Beiträge von guenter

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    Karl


    habs nicht überlesen, identifiziere mich auch vollmit deiner Massnahme.


    wollte nur andeuten, dass Massnahmen in einer E noch zum gewünschten Ergebnis führen. jedoch in den älteren Jugendjahrgängen, hier auch in der beschriebenen
    Zusammensetzung der Mannschaft, schnell verpuffen.


    gg

    @TW


    so weit, so gut, bin bis dahin voll bei dir.


    was nun, wenn dieses Gespräch nicht fruchtet? Derzehn hat die Mutter ja bereits angesprochen.


    die genaue Form des Gespräches kennen wir nicht, das führt auch wohl jeder Trainer auf die ihm eigene Art. der eine diplomatischer, der andere direkter.


    aber was folgt jetzt? Gespräch stattgefunden, keine wesentliche Veränderung des Verhaltens. was nun tun?


    gg

    Kaiser


    du bestätigst, meine These, dass das was früh von anderen Trainern versäumt wurde, weder einfach noch schnell, manchmal gar nicht mehr
    behoben werden kann.


    immer wieder gibt es jedoch auch bei gut geführten Mannschaften solche Extremproblemefälle wie von dir geschildert.
    Da helfen alle gutgemeinten Ratschläge, Massnahmen usw nichts. da stossen wir Trainer halt auch mal an die Grenze des machbaren.


    wie aber vorgehen,? so ist der Junge ist auf Dauer eh verloren. deshalb würde ich ihn auch dann öfters nicht berücksichtigen, wenn er kann und will,
    bzw seine Einsatzzeiten mal stark begrenzen, gleichzeitig aber immer mit dem Hinweis: "ich kann ja mit dir nicht planen"


    Harte Tour, ich weiss, aber vielleicht noch eine Möglichkeit was zu ändern, und zwar dann, wenn der Junge eigendlich gerne Fussball spielt.
    Dann wird er nämlich gegenüber seinen Eltern aktiv. Kinder die wirklich was wollen, setzen das doch fast immer letzendlich bei ihren Eltern durch.


    mit 10 zuverlässigen Kindern kommt man aber doch in der Regel über die Runden. Für die immer wieder aufkommenden besonderen
    Situationen (Krankheit) würde ich mich mit dem Trainer des Jahrganges unter dir für diese Ausnahmefälleabsprechen.


    gg

    @Karl@Kaiser


    es handelt sich offensichtlich nicht um eine E.
    lest mal genau was Locutus beschreibt. hier erreichst du nichts mehr über die Eltern, oder mit Massnahmen, die im Kinderfussball erfolgversprechend sind.
    bei dieser Altersstufe und Hintergrund gibt nur ein entweder oder.
    der Karren wurde hier doch schon in der Vergangenheit verfahren.


    gg

    frustirierend ist, dass die gleichen nie bei einer Musikstunde fehlen, weil die Musikstunden richtig Geld kosten. Im Fußball ist der persöhnliche Aufwand für den Trainer (ZUMINDEST IM VERGLEICH MIT DEM MUSIKLEHRER MEINES KINDES) viel viel höher,


    dieser Vergleich stört mich immer etwas, wenn auch von der reinen Ausage her richtig.


    es handelt sich hier um Einzelunterricht, genau wie Einzelstunden beim Tennis. bezahlter Einzelunterricht wird nur eine bestimmte Zeit genommen.


    ich verglreiche hier lieber mit dem örtlichen Jugendorchester, das nämlich wie bei uns Fussballern langfristig angelegt ist.


    wer nicht regelmässig in den Proben ist, nimmt an Auftritten nicht teil.
    wer ziemlich oft fehlt, dem wird nahegelegt auszutreten, weil er die Gesamtentwicklung des Jugendorchesters behindert.
    die haben genauso Nachwuchsprobleme wie der Fussballverein.


    dort geht das, warum nicht beim Fussball?
    man kann nicht alles über die Geldfrage argumentieren und regeln.


    die Grundeinstellung von Kindern und vor allem Eltern wird von G-E gelegt.das ist Aufgabe des Trainers. (in gutgeführten Vereinen auch die der Jugendleitung).
    Alles und Alle, egal unter welchen Umständen, mit Gewalt mitzuziehen und bei der Stange zu halten, ist für mich das falsche Signal.


    Dadurch machen wir uns zum billigen Jakob der Allen hinterherläuft. Bei dem was Trainer heute an Leistung und Aufwand anbieten wünschte ich mir
    ein wesentlich stärkeres Selbstbewusstsein, das sich auch darin äussern sollte, dass man mal jemand heimschickt.


    ein geduldeter Quertreiber zieht über kurz oder lang andere mit, ein Quertreiber der entfernt wird hat Signalwirkung in die positive Richtung.


    Trainer verkaufen sich nicht nur in monetärer Hinsicht schlecht, sondern vor allem im Selbstbewusstsein zum Handeln.


    natürlich soll sich der Trainer um jedes Kind kümmern, die Grenze sollte aber da sein, wo das Mannschaftsinteresse gefährdet ist.
    wir geben keinen Einzelunterricht wie der Musiklehrer sondern Mannschaftsunterricht wie der Dirigent des Jugendorchesters.
    da ist mir der zuverlässige Dicke Paule bedeutend wichtiger als ein guter, jedoch unzuverlässiger Spieler.


    gg

    ich bin mal bei einer C-Jugend kurzfristig eingesprungen, 13 Spieler bei einer C11, anfangs ging das noch gut.
    2 unzuverlässig, machten ihr eigenes Ding und verscuhten andere mitzuziehen.
    in der Winterpause dem Verein vorgeschlagen, Ummeldung auf C7, den Hauptquertreiber (war leistungsmässig sogar einer der Besten.) mal eine zeitlang nicht mehr berücksichtigen. Verein war dagegen (wir brauchen jeden, wir brauchen ja später auch Zweitmannschaftsspieler usw)
    Folge.: andere liessen sich mitziehen, die letzten Spiele nur mit Hilfe der D über die Runden gebracht.
    Ende der Runde hörten 4 Spieler auf, 3 wechselten den Verein.


    bei den von mir ab F-Jugend aufgebauten Mannschaften (2) kenne ich das Problem jedoch nicht.
    genaue Gründe dafür kenn ich nicht.


    Möglichkeiten:


    überwiegend Kinder gehabt, die aus einer Fussballerfamilie kamen
    von Beginn an eine gewisse Konsequenz bei Unzuverlässigkeit durchgezogen.
    in der Anfangszeit viele Gespräche mit Eltern und Kindern über die Wertigkeit im Fussball, Mannschaftsgedanken, Verpflichtungen geführt.
    Rahmenprogramm derart gestaltet, dass man zur Mannschaft gehören wollte.
    Vorgehensweise wie es Elladino beschreibt: ich gebe die Richtung vor, Eltern/ Kinder können dann entscheiden, ob sie den Weg mitgehen
    wollen oder nicht.
    ich habe auch in Kauf genommen, dass einer da nicht mitzieht und sich abmeldet.
    bei Interessenüberschneidung gmeinsam mit den Eltern nach Lösungen gesucht.


    bei mir gab es keine Geburtstagsfeier eines Spielers, wenn Spiel oder Training angesagt war.
    da wurde schon mal eine Trainingseinheit, entsprechend gestaltet, in eine Geburtstagsfete mit eingebaut. (z.B. Verlegung ins Schwimmbad)
    Omas Geburtstag, da wurde ein Fahrdienst organisiert und das Kind nachgefahren.
    da Dorf, kannte ich die Jungs und auch die Eltern und somit die häuslichen und schulischen Probleme und konnte darauf eingehen.


    als Vatertrainer wusste ich durch meinen Sohn, was in Schule und Bolzplatz so abging, konnte darauf reagieren


    als Trainer aber auch die Bedürfnisse von Kindern und Eltern berücksichtigt.
    heisse Woche, Kinder gingen jeden Tag ins Schwimmbad. da gabs dann einen Rundruf , dass Training ausfällt wg. Schwimmbadbesuch.


    meine Devise war Zugeständnis und Forderung im Einklang.


    beim Beginn des regelmässigen Spielbetriebes, war im Frühjahr vor der F-Jugend, Elternversammlung, in der ich klar meine
    Richtung mit Forderungen und den Konsequenzen, vor allem aber auch mit den entsprechenden für alle nachvollziehbaren Begründungen,
    dargelegt habe. Auf meine Abschlussfrage wer das nicht in Ordnung findet und da nicht mitziehen will, hat sich keiner gemeldet.


    ich hab versucht den Eltern nie den Eindruck zu vermitteln, dass ich ihren Jungen brauche, sondern dass es für ihn gut ist, dabei sein zu dürfen.


    welche Vorgehensweise da am meisten gewirkt hat, kann ich nicht beurteilen, aber alles zusammen hat ja offensichtlich gegriffen, und
    das nicht bei einem sondern bei 2 Jahrgängen.auch nicht kurzfristig, sondern bei beiden Mannschaften dauerhaft (6 u. 8 Jahre)
    von insgesmt so etwas über 25 Kinder mit denen ich in der F-Jugend in den Spielbetrieb eingestiegen bin, habe ich bis auf 5 (davon 2 Umzüge)
    in die C-Jugend abgegeben.


    gg

    Als Trainerin hätte ich dies schon längst unterbunden. Und zwar mit direkten, jedoch nicht unhöflichen Worten.



    du hast ja Recht mit deiner Vorgehensweise.


    lässt jedoch ausser acht, dass Dreizehner das Gespräch mit der Mutter bereits gesucht hat, jedoch fruchtlos.


    allen härteren Massnahmen sollten immer Gespräche (und ich geh davon aus, dass dies bei den meisten Trainern auch geschieht)
    vorrausgehen.


    Wie diese Gespräche geführt werden, ist halt bei jedem Trainer unterschiedlich.
    nicht jeder ist rhetorisch begabt, geht eher den direkteren Weg, der eine kurz und knapp, der andere führt längere Gespräche.


    aber egal wie, manchmal bleiben die Gespräche, wie jetzt bei Dreizehner, ohne positives Ergebnis, und dann ist halt
    die harte Vorgehensweise angesagt.


    gg

    dass die Kids mit Herzen voll dabei sind. Mehr braucht es nicht.


    diese Aussage findeih treffend, besser als die von mir oft benutze Wille Leistung zu bringen. werde ich übernehmen.

    Diese Philosophie biete ich an. Die Eltern können folglich mit ihren Kindern zusammen entscheiden, ob sie es annehmen oder andere Wege gehen wollen. Nicht mehr - nicht weniger.


    für mich der einzig sinnvolle Weg. Trainer bestimmt die Richtung, Eltern können entscheiden ob sie mitgehen oder wegbleiben, aber nicht ihre Vorstellungen leben..


    Wenn von den 18 auf meiner Liste jetzt für den 09.03. schon 9 zugesagt haben,


    hier vertrete ich eine andere Phylosophie. ich frage nicht wer da ist. ich hatte von Anfang an vermittelt, dass ich davon ausgehe,und es als selbstverständlich betrachte dass grundsätzlich alle da sind.
    Wer nicht kann, meldet sich halt ab. Im Ergebnis das gleiche, jedoch wird eine andere Wertestellung von Spielen und Turnieren vermittelt.
    ich vermute, dass hierin bei einigen unter anderem das Problem mit der Zuverlässigkeit liegen kann.


    Da sind Mannschaften bei, wenn ich meine 'etwas' Stärkeren gegen die spielen lasse, fahren meine jedes Spiel mit einem 15:0 Sieg nach Hause



    was kannst du da machen? die Vorraussetzungen (Umfeld) ändern? geht wohl nicht.
    da du ja offensichtlich eine spielstärkere Truppe hast wäre in einem solchen Fall die Überlegung mal angebracht eine F bei einer schwächeren E-Gruppe zu melden.
    einen jüngeren E-Jugendjahrgang bei den E älteren Jahrgängen zu melden.
    ich hatte auch mal eine E2 (jüngerer Jahrgang) als E1 gemeldet.



    übrigens, auf dem Dorf ist es noch schlimmer geworden wie vor 15 Jahren (Kindermangel)
    vor 15 Jahren, 3 Dörfer 3 F-Jugendmannschaften, heute 3 Dörfer und nur noch eine F-Jugend. Problematiken sind doch teilweise extrem unterschiedlich.


    schick mal ein paar von deinen Millionen Kinder zu uns rüber. habt ihr öfters Stromausfall, seid total eingeschneit, Ausgangsverbot oder was läuft da anders als bei
    unseren jungen Leuten? :evil::D

    ich wollte es genau wie Andre schreiben. "letzte Abmahnung , bei der nächsten Rote Karte keine Berücksichtigung ehr min der Mannschaft.
    bei der nächsten Meckerei erfolgt sofortiges Auswechseln"



    aus dem Verein werfen geht nur durch Vorstandsbeschluss.



    wohl schon viel zulange zugeschaut.
    gg

    nicht alles lässt sich diplomatisch und mit guten Worten regeln.


    dort wo eine 16 jährige Tochter gegen die eigene Mutter nicht ankommst, hast du doch auch als Trainer keine Chane.


    auch ich würde die knallharte Tour wie Andre gehen.


    wir bewegen uns hier nicht mehr im Kinderfussball.


    gg

    Ich stimme hier Ralf absolut zu.


    und dass man auf Kreisebene, ich geh noch tiefer, in der Staffel, in der man gemeldet ist, was bewegen kann, hab ich selbst erlebt.


    man muss dazu jedoch den Kontakt zu den Verantwortlichen suchen, Kontakte zu anderen Trainern/Vereinen pflegen.


    Hab jedoch den Eindruck, dass gerade das von vielen nicht so bedeutend gesehen wird und somit vernachlässigt, stattdessen auf Veränderungen
    von oben gewartet wird.


    gg

    grosses Problemscheint ja für viele die Abmeldung zu sein.


    für mich ein unabdingbares absolutes Muss.


    in der G stellte ich hierzu die Verantnwortung und Haftung in den Vordergrund.
    hier kam mir gleich zu Beginn ein Zufall zur Hilfe.
    6jähriger wurde am Sportplatz von der Mutter abgesetzt, der ging jedoch anstatt auf den Platz zu einem naheglegenen Spielplatz. nach dem Training grosse Aufregung
    und grosse Suchaktion. Thema Abmeldung war gehalten. diese Problematik und die Bedeutung der Abmeldung immer in einem Einzelgespräch mit Eltern
    erläutert. Dazu kann man auch ruhig mal ein Beispiel erfinden oder von anderen Mannschaften aufzeigen.


    ging es in den Spielbetrieb hab ich mitgeteilt, dass ich davon ausgehe, dass das Kind krank ist, und ich es dann nicht fürs Wochende einplane.
    klingelte abend um 22.00 Uhr Telefon: "Günter, wir hatten heute Hektik pur, hab ganz vergessen xxx abzumelden, er ist aber nicht krank"
    anschliessen gab es dann einen netten Plausch.


    für mich ein entscheidender Fehler wird gemacht, wenn Listen ausgegeben werden, in der sich die Eltern eintragen können, wann sie da sind, bzw.
    an welchen Turnieren sie teilnehmen können oder möchten. hier wird eine falsche Botschaft übermittelt.


    Umgekehrt muss es sein: eine Liste, in der eingetragen wird, wann sie nicht können. die Entscheidung ob er dann zum Einsatz kommt hat aber immer noch der Trainer.


    gleiches Ergebnis, jedoch eine andere Botschaft. Hat was mit Psychologie zu tun. Nicht wann sie möchten, sondern wann sie nicht können.


    Terminliste der bekannten Termine sind wichtig. aus eigener Erfahrung weiss ich, dass diese aber des öfteren nicht mehr auffindbar sind,
    deshalb habe ich alle 4 Wochen erneut eine mittelfristige Terminplanung rausgegeben.


    bei G und F zusätzlich vor jedem Spiel oder Turnier ebenfalss einen kurzen Zettel zusätzlich mit meiner Handynummer.
    jedoch dann nie gefragft: wer kann? sondern gefragt: wer kann nicht? Trainer sind keine Bittsteller.


    gg

    es geht weiter


    Regeln habe ich in der G-Zeit (Aufbauphase) keine ausgegeben, dafür Zeichen gesetzt.


    da ich ausser in den Sommermonaten überwiegend in die Halle ging, war die Haupteingangstür der Turnhalle ab Trainingsbeginn
    abgeschlossen. Zuspätkommende hatten da schon einige Bemühungen sich bemerkbar zu machen. Schwierig Erziehbare
    hab ich auch schon mal nicht bemerkt und mussten 10 Minuten vor der Tür stehen bleiben.


    Gings auf den Platz, wollten das die bestimmten Personen sofort ausnutzen, da gings dann halt direkt mit Trainingsbeginn auf in den Wald.
    standen dann halt 30 Minuten allein am Sportplatz oder fuhren mit einem weinenden Kind wieder nach Hause. das nächste mal war die pünktlich.


    natürlich gabs auch Fälle, wo die Eltern einfach nicht früher dasein konnten, das hab ich aber mitbekommen und eine persönliche
    Lösung gesucht und gefunden, oder zum Beispiel dann das Training um 15 Minuten verlegt.


    Eltern testen ja auch immer aus wie weit sie gehen können.


    standen dann die ersten Auswärtstuniere an oder ein Auswärtspiel waren die ersten 10 Minuten vor der Abfahrtzeit, immer die gleichen
    jedoch 10 Minuten nach der offiziellen Abfahrtszeit da.


    Dann kam von mir die Ankündigung dass zukünftig pünktlich zum vorgegebenen Zeitpunkt abgefahren wird.
    Natürlich waren 2 meiner Kandidaten nicht da. Bin jedoch pünktlich ohne die 2 abgefahren.
    die anderen Eltern staunten nicht schlecht, fanden es aber gut, sie hatten sich nämlich auch immer wegen der Warterei geärgert.


    bei Heimspielen legte ich fest, dass 30 Minuten vor Spielbeginn in die Kabine gegangen wird, wer da nicht da ist, kommt in der
    1: Halbzeit nicht nicht zum Einsatz.


    Natürlich hatte alle Eltern meine Handynummer, da ja immer kurzfristig was dazwischen kommen kann, genügte ein Anruf und
    wir stellten uns dann darauf ein, da wurde dann schon mal auch gewartet.


    ohne grosses Regelwerk war das Thema Pünktlichkeit ab dem regelmässigen Spielbetrieb in der F bis aus gelegendliche
    Ausnahmen (und da kann man dann schon eine Fünf auch Gerade lassen) kein Thema mehr.


    wie sich dann später zeigte, haben die Kinder als sie selbständiger wurden, diese Vorgehensweisen automatisch übernommen,
    sie kannte es nie anders.


    gg

    Unzuverlässige Kinder.?
    kann es sein, dass wir hier unterschiedliche Auffassung haben, was unzuverlässig für jeden Einzelen bedeutet.


    Für mich war das : regelmässiger Trainingsbesuch (das heist nicht immer), Pünktlichkeit, Nicht anwesend am Spieltag ohne dass besondere
    Gründe vorlagen und vor allem, mir ganz wichtig dass immer entsprechende Abmeldungen erfolgten.



    In den letzten 8 Jahren (von G-einschl. D) hatte ich dieses Problem nicht, ich hatte keine unzuverlässigen
    Eltenschaft (anfangs) und dann Kinder (ab so E).


    Hab mir die ganze Zeit überlegt woran das gelegen hat.
    War ich der Supertrainer, Erfahrung, nur fussballgeile Kinder, nur Top-Eltern, bestes Umfeld?
    ich glaube nicht.


    mein Vorteil war natürlich, dass ich die Mansschaft neu aufgebaut habe, fast alle Kinder duch den Kindergarten und auch fast alle Eltern,
    da Dorf, gekannt habe.


    ich habe aber einiges anders gemacht.


    den Grundstein habe ich in der G-Zeit gelegt, in der ich mein Hauptaugenmerk auf die Werte meine Zuverlässigkeitsvorstellung
    gelgt habe, und dies den Eltern vermitteln konnte. Nicht radikal von heute auf morgen, sondern immer Stück für Stück, auch mal mit
    härterer Vorgehensweise.


    ab F-Jugend gabs keine Probleme mehr, abgesehen mal von dem ein oder anderen Einzelall, jedoch unbedeutend fürs Ganze.


    Entscheiden war der allererste Kontakt im Training mit Mutter/Vater und Kind.


    kam der 5jährige mit der Mutter ging ich auf beide zu, und hab sie freundlich begrüsst und meine Freude über ihr Kommen mitgeteilt.
    dann den Zeitliche Dauer des Trainings mitgeteilt.
    nun oft erlebt, dass die Mutter sich verabschiedete und mitteilte, dass sie dann ihr Kind wieder abholt. Für mich nun ein entscheidender
    Knackpunkt: "Frau xxx, das geht nicht, ich weiss nicht wie ihr Kind sich bei uns verhält, ob es sich wohl fühlt, ob es direkt klarkommt,
    gerade am Anfang suchen sie immer wieder den Kontakt während des Trainings zu ihrer Vertrauensperson, und das sind ja sie.
    Sie müssen also während des Trainings schon eine gewisse Zeit dableiben."
    "Wie lange?" "Weiss ich nicht. Kann 14 Tage, aber auch 4 Wochen sein, kommt darauf an wann ihr Kind Vertrauen zu mir aufgebaut hat
    und ich weiss, wie ich am besten mit ihrem Kind umgehen kann"


    nach dem Training hab ich dann ihr Kind gelobt, mitgeteilt, dass ich froh wäre, wenn sie im nächsten Training wieder dabei wären,
    aber bitte pünktlich zum Trainingsbeginn, da Kinder immer Probleme hätten, dazuzukommen, wenn die anderen schon beim Spielen sind.


    freundlich, Kindesinteresse in den Fordergrund gestellt, habe ich so sehr deutlich gemacht, wer die Richtung vorgibt, nämlich ich.
    gleichzeitig den ersten Punkt gesetzt: Aufforderung zur Pünktlichkeit.


    3 Kinder hab ich so möglicherweise für den Fussball verloren.
    1 kam sofort nie wieder, 2 nach 3maligem Trainingsbesuch. den 3 Müttern war es zuviel, beim Training dazubleiben,
    Kind abschieben und billige Betreuung war offensichtlich ihr Ziel. dafür war ich mir zu schade.


    mir aber egal, da das Ganze für mich wichtiger war. der später gezeigte Erfolg gab mir Recht


    gg


    Da lange Berichte ja nur selten ganz durchgelesen werden, mach ich hier mal eine Pause.

    @Jenny


    dass zuverlässige Kinder nie aussetzen sollen, habe ich nicht beim Bericht von Kaiser interpretieren können. ist glaube ich auch nicht das Thema bei Kaiser.


    andererseits sehe ich ein wesentlich höheres Konfliktpotential, vor allem auch negative Folgen, wenn ein Zuverlässiger zu Hause bleiben muss, damit ein
    Unzuverlässiger spielen kann.


    Sehe ich das richtig, dass du aber diese Meinung vertreten tust.


    gg

    @TW


    hab ja meine Meinung bereits sehr deutlich kundgetan.


    Bist du eigendlich der Meinung, dass Trainer mit C-Lizens, die sich ja in unterklassigen Vereinen tummeln, (ist nicht abwertig gemeint)
    sich im Leistungsbereich bewegen und sich wie du es genannt als Leistungstrainer titulieren können.


    ich hab da andere Vorstellungen, auh wenn ich schon Trainer erlebt habe, die in der untersten Klasse auftreten und auch Ansprüche stellen, die dem Leistungsfussball sehr nahe kommen.


    gg

    Steini


    tja so ist das Leben, man muss ja auch mal zeigen können, dass man was zu sagen hat.


    Telefon in die Hand und gleichzeitig Mail und Verbandsjugendobmann informiert, mit Bitte um Stellungsnahme.


    gleichzeitig unter Fussball.de die Staffeln in eurer Umgebung angeschaut, wer ungerade Mannschaften hat, passt es für dich
    Entfernungsmässig, dürfte es doch eigendlich keine Probleme geben. (sollte man normal Denkend zumindest annehmen.)



    gg