Beiträge von guenter

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    ob du und deine Mannschaft entwder 100 % Leistung oder 100 % Spaß haben sollen?


    Wenn ich z.B. keinen Unterschied mehr zwischen Fussballtraining und hortmässige Kinderbetreuung ausmachen kann, läuft verbandmässig organisierter "Fussball" für mich irgendwie auf der falschen Schienen.


    Warum sollte "leistungsorientiertes" Training weniger Spaß machen? Warum sollte spaßorientiertes Training weniger Lernerfolge bringen?


    irgendwie schon etwas seltsam, was man so alles in Fragen reininterpretieren kann.


    beispielhaft möchte ich Peter Pans Beitrag nehmen, der zwar eine vertretbare Meinung von sich gibt, aber recht wenig mit meinen
    Fragestellungen zu tun hat.


    es wäre sinnvoll, bevor man seine Meinung kundtun, sich die Fragen doch genauer anzuschauen, auch nicht nur eine einzelne Frage herauspicken,
    sondern die Fragen durchaus auch mal in ihrer Gesamtheit betrachten.


    gg

    da es im Moment etwa ruhiger ist, ein Thema das mir schon lange unter den Fingernägeln brennt.


    zur Zeit befassen wir uns ja relativ viel über die optimale Förderung bis hin zur absoluten Leistungsorientierung.


    Überwiegend teiben wir uns aber im Breitensport rum.


    deshalb einige Fragen:


    steht die optimale Förderung jedes einzenlnen wirklich im Fordergrund ?


    ist es die Aufgabe des Breitensporttrainers, die letzten 10 -20 % des Leistungsvermögens jedes Einzelnen herauszukramen?


    ist es es die Aufgabe, jeden unter allen Umständen einer optimalen Förderung zu verhelfen?


    geht die Blickrichtung, auch unter Beachtung der Kriterien des Kinder. bzw. Jugendfussballes nicht allzuweit ins Leistungsdenken?


    Müssen Trainer all ihr Wissen und Können auch umsetzten?


    Förderung und Ausbildung als oberstes Gebot? Oder Anpassung an den evtl, tatsächlichen Bedarf den ein Breitensporttrainer vorfindet?


    der Trainer im Breitensport, egal ob mit C-Lizens-Breitensport oder nicht, bewegt sich auf der absolut untersten Ebene im Fussball.
    Verhalten wir uns auch dementsprechend?


    Oder bewegen wir uns im Bereich von Kindern, die alle zu einem LZ wollen, die Vorraussetzungen dazu haben?


    hat die Masse der Kinder auf dieser Ebene nicht ganz andere Ansprüche.?


    auf der einen Seite FPL - auf der anderen Seite optimale Ausbildung und Förderung, passt das eigendlich noch zusammen?


    gg

    das liest sich ja jetzt aber etwas anders als bisher.


    das man nicht spielt wichtiger als ihnen einen Anpfiff zu geben.


    ich glaub nicht, dass wir da wohl allzuweit auseinander sind.
    du hast jedoch geschrieben, das es für dich o.k. ist, wenn er anstelle Training zur Freundin geht.
    o.k. heisst für mich, das ist für dich in Ordnung. Nach dem jetztigen reagierst du aber entsprechend.
    wobei bei mir vor einer Spielpause der Anpfiff (besser intensives Gespräch über die Einstellung zum Fussball)kommt, unter dem Motto einmal zählt nicht.



    Ich meinte damit eher sich das Training anschauen und sehen, ob es für beide Seiten passt.


    hat sich aber ganz anders bisher gelesen. Wobei du aber da noch kein Bild des Spielers hast-. alsoschau sie dir ruhig mal im Spiel an,


    mit den Nachrückern einzugehen. Diese fasse ich mit unter die 8-10 neuen Jungs und will diese auch im Training sehen und so an die höhere Jugend gewöhnen und an die Jungs.


    ergibt für mich jetzt auch widerum ein ganz anderes Bild. und da stimmeich dir absolut zu. die von der C hochkommenden
    Spieler immer wieder mal im Training einzubauen, evtl. sogar als zusätzliches Training zur C, würde ich auch machen.


    da gibt es dann aber die Probleme, die hier teilweise in Bezug auf Trainingsteilnahme diskutiert wurden, nicht.


    Natürlich muss hier eine konkrete Absprache mit dem C-Trainer erfolgen, wovon ich jedoch ausgehe.

    Wenn sie lieber zur Freundin als ins Training kommen, ist dies zb ok für mich


    da kommen bei mir doch einige Fragen auf-


    A Jugend-Landesliga. da ist es für dich in Ordnung dass er zur Freundin geht anstelle ins Training.?


    Abgesehen von einem Ausnahmefall, würde ich demsofort empfehlen sich einen anderen Verein zu suchen.
    das würde ich einer C-Jugend unterste Staffel nicht akzeptieren.


    8-10 Spieler wollen neu zu euch kommen, weil es bei euch angeblich so super ist.


    kann sein, stellt sich mir doch die Frage warum soviele Spieler aufhören wollen.


    was ist eigendlich mit den Spielern, die aus der B-Jugend hochrücken?


    Ich bin dagegen, während der laufenden Saison Spieler zum Probetraining einzuladen. (damit meine ich nicht Jungs, die bei ihrem Freund zu Besuch sind und mal mittrainieren wollen)
    dies würde ich alleine aus Respekt gegenüber meinen jetztigen Spielern nicht machen.


    Um einen Spieler zu beurteilen, ob er zu mir passen würde, geh ich mir ihn in einem Spiel anschauen, oder lasse ihn anschauen


    mein Sohn hat in den letzten 4 Jahren jedes Jahr nach Weihnachten Anrufe für ein Wechselgespräch bekommen.
    alle interessierten Vereine hatten ihn vorher beobachtet, da sprach keiner vom Probetraining, boten höchsten einen Trainigsbesuch an, damit
    er die dortigen Verhältnisse für sich bewerten kann.


    1 Spiel angeschaut, die Heimzuschauer etwas ausgefragt, dann weist du mehr über den Spielert<p und vor allem über seinen sportlichen Charakter
    als in 5 Trainingseinheiten.


    aber da hat wohl jeder seine eigenen Vorstellungen.





    gg

    ergänzend:


    in Deutschland gibt es rund 50 zertifizierte LZ


    für 1. und 2. Bundesliga verpflichtend.
    diese werden von der belgischen Firma "Double PASS bvba Qualitay in Sports" im Auftrag von DFB und DFL nochmals seperat regelmässig
    überprüft und bewertet. Frankfurt hat die Bewertung sehr gut, was 3 Sternen entspricht.


    es gibt also offensichtlich nicht nur Unterschiede von LZ zu NLZ, sondern auch unter diesen.


    die grösste Dichte hat das Ruhrgebiet, in ganz Bayern gibt es nur 6 Stück, je 2 im Raum München, Augsburg und Nürnberg.


    von uns aus, ist das nächste über 100 km entfernt.


    den Hinweis von Sir Alex sollte man in den Diskussionen schon beachten, wenn über LZ gesprochen wird, damit man weiss, ob überhaupft über das Gleiche gesprochen wird.

    HW4


    versteh mich bitte nicht falsch, ich spreche nicht über Trainerqualitäten, da kenn ich junge Leute mit hervorragenden Qualitäten, da hab ich als älteres
    Semester höchsten Respekt..


    und das ein junger guter Trainer besser ist als ein schwächerer Vatertrainer ist auch undiskutabel.


    auch in der Altersdiffernz zwischen Spieler und Trainer she ich kein Problem.


    das was ich anspreche sind natürliche Gegebenheiten.


    ein Vatertrainer hat im Umgang mit der oft schwierigen Elternschaft (im Kinderfussbal ja leider ein wichtiger Faktor) ein ganz anderes Standing
    wie ein 20jähriger. Auch wenn es nicht so sein sollte, glauben viele Eltern, gerade altgediente Fussballer, sie müssten isch immer wieder einmischen.


    viele Vatertrainer haben im Verein einen Hintergrund, die ein junger Trainer meist noch nicht haben kann, und somit eine ganz andere Basis um Veränderungen durchzusetzten.


    Ein wesentlicher Vorteil, ist das Wissen wie die Kinder im jeweiligen Alter ticken, da er selbst ein dieser Altersstufe hat, und kann damit natürlich besser umgehen.


    Meine Wunschvorstellung war immer:


    ein junger Trainer, sportlich alleinverantwortlich, ich als Co-Vatertrainer, der ihm den Rücken freihält gegenüber Vorstand, Elternschaft und sich auch
    um Problem der Kinder kümmert, und auch für organisatorisch nichtsportliche Bereiche sorgt. sowas nennt man bei uns Betreuer
    Sowas hatte ich mal vor Urzeiten, als ich als 19jähriger eine D trainierte, mit allerbesten Erfahrungen.


    Hatte mir so einen auch aufgebaut, als der dann wie geplant mit 18 übernehmen sollte, musste er berufsbedingt aufhören.


    Jung oder Alt ist hier nicht die Frage, sondern eher gut und schlecht. Bei meiner Aussager vergleiche ich deshlab nicht guter Jungtrainer mit schwachem Altrainer, sondern gut Jung und gut Alt. Und da seh ich speziell im Kinderfussball halt einige Vorteile bei Alt.


    Ach so, fast vergessen, auch mit über 50 konnte ich absolut alles, was im Kinderfussball notwenig ist vormachen. das eventuell langsamere Tempo
    war dann die Zeitlupe ( :D ) die dann den Kids das Vorgemachte wesentlich deutlicher rüberbrachte.


    körperliche Fitness ist im Kinderfussball absolut nicht notwendig, ab C bekam ich persönlich da beim mitmachen so meine Probleme.
    aber es spielt auch nicht jeder so bis zum60igsten noch regelmässig Fussball.


    gg

    es ist ja erwiesen, dass Intervallläufe in kürzerer Zeit mehr Kondition bringen, als lange Dauerläufe ist das relativ einfach ballbezogen umzusetzten.
    da gibt es viele Übungsformen.


    zu berücksichtigen ist jedoch, dass die Laufbereitschaft und die Laufintensität bei den Kids sehr unterschiedlich ist.


    deshalb hatte ich mich für das 1:1 auf Kleinstore, oder Linie, nicht geschossen sondern mit Ball am Fuss, entschieden.


    Turnierform, jeder gegen jeden


    Spielzeit von 1 Min. bis 2 Min. jeweils mit gleicher Pause wie Spielzeit.


    während der Spielzeit durfte keiner der beiden stehenbleiben, ständige Bewegung war Pflicht, zählte dann als Tor.


    kann praktisch in jeder Alterstufe (angepasst) angewand werden.


    spielnah, da Luftholen und höchster Anstrenung ständig wechselten, macht vom Kid bis zum Erwachsenen immer Spass, alle laufen praktisch gleichviel, keiner kann sich drücken,


    gg

    an dieser Stelle hier möchte ich mal 4 bisherige Lebensläufe aus meinem direkten Umfeld beschreiben.


    alle Vier fast gleichaltrig, 3 davon besuchten die gleiche Klasse auf dem Gymnasium, alle 4 auf dem Stützpunkt.


    Junge, nenne ihn mal "A" mit sehr ehrgeizigem Vater, stellt den Fussball in den Mittelpunkt, wechselt zu einem leistungszogenen Verein (damals 2. Bundesliga. ist auch der Talentiertere der Vier . jeden Tag Training, auch Verbandsauswahltraining.
    zwangsläufigSchule vernachlässigt, Klasse wiederholt, dann Abgang mit schwachem Abi. fussballerisch durch mehrer schwere langwierigen Verletzungen
    immer wieder zurückgeworfen, schaffte er es in den Kader der 1. Mannschaft, die jedoch inzwischen nur 4. Liga spielt.
    Bekam einen 1Jahresvertrag, Bedingung war, dass er 2 mal am Tag trainieren muss. Also wurde die begonnene Lehr abgebrochen.


    22 Jahre alt, keine Ausbildung, 1 Jahresvertrag (schätze so 1500-2000 €) höchst Verletzungsanfällig, nach oben nicht allzuviel Luft.




    Spieler B, praktisch gleiche Situation wie bei Spieler A , jedoch ohne Abitur abgegangen


    23 Jahre, 1 Lehrstelle abgebrochen, eine 2. jetzt neu begonnen. spielt 5. Liga, 2. Mannschaft des Vereines, wo A spielt




    Spieler C, der wohl talentierteste von allen vieren (klar, hat ja auch ein Jahr bei mir trainiert)
    wechselte in der B nach Mainz, 3 Jahresvertrag in Verbindung mit einer Berufsausbildung und betreuter Unterkunft.
    Obwohl Miglied der A-Jugend Bundesligameistermannschschaft schaffte er den Sprung nicht in den Buli-Kader


    23 Jahre alt. abgeschlossene Berufsausbildung, Arbeitsplatz durch seinen jetztigen Verein. 5. Liga





    Spieler "D" wechselte ebenfalls, jedoch zu einer Leistungsmannschaft mit nicht gleich hohem Anspruch, nur 3 mal Training die Woche.
    Schwerpunkt auf Schule gelegt. Aufwand bei einer B-Regionalligamannschaft und Schule doch zu stressig, und deshalb zur A-Jugend hin
    zu einem Bezirksligisten gewechselt-, aufs Abi konzentriert und mit 1, soviel abgeschlossen.
    22 Jahre alt, Bachelor - Studium abgeschlossen, Masterstudium begonnen. im Kader eines Verbandsligisten (nur Fahrgeld und kleine Siegprämie)


    alle Vier galten im E-Jugenalter als förderungwürdiges Talent.
    alle Vier wurden voll vom Elternhaus unterstützt, bei Zweien stand dagegen jedoch der Fussball stark im Vordergrund.



    da ich alle vier ziemlich gut kannte, auch ihre Charaktere, habe ich die einzelnen Entwicklungen in etwa so seit 3-4 Jahren vorhergesehen.


    Waren letztendlich dann auch die Entscheidungskriterien für den Weg, den mein jüngster Sohn, wohl etwas talentierter als 3 von den Oben aufgeführten, nach ausführlichen Diskussionen eingeschlagen hat.


    Negativ ausgedrückt würden einige sicherlich sagen, dass wir ihm nicht die bestmögliche Förderung zukommen lassen.
    Fussball ist aber mehr, als nur nach ganz oben zu schauen, und nur für ganz ganz Wenige mehr als die wichtigste Nebensache, also
    ein Grundlage fürs zukünftige Leben.


    Ich wünschte mir da schon etwas mehr Verantwortungsbewusstein bei Eltern, Vereinen und vor allem bei den Scouts, die mehr Interesse am eigenen
    Geldbeutel haben als die Zukunft junger Menschen.


    Lobe da ein LZ, bei dem man bei Eintritt das Zeugnis vorlegen muss, und bei einer wesentlichen Verschlechterung sich verabschieden darf, aber auch entsprechend durch Nachhilfe unterstützen.
    Ob das überall so gehandhabt wird, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Ein 20:0 wird bei Euch ein 5:0 - o.k.


    an anderer Stelle wurde geschrieben, dass auf dem Spielberichtsbogen lediglich ein 1:0 oder 0:0 eingetragen wird.


    ich erschliesse daraus für mich keinen Sinn, vielleicht kann mir das mal jemand erklären.



    Ich hab immer so gesehen, dass für alle Beteiligten, Spieler, Trainer, Zuschauer, das von Bedeutung war, was auf dem Platz ablief.
    Hohe Ergebnisse, egal in welche Richtung, waren für alle Beteiligten eine ziemlich unbefriedigende Angelegenheiten. Nachteile und Möglichkeiten
    dies abzustellen wurden ja ergiebigts diskutiert.


    Was dann auf dem Spielberichtsbogen stand war mir völlig egal. das Spiel ist doch massgeblich, nicht das Papier.


    Mal überlegt was im Kindeskopf so vorgehen mag, wenn er nach einem 15:0 liest, dass das Spiel nur 1:0 ausgegangen ist.


    Wird das nicht veröffentlicht, kann man auch das richtige Ergebnis eintragen.
    Macht auch dann Sinn, wenn es um Einteilungen geht, und sich der Staffelleiter anhand der tatsächlichen Ergebnisse durchaus einen
    passenden Überblick über die Leistungsstärken der einzelnen Mannschaften machen kann.


    für mich ist das Augenwischerei und hat lediglich Alibifunktion.


    Kann auch sein, dass sich mir da eine höhere Denkweise nicht erschliesst. Also bitte mal aufklären.


    gg

    wer mit etwas Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein an die Sache herangeht, hat als Vatertrainer keine Probleme


    Probleme entstehen, wenn er Neuland betritt, trifft aber auf jeden Neutrainer zu.


    welche Konstellation ist denn besser als die des Vatertrainers?


    eine kenn ich, wenn ein Vatertrainer mit etwas Erfahrung eine Mannschaft übernimmt, in der er dann kein eigenes Kind spielen hat.


    ein 20jähriger hat im Kinderfussball bestimmt mehr Nachteile als Vorteile gegenüber einem Vatertrainer (wohlgemerkt verantwortungsbewussten)


    beim Vatertrainer sollte man nicht immer den vor Augen haben, dessen Sohn mit der Armbinde rumläuft, als einziger immer gelobt wird, egal was er macht.
    und ständig durchspielt. Gibt es, kenn ich auch, aber die Masse ist anders.

    wer sein eigenes Kind bevor- oder benachteiligt, wird dies ganz automatisch auch unbewusst bei anderen Kindern tun. Dieser lässt sich dann halt
    durch Sympathie oder Antipathie unbewusst beeinflussen. ist halt menschlich.



    ich war beides.


    als Vatertrainer bin ich viel sensibler und bewusster mit dem Thema Gerechtigkeit umgegangen.
    gg

    @Kicker


    ich glaube nicht, dass ich so weit weg von deinen Gedankengängen bin.


    immer den H4 heranzuziehen stört mich.


    2 gleichgutsituierte Familien, die einen unterstützen ihren Sohn, nehmen Zeit (insbesonders) und finanzielle Aufwendungen (Fahrtkosten) in Kauf,
    die andere interessiert das Hobby ihres Sohnes nicht, möchten etwa, dass er ein Musikinstrument erlenrt, .vielleicht ist der sogar der etwas talentiertere Fussballer.


    Und ich versteh dich so, dass nun die Aufgabe dieser Eltern von anderen übernommen werden sollten. Das kann es doch wohl nicht sein.


    Mein Sohn spielte eine zeitlang Tischtennis, ausser ab und zu selbst gepingpongt hab ich damit wenig am Hut.
    Zeit und Aufwand hab ich nicht anderen überlassen, sondern hab mich da halt engagiert.


    Vor dem Anspruchsdenken an Andere (bei uns ja stark vertreten) sollte das Anspruchsdenken auf sich selbst unmgeleitet werden.


    "Jeder ist seines Glückes Schmid" bei den Kindern sind da die Eltern halt noch zuständig.


    Trainerkollege ist bereit seinen Sohn 4 mal die Woche 50 km (einfach) zum Verein, der 2 Klassen höher spielt zu fahren.


    wir nicht, obwohl Sohn etwas talentierter.setzten andere Werte höher an.


    da höherklassig spielend wird der Kollegentrainersohn weiterhin vom Verband (Auswahl) gefördert.


    ist das nun eine ungerechte einseitige Förderung? Könnte ich erwarten, dass die Fahrten für meinen Sohn von irgendwem übernommen werden,
    weil er genauso talentiert ist? Ungerechtigkeit dem Kind gegenüber? Aussortiert, weil keine Unterstützung des Verbandes oder der Gesellschaft?
    zukünftiger Nati durchs falsche Sieb gefallen?


    Eigeninitiative der Eltern ist gefragt und gefordert. Mag sein, dass es da Eltern gibt, die es übertreiben, und auch durch finanzielle Mittel sich kurzfristige
    Vorteile verschaffen. aber dieses Geld kommt ja wohl auch irgenwem zugute, und sei es als neues Trikot für die Mannschaft.
    Mag auch sein, dass durch Schleimerei der Eltern mit dem Trainer (kenn auch einen Fall, wo eine Mutter noch einen Schritt weiterging) ein Kind mal mehr gefördert wird.


    in meiner Anfangszeit, hatte ein Junge einen Stammplatz, weil sein Vater als einer der wenigen damals immer gefahren ist, und wir sonst nicht zum Auswärtsspiel
    gekommen wären.
    Fast immer sind diese Vorteile kurzfristiger Natur.


    13 jähriger Musiker unseres kleinen Musikvereines wird jede Woche ca 100 km wweit in eine Musikakademie gefahren und erhält zusätzlich teuer bezahlten Einzelunterrricht
    spielt logischweise im Kreisjugendorchester.


    Total ungerecht gegenüber den anderen Jungmusikern, die die gleiche musikalische Grundbasis haben.
    So wie du es im Fussball forderst, müssten da doch von irgendeiner Seite was unternommen werden. Welcher Beethoven fällt da wohl durchs Sieb?


    Von allen Kultur- und sporttreibenden Vereinen (selbst Schule schliess ich damit ein) bietet der DFB immer noch die bestmögliche und quantitativ am breitesten
    aufgestellte Förderung an auch mit dem grössten Sichtungspotential.


    Dass nicht immer alles zu 100% absolut richtig läuft, und es Ungerechtigkeiten gibt, bringt ein solches System mit sich.


    Du aber siehtst nur die vermeintlichen Ungerechtigkeiten, die Fehler des Systems und prangerst die ständig an.


    es liegt nicht immer am System, wenn jemand scheitert.


    gg

    @Kicker


    einfach zusammengefasst bist du ja der Meinung, dass jedes Kind grundsätzlich talentiert ist und entsprechend jedes Kind gfördert werden
    muss. Dort wo dies halt nicht durch die Eltern geschieht ist dann die Allgemeinheit gefordert.


    wo fängt es dann an?


    Du spielts mit deinem 2jährigem im Garten, lässt es auch schon mal gegen einen Gummiball stossen, durch dein mitspielen, wird es zu allem möglichen animiert. Bewegungsmässigkeit macht das Kind natürlich Fortschritte.


    dein Nachbarkind, muss alleine spielen, da der Vater lieber im Liegestuhl zuschaut.


    Natürlich musst du da jetzt rübergehen und mit dem Kind auch spielen, damit es sich besser entwickelt.
    schliesselich bist du ja ein Mitglied der Gesellschaft und hast als solches auch Verantwortung für die Entwicklung des Kindes zu sorgen.


    kommt dein Kind in die Schule, nimmt sich deine Frau die Zeit, täglich mit ihm die Hausaufgaben zu machen.


    die Nachbarsmutter glotzt in der Zeit lieber in die Röhre, und lässt das Kind allein rumwurschteln.


    dein Kind wechselt dann zum Gymnasium, das Nachbarskind bleibt auf der Hauptschule, obwohl beide beim Eintritt
    in die Schule gleich lernfähig waren.


    wie ungerecht, bzw. unverantwortlich, wenig Gemeinsinn von deiner Frau, die sich nicht auch um das Nachbarskind gekümmert hat.


    Ging da nicht möglicherweise ein zukünftiger Wissenschaftler verloren?


    Ach ja , es gäbe auch noch eine Alternative. alle Einjährigen aus dem Elternhaus raus, einheitliche Rundumbetreuung und Förderung
    durch pädagogisch bestens ausgebildete Kräfte. damit hätten wir dann, die von dir geforderte einheitliche Talentförderung
    unter gleichen Vorraussetzungen.


    Ich vermute jedoch, dass wir dann immer noch später die Einen als Professor und die Anderen als Hilfarbeiter haben werden.


    Setzte ich ein Kind in die Welt, bin ich für es Verantwortlich und nicht die Allgemeinheit.


    als Fussballvater bin ich dafür zuständig, meinem Kind die Möglichkeiten zu schaffen, jedoch nicht verantwortlich, dem Nachbarskind
    die gleichen Vorraussetzungen zu schaffen.


    das jedoch forderst du, nicht unbedingt von dem Einzelnen, aber von der Gesellschaft. unsere Gesellschaft setzt sich aber aus diesen
    Einzelnen zusammen.


    Das was du hier beim Fussball einforderst, forderst du das auch im schulischen Umfeld deiner Kinder ein?


    gg

    Zudem waren alle anderen genervt, wenn wir zu Hause noch jeden Spielzug besprochen haben



    für mich die grösste Problematik des Vater-Sohn-Trainers.
    hab lange gebraucht, bis ich das erkannt und dann aber abgestellt habe.


    Wer nicht nur ein Einzelkind grosszieht, weiss über die Bedeutung der Gleichbehandlung der eigenen Kinder und lernt damit umzugehen.
    Wer dies dann auch dem Platz so umsetzt, hat als Vatertrainer nicht die ihm zugeordneten Probleme.


    gg

    Anstelle jetzt auf einer Person rumzuhacken. die sich auch hier auch noch ohne eigener Notwendgkeit der Diskussion stellt,
    zudem ganz offensichtlich eine grosse Trainerchar meinungsmässig vertritt sollten wir doch die Gelegenheit nutzen,
    mit der uns ausreichenden zur Vefrfügung stehende Argumentation unsere Beiträge zu gestalten.


    gg

    @FB


    es geht nicht darum, ob das einer kann oder macht,


    es geht darum, ob ich das mit einer Mannschaft trainiere, als Schwerpunkt einer Trainingseinheit ansetzte.


    gg

    hier in Deutschland kann eben nicht etwas vom DFB diktiert werden, wir haben da noch die Landesverbände. Der DFB muss also zunächst die Landesverbände überzeugen und das schafft er nicht.


    deine, mir bestens bekannte Richtigstellung, ergänzt noch durch den Entscheidungsspielraum der Kreisverbänder bis hin zum
    Vorgehen der einzelnen Staffelleiter


    in Verbindung mit dem gefolgten Beitrag von Lutz,


    verdeutlicht meine kritische Einstellung zum zeitnahen Erfolg zur Umsetzung der FPL auf bundesweiter Ebene-
    das Bedarf eines langen Atems, denn leider ist die Einstellung, die Lutz vertritt, doch noch sehr weit verbreitet.


    den verantwortlichen Herren, der aufgeführten Verbände würde ich mal gerne einen Auslandsaufenthalt im Saarland und Rheinland-Pfalz
    empfehlen. Zumindest das Abschaffen von Tabellen wäre dann ganz schnell kein Thema mehr.


    @Lutz


    ich weiss nicht wie es auf euren Plätzen aussieht, aber in den von mir aufgeführten 2 Verbänden, wo es schon seit einer Ewigkeit keine Tabellen
    mehr gibt gibt es seit Jahren keine bekannten Vorfälle im Bereich der F und G.
    vielleicht mal vor Ort anschauen.


    gg

    Dürfen wir hier im Forum immer wieder aufs DFB-Konzept hinweisen und wenn ja, warum?
    Sollten wir diesen Hinweis komplett weglassen und wenn ja, warum?
    Gibt es Ausnahmen, wo wir es lassen sollten und wenn ja, welche?
    Ist es manchmal nur der "Ton", der die Musik macht?



    den grössten Zeitraum meiner Trainertätigkeit im Kinderfussball musste ich ohne eine entsprechende Richtschnur ausüben.
    Im Prinzip musst jeder Trainer, so wie ich, irgendwie vor sich hinwurschteln. Informationsquellen für Übungselemente und Übungseinheiten
    gabs en Masse. Jedoch keine durchgehende Konzeption im Kinderfussball, die einen Orientierungspunkt darstellte.


    Ob die eigenen Überlegungen und Vorgehensweise richtig ist, dafür hatten wir recht wenig Anhaltspunkte. Das meiste geschah
    im guten Glauben auf der richtigen Schiene zu sein.


    Deshalb ist für mich die Frage, ob in diesem Forum auf die DFB Richlinien hingewiesen werden sollte, vollkommen überflüssig.


    Es ist ein absolutes Muss. Es laufen draussen noch zu viele rum, die davon nichts gehört haben, und das nicht wegen mangelndem
    Interesse.



    die Fragen, ob man Ausnahmen zulassen sollte, ist wesentlich schwieriger zu beantworten, was sind Ausnahmen?


    in der G Flankenläufe zu trainieren ist für mich keine Ausnahme, das ist ein Unding, sozusagen eine absoluter Verstoss.


    eine E älterer Jahrgang, mit ausgwählten, über dem normalen Durschschnitt entwickelte Mannschat nach D-Jugend-richtung
    auszubilden, wäre eine Ausnahme.für mich persönlich auch eine nachvollziebare.


    der DFB fasst ja den einzelnen Jahrgang zusammen, sondern immer geht nach F. E und D vor, also fasst 2 Jahrgänge zusammen.
    ich trainierte eine F aus 2 Jahrgängen , der Altersunterschied zwischen dem Ältesten und dem Jüngsten betrug fast 3 Jahr.
    3 Jahre Unterschied in der F oder E sind doch Welten in der Entwicklungsphase.
    als Trainer muss ich doch nun vor Ort entscheiden, wie ich das DFB-Konzept in diesem Bereich auslege.
    Ob nun 1 Jahr zürückgegangen (was ich auch tun musste) oder ein anderer 1 Jahr vorgreift, hat für mich nichts mit einem Verstoss
    gegen das DFB-Konzept zu tun.
    Für micht geht das nicht ins Gravierende sondern mehr in Richtung Nuancen in der Auslegung.


    ich glaube auch, dass es wesentlich häufiger vorkommt, das eine D nach DFB Konzept trainiert wird, die die Grundlagen dazu noch nicht hat,
    weil die Vorstufen dazu in F und E überhaupt nicht gelegt wurden.


    Richtig Sinn mach das Konzept doch erst, wenn nicht in irgend einer Altersstufe eingestiegen wird, sondern von Beginn an alle
    Stufen durchlaufen werden.


    Ich glaube auch nicht, dass die Meinungsunterschiede hier so grass sind, wie sie oft geschrieben rüberkommen.


    Ich bin mir sicher, dass sässen wir an einem runden Tisch, wir feststellen würden, dass wir so alle hier, gar nicht so weit auseinanderliegen.


    Die Unterschiede die da noch bestehen, lassen die Richtlinien jedoch nicht nur zu, sondern sind wohl auch gewollt.


    Wäre dem nicht so, müsste der DFB, ähnlich wie bei den Stützpunkten, einen ganz konkreten Trainingsplan, durchorganisiert bis in die kleinste Zeiteinheit vorgeben.


    Ich glaube schon, dass auch der DFB, den Trainern einen gewissen Entscheidungsspielraum in bezug auf ihre Mannschaft überlassen will.


    dieser Entscheidungsspielraum sollte jedoch Nuancen betreffen und nicht das Grundsätzliche.


    die grundsätzliche Richtung, so zumindest mein Eindruck, bezweifelt doch hier keiner.


    gg

    Nach heutigem Erkenntnisstand geben die DFB-Leitlinien eine wohl richtige Richtung vor. Ob es die einzig Wahre ist und ob sie übermorgen auch noch die Richtige ist,
    weiss keiner von uns. Neue Erkenntnisse habe immer zu verändertem Vorgehen geführt.


    diese Leitlinien richten sich nach der grossen Masse der jungen Fussballer, nirgendwo hab ich gelesen, dass es keinerlei Abweichungen in dieser
    Phylosophie geben darf.


    Ich trainierte mal eine E-Jugend, die aufgrund iher Zusammensetzung mit den Zielen eines E-Jugendtrainings total überfordert war, und ich demzufolge
    nach F-Konzeption vorgegangen wird. Das ist ja nicht nur erlaubt, sondern wohl wünschenswert.


    Im Umkerhschluss stellt sich doch dann die Frage, ob ich z.B. einen älteren E-Jugendjahrgang mit entsprechender Konstellation (wie sie FB z.B. hat)
    stur an diese Altersvorgaben halten muss, oder bereits Elemente der D_Jugend einbauen kann.


    irgenwer hatte es schon erwähnt, ich hatte 3 im Januar und 2 im Dezember geborene Spieler in der Truppe, im Kindesalter ist das ein gewaltiger Unterschied.
    wonach gehe ich nun vor?


    Ich finde Horsti hat hier durchaus eine berechtigte Frage aufgeworfen.


    Leider wird da dann bei der Diskussion nur die extremen Unterschiede in Betracht gezogen.
    Natürlich trainiere ich mit einer G oder F keine Flankenläufe, natürlich trainiere ich eine E nicht nach C-Vorgaben.


    kann mir auch nicht vorstellen, dass Horsti das meint.


    Ich geh mal davon aus, dass die DFB -Richtschnur für meine E-älterer Jahrgang des Dorfvereines passend war. Ist dies aber für die E mit Spielern, die auf einem ganz anderen Level sind wie es bei FB der Fall ist, genauso zutreffend, oder sind da nicht gewisse Abweichungen erlaubt.


    Wie alt ist eigendlich die DFV-Leitlinie? Haben sich Kinder seitdem nicht weiterenwickelt?
    Kann es nicht sein, dass man eigendlich die Altersempfehlungen bereits um 1 Jahr verschieben müsste?


    es gibt Kinder, die überspringen Schulklassen, es gibt Kinder die gehen in Klassen für Hochbegabte werden somit nicht mehr der altersgemässen
    Vorgaben des Kultusministeriums unterrichtet.


    beim Fussball ist gleiches jedoch verwerflich.


    für mich sind die DFB-Leitlininien eine Richtschnur, die ein Ziel vorgeben,diesen Weg beschreiben, ich jedoch auf mal einen Umweg, aber auch mal eine Abkürzung
    wählen kann ohne die Richtung zu verlassen.das heisst jedoch dann nicht, dass ich eine entgegengesetze Richtung einschlage


    streiche ich mal die extreme Argumentation hier weg, ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass die Breite hier dementsprechend handelt, dann kommen wir wohl
    dahin, dass die Meinungen gar nicht so extrem auseinanderliegen-


    Und gewisse unterschiedliche Ansichten und Vorgehensweisen hatten wohl auch die Verfasser der DFB-Leitlinien im Kopf.


    gg