Beiträge von guenter

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    ']Eltern 1mal im Jahr zu verkünden, was man sagen will, und dann ihnen gegenüber generell (so die Aussage) seine Ohren nur "auf Durchzug" zu stellen, ist unter Mitmenschen respektlos.[/quote]


    @Kicker


    ich interpretiere seine Aussage anders (womöglich auch dadurch, dass ich seine Grundeinstellung kenne).
    mit Ohren auf Durchzug stellen meinte er, dass er nicht mehr darauf reagiert, was Eltern von draussen rufen, und allgemein so geredet wird.
    Bei wirklichem Problemfällen reagiert er (hab ich auch geschrieben) und führt auch die entsprechenden Gespräche.


    ich sehe da schon einen Unterschied zu deiner Sichtweise.


    gg

    MICH jedenfalls würde das interessieren, wie die ideale Welt aus euerm Blickwinkel aussehen würde.


    die ideale Welt im Fussball gibt es nicht, dafür sind die Voraussetzungen im Einzelenen zu extrem unterschiedlich.


    Du berichtest aus einem Umfeld mit klaren Strukturen im Verein, einheitliche Vorgehensweisen und ausgebildeten Trainern, nicht zu vergessen offensichtlich auch mit genügend Kindern. Diese kenne ich auch in meiner Umgebung. Die bedienen sich jedoch ab D
    in den umliegenden Dörfern an den besten Spielern und gehen dann entsprechend vor.


    dadurch sinkt natürlich nicht nur das Niveau in diesen kleinen Vereinen, sondern auch zwangsläufig alle anderen Vorraussetzungen.


    Wie sieht das eigendlich bei euch in den kleineren Dofvereinen aus, worum es vorrangig darum geht, überhaupt eine
    Mannschaft zusammen zu bekommen. Greift da auch euer Konzept?


    Ansonsten stimme ich dir zu, hier wird verdammt viel gejammert, über alles Mögliche.
    Finde es aber gut, dass es diese Möglichkeit hier gibt, wo kann denn der Trainer sonstwo seinen Frust mal loswerden?
    Wo geht das besser als unter Gleichgesinnten, die das Problem kennen und ihn verstehen?
    Sehe das im Gegensatz zu dir nicht negativ.


    Andererseits bin ich wieder voll bei dir, in deiner Ansicht, dass jeder selbst was bewegen kann. Forder hierzu auch ständig
    wiederum auf.


    Ebenfalls bin auch ich nicht der Meinung, dass unser derzeitiges System und Vorgehensweise das Non Plus Ultra ist.
    Als älteres Semester kenne ich den Werdegang des einen Extremem im Kinderfussball zu dem was heute als das Wahre
    vertreten wird. Als ewig Hinterfragender was richtig war und ist, diverse Entwicklungen miterlebt habe, bin ich überzeugt,
    dass weitere Änderungen notwendig sind, weil sich auch unsere Gesellschaft ständig verändert.


    So bezweifle ich inzwischen, dass meine Vorgehensweise der letzten 10 Jahre, die von meinem Umfeld ausgehend ich als
    ziemlich erfolgreich ansehe, auch in den nächsten 10 Jahren der richtige Weg wäre.


    Gerade weil ich die letzten 2 Jahre, losgelöst vom eigenen Traineramt, als begleitender Vater, und auch oft neutraler Zuschauer
    und Beobachter der hiesigen Fussballszene, verbunden mit vielen Gesprächen mit Verantwortlichen den Fussball (speziell Jugendfussball) aus einem erweiterten Blickfeld betracht, merke ich, wie sich langsam aber stetig Einstellungen zu bestimmten
    Dingen verstärken und andere sich ändern.


    Vergess nie, dass man mich mal für bescheuert erklärte, als ich für jeden Spieler einen Trainingsball forderte, wo doch 2,3 Bälle von allen als vollkommen ausreichend angesehen wurden.


    Gerade die Entwicklung im Kinder- und Jugendfussball wird weitergehen. Wie? weiss ich nicht, bin aber gespannt.


    Deshalb finde ich deine Einlassungen hier sehr interessant. Nur die Diskussion unterschiedlicher Ansichten bringen eine Weiterentwicklung.


    Lass dich nicht abhalten, Widerspruch gehört in diesem Forum dazu.

    crow


    gute Schilderung, die nachvollziehbar und in die man sich reinversetzen kann.


    die Schilderung, wie du damit umgegangen bist, Sohn unterstütst, er redet mit Trainer, du redest mit Trainer, offensichtlich sachlich,
    für mich aus der Schilderung vorbildlich.


    anstelle eines Rates, schildere ich dir mal unsere eigenen Situation, die wohl etwas ähnelt.


    Sohn, Torejäger und Spielmacher in einer Person. Verbandsauswhltraining, im Tainingsspiel dort als linker Verteidiger eingesetzt.
    aufgefallen und vom hiesigen Leistungsverein speziell für diese Position umworben.


    beim Stützpunktraining mal aus Verlegenheit ins Tor, direkt aufgefallen, und mangels eines guten TW in diesem Jahrgang als TW
    in Erwägung gezogen.


    Obwohl mein Sohn zwischendurch gerne ins Tor geht, wollte er dies dauerhaft nicht, genausowenig wie dauerhaft in der Abwehr spielen.


    Folge: dem Stützpunkttrainer dies vermittelt, der das auch akzeptieren konnte, kein Wechsel zum Leistungsverein.


    mein Sohn spielt jetzt (B-Jugend) zwar nur Bezirksliga, ist absoluter Leistungsträger, aber absolut zufrieden. geht mit Begeisterung in jedes
    Training und zum Spiel.


    die jährlichen Anrufe ab der D-Jugendzeit gerade zum jetztigen Zeitraum, geben ihm die Bestätigung, dass er höher eingeschätzt wird,
    stärken sein Selbstvertrauen, aber ein Wechsel kommt für ihn nicht infrage, da er sich wohlfühlt.


    letzendlich ist mir das wichtiger, als als Vater damit anzugeben, dass mein Sohn Regionalligaspieler ist.


    Deshalb mein Rat:


    zeige ihm Möglichkeiten auf, wegne ihm gewisse Wege, erläutere Vor- und Nachteile, aber lass ihn letztendlich selber entscheiden, welchen Weg er gehen will und dann Entscheidungen treffen.


    gg

    guenter
    Ist mir schon klar dass es im Dorfverein anders aussieht als bei uns.
    Aber Günter, was hindert jetzt einen Trainer einer Dorfmannschaft daran die von mir oben erwähnten Punkte umzusetzen ? Ich vesteh's echt nicht. Hilfst du mir auf die Sprünge ? Wo habe ich die Denkblockade ?



    Du hast keine Denkblockade. eigendlich war mein Hinweis mehr allgemeiner Natur, generell auf deine Beiträge.
    gerade deinem letzten Beitrag hier stimme ich ja zu. muss gestehen, an dieser Stelle hier, war mein Einwand wohl nicht richtig plaziert..


    gg

    @Fussballbaron


    die von dir verwendeten Begriffe "Spielverständnis" und "Basics" führen durchaus zu unterschiedlicher Betrachtungsweise.
    verstehtst du darunter, dass z.B. 5jährige Positionsspiel und Passspiel schon in Ansätzen einigermassen beherrschen sollen?
    da wird hier, wie aus vielen früheren Diskussionen verdeutlicht, eine andere Meinung vertreten.


    In diesem Bereich verstehe ich unter "Basics" das Verständnis für gewisse Abläufe im Fussball, Besonderheiten des Mannschaftssportes,
    Kennenlernen von Grundregeln auf und nebem dem Platz und ähnliches und zwar nicht nur für Kinder, sondern auch für ihre Eltern.


    Ganz unabhängig jedoch von der Betrachtungsweise ist das Ergebnis das rauskommt, wenn zuallerst mal eine Basis gelegt wird.
    und da kommen wir ziemlich auf einen Nenner.


    Auch ich habe diese Basis geschaffen (habs schon mal detailliert beschrieben) 1,5 Jahre Aufbauphase ohne regelmässigen Spielbetrieb,
    Neulinge 6 Monate bis zum 1. Turnier. zwar weniger Spielverständnis im Vordergrund, stattdessen Allgemeinbeweglichkeit und allgemein
    mannschaftliches Verhalten in der Wertigkeit hervorgehoben.
    4jährige mit 6 jährigen , und Neulinge mit bereits 1,5 Jahren dabei sein, zusammen spielen zu lassen war auch bei mir die absolute
    Ausnahme.


    Zuerst dabeisein und anschauen wie das so läuft, gerade auch für Eltern, und dann richtig einsteigen.


    Wenn ich mir dann das Ergebnis betrachte: Spielstärke der Mannschaft und Verhalten Draussen, liegen wir, glaube ich zumindest,
    gar nicht so weit auseinander.


    Und gerade weil ich keine homogene Mannschaft durch Selektionsmöglichkeiten hatte, bin ich mit dir in einem Punkt
    auf absolut gleichem Nenner: Lieber im Training an Grundlagen arbeiten, als am Spielbetrieb teilnehmen.


    unterschiedliche Region, unterschiedliche Umfeldvorraussetzungen,unterschiedliche Trainer, trotzdem gleiches Ergebnis
    durch mehr Basics und Grundlagenarbeit anstelle von Spielbetrieb.


    mag auch Zufall sein, dass weder ich noch du derart schwierige Elternprobleme hatten, die wir hier ja immer diskutieren.
    mag aber auch seinen Ursprung in dieser Vorgangsweise haben.


    sollte zumindest zum Nachdenken anregen,


    gg

    Warum sind Frauen / Mädchen immer so kompliziert........ :?:



    das fragen sich schon Gernerationen von Männern und kriegen keine Antwort. :D:D:D:D :D


    aber nicht nur deshalb kann ich dir in dieser ziemlich verfahrenen Situation keinen vernünftigen Rat geben.
    aber vielleicht haben wir ja einen Frauenversteher unter uns.


    manche ernsthafte Situationen sind so verfahren, dass man leider nur mit Galgenhumor kommen kann.


    gg

    @Fussballbaron


    ich finde deine Beiträge hochinteressant.


    vor allem, da du hier eine Sichweise vertrittst, mit konkreten Beispielen unterlegst, die in einigem den Einstellungen vieler hier
    konträr ist.


    dass das Widerspruch hervorruft finde ich normal, also lass dich nicht abhalten.


    nichts ist schlimmer für eine Entwicklung, als dass alle einer Meinung sind.


    Denn eins ist ja auch sicher, wir hoffen, manche glaubens auch, den richtigen Weg zu gehen, aber letzendlich Wissen tut das keiner.
    Bekanntlich führen ja immer noch viele Wege nach Rom.


    gg

    @Fussballbaron


    konzeptionelles Vorgehen im Verein, speziell in der Jugendabteilung, klare Strukturen, genügend Kinder, ausreichend Trainer, die auch noch eine Aufwandsentschädigung erhalten.


    angenehm zu lesen, dass es sowas auch gibt und wie dort dann gearbeitet werden kann.


    leider trifft das in der Masse der Dorfvereine nicht zu.


    gg

    @kicker


    da es nicht meine These ist, sondern dies nur wiedergegeben habe, möchte ich auch nicht argumentativ darauf eingehen .


    beim Spiel hab ich jedoch festgestellt, dass die Mannschaft offensichtlich sehr gut geführt ist, und die Elternschaft sich sehr ordendlich verhalten hat.


    Ich schaue auch gerne über den Tellerrand und mach mir normalerweise Gedanken über Vorgehensweisen, die nicht meiner derzeitigen Denke
    entsprechen. Oft ist die Vorgehensweise nicht so grass, wie es der jeweils Betreffende verbal dargestellt hat.


    In einem brachte er mich jedoch zu einem stärkeren Nachdenken und ich lese das auch hier im Forum raus:


    Reagieren wir Trainer nicht zuviel, auch auf jede Kleinigkeit von Eltern oder auch Kinder, interpretieren wir nicht einiges, das im Prinzip gar nicht
    zutrifft. Stellen wir die Lauscher nicht zuviel auf Empfang und hören Sachen, beziehen die auf uns, obwohl sie gar nicht für unsere Ohren
    gedacht sind? Wäre etwas mehr stehen lassen und darüber hinweggehen nicht manchmal sinnvoller?


    Gedanken kann man sich sehr wohl darüber machen.


    gg

    Und weil wir gemeinsam begonnen haben, sind wir irgendwie anders als andere Teams, wie eine Familie .. ganz krass irgendwie. Die Jungs sind befreundet, wir haben uns mit fast allen Eltern angefreundet (fehler!?).


    Und obwohl wir mit jenen befreundet sind (es läuft aber wegen diesen ganzen Geschichten nicht mehr optimal) kritisieren sie unseren Sohn sehr.


    2 Väter sind es vorwiegend die immer mosern.


    weil er nach fouls des öfteren weint,


    Wenn einer der besagten Eltern beim Training auftaucht, wird alles was mein Sohn macht, von uns schnell und harsch unterbunden und ggbfl abgestraft.


    Habe Webseite gemacht und betreut, alle Emails, Spiel- und Turnierbetrieb, also gesucht, selber Turniere organisiert, am Spielfeldrand die Jungs betreut, alle sonstigen Organisationen, einfach alles andere.


    ist ja unser Hobby, welches wir nicht durch ein anderes ersetzen können und wollen.


    Unser Sohn findet es toll mit uns. Er hat mit uns ein sehr inniges Verhältnis und alle seine Freunde in der Mannschaft. Er liebt es alles sehr.


    Zuerst dachte ich, das passt doch alles nicht zusammen.


    Alle Eltern sind toll befreundet, trotzdem gibt es Kritik, die sich immer gegen den eigenen Sohn richtet, der auch noch abgestraft wird, wenn
    andere Elternauftauchen. als D-Jugendspieler nach Foul weint, totzdem findet der Sohn das so toll und liebt alles, und dann noch das absolute Hobby für die ganze Familie.


    Auf einen neutralen Leser, und das ist man hier im Forum schliesslich, wirkt das irgendwie befremdlich, da bekommt man das Gefühl, da stimmt gernerell was nicht.


    Nach einem deiner letzten Beiträge, in dem du aufgeführst hast was du alles machst. passt dann für mich als Aussenstehender
    wieder alles zusammen.


    Das ist einfach des Guten zuviel. Da bleiben anderen, auch deinem eigenen Kind keine Zeit zum Luftholen, besser gesagt ihren/seinen
    eigenen Platz in der Gruppe zu finden.


    Klar, man muss ja alles selbst machen, da die anderen ja nichts machen. Argument kenne ich bestens.


    delegieren, abgeben, Aufgaben verteilen, offensichtlich ein Fremdwort bei euch, stattdessen alles selber machen.
    die Mannschaft ist ja praktisch Familienbetrieb,euer Kind schliesslich.


    ist die Kritik an eurem Sohn nicht eine Kritk an euch, oder der Ausdruck von Unzfriedenheit über die Gesamtsituation.


    bei wem kotzt sich denn euer Sohn aus, wenn seiner Meinung nach ein Scheisstraining, der Trainer falsche Aufstellung gemacht und dann auch noch falsch ausgewechslt hat, ihn auf eine Position gestellt hat, die er bescheuert findet, einfach nur mal Frust hat übers Training und Trainer loslassen kann.


    D-Jugendspieler machen das, brauchen das auch, egal wie zufrieden sie allgemein sind. Vater Trainer, Mutter Co und Betreuerin,
    wer bleibt da noch, wer tröstet ihn ohne dass sachlich argumentiert wird.?


    Ich mach dir absolut keine Vorwürfe, manchmal nehmen Dinge ihren Lauf und entwickeln sich praktisch selbständig.
    Im Sinne eures Kindes müsst ihr aber dagegensteuern,


    Bei dem was ihr alles macht, ist es jedoch schwierig, meinem ursprünglichem Rat, sofort aufzuhören, nachzukommen,


    aber nach und nach lässt sich schon einiges auf andere übertragen.


    Ihr habt ja gute Kontakte zu den Eltern, setzt euch doch mal mit den 2,3 Elternpaaren, denen ihr am meisten vertraut zusammen,
    und sprecht mal offen über diese Problematik. Vielleicht hilft das euch weiter, garantiert können sie die Situation vor Ort besser
    beurteilen, als wir hier.


    gg

    das hat sich gegeben mit der zeit und spätestens ab der C-jugend, da muss ich günter widersprechen, kann es nicht besser klappen.



    da du mich direkt ansprichst.


    ich stimme dir in vielem zu.


    ich seh aber auch die Entwicklungen des Jugendlichen. wenn ich von G bis D meinen Sohn trainiere, muss ich ihn abnabeln, auch fussballerisch. Mit Sicherheit wäre es einfacher gewesen für ihn, auch in C oder B mich als Trainer zu haben,aber er musste lernen,
    dass andere Tainer anders denken, anders vorgehen und damit umzugehen. In Konfliktfällen sich mit dem Trainer auseinanderzusetzen
    ist eine ganz andere Sache, wie mit dem eigenen Vater. die Gespräche darüber bewegen sich zwischen Vater und Sohn doch dann auf
    einer ganz anderen Ebene, wie zwischen Sohn und Trainervater.


    Wenn ich den Werdegang meiner beiden Söhne sehe (beide nach D abgegeben) bestätigt das meine Ansicht.
    bin seitdem nur noch derjenige, der Vor- und Nachteile von Handlungsweisen und Entscheidungen aufzeigt.


    Hab natürlich keinen Belge, wie es anders ausgesehen haben könnte.


    Einschränkung: übernehme ich erst eine Mannschaft ab D, seh auch ich kein Problem noch in der B zu trainieren.


    muss jedoch gestehen, dass mir letztendlich das Hemd näher war als die Hose, das heisst mir die Entwicklung meiner Söhne
    zuletzt doch wichtiger war als alles andere, ohne dass es jedoch anderen zum Nachteil wurde.


    gg


    gg

    @Baron


    der Trainer ist voll motiviert.
    der Einwand mit Neuzugängen ist wohl richtig, trifft aber bei ihm nicht zu, da zur Zeit D-Jugend, und Neuzugänge im Laufe der Saison höchst selten bei uns sind.


    mein Eindruck war, dass er mir vermitteln wollte, dass er Elternarbeit nicht ausschliesst, sondern auf ein Minimum (also nur bei grösseren Problemen) beschränkt.


    gg

    die Frage ist so nicht eineutig zu beantworten.


    geht es um Anzahl der Spiele in derselben Mannschaft? da kenne ich keine Vorschrift, die da Grenzen setzt.


    oder geht es um Einsätze in verschiedenen Manschaften. z.B. Samstag in der 1. und Sonntags in der 2. Mannschaft.
    da gibt es die unterschiedlichsten Begrenzungen, auch abhängig von vom Zeitpunkt (Vorsaison, Rückrunde, die letzten 5 oder 10 Spieltage)
    Anzahl der Spiele, die er in einer bestimmten Mannschaft bereits gespielt hat.
    da geht es um das Thema Wettbewerbsverzerrung. da muss man dann oft von den konkreten Fällen ausgehen.


    oft sehr kompliziert, und führte schon oft dazu, dass einer Mannschaft die Meisterschaft aberkannt wurde, oder zum Abstieg verurteilt
    wurde, da Spieler unberechtigt eingesetzt wurden.


    hier ist eine Anfrage beim Verband für dich (wenn ein konkreter Fall vorliegt) dringends anzuraten.
    gg

    interessante These oder Schwachsinn?


    hab mich gestern mal mit einem seit längerem im Jugendbereich , aus meiner Sichtweise auch gutem, Trainer unterhalten.


    seine Vorgehensweise in Kurzform:


    Ich beschränke mich inzwischen auf meine eigendliche Trainerarbeit auf dem Platz. einmal im Jahr Elternarbeit, wo ich meine
    Vorstellungen erläutere.


    Dann stell ich meine Ohren auf absoluten Durchzug, ich höre nicht mehr auf das was Eltern sagen und reagiere vor allem nicht mehr.
    Hör mir zwar nach dem Spiel an, wenn sie mir was sagen wollen, bin nett und freundlich , kommentiere das dann aber nicht.
    was ausserhalb des eigendlichen Fussballes läuft, registriere ich aber mische mich da nicht ein.


    ich habe mich immer mehr auf die eigendliche Trainerposition zurückgezogen.


    Meinen Jungs, habe ich sehr deutlich klar gemacht, dass auf dem Platz nur meine Anweisungen zählen, und sie auf sonstige
    Rufe nicht zu reagieren haben. Das hab ich denen regelrecht eingebleut.
    die Jungs reagieren jetzt nicht mehr was von draussen kommt, die Eltern haben es ziemlich aufgegeben, was reinzurufen,
    Kritik und Einmischung kommt so gut wie keine mehr, da sie gemerkt haben, dass das bei mir abprallt und die Jungs nicht mehr
    reagieren.
    hat zwar eine halbe Saison gedauert aber wir haben jetzt Ruhe.
    das Hintenherum, das es sicher gibt, interessiert mich nicht.


    Ich suche auch nur noch bei massiven Problemen das Elterngespräch, ansonsten mische ich mich nicht mehr ein.


    interessante These, über die ich mir jedoch noch keine eigene Meinung gebildet habe. wie seht ihr das?
    Könnte doch auch eine Vorgehensweise für Manu sein. Oder?


    gg

    Hilfe, ich werde gemobbt, MilkyWay -inaktiv- ich brauch dringent die Anschriften :D:D:D


    bis vor 15 Jahren war ich noch Nichraucher, als ich dann ins Kindertraining eingestiegen bin, war der Stress ( ?( ) ohne Pfeiffenqualm nicht mehr zu bewältigen.


    Fazit: Kindertrainer sind rauchergefährdet und somit verstärkt gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt.


    aber was sind schon ein paar Lebensjahre weniger gegenüber den 15 Jahren Trainertätigkeit im Kinderfussball.? Ich möcht sie nicht missen und auch nicht tauschen. :thumbup:


    gg

    Ich stehe dem Vatertrainer im Kinderfussball positiv gegenüber, hatte selbst auch nie Probleme damit


    allerspätestens ab C-Jugend sollte damit jedoch Schluss sein, vor allem im Interesse des Kindes.


    etwas ungewöhnlich und höchst bedenklich ist für mich jedoch, wenn beide Elternteile in der gleichen Mannschaft als Trainergespann fungieren.


    hier ist ein derart starker Pol entstanden, der zwangsläufige auf der anderen Seite (übrige Eltern) zu einem Gegenpol (Kritik, negative Äusserungen) führen muss.


    Ganz schlimm muss diese Kombination fürs Kind sein. ein Fussballkind braucht ganz dringend einen Ansprechpartner, der nicht sein
    Trainer ist. (näher will ich im Moment darauf nicht eingehen, würde mir aber mal darüber Gedanken machen.)


    die Vermutung kann hier aufkommen, dass nicht das Hobby des Kindes, sondern das der Eltern vorrangig ist,
    oder die Totalbehütung dem Kind vermittelt wird.


    Da ich mir auch vorstellen kann, dass bei dieser Kombination der Fussball nicht nur im Training bleibt, sondern auch Haupt- und
    Rundumthema im Haus ist (mal zur Verdeutlichung etwas grass ausgedrückt) muss der Junge ja geradezu erdrückt werden.


    Durchaus möglich, dass sich das dann durch häufigeres Weinen auf dem Fussballplatz zum Ausdruck kommt.


    Diesbezüglich würde ich mir dann schon mal ernsthafte Gedanken machen über die Aussage anderer Eltern
    "Dein Sohn brauch nur einen bestimmten Knopf zu drücken..."
    Das Gespür anderer Eltern sollte man nicht unterschätzen.


    Mein dringender Rat, im Interesse deines Sohnes:


    ein Elternteil sollte sich sofort aus der Mannschaftsführung zurückziehen und sich auf die Elternseite begeben, und
    die Gespräche über den Fussball seiner Mannschaft im Haus auf ein Minimum beschränken.


    gg

    Vermutlich gibts bei euch nur Super-Sponsoren =) , die sich zu benehmen wissen! Aber es gibt auch die andere Sorte, über die Manu hier schreibt!


    @TW genau das Gegenteil ist der Fall.


    ich hatte mit einem solchen Fall zu kämpfen, noch schlimmer, mit der Mutter, also der Frau eines Sponsores.
    neu dazugekommen, null Ahnung, aber bei allem mitreden und mitbestimmen wollen.


    ich habe alle mir bekannten Massnahmen, auch die, die hier beschrieben wurden beschritten (Einzelgespräche, Mannschaftssitzungen usw.)
    vorgenommen.
    Ich bin in den Konflikt gegangen, hatte aber schon alle Eltern hinter mir,(war wohl entscheidend) war auch schon Älter (im Umgang mit Eltern
    spielt das leider und für mich eigendlich unbegründet für diese anscheinend eine Rolle) und hatte auch schon entsprechende Erfahrung.


    Sie hatte den kürzeren gezogen, vorerst, irgendwann wurde ihr Mann Vorsitzender, sie Jugendleiterin und wollte mich dann abschiessen.
    nur Dank einer Spielgemeinschaft, die anderen Vereine spielten da nicht mit, vorsorglich, weil ahnend was kommt, war ich sogar
    in einem weiteren Verein Mitglied, und der übrigen Elternschaft ist ihr dies nicht gelungen. Als mein Sohn dann den Verein wechseln wollte, hat sie dann doch noch zugeschlagen.


    der Anlass für den gesamten Konflikt ist fast unbegreiflich banal: bei einem F-Jugendturnier ihren Sohn beim Stand von 3:0 ausgewechslt, obwohl er doch schon 2 Tore geschossen hat, und ich ihm angeblich weitere Tore verhindert habe.ab da hatte ich eine Feindin,
    wirkt sich sogar heute noch, obwohl 3 Jahre nix mehr mit dem Verein am Hut, privat auswirkt (aber andere Geschichte), beeinflusst wohl auch meine Meinung zu diesem Thema,



    ein absoluter Extremfall, aber wer in einem Verein tätig ist, darf nicht nur die Trainerseite im Auge haben, sondern sollte auch
    die Geflogenheiten in einem Verein, und die handelnden Personen schon b

    @natürlich ist der von @Callahan gemachte Vorschlag ein richtiger Weg, auch noch ein Versuch wert.


    es stellt sich aber die generell Frage:


    in wieweit hat ein Trainer, der von Vereinsseite keinen Rückhalt bekommt überhaupt eine Chance gegen einen Vater anzukommen,
    der diesen Rückhalt offensichtlich hat, egal ob jetzt wegen des Sponsorings oder langjähriges Vereinsmitglied, und beratungsresistent
    ist, weil er von sich und seiner Verhaltensweise überzeugt ist.?
    Verstärkt würde das Problem, wenn es sich dabei noch um einen jungen bzw. neuen Trainer handelt.


    Da in Konflikt gehen, zieht ein Trainer immer den Kürzeren. Und deshalb @Kicker sind wir hier unterschiedlicher Meinung,
    und bin ich der Meinung, dass es eine Chance sein kann, den Vater mit ins Boot zu nehmen.
    Kann natürlich wie in deinem Beispiel daneben gehen.


    Wir können nur mögliche Wege hier aufzeichnen. Für Konkretes fehlt doch viel zu viel Hintergrundwissen.


    gg