Beiträge von guenter

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    Manu schreibt anfangs von einem schweren Fall.


    ich vermute der Fall ist noch schwieriger als er ihn sieht. Manu sieht 2 von sich unabhängige Problemfelder. Ich vermute noch mehr.


    im ersten Fall geht es um einen fachlichen Vorgang.
    Und hier liegt Manu eindeutig falsch. die Aussage, dass Krafttraining und zusätzliche Waldäufe nicht förderlich sind für einen Jungem im Alter der D-Jugend
    ist definitiv nicht richtig. hier gibt es Studien, die eindeutig in die andere Richtung gehen.
    Käme mir ein Trainer mit einer solchen Aussage zu meinem Sohn, würde ich an seiner fachlichen Qualifiktation zweifeln.
    Vorraussetzung ist natürlich, dass der Junge das freiweillig macht, und Waldläufe und Krafttraing richtig dosiert und unter riichtiger Anleitung stattfindet.


    Ob der Vater hierzu Wissen hat, oder sich anderweitig beraten lässt, wissen wir nicht.



    der 2. geschilderte Fall liegt ja anders, und wird ja hier immer wieder diskutiert.
    Manu hat jedoch das zusätzliche Problem, dass der Vorstand ihm keine Unterstützung gibt.
    Durch sein Sponsoring hat der Vater einen höheren Stellenwert im Verein als Manu (ob das jetzt richtig ist oder nicht, lasse ich mal aussen vor)
    bei einem offen Konflikt wird Manu den kürzeren ziehen. der Vorstand hat das ja schon deutlich vermittelt.
    weder von Manu noch von dem Vater kennen wir die Persönlichkeit, Vorraussetzung für Ratschläge zu Gesprächen können so nur allgemein
    gehalten werden.


    Aus dem bisher geschilderten, sehe ich den von DSV geschriebenen Vorschlag, den Vater in die Verantwortung (Mittrainer, oder Berater) für die Mannschaft
    mit einzubinden, als sinnvollsten und erfolgsversprechendst.


    gg

    Erschreckend sind für mich Sätze wie:


    halbes Jahr trainieren vor dem ersten Spiel :rolleyes:



    die Aussage kam von mir.


    für den einen erschreckend, für den anderen (mich) eine der Gründe, warum es anschliessend nicht zu den Problemen kam, die hier laufend diskutiert werden.


    hab ja schon mal geschrieben, dass ich in der G erst im Frühjahr vor der F der ältern Spieler mit dem regelmässigen Spielen anfing.


    alle hatten mindestens 6 Monate zuvor nut trainiert.


    ich lasse 4jährige oder 5jährige Neuanfänger nicht mit 6,7 jährigen, die schon 1,5 Jahre dabei sind auflaufen, das bringt keinem was.


    in den 6 Monaten vor ihrem 1. Einsatz haben ich mit jedem speziell an der Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Verhalten in einer Gruppe gearbeitet und vor allem
    Gespräche mit Eltern über ihr Verhalten als Zuschauer geführt.


    ging es dann los, gab es keine Fragen ob die Jungs/Mädels zum Spiel kommen, die waren alle froh, wenn ein Spiel war und sie _Einsatz hatten.
    Und Eltern, die erstmals zu einem Fussballspiel auf den Sportplatz gingen, waren vorbereitet auf ihr Verhalten das von mir erwartet wurde.


    Und das findest du erschreckend?


    gg

    Er ist nicht mein erster Vater dieser Art, aber mit Abstand der heftigste. Brüllt am Platz rum, scheucht seinen Jungen zum Auto, antwortet für ihn, wenn andere Kinder fragen das er keine Zeit hat, weil er trainieren kann. Ich schreibe hier auch, weil ich ihm zunehmend Lustlosigkeit anmerke. Fände ich halt schade, weil er mit großer Spielfreude zu uns kam.



    das was du jetzt beschreibst, hat inhaltlich wenig mit der zuerst beschriebenen Problematik zu tun. und auch keine Beantwortung der gestellten Fragen. Willst du hier hilfreiche Ratschläge bekommen, solltest du Fragen schon beantworten., vor allem mal deine wirkliche
    Problematik mit dem Vater zu schildern, denn da gibt es ja offensichtlich einiges.


    gg

    @günther: ich bestraf doch nicht das Mädel durch Auswechslung nur weil ihre Mutter total minderbemittelt ist!! Sorry aber das passt doch nicht. Zumal die Spielerin sich eh ständig bei mir und der Mannschaft für ihre Mutter entschuldigt!!


    Und genau für sowas ist der Jugendleiter doch da und weil wir keinen mehr haben, muss es eben der Abteilungsleiter regeln, fertig!



    Du hast bisher ja einiges vesucht. ohne Erfolg.

    was soll da euer Abteilungsleiter mehr erreichen? mit einem Gespräch, mit denen du nichts erreichst hast?
    mit härteren Massnahmen, wie Platzverweis androhen? warum soll er sich mit der Mutter als nicht direkt involvierter anlegen?
    ist die Mutter wirklich so dominant gegenüber ihrer 16jährigen Tochter, wird es zu Abmeldung kommen.


    wer hier letzendlich noch was erreichen kann, ist die Tochter selbst. sie ist 16 Jahre alt und kein kleines Kind mehr.
    vielleicht brauch sie nur noch einen kleinen Anstoss, um gegen ihre Mutter zu rebellieren.
    dieser Anstoss könnte z.B. ein Auswechseln sein, dann nämlich, wenn das Mädel unbedingt gerne in der Mannschaft spielt.
    Ich seh das nicht als Bestrafung an, sondern eine mögliche Massnahme, nachdem ja alle bisherigen gescheitert sind.


    gg

    worum geht es eigendlich der Masse der Eltern?


    um gezielte fussballerische Förderung? mit dem Leistungsgedanken im Hinterkopf?


    der Grossteil der Eltern, die ich kenne, haben andere Ziele:


    sie wollen, dass ihr Kind einem Hobby nachgeht, dass es Bewegung hat und nicht nur am PC sitzt, dass es bei der Ausübung seines Hobbys
    vernünftig geführt und betreut wird, sein Hobby in einer Gruppe ausübt, wo das Kind sich wohl fühlt. in den Fereien einer sinnvollen
    Beschäftigung nachgehen und betreut sind, während die Eltern noch arbeiten müssen.
    nicht unbedeutend, dass es auch mal zu den Gewinnern zählt, Mannschaftssport bietet da oft die einzige Möglichkeit.


    das bietet ein Verein aber auch eine Fussballfreitzeit, oder auch eine Fussballschule, je nachdem was man darunter verstehen will.


    bei der Bewertung ist doch nicht das Angebot entscheidend, sondern was die Eltern hiervon erwarten.
    demzufolge haben Fussballschulen durchaus ihre Berechtigung.


    Mich stört nur, dass hier oft vermittelt wird, dass wie es TW ausdrückt Unbedarfte verarscht werden, indem man ihnen vermittelt,
    dass durch deren Besuch Leistungssprünge zu erwarten sind. ("Mein Sohn hatte jetzt endlich mal richtiges Training mit einem richtigen
    Trainer") hab nur gegrinst, Trainer nämlich gekannt, der als Vereinstrainer eine totale Niete war.hab jedoch auch sehr gute Trainer
    dort erlebt. mein Sohn war nämlich auch mit Kameraden dort. hat ihm auch Spass gemacht. Aussage:"Training war nicht schlecht, aber kein Vergleich zum Stützpunkttraining"


    die Eltern, die jedoch hier die absolute Leistungsförderung im Vordergrund sehen, kommen genauso auf den Boden der Tatsachen,
    wie die Eltern des G, den sie schon in der Bundesliga sehen, weil er den Ball mal richtig trifft.


    gg

    Beim ersten Training stellte ich fest, dass 2/3 der Kinder beim Rückwärtslaufen hinfielen. Da hatte jemand (Lizenzinhaber!) die Themen einer G vernachlässigt, weil er meinte, dass sie in ihrer Entwicklung weiter wären.



    jetzt fällt der Groschen, hab immer schon überlegt wo die unterschiedliche Arbeit von lizensierten und nichtlizensierten (Vatertrainer)
    wohl liegt. fussballerisches Fachwissen muss man ja schliesslich auch mal an den Mann bringen, wozu hat man schliesslich Lehrgänge besucht. :D:D:D:D8|8|8|8|

    In den guten Fussballschulen sind ausgebildete und erfahrene Trainer tätig, die selbstbewusster auftreten, als zum Beispiel ein junger unerfahrener Trainer oder ein hilfsweise eingesprungener Vatertrainer im Verein. Sie werden einfach mehr respektiert. Oft wird schon durch den Begriff Fussballschule suggeriert, dass hier nur "Experten" tätig sind



    Vermute auch, dass dies ein ganz entscheidender Grund ist. vor allem im selbstbewussteren Auftreten und in der Suggerierung, was besonderes zu sein,


    Könnten Trainer das in den Vereinen nicht aber auch, zumindest teilweise übernehmen.Vor allem in kleineren Vereinen wird womöglich zuviel hinterhergelaufen,
    mehr Selbstbewusstsein bei dem was wir anbieten und dessen Wertigkeit mal stärker in den Vordergrund stellen?


    Camp erlebt: nach dem ersten Tag vor versammelter Elternschaft und auch des Vaters, einem Jungen deutlich mitgeteilt, dass wenn er sein Verhalten nicht ändert, er am nächsten Tag besser daheim bleiben soll, und er sein Geld dann halt zurückbekommt.


    wieviele Vereinstrainer haben denn das Selbstbewusstsein mal so vorzugehen? Man könnte ja einen Spieler verlieren und Ärger mit den Eltern oder dem Vorstand bekommen.


    gg


    GG

    TRST


    ein kleiner Tip von mir, da du ja eine Kooperations mit der Schule angehen willst.


    überleg mal, ob du nicht gleichzeitig eine Kooperation mit euren Kindergarten in Betracht ziehen solltest. (selbst äusserst positiver Erfahrung gemacht)


    in beiden Fällen solltest du auf jeden Fall eroieren, welche Zuschüsse da unter Umständen fliessen können. und zwar für den Verein und für den
    Kindergarten oder Schule.


    denke aber über den Fussballverband hinaus.


    Wende dich an den Landessportbund und ans Ministerium für Kultur, Schule und Sport (oder wie das sonst bei euch heisst).


    Wie es in eurem Bundesland aussieht kenn ich nicht, aber bei uns hier gabe es da schon einiges. So sprangen allein für den Kindergarten
    so etwa 500,--€ raus, womit die Bereitschaft für eine Kooperation da natürlich sehr gross war. Die Kindergartenleiterin ist dann sogar als Betreuerin eines Jahrganges
    hängengeblieben, das aber nur nebenbei.


    also informier dich, es könnte sich lohnen.


    gg

    Ja Guenter, du hast vollkommen recht, ich bin restlos unverantwortlich im Umgang mit Kindern. Ich sollte diesen besser aus dem Wege gehen. Besser wäre, dass du den Doktor noch nachmachst :)


    Freund Jugendabteilung....und auch du hast irgendwo recht im Bezug auf meine Person, ich bin ein Feind des G-Fußballs, so isses. ;)


    Schon vor deiner... ach ich lass es, ist mir doch zu banal, darauf zu antworten


    gg

    1. Training in kleineren Gruppen (max.10 Kinder je Trainer, Einteilung i.d.R. nach Leistungsstand oder individuellen Förderschwerpunkten )
    2. ausgebildete Trainer ( alle mit Lizenz )
    3. erstaunlicherweise keine Eltern, die sich in Angelegenheiten der Trainer einmischen



    nachvollziehbare Argumente, da das in vielen Vereinen nicht der Fall ist.


    wieso mischen sich da aber die Eltern nicht ein?


    gg

    Zitat
    Aber es ist Aufgabe der Jugendleitung, da für Abhilfe zu sorgen. Es bringt niemandem etwas, wenn Du Dich aufreibst und dann vielleicht entnervt komplett aufhörst




    Weise gesprochen, Herr Kaiser. :thumbup: Oft reibt man sich an Sachen auf, für die es originär andere Zuständigkeiten gibt.



    bestimmt schön und angenehm, wenn es die gibt. war mir leider selten gegeben. es soll sie ja auch geben. mal was von Einzelkämpfer gehört.


    gg

    wenn das so ist komme ich zu folgendem Ergebnis. geht es mir als Elternteil vorrangig um zusätzliche Förderung, würde
    ich mein Kind zusätzlich in einem echten (d.h. Geräte u. Bodenturnen) Turnverein oder in einem guten Leichtathletikclub anmelden.


    Begründung:


    einer meine Ex-Mannschaft geht seit ca. 3 Jahren zusätzlich einmal in der Woche ins Leichathletiktraining. körperlich eindeutig bessere Entwicklung gegenüber seinen Mitspielern.


    Mannschaftskollege meines Sohnes (B-Jugend) betreibt zusätzlich Mittelstreckentraning in einem Verein.. deutlich Unterschiede sichtbar



    gleicher Jahrgang, etwa gleiche fussballersiche Vorraussetzung.


    ein Teil regionale Schule mit üblichem Larifari-Sportunterricht


    ein Teil Gymnasium mit anspruchsvollem Sportunterricht und im Gegensatz mit ausgebildeten Sportlehrern.(Geräteturnen, Leichtathletik, Schwimmen)


    bei 2 Jahrgängen 1991 u. 1997 so ab B-Jugend klare Unterschiede in der Gesamtkörperlichen Konstitution. und vor allem
    geringere Verletzungsanfälligkeit.


    aber mit Fussballschule kann man wohl besser protzen. und nicht erfüllbare Traäume unterstützen, bis das Erwachen kommt.


    gg