Beiträge von guenter

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    So Dinge, wie die Eltern im Umkleideraum beiden Besprechungen dabei,


    :thumbup:


    hier muss ich doch nochmal nachfragen.


    Ist das wirklich so? bei einer E? bei meiner Einstellung schwer nachvollziehbar.
    Freundlich aber bestimmt, wäre das das allererste was ich abstellen würde.


    gg

    Zunächsat möchte ich eine Lanze brechen für unseren ersten e-1 Trainer. Der ist schwer OK! - Aber, er möcht mir das Trainer Handwerk beibringen und dazu gehört auch das Durchsetzen gegenüber den Eltern. Dass das manchmal nicht einfach ist, steht auf einem anderen Blatt. Dieser eine Vater ist bekannt, nicht nur im eigenen Verein. - Temperamentvoll aber keineswegs grundsätzlich schlechter Dinge.


    Ich habe mit ihm inzwischen Gespräche geführt, die recht ordentlich waren, wir haben uns da gut vertragen, er stellt auch meine Zuständigkeit nicht (mehr) in Frage. Unser erster Trainer hat da eine mehr als klare Aussage getroffen zu meinen Gunsten.


    In den Gesprächen erlebte ich ihn freundlich und kameradschaftlich,


    miho


    Aber Miho, das sind doch Informationen, die zu ganz anderen Ratschlägen führen.
    meine Ratschläge kannst, du somit komplett streichen.
    auch andere Vorschläge erscheinen mir überflüssig, da bereits stattgefunden.


    ähnliches erleben wir aber oft hier. Ist wohl ein schwierig zu lösbares Problem.


    gg

    noch schwieriger wird es, wenn, wie des öfteren erlebt, die Schiris nach unterschiedlichen Regeln pfeifen, weil von der Turnierleitung niht eingewiesen.


    TRST


    stimme dir im Grossen und Ganzen zu.
    solange es jedoch für die Halle keine einheitlichen Regeln gibt, sollten diese in der Halle höchstens geringfügig vom Feld abweichen


    da sorgen dann nicht durchblickene Schiris für viel Unruhe-.




    den Ausdruck "festen Ball" kenne ihn nicht. Ist damit der ruhende Ball gemeint?


    aus dem Spiel heraus, sollte der TW durchaus über die Mittellinie spielen dürfen.
    hab diesbezüglich eine interessante Spielvariante vor 14 Tagen beobachten können. wie ich sie in dieser konsequenten Art über alle Spiele
    noch nicht verfolgt habe.


    Spielsystem 2 : 2, technisch starke Mannschaft.


    bei Ballbesitz spielten sich die beiden Abwehrspieler am eigenen Strafraum zusammen mit dem TW ruhig ständig die Bälle hin und her.
    die beiden Stürmer bewegten sich um den Strafraum, teilweise im Strafraum des Gegners. das Mittelfeld war vollkommen unbesetzt.


    ergab sich nun die Situation, dass der TW freie Spielmöglichkeit hatte, lösst sich einer der Angreifer blitzschnell in Richtung Mitte
    zum Anspiel. Spieleröffnung ging also immer vom TW aus.
    der Stürmer hatte 2 Variationen gespielt, entweder Ballverarbeitung und anschliessendes Drippling oder einen der mitlaufenenden
    Abwehrspieler mitgenommen. In diesem Fall übernahm er sehr oft, je nach Spielsituation die Aufgaben des Abwehrspielers.


    erstaunt hat mich jedoch, dass erst im 3. Spiel eine Mannschaft auf diese Spielweise reagierte.und entsprechend agierte.


    eine Trainingseinheit unter Wettbewerbsbedingungen. die nicht möglich gewesen wäre, wenn der TW den Ball nicht über die
    Mittellinie spielen dürfte.


    gg

    La Krizz


    ich würde mich als C2 Trainer ganz schön bedanken, wenn mir ein Spieler zugeschoben würde, dessen Problematik der C1 Trainer nicht
    in den Begriff bekommt.


    wenn doch, dann mit der direkten Ansage: Auch in der C2 spielst du nur, wenn du regelmässig trainierst.


    Diese Ansage würde ich auch als C1 Trainer machen und auch durchziehen. Da brauch ich ihn nicht abshieben oder sonstwas, und lässt alle zukünftige Optionen offen.


    Denn es stimmt, dass sie in diesem Alter manchmal am Rad drehen. und da kann sich die Einstellung durchaus schnell ändern.
    Vielleicht testert er ja nur mal aus, wieweit er gehen kann, und da muss er einfach seine Grenzen aufgezeigt bekommen, egal ob C1 oder C2.


    gg

    Robin


    du bekommst ja hier viele gute Tips, die aufgrund deiner Beschreibung erfolgen.


    aber für mich passt da einiges nicht zusammen.


    B-Jugend-Landesligist in RLP - trifft ja schon mal nicht zu


    Verein, der die Überlegung hat eine B.Jugend, die in der Landesliga spielt abzumelden - für mich nicht vorstellbar.


    Sturm dünn besetzt - und dann nimmst du deinen besten Stürmer in die Abwehr? Grund dafür kaum nachvollziehbar


    Mannschaft abgeschlagen in der Tabelle Landesliga - und da bist du vom Spielerpotential begeistert?


    und noch das ein oder andere zwischen den Zeilen, zumindest für mich.


    gg

    Deine Variante haben wir gestern als zweites gemacht, da meine Kinder das andere jetzt schon können. Ferner mussten sie ohne Ball noch mit angelegtem Arm versuchen, einen Partner aus einer 1,5 Meter breiten und 10 Meter langen Gasse zu schieben.


    So leicht gegen die Kids nun nicht mehr zur Seite und sind nicht gleich voller Angst, wenn ein Gegner kommt.... ...... jetzt kann mit Ballführung begonnen werden.



    genau diesen Hinweis hab ich als Ergänzung bei der Vorstellung deiner Übung zur Verdeutlichung vermisst.


    so ergibt das Ganze für mich einen für alle nachvollziebaren Sinn.


    hätte mich auch stark gewundert, wenn dies bei dir nicht stattgefunden hätte.


    aber es lesen auch viele Neulinge hier dein Übungsvorschläge, deshalb mein Einwand.

    Ich bin doch etwas irritiert-


    davon, dass Maitre etwa schreibt, dass F-Jugendliche nicht gewusst haben, dass man durch Breitmachen den Ball abschirmen kann.
    lässt dann für mich nur den Schluss zu, dass Maitre selbst kein Fussballer war oder ist, oder einfach vergessen hat, eine Selbstverständlichkeit im Fussball, dabei noch eine einfache, den Kids weiterzu vermitteln.


    davon, dass GC nicht erwähnt, dass seine Übung eigendlich nur eine Vorübung sein kann, denn zu häufiges üben führt dazu, dass sich die Kids einen Regelverstoss aneignen. Sperren des Balles ohne den Versuch diesen zu spielen ist ein zu pfeiffendes Foul.
    Warum erst was aneignen, was später wieder abgestellt werden muss?


    deutlich mehr Sinn macht es, wenn der Abwehrende selbst immer den Ball mit der Fussspitze berühren muss (einführende Übung)


    sehr schnell kann man dann dazu übergehen, dass der Ball dabei auch geführt werden kann.


    Ansätze dazu gehen schon in der G


    spätestens jedoch in der E, sollte der Spieler in der Lage sein, sind sie auch, beim Breitmachen den Ball mit der Fusssohlenspitze zu führen, und sogar vom eigenen
    Körper etwas wegzuhalten, sodass der hinter ihm stehende Gegener keine Chance hat, an den Ball zu kommen.


    gg

    Alpi


    bezüglich Spelsysteme gibt es hier kompetentere Personen.die sich ausgiebig damit befassen. gibt es auch hier schon ne Menge zu lesen.


    Ich bin nämlich kein Verfechter eines bestimmten Systems, sondern vertrete die Auffassung, dass ich mein System nach den vorhandenen Spielern ausrichte..


    gg

    auf jeden Fall muss der E1 Trainer eingeschaltet werden.


    Andre


    ist doch im Prinzip genau das , was du forderst.


    du gehst auch davon aus, dass der E1 Trainer entsprechende Denkweise und Vorgehensweise hat.
    Dem ist aber offensichtlich hier nicht so, sonst hätte er Miho nicht unvorbereitet alleine zum Turnier geschickt und vor allem nach diesem Turnier
    entsprechende Gespräche mit Miho und dem Vater geführt.


    Dies interpretiere ich zumindest aus dem Geschriebenen.


    Deshalb hab ich den 1. Weg, den von dir beschriebenen, übersprungen und bin direkt auf die nächste, härtere Gangart eingegangen.
    Manchmal steht man auch als Trainer vor Einem entweder Oder.
    Gerade du bist doch auch in der Vergangenheit immer wieder in bestimmten Themen für die knallharte Tour gewesen.


    Ausserdem habe ich den Hinweis gegeben, dass er aus den Vorschlägen hier, das zu ihm passende herausnehmen muss.


    Ganz so jung ist Miho auch nicht mehr, und da er studiert, setzt ich hierzu auch die notwendige Intelligenz voraus..


    gg

    Nichtschwimmer


    Dass du ein Turnier auch unter den von dir aufgeführten Gründen betrachtest, kann ich durchaus nachvollziehen und finde es auch als sinnvoll.


    Du hast jedoch ein Turnier beschrieben, mit jeweils nur 10 Minuten Pausen zwischen den Spielen und einer insgesamt gesehen
    relativ kurzen Turnierdauer (max. 2 Stunden) .
    Da ist es zeitlich unproblematisch anschliessend sich 30 Minuten gemeinsam zur Kuchnetheke zu begeben, aber nicht doch in den kurzen Pausen, da bleibt die Mannschaft zusammen.


    diese Turnierform ist jedoch, wie viele Beiträge hier zeigen, nicht die Regel. die meisten sind länger und haben auch deutlich längere Pausen.


    aber auch hier liess ich die Jungs nicht zwischendurch ständig zu dem Verkaufsstand laufen.


    bei entsprechender Pausenlänge gingen wir gemeinsam dahin.


    das hatte Gründe:


    ein Turnier bietet die Möglichkeit den Manschaftsgeist auch ausserhalb des Spielfeldes zu fördern, Gemeinsinn entwickeln, positives Auftreten und Gesamtbild der Mannschaft hervorzuheben. .neudeutsch Teambilding


    nicht zu unterschätzen ist der soziale Gesichtspunkt.und hier hast du als Trainer die Verwantwortung
    von 0,-- bis 10,-- € haben die Kids unterschiedliche Ausgabenmöglichkeiten.
    die einen rennen in jeder Pause was kaufen, die anderen schauen dabei zu. (etwas verdeutlicht)


    mit der von mir beschriebenen Vorgehensweise schliesse ich diese Problematik von vorneherein aus.


    desweitern ist ein gewisser Gewöhnungsprozess im Kindesalter für späteres Verhalten nicht zu unterschätzen.
    B-Jugendlicher, der in der Pause schnell ne Kippe raucht, A-Jugendlicher, der in der Pause schnelle ne Flasche Bier trinkt.
    noch nicht gesehen? ich schon.


    das Verhalten ausserhalb überträgt sich immer auf das Verhalten auf dem Platz.


    gg

    Andre


    was du beschreibst, ist wie es sein sollte. Auch ich bin ähnlich vorgegangen, kenn jedoch schon das Ergebnis.
    nach einer kurzen Auszeit (wg. Abitur) ist er jetzt alleinverantwortlicher junger B-Jugendtrainer meiner ehemaligen Mannschaft. Glücksfall für die Jungs.


    bei Miho hab ich aus dem Geschriebenen nicht den Eindruck, dass es dort so läuft, hab eher das Gefühl das er mehr oder weniger alleingelassen ohne Vorbereitung ins kalte Wasser geworfen wird (er kann sich ja dazu mal äussern)


    Deshalb muss er selbst seinen Weg finden.


    Ich glaub aber, dass er ihn gehen kann. Dazu muss er jetzt jedoch diese erste schwere und bei dieser Truppe jetzt entscheidende Klippe
    überspringen. Dazu brauch er von uns konkrete Tips, aus denen er das zu ihm passende anwenden kann.

    Wir waren kürzlich auf einem Turnier mit 6 Mannschaften, jeder gegen jeden, also fast Deine Idealkonstellation.
    Wir hatten alle unsere 5 Spiele mit jeweils einem (10 min) Spiel Pause und ich und die Kids fanden es nicht so toll,
    jedes zweite Spiel ran zu müssen.
    Kaum runter vom Feld war man schon fast wieder dran, Essen zwischendurch kaum möglich,
    wurde schnell runtergeschlungen und weiter.



    Hab doch richtig gelesen? D-Jugend? keine Zeit musss Essen? das bei höchstens 2 Stunden Turnierdauer-


    jedem Kind sagt man, dass man mit vollem Magen nicht ins Wasser springt (passt ja)


    aber mit vollem Magen Sport treiben speziell hier Fussballspielen?


    packt ihr bei einem normalen Fussballspiel, das ja mit Pause auch 70 Minuten dauert, in der Halbzeitpause die Butterbrote aus? Wohl kaum.


    Fahrt ihr auf eine Emmes oder zum Fussballturnier?


    Neben dem eigendlichen Fussballtraining ist es auch Aufgabe eines Trainers auf bestimmte Verhaltensweisen einzwirken und auch darauf zu achten. Dazu gehören auch Ess- und Trinkgewohnheiten während einem Turnier.


    Bei mir hat das auch mal einer in einer kurzen Pause zwischen 2 Spielen gemacht, trotz vorherigem Hinweis, der hat beim nächsten
    Spiel Zeit genug bekommen zum verdauen.


    gg

    Eine sehr wirksame Methode hab ich fast vergessen.


    Falls ihr gemeinsam zum Austragungsort fährt, vor Abreisebeginn, ansonsten vor Turnierbeginn, aber immer so, dass alle Eltern das mitbekommen:


    Drück ihm die Spielerpässe in die Hand mit den Worten: "Beim letzten Turnier hast du ja schon viele Anweisungen gegeben, dann ist es sinnvoll, dass du heute Die Verantwortung für das ganze Turnier übernimmst, ich setzte mich dann zu den Zuschauern."


    Du musst dich dann aber auch aus allem draussenhalten, egal ob Spielbericht, umziehen, Trikotfrage usw.

    Ein Knackpunkt für deine weitere Tätigkeit:


    ich würde hier den klare deutlichen Weg gehen.


    wenn euer Kader so gross ist, dass ihr eh nicht alle mitnimmt, würde ich betreffenden Spieler an diesem Turnier nicht berücksichtigen.


    auf jeden Fall muss der E1 Trainer eingeschaltet werden. Er muss dem betreffenden Vater seine Grenzen aufzeigen.


    Hält der Vater sich trotzdem nicht daran, würde ich bei seinem 1. Eingreifen laut und deutlich, so dass es die übrige Elternschaft mitbekommt,
    mitteilen, dass wenn er noch einmal versucht einzugreifen, er die Mannschaft übernehmen muss, und du nach Hause fährst.


    das würde ich dann auch tun.


    Auf jeden Fall würde ich ihn schon vor Spielbeginn von der Auswechselbank in den Zuschauerbereich schicken.


    Eins ist jedoch so oder so unerlässlich:


    bei Turnierbeginn Eltern zusammenrufen, ihnen kurz und knapp, aber deutlich rüberbringen, dass du im Interesse der Kinder, erwartest,
    dass sie sich aus allen sportlichen Entscheidungen deinerseits raushalten sollen.
    auch hier kannst du schon andeuten, dass du nach Hause fährst und die Eltern sich selbst drum kümmern können, wenn sie sich nicht daran halten.


    Du solltest jedoch einen Weg finden, der zu deiner Person passt. Du bist der Chef beim Turnier, das muss deutlich gemacht werden.


    gg

    Das Problem lässt sich doch einfach lösen.


    Schon was von Teambildung im Trainerstab gehört.


    entsprechend hab ich meine Co-Trainer ausgesucht, war somit für alle Fälle vorbereitet, bei allen anstehenden Entscheidungen und Massnahmen konnte ih mich da vorher absichern.


    meine entsprechende Cos waren Rechtsantwalt, Arzt, Mentaltrainer,Kinderpsychologe, Erwachsenenpsyhologe, Versicherungsvertreter.


    und das alles in einer Person: ganz normaler Menschenverstand-



    fast alle Probleme im Fussball , auch das eingangs Geschilderte, haben ihren Ursprung im zwischenmenschlichen Bereich. Lösungen, die einem weiterhelfen, können auch nur auf dieser Ebene gesucht und gefunden werden.


    Da wo es nicht möglich ist, und das gibt es halt, muss halt eine Partei Konsequenzen ziehen.


    gg