Beiträge von guenter

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    So wie man es bei euch lesen kann, seit ihr die Top Trainer (positiv gemeint) und der Wunsch aller Spieler. Wer ist denn von euch im Kreis-Bochum Trainer ? Würde gerne mal mit meinem Sohn vorbei kommen


    Meine gemachten Fehler würden für 2 Mannschaften reichen.


    @onkel, es wäre jedoch schlimm, wenn man aus Fehlern nicht lernen würde, also habe ich viel gelernt., irgendwas muss ja nach über 50 Jahren Fussball und 25 Jahre Trainertätigkeit positives hängenbleiben.


    Und bei meinen beiden letzten Mannschaften habe ich nun halt versucht, die zuvor gemachten Fehler zu vermeiden, aufgrund der
    langjährigen Erfahrung, besser gesammelter Ekenntnisse beim Fussball, weniger neue Fehler zu machen.


    Ist mir aber auch nicht ganz gelungen. Fehler sind für mich nicht das Problem, solange man dann die Lehren daraus zieht.


    Bin überzeugt, dass das Trainerproblem auf ein Minimum gesenkt würde, wenn alle ehemaligen Trainer, die so 4,5 Jahre
    im KIFU oder Jugendbereich tätig waren, heute auf einen Schlag wieder bei der G oder F einsteigen würden, dann 10 %
    Streichquote und das Forum hier müsste sich andere Themen suchen..


    Trainer im KIFU-Bereich hat für mich wenig mit Gut, Schlecht oder Können zu tun sondern mit dem Vorgehen aufgrund gesammelter Erfahungen.


    Kann doch jeder selbst bei sich feststellen, vergleichen, wie er den Kifu beim Einstieg und nach einiger Zeit in der Verantwortung sieht.


    Dein Angebot für Bochum kann ich leider nicht anmehmen.


    Bin dem Verein mit meinen Gehaltsvorstellungen sicherlich zu teuer. Wäre das nicht der Fall, kann ich auch nicht kommen, denn ein
    Verein, der das für mich bezahlen würde, muss bescheuert sein. .Was sollte ich also dort?



    @tobns Blumen auf mein Grab.


    kennst du doch, bei der Traunerrede wurde der unbeliebteste Mitbürger noch zum guten Menschen.


    so ist es auch beimTrainer. Egal wie hoch die Kritk in seiner aktiven Zeit war, je länger er weg ist, desto besser wurder er in der Erinnerung.


    Möglicherweise sieht man das bei sich selbst auch so. gerade wenn man in Betracht zieht, dass es eine menschliche Eigenschaft ist, Schlechtes zu vergessen und das Positve umso stärker in den Vordergrund schiebt.


    Ausserdem gibt es immer 2 Sichtweisen.


    Habe ich kennenglernt als ich im alten Spielerkollegenkreis erzählte, dass ich den Fai Play Preis erhalten hatte. Die haben sich kaputtgelacht und meinten, ob die keine Informationen über mich eingezogen hätten. So unterschiedlich wird man gesehen.

    . Aber mir ist nicht klar, was deiner Meinung nach die richtige Alternative für mich gewesen wäre bzw. wie hätte ich den deiner Meinung nach mit dieser Mannschaft vorgehen sollen?

    versuch mal einige Fragen zu beantworten auf Grundlage des zitierten. Für mich gibt es kein richtig oder falsch, sonden lediglich immer die Frage, ob es anders nicht vielleicht besser wäre.


    Auch der Perfektionismus, den du erwähnst gibt es im KIFU nicht, weder bei Spieler noch beim Trainer, lann also kein Kriterium sein.
    Geht immer nur darum was und wie können wir vom Iststadium ausgehend verbessern.


    Und natürlich hast du recht, dass es nicht Sinn machen kann, den Fussball wie du ihn gespielt hast, mit Libero und Manndecker,
    deshalb weiterzuvermitteln, weil du es so kennst.


    Nun zu dem wie ich vorgegangen wäre, betone ich, ohne Anspruch, dass das besser oder gar die richtige Vorgehenweise
    gewesen wäre.


    Ich hätte mit der Viererkette angefangen, und zwar mit einer tiefer stehende Kette. womit auch in dieser Anfangsphase
    das Vorpressing entfallen wäre. Mit dieser tieferstehenden Kette, hätten sich die Spieler, aber auch der TW einfacher auf dieses
    Spiel umstellen können.


    Statt Vorpressing, hätte ich zuerst ein Pressing im hintern Mittelfeldbereich eingefordert.


    Verschieben und ballorientiertes Spiel im Training und Spiel forciert, damit die Mannschaft Sicherheit für dieses Spiel bekommt.


    Begleitend hätte ich nun im Training den schwierigsten Teil, nämlich das Vorpressing schrittweise geübt.


    Du schreibst das Verschieben funktioniert recht gut. Ist das sowohl im vertikaler wie horizontraler Sicht so?


    Gerade in der horizontalen Verschiebung sehe ich bei vielen Mannshchaften ein erhöhtes Defizit, gerade je länger das Spiel dauert.


    Gerade bei tieferstehender Kette erkennt man schneller, wo da Schwachpunkte sind, vor allem, ob alle mitmachen.


    Dass alle mitmachen, ist nämlich dann auch beim Vorpressing enorm wichtig.


    Ist die Abwehrkette nun eingespielt, hat die nötige Sicherheit , und auch bestimmte Vorgaben wiez.B. Fallen lassen des/der Innenverteidigers gescheckt, dann würde ich dazu übergehen, die Kette höher spielen zu lassen, gleichzeitig mit dem Vorschecking,
    das inwischen im Training eingeübt wurde und die Spiler damit vertraut gemacht wurden.


    Bei der tieferstehenden Kette sehe ich es auch leicht an, den TW mit ins Spiel einzubeziehen und sich dieser Spielweise
    erforderlich anzupassen.



    Zu den schnellen Aussen. Natürlich ist eine gewisse Schnelligkeit immer erforderlich. Aber es ist doch so, dass diese Schnelligkeit wesentlich mehr zur Geltung kommt, je weiter weg die Spieler vom Tor an den Ball kommen, oder einen etwas längeren freinen
    Raum nutzen können. Bei einem Vorscheching sind diese Wege doch wesentlich kürzer.


    Wären das nun in der Offensive meine spielentscheidende Spieler, würde ich mich nun in der Spielweise taktisch mit danach
    ausrichten. War für mich aber auch nur ein Hinweis, war ich mehr dafür bin, eine Spielsystem nach den Spielern un nicht nach meinen Vorstellungen auszurichten.



    Ich habe gar nichts gegen das System, das dir vorschwebt, und wenn es einigermasse funktioniert ist es ja ein gutes.


    Für mein Empfinden wird da zuschnell zuviel gleichzeitg eingeführt. Es ist C jüngerer Jahrgang, und auch als Trainer, für den das System ziemlich neu ist, muss da zuerst auch mit reinwachsen. Für mich geht ihr da zu direkt in die Vollen., unabhängig
    ob die Ergebnisse nun stimmen oder nicht.



    Wie gesagt, meine Einstellung. Zum Glück gibt es hier auch andere. Die unterschiedlichen Sichtweisen erweitern dir aber
    deine eigene Sichtweise und Gedankengänge.


    Ich selbst hab auch immer gerne Neues ausprobiert, hab mir Meinungen eingeholt. Und die Unterschiedlichen haben mich dann zu
    Gedankengängen geführt und Problematiken sichtbar gemacht, die ich zuvor nicht gesehen habe.


    Letztendlich musst du dann entscheiden, denn nur du hast die Mannschaft vor dir, und weisst was machbar ist oder nicht.


    Zum Vorteil für dich ist aber dann, verschiedene Vorgehensweisen und Möglichkeiten zu kennen.



    Mal eine andere Frage:


    Libero mit Manndecker in der Verteidung hast du gespielt. Wie lange ist das denn her.? Hab auch mit Libero gespielt, aber mit
    manndeckenden Verteidigern ist doch schon jahrhunderte her.


    Oder fass ich jetzt manndekcnede Verteidiger anders auf, wie du es meinst,


    Übrigens 2 heute sehr gute Innenverteidiger habe ich in E und D mit einer besonderen Art des Liberospielens an ihre Aufgabe
    herangeführt. Beide beherrschen heute in der A-Jugend das Fallen lassen, das Mitgehen und den Spielaufbau von hinten heraus
    entsprechend dem allgemeine Niveau allerbestens.


    Bei deinem jetztigen Spielsystem würde ich auch das entsprechend als Zwischenlösung einführen. Ist aber ein anderes Thema,
    das jetzt hier zuweit geht. Ist auch etwas schwierig nachvollziehbar, wenn man den Libero alter Prägung vor Augen hat.

    Mir geht es um die Kinder, die noch in der F und E mit viel Freude gegen das Runde treten und dann aber aus den Mannschaften und Vereinen raus geekelt werden, weil sie eben zu dem Zeitpunkt nicht das Niveau aufbringen.


    Da geh ich noch weiter. Auch in älteren Mannschaften sah ich es als meine Pflicht an, unabhängig vom Leistungsstand,
    jeden mitzuziehen, der die richtige Einstellung mitbringt. Bin halt ein Verfechter der richtigen Einstellung. für mich einfach das wichtigste beim Dorffussballer.

    Naja, geschickterweise lässt man sich in seiner Regelung so viel Spielraum, dass man eben die Engagierteren belohnen kann, ohne den Raum der Regeln zu verlassen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man z.B. bei einem Spieler, der nicht vorgesehen war und einspringt, weil ein anderer nicht erschienen ist oder kurzfristig abgesagt hat, diese Zeit nicht oder nur zum Teil anrechnet. Man kann da schon was machen, muss zwar ein bisschen aufpassen, dass man nicht das Deutsche Steuerrecht nachbaut, aber es geht schon, denke ich. Am wichtigsten ist doch beim Fußball der Team-Gedanke und beim Verein das Gemeinschaftsgefühl, ohne diese Elemente klappt es auf Dauer nicht.


    Natürlich gibt es da Möglichkeiten, und es gibt da einige und natürlich habe ich die genutzt.


    Aber schon stimmt es nicht mehr mit den gleichen Einsatzzeiten für alle. erst recht nicht, wenn du mit der Soppuhr vorgehst.



    "Weil ein anderer nicht erschienen ist" schreibst du, kannte ich nicht bei mir, wenn dann kurzfristige Abmeldung.


    Diese Spieler zeigen aber doch, dass die Spielzeiten für sie doch gar nicht so die Wertigkeit haben, wie sie hier gerne dargestellt wird. Es gibt nun mal Spieler, die brauchen gar nicht soviele Spiele, denen ist das manchmal auch zuviel.
    Ein ständiger Einsatz ist denen einfach zuviel, weil sie auch gerne noch andere Dinge machen wollen.
    Durchaus auch ein Grund zum Aufhören. Jedes Kind ist anders und jedes Kind hat andere Vorstellungen, wenn es zum Fussball
    kommt. Ein grosser Irrtum zu glauben, alle kämen, weil sie geil auf Fussball sind.

    Dein Postfach ist voll, mach doch bitte mal leer.


    Denn es kommen in den kleineren Dorfvereinen durch falsche Zielsetzungen ja kaum noch Spieler in den A-Jugend-Bereich an. Da wird die Bildung von JSG-Teams die Entwicklung nur kurzfristig aufhalten, weil es auch hier vornehmlich nicht um den Spaß am Fussball geht.


    Unbestreitbar, dass dies mit eine Ursache einschliesslich der dann folgenden Ergebnisse ist.



    Ich selbst habe aber die Erfahrung gemacht, zumindest bei mir, dass eine andere Vorgehensweise mindestens gleichwertig, für mich gar höher zu bewerten ist,


    Während der KIFU-Zeit, also beim Einstieg in den Fussball, eine vernünftige Wertevermittlung und Einstellung der Beteiligten, also nicht nur der Spieler, die im Fussball nun mal erforderlich sind, rüberzubringen.


    In Verbindung und unter deren Vorraussetzungen mit den dann passenden Einsaztzeiten (passend heisst für mich nicht absolut gleichen) lässt sich da schon einiges, nicht alles, schon stärker beeinflussen.


    Ich erlebe derzeit, dass über die Hälfte eine A-Jugendmannschaft aufgehört hat, bisher immer zum Einsatz gekommen, gleichgültig, ob die Trainingsteilnahme stimmte oder nicht. Im Gegensatz zu den anderen 11 Spieler, die alle weiterspielen, in ihren bisherigen Mannschaften, die richtige Einstellung vermittelt wurde.


    Wer viel Spielen will, muss die richtige Einstellung mitbringen, wer die nicht bringt, darf auch weniger Spielen.


    Dies habe ich bereits in KIFU-Zeiten kindsgemäss verständlich vermittelt.


    Das eigendliche Problem da draussen, gerade bei Dorfvereinen ist doch, dass die guten Spieler eine gewisse Narrenfreiheit haben,
    weil man auf sie meint nicht verzichten zu können.


    Nicht gleiche Einsatzzeiten für alle sind das eigendliche Problem, sondern die Sonderbehandlung der besten Spieler, und das fängt doch schon in der G an.


    Für mich persönlich gilt auch nicht gleiche Einsatzzeiten für alle, sondern ausreichende für den jeweiligen Spieler notwendige
    Einsatzzeit als Prämisse .Ich bin damit gut gefahren., konnte aber auch damit vernünftig umgehen (glaub ich zumindest).
    Bei mir ist noch kein Spieler abgesprungen, weil er zuwenig zum Einsatz kam, oder sonstwie aus Gründen, die im Spiel oder im Training, also in mir, lagen.


    eine Ausnahme gabs doch: die kürzeste Verweildauer eines Kindes bei mir, genau 5 Minuten.nicht einmal gegen den Ball getreten. nie mehr aufgetaucht.

    holzi


    berechtigte Frage.


    mit Sohnemann als Neubürger in eine F-Jugend gegangen. Nach relativ kurzer Zeit registriert, dass die sich dort voll auf die 10 besten Spieler konzentriert haben. Obwohl mein Sohn es in diese Truppe leistungsmässig geschafft hätte, ging ich an den Verein heran mit dem Anliegen eine 2. F aufzubauen. Hielt man für ein unmögliches Unterfangen und erst durch meine Zusage evtl. Abmeldungskosten zu übernehmen stimmt man zu.
    Mit 8 Spielern angefangen und dann bis zur Winterpause auf 13Spieler ausgebaut. Bis zum Ende der E-jugend gab es dann noch einen Zugang und 1 Abgang.



    folgend bei meinem Jüngsten war es dann anders.


    Mit 4 Jahren über den Kindergarten angefangen. vom 4-6jährigen alles dabei. nach kurzer Zeit so 25 Jungs und Mädels.
    Kein Problem, da ich im G-Bereich das 1. Jahr gar keine Spiele, danach relativ selten Spiele gemacht habe.
    zum Saisonende gingen dann die 3-4 6 jährigen hoch.


    nun baute ich mir passende Co-Trainer auf, Vater eines 5jährigen und Vater einer fussballbegeisterten Tochter.


    so im Schnitt immer 20 Kinder im Training. gelegendlich Spiele und das ein und andere Turnier, alle wechselhaft eingesetzt, und auch bewusst einen der Co mal alleine gelassen.


    neue Saison, die älteren in die F als jüngere Spieler zu dem älteren Jahrgang, es gab nur eine F.
    2 schwache Spieler kamen dort nicht zum Einsatz, wollten aufhören, hab sie wieder aufgenommen, obwohl eigendlich zu alt für
    die G. auch im letzten G-Jahr wenig Spiele gemacht. immer noch grösser Anzahl, da jüngerer Jahrgang nachgekommen ist.


    nun ging es in die F-Jugend. Spielrunde ohne Punktwertung.


    die jüngeren Nachkömmlinge übergab ich dem Co-Trainer mit der Tochter (wie von mir geplant)


    in der F immer noch einen relativ grösseren Kader. kein Problem, da ich klarmachte, dass Freundschaftsspiele und Pflichtspiele
    bei mir den gleichen Stellenwert haben, dann durch entsprechende Anzahl an Freundschaftsspielen alle in wechselnden Mannschaften genügend spielen. Da ich auch hier Betreuungen an den anderen Co übertrug, blieb auch mein Einsatz
    überschaubar. Inwischen hatte ich mir 2 weitere Co herangezogen, die ich bei Bedarf einestzen konnte.


    dann ging es in die E. Für mein Verständnis fängt hier die Wertigkeit von Spielen an, alles andere ist für mich Vorbereitungszeit.


    nun wurde getrennt, und da kam mir meine Vorbereitung zugute.


    der eine Co übernahme den Jahrgang über mir, der andere Co gründete mit den Mädels und einigen Neuzugängen eine Mädchenmannschaft. Im Jahrgang darunter war inwischen ein guter Vatertrainer eingestiegen.


    Ich hatte die passende Kadergrösse mit dank.der richtigen Vorbereitung zuverlässigen Spieler.
    Und ich hatte, wenn auch mit Glück, erreicht dass 2 für mich wichtige Faktoren errreicht wurden. der Jahrgang über mir und
    der Jahrgang unter mir hatten die Spieler un ihre Trainer eine Richtung, die zu meinen Vorstellungen passte und im Hinblick auf die zukünftige Zusammenführung in der 11er Mannschaft notwendig war.


    Als dann die 9er in der D gekommen ist, habe ich mit den 13 Spielern der E-Jugend auch die D-Jugend noch durchgezogen.


    Zwischendurch hatte wir immer mal gemischte Mannschaften mit den beiden anderen Mannschaften Freundschaftsspiele
    abgehalten.


    um Mitstreiter bemühen, als Trainer nicht nur die besten aussuchen, Kompetenzen als Trainer abgeben können, delegieren,
    nicht nur die eigene Mannschaft, den einen Jahrgang im Blick haben, sondern den darüber und den darunter.


    bei mir hat es funktioniert, hat aber auch gepasst, oder einfach nur Glück gehabt.


    Bei einer anderen Konstellation wären mir aber sicherlich auch andere Lösungen eingefallen.


    funktioniert aber sicherlich nur dann, wenn man von ganz unten neu aufbauen kann.


    eine D-Mannschaft mit 20 Kids zu übernehmen, stelle ich mir sehr schwierig vor würde ich auch nicht, da ich da auch keine Lösung sehe, und auch kaum mit meinen Überzeugungen in Einklang zu bringen wären.



    So, diese Schilderung ist sicherlich nicht absolut detailgetreu, sicherlich auch das ein oder andere vergessen, aber die
    Richtung stimmt schon und die wichtigen Eckpunkte passen so.

    Ich würde das Problem von einer anderen Seit anpacken, gerade wenn es sich um einen Freundin/Freund handelt.


    Die TW hat ein grösseres Problem, das viele Fussballer zum Ende ihrer Karriere (ich hatte das auch) haben.
    Gerade dann, wenn sie jahrelang fester Bestandteil einer Mannschaft waren, selbst viel in diese Mannschaft investiert haben,
    und auch aufgrund dessen ein grosses Ansehen geniessen.


    Sie haben es verdammt schwer den richtigen Zeitpunkt des Aufhörens zu finden. Sie hängen zu viel an der Mannschaft, müssen ein
    Stück Lebensinhalt aufgeben. Beurteilung der eigenen Leistung rücken da in den Hintergrund, da spielen die Emotionen eine grosse Rolle.


    Dieser Spielerin helfen, würde ich vorrangig ansehen, womit aber dann auch das Problem gelöst wird.


    Ich würde mir einen netten Abend mit der TW machen, mit ihr mal die Problematik des Aufhörens geneell ansprechen.
    Würde für sie volles Verstännis aufbringen.(auf eine Ebene gehen) . Würde ihr auch aufzeigen, wie blöde manche Spielerlaufbahn endet, (hab schon Kollegen gehabt, die wegen Banalitäten einen Streit anzettelten um für sich selbst einen Grund fürs Aufhören
    zu haben)
    Würde auch ansprechen, wie sich das anfühlen mag, nach all den Jahren von einer Jüngeren verdrängt zu werden. Das muss sich keiner antun.


    Würde dann mit ihr mal Wege erörtern, wie sie das umgehen kann. Mit anderen Worten, einen vernünftigen Abgang schaffen.


    Anbieten, bei der Mannschaft zubleiben, ihre Erfahrung mit einbringen und weitergeben (Bauch pinseln).
    Co-Trainer, Betreuerin, TW -Trainerin und dann als Stand by sich zur Verfügung stellen.


    Ihr klarmachen, dass das anfangs sicherlich etwas schmerzlich ist, aber ihr Ansehen bei den anderen noch um ein gutes Stück steigt.


    Gerade wenn es sich um eine Freundin handelt, ist dieser Weg sicherlich einfacher, als einfach nur eine Entscheidung zu treffen,
    und die wird ja wohl irgendwann anstehen, bei der unter Umständen auch die Freundschaft Risse bekommt, und das
    kann vermieden werden.


    Möglicherweise sind auch durchaus mehrer Gespräche erforderlich. Je länger man dabei ist, umso länger macht man sich Gedanken.

    Aber wenn man mehr als 20 Spieler hat, so fällt es schon sehr schwer, alle unterzubringen, dann müssen bei voller Ausschöpfung des Wechselkontingents von vier Spieler an jedem Spieltag fünf Spieler, also ein Viertel des Kaders, zu Hause bleiben -- obwohl ich sagen muss, dass ich es eigentlich für zumutbar halte, wenn jeder Spieler in jedem vierten Spiel aussetzen muss...


    du lässt jetzt aber ausser acht, dass jeden Spieltag 8 Spieler nur jeweils eine Halbzeit spielen..


    also jedes 4 Spiele kein Einsatz und jedes 2.te Spiele eine Halbzeit. Ist das eine Lösung? Für mich nicht.


    Um alles bei der Stange zu halten, verlierst du auch da Spieler, auch die von der besseren Sorte. Gerade die (gesunden) Ehrgeizigen machen das auf die Dauer nicht mit.


    Frag mich jetzt aber bitte nicht, ob ich eine bessere Lösung in dem Fall hätte. Ich habe keine.


    Aber gerade im D und C Alter ist es ein vorrübergehendes Problem, da egal wie vorgegangen wird, in diesem Alter
    es zu Abgängen kommt.


    Nicht beantwortet habe ich mir selbst die Frage, ob es nicht Sinn macht diese Abgänge als Trainer etwas zu steuern.


    z.B. durch mehr Konzentration und Berücksichtigung auf die Zuverlässigen.


    Für mich galt und gilt auch im Breitensport die Zuverlässigkeit eines Spielers als absolut oberste Prämisse bei meinen Entscheidungen, vor dem Leistungsgedanken- und alle bei Stange halten


    Weniger Einsatzzeiten eines zuverlässigen Spielers zu gunsten eines Unzuverlässigen ist für mich keine Alternative.Und für mich spielt da das Leistungsvermögen des Einzelnen keine Rolle.
    Lieber einen sicher dabei, als die Gefahr beide zu verlieren. Und das habe ich schon einige male mitbekommen. der eine
    ist gewechselt, der andere aufgehört.


    Der Unzuverlässige hört eh auf. Die Frage ist nur wann.

    Ihr möchtet mit der Mannschaft etwas einführen bzw. erreichen. Dabei betreibt Ihr auch eigene Fehleranalyse. Sehr wichtig dabei. Selbstreflektion als Trainer.


    Da stimme ich dir absolut zu.


    ansonsten kommt von mir doch etwas Widerspruch.


    Natürlich kann man nun punktuelle Tips geben.


    Gerade aber, weil viele hier mitlesen und daraus für sich was rausziehen können und sollten, sollten schon grundsätzliche Fragen aufgeworfen werden.


    Dein Hinweis auf Schulung und auch Anfrage bezüglich eines bestimmten Themas sollte sich eigendlich jeder im Kopf behalten,
    wenn er was neues ausprobieren will.


    Finde es nun aber nicht ideal, wenn jemand was Neues einführen will, das ihm selbst neu ist.


    Wobei ich beim Thema Einführung bin. Für mich ist Pedro direkt in die vollen gegangen, ohne richtige Vorbereitung., weder bei sich selbst noch bei der Mannschaft. Und 6 Wochen sind nun mal bei dieser Thematik keine ausreichende Vorbereitungszeit.


    Bei dieser neuzusammengestellten Mannschaft ist Pedro auch sicherlich nicht bekannt, welche Vorbereitung in E und D
    mit diesen Spielern durchgezogen wurde (1:1, Raum, Ball, Verschieben.). Dinge die gegeben sein sollten, wenn es in den gesamtmannschaftlichen Taktikbereich geht.


    Das gesamtmannschaftliche Zusammenspiel passt nicht, kann nach 6 Wochen überhaupt nicht klappen, unmöglich, auch wenn im
    anforderungsprofil Abstriche gemacht werden.


    Nun wird erstmals die Fehlerquelle beim TW gesehen. Danach das Fehlverhalten der Innenverteidigung(für mich zu diesem Zeitpunkt noch normal)nachgeschoben.


    Das Vorpressing, für mich der schwierigste Teil, wurde noch gar nicht gesehen.


    Vorpressing erfordert ein Zusammenspiel der ganzen Mannschaft. Vorpressing bei einer neuzusammengestellten Mannschaft, die sich ja zuerst mal finden muss, sich gegenseitig aufeinander einstellen muss, ist extrem schwierig.


    Ob hier nun auf punktuelle Verbesserungen hingewiesen werden soll, oder doch die gesamte Problematik angesprochen wird,
    sehe ich nun letzteres als wichtiger an.


    Un ob diese Mannschaft mit den 2 Themenkomplexen, die für sie neu ist, nämlich 4er Kette und Vorpressing, mit einer
    gleichzeitgen Einführung nicht überfordert ist, ist für mich durchaus berechtigt, vor allem wenn das Niveau der Mannschaft nicht gerade auf einer Leistungebene zugeordnet ist.


    Wir vertreten doch alle hier die Ansicht, dass vom Einfachen zum Schwierigen vorgegangen werden sollte.


    Ist das aber hier der Fall? Für mich nicht.


    Das ist absolut kein Vorwurf an Pedro. Aber er sieht ja Probleme, hat sich deshalb hier hin gewandt.


    Sinnvoll ist es dann aber, nicht nur für ein spezielles Problem Ratschläge zu bekommen, sondern auch Hinweise für eine Problematik, die er sich noch nicht so angeschaut hat., ihn aber sicherlich zum Nachdenken anregt.


    Eine globalere Sicht hilft garantier auch Mitleser, die sich mit Neueinführungen befassen und somit ihre Gedankengänge erweitern können.


    Hier geht es nicht darum, dass das nicht für Breitensport ist, oder zu kompliziert ist. Mit richtiger Vorbereitung, gerade auch in der Vergangenheit liegend, ist es das sicherlich nicht.


    Es geht darum wie packt man es an.


    Für mich gehört zu den Vorüberlegungen auch eindeutig, ob das System das mir vorschwebt, überhaupt zu meiner Mannschaft passt.


    Ob das hier der Fall ist, wissen wir nicht, keiner hat die Mannschaft bisher gesehen. Aber Überlegenswert ist es immer, denn ich erlebe es immer wieder (habe es gerade hautnah von der negativen Seite kennengelernt) dass Trainer ein System vorschwebt,
    es mit allen Mitteln einführen will, obwohl es nicht zu seiner Mannschaft passt,


    Auch das gehört für mich zur Vorbereitung.


    Und wenn ob nun der TW 5, 10 oder 20 m vor dem Tor steht, spielt wenig Rolle, wenn er kein Spielverständnis hat.
    Wir alle sehen es doch als äusserst wichtig an gerade im F,E,D-Alter dem TW auch Spielzeiten im Feld zu verschafffen, damit er auch als Spieler ausgebildet wird.


    Ist dies nicht geschehen, muss doch zurückgerudert werden, und in diesm Bereich nachgeholt werden.


    Viererkette setzt doch Verschieben voraus. Können die Jungs das? wenn nicht, muss doch zuerst dieses trainiert werden


    Und genau so ist es dann doch wohl auch in allen anderen Mannschaftsteilen erforderlich.


    Geschieht dies nicht, werden Ausbildungsziele übersprungen und somit findet eine Überforderung der Spieler statt.
    Nicht ein System überfordert, sondern Spieler sind mit einem System überfordert, wenn sie gewisse Vorraussetzungen
    noch nicht mitbringen.


    Deshalb find ich auch den Hinweis auf Überanforderung schon berechtigt.



    Sicherlich gibt es Andersdenkende, aber ich selbst spiele nicht das System, das mir als Trainer besonders gut gefällt, sondern wähle das System, das zu der Mannschaft passt.

    Wir haben die Mannschaft innerhalb der ca 6 Wochen Vorbereitung


    stelle hier mal die Ansprache eines erfahrenen, sehr erfolgreichen A-Lizens-Inhabers gegenüber, der eine Landesligamannschaft
    übernommen hat und auf Viererkette umstellte, und seine Vorstellunge dem Vorstand vortrug:


    "Ich brauche Zeit, im ersten Jahre werden wir uns auf das richtige Abwehrverhalten konzentrieren, werden da auch Niderlagen einkalkulieren müssen, die mit einem Libero vermeidbar wären.
    Im 2ten Jahr werden dann die Offenssivorteiler der Viererkette im Vordergrund stehen.


    Aufgrund der vorhandenen Spieler hatte sich dann diese Zeit jeweils halbiert und im 2. Jahr der Aufstieg gefeiert.


    wie sollen da 6 Wochen Vorbereitung ausreichen?


    Zur Vorbereitung gehört auch die frühere Ausbildung und somit der Kennen- und Könnenstand in Raum- und ballorientierem Spiel.


    Gerade das Vorpressing bedarf eines intensiven Training im Kollektiv. Spielt nur 1 Spieler da nicht richtig mit, ist die Fehlerquelle
    vorgegeben.


    Gleichzeitig die Viererkette und Vorpressing einführen bedarf nicht nur einer längeren Zeit. Je nach Trainingsinhalten in den Vorjahren, ist da möglicherweise diese Mannschaft auch derzeit noch überfordert, bzw. sollte die Erwartungshaltung
    wesentlich zurückgefahren werden. Ich sehe somit auch nicht die TW Problematik im Fordergund. für mich letztes Glied der Kette.


    2 schnelle Aussenstürmer. Da ist auch die Frage erlaubt, ob dieses System generell das richtige für diese Truppe ist.

    Zodiak


    bei gibt es D,C,B,A Bezirksliga; Landesliga usw.


    in der D u.C Klasse findest ud hier sicherlich auch keinen Trainer, der einen Namen hat, weder als Spieler oder Trainer.
    dort tummeln sich natürlich auch lizeniserte Trainer, die sonstwo nicht unterkommen, oder halt einen besonderen Bezug zu dem Verein haben.


    hier im . Dorfverein (B-Klasse) musste ein B-Schein-Trainer vor Saisonbeginn gehen, trotz einem 2. Tabellenplatz


    Stattdessen kamen 2 hier bekannte Spieler aus der Landesliga als Spielertrainer, beide ohne Lizens.


    Nach 3 Monaten spielt diese Mannschaft einen ganz anderen Fussball und führt die Tabelle schon mit Vorsprung an.


    Gerade im unteren Bereich sagt eine C-Lizens wenig aus. denn gute Trainer mit Lizens gehen die nächste Stufe nach oben.


    Wenn bei euch ohne Liznes nichts geht, liegt es auch daran, dass die guten nichtlizensierten Trainer sich kaum in der untersten Klasse rumtummeln. Schwache nichtlizensierte Trainer bleiben aber auch nur Eintagsfliegen. und sind natürlich noch schneller vom Fenster weg, wie schwache Trainer mit Lizens. Nicht nur im Jugendbereich, sondern auch im Aktivenbereich sind viele
    Vereine froh überhaupt einen Trainer zu finden.


    Leider findest du im jährlichen Trainerkarussel immer die gleichen Namen.

    Im unterklassigen Fussball gibt es keine Lizensierungspflicht für einen Trainer.


    Ausserdem spielt dort eine Lizensierung eine ungeordnete Rolle. Bedeutend wichtiger ist dort der Name, den sich jemand gemacht
    hat, entweder als Spieler oder Trainer.


    Nicht wenige Vereine interssiert da lediglich die Lizensierung wegen den dafür gleistete finanzielle Unterstützung des Verbandes-


    Für lizensierte Trainer jedoch interessant, das sie ihre Gehaltsvorstellungen um diese Förderung erhöhen können.

    Muss doch mal nachfragen:


    Ich hatte immer einen kleinen Kader, entweder vorgegeben oder dafür gesorgt, dass er klein ist. In der E waren das 12 +2
    (die +2, waren 2 Jungs, die eigendlich aus anderen Gründen wie Fussballspielen dabei waren), in der D-Jugend 14 Jungs.



    Wie geht ihr eigendlich vor, wenn ihr einen Kader in der E so von ^4 Spieler aufwärts und in der D auch von 16 aufwärts gar um die 20 Jungs, habt.?


    G und F hatte ich keine Problem, egal wie gross der Kader gewesen wäre, da hatte ich meine besondere Vorgehensweise, in der alle zu ihrem Recht kamen.

    Angeblich muss ich unter Vertrag stehen in einem Verein wo ich nachweislich trainiere


    Versteh ich das richtig? Du erwartest einen Zuschuss, obwohl du kein Traineramt ausübst?


    So wie ich es kenne, geht der Zuschuss auch nicht an den Trainer driekt, sondern an den Verein.


    Was er davon, und ob überhaupt, der Verein davon etwas weitergibt obliegt ganz allein dem Verein.


    Und so wie ich es kenne, spielt für den Zuschuss auch keine Rolle, ob du nun als Trainer ehrenamtlich oder gegen Bezahlung tätig bist.


    So kenn ich es, kann aber auch sein, dass da inzwischen überholt ist oder in anderen Landesverbänden anders gehandhabt wird.

    Bei den letzten Trainings schlug die ganze Sache aber wieder in die falsche Richtung um, eine mehrmalige Ermahnung brachte nichts und ein Spieler wurde vom Platz (auf die Bank) verwiesen.
    Als ein weiterer "Problemfall" im Training zum ersten mal ermahnt werden musste, aber weiterspielen durfte, kam der Spieler selbständig zurück auf das Spielfeld und meinte, wenn Person XY weiterspielen darf dann kann ich das auch


    Ohne jetzt das einmalige oder mehrmalige Ermahnen zu berücksichtigen, kann ich diesen Jungen durchaus verstehen.
    Für diesen Jungen ist dies ein unkonsquentes Vorgehen des Trainers, er empfindet es zumindest so.


    Kinder und Jugendliche haben ein starkes Gespür für unterschiedliche, für sie ungerechte Vorgehensweise. Auch wenn das persönliche Empfinden da anders sein mag, wie die Realität. Gerade Jungs, die bisher weniger mit Konsequenzen konfrontiert waren, dann mal Konsequenzen richtigenderweise (wie in deinem Fall) kennenlernen,
    achten dann anschliessend sehr penibel darauf, wie der Trainer folgend vorgeht.


    So gesehen bist du als Trainer letzlich veranwortlich für diesen Vorfall. Wobei das absolut kein Vorwurf jetzt ist, denn das richtige Vorgehen ist verdammt schwierig, oft eine Grandwanderung, und ich selbst bin da auch schon des öfteren abgestürzt.


    Beispiel: mit mir meckerst du immer rum (als ich eine Ausführung kritisierte), mit dem XX nie. Dass es bei XX nichts zu kritsieren
    gab, spielt da keine Rolle. Also hatte ich mir zukünftig was gesucht, wo auch xx zu kritiseren war. Gerechtigkeissinn befriedigt.


    Erklärungsbedarf bei Mannschaft und Spieler war dann angesagt.

    So ähnlich wie Günther hab ich es mir auch vorgestellt. Dann liege ich da schonmal nicht ganz falsch.


    Veto.


    das ist meine Sichweise, heisst noch lange nicht dass diese richtig ist.
    Kann ja durchaus auch sein, dass unserer beider Sichtweise falsch ist.


    Erst durch viele unterschiedliche Beiträge, mit verschiedenen Standpunkten, lassen doch zu einer besseren Beurteilung führen.
    Darin sehe ich den Vorteil in diesem Forum.

    Wie will man die Leute erreichen?


    2 ganz konkrete, für mich einfach umsetzbare, Vorschläge habe ich hier schon gemacht.


    einen, jedoch nur auf die Staffel begrenzt, in der ich spielte,auch umgesetzt ,mit einem positven Ergebnis als Resumee nach Saisonende..


    Leider haber ich weder die Kompetenz noch das dafür erfoderliche Engagement um mich dafür weitgreifender einzusetzen.



    Die Zeit der Diskussionen ob FPL sinnvoll ist oder nicht, ob notwendig ist oder nicht sollte doch eigendlich vorbei sein.


    Leider wurde bisher jedoch recht wenig über eine bessere, weiträumig umfassende Umsetzung vor Ort diskutiert.
    Und die Probleme bestehen nun mal, man kann sie nicht einfach beiseite schieben.


    Planung - Einführung - Umsetzung - Ergebnis mit längerfristigen Auswirkungen waren meine Eckpunkte, wenn ich was Neues ausprobieren wollte, und habe dabei die einzelnen Eckpfeiler immer überprüft und verbessert


    vermisse ich.

    Liegt der falsche Ehrgeiz eher bei Eltern oder bei Trainern?


    Für mich weder noch.


    Es liegt ganz einfach daran, dass die richtige Information, vor allem über das warum, die Ziele und das richtige Vorgehen
    , vielerorts bei diesen nicht ausreichend ankommt.


    Denn dort, wo es ankommt, funktioniert es doch überwiegend.


    Bestes Beispiel sind doch die einzelnen Pilotobjekte. Dort erfolgt die notwendige Vorabaufklärung und passende Einführung -
    und schon funktioniert es.


    konkreter Fall: JL bei der Besprechung des Kreises über die Einführung der FPL. Beim Trainer kommt an, dass zukünftig ohne Schiri gespielt wird. und dass die Eltern nicht mehr an der Aussenlinie stehen sollen.


    So ging dieser Trainer in sein erstes Spiel, und das noch als Neuling im KIFU.


    Dieses Problem sehe ich und habe es auch schon angesprochen, seit ich in die FPL-Thematik hier im Forum eingestiegen bin.

    House


    Ich kann deine Situtation vollkommen nachvollziehen. Wäre auch für mich als Vater vollkommen unbefriedigend und sehr ärgerlich.


    Es gibt aber auch die andere Seite.


    Ich hatte als Ziel, meine Sohn Einstieg in den Fussball ein vernünftiges Umfeld zu schaffen.


    Habe dazu von Arbeitszeit Stunden abgezweigt, und zwar bei einen Hauptarbeitszeiten (als Freiberuferler konnte ich eine Zeit selbst einteilen). Habe im Kindergarten angefangen und eine Gruppe mit Kindern aufgebaut, die, zusammen mit ihren Eltern
    zu einer Einheit wurden.


    Irgendwann wurde es im Dorf "In" dieser Gruppe zugehörig zu sein. Entsprechend der Zulauf.


    Ich stand nun vor dem Problem, meiner Grundeinstellung zu folgen, und alle Spieler irgendwie zum Einsatz zu bringen, was
    aber gleichzeitig zu geringeren Einsätzen derer führte, die diese Truppe mitaufgebaut haben und immer zuverlässig waren.


    Ich habe nach Lösungen gesucht und auch gefunden.


    Hätte ich diese Lösung nicht gefunden, wäre die Situatation eingetreten, dass ich meine Arbeitszeit (somit natürlich auch Geld)
    aufgebracht hätte, der eigene Sohn nicht mehr wie gewohnt grundsätzlich jeden Samstag, sondern nur alle 14 Tage (von Hallenturnieren gar nicht erst zu reden) zum Einsatz, gekommen wäre.
    Gleichzeitig erfahre ich dann, dass andere Eltern, die ich für Lösungen angesprochen habe, abwinken, natürlich mit den allseits bekannten Argumenten (für mich Ausreden ).


    Sollte ich nun als Vatertrainer die aufkommende Unlust und Unzufriedenheit des eigenen Sohnes akzeptieren, um die
    Bedürfnisse anderer Kinder, deren Eltern nichts tun, zu befriedigen.


    Nicht nur gleiche Spielezeit für alle, sondern auch ausreichende Spielzeit sind für mit Präisse, und die ist bei vielen Spielern einfach
    mit einsatz in jedem 2.Spiel nicht gegeben.


    Hätte ich keine Lösung gefunden, hätte ich mein Traineramt aufgegeben.


    Das Problem der vielen Spieler hätte sich sicherlich schnell gelöst, oder ich wäre mit meinem Sohn dorthin gewechselt,
    wo er regelmässiger gespielt hätte.


    Ich, als Vater, investiere doch nicht zugunsten anderer Kinder, wenn es gleichzeitig zu Lasten des eigenen Kindes geht.


    Mit einem Sohn habe ich mitgemacht, was es heisst durch einen höherklassigen Wechsel nicht regelmässig zu spielen. Ich kenn also das Gefühl dabei eines Vaters.


    Dem mit 2ten Sohn ist uns das nicht mehr passiert.



    Ob Aussenstehende überhaupt mitbekommen bezweifle ich ganz stark, welche Gedanken un Mühen sich auch Verantwortliche machen, um gerechte Lösungen zu finden. 23 Spieler für die D-Jugend, zuviel für 1 und zuwenig für 2 Mannschaften, trotzdem wird
    eine Lösung gesucht, da rauchen schon die Köpfe.


    Dann auch schon mitgemacht, dass trotzdem eine Lösung gefunden wird, mit 2 Mannschaften, mit erhöhtem Einsatz (d.H. mehr
    Zeit) der Verantwortlichen. Und dann erlebst du, dass gerade die Eltern, die sich am meisten für das Spielen aller massiv eingefordert haben, dich an Spieltagen im Stich lassen, weil sie irgendwas anderes im Kopf haben, oder aber einen Rückzieher machen, weil ihr Kind nicht in der Mannschaft X spielt.



    Es geht nicht immer nur um Spielzeiten, denn sonst käme es nämlich nicht zu verstärkten Abmeldungen während der Saison
    bei der untersten Mannschaft in einem Jahrgang.


    Als Trainer hätte ich keine Mannschaft übernommen, die in der E mehr wie 15 oder in der D mehr wie 16 Spieler im Kader gehabt hätte, wäre mit meiner Einstellung zu Spielzeiten nicht einklang zu bringen gewesen.


    Einmal vor der Situation gestanden, und habe dann lieber eine 2te Mannschaft aufgebaut, mit meinem Sohn, obwohl der
    seinen Stammplatz sicher gehabt hätte.



    Mal die andere Seite, es gibt nämlich immer zwei.Wenn aber alle mitspielen findet man Lösungen. Leider klinken sich bei "Allen"
    allzuoft die Eltern aus.