TW geht hier auf die allgemeingesesellschaftliche Problematik ein, die garantiert nicht wegzudikutieren ist.
ich lass sie mal jetzt aus vor.
Vergleiche mit den USA hinken hinten und vorne, das gesamte Schulsystem, der soziale gesellschaftliche Aufbau ist eine ganz andere wie bei uns.
ich beschreibe mal wie es bei uns der der Region zur Zeit abläuft.
da politsch gewollt, wird die Ganztagsschule gefördert. Geld ist da.
Nachmittags ist ist die Schule praktisch eine Betreuungsstation für Kinder.
hier werden dann überwiegt externe Personen, teilweise unausgebildet eingesetzt, das wesentlich kostengünster.
einige Vereine (Fussball, Handball, Basketball, Musik)haben hier ein Potential entdeckt, und schicken nun Trainer (im günstigen Fall) in die Schulen, um dort die AG
im Interesse für den Verein qualifizierter und vereinsbezogen zu beschäftigen.
dies wird unterstützt durch die einzelnen Sportverbände und Kultusministerien.
die Schule vor Ort ist auch dringends auf derartige qualifizierte Angebot der Vereine angewiesen, da sich nach 2 Jahren Ganztagsschule herausgestellt hat,
dass das was da so toll beschrieben und vorgetragen wurde, nicht zutrifft, soviele Abmeldungen von der Ganztagsschule erfolgten, dass die
Mindestanforderunganzahl an Schüler unterschritten wurde und somit wieder vor der Aberkennung als Ganztagsschule steht.
im Prinzip ist da jeder auf den anderen angewiesen, es ist also ein Nehmen und Geben, aus dem jeder seinen Vorteil zieht.
Koordination Verein-Schule kommt zwangsläufig.
ideal vor allem dort, wo Schule und Verein das gleiche Einzugsgebiet haben.
der hier aufgeführte Vorschlag von Schulmannschaften anstelle von Vereinsmannschaften wird in naher Zukunft nicht eintreten.
die Vereine, die ihre ureigenen Interessen gefährdet sehen, würden sich sofort zurückziehen.
wir haben immer noch ein 3gliedriges Schulsystem mit Schulen an unterschiedlichen Orten.
Schulwechsel bedeutet dann gleichzeitig Mannschaftswechsel. gewachsene Mannschaftsstrukturen werden sich nicht entwickeln, sondern auseinanderbrechen.
das kann doch nicht gewollt sein.
dies würde doch auch gerade die Entwicklung fördern, die derzeit hier diskutiert wird.
Vereinsgverbundeheit würde immer mehr verschwinden und somit auch irgendwann das Ehrenamtliche.
Bei Dorfvereinen in ländlichen Gebieten gibt es für mich einen klaren Lösungsansatz.
den reinen Ausbildungsgedanken, den wir Trainer ja gerne haben, etwas zurückschrauben, stattdessen Förderung der Mannschaftsgemeinschaft unter Einbeziehung der Elternschaft.. Dies würde auch den Kinderfussball weitervoran bringen. Er wäre einfacher rüberzubringen, wenn nicht mehr die leistungsmässige Entwicklung jedes Einzelnen und der Mannschaft so im Vordergrund stünde .
mal ganz grass ausgedrückt: ich mache mir weniger Gedanken darüber, ob ich im nächsten Spiel in der Halle 1:2:1 oder 2:2 spiele, sondern was mach ich mit der
Mannschaft zwischen den Spielen, was können wir noch nach dem Turnier gmeinsam unternehmen um den Zusammenhang zu fördern.
oder wo ist das schönste, best besetzte Turnier für eine 2Tagesfahrt der F, sondern wo krieg ich das interessantes Freizeitangebot bei diesem Turnier geboten.
erfordert sicherlich ein Umdenken. ist auch nicht überall angebracht und die beste Lösung. In Ansätzen, der ein oder andere auch etwas mehr, gehen bei uns
Vereine in diese Richtung.
andernorts, wo halt andere Vorraussetzungen sind, kann es dann durchaus Sinn machen, über die leistungsmässige Ausbildungschiene erfolgreich zu sein.
im Prinzip muss dann jeder Verine seine eigene Analyse betreiben und Schlüsse ziehen