Beiträge von guenter

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Mal eine grundsätzliche Überlegung:


    hier kommen sehr viel positive Ergebnisse in der Jugendarbeit rüber.
    der eine schwört auf Coerver, andere auf Wein , dritte auf die DFB Richtlinien, manche nehmen sich von jedem was, weitere bringen zusätzlich eigene Idden und Vorstellungen
    in die Trainingsarbeit ein.


    was ist das Beste, das Richtige, das #Erfolgsbringende.


    ist nicht doch was anderes das Entscheidende:der Mensch, die Person als Trainer:


    engagiert, konzeptionell, nach den Bedürfnissen der ihm anvertrauten Kinder orientiert


    ist das nicht entscheidender, als einer bestimmten Trainingslehre nacheifern und die exakt umzusetzen


    Details sind wunderbar zu diskutieren, gut so, aber wohl letztendlich von sehr geringer Bedeutung, manchmaal sogar unwichtig.


    auf die Trainer, die in diesem Forum aktiv tätig sind, treffen obige Attribute doch mehr oder weniger zu.
    deshalb wird jeder zu seinem Erfolgserlebnis kommen. egal nach welcher Lehre er vorgeht.


    für mich ist nicht die Lehre sondern die Person das entscheidende.
    zumindest auf der Ebene, auf der die meisten hier tätig sind.


    gg

    Günter so anzusprechen, geht zwischen uns ok....er macht es manchmal ähnlich und ich nehme es im auch nicht krumm, das ist eine Sache zwischen uns und die geht dich nichts an.


    würde es zwar nicht so deutlich formulieren, aber vom Inhalt stimme ich dir zu.
    80% Übereinstimmung und über die restlichen 20 % fetzen wir uns , können wohl auch beide mit der manchmal deftigeren Art umgehen.
    dafür respektieren wir (zumindest aus meiner Sichtweise) uns in der Grundeinstellung zu sehr.


    oder sehe ich das falsch Andre?


    gg

    Ich hab mal einen Aufsatz gelesen über das unterschiedliche Verhalten gleichaltriger Kinder im Strassenverkehr.
    da wurde herausgestellt. dass Kinder, die auf dem Dorf in der verkehrsberuhigten Zone wohnten ein anderes Verhältnis zum Strassenverkehr haben als die, die an einer verkehrsreichen Strasse in der Stadt aufwachsen. ist wohl auch nachvollziehbar.


    auf den Fussball umgelegt, heisst das für mich, dass ein Kind das ab seinem 2. Lebensjahr mit den Eltern Ball fangen spielt, mit 3 auf der Wiese mit Papa
    oder Bruder kickt, ein ganz anderes Verhältnis und Einschätzung zum Ball hat, als der, der mit 6 ins Training kommt und zum ersten Mal einen Ball sieht (bewusst jetzt extrem übertrieben).


    dieses unterschiedliche Verhalten von gemachten Vorerfahrungen sind in der ADAC Studie nicht berücksichtigt.
    obwohl es die Geschwindigkeit eines herannahenden Autos nicht abschätzen kann, weiss das Stadtkind wann es die Strasse noch überqueren kkann,oder nicht,
    während das Dorfkind automatisch noch stehen bleibt oder leider auch noch losrennt.


    als Landautofahrer geht es mir doch genauso , wenn ich in der City einer Grosstadt bin.


    gg

    Ich frage mich ja schon, ob du etwas bestimmtes meinst, wenn du von dem "ein oder andere Trainingselemt" schreibst, dass eine Umgestaltung bedürfe



    ja


    überleg doch einfach mal, bei einem ruhenden Ball (Strafstoss, Eckball, Freistoss) nimmt der Ball doch eine andere Flugeigenschaft an, je nachdem ob das Ventil des
    Balles z.B. nach oben oder unten liegt. beachtest du das, bekommst viel sichere Elfmeter und Freistossschützen


    gg

    Wenn er richtig aufgepumpt ist, ist der Ball doch auch nahezu rund...


    Tobn,


    hier im Forum geht es oft um absolute Details , und nahezu ist einfach nicht ganz.
    und da stellt sich schon die Frage, ob man das ein oder andere Trainingselemt aufgrund dieser elementaren Erkenntnis nicht doch etwas umgestalten muss.


    da mir aber GC diese Frage nicht beantworten konnte, muss ich doch davon ausgehen, dass diese bedeutende Erkenntnis noch nicht bei den Ausbildern gelandet ist.
    offenbar finden wissenschaftliche Beweise nicht immer ihren Niederschlag.
    :P:P:P


    gg

    Hallo TW


    auf so ne Antwort hab ich gehofft, deshalb hab ich meine Aussage sehr überspitzt gemacht.


    Bambini,F und E-Jugend sind für den DFB keine Spassjahrgänge sondern bilden den Grundstock seiner zum Leistungssport zeigenden Ausbildungspyramide.
    es ist die Grundlage für spätere Sichtungen.
    zwar entsprechend kindsgemäss, aber doch bereits zielgerichtet. das wird hier aber öfters anders dargestellt. so lese ich zumindest mache Beiträge.


    bb

    Tobn,


    diese Typen gab es immer und wird es immer geben.
    ich hab sie auch kennengelernt, den Trainer der F, der alle Ergebnisse nachgefragt und seine eigene Tabelle immer dabei hatte, sogar eine Torschützenlist.


    das wirst du nicht ändern und ich nicht. wir können die Welt nicht verändern.


    entscheidend ist doch wohl, dass jeder in seinem Bereich versucht, das Bestmögliche zu machen, und da muss er vorgehen von dem was er vorfindet und nicht was vielleicht sonstwo besser passt.


    gg

    Wenn ich Bambini dabei habe, die schon passen können und wollen, dann kann ich als Trainer dazu auch Aufgaben stellen. Umgekehrt kann es ja auch sein, dass ich absolute Anfänger in der E habe. Dann muss ich da halt Basistechniken schulen (Fusshaltung beim Schuss usw.).


    das ist genau das, was ich immer versuche rüberzubringen.
    die Vorgaben von Lehrbüchern oder Leitlinien, sind nicht immer strikt und 1:1 umsetzbar.


    massgebend sind immer noch die Kinder, die ich vor mir habe. und da gibt es schon gewaltige Unterschiede.


    hab schon F älteren Jahrgang gehabt, mit denen konnte ich nach E-Jugend Schwerpunkten trainieren.
    umgekehrt hatte ich auch schon ene E-Jugend, die damit total überfordert gewesen wäre und absolutes F-Jugendtraining machen musste.
    krass ausgedrückt: es ist schon ein Unterschied ob man absoluter Lehrbuchfreak ist oder Praktiker (jetzt bewusst mal übertrieben).


    gg

    C-Jugend Bezirksliga 02.06.2012


    dein Jugendleiter erzählt Schwachsinn


    war immer schon so.


    mir gegebene Begründungen:


    Rahmenspielplan, Zeit für Entscheidungsspiele, Aufstiegs oder Abstiegsspiele, Kreismeisterschaft und weiter
    immer wieder genannt: von Vereinen wg. Durchführung von Sportfesten gewünscht


    gg

    nicht erst in der D-Jugend, wie es nach wie vor in den DFB-Trainer-Ausbildungsfolien steht!


    vielleicht leichter zu verstehen, wenn man die Phylosophie des DFB versteht.


    erst ab D-Jugend werden die Jungs aus fussballerischer Sicht interessant, werden deshalb in diesem Alter auch gesichtet und es zählt ab da für den DFB der absolute Leistungsgedanke.


    vorher geht es um Mitglieder, und da soll alles möglichst lange so kindsgemäss gehalten werden, dass ja jeder mitmachen kann und keiner abspringt.


    gg

    vor allem an Trainerneulinge
    ..
    Kontakte und Kontaktpflege waren für mich ein wichtiger Bestandteil meiner Trainertätigkeit und haben mir diese in vielen Punkten erleichtert
    diese Erfahrung gebe ich mal an Jungtrainer weiter.


    bei jedem Spiel, bei jedem Turnier, bei jeder Fortbildung bin ich auf Trainer zugegangen und habe Telefonnummern später auch Mailadresse ausgetauscht.
    dabei schon etwas selektiert nach Gesamtauftritt der Mannschaft und Verhalten des Trainers, es sollte schon passen.


    so ergab sich sehr schnell ein enormes Telefonregister.mit Adressen, die auch über den regionalen Bereich hinaus gingen. (Frankreich, Luxemburg,Schweiz)


    Vorteil für mich


    den passenden Trainingsspielpartner zu finden, kein Problem


    Turnierteilnehmer fürs eigene Turnier, kein Problem, telefonischer Anruf, dann schriftliche Bestätigung, ich hatte die Mannschaften, die meiner Vorstellung entsprachen,


    fremde Turniere, konnte ich mir aussuchen, kurzer Anruf, dann kam die Einladung


    Spielverlegung, auch kurzfristig, kaum ein Problem


    Abschlussfahrt, ein paar Anrufe, dann gabs Tips, und vor Ort hatte ich meist direkt einen Ansprechpartner


    unabhängig vom Jugendleiter, auch dort soll es nicht nur gute und aktive geben


    das positive Verhältnis auf dem Platz hab ich schon mal erwähnt.




    Beispiel;


    E-Jugendturnier am Sonntag, Donnerstag teilt Jugendleiter mit, dass es ausfallen muss, da nur 1 Zusage. er hatte über Internet das Sportfest ausgeschrieben,
    Dorfverein mit Aschenplatz, wer geht da schon hin,
    Abend ans Telefon. Sonntags Turnier mit 8 teilnehmenden Mannschaften. dank Kontaktsammlung und Kontaktpflege.


    dies hat sich natürlich rumgesprochen, ich werde heute noch angerufen, obwohl seit 1 ,5 Jahren nicht mehr tätig, wenn jemand einen Spielpartner brauch, im Winter
    eine Mannschaft mit Kustrasen sucht, dann stell ich die entsprechenden Verbindungen her.


    Kontakte: wenig Aufwand und trotzdem eine grosse Unterstützung in der Trainertätigkeit.


    ich kann das nur jedem Jungtrainer empfehlen
    , es zahlt sich aus.


    gg

    Hallo Andre


    bitte meinen Beitrag richtig lesen.


    ich hab beim Aufbau einer neuen Gruppe 3,5 jährige im Training gehabt. was heisst Training. das war eine ballorienterte Turn- und Bewegungsstunde, kein Training im eigendliche Sinne.


    und dass dann hier 2 dabeiwaren, im letzten Bambinijahr fast schon F-Jugend auch schon bewusst Pässe gespielt haben, habe ich deutlich als die Ausnahme beschrieben.


    diese Alterspannbreite war auch notwendig, um genügend Kinder zu haben.
    wir haben keine 80 Kinder im Bambinialter, sondern sind froh wenn wir 10 5 und 6 jährige zusammenbekommen, ob Junge oder Mädchen, sportlich oder unsportlich
    die Vorraussetzugen sind halt überall anders.l


    gg
    gg

    Selbstverständlich gibt auch Spieler im Bambinialter, die sich an keine wissenschaftliche Erkenntnisse und Trainingslehre halten und schon bewusst ein Pass spielen.
    die sind jedoch selten und die Ausnahme.
    ich selbst hatte 2 Spieler, mit 3,5 Jahren im Training, ältere fussballspielende Brüder, die zum Ende der Bambini-Zeit bewusst Pässe gespielt haben. die hatten aber
    auch schon generell F-Niveau.
    es gibt immer mal Kinder, die ihrer altersgemässen Entwicklung voraus sind. (es gibt ja auch 5jährige die schulreif sind)
    grundsätzlich aber, und da stimme ich Andre voll zu, ist das bei den Bambinis kein Thema die dort gesehenen Pässe beruhen fast immer auf Zufall.
    sollten auch absolut kein Trainings- und Spielinhalt für den Trainer sein.


    gg

    Es ist viel mehr Sache des Trainers sich entsprechend zu vernetzen, sei es durch Freundschaftspiele und Turniere dabei ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu pflegen. Wenn man das ein paar Jahre betreibt, kommt man auf eine ziemliche Anzahl von Kontakten mit denen man sich austauschen kann


    enorm bedeutender Ansatzpunkt, hierzu werde ich meine gemachte Erfahrung noch als Anregung speziell für junge Trainer mitteilen.
    gg