Beiträge von guenter

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    Ich dachte schon, ich wäre der Einzige, der jetzt ein Verständnisproblem hat.


    da wird ein Problem geschildert,mit stark nervenden Eltern und einem übergrossen Kader.


    da kommen dann eine Menge Vorschläge, wie was zu ändern wäre, alle Schreiber sind auch der Meinung dass was geändert werden muss.


    dann kommt die Mitteilung dass alles so weitergelaufen lassen wird wie bisher.


    Entweder ist das geschilderte Problem bei weitem nicht so gravierend wie beschrieben, oder aber der Anfragesteller ist beratungsresistent,
    voll davon überzeugt, dass seine Vorgehensweise doch die richtige ist. Dann kann ich das Verhalten der Eltern voll nachvollziehen, denn hier stehen
    nicht die Belange der Kinder, sondern die der Trainer im Vordergrund.


    gg

    @paulwurf


    für mich wäre das kein Thema im nächsten Training, erst recht nicht vorm nächsten Turnier


    die 3 Jungs haben ja aus ihrer Sichtweise recht. warum darauf eingehen?


    was direkt nach einem Spiel gesagt wird, zählt für mich als nicht gesagt. da spielen noch zuviel Emotionen mit eine Rolle. Ausnahme es wird jemand direkt
    angegriffen, da muss man natürlich einschreiten.


    für mich als Trainer auch ein Grund, warum ich nach einem Spiel nur ganz kurz in der Kabine war, wenn überhaupt.
    in meiner Zeit als aktiver Spieler hat der Trainer nach dem Spiel in der Kabine auch nur genervt.
    der Emotionen wegen fallen da schon Sachen, die nach dem Duschen vergessen sind.


    auch bin ich der Meinung, dass man als Trainer nicht auf alles reagieren muss, man kann durchaus auch mal was stehen lassen.


    was willst du eigendlich da gross zum Thema machen? Unterschiedliche Ansichten über ein Spiel? die betroffenen Jungs interessiert doch ihre Aussage nach dem Spiel im nächsten Training nicht mehr.


    ich würde beim nächsten Training kurz erwähnen, dass du als Trainer insgesamt mit dem Turnier zufrieden warst. mehr nicht.
    dann zum Normalen( z.B.evtl. Verbesserungsmöglichkeiten ansprechen) übergehen.


    du bist in erster Linie Trainer, der zwar auch etwas psychologisch vorgehen muss, aber kein Psychologe, der nebenbei auch Trainer ist.



    Anders sieht es aus, wenn der Vorgang sich wiederholt. dann musst du ein Gespräch mit den Dreien und mit der Mannschaft darüber führen,
    was deine und deren Vorstellungen über eine gute Leistungen sind.


    gg

    bleib bei deinem Grün-Weiss, es geht ja jetzt in den Frühling und da passen die Farben wieder (grüne Wiese, weisser Flieder)


    meine Abneigung gegen die Kombination ist rein persönlicher Natur. gegen eine Grün-Weisse Mannschaft eine hohe Niederlagen verbunden mit einem Platzverweis.
    ich spiel ja nicht mehr gegen Euch.


    gg

    und die Eltern schreien ihre Anweisungen hinein oder kritisieren sie laut für vermeintliche Fehler ?



    Muss gestehen, dass ich grosse Schwierigkeit damit habe, hier ein grosses Problem zu sehen.


    In 15 Jahren Kinderfussballtrainer hatte ich da bis auf gelegendliche Ausrutscher, die jedoch zu verkraften waren, keine gravierende Probleme.
    Kann sein, dass ich da auf einem Ohr taub war.
    Kann aber auch durchaus sein, dass man im Umgang mit Eltern besser und einfacher klarkommt, wenn man über 40 ist, als ein 20jähriger.


    gg

    Karl


    also der Ausflug in gleiche Spielzeiten hättes du dir jetzt sparen können, das wurde doch schon ausreichend diskutiert, darum ging es hier doch jetzt gar nicht.
    war doch jetzt nur als Kontrast dazu, wie sich ein Kind im Vergleich dazu fühlen muss, das sich die ganze Woche aufs Spiel freute und Freitags abends erfährt,
    dass es nicht berücksichtigt wird.


    nochmals zur Trainingteilnahme als Entscheidungshilfe. bringt hier nichts, da ja bis auf 1-2 immer im Training, wie geschrieben.


    klar müsste hier eine 2. Mannschaft her. Wurde aber geschrieben dass der Verein das nicht wünscht. Nicht nachvollziehbar, aber es ist so.


    ich selbst würde das Problem wie folgt lösen:
    2 Mannschaften, natürlich gemeinsames Training, die im Wechsel spielen.
    zusätzlich mindestens alle 14 Tage anstelle des Trainings ein Freundschaftspiel.die andere Mannschaft hat dann mit dem Co halt Training.
    viele Vereine haben auch 2 F-Mannschaften, sodass man hier auch entsprechend beide Mannschaften spielen lassen kann.
    da muss auch nicht eine feste Trennung durchgezogen werden, sondern schon sinnvoll mischen.


    allgemein fehlt mir hier des öfteren etwas Fantasie, um Probleme zu lösen. da kann man durchaus auch mal zu unkonventionellen Lösungen kommen.
    vielleicht nicht immer optimal, aber immer besser als der Ist-Zustand.

    Z.B. Trainer und Eltern über "Verhaltenskontext" (Lob und Applaus erwünscht,



    Samstag, Dortmund Westkurve, Sonntag als Vater beim G oder F-Turnier. Umstellung des Verhaltens von 180 grad erforderlich.
    von selbst kommt das nur in den seltesten Fällen. Und da bin ich voll auf deiner Seite: da ist Unterstützung erforderlich (mal ganz positiv ausgedrückt.)


    Information über Verhaltensregeln und zwar direkt bei Beginn in den Einstieg als Elternzuschauer. was sich mal eingebürgert hat, ist bekanntlich schwierig wieder
    zu ändern. An sich wäre das Aufgabe der Vereine, bleibt vielerorts letztendlich jedoch wieder am zuständigen Trainer hängen.


    Ich habe und stelle immer wieder teilweise grasse Unterschiede im Verhalten der Elternschaft fest.
    das kommt doch nicht von ungefähr.


    Jeder einzelne Trainer ist verantwortlich für seine Elternschaft. die anderen kann man nicht beeinflussen, aber selbst als Beispiel vorangehen.
    Statt jammern mal zuerst an die eigene Nase fassen.


    gg

    @Uwe


    Kannte dieses Turnier.


    die generelle Entscheidung des Verbandes, gültig für den gesamten Landesverband, fiel zeitlich nach diesem Turnier.


    bei der Schiri-Regelung setzte sich offensichtlich die Schiri-Innung durch, mit ihrem Argument der Schiri-Nachwuchsarbeit.
    Hierzu muss man jedoch wissen, das bis dato auch bis in die untersten Jahrgänge, also auch G, die Spiele fast immer durch offizielle Schiris geleitet wurden.


    in der konkreten Situation wohl ein Argument, das man nicht so ohne weiteres beiseite schieben kann. in diesem Fall sehe ich den Kompromiss als ein wesentlich an Mehr,
    als es hier anderswo beschrieben wird..


    gg

    Steini


    geh mal auf die Homepage des Saarländischen Fussballverbandes.


    Da findest du eine gut aufgebaute Information über deine Thematik. es lohnt sich. das ist jedoch nicht wie so oft nur ein Konzept, sondern wird auch überwiegend so praktiziert.
    (z.B. G in Turnierform 4:4, F in Turnierform 6:6, weder in G noch F sogenannte Punkt oder Pflichtspiele, F-Jugend generell als FPL, jedoch mit Jungschiris)
    gg

    Mag durchaus sein, dass es den ein oder anderen Grund gibt, erst am Freitag Abend den Kader zu benennen.


    Wenn hier aber diskutiert wird, dass 5 Minuten weniger Spielzeit die Kinderseele belasten kann, dann soll man sich mal in ein Kind versetzen, das sich die ganze Woche auf das
    Spiel am Samstag freut, hofft und bangt, ob es überhaupt dabei sein darf und dann abends erfährt, dass es am folgenden Tag nicht dabei ist.
    und das betrifft jede Woche 1/3 der Mannschaft.


    ich fühle mich da direkt in das Jahr 1960 (!) zurückversetzt. 20 Jungs im Training. nur 11 durften spielen (Einwehselspieler gab es damals noch nicht), 2 Ersatzspieler falls
    einer kurzfristig ausfiel.am Samstagmorgen früher auf den Schulweg gemacht, am Vereinskasten vorbei. Dort hing die Aufstellung für den Nachmittag. (wurde immer Freitags spätabends
    aufhehängt) voller Erwartung und Hoffnung, dass man dabei ist. Ich kenne die Enttäuschung und Tränen.


    nichts anderes geschieht hier, und das im Jahre 2013, wo Kinderfussball so gross geschrieben wird.


    Eltern bekommen diesen Frust ab, und ich kann absolut nahvollziehen, dass sie diesen dann in irgendeiner Form an den Trainer weitergeben.



    mal überlegt, wie Trainer reagieren würden, ginge die Elternschaft mal dazu über, Freitags nach dem Training mitzuteilen, ob ihre Kinder Samstag da sind oder nicht.
    gäb das einen Aufschrei.


    Karl
    das Argument der Trainingsbeteiligung kann hier nicht aufgeführt werden.es wurde ja beschrieben, dass grundsätzlich immer fast alle da sind.
    1-2 fehlen bei 19 Spieler. Traumquote für jeden Trainer. auf Krankheitsfälle kann man kurzfristig reagieren. Nachnominierung werden positiv aufgefasst.



    Ttimo bekäme mit mir als Elternteil diesbezüglich massivste Probleme, egal wie engagiert und kindsgemäss er ansonsten agiert.


    gg

    Was mit den jüngeren ist, ist von Verein zu Verein unterschiedlich. Bei uns einmal in der Woche ein Bewegungsangebot mit Fußballspielen.
    Gerade in der Halle machen die aber auch viele andere Sachen, die dem Kinderturnen sehr ähneln.


    Als Turnier leider noch viel zu viele. Wir machen ein Turnier ohne Wertung. Damit die Trainer nicht ihre eigenen Tabellen machen, spielt nicht jeder gegen jeden. Wir haben 6 Mannschaften. Jede Mannschaft bestreitet aber nur 4 Spiele. Am Ende bekommen alle Spieler eine schöne Medaille, jede Mannschaft einen kleinen Pokal und eine Siegerlaola mit unserem Sprecher, der in jedem Hotel als Animateur anheuern könnte =)


    Noch besser macht es Verein mit einer größeren Halle, da fehlen uns leider die Kapazitäten.
    Halle in 4 viertel unterteilt. In 2 wird gespielt, ohne Wertung.
    In 2 anderen bieten einige Helfer tolle Bewegungsangebote an, eben mit Material aus der Sporthalle. Mit so einer Art Laufkarte kann jedes Kind alle 6 Stationen durchlaufen und bekommt neben der Medaille einen kleinen Preis, zumeist Werbegeschenke... Im letzten Jahr war es zum Beispiel für jeden noch eine Cappy oder t-Shirt. Natürlich werden dafür auch wieder Sponsoren benötigt.



    aus meiner Sicht vorbildlich.

    @Follkao@Steini


    Wir leben aber zumindest auf der anderen Mondseite, dort wo man im Kinderfussball gegenüber euch ja offensichtlich
    eine Mondfahrt im voraus ist, dort, wo vor Armstrong ein saarländischer Fussballfunktionär schon gelandet war.


    aber wir Saarländer waren ja schon öfters der Zeit voraus. was man im Saarland nicht mehr gebrauchen konnte, machte anderswo im
    Reich Karriere. siehe Honnecker und Lafontaine.
    manchmal leisteten wir auch Entwicklungshilfe, siehe Helmut Schön und Jupp Derwall


    @Follkao-Spezial


    Leg dich nie mit einem Saarländer an, das machen die Pälzer schon und die bereuen das dann anschliessend immer.


    :P:P:P:P:PX(X(X(X(

    Im unteren Jugendbereich bin ich dagegen in 2 Mannschaften zu spielen (von Ausnahmen mal abgesehen) . In diesem Fall würde ich dem Mädchen anraten sich für eine Mannschaft zu entschieden, womit auch die Trainingseinheiten geregelt wären.


    ebenso bin ich der Meinung, dass das Training in einem anderen Sportverein angerechnet wird.
    Beispiel: hatte einen Jungen, der Fussball und Basketball spielte. war einmal beim Fussball und einmal beim Basketballtraining.
    Für mich hatte der 2 Trainingseinheiten. der Basketballtrainer sah das auch so.


    gg

    tobn


    nicht Regeländerungen sind bei der G erforderlich, sondern eine Begrenzung auf ein absolutes Minimum: Tor, Ball im Aus (egal ob Einrollen oder Einwerfen)
    Abstoss (egal ob vom Boden oder aus Tormanhand, Eckball, Ball mit der Hand im Spiel fangen. absichtliches Foul (kommt jedoch selten vor)
    ,
    alles andere stört das freie Spielen.


    auch ich bin gegen einen regelmässigen Spielbetrieb in der G, da ich hier persönlich äusserst positive Erfahrungen gemacht habe.
    an anderer Stelle hab ich das bereits beschrieben und auch Gründe für meine Meinung gesagt.


    gg

    Ich begleite die FPL in ihrer Verbeitung und Annahme durchaus kritisch.
    kritisch nicht wegen ihren Zielsetzung sondern mehr wegen der Umsetzung.


    Tobn beschreibt sehr deutlich, wie das Verhalten einer Mannschaft vom Verhalten des Trainers abhängig ist.


    Tobn beschreibt auch das optimale Verhalten eines Trainers.


    Dort wo solch geführte Mannschaften zusammentreffen bedarf es keiner FPL. da sind auch die Eltern nicht an der Aussenlinie, da stehen dann auch Schiris
    auf dem Platz, die absolut kindsgemäss pfeiffen, d.h. grundsätzlich laufen lassen und nur im Notfall eingreifen. (das was Trainer von draussen machen sollen)
    für diese Gruppe ist die Umstellung auf FPL auch vollkommen unproblematisch, da kaum Unterschiede.


    so etwa 2/3 der Spiele liefen bei mir auch so ab.


    würde ich morgen mit einer Mannschaft gegen Tobns-Mannschaft antreten würde keiner feststellen können, ob nach FPL-Regeln gespielt wird oder nicht.
    Ausser dass noch zusätzlich ein Erwachsener auf dem Platz steht.


    ich kenn aber auch die andere Seite, egal ob vom Trainer, Schiri oder Zuschauer.


    und wer hier im Forum die Beiträge verfolgt, weiss wohl, dass diese andere Seite offensichtlich wesentlich weiter verbreitet ist.


    und diese können durch die FPL eine andere Einstellungen bekommen bzw. werden durch die FPL dazu gezwungen.


    deswegen bin ich inzwischen zu der Überzeugung gekommen, dass die FPL ein richtiger Schritt ist, auch wenn ich, was die Umsetzung betrifft
    durchaus noch kritische Überlegungen habe. Aber Gut Ding braucht nicht nur Weile sondern unterliegt auch immer einer verbessernden Weiterentwicklung.


    gg

    Zodiak


    die Entscheidung hat wohl wenig mit dem Konzept zu tun.


    Fussballschule-Training hört sich doch hochtrabender an als Zodiak-Training (du weisst was ich meine)


    im Fussball gibt es die tollsten Kapriolen, wenn die Geldgeber auch die Entscheidungsbefugnis haben.


    ausserdem entscheiden im Fussball, egal jetzt ob Spieler oder Trainer, oft die richtigen Kontakte.


    natürlich macht sich da Enttäuschung breit, aber wer weiss schon, ob das so nicht für dich letztendlich besser ist.


    Eltern zahlen und bestimmen den Trainer, da hatte ich eh ein ungutes Gefühl.



    Eine andere Bewertung ergäbe es aber, wenn der Verein generell den Weg anstrebt, alle Mannschaften von einer Fussballschule trainieren zu lassen.
    Könnte eine interessante, wenn auch nicht ungefährliche, Variante für einen Verein sein.


    gg