Beiträge von guenter

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    Andre


    ein vernünftiger Kunstrasenplatz kostet heute zwischen 600-700.000,-- €
    die Pflege rund 3.000,--€ im Jahr (reine Platzpflege)
    Lebendauer 10-15 Jahre, je nach Inanspruchnahme


    bei uns gibt, wenn im Fördeprogramm, Zuschüsse vom Kreis und Landessportbund.


    die neueren Zahlen kenne ich nicht, aber so um die 40 % liegt der Eigenanteil der Gemeinde.


    dein Fianzierungsvorschlag hat in vielen Fällen einen Haken.


    wem gehört der Platz? dem Verein, der Gemeinde, dem Kreis.?


    gg

    Adriano ist nicht der Spieler, der mit seinem Verhalten Gerechtigkeit einfordern wollte, er ist ein Betrüger, der es auf die Spitze getrieben hat und wie hätte er reagiert, wenn es andersrum gelaufen wäre?



    Uwe, da gibt es wohl von keiner Seite einen Widerspruch. Mein erster Satz zu diesem Thema war übrigens: das ist ein Unding.


    und das sieht wohl jeder so.


    Nur im Vergleich zu vielen anderen Verhaltensweisen in gleicher Situation ist das relativ gesehen eine Einzelfall. Und als solches sollte man ihn auch behandeln.




    gg

    Ich sehe diese Aktionen im Profifußball nicht so oft!


    dann muss ich doch schon fragen, wie oft hast du schon eine solche Aktion erlebt?


    und dann muss ich doch auf den von TW angesprchenen indirekten Zusammenhang kommen.


    Wie oft werden Verletzungen vorgetäuscht, damit Spielunterbrechungen hervorgerufen, und damit erfolgsversprechende
    Konterangriffe unterbunden. Wohl eindeutig öfters. Wo ist da die Aufregung?


    gg

    Fair Play im Fussball lebt- nicht erst seit vergangem Samstag


    B-Jugendspiel. Spielunterbrechung nach Verletzung. Spieler spielt fairerweise den Ball der gegnerischen Mannschaft zu.


    Beweis für zunehmendes Fair Play im Fussball.


    kein Einzelfall, da zigtausenmal am Spieltag, wo gleiches stattfand. da übliche Vorgehensweise wurde es in der Presse nicht erwähnt.


    gg

    Kennst du eigendlich den Unterschied zwischen MWST und UST?


    für dein Modell brauchst du unbedingt eine Geschäftsführer. Möchte mich hiermit bewerben.


    Vereinsgründungs und Steuerprobleme wären nicht mehr dein Thema.


    Geld spielt bei deinem Modell ja eine untergeordnete Rolle, das kriegst du sicher locker zusammen.


    TPietro werde ich noch überzeugen, etwas von seinen Gehaltsvorstellungen nachzugeben, womit noch ein zusätzliches Problem gelöst wäre.


    Zu klären wäre natürlich neben dem Gehalt, Reisekosten, Auslagen usw. Aber das ist dir sicherlich bewusst.


    Ein Frage hab ich noch:


    Ist in dem Modell auch eine Alt-Herren-Mannschaft vorgesehen?


    gg

    Andre


    stimme dir zu, Geld ist eigendlich da.


    wo aber wird es sinnvoll eingesetzt?


    ich wohne in einem Ort, der absolut Schuldenfrei ist. Nicht nur das. er hat auch Geld auf dem Konto.
    Ich selbst wohne in einem kleinen Ortsteil durch den eine Kreisstrasse geht. Diese ist in einem wirklich schlimmen Zustand. absolut gefährlich für Fahrradfahrer.
    Für die Kreisstrasse ist der Kreis verantwortlich, er muss die Finanzierung tragen, hat aber kein Geld.
    Glecihzeitig beantragt das Dof einen nicht unbedingt notwendigen Kunstrasen (das Geld ist ja da)
    Ein Ort, verschiedene Kostenträger, wie soll ich das als normaler Bürger akzeptieren und verstehen.


    im Prinzip im Kleinen, was du im Grossen geschildert hast.


    Leider wirst weder du noch ich je erleben, dass man das Ganze betrachtet, und demnach entscheidet.


    gg

    Stellt sich halt die Frage, wie weit die Gemeinde hier gehen will und kann!


    Das ist doch letztendlich die entscheidende Frage. Für mich liegt da die Betonung noch zusätlich auf "kann "


    in der naheliegenden Stadt gibt es folgenden Sachverhalt mit entsprechender diskussion:


    grösser Sporthalle muss dringend renoviert werden, Schliessung droht. wird viel von Schulen und Verenen benutzt


    kleinerer, aber gut funktionierender Fussballverein, braucht dringend einen neuen Sportplatz, derzeit absoluter Acker, Kunstrasen beantragt.


    das Land hat die Förderung eines Projektes zugesagt.


    die Stadt, eh wie viele andere kein Geld, muss nun entscheiden. der Haushalt lässt nur ein Projekt zu.


    Beides ist sicherlich sinnvoll und in meinen Augen auch erforderlich. die Leserbriefe in der Zeitung argumentieren nachvollziehbar je aus ihrer Interssenlage. Es ist einfach nicht alle machbar, was wünschenswert wäre. Es sind einfach Prioritäten zu setzten.


    Bevor das erforderlich neue Auto für die Polzeiinspektion XY angeschafft wird, werden ja wohl alle Polzeibeamten mit Hosen ausgestattet,
    egal welch erfreulicher Anblick ihr sein könnt.


    gg

    Selbst, wenn es nicht mehrere Tausend Fairplay-Aktionen am Wochenende wären, sollten diese Handlungen weitaus mehr Beachtung finden, als die Reaktion eines Spielers auf eine vermeintliche Schauspielerei. Das bringt Uwe mit seinem Hinweis auf den kausalen Zusammenhang zwischen Aktion (Schauspielerei und Provokation) und Reaktion (gibt den Ball nicht zurück sondern macht das Tor) auf den Punkt.



    Auf diesen Zusammenhang bin ich doch gar nicht eingegangen.


    Thema ist für mich die das richtige Relativieren zu den zigtausenden Fair Play Aktionen am gleichen Spieltag, über die kein Mensch berichtet.
    Warum wohl? weil das absolut üblich und normal ist.
    Wäre dem nicht so, würde dieser Einzelfall nicht solche Aufmerksamkeit erregen.


    Dies jetzt aber als ein Beispiel für fehlendes Fair Play im Profibereich oder gar im Fussball insgesamt heranzuziehen, das geht mir zuweit.


    Hängt aber auch mit meiner Einstellung zusammen.


    Läuft bei einem gut gezapften Bier einiges über den Glasrand, ist für den Einen das Glas schon fast leer, für mich aber immer noch voll.


    Es liegt in der Eigenart von uns Menschen, dass wir auf das was nicht richtig ist, sofort anspringen , uns herrlich aufregen können, den Normalfall, nämlich das Gute,
    als Selbstverständlich sehen, also gar nicht erwähnen.


    Ich seh auch die Unzulänglichkeiten im Fussball, bewerte die aber nicht über, sondern seh eindeutig die Vorteile im Vordergrund.


    Ausserdem lebt der Fussball doch gerade durch Ungerechtigkeiten. Über was sollte denn sonst diskutiert werden?


    Was wäre der Fussball ohne Wembley-Tor, ohne dieses Tor jetzt, ohne die Fehlentscheidung in einem E-Jugendspiel.


    Der Stammtisch im Fernsehen wüsste doch gar nicht, über was sie reden sollten.
    Und nicht zu vergessen, und deshalb ist der Fussball auch so populär, jeder kann hier mitreden, sich so herrlich aufregen, ob er Ahnung vom Fussball hat oder nicht.


    Wen würde schon eine Diskussion über einen Spielzug, oder die richtige Schusshaltung interessieren.


    "Die Menschen sind zum Tadeln geboren, vom ganzen Achilles sehen sie nur die Ferse" (Marie von Ebner-Eichenbach)


    gg

    "grundlegende Verhaltensregeln"


    wo sind die eigendlich niedergeschrieben?
    wozu gibt es ein Regelwerk?
    dort kennen wir den Begriff des"unsportlichen Verhaltens" (z.B. Halt die Fresse) was entsprechend geandet wird.


    Ganz offensichtlich fällt dieser Vorgang aber nicht unter unsportliches Verhalten, sonst hätte der Schiedsrichter eingreifen müssen.


    Adriano ist jetzt der Böse. Ich seh das etwas differenzierter.


    Er handelte innerhalb weniger Sekunden, möglicherweise gar nicht bewusst was er tat.


    Ganz anders sein Mitspieler, der nach Wiederanstoss, entgegen dem Verhalten seiner Mitspieler, in den Zweikampf ging.
    Der hatte massig Zeit, die Tragik des Ganzen zu erkennen, im Gegensatz zu Adriano viel Zeit zu überlegen, und seine Mitspieler hatten ihm eigendlich durch ihre faire Vorgehensweise die Richtung und Einstellung der Mannschaft gezeigt.


    Für mich ist der wesentlich härter zu kritisieren als Adriano.


    wie will man aber hier eine Strafe aussprechen, wenn gegen keine niedergeschriebene Fussballregel verstossen wurde?


    aber man kann sich ja hier so schön profilieren, wer redet schon gegen Fair Play.


    gg

    Natürlich ist das Tor ein Unding.


    das jetzt aber als Beweis von fehlendem Fair Play zu bringen?


    gleichzeitig fanden Europaweit zigtausende von Spielen statt, in denen in solchen Situationen dem Fair Play Gedanken Rechnung getragen
    wurde.


    Dann ist das auch ein Beweis für ein weit verbreitetes Fair Play.


    Es ist das erste Mal, dass ich sowas gesehen habe. Weder im Fernsehen noch selbst auf dem Sportplatz in 50 Jahren.


    Dass es mal vorkommt, egal ob aus Unwissenheit (kinderfussball) Black Out des Spielers, oder auch vorsätzlich,
    ist mir auch klar. Es gibt ja bekanntlich Nichts, was es nicht gibt.


    Aber das jetzt als ein Problem im Fussball oder gar als Beweisführung für nachlassendes Fair Play heranzuziehen, ist mir etwas zu weit hergeholt.


    gg

    Auf das , was du jetzt eingegangen bist, sind eigendlich Nebensächlichkeiten.


    die Problematik liegt doch offensichtlich viel tiefgründiger..


    Trifft es zu, dass das was der Ein oder Andere hier eh vermutet, dass du das Ganze nur auf dich nimmst,
    weil dein Sohn in der B2 spielt, evtl. leistungsgemäss es für die B1 nicht reicht?


    Wäre für hilfereichende Beiträge schon von Bedeutung.


    gg

    schmerzfrei laufen/joggen, allerdings überhaupt nicht schießen.


    das ist völlig normal, bei leichteren Zerrungen fördert lockeres Laufen den Heilungsprozess.


    beim Aufräumen ist mir heute morgen ein Artikel zu diesem Thema in die Hände gefallen.


    Ich zitiere:


    Auch die Oberschenkel von Fussballspielern sind selten ausgewogen trainiert. Die Muskeln des vorderen Oberschenkel werden beim Laufen und Schiessen stärker beansprucht und trainiert als die
    Oberschenkelrückseite. Deshalb macht die Rückseite des Oberschenkels eher schlapp als die Vorderseite.
    Um solche Problem zu verhindern, sollten auch junge Fussballer ein gezieltes und regelmässiges Krafttraining absolvieren.

    Zitatende


    gg

    Viel wichtiger ist es, das sich die Kinder bei dir wohlfühlen, weil sie einen verständnisvollen Trainer haben. Dafür kannst du Mentala`s Infos und Tipps sehr gut gebrauchen, denn ich finde auch, sie macht sich besonders viel Mühe!



    Stimme dir zu.


    ich finde es absolut positiv eine solche Person im Forum zu haben.


    Für mich selbst war die Psyche von Spielern/Kindern immer ein grosses Thema.
    Hab auch versucht mir da ein gewisses Wissen anzueignen.


    Kenn dadurch auch gewisse Gefahren.


    Um so wichtiger finde ich die Antworten auf meine Fragen, für die vielen Jungtrainer hier, für die diese Thematik relativ neu ist.
    ich glaub, ich könnte hier mit Mentala tiefgründigere Diskussionen führen, die uns Trainer auf der unteren Ebene letztendlich nichts bringen würden.


    Ich bin überzeugt, dass weder du noch ich hier einer Sensibilierung bedürfen, aber es gibt auch noch viele andere.


    gg

    Recht hin, wo es hingehört.


    Ich bin tatsächlich bescheuert.


    auf so einen Müll überhaupt zu reagieren.


    Anderseits finds ichs aber schon lustig.


    Lachen soll ja gesundheitsfördernd sein. Mein Tag ist gerettet.


    gg

    Andre,


    du sprichst hier an, wie es sein sollte (Konzept, einflussnehmender Jugendleiter).


    Leider ist das in allzu vielen Vereinen nicht gegeben.


    somit bleibt es wieder mal an der untersten Stufe , für mich jedoch die alles entscheidende Ebene, den Trainern hängen.


    in hiesigem Beispiel müssen die beiden zueinander finden, ansonsten wird das nichts.


    ob die von dir angesprochenen Versäumnisse noch zu beheben sind, bezweifle ich.


    gg

    Das geschilderte Problem hat absolut nichts mit einer Trainingsgestaltung zu tun.


    Der Fisch fängt ja bekanntlich am Kopf an zu stinken, und das ist hier der Fall.


    D-Jugen, Beginn der Pupertät, die Jungs suchen nach ihrer Richtung.
    Da brauchen sie Vorleben, Halt und Richtungsweisen.


    Warum sollen sie sich da anders verhalten als ihr Kopf?


    Eine Mannschaft ist immer das Spiegelbild ihrer Trainer.


    Nicht bei der Mannschaft, sonder beim Führungsteam ist hier anzusetzten.


    gg