Nichtschwimmer
Dass du ein Turnier auch unter den von dir aufgeführten Gründen betrachtest, kann ich durchaus nachvollziehen und finde es auch als sinnvoll.
Du hast jedoch ein Turnier beschrieben, mit jeweils nur 10 Minuten Pausen zwischen den Spielen und einer insgesamt gesehen
relativ kurzen Turnierdauer (max. 2 Stunden) .
Da ist es zeitlich unproblematisch anschliessend sich 30 Minuten gemeinsam zur Kuchnetheke zu begeben, aber nicht doch in den kurzen Pausen, da bleibt die Mannschaft zusammen.
diese Turnierform ist jedoch, wie viele Beiträge hier zeigen, nicht die Regel. die meisten sind länger und haben auch deutlich längere Pausen.
aber auch hier liess ich die Jungs nicht zwischendurch ständig zu dem Verkaufsstand laufen.
bei entsprechender Pausenlänge gingen wir gemeinsam dahin.
das hatte Gründe:
ein Turnier bietet die Möglichkeit den Manschaftsgeist auch ausserhalb des Spielfeldes zu fördern, Gemeinsinn entwickeln, positives Auftreten und Gesamtbild der Mannschaft hervorzuheben. .neudeutsch Teambilding
nicht zu unterschätzen ist der soziale Gesichtspunkt.und hier hast du als Trainer die Verwantwortung
von 0,-- bis 10,-- € haben die Kids unterschiedliche Ausgabenmöglichkeiten.
die einen rennen in jeder Pause was kaufen, die anderen schauen dabei zu. (etwas verdeutlicht)
mit der von mir beschriebenen Vorgehensweise schliesse ich diese Problematik von vorneherein aus.
desweitern ist ein gewisser Gewöhnungsprozess im Kindesalter für späteres Verhalten nicht zu unterschätzen.
B-Jugendlicher, der in der Pause schnell ne Kippe raucht, A-Jugendlicher, der in der Pause schnelle ne Flasche Bier trinkt.
noch nicht gesehen? ich schon.
das Verhalten ausserhalb überträgt sich immer auf das Verhalten auf dem Platz.
gg