der Fussball ist doch eine herrliche Sache.
in über 10 verschiedenen Leistungsklassen wird ein Angebot erstellt, aus dem jeder für sich das passende aussuchen kann.
von der absoluten Spassliga/-mannschaft bis hin zur professionellen Ausübung.
jeder kann das passende für sich heraussuchen, keiner wird zu irgend etwas gewzungen.
limitiert wird man lediglich durch persönliche fussballerische Vorraussetzungen (sprich: Talent) und dem, was man persönlich bereit ist dafür
aufzuwenden und zu verzichten.
Träumereien von Kindern sind dabei erlaubt, realsieren sch automatsch mit der Zeit. Als ich Kind war, wollte auch jeder Lokomotvführer werden.
erforderlich ist jedoch die realistische Einschätzungen des eigenen Vermögens und dem erforderlichen Aufwand.
Dazu sind Kinder noch nicht in der Lage. Da sind Erwachsene, in der Regel die Eltern, gefordert.
Und hier liegt das eigendliche Problem.
Nicht der Fussball mit seinen ganzen Strukturen ist krank (verbesserungswürdig ja), sondern die Probleme liegen bei jedem Einzelnen selbst.
Eltern sind gefordert, auf die echten Bedürfnisse eines Kindes einzugehen, allzu oft wird ihnen jedoch suggeriert, dass die Vorstellungen von Erwachsenen ihre Wünsche und Bedürfnisse wären.
allzu viele Eltern schiessen da über das Ziel hinaus, wollen eigene Vorstellungen durch ihr Kind verwirklichen.
Gutgmeintes ist im Ergebnis nicht immer gut. Und das Ergebnis (die Quittung) kommt irgendwann in den unterschiedlichsten Formen.
So wahr wie das Amen in der Kirche.
Gerade hier wir, die überwiegend im Breitensport tätig sind, sollten ebenfalls mal überlegen, wo sie sich bewegen, was ihre eigendliche Aufgabe ist.
Diskussion ist was wunderbares, gerade auch für mich. Aber ist es wirklich wert, bereits jetzt 8 Seiten ,über das Probetraining beim FCB
zu diskutieren. Ist das, was wir vielen Eltern vorwerfen (realistische Bewertung) nicht auch bei uns Trainern gegeben(realistische Bewertung und
Einschätzung ihres Wirkens) immer wieder mal gegeben.
Kann ich z.B. die Arbeit von FB bewerten, der auf einer ganz anderen Ebene wirkt als ich es getan habe, mit ganz anderen Strukturen, Zielsetzungen und sonstigen Vorraussetzungen. Nein ! Zumindest nicht aus der Sichtweise eines Dorftrainers heraus. Umgekeht ist jedoch genauso.
Jeder Trainer bietet der Fussball übrigens genau die gleichen Möglichkeiten wie den Spielern.
die einzelnen Trainerlizensen vom Breitsport bis zum Fussballehrer lassen alle Betätigungsfelder offen.
Jedoch gibt es auch hier gewisse Anforderungen an persönlichem Können und vor allem an der Bereitschaft den entsprechenden Aufwand zu betreiben.
Wer das nicht mitbringt, kann auch nicht die jeweils entsprechenden Forderungen stellen.
Beispiel:
als Trainer mit C-Breitensportlizens, weiss ich wo ich zum Einsatz kommen kann. Ich muss mit stukturlosen Vereinen leben, den Dicken Paules,
mit untalentierten Kindern, einmischenden Eltern, usw usw.. damit umzugehen, etwas zu verändern und das beste daraus zu machen ist
die Aufgabe im Breitensport.
Will man das nicht akzeptieren ist es doch kein Problem, macht die entsprechenden Scheine und wird dort tätig wo die eigenen Ansprüche gegeben sind.
Wieviele aber sind bereit, diesen Aufwand zu betreiben und auf vieles Andere (z.BJahresurlaub) zu verzichten.
bei jungen Fussballern setzt man das aber allzuoft voraus. Bei den Ansprüchen, die hier nach allen Seiten hin gestellt werden,
müssten alle Diskutierenden hier sich aufmachen und in den Leistungsbereich gehen.
Wie bei vielen förderungswürdigen Kindern sind die Vorraussetzungen ja gegeben.
gg
gg
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