Beiträge von guenter

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    Karl


    gehen wir mal von der Theorie weg.


    du glaubst doch nicht, dass für eine Dicken Paule bereit sind, diese Summe zu zahlen.
    du glaubst doch nicht, dass in einer solchen Mannschaft, Schwächere über Dauer die gleichen Einsatzzeten bekommen.
    Warum sind in dieser Truppe nur 12 Spieler?
    warum gibt es nur 2 Mannschaften.


    Hier findet ein Auslesprozess pur statt. nach Leistung und Geld. in einer F-Jugend.(!) das kann man doch nicht befürworten.


    für mich ist das kein gute Jugendarbeit, sondern Leistungsfussball im Kindesalter.
    nebenbei: "mein Sohn war jetzt in der Fussballschule, da hatte er mal tolle Trainer" war jedoch genauso schlecht wie vorher. war wohl
    die Ausnahmen.


    Fussballschulen haben doch einen Freizeiteffekt, kann man aus meiner Sicht hier nicht zum Vergleich anziehen.


    gg

    siebener, Andre


    interessante Diskussion von euch beiden.


    in Teilen von euren Beiträgen kann ich mich wiederfinden, in anderen absolut nicht.


    für mich wird es jedoch zuviel im Schwarz-Weiss-Denken und Entweder-Oder gesehen.


    greif einfach mal paar Stichpunkte raus um zu verdeutlichen was ich meine


    Vereinsmeierei
    Vereine sind zu einem Kulturgut in unserem Land geworden, ohne Vereine hätte der Sport, nie die Bedeutung gewonnen, die er heute hat.
    während nun auf dem Lande die Vereine immer noch eine sehr hohe Bedeutung haben, mag deren Bedeutung in Ballungsgebieten zurückgehen. Unterschiedliche Vorraussetzungen bedürfen jedoch unterschiedlicher Betrachtungsweise und differenzierteres Vorgehen.


    Ganztagsschule:
    entstanden aus ideologischem politischen Gedankengut. garantiert nicht nach dem Kindeswohl ausgerichtet.
    persönlich lehne ich sie auch ab, zumindest so, wie sie heute praktisch praktiziert wird (auf dem Papier sieht es anders aus)
    es gibt aber Eltern, die darauf angewiesen sind, auch räumlich gibt es grosse Bedarfsunterschiede (Stadt_land)
    Bewertung findet also aus dem jeweiligen Bedürfnis heraus statt.


    das Nachmittagsangebot ist ja keine Schule im eigendlichen Sinne, sondern eine Betreuung, um viele Kinder von der Strasse zu holen.
    die dazu angebotenen AG's dienen nicht irgendwelcher Leistungssteigerung, sondern sind Beschäftigungprogramm.


    da für Ganztagsschulen die benötigte Lehrerzahl nicht gegeben ist, halt kein Geld für Neueinstellungen da, bedient sich die
    Schule externer, billigere Kräfte, ob ausgebildet oder nicht.


    DFB:


    hier ist der DFB auf einen fahrenden Zug aufgesprungen, nachdem er erkannt hat, welche Gefahr hier für die Vereine ist, und nachdem andere
    sport- und kulturtreibende Vereine bereits aktiv wurden. gezwungener Massen sozusagen
    der DFB zeigt hier nun soziales Veratnwortungsbewusstsein, indem er die Ausbildung der betreffenden Personen übernimmt.


    ihm jetzt nur Eigennutz zu unterstellen, damit ja kein Talent verloren geht, finde ich ziemlich absurd.
    Talnte finden immer ihren Weg, wenn sie wollen.
    Auf dem Land kommt kein Kind über die AG zum Fussball, sondern umgekehrt.
    in Ballungsgebieten, kann das durchaus anders sein.
    AG`'s sind bei uns kein Ersatz für Vereinsfussball, in bestimmten Gegenden möglicherweise ergänzend sein.


    Schulen brauchen die Verein, um vernünftig AG's durchzuführen, umgekehrt ist es dann doch wohl billig, wenn die entsprehenden Verbände
    dies für ihre eigenen Zwecke nutzen zu wissen.


    Den agierenden Personen zu unterstellen, dass sie hier tätig werden, weil sie gebauchpinselt fühlen, oder sich in "elitäreren" Kreisen
    bewegen dürfen, finde ich absurd.


    Das könnte man dann auch von jedem F-Jugendtrainer behaupten.


    so jetzt geh ich zuerst mal einen Skat kloppen, das geht auch ohne Vereinszugehörigkeit, hoffentlich sind meine Spielpartner da,
    kann aber auch sein, dass der Tisch schon besetzt ist und ich nur zusachauen kann.Halt alles ohne Zwang, wie es jedem beliebt.
    Ist doch das, was sich der ein oder andere, oder ist es vielleicht doch nur einer, so auch im Fussball wünscht. Zwanglos.
    Das einzige was jedoch störend wird, ich muss mich leider immer noch an die Skatregeln halten.
    Da hab ich aber auch feststellen müssen, dass da regional unterschiedliche Regeln ausgelegt werden, es keinen Einheitsbrei gibt,
    jeder Skattisch seine Besonderheit hat, obwohl es doch die Deutsche Skatregeln gibt. Mir bleibt nihts anderes übrig als mich
    jeweils anzupassen, sonst werde ich ausgeschlossen.
    Womit ich doch eigendlich wieder beim Thema bin: Fussball und DFB. Ist es dort nicht genauso.


    Anpassen an die vor Ort gültigen Gegebenheiten oder aufhören.
    Halt es gibt aber noch eins.Überzeugen, dass es vielleicht sinnvoll ist, die ein oder andere Regel etwas anders auszulegen,
    alles anders zu machen, wird jedoch nicht gelingen. (waren meine Gedankengänge jetzt beim Skat oder Fussball? Ich glaube beides)


    gg

    Mach dir nicht in die Hose.


    Fussballer, die verletzungsbedingt aufhören, und ins Trainergeschäft einsteigen wollen, haben die besten Vorraussetzungen.
    werden auch sehr oft, zumindest meine Erfahrung , meistens sehr gute Trainer.


    das wissen auch die Lehrgangsleiter. Also einfach hin, dein persönliches Problem darstellen, dann wird schon klappen.


    gg

    Zodiak, ich nehm dir das Beschriebene ab.


    ich gönn dir das auch, einmal wegen dem Geld, zum anderen über Art deiner zukünftigen Arbeit. Nur ausgewählte, willige Kinder,
    da kannst du dich rein auf Trainingsinhalte konzentrieren.


    das ist die eine Seite.


    über die andere, für die du aber nicht zuständig bist,kann ich nur den Kopf schütteln.
    das hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Kinderfussball zu tun, der hier im Forum zurecht forciert und immer wieder gefordert wird.


    Leistungsauslese schon bei 8jährigen, Auslese nach den finanziellen Möglichkeiten der Eltern, womit schon bestimmte Kreise
    schon in Kinderjahren ausgeschlossen werden.


    der Leistungsdruck, dem hier schon Kinder ausgesetzt werden, nicht durch den Trainer, wird doch hier im Forum verdammt, auch wenn er nur mal in geringem Masse vom Trainer ausgeübt wird.


    Hier werden schwere Geschütze aufgefahren, wenn ein Trainer im Kindesalter mal nach Leistungspunkten die Mannschaft spielen lässt.
    Da wird das Elternschaft, die mich an die Eisprinzessinen-Mütter-Verhalten erinnert, vehement einfordern, schliesslich bezahlten sie richtig Kohle.


    Zodiak , glaub nicht, dass die nur langfristige Ausbildung im Kopf haben, die wollen für ihr Geld ständig Leistung sehen.


    Interessant wär mal zu wissen, warum ein Verein, der angeblich optimale Jugendarbeit macht nur 2 U9 Mannschaften hat.
    wie ist die eigendlich zusammengestellt, zahlen da die Eltern auch 60,--??


    erfolgreich Jugendarbeit anhand der Klassenzugehörigkeit ist die eine Sache, sinnvolle Kinderfussballarbeit eines Vereines ist
    eine andere Sache.


    Zodika, seh das bitte nicht als Kritik an dich, du bist lediglich ein Nutzniesser von aus meiner Sicht bescheuerter Eltern, und
    einer Vereinsführung, die sich nicht Kinder- und Jugendarbeit verpflichtet sieht.


    Für dich pesönlich ist das aber eine Grosse Chance, ein Sprungbrett, das es zu nutzen gilt, wenn man als junger Trainer weiterkommen
    will, dein Vorgänger hats gezeigt.


    gg

    @GC


    wer sagt denn, dass man bei einem Spiel mit nur "einem" zentralen Stürmer spielt, auch nur "Einen" zentralen Stürmer hat?(


    da das Training mit einer doch besseren Mannschaft erfolgt, würde ich ein Sturmspiel mit ständig wechselnden
    Positionen der Offensivkräfte unter besonderer Berücksichtigung und Verhalten des Spiels der einzigen Spitze
    (sind dann aber immer wechselnde Personen)


    hinge natürlich davon ab, was der Prüfer gerne sehen will, das weiss man aber nach einigen Lehrgangstagen.


    gg

    Hallo Zodiak


    mit Interesse verfolge ich deine Berichte, weniger wegen der Trainingsinhalte (als nicht mehr Traineraktiver nicht mehr so bedeutend)
    sondern wegen der Gesamtentwicklung deiner Mannschaft.


    Dabei stelle ich fest, dass bei dir was stattfindet,was ich so in all den Jahren (vor allem auch als aktiver Spieler) kaum kenne.


    Saisonbeginn über 25 Spieler im Training, alle machen sich Hoffnung auf Stammplatz. stark ausgeprägt, wenn neuer Trainer kommt, neue
    Spieler, oder talentierte Jungs aus der A hochrücken.


    bis zur Winterpause kristallisiert sich dann raus,wer so in den Kreis der 14,15,16 Spieler kommt, die zur eigendlichen Stammformation
    zählen. einige reduzieren dann ihren Aufwand (Trainingseinstellung undTrainingsteilnahme) andere wechseln, andere wiederum
    spielen dann halt 2. oder 3. Mannschaft je nach Vereinsverhältniss.
    Auf jeden Fall, lässt die Intensität der Bemühungen bei 17-25 nach-


    so kenn ich es.


    bei dir scheint das offensichtlich anders zu sein.


    Warum? Wo liegen deine Meinung die Gründe dafür.


    Komm mir aber bitte nicht mit Trainingsinhalten. Obiges, von mir Beschriebenes fand auch bei absoluten Top-Trainer statt.


    gg

    Wer etwas zum Positiven verändern will, der muß auch bereit sein, die nötige Zeit darin zu investieren. Ansonsten kann man nur noch das konsumieren, was angeboten wird!


    Und es gibt doch relativ einfache Ansätze mit der man etwas im Kleinen verändern kann.


    mir selbst klingt noch der Spruch im Ohr, als Vereinsmitglieder um Hilfe bei anfallenden Arbeiten angesprochen wurden.
    "Frag mal eure1. Mannschaftsspieler, die können auch mal was tun, nicht immer nur die Hand aufhalten"


    Nachdem nun der Verein die Aktiven-Spieler in die Pflicht genommen hat (egal ob beim Bierstanddienst an der Kirmes,beim Auf- und Abbau
    bei Sportfesten, Instandhaltungsarbeitem am Sportplatz u. ähnliches, was halt so anfällt), gezwungenermassen, da sonst nicht mehr genug Helfer da waren, trat eine erstaunliche Trendwende ein. es fanden sich immer mehr Mitglieder, die halfen und ihre Zeit zur
    Verfügung stellten.


    Natürlich wurde auch etwas Druck angewandt. "Ansonsten müssen wir zukünftig externe Helfer bezahlen, dann fällt dann halt
    die Siegprämie flach"


    postiven Effekt zeigte auch eine andere Massnahme: gezielt wurden ältere aktive Spieler, die vorm Übergang in die AH standen,
    ganz gezielt angesprochen, und in der Vorstandsarbeit und Jugendarbeit mit eingebunden.


    eine andere Vorgehensweise finde ich höchinteressant:
    aus dem vorgenannten Personenkreis,fand man dann Leute, die zwar keinen Posten übernehmen wollten, oder nicht konnten,
    die aber dann sich bereit erklärten, ganz spezielle Aufgaben zu übernehmen, die zeitllich befristet, oder nur in einem bestimmten
    Rhytmus stattfanden.


    so wurden zum Beispiel 3 Personen gefunden,die selbständig ein Vereinsfest planten, durchorganisierten und dem Vorstand ein
    fix und fertiges Konzept vorlegten, absegen liessen und auch dann durchzogen, ohne dass der Vorstand hier tätig werden musste.


    Mann muss nicht immer das Grosse Ganze im Auge haben, scheitert eh, eine vielzahl von kleinen Ideen und Verbesserungen
    führen auch zum Ziel.


    tut mir leid, wenn ich immer mit Beispielen komme, ich beschreibe das, was ich mitbekomme und sehe.
    so wie es hier in meiner Gegend ist , nicht bei einem Verein, sondern die Beispiele stammen aus mehreren Vereinen.
    es sind Massnahmen, die zu Verbesserungen geführt haben, wenn auch manchmal nur im kleinen was gebracht haben.


    anderswo, bei anderen Verhältnissen, mag es durchaus anders sein. kann ich nicht beurteilen.
    ich beurteile nur das, was ich sehe und mitbekomme.


    von utopischen Träumereien, die noch nicht im Ansatz irgenwo versucht wurden umzusetzten, halte ich nicht viel.

    Stefan


    ich wollte es von TomTom schon etwas genauer beschrieben haben.


    mich interssieren vor allem auch die Randgruppen.


    Lt. deiner Aussage und auch meiner Vermutung (jedoch nur Vermutung) wäre es doch grass ausgedrückt so, dass nur der organisiert
    Fussball spielen kann, der das Geld dazu hat, die anderen stehen aussen vor.


    bin auf TomTom Aussage dazu gespannt.


    gg

    tom Tom


    Sport in den USA kenn ich ja nur vom Fernsehen, Filme oder Zeitungsberichten.


    mein daraus entstandener Eindruck ist, dass es letzendlich nur um Leistung geht.


    wer im Sport besondere Leistung bringt, bekommt den entsprechenden Collegeplatz.


    Leistungen im Sport ist eine der Möglichkeiten um aus einer bestimmten sozialen Schicht herauszukommen.


    ich vermute, das ist auch im Fussball so.


    Eltern sind bereit, da finanziell zu investieren. In den USA läuft ja eh fast alles über Geld, siehe da z.B. das nicht vorhandene Sozialsystem.


    Inwiefern, werden nun im Fussball die Randgruppen erfasst, die, die es sich finanziell nicht leisten können, mangels Leistung nicht gefördert werden,
    oder einfach zu den untalentierten, also schwachen (Dicke Paules) gehören.
    was geschieht mit denen, die durch das Leistungssieb fallen, wird denen auch ein organisierter Fussball angeboten? und wie sieht das dann aus?



    gg

    Andre


    vielleich twürde es uns bei der Diskussion mal weiterhelfen, indem du mal einen Verein beschreibst, in dem deine Vorstellungen(oder annähernd) umgesetzt werden, und auch wie und mit welchem bisher erfolgten Ergebnis.


    gg

    Weil man nach getaner Arbeit noch gerne ein Heineken-Pils oder einen Bessen-Genever in gemütlicher Runde trank, wurden die Vereinsgebäude gleich mit Aufenthaltsraum (Erwachsene: Tische, Bänke, Theke und Kinder- und Jugendbereich mit Kicker, usw.) erstellt. Weil die Anlagen aus Arbeitsschweiß und über einen längeren Zeitraum abgezahlten Mitteln hergestellt wurden, gab es eine deutlich engere Bindung der Familien mit ihrem Sportverein. Mag man sich auf dem Rasen auch um Punkte und Tabellenränge streiten, so dass es hin und wieder hoch her geht, so fühlt man sich in den Vereinsgebäuden als Gast in familiärer Runde. Manchmal sind es kleine Zeichen der Gastfreundschaft, wenn z.B. bei kaltem Wetter der Gegner zur Halbzeitpause heißen Tee in die Kabine bringt - auch kann es auch ein geschenktes Eis sein, wofür der Junge nun gerade mal kein Geld dabei hat.


    @TW


    bin etwas überrascht.


    so oder zumindest so ähnlich kenne ich es nicht anders.
    aber nicht nur in den 70iger Jahren, sondern auch heute, mit etwas Abstrichen auch noch so.


    hier wurde jetzt ein Clubhaus neu gebaut, eines erweitert, eines umgebaut.
    was glaubst du, wer das jeweils gemacht hat. das Material wird von der Gemeinde gestellt, die Arbeiten durch Vereinsmitglieder ausgeführt.


    offensichtlich gibt es doch sehr starke regionale Unterschiede.


    wurde mal an anderer Stelle erwähnt, dass meine Beispiele nur Einzelfälle sind.


    dem ist nicht so, die Beispiele stehen sinnbildlich dafür, wie es oder zumindest in ähnlicher Form bei uns abgeht.


    gg

    Stefan


    Es ist doch B-Jugend? da sind deine Ideen Firlefanz.


    ohne Bande, glares Grätschverbot vollkommen ausreichend.


    die Idee mit 9m bei Unentschieden finde ich auh überlegenswert.


    Alternative Futsal


    zu beachten, ist dass du dazu aber unbedingd im Futsal regelkundige Schiris hast.
    vis die Spieler sich jedoch daran gewöhnt haben, ist das Trunier vorbei.
    Macht in meinen Aufen nur dann Sinn, wenn du Mannschaften einlädst, die Futsalkundig sind, oder du längerfristig in Futsal planst.
    als Einmalveranstaltung sehe ich darin auch wenig Sinn.


    gg

    DeBiber


    freut mich, dass hier mal ein positives Beispiel, wie es gehen kann, beschrieben wird.


    es gibt sie nämlich, die gut geführten Vereine. auch wenn nicht unbedingt immer so vorbildich wie bei euch jetzt.


    Es liegt ja in der menschlichen Natur sich vorrangig über Negatives zu unterhalten un zu berichten.


    deshalb ist dein Beitrag richtig wohltuend.


    gg

    Dorfverein, ein oft verwendeter Begriff, wenn irgend eine Situation beschrieben wird.


    Unverständnis meinerseits, wenn manches geschildert wird und Bezug auf den Dorfverein genommen wird. Für mich dann oft nicht nachvollziehbar.


    da wird ein Verein mit 1200 Mitgliedern als Dorfverein bezeichnet, da ein Stadtteil mit 10.000 Einwohnern als Dorfverein.


    Aus der Sichtweise des jeweils Betroffenen mag das auch in Ordnung sein.


    Wie unterschiedlich das betrachtet werden kann, möchte ich das mal an einem Beispiel erleäutern.


    Jugendspielgemeinschaft


    Dorf, 1700 Einwohner,, 17 Schüler/innen eingeschult (also F-Jugend), etwas über die Hälfte im Fussballverein, Zentrum des Fussballes Einschliesslich Jugend
    so ca 300 Mitglieder


    Neben dem Fussball gibt es noch Karate, Tennis, Feuerwehr, Musik. Karnevalsgarde
    alle bedienen sich letzendlich irgendwann aus ddiesen 17 Kindern



    7 weitere Dörfer mit 5 Fussballvereinen, davon auch 1grösserer Ort mit 1000 Einwohner)


    insgesamt etwa 5.000 Einwohner, mit ca 30 Kinder, 50%, egal ob Jungs oder Mädchen, also 15 spielen Fussball


    3 aktive Mannschaften, 1 Damenmannschaften, 1 Mädchenmannschaft, 9 Jungenmannschaften


    weiteste Anfahrt zun Training 25 km


    jeder kennt jeden, als Trainer triffst du die Kinder/Eltern nicht nur auf dem Trainingsplatz sondern auch sonst überall, egal ob Schule, Dorffest oder sonstwas,
    du hast ständig Kontakt.


    ausser kleineren Handwerksbetrieben keine grösseren Firmen




    ab 5000 Einwohner bist du hier praktisch auch noch Dorf, fussballerisch aber schon eine Klasse höher, 500-800 Mitglieder
    sehr oft in allen Jugendmannschaften noch eigenständig, bedingt auch durch Einzug aus umliegenden kleineren Orten.
    aber auch hier kennt jeder noch jeden.
    es gibt hier natürlich mehr Schüler, aber auch mehr Vereinsangebote
    mit etwas Glück gibts da auch mittelgrosse Firmen, mit nochmals viel Glück mit Fussballverbundenheit.


    die einzig grössere Stadt hier, in der sowas wie Leistungsfussball angeboten wird hat 100.000 Einwohner und spielt 4. Liga.



    Jetzt überlegt mal, was ihr unter Dorfmannschaft versteht, wenn ihr diesen Begriff verwendet.


    da gibt es doch wohl riesige Diskrepanzen.


    für mich, und ich bin mir sicher anderen geht es ähnlich, haben dann in den Diskussionsbeiträgen ganz unterschiedliche Erfahrungs-
    und Umfeldeindrücke als Grundlage.


    empfohlene Vereinswechsel, Elternarbeit, Sponsorensuche, Trainerqualität usw. usw. haben doch jeweil andere Vorraussetungen.


    für mich wurde das zum Beispiel beim Thema Elternarbeit überdeutlich.
    so wie ich es machte, geht andernorts wohl gar nicht. Ich sehe die Eltern fast täglich, kenne ihre sozialen Gegebenheiten, ihr Umfeld, ihre
    Einstellung zu Fussball usw., brauch keinen Gesprächstermin, sondern rede einfach bei Bedarf beim nächsten Zusammentreffen.


    So ist es auch in anderen Problemfeldern.



    Fussball bezugnehmend auf Vereinsarbeit ist extrem unterschiedlich zu betrachten, einheitliches Vorgehen kann somit nicht möglich sein.


    Vereinszugehörigkeit in meinem oben beschriebenen Ort hat eine ganz andere Bedeutung als z.B. in einem gleich grossen Verein
    in einer Stadt. Man kann es einfach nicht vergleichen.
    Training kann man durchaus mit geringen Abweichungen für alle Vereine durchstruktuieren
    Vereinsarbeit nicht, dafür sind sie zu unterschiedlich.


    gg