Beiträge von guenter

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    @Kinderlee


    das ist mir auch bewusst.


    aber auch dann, wenn auf 1 gemeldeten Fall 10 nicht gemeldetete Fälle dazuaddiert werden, liegen wir immer noch unter 0,5%.


    ich möchte hier jetzt keine Schiridiskussion führen, das passt jetzt wohl absolut nicht hierher.
    da du ja aber Schiri bist kannst du ja mal ein eigenes Thema erstellen.
    ich kann dir aber sagen, dass das Schiriwesen nicht unbeteiligt an dieser Entwicklung ist.


    gg

    [i]Das gesellschaftliche Umfeld hat versagt


    .......
    Angesichts der Vorkommnisse fehlem einem die Worte. Zu Recht wird allenthalben die Abscheu vor dieser Tat kundgetan.
    Aus manchem Mund jedoch klingt sie heuchlerisch..............


    Fussball ist eine Kampfsportart. Fussball ist Emotion. Aus diesen Merkmalen zieht er weltweit seinen Reiz. Wo sich Aggressionen aufbauen, müssen sie auch raus. An Ort und Stelle. Deshalb darf nicht jedes Wort in der Hitze des Gefechtes auf die Goldwaage gelegt werden.
    Doch wer meint, verbal immens über die Stränge schlagen zu können, wird vielleicht irgendwann auch körperliche Gewalt als Ventil in Betracht ziehen.
    .......
    Den Fussball wegen Auswüchsen jedoch grundsätzlich an den Pranger zu stellen, ist fehl am Platz.


    In der Summe wird in unzähligen Vereinen lohnende und fruchtbare Jugend- und Integrationsarbeit geleistet.
    Auch werden die Regeln des Mitarbeinander vermittelt.
    Das darf man bei der notwendigen Sicht auf Misstände nicht vergessen.
    Zudem gibt es auch in anderen (Mannschafts)Sportarten diskutable Fehlentwicklungen.


    Letztlich ist der Sport nur ein Spiegelbild gesellschaftlicher Herausforderungen. So hat im Fall des verstorbenen niederländischen
    Linienrichters das Umfeld der jungen Täter komplett versagt. Offenbar hat es niemand verstanden, ihnen richtige und notwendige
    Werte zu vermitteln


    [/i]
    Leitkommentar der hiesigen Zeitung.


    wer es komplett lesen will: m.blahak@volksfreund.de


    gg

    neueste Zahlen:


    im Fussballverband Rheinland Pfalz gibt es jedes Wochenende ca. 1600 Spiele.


    da sind in den letzten 11/2 Jahren wohl über 50.000 Spiele


    in dieser Zeit gab es 16 registrierte Tätigkeiten gegen Schiris und 5 Versuche versuchte Tätlichkeiten.


    bei einem Verhältnis von 21 zu 50.000 kann man durchaus vor einer Pauschalierung warnen.


    Ich fände es sinnvoller diese Vorfälle mal genauer zu analysieren und daraus Schlüsse und Massnahmen ziehen.


    Trotzdem ist die derzeitige Diskussion äusserst wichtig, da die Qualität der Tätigkeiten immer erschreckender zunimmt.


    gg

    hab jetzt schon einige Male von einem Geld-Strafenkatalog zur Auffüllung der Mannschaftskasse gelesen.


    hier würde mich mal eure Meinung dazu interessieren.


    Ich selbst bin ein absoluter Gegner von einem Strafenkatalog bei dem Geld fliesst, im Kinderfussball absolut, bei B- U. A-Jugend mit grossem Bedenken


    wie seht ihr das?


    gg

    ein absolutes Unding.


    an die Zukunft denkend würde ich persönlich so vorgehen.


    kurzfristig mit einem Schreiben und unter Angaben des finanziellen Grundes Turnier absagen.
    gleichzeitig mit gleichem Inhalt schriftlche Mitteilung an die Eltern.


    Im Normalfalle nimmt das Ganze einen bestimmten Verlauf.


    es ist die harte Tour, zu der man aber der Typ sein muss und auch vom Stellenwert im Verein abhängig ist. Hängt auch von der Vereinsstruktur ab.



    Wenig nachvollziehbar ist für mich jedoch, wieso ihr keine Mannschaftskasse habt.


    gg

    BR Gespräch komplett angehört.


    jeder kann da ja wohl einen Schwerpunkt für sich herausfiltern. so auch ich, die da sind:


    um langfristig eine Änderung zu erreichen muss im Kinderfussball angesetzt werden.


    letztendlich entscheident sind Trainer, Eltern, Schiri.


    und hier muss angesetzt werden.


    die Eltern müssen zum Nachdenken kommen. hier bewirkt mit Sicherheit die Fair Play Liga mit der Entfernung der Elternschaft vom Spielfeldrand einen grossen Schritt.
    Trainer und Schiri müssen verstärkt auf das Verhalten der Elternschaft eingehen.


    das erfordert jedoch eine Veränderung der Ausbildungskonzepte.


    Schiris, auch Laienschiedsrichter (Pflichtveranstaltung) sollten ausser dem Regelwerk intensiv auf den Umgang mit schwierigen Trainern und schwieriger Elternschaft geschult werden.


    Trainer, die ausschliesslich im Kinderfussball tätig brauchen garantiert nicht die Erfordernissen des C-Breitensports entsprechen. wozu ausgeklügelte Taktik, komplizierte Übungseinheiten im F-Jugenbereich?
    absolut vorrangig wären für mich Vermittlung der Ziele des Kinderfussballes, sozialer Aufbau einer Mannschaft, Umgang (Erziehung) der Elternschaft, vor allem jedoch
    das richtige Bewusstsein schaffen für den Trainer im Kinderfussball.


    dort, wo Trainer und Eltern sich bereits danach verhalten gibt es keine Probleme, zumindest nicht von der eigenen Mannschaft ausgehend.



    es wird ja allerorts diskutiert und Untersuchungen (Studien) angestellt warum es immer wieder zu Ausschreitungen kommt und wie man das verändern kann.


    dagegen vermisse ich jedoch eins:


    Es soll sogar noch Fussballspiele geben, die ordentlich ablaufen, einzelne Mannschaften und gar Vereine von denen keine oder nur geringe Probleme ausgehen.


    Eine Studie warum es dort läuft, kaum Probleme, von denen vor allem keine Ausschreitungen ausgehen, hab ich bisher noch nicht mitbekommen.


    Vielleicht wären da Ansatzpunkte zu finden, was allgemein verändert werden muss.


    Ich bin überzeugt, dass hier im Forum viele vertreten sind, die ihre Mannschaft samt Elternschaft im Griff haben, es also gesittet abgeht.


    die müssen doch irgendwas anders machen. Sollte man sich nicht daran mal ein Beispiel nehmen.


    Positives nachahmen, anstelle nur über das Negative lamentieren.


    im Beitrag wurde die Vorbildfunktion für die Kinder herausgehoben.
    kann es nicht auch eine Vorbildfunktion unter Erwaschsenen geben?


    "Werbung machen" war die Antwort von Klohr auf die Frage des Moderators, wie man seine Idee unterstützen könnte.


    ich ergänze es: Publik machen wie und warum es anderswo besser funktioniert.


    gg

    Aber noch viel wichtiger als technische Hilfsmittel sind die in unmittelbaren Umgebung befindlichen Menschen, die präventiv, aber auch sofort deskalierend eingreifen können. Selbst der größte Vollpfosten bekommt mit, wenn er sofort von einer Menschenmenge umringt sieht, die ihm klar zu verstehen geben, sich unverzüglich wieder normal zu benehmen. Zu diesem Handlungsautomatismus können wir Trainer beitragen, wenn wir regelmäßig das Gespräch mit unseren Spielern und deren Eltern suchen. Allein mag man machtlos sein, aber in der Menge ist man stark, wenn sich einer auf den anderen verlassen kann!



    für mich ist das einer der Wege die gangbar sind, und auch sein müssten. Und da sollte jeder bei sich selbst anfangen.
    Ich bin diesen Weg gegangen, mit Erfolg. vielleicht habe ich deshalb eine positivere Einstellung zum Fussball als manch anderer hier.


    Als aktiver emotionaler Spieler hatte ich mich oft mit dem Schiri verbal angelegt, viele gelbe und auch die ein oder andere gelb-rote Karte deswegen bekommen.


    als ich dann bei einer G-Jugend eingestiegen bin, hab ich mir zuerst Gedanken über mein eigenes Verhalten gemacht.


    die ersten Turniere waren hart für mich. manch Schiriverhalten (gelbe Karte bei Bambini!!!) manch Trainerverhalten (absoltues Gewinndenken) stellten mich auf
    eine harte Probe. Habs aber geschafft. Dann hab ich mich um die Eltern gekümmert um entsprechendes Verhalten nicht nur einzufordert sondern auch darauf geachtet
    dass dies eingehalten wurde. Nach einiger Zeit regulierten die Eltern sich selbst, nicht nur das, sie versuchten auch Zuschauern des Gegners zu beeinflussen.


    Aufgrund des Verhaltens von Trainer und Zuschauer war es dann ein leichtes die Kinder entsprechend anzuhalten.


    Totzdem ist mir dann doch irgendwann mal der Gaul durchgegangen.
    Ich hab dann mein Verhalten vor versammelter Mannschaft und Elternschaft als Unmöglich dargestellt und entschuldigt.


    In der F-Jugend hatte ich dann einen Co-Trainer als festen Schiri, der jedes Spiel sofort unterbrach, wenn von Draussen aggressive Töne kamen, und der denZuschauern in ruhigem aber bestimmten Ton erklärte um was es eigendlich geht, und er sofort das Spiel abbricht, wenn das Verhalten Draussen sich nicht ändert.


    Bis auf eine bestimmte Mannschaft hatten wir nie Probleme, von G bis C-Jugend.


    Ich habe bei mir angefangen, einen Mitstreiter gesucht, und dank einer starken überzeugten Elternschaft auch viel Einfluss auf unsere jeweilige Spielpartner
    gehabt.
    die Fussballwelt konnte ich natürlich nicht beeinflussen, aber meinen ganz kleinen engen Bereich.

    den fußball als losgelöst von diesen gewalttaten zu sehen nur darum:



    so sieht das hier garantiert keiner.


    jedoch sollten Ursache und Wirkung nicht miteinander vertauscht werden.


    Nicht der Fussball hat diese Gewaltbereitschaft gewisser Gesellschaftsgruppen hervorgerufen, sonder die ist in unserer Gesellschaft gewachsen.


    offenbar hat der Fussball gewisse Eigenarten, in der sich diese Auswüchse am besten ausleben lassen können.


    würde der Fussball von heute auf morgen abgeschafft werden, wäre schnell ein anderes Betätigungsfeld gefunden.

    der Fussball sollte sich am Tischtennis ein Beispiel nehmen.


    da wird keine Entscheidung des Schiedsrichters kritisiert, während den Ballwechseln herrscht absolute Ruhe, danach bei guten Ballwechseln Beifall von allen Zuschauern, keine Körpferverletzungen,
    höchstens mal ein Fluch, der jedoch sofort getadelt wird.


    wir sollten aufhören Fussball mit anderen Sportarten zu vergleichen. das ist eine ganz andere Sache vom Stellenwert in der Gesellschaft bis hin zum ihm eigenen Klientel. sowohl als Spieler wie auch Zuschauer.
    genaue, faire, alles offen ansprechende, schonungslose Analyse ist erforderlich. und zwar beim Fussball mit seinen ihm ureigenen Problemen.


    alles andere ist Stückwerk.


    jeder macht doch ein bischen hier und ein bischen da.
    und wo bleibt die Unterstützung von staatlicher Seite für die Jugendarbeit in dieser Problematik. den Jugendpfleger der hiesigen Gemeinde hab ich noch nicht ein einziges Mal
    bei uns im Verein auftauchen gesehen.


    gg


    gg

    eines haben doch alle Ausrastenden gemeinsam.


    ein hohes Frustpotential und eine geringe Toleranzgrenze. egal wo jetzt die Ursachen dazu liegen.


    da wir hier ja offensichtlich davon gefeit sind (vielleicht aber doch nicht so ganz), dürfte es doch eigendlich kein Problem sein auf diesem Gebiet positiv tätig zu werden.
    Es sei denn, man sieht nur in den Anderen die Schuldigen, ist aber wohl nicht so.


    In welchem Alter aber sollen Kinder lernen, Frust auzuhalten und Toleranz aufzubauen? Sollte das nicht möglichst frühzeitig beginnen?


    Stimmt obiges, dann stellt sich doch die Frage, ob es richtig ist im Kinderfussball möglichst frustfrei für die Betreffenden zu handeln? Toleranz durch akzeptieren von Entscheidungen zu lernen?


    Das würde dann aber einigen Zielen des KiFu widersprechen.


    Man dreht sich also im Kreis.

    @Don


    du sprichst es an, und es ist auch meine Meinung


    im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten ist der Fussball offen für alle Schichten.


    nirgendwo sonst wird so wenig Auslese (egal jetzt aus welchen Gründen und Vorgehensweisen) vorgenommen, wie im Fussball.


    es wäre mal allerhöchste Zeit eine Studie zu erstellen wer Fussball, Hockey, Handball, Tischtennis spielt und wer dahin als Zuschauer geht.


    Aber es ist ja verpönt und man wird schnell in eine bestimmte Ecke gestellt, wenn man Offensichtliches auch anspricht.


    gg

    So ist in 51 Prozent aller Handballspiele, dagegen nur in 37,5 Prozent
    aller Fußballspiele jeweils mindestens eine Schwalbe zu beobachten.
    Auch der Anteil der Spiele, in denen mindestens einmal Verletzungen des
    Gegners in Kauf genommen werden, liegt beim Handball mit 17,3 Prozent deutlich
    über dem entsprechenden Fußball-Wert von 10,0 Prozent.



    Betrug und zumindest fahrlässige Körperverletzung.


    und dann kommt man zum Ergebnis, dass Handball als Schulsport besser geeignet ist.


    gg

    gerade im Fernsehen eine tolle Massnahme gesehen.


    Spieler ein Jahr Sperre.
    halbes Jahr Nachlass, wenn er Schir macht.
    getan, wurde angeblich guter Schiri und hätte jetzt eine ganz andere Einstellung als Spieler lt. eigener Aussage.


    ich finde ein sehr interessanter Ansatzpunkt, der durchaus zu weitergehenden Überlegungen führen könnte.


    für mich durchaus denkbar:
    ab 4 Wochen Sperre, Spielerlaubnis nur nach Schiriprüfung und Spiel gepfiffen.
    auch möglich: Kurzlehrgang (Samstagvormittag) und Jugendspiel pfeiffen


    gg

    auf einen für ganz wesentlichen Punkt wird in dieser Studie nicht eingegangen:


    Welche Personenkreise spielen, bzw besuchen die einzelnen Sportarten.
    vor allem Volleyball und Basketball sprechen doch eine andere Klientel an.


    deswetieren werden hier Hallensportarten mit Freiluftsport verglichen.


    gg

    schleppi @ Kicker


    da hatte ich ja wirklich ein aussergewöhnliches Glück, garantiert die absolute Aussnahme.


    10 Jahre Ü40, anschliessend 10 Jahre Ü 50. was ihr da beschreibt kenne ich aus dieser Zeit nicht. für mich war es die friedvollste Zeit meines Fussballerlebebens, obwohl es in der der Ü40 sogar um Punkte ging.


    Hatte aber wohl auch das passende Umfeld (heisst Mannschaftskollegen) für mein Hobby.


    das jetzt nur zur Verdeutlichung dass es auch Positives im Fussball gibt.



    noch ein Beispiel:


    B-Jugend Meisterschaftsrunde.


    Verein beklagt sich über unmögliches Verhalten ihres Gegners beim Kreisverband und fordert die 3 Punkte oder Wiederholungsspiel. Grosser Wirbel und Aufregung.
    daraufhin wird der Schiri für das folgende Spiel des Gegeners ausgetauscht.


    dessen Spielpartner waren nun am vergangenen Samstag die Mannschaft meines Sohnes. Dort unterhielt ich mich mit mehreren Personen, die eine ganz andere Darstellung von sich gaben.
    Wahrheit liegt vermutlich wieder mal in der Mitte.


    Tabellenerster gegen Tabellenzweiter. ausgerechnet an diesem Tag erschien kein Schiedsrichter. Wir als Gast hatten Vorrecht, verzichteten aber darauf., sondern akzeptierten einen ehemaligen
    Schiri der Heimmannschaft.


    es wurde ein verkrampftes Spiel. Spieler und Zuschauer vermieden alles, um irgendwelche Diskussionen aufkommen zu lassen. Schir pfiff absolut neutral.
    doch es passierte: klares Abseitstor für die Heimmanschaft kurz vor Schluss zum 1:1.


    erstaunliche Reaktion. nur leichte Abseitsreklamation und das Tor wurde akzeptiert. keine Vorwürfe an den Schiri nach dem Spiel.
    irgendwie waren alle Beteiligten letztendlich froh, dass das Spiel vorbei war.
    Spieler, Schiri, Zuschauer gingen gemeinsam friedlich diskutierend vom Platz.


    offensichtlich hatten alle Beteiligten schon vor dem Spiel begriffen, dass jeder seinen Teil zu einem ordentlichen Ablauf dazutragen kann, und das dann auch getan.


    wie lange hält die Schockwirkung jedoch an? und bedarf es wirklich zuerst negativer Vorkommnisse um zu einem positiven Verhalten zu kommen?


    gg





    gg

    du warst bisher mit deinem System erfolgreich. passt also offensichtlich zu deinen Spielern.


    warum willst du jetzt für ein Turnier eine Änderung vornehmen?


    Ich würde es lassen wie es ist.


    anders wäre es, wenn du dir eine andere Taktik für eine grössere Anzahl von Hallenturnieren überlegen würdest. Ist aber wohl nicht so.


    gg

    Die Aufgabe des Fußballs ist es auch, solchen Vorurteilen entgegen zu treten und den Kinder und Jugendlichen in den Vereinen Werte zu vermitteln, damit wenigstens dort ein friedliches Zusammenleben möglich ist. Ob der Fußball das kann, davon bin ich nicht überzeugt. Es reicht eben nicht aus, wenn wir falsche Torschusstechniken korrigieren.


    da stimme ich dir voll zu.


    Zwar kann der Fussball nicht die gesellschaftlichen Probleme lösen, aber der Fussball kann durchaus für sich was tun.


    Wer nicht bereit ist, die vermittelten Werte anzunehmen, egal ob der einzelne Spieler, Eltern, Mannschaft und gar Vereine, muss ausgeschlossen werden.


    Ich persönlich stelle einen ordentlichen Ablauf über die Integration von nicht Einsichtigen, egal welcher Nationalität oder Schicht sie kommen.


    Bekanntwerdende Vorfälle aus meiner Umgebung betreffen zu 90 % immer wieder die gleichen Mannschaften oder Vereine. Zufall?


    Hier wurde zu lange zugeschaut.


    Ich wünschte mir ein härters Vorgehen des Verbandes.


    Egal ob Vorfälle durch Spieler oder Zuschauer hervorgehen könnte folgende Vorgehensweise möglich sein:


    Verwarnung, Punktabzug, Spielsperre, Mannschaftsabmeldung für die Saison, und zwar nicht für den einzelnen Spieler, sondern immer für die gesamte Mannschaft.


    auch im aktuellen Fall, war der betreffende Verein bereits mehrmals aufgefallen und auch bereits verwarnt.


    Integration (und ich seh da nicht nur Personen mit Migrationshintergrund) ist unbedingt erforderlich, hat aber ihre Grenzen, und zwar dort wo es zu Lasten der Anderen geht.


    Der Fussball hat eine soziale Aufgabe, erfüllt diese auch zum grossen Teil. Es ist aber nicht vorangige Aufgabe des Fussballes gesellschaftliche Probleme zu lösen.


    gg

    für mich ist das eher ein sozialpolitisches bzw. gesellschaftliches Thema


    da der Fussball kein abgegrenzeter Bereich ist, wird er natürlich auch mit diesen Extremprolbemen konfrontiert.


    Ursache ist aber nicht der Fussball, sondern die Gesellschaft.


    für diese Diskussion sollte man aber noch einige andere Zahlen kennen.


    über 170 Mannschaften wurden im vergangenen Jahr in den Niederlanden von Spielbetrieb ausgeschlossen
    über 70 Jugendliche lebenslang und über 200 2 Jahre gesperrt.
    absoluter Schwerpunkt liegt im Raum der Grosstädte Amsterdam und Rotterdam



    der vorliegende Fall jetzt ist also nur die Spitze eines Eisberges von offensichtlich bekannten Problemen.


    der Fussball ist hier der Leidtragende, der für seinen Bereich Lösungen finden muss, aber nicht das eigendliche Problem.


    deshalb ist es nur zweitrangig ein sportliches, sondern eindeutig vorrangig ein gesellschaftliches Problem.


    gg

    O.K schleppi


    dann sind wir mal ganz genau.


    der erste Satz von Stella war: "Liegt es an der Mentalität"


    und aus dem Gesamtbeitrag ging die Frage hervor, ob die betreffende Schiri-Leistung mit der Mentalität des Schiris zusammenhing.


    Es ging ihr also vorrangig um die Mentalitätsfrage, nicht um Schiri-Verhalten allgemein.


    dementsprechend waren auch die folgenden unterschiedlichen Beiträge.


    und die Mentalitätsfrage darf man doch wohl noch in meinem geschilderten Beitrag wohl stellen, weil sie offensichtlich ist.
    dabei beziehe ich absolut keine Stellungsnahme zu einer Schuldzuweisung.
    ich habe nur die Meinung, aus meiner eigenen Erfahrung heraus, kundgetan, dass das Gefahrenpotential wesentlich höher ist,
    wenn 2 unterschiedliche Mentalitäten aufeinandertreffen.


    ich lass mich da auch nicht in eine Ecke drängen.


    wenn 2 Personen, der eine mit Vorurteilen, verbal stark und überheblich auf einen trifft, der emotianaler, geringerer Frustationsgrenze, und in der Ehre empfindlicher trifft kann es schnell eskalieren. Ist für mich fast normal, wer will da Schuldzuweisung machen?


    gg


    gg