein Spieler bekannt, der derzeit BL spielt und duch ein NLZ schon in jungen Jahren gegangen ist.


    Sicherlich muss berücksichtigt werden, dass nun in Ballungszentren mit vielen NLZ die Situation anders ist, wo solche Spieler wohl kaum in ihren Dorfvereinen verbleiben, auch wegen der Merkmale, die Karl aufführt.


    Doch die von mir aufgeführten Beispiele lassen schon die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines allzufrühen Wechsels aufkommen.


    Ich selbst halte alles was unter D-Jahrgang ist zu früh.


    Zu meiner Zeit hat man die Meinung vertreten, dass sich der Leistungsträger der Mannschaft besser entwickelt als der Mitläufer.


    Stimmt das noch, stellt sich natürlich die Frage, ob sich ein Spieler als Leistungsträger in einer Verbands- oder Regionalligamannschaft besser entwickelt, wie ein Mitläufer in der BL. meine hier in der Jugendzeit.


    in diesem Fall war das sicherlich so..

    Aber nochmal: vor 10-15 Jahren war das sicherlich kein ungewöhnlicher Weg, so in die Bundesliga und am Ende auch ins Nationalteam zu kommen.

    absolut. Es sind wohl die absoluten Ausnahmen.


    die Punkte, die Brechstange anspricht sehe ich auch so, sind zumindes auch in den Fokus zu stellen und diskutierbar.


    eigendlich ist es müssig, da nicht belegbar, Fragen aufzuwerfen, aber ich tu es mal.


    Gäbe es diese Fälle nicht wesentlich häufiger, wenn nicht vorher alles was nach Talent aussieht schon in jüngsten
    Jahren abgegrast wird?


    Kann sich das wirkliche Talent, das damit auch entsprechend umgeht, nicht doch irgendwie durchsetzen?


    Wenn ein kleiner Dorfverein, der sicherlich eine gute Jugendarbeit macht, aber ganz sicher nicht das Geld hat um sogenannte
    hochqualifizierte Jugendtrainer sich zu leisten, also auch nur engagierte, etwas bessere Dorftrainer, ein Talent so zu trainieren und zu fördern, dass es einen solchen Sprung schaffen kann - wird dann die Arbeit im Dorfverein nicht doch unterschätzt und im Gegenzug dazu die Arbeit im NLZ überschätzt in Bezug auf die jüngeren Jahrgänge?


    Bringt einem 6-12jährigen ein frühzeitiger Wechsel wirklich so viel? . Ich glaube nicht.


    Einen Verlierer gibt es auf jeden Fall, die Scouts und Vereine, die sich vergeblich bemüht hatten, einen frühzeitgen Wechsel
    herbeizuführen, womit ihnen doch einiges an Geld verlorenging. Geld, das jetzt diesem kleinen Verein (500 Mitglieder)
    zugute kam. Mich freut es.

    teejay


    dein Vergleich hinkt.


    wie du es bei dir beschreibst ist es doch realistisch. das Potential für die bei dir gesteckten Ziele ist doch da, wie du es selbst schreibst.


    aber eine Mannschaft neuaufstellen, jeden Spieler zu nehmen der Kommt, gar Neueinsteiger in den Fussball und dann mit der Zielsetzung so hoch zu spielen, wie irgendwie möglich. deutlich gesagt, ist das einfach ein zusammengewürfelter Haufen.


    Möglich ist das, dann aber nur mit viel viel Geld, und auch dann geht das nicht von heute auf morgen, sondern ist ein langer Weg.

    fak


    deine Beurteilung triffts sicherlich zu, aber nicht in diesem Fall.


    Angebote in NLZ, eines liegt auch direkt vor der Haustür; zu wechseln waren stets gegeben, somit auch kein eigendlicher
    Spätentwickler. Es waren etliche Bundesligisten interessiert.


    Er blieb ganz einfach die ganze Jugendzeit in seinem Heimatverein.


    Erstaunlich nur, dass er nie in einer Jugendnati im Aufgebot war.


    Hier vermute ich ganz stark, da ich das auch schon auf etwas unterer Ebene kennengelernt habe (, Spieler flog aus der Verbandsauswahl, weil er nicht von einem Staffelverein höherklassig wechseln wollte), dass dort offensichtlich auch als Vorraussetzung gesehen wird, dass man auf einer bestimmten Ebene spielen muss.


    Ich kenne diesen Verein und kann bestätigen, das das was geschrieben wird stimmt, dass dieser Vereine eine sehr gute Jugendarbeit betreibt,und dies immer schon bekannt war.


    Vor Ort hier, steht da schon etwas mehr in der hiesigen Zeitung, auch schon etwas länger.



    Bemerkenswert finde ich, dass aus unserem Raum gerade in jüngster Vergangenheit Spieler in den Blickpunkt geraten, die nicht in
    einem NLZ aufgewachsen bzw. recht spät dorthin gewechselt sind, wie z.B Trapp, Wollscheid, Kohr und jetzt dieser Junge.


    Mag wohl auch daran liegen, dass wir mit NLZ nicht gerade gesegnet sind.

    es gibt sie immer noch, wenn auch wohl selten, die ungewöhnlichen Karrieren.


    da wächst ein Junge in einem Dorfverein (2.600 Einwohner) heran, spielt ununterbrochen bis zu seinem 19. Lebensjahr dort,
    mit der Landesliga als höchster Spielklasse in einem der kleinsten Landesverbände und wird nun von Löw in die Nationalelf
    berufen.


    Nicht nur extrem ungewöhnlich, sondern sicherlich durchaus zum Nachdenken.


    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurde hier ja schon mal diskutiert, dass sowas heute nicht mehr vorkommen könnte.

    Hier prallen zwei Dinge aufeinander...Vorstellung und Realität.


    Das schrieb Nela auf deinen Einstiegsbeitrag.


    Stellt man nun deinen 1. Beitrag und deinen jetztigen nebeneinander, ist eigendlich mit diesem Satz alles gesagt.


    Das kommt raus, wenn Verein oder Trainer Vorstellungen haben, die realitätsfremd sind und Vorstellungen haben, die absolut nicht
    auf das Gegebene bezogen sind.


    Kommt aber gar nicht so selten vor , auch nicht nur im Frauenbereich anzutreffen..

    Hans Sarpei machte gerade seine B-Lizenz.

    @Wiili


    B-Lizens ist doch Leistungsschiene, fängt ja derzeit noch bei C schon an.
    also auch Sarpei muss nicht ganz unten anfangen.
    finde das auch in Ordnung.


    Diese Schiris aber bitte nicht zu den Spielen meines Teams schicken.

    Vorschlag war auch nicht auf eine A-Jugend bezogen. auch nicht auf leistungsbezogene Staffeln.
    aber in E,D,C unterste Staffel sicherlich. erst recht bei G und F, wo es nur 4 Regeln gibt.


    wäre sicherlich auch noch zusätzlich eine Überlegung das Regelwerk in E und D zu begrenzen


    Willi, man muss nicht unbedingt immer in die 100 % Richtung denken, und verändern statt abschaffen ist auch ein Lösungsweg.



    Ansonsten stimme ich dir natürlich zu. Das an sich einfach gedachte und auch einfach niedergeschriebene Regelwerk, birgt
    so seine Tücken in sich. Da können plötzlich Situationen auftauchen, die man in 50 Jahren Spielzeit nicht gekannt hat, und in dieser Zeit auch nicht aufgetreten sind, die dann im Lehrgang aber umfassend und zeitlich total überzogen behandelt und diskutiert
    werden (selbst noch vor kürzerer Zeit erlebt)