Beiträge von guenter

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    mal eine Anregung wg. sehr positiver Erfahrung


    viele Beiträge hier lassen mich zu dem Schluss kommen, dass die Kontakte zu anderen Vereinen und Trainern doch sehr dürftig sind.
    ich persönlich kenne das anders und hat mir vieles erleichtert.


    ab E-jugend lädt der Staffelleiter vor der Saisonbeginn die zuständigen Trainer bzw. Betreuer oder Co-Trainer zu einer Tagung ein.
    hier stellt er seine Vorstellungen, wie die Saison ablaufen soll, was er wünscht (z.B. bei Spielverlegungen) auf neue Richtlinien, und auch allgemein bekanntes dar.
    jeder Trainer erhält ein Liste mit Telefonnumern der anderen Trainer und Ansprechpartner für die Mannschaft.
    Wünsche der Trainer werden diskutiert und auch wenn machbar akzeptiert. fast immer teilt der Staffelleiter mit, das er das kzeptiert, was die beiden Trainer vereinbaren, und ihm beide kurz per Mail bestätigen.


    danach sitzt man noch bei einem Bier zusammen (der wohl wichtigste Teil der Veranstaltung) man tauscht sich aus, teilweise kennt man sich ja, und vor allem man lernt die neuen Kollegen kennen, Kontakte, die das spätere Zusammentreffen der Mannschaften äusserst positiv beeinflussen - man kennt sich ja schliesslich, hat was gemeinsames.


    dort wo das nicht so gehandhabt wird, rate ich diesbezüglich beim Staffelleiter mal aktiv zu werden.


    glaubt mir, es hat Wirkung auf die Elternschaft, wenn sich die beiden Trainer vor Spielbeginn wie alte Bekannte begrüssen.


    mit Sicherheit nicht der beste, aber schnellste Weg um Verbesserungen im Umgang auf dem Platz zu erreichen.

    Unverständlich... geh zur Schulkommission!
    Ganz ehrlich; wenn ich in diesem Fall, Jemand eine Erklärung geben müsste, so würde ich mich bei der Schulkommission oder beim Schulpräsident melden. Dann kriegt dieser Lehrer, der ein gestempelten und unterschriebenen Arztzeugnis in die Finger hatte eins aufm Deckel.
    Kann es bei bestem Willen nicht verstehen...



    Nee Pietro


    nicht immer gleich mit dem Holzhammer kommen, auch wenn ich selbst das oft gerne tun würde.
    letztendlich ist der Junge der Leidtragende, auch Lehrer können sehr nachtragend sein und die haben dann schon fiese Möglichkeiten.
    Attest abgeben, fertig.
    gibt er sich damit nicht zufrieden, soll der Lehrer andere Wege einschlagen und wird dann auf die Nase fallen.
    Nicht reagieren ist auch eine Stärke (jetzt auf Milky Way bezogen), und kommt auf der anderen Seite meistens auch an.


    ich weiss wovon ich rede.


    Mein Sohn hatte mal eine Strafarbeit: soziales Verhalten von Schülern, speziell von ihm in der Klasse.
    der knallte dem Lehrer einen Aufsatz um die Ohren, der gewaltig war.
    mit schlüssigem Argumenten machte er dem Lehrer klar, dass er für das soziale Verhalten in der Klasse verantwortlich ist.
    Folge: Aufsatz machte im Kollegium die Runde, : Elterngespräch, und als die auch noch hinter dem Aufsazt standen, hatte der Junge es bei diesem Lehrer verschissen.
    Machte aber nichts, da er bei den anderen Lehrern ein guten Stand hatte.


    gg

    Hallo
    Lubi


    viele deiner aufgeführten Punkte, würde ich mal unter dem Oberbegriff zusammenfassen: wie werde ich den Kindern gerecht.


    allen immer gerecht werden konnte ich als Trainer nie. ich bewundere die, die das von sich behaupten.


    starke oder schwache fördern?, gewinnen wichtig oder unwichtig? gleiche Spielzeit für alle ja oder nein?


    allzuviel wird hier nur schwarz oder weiss gesehen. dabei gibt es aber viele Mittelwege.


    Beispiel: für mich hiess es nie gleiche Spielzeit für alle, sonder jeder kriegt im Laufe der Saison ausreichend Spielzeit.


    in engen Spielen habe ich durchaus die Leistungsträger durchspielen lassen und schwächere draussen gelassen.
    dafür haben dann bei schwachen Gegnern die schwächeren Spieler durchgespielt und die Leistungsträger sassen auf der Bank
    da mir die Leistungsstärke der Gegner fast immer bekannt war, hab ich die Jungs, aber auch die Eltern daarauf vorbereitet.
    es kommt natürlich darauf an, wie man das verkauft.
    ich hatte höchst selten Probleme. die Jungs und Eltern fanden das gerecht gegenüber allen.


    bei Hallenturnieren ging ich ähnlich vor.
    zu einem startk besetzten Turnier trat ich mit den stärksten Spielern an, bei schwächer besetzten Turnieren mit Mischmannschaften.
    dazu muss man lediglich die Turniere gezielt aussuchen.
    am Ende der Hallensaison hatte alle in etwa die gleiche Anzahl an Turnieren gehabt. für alle hielten sich Erfolge und Niederlage im gewünschten Rahmen.


    schlimmer für ein Kind ist es, dass es von seinen Mitspielern erfährt, dass sie es dafür verantwortlich machen, dass sie verloren haben, als dass es gar nicht spielt.
    und Kinder sind direkt und egoistisch.


    ich könnte weitere Beispiele geben, aber mir geht es darum aufzuzeigen, dass es nicht nur ein entweder oder gibt, sondern als Trainer schon viele Möglichkeiten hat, um allen gerecht zu werden um auch Erfolge zu haben. diese sind nämlich wichtig und erleichtern die Arbeit wesentlich.


    das jetzt geschriebene galt für mich nicht im Bambini und F-Jugendbereich. dort galten für mich andere Masstäbe.

    Ist das nicht ein Punkt, wenn wir schon Werte (Tugenden?) vermitteln wollen: gewinnen wollen wir, aber nicht um jeden Preis. Wenn wir einen Sieg damit bezahlen müssen, dass wir Kinder aus dem Team ausgrenzen, dann vermitteln wir genau die falschen Werte und keine Tugenden und sind schlechte Vorbilder. Wir grenzen "schwache" Kinder aus und lassen es die Kinder spüren, dies ist eine Katastrophe und hat zwar mit Fußballwerten etwas zu tun, aber wir spielen nicht in der Bundesliga. Die "guten" Kinder lernen so, dass sie die "schwachen" mitnehmen und ihr eigenes Ego für das Team zurücknehmen müssen.


    Uwe


    ich seh da keinen Widerspruch zu dem von mir beschriebenen.
    ich hab nie einen Unterschied zwischen gut und schwach gemacht, das auch nie hier angedeutet. noch weniger, bin ich der Meinung, dass man irgendwen aufgrund seines Leistungsvermögens ausggrenzen kann.
    war sogar gezwungen so zu denken, da ich auf dem Dorf sonst keine Mannschaft zusammenbekommen hätte.



    mir geht es ganz deutlich darum, den Unterschied zwischen Wollen und Müssen deutlich herauszustellen., unabhängig vom Können des Einzelnen.
    dieses "Wollen" war und ist für mich eine wichtige Wertevermittlung.



    die Bedeutung der Leistung im Fussball hat als Ersatz für fehlende Leistung in anderen (schulischen) Bereichen im Vergleich zu früher abgenommen
    zumindest meine Erfahrung.


    gg

    Jungs in diesem Alter befinden sich in der Wachstumsphase, da sind Beschwerden ganz normal.
    hab oft erlebt, dass sich das von Training zu Training geändert hat.
    in den allermeisten Fällen wächst sich das aus.


    Arztattest vorlegen, alles andere geht den Lehrer nichts an. da würde ich als Elternteil auch gar nicht weiter aktiv werden.


    gg

    Gewinndenkend. ein altes leidiges Thema


    da muss ich mich wohl doch outen.

    in der Denkweise einiger hier bin ich ein solch gewinndenkender leistungsorienterter Trainer gewesen.
    ja, ich wollte immer jedes Spiel mit den Kindern gewinnen
    ja, ich hab mich gefreut wenn sie gewonnen haben, und hab mich geärgert wenn wir verloren haben, und hab dies auch gezeigt.
    ja ich hab auch 2 mal im Jahr Massnahmen ergriffen, die nicht dem Kinderfussball entsprechen, um zu gewinnen. dann wenn es gegen den Nachbarsverein ging, mit deren
    Jungs sie gemeinsam in eine Kkasse gingen.
    ja, ich hab den Kindern vermittelt, dass das Ziel jedes Fussballspiels ist zu gewinnen. schliesslich ist Gewinnen was positives und Verlieren was Negatives, gerade auch bei Kindern.


    Genauso wichtig war mir jedoch, der. Umgang mit . Niederlagen. falsch: wichtiger.


    für mich sieht aber ein Gewinndenkender anders aus:


    für ihn sind Niederlagen eine persönliche Beleidigung, er hat gewonnen, die Jungs ,haben verloren, dem Sieg wird alles untergeordnet, mit der
    vermeintlich stärksten Mannschaft durchgespielt. an der Linie mehr Einsatz bringt, als seine Jungs, Straftraining androht.


    ja, auch ich kenne solche Trainer, hab sie jedes Jahr mal gesehen, aber sie sind sehr selten, auch in den Jahren immer weniger geworden.


    ich hab mich im letzten halben Jahr bewusst mit diesem Thema und auch mit dem Thema Leistungsgedanken mit vielen Trainern unterhalten, nach so vielen Jahren kennt man halt viele, fast alle äusserten sich in der Richtung des zuerst beschriebenen.


    Ausnahmslos alle, sahen die Vermittlung von Fussballwerten im Kinder und Jugendfussball genau so wichtig, wie die Ausbildung im praktischen.



    die gleichen Trainer sahen es auch für wichtig an, dass ihre Jungs Leistung bringen wollen, erwarten aber nicht, dass sie Leistung bringen müssen


    im untersten Kindesbereich ist das unbedeutend, da hier eh alle wollen, je älter die Jahrgangsstufe, desto mehr greift dieses Thema.


    es gab ja jetzt Zeugnisse. da kam mir eine Vermutung. kurze Umfrage bei einigen Trainern (D-BJugend-Bereich, aber auch bei 2 Lehrern.
    dabei wurde das bestätigt, was ich in meinem persönlichen Umfeld schon länger festgestllt habe.


    ganz unabhängig vom Schultyp (also keine Frage der Intelligenz) sind die leistungswilligen Spieler auch leistungswillige Schüler. kann auch umgekehrt sein..
    das Problem durch sprachliche Barrieren ist bei uns relativ unbedeutend, spielt mit Sicherheit in Ballungsgebieten eine wichtigere Rolle


    den Leistungsgedanken im Fussball zu fördern, hat offensichtlich auch Auswirkungen auf andere Bereiche,
    Nochmals, ich spreche vom Wollen und nicht vom Können und Müssen


    ich wohne in einer ländlichen Gegend, in der die Trainer mehr über die Kinder erfahren, als dort, wo man sie nur im Training erlebt.
    mein Motto: Wollen nicht Müssen


    ich kann schon zurückblicken: die Jungs, bei denen ab C-Jugend dieser Wille da war, spielen heute aktiv, die anderen haben das Handtuch geworfen. Ausnahmen lasse ich
    mal aussen vor.


    gg



    wer Kontakte zu einem Stützpunkttrainer hat, der frage mal, welche Schulen die Gesichteten besuchen, ihr werdet staunen.

    ich muss euch beiden widersprechen.


    ich kenn jetzt die Fortsetzung und Zielsetzung dieser Übung im speziellen Fall nicht.
    .


    aber genau wie beschrieben habe ich diese Übung schon gemacht.
    , und zwar als Vorbereitung für den nächsten Schritt.


    Spieler A führt mit links den Ball und wird durch mitlaufenden Gegenspieler von rechts bedrängt, den Ball auf den rechten Fuss legen kann zu Ballverlust oder ungenauem
    Pass führen


    durch eine 1/4 Körperdrehung wird nun erreicht, dass der Gegenspieler im Rücken ist und der Ball jetzt passgerecht für den linken Fuss hervorragend mit der linken Innenseite sauber gespielt werden.



    wie gesagt, Sinn ergibt das, kommt aber darauf an was Wein erreichen will mit dieser Übung


    gg


    gg

    Hallo TW


    dein letzter Beitrag entspricht voll und ganz meiner Meinung


    der Fussball ist ständiger Entwicklung und Veränderungen unterlegen.


    dementsprechen werden auch Ausbildungskonzepte ständig weiterentwickelt, teilweise Schwerpunkte verschoben, ganz unabhängig davon dass die ganzheitliche Grundausbildung immer im Vordergrund stehen wird.


    die Spielweise von ganz oben wird weiter unten nachgeahmt, Ausbildungsprozesse dementsprechend angepasst.


    für mich persönlich wird sich Fussball, wie ihn zur Zeit Dortmund und Schalke praktizieren, bei uns durchsetzten.
    ein wichtiger Faktor dieser Spielweise ist das Passpiel.


    deshalb glaube ich, dass in Zukunft dem Passpiel auch in der Ausbildung eine wesentlich stärke Bedeutung zukommt, als es derzeit schon ist.
    wie? weiss ich auch nicht.


    Spielsystem und Trainingskonzepte haben sich in der Vergangeheit ständig verändert und werden sich auch in Zukunft ändern,
    wenn auch nicht mehr so krass wie in der Vergangenheit.


    gg
    ,




    .

    genau das was du da jetzt geschrieben hast denke ich von einigen unverbesserlichen Trainern und Eltern und Verantwortlichen und zwar im Breitensport.


    da hab ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt.
    ich hab nicht Trainer , Eltern angesprochen, sondern ausdrücklich den Vorsitzenden, im weitesten Sinne kann man da durchaus den geschäftsführenden Vorstand einbeziehen.


    beim Spielerwechsel meinte ich nicht den Wechsel zu einem Fun-Club (etwas extrem ausgedrückt).
    im Gegenteil sind ihnen andere Sachen wichtiger: gut geführter Verein, Trainerqualität, Umfeld des Vereins, perspektiven der Mannschaft (ganz entscheidender Punkt) z.B. Aufstiegsmöglichkeit, sie suchen sich die Spielklasse, wo sie sich erhoffen in die 1. Mannschaft zu kommen.


    an sich wollte ich damit verdeutlichen, dass im Gegensatz zu früher, wo oft für ein paar € Handgeld einfach zu irgendeimem Verein geweechslt wurde
    heute die Spieler andere Werte ansetzen.
    dies trifft zumindest auf die zu, mit denen ich mich unterhalten habe, man kennt sich schliesslich in ländlichen Gegenden.,


    nochmals, ich hab hier jetzt nur von C bis Landesliga gesprochen


    gg

    Denn leider gibt es viel zu viele Vereinsverantwortliche im unteren Seniorenbereich, die gerne "Bundesliga" spielen und deshalb das wesentliche ihrer Aufgaben aus den Augen verlieren.


    leider ist die Motivation speziell bei Vereinsvorsitzenden oft nicht der Fussball im Vordergrund, sondern dier, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern, auch potitisch miotiviert,
    oder einfach nur aus Geltungssucht. die verschwinden dann oft schneller wie sie gekommen sind. suchen aber stets den kurzfristigen Erfolg, was danach kommt ist egal.
    ich sprech jetzt nicht von grösseren sonden von kleineren Vereinen


    Das Thema heißt, wieviel ist uns unser Trainer wert?


    nicht immer in Geld zu bewerten. die Unterschiede sind örtlich bedingt schon sehr gross. ich wohne an der Grenze Rheinland - Pfalz/ Saarland.
    der gleiche Trainer verdient ein paar Kilometer weiter im Saarland um einiges mehr. ein Landesligatrainer 700-800 €, Bezirksliga um die 500€, als guter[b] Spieler[/btrainer etwas mehr. Jugendtrainer generell höchsten ein paar € Aufwandsentschädigung bei den kleineren Vereinen. bei A-Jugendtrainer gibts schon mal bis 250 €
    wohlgemerkt Vereine von C-Landesliga
    ]

    Vereinsbindung durch den "Wohlfühlfaktor"


    hier stell ich schon seit Jahren fest, dass immer mehr Vereine in diese Richtung gehen, und auch viele Spieler dies als Grundlage bei einem Wechsel wichtig finden.
    mehr als früher.
    Aussreisser, auch ganz grasse gibt es immer wieder,

    Nachteile könnten Demotivation



    mit einem einfachen Satz, hab ich jede Korrektur in eine fürs Kind positive Richtung gebracht:


    "das machst du schon ganz gut, aber wenn du willst, zeig ich dir, wie du das noch besser machen kannst"


    welches Kind will dann nicht korrigiert werden, es empfindet das dann absolut als was positives.


    so oder was ähnliches, hab ich jeder Korrektur im Kindesalter vorhergeschickt.


    ein Leitsatz in der Kindeserziehung: Kritik mit Lob verbinden.


    gg

    Hallo Christoph


    ein Teil des von dir beobachteten Verhaltens bei den Jungs, aber auch bei den Eltern, geht eindeutig auf den Zeitfaktor.


    5 Stunden Hallenturnier bei Bambinialter, das sind garantietr 3 Stunden zuviel.


    Lust und Konzentration bleiben nur eine gewisse Zeit.


    auch bei einer F-Jugend sind 5 Stunden viel zu lang, bis einschl. E-Jugend habe ich grundsätzlich nur an Turnieren teilgenommen, die maximal 2,5 Std. gedauert haben.
    Nicht nur wg. der Kinder, auch wg. mir und den Eltern.


    gg

    Bei den Jüngsten ist der Dribbling-Schieber oben, dann im mitteleren Bereich sind beide Songs gleich laut, hin zum junge Erwachsenenfuß, wo Passen, Verschieben, Kreuzen, Räume finden nach oben gezogen wird, ohne dass das Dribblinglied ganz verklingt.



    Gc, das ist mir schon klar


    aber meine Frage war eine andere, deshalb


    wie kann der gleiche Fachartikel von einem auf die Ausbildung bezogen werden, vom nächsten dem erwachsenen Fussball bzw. Nationalmannschaft zugeordent
    werden vom Dritten gar ein ganz anderer Schwerpunkt,mämlich die Spielfreude , gesehen wird.


    das ist für mich nicht nachvollziehbar


    klar gilt im Fussball der Satz: 3 Leute, 3 Meinungen, aber einen Inhalt widergeben müsste doch annähernd identisch sein-
    gg

    3 engagierte fachlich fundierte Trainer lesen 1 Fachartikel und kommen zu 3 unterschiedlichen Ergebnissen.und persönlichen Erkenntnissen.
    beziehe das Heft leider nicht mehr, und kann mir deshalb kein eigenes Bild machen.


    wär aber wohl für alle hier gut, zu einer einheitlichen Deutung dieses Artikels zu kommen.


    gg

    gut


    alternativer Abschluss


    2 Spielfelder, ca 20-40 m voneinder entfernt (je nach Altersgruppe.
    Spiel 4:4 (je nach Spielerzahl) ohne Tore
    auf Kommando spielen die beiden Ballführer diesen in das andere Feld.
    gleichzeitig wechselt die Mannschaften, die in Ballbesitz waren. in höherem Tempe das Spielfeld und dort gehts dann weiter.

    Ebend! Genau! für die goldene Ananas in der Kreisliga A, B oder was weiss ich.



    Ach Andre, erzähl mir nichts vom Pferd.


    Beispiel 1:


    vor ca. 5 Monaten, ehemaliger Jugendspieler von mir, in den aktiven Bereich gewechselt. Dorffest. "Trinkst du ein Bier mit", "Nein danke, hab morgen meinen 1. Siel in der
    Ersten, will mich unbedingt durchbeissen". Mannschaft spielt A-Klasse


    Beispiel 2:


    jugendspielgemeinschaft von 4 Vereinen. Spieler kommt aus A-Jugend. Heimatverein spielt B-Klasse, anderer Verein der Spielgemeinschaft Bezirksliga.
    wechselt in die Bezirksliga, ab und zu auf der Bank, hin und wieder auch Kurzeinsätze.
    Frage: warum bist du nicht zu deinem Heimatverein, dort wärst du Stammspieler.
    Antwort: Ne, ich will wissen was ich erreichen kann, ich geb mir dafür 2 Jahre, wechseln kann ich immer noch



    Beispiel 3

    2 ehemalige Jugendspieler , jetzt in den aktiven Bereich gekommen, A-Klasse, beim Waldlauf getroffen.
    Ergebnis eines Kurzgespräches: sie wollen etwas mehr tun, um den Sprung in die 1. mannschaft zu schaffe



    Beispiel 4
    Dorf, Fussballverein vor 10 Jahren mangels Masse und finanziellen Finanzamtsproblemen geschlossen.
    Jugendclub hatte inzwischen eine Fussballmannschaft, die gelegendlich Gaudispiele machte.
    diese Jungs haben jetz mit Unterstützung einiger alter Fussballer 2010 einen neuen Verein gegründet. Begründung der jungen Spieler: geordneter Spielbetrieb und um Punkte zu spielen, damit ein Anreiz da ist. Innerhalb von 1 Jahr soviele Vereinsmitglieder und Sponsoren dass sie sich einen Trainer finanzieren können. ausserdem soviel Zulauf, dass eine 2. Mannschaft offiziel am Spiebetrieb teilnimmt-
    durch Zufall hab ich diese Mannschaft vergangenen Herbst gesehen. da war ein genauso so grosser Ehrgeiz und Ernsthaftigkeit feststellbar, wie bei ein ein paar Klassen höher spielenden Mannschaft zu sehen.


    ich könnte fortfahren, denn viele Ehemalige spielen heute aktiv von C-Klasse bis Oberliga.


    zu fast allen habe ich gute Kontakte.


    und alle verzichten auf einiges, sind bereit sich im Training zu quälen (manchmal ist Training Quälerei) machen das freiwillig, ohne dass der Verein oder sonst irgend jemand
    Druck ausübt, .


    das ist unabhängig welche Klasse der Verein spielt.


    da hab ich nichts von einem zerstörten Innenleben festgestellt.


    Fussball ist eine freiwillige Sache, niemand wird gezwungen, wer nicht bereit ist das auf sich zu nehmen, kann sich durchaus eine ander Sportart aussuchen.
    aber da ist es ja wohl ähnlich.


    gg

    Coach Oliver passieren bei den vielen Zwillingen nicht oft lustige Fehler



    hierzu noch ein etwas belustigerenden Nachtrag.


    als Aktiventrainer hatte ich mal ein Zwillingspaar, die konnte ich nur bei der Begrüssung unterscheiden, da einem ein Finger an der rechten Hand fehlte.
    hab die manchmal je eine Halbzeit auf einen Pass spielen lassen, um mehr Wechselmöglichkeiten zu haben. (damals durften nur 2 Spieler eingewechselt werden)
    die Gegener haben sich nur immer gewundert, wie aus einem Abwehrspieler plötzlich ein Stürmer wurde.
    irgendwann hatte mal jemand Verdacht geschöpft, und ich musste es zu meinem Leidwesen lassen.


    war natürlich nicht Fair Play, weiss ich. mea culpa


    gg

    der Ball ist Rund



    Sepp Herbergers Fussballerweisheit muss neu durchdacht werden.
    unterlagen Generationen von Fussballern einem Irrtum?


    lt. Aussage eines Lehrers, übermittel durch meinen Sohn, hat der Ball keine vollkommen runde Form. Beweis hab ich jedoch keinen.


    vielleicht GC dazu mehr.


    gg

    Hallo Sabine


    Fall 1


    an den Vater kommst du vermutlich nicht ran.
    such das Gespräch mit der Mutter, schildere der deine Beobachtungen wie beschrieben. da Mütter sensibler bei ihren Kindern sind, kannst du mit etwas Glück
    auf diesem Umweg zum Erfolg kommen.
    ansonsten sollte dir das Wohl des Kindes nicht wichtiger sein, als den Eltern selbst.



    Fall 2


    im Gegensatz zu einer anderen Meinung, empfehle ich dir, keine Hilfe zu nehmen,zumindest nicht in der Aussendarstellung, sondern das Ding ganz alleine durchzuziehen. diese Sache ist ein
    Knackpunkt für deine Stellung als Trainerein bei den Eltern, und die sind leider in dieser Altersgruppe nicht unbedeutend.


    berücksichtige das Kind beim nächsten Turnier nicht.
    sprich anschliessend mit dem Kind ausführlich um zu erfahren, ob es wirklich der Wunsch der Mutter ist, oder das Kind in Wirklichkeit nicht mehr ins Tor will.
    und die Mutter nur das Sprachrohr ist.


    ist es tatsächlich der Wunsch des Kindes, solltest du diesem in Zukunft entsprechen.das hat wenig mit der erforderlichen Rotation zu tun.
    ist ist jedoch der Wunsch der Mutter , dann musst du stur bleiben.


    die anderen Eltern kriegen den Vorgang mit. dein Verhalten in dieser Angelegenheit wird entscheiden sein, ob sie dich in Zukunft als Chef akzeptieren, oder bei jeder
    Kleinigkeit mitreden wollen.


    nehm diese Angelegenheit sehr ernst. ich kenn einige Trainer, die an solch im Prinzip banalen Problemen letztendlich gescheitert sind und aufgegeben haben.
    dann hörte ich oft den Ausspruch: mit den Kindern hats Spass gemacht, aber den Stress mit den Eltern tu ich mir nicht mehr an.


    ich wünsch dir ein glückliches Händchen.


    gg