Beiträge von guenter

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    Andre


    bei 2 Vereinen, in denen ich etwas näheren Einblick haben, sind die Familienbeiträge so gestaltet, dass
    über 2/3 der Kinder über einen Familienbeitrag im Verein sind, die Eltern dadurch natürlch ein Stimmrecht haben.


    Wie sieht es aber in der Hauptversammlung aus? Wenn diese Eltern nicht noch eine andere Bezugsmotivation zum Verein haben, glänzen sie durch Abwesenheit.


    Selbst in Jugendversammlungen, bei der die Eltern mit eingeladen wurden, war das Interesse sehr dünn.


    Es liegt nicht an der Möglichkeit Vorschläge einzubringen, mit abstimmen zu dürfen.
    Mag sein, dass mancher sagt, kann eh nichts ändern und deswegen wegbleibt, in der Masse liegt es an mangeldem Interesse, an fehlendem Engagement, Angst vor irgeindeiner Verantwortung vieler Eltern.


    Die Denke der meisten von uns Eltern hier im Forum entspricht nicht dem vieler Eltern vor Ort.


    das Beste für ihr Kind wollen alle, aber wie sieht es aus, wenn sie dafür eintreten und auch was tun sollen?
    die Hauptversammlung und die Jugendsitzungen müssten gerammelt voll sein. Wie es aber in Wirklichkeit aussieht kennen
    wir doch wohl alle.


    Jede Jugendabteilung, die geschlossen in eine Hauptversammlung ginge, hätte dort bei Abstimmungen die absolute Mehrheit.


    Möglichkeiten sind da, es fehlt die Einigkeit und das Interesse.


    gg

    Karl


    war hier auch schon vor Ort, vor 4 Jahren, von den damaligen Trainern ist jetzt aber keiner mehr im G,F und E-Bereich
    tätig. eine einmalge Veranstaltung bringt relatv wenig. ich spreche jedoch von einer dauerhaften regelmässigen
    Einrichtung, die im Alltagsgeschäft wirkt.
    Spiel-Mobil ist eine feine Sache, geht aber eher in die Richtung eine Show-Veranstaltung als ins Alltagsgeschäft,
    zumindest so, wie ich es verfolgt hatte.


    gg

    In Uebereinstimmung mit den Rechtlinien unseres Regionalfussballverbands sind unsere qualifiziertesten Trainer, nicht nur im Hausverein tätig, sondern assistieren und fördern die Trainer unserer Partnervereine.


    für mich eine absolut vorbildliche Regelung, die ich mir auch bei uns wünschen würde.
    gibt dem ganzen schon wieder ein anderes Gesamtbild, das ich jedoch so bei uns nicht kenne.
    halt mal weder Äpfel mit Birnen verglichen.


    auch ich hab noch manchmal Visionen wie es sein könnte. die geht so in eure Richtung.
    ist jedoch nicht ganz so neu, sondern bereits vor 50 (!) Jahren erfolgreich praktiziert worden.


    damals kamen ausgebildete Verbandstrainer für eine bestimmte Zeit (4 Wochen bis 6 Monate)
    in die Vereine, führten Trainings durch, zeigten den damaligen Trainern (von denen kaum einer eine
    Aus- bzw. Fortbildung genossen hatte, die Bezeichnung Betreuer auch eigendlich zutreffender war) wie Trainings nach den damaligen Erkenntnissen aufgebaut wurden, und coachten auch das ein und andere Spiel.


    Ich stelle mir manchmal vor, welche Auswirkungen das hätte, würden heute dazu speziell ausgebildete Trainer
    im G, F und E-Jugendbereich in die Vereine gehen, dort vor Ort zeigen wie es gemacht wird, wie man sich als Kndertrainer
    verhält. über viele Probleme im Kinderfussball bräuchten wir nicht zu diskutieren.


    kombinert mit der Fair Play Liga könnte das z.B. so aussehen.


    wer sich dort anmeldet, bekommt 2 Monate kostenlos 1mal pro Woche eine Trainingseinheit und 2-4 Spielcoachngs-Begleitung
    durch einen Verbands-Kindertrainer.


    bei den meisten Kinderntrainer liegt es nicht am Nichtwollen, sondern am Nichtwissen.


    Ich würde da auch keine höher lizensierten Trainer dazu nehmen, sondern spezielle
    Trainer, die schon eine gewisse Zeit im Kinderfussball tätig waren, und die in kurzlehrgängen auf ein einheitliche Linie
    bringen.


    Geh jetzt mal von mir aus. Ohne eigenes Kind käme Kindertrainer absolut nicht mehr in Frage, für eine solche
    Aufgabe könnte ich mich aber durchaus begeistern lassen.


    Ich hab hier im Forum Personen im Auge, die für eine solche Aufgabe absolut geeignet wären.


    Erfahrungsgemäss haben schon viele, und vele werden es noch, als Trainer aufhören, wenn ihr Kind dem gewissen
    Alter entwachsen ist.


    Das sind aber die, die sowohl die positven als auch die negativen Seiten des Kifu kennen.


    Aber wie sagte schon mal ein alter Mann: wer an die Umsetzung seiner Visonen glaubt, soll lieber weiter träumen.

    Nee, in den Info-Abenden des DFB


    tobn


    du bist ja da noch näher dran.


    Wird auf Lehrgängen und Fortbildungen nicht auf die entsprechenden einzelnen Informationsquellen zumindest des DFB hingewiesen, und wie man zu diesen kommt?


    Bin auch des öftern überrascht, dass jemand den Weg in dieses Forum gefunden hat, aber keinen Zugang zu den reichlichen Informationen
    übers Internet findet.


    möchte eigendlich gar nicht wissen, wieviel Kindertrainer draussen rumlaufen und nicht wissen, dass es entsprechende Informationsquellen
    wie das von dir oben aufgeführte oder sogar die DFB Leitlinien gibt. vom Lesen ganz zu schweigen.


    Leider sind die Forumsmitglieder und-leser nicht repräsentiv für alle. Wurde eigendlich bei Fortbildung oder Ausbildung auf dieses Forum hingewiesen?


    bei mr ist das alles schon zu lange her, um da auf dem laufenden zu sein.


    gg


    gg

    Diese Aussage stimmt mindestens für die Schweiz so nicht. Gemessen am PROZENTUALEN Anteil KINDER pro Wohnfläche stammen die meisten "Talente" der CH-Proficlubs aus der Agglomoration der grossen Städte und nicht vom Land!


    @FB will ich auch nicht jetzt abstreiten.


    ich hätte auch ergänzend sagen müssen von kleineren Stadtvereinen, sollte man schon mit einbeziehen.


    Muss aber bei euch wohl auch so sein.


    U7 1 Mannschaft, U 10 3 Mannschaften und bei U13 dann 7 Mannschaften.


    die Spieler müssen ja wohl irgendwo her kommen, wohl kaum von einenm gleichstrukturierten und grössmässigen Verein wie ihr.


    in einem Verein eurer Grössenordnung gibt es ja im Einzugsgebiet vergleichsweise massig Kinder (im Gegensatz zumDorf).
    Warum werden die nicht bereits in der U6 oder U7 in entsprechender Anzahl zum Fussball herangeführt?
    Sie würden doch bei dem vorhandenen Trainerpotential und Bedingungen sofrot ene vernünftige Einführung in den Fussball bekommen.


    warum erst ab U13 7 Mannschaften und nicht schon bei einer U7 die entsprechende Anzahl.?


    in diesem Falle könnte man sich doch dann auf die wirklchen Ausnahmetalente bei der Abwerbung konzentrieren, die dann ab U14 nicht wieder aussondiert
    werden müssen?


    etwas provozierend jetzt gefragt, aber diese Frage darf man durchaus stellen, wenn ich diverse Verlaufe bei jungen Spielern, die zur D hin wechselten
    und ab B wieder heimgeschickt wurden, so verfolgt habe.


    gg

    nach langer Zeit mir hier im Dorf ein Jugendspiel angeschaut.


    D-Jugend, nach zuvorgehender Quali-Runde jetzt nach 6 Spilen Tabellenletzter 0 Punkte, 1:55 Toren
    Spiel gegen den Tabellenvorletzten. selbst für mich, war das Zuschauen eine Zumutung.


    draussen ein Trainer, den ich selbst noch nie auf dem Sportplatz gesehen habe, entsprechend seine Anweisungen und Verhalten.


    am Spielfeldrand (zum Glück im hier üblichen Abstand von so 10 m) stand ein Spielervater, jetzt selbst Trainer der E-Jugend
    und bereits seit über 5 Jahren Kindertrainer, lt. eigener früher gemachter Aussage keine Ahnung vom Fussball.


    kaum ein Ballkontakt im Spiel, der nicht von ihm entsprechend laut begleitet, kommentiert und mit Anweisungen verbunden war.
    Ich zu ihm hin, etwas Einführungs Bla Bla dann die Frage:


    "Machst ja jetzt auch schon lange Trainer, warst du eigendlich schon mal auf der DFB-Seite und hast dir die Leitlinienen im Kinderfussball
    angeschaut?"


    "Nein noch nie? aber ich war schon mal auf einer Fortbildung und hab schon ein bischen Ahnung jetzt.
    Aber man muss ja mitgehen und den Kindern sagen, was sie machen sollen"


    Offenichtlich hat er gemerkt, wo ich hin wollte, was dann auch etwas zurückhaltender, aber nur wenig.


    Hab mich dann vorsichtig mit 2 Vorstandsmitglieder über das Niveau der Truppe unterhalten.


    So nach dem Motto, was soll ohne vernünftigen Trainer schon werden, war ihr Kommentar.


    Beide waren selbst mal vernünftige Fussballer, haben selbst einige Jahre einen guten Kinder- und Jugendtrainer abgegeben.


    Wollte schon fragen, warum sie denn da nicht einspringen und aushelfen könnten.


    Habs gelassen. Sie waren ja beschäftig: der eine grillte Würstchen, der andere machte den Getränkeverkauf-


    Leicht deprimiert und nachdenklich ging ich nach Hause.


    gg

    Ich denke, dass auch ein (vielleicht weit größerer) Anteil den engagierten Eltern anzurechnen ist, die ihr Kind noch zusätzlich zum Vereinstraining ausbilden und schulen (lassen) und den Veranlagungen des Kindes selbst. Ich denke, dass die Basis eher dadurch bzw. durch Eigenmotivation der entsprechenden Kinder gebildet und erhalten wird (z.B. Bolzen in der Freizeit oder Schule mit Freunden,


    Karl


    engagierte Eltern und Eigenmotivation.


    auch für mich ein ganz entscheidender Faktor. für mich jedoch die Frage, wie und ab wann sich das Engagement der der Eltern zeigt,
    und die Eigenmotivation des Kindes entsteht. dann, wenn es mit 6 oder 7 in einen Verein eintritt?


    Nein, viel früher.


    es entsteht dort, wo das 2jährige mit seinen Eltern mit dem Ball spielt, egal ob Garten oder Hausflur im Winter.
    wo der 4 Jährige mit seinem Vater, auch oft Mutter, im Garten schon bolzt. das Kleinkind den Weg mit seinem Vater zum Sportplatz kennt, um Fussball zu gucken ( dort dann mit anderen Kindern spielt).


    wie sagt man so schön, der Ball wurde schon mit in die Wiege gelegt.


    Warum kann der 3jährige einen zugeworfenen Ball fangen und festhalten, der 6jährige der ins Training kommt das jedoch nicht?
    grösseres Talent? Wohl kaum, es ist wie selbstverständlich damit aufgewachsen.


    Noch deutlicher wird das, wo ein älterer Bruder bereits Fussball spielt.
    Schon beobachtet, dass das jüngere Kind meistens der bessere Fussballer ist?


    ganz deutlich zu sehen auch bei Mädchen, die zum Fussball kommen und einen Bruder haben, der Fussball spielt.


    das Engagement der Eltern beginnt nicht mit Vereinseintritt sondern schon viel viel früher.
    die Eigenmotivation eines Kindes zum Fussball entwickelt sich nicht mit Vereinseintritt, sondern im privaten Umfeld.


    die Vorraussetzungen sind auf dem Dorf natürlich wesentlich günstiger als in einer Stadt.
    die meisten Talente, oder besser gesagt, Kinder die entsprechende Vorraussetzungen mitbringen, wenn sie in einen
    Verein eintreten, kommen vom Dorf.


    Engagement von Eltern fängt nicht, dort an, wo ich bereit bin mein Kind 20 km in einen bessergeführten Verein
    zu kutschieren. es fängt dort an, wo ich ein kleines Tor in den Garten stelle, ein Basketballkorpb aufhänge,
    eine Tischtennisplatte steht und mir die Zeit nehme, dieses mit dem Kind auch zu nutzen.


    ich bin absolut überzeugt, dass es hier viele Vatertrainer, oder auch nur Mütter oder Vater, gibt, deren Sohn jetzt
    zu den besseren Fussballern gehört, die dies gemacht haben.


    vor längerem hatte es Andre mal schön beschrieben, was er auf der Wiese mit seinen Jungs und den Nachbarkindern
    gemacht hatte. wie er es beschreibt, gehören sie heute auch nicht zu den schlechten Fussballern.


    aus Kindern, die solche oder ähnliche Vorraussetzungen nicht hatten, wird auch der beste Kindertrainer höchst
    selten gute Fussballer machen. Wer eine 4 auf dem Zeugnis in Sport mit nach Hause bringt, kann kein guter
    Fussballer werden.


    gg

    schaut ihr eigendlich nicht mal über den Tellerrand?


    gerade wenn es um Themen des Laufens geht, hat man im Leichtathletikverband sicherlich in der Ausbildung spezifizierters Wissen.


    Dort mal nachzulesen erweitert nicht nur den eigenen Horizont, es lässt sich auch das ein und andere sehr wohl gewinnbringend
    für den Fussball nutzen.


    Lege ich das Schnelligkeitstraining hier jetzt so aus, dass es um die reine schnellere Laufverbesserung eines Spielers geht, und
    nicht um Spielschnelligkeit (das sind 2 grundverschiedene Dinge) gibt es dort Informationen, die man selbst in diesem Forum nicht bekommt.


    ich kann jedem nur empfehlen, sich mal die Zeit zu nehmen und im Internet dementsprechend rumzustöbern.


    Bringt mindestens genausoviel wie das 5. Buch über Taktik sich zu Gemüte führen.


    verfolge derzeit die Entwcklung eines durchschnittlichen Fussballers von D bis jetzt B, der zusätzlich zum Fussballtraining
    1mal die Woche ins Leichtahtletiktraining geht. Laufverhalten, Bewegungsabläufe, Koordination haben sich sichtbar besser entwickelt, als das seiner Mannschaftskameraden.
    gg

    @FB


    ohne es jetzt zu bewerten, das hat mit Breitensport, wie es die grosse Masse versteht, nichts zu tun.
    das ist bereits ab unterster Ebene absolut leistungsorientierter Fussball bei Profivereinen, oder kurz darunter.


    klar, muss es im heutigen Fussball auch geben.


    um so vorzugehen bedarf es jedoch auch erheblich finanzieller Mittel, die selbst mittlere Vereine gar nicht stemmen können.


    bei gewissen Themenbereichen müssen wir also Beiträge schon stark differnzieren, da wr doch von unterschedlichen Fussballwelten sprechen.


    eines kritsiere ich bei all diesen Vereinen ganz stark, versuche es anhand des hiesigen mittleren Vereines zu verdeutlichen.


    ähnliche Vorgehensweise wie bei @FB, jedoch nicht so stark und so gut konzeptioniert.


    ab D gibt es pro Jahrgang jeweils 1 leistungsbezoene Mannschaft, als D1 und D2, jedoch keine weitere Mannschaft.
    ab A sogar nur eine, zuletzt wird jetzt auch bereits in der E damit angefangen (wegen der Ausbildungsentschädigung)
    fallen dann irgendwo in älteren Jahrgängen Spieler auf, werden die dann herangezogen und andere aussortiert.


    bei G , F, und E untere meist nur eine Mannschaft pro Jahrgang,(mit Vatertrainer) von deren Spieler es nur ganz wenige später in die D schaffen.
    ab D werden die talentierteren Spieler der umliegenden Dorfvereine abgegrast, deren Mannschafte damit erheblich an Niveau verlieren.


    in der Umgebung des Stadions, nehme mal einen Radius von 1 km gibt es 10 mal mehr Kinder als auf dem Dorf mit einem Radius von
    10 km.


    Ich hab mich immer gefragt, warum kümmert der Verein sich ab G nicht um diese Kinder?
    Würden sie so handeln wie ein Dorfverein, hätten sie mindestens 10 F-Jugendmannschaften am laufen, aus denen sichdann später locker
    ab D leistungsorienterte Mannschaften bilden liessen.


    der Verein spricht immer gerne von Jugendarbeit, lässt aber ausser acht, dass die Kinderarbeit, die Grundsteinlegung
    aussen vorgelassen wird, und man dies den Dorftrainern überlässt.


    Wir krtisieren hier ja oft die zuwenig ausgebildeten Trainer und die unstrukturierten Vereine, es sind jedoch die, die letztendlich
    die Basis überhaupt schaffen, dass grösser Vereine, so wie bei FB, oder der Verein hier vor Ort überhaupt die Möglichkeit haben,
    entsprechend vorzugehen.


    Können sie die Basisarbeit nicht, ist es ihnen zu flach mit den den dicken Paules zu arbeiten, wollen sie auf der Ebene kein
    Geld investieren oder ist es das Wissen und die Bequemlichkeit sich anderweitig leicht bedienen zu können.?


    gg

    @TT


    als allererstes solltes du dich mit dem Trainer des Jahrganges 2004 zusammensetzten. Ihr müsst das Problem evtl. 2 Mannschaften gemeinsam lösen, die neue Saison steht ja schon vor der Tür.


    kann ja durchaus sein, dass er auch einen Überhang an Spielern hat oder er Spieler von dir wegen Personalmangel benötigt.


    Somit sind dann für die neue Saison ganz andere Vorraussetzungen gegeben und erfordern eine andere Planung.


    also zuerst mt dem anderen Trainer reden, dann deine eigene Planungen angehen. nicht zu vergessen natürlich den JL mit einzubeziehen.


    in deiner Vorgehensweise zum jetztigen Training schliesse ich mich Annie und Karl an.
    du musst ja nicht das komplette Training trennen (davon ist abzuraten), auch gleiche Übungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgraden snd anzuraten.

    @FB


    hab auch mal 2 Fragen


    ab welchem Alterstufe greift euer Gesamtkonzept, schon ab G oder fängt es später an.


    wieviele Mannschaften hab ihr jeweils in der G, F und E


    im von mir beschriebenen Fall griff das Konzept erst ab D, in G und F wird dort wenig gemacht, schafft es auch kaum einer bis in die D, das sind dann
    Ausnahmen.


    so wie du es beschrieben hast, was es auch in ähnlicher Form bei dem von mir zuvor beschriebenen Fall.


    der Koordnator konnte jedoch von seinem Salär gut leben.. ansonsten passt es, auch wohl vom Gesamtverein (jetzt 4. Liga)


    gg

    Ich bin entsprechend -ganz sachlich gesehen dafür- die Idee eines festen Leistungszentrums zu verfolgen. Hiervon hörte ich aus einer Quelle. Das ist aber nur angedacht..


    ich würde sowas auch begrüssen. gerade in ländlichen Gegenden ohne Profvereinen in der näheren Umgebung fände ich das absolut sinnvoll.


    wie so oft scheitert es aber auch an den finanziellen Möglichkeiten, auch an deren richtigem Einsatz.


    der Fast-Leistungsverein hier vor Ort stieg aus der 2. Liga ab, strebte aber den Aufstieg wieder an. Wie so oft kommt in einer solchen Situation
    die Jugendarbweit höherwertig ins Gespräch.
    ein hervorragender Jugendkoordinator wurde verpflichtet, der eine Konzept entwickelte, das in meinen Augen wirklich als solches bezeichnet
    werden konnte. Er verpflichtete junge gut ausgebildete Trainer, teilweise vom Stützpunkt weg.


    Es gelang ihm die organisatorischen und sonstige Vorraussetzungen für die Anerkennung zum NZL (für 1. u. 2. Bl ja Pflicht) zu schaffen.


    Nun stieg der Verein jedoch nicht wie erhofft auf, sondern in de 4. Liga ab.


    Folge: Anerkennung zum NZL, mit den entsprechenden Förderungen wurde nicht erreicht. der Etat für die Jugendabtelung wurde
    von etwa 250.000,--€ auf 150.000,-- € reduziert.


    Jugendkoordinator und fast alle von ihm eingestellte Trainer haben sich anderweitig orientiert.


    jetzt: anderer Jugendkoordinator, ander Trainer, Konzeption vom zuvor absoluten Ausbildungsfussball bei weiten nicht mehr so gegeben.


    der ganze Prozess hat so 5 Jahre gedauert.


    Konzepte, können noch so gut sein, die Umsetzung hängt aber immer noch von den handelnden Personen und den finanziellen Möglichkeiten ab.


    anders sieht es bei den Profivereinen in der weiteren Umgebung wie Mainz und Kaiserslautern aus. dort wird langfristig gearbeitet, auch unabhängiger
    von einzelnen Personen.


    Ich weiss, dass hier eine Mutter A..... mitliest.
    vielleicht kann sie sich dazu entschliessen, mal den Werdegang ihres Sohnes zu beschreiben, in diesem Verein , aber auch in einem anderen
    Verein, der angeblich konzeptionell arbeitet, wo aber einzelne Trainer dann ganz anders vorgehen.


    die mr bekannten Konzepte in der Umgebung beginnen seltsamerweise erst so ab D-Jugend, dann wenn Jungs aus den umliegenden
    Vereinen zu ihnen stossen.


    das viel gescholtene Hoffenheim geht hier einen anderen Weg, einen den ich für vorbildlich halte.


    bereits in F und E werden talentierte Jungs 1mal die Woche zum Training eingeladen (dauerhaft), die Kids bleiben aber vorerst in ihrem
    Heimatverein und spielen auch dort, Erst zu einem späteren Zeitpunkt, werden die Kids dann endgültig gesichtet.


    von diesem Konzept profitieren letztendlich alle, vor allem die Kids.


    gerade dort, wo eine grosse Dichtung an Profivereinen gegeben ist (z,B, Ruhrgebiet) fände ich das ideal.
    In ländlichen Regionen, fernab vom nächsten Profiverein, bist da da aber auch aussen vor.


    Es gibt wohl keine Ideallösung.


    gg

    @FB liest sich alles gut durchkonzeptiert.


    Würe mich mal jetzt interessieren, wie du vorgehen würdest, wenn du jetzt eine Mannschaft hättes, die aus 3 deiner D1, 3 der D2 und 3 der D3 und dann noch 3 Jungs, die nur mitkommen, weil der Freund dabei ist in einer 9er D-Jugend vorgehen.


    die nächsten Vereine, sind 20 km entfernt, jetzt bezüglich Anwerbung oder Abwerbung.


    gg

    Klar ist, dass Siege ein Ziel sein sollten.
    Aber bei weitem nicht das wichtigste, zumindest für den Trainer!
    Und zweitens nicht so, dass entscheidende Punkte des Kifu dafür geopfert werden.



    Lies mal bitte nochmals meinen Beitrag.


    Mit keinem Wort, keiner Andeutung hab ich geschreben, dass Siege das wichtigste sind, absolut keinen Hinweis, dass dafür Ziele im Kinderfussball (von entscheidenden
    erst Recht nicht) geopfert werden sollten.


    ich schrieb davon, dass Siege und Kinderfussball keine konträre Ziele sein müssen. und diese auch für Kinder motivierend und somit wichtig sind.


    Um die Ziele des Kinderfussballes umzusetzten gibt es aber nicht nur einen konkreten vorgegebenen Weg. Entsprechend der Mannschaft die ich betreue
    nutzen ich da einen gewissen Spielraum zu deren Vorteil. ob ich Autobahn fahr oder Landstrasse ist doch egal, wenn ich rechtzeitig am Zielort bin.
    Hab ich einen Porsche fahr ich halt Autobahn, mit dem Fiat Panda fahr ich Landstrasse, da mr die Autobahn wenig bringt.


    gg

    Spiele ich nun im Leistungsfußball. Einige scheinen das zu glauben habe ich so den Eindruck. Das ist aber quatschi quatschi.


    Andre, du hast sehr detailliert beschrieben, nach welchen Kriterien du deine Mannschaft zusammengestellt hast.


    das Kriterium Freundschaften, gewachsene Gruppierungen oder ähnliches ist da nicht aufgetaucht.


    auf eurem Niveau ist die Mannschaft nach absolut reinen Leistungskriterien zusammengestellt.


    in deiner Mannschaft gibt es keinen dicken Paule , keinen Bewegungslegastheniker, keinen der nicht eine gewisse Leistungsbereitschaft und
    entsprechende Einstellung mitbringt


    für mich ist das eindeutig eine leistungsmässig und leistungsorientierte zusammengestellte Mannschaft.


    Trotzdem gehört sie für mich nicht in den Bereich der Leistungsmannschaften, da das Niveau des Vereins und die Zielsetzung für die
    Mannschaft nicht in den Bereich zu zählen sind, die echten Leistungsvereinen, bzw. deren Nachwuchszentren entspricht.


    Du ordnest euch selbst in den Breitensportbereich ein. Viele andere sehen das wohl ähnlich.


    Das hat aber wenig mit vielen Breitensportvereinen zu tun, die ich gerne als reine Dorfereine bezeichne, die absolut keinen Spieler sichten
    können, oder entsprechend seinem Vermögen einer glechstarken Mannschaft zuordnen, sondern froh sind für jeden der kommt, egal ob er gerade
    aus laufen kann oder nicht, die Hauptsache man bekommt genügend Spieler für eine Mannschaft, es sind nämlich keine anderen Kinder da.


    Und dieser Vereine gibt es in ländlichen Gebieten verdammt viele.Und in diesen Vereinen zählen die Masstäbe die hier oft angesetzt werden
    relativ wenig. Da zählt oft nur das Motto: wie kommen wir über die Runden. entsprechend snd die Vorstände, JL und auch Trainer.
    Auch die allerbesten Konzepte und entsprechend eingestellte Personen, können da wenig bewirken.


    Wo die Basis, sprich Kinder nicht vorhanden sind, kannst du wenig bewirken, höchstens mal punktuell.


    wir reden so oft über Leistungssport und Breitensport, vergessen in den ganzen Diskussionen doch, dass es im Breitensport extreme
    Unterschiede bei den gegebenen Vorraussetzungen gibt.


    Quatschi, Quatschi ist für mich bei einer gesichteten Mannschaften von ener Dorfmannschaft zu sprechen.





    gg

    Erfolge sind eben doch nicht "Schusstechnik, sondern Spielergebnisse" und "nichts ist motivierender".


    @Uwe, ich schrieb von nicht nur , für mich ein wesentlicher Unterschied zu nicht


    Doch Günter, in veilen Fällen sind Erfolge (Siege) ein gewaltiger Widerspruch zum Kinderfußbal


    nur dann, wenn ich Erfolge, sprich Siege als obersters Ziel, also über alles andere stelle, davon ist jedoch in meiner Einlassung absolut keine Rede


    Gerade dieses unendlich streben nach Siegen der Erwachsenen macht den Kinderfußball in vielen Fällen kaputt und wir sollten es nicht noch befüttern.


    da stimme ich dir absolut zu. Ich ging jedoch nicht auf die Wchtigkeit der Siege für Eltern und sonstige Erwachsene ein, sondern
    ganz bewusst auf die Wichtigkeit von Erfolgen, für die Kinder und auch für den Trainer.


    mit Erfolg meine ich nicht, dass jedes Spiel nach Möglichkeit gewonnen werden muss, oder irgendeine Meisterschaft das Ziel sein sollte.
    jedes zweite oder dritte Spiel gewinnen ist garantiert motiierender für eine Mannschaft als jedes Spiel zu verlieren, Kinder sollen ja auch erkennen, dass sich
    vernünftges Training, regelmässige Teilnahme daran auch im Spiel dann positv auswirkt.


    und jeder Trainer hat es wesentlich einfacher Massnahmen durchzusetzen und Eltern zu überzeugen wenn er auch Siege einfährt, anstelle immer zu verlieren.


    schau dich doch mal um. gerade in der jetztigen Phase der Rückrunde, in den unteren Staffeln. Spielverlegungen und Spielabsagen, welche Mannschaften da betroffen sind. Nicht die, die im Mittelfeld oder noch weiter oben stehen. Erlebe es jedes Jahr, dass Mannschaften zu Sasonbeginn genügend Spieler hatten,zum Saisonende unter Spielermangel litten.


    Es gibt dazu mt Sicherheit viele Gründe, es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass es sich fast immer um Manschaften handelt,
    die fast immer verlieren.


    Nur weil es Trainer gibt, die irgendein Thema für ihr eigenes Vorgehen in ihr negatives Denken und Vorgehen als Argumentation benutzen
    können, kann man doch ein Thema, hier jetzt Erfolg, sprich Siege, in einer vernünftigen Betrachtung nicht aussen vor lassen.


    Siege sind doch nicht ein Nebenprodukt, so nebenbei abgefallen, im Fussball, sie sind auch ein anzustrebendes Ziel.


    Negativ kann das nur der sehen, der diesem Ziel alles unterordnet sieht, nur den gewinngeilen Trainer vor Augen hat, dessen Mannschaft die
    Spieler verliert, er sie aber gewinnt.


    für mich heisst es nicht Erfolg oder Kinderfussball.


    bei Erfolgen, lässt sich der Kinderfussball im Verein und bei der Elternschaft wesentlich besser umsetzten, als mit ständigen Misserfolgen.


    beides ist durchaus miteinander vereinbar.


    gg

    Leistungsverein - Breitensport - Dorfverein


    bei der Verwendung der Begriffe habe ich immer noch ein grosses Verständnisproblem.


    z.B. Andre sieht sich eindeutig in einem Breitensportverein.
    wie er aber die Auswahlkriterien für seine D1 beschreibt, handelt es sich für mich um einen absolut leistungsorientierten Verein


    da wir schon mal von einem Dorferein gesprochen obwohl es z.B. 4 D-Jugendmannschaften gibt.
    da wird von Dorfverein gesprochen, obwohl es Aufnahmestop für Kinder geben soll.schon mal ein Einzugsgebiet von 10.000 und mehr Einwohnern
    gegeben ist.


    Dagegen steht dann der andere Dorfverein, der schauen muss, dass er überhaupt eine D oder eine C aus den eigen Reihen aufstellen kann,
    mit einer Leistungsdifferenz wie der von Andre beschriebenenen 4 besten seiner Mannschaften und den 4 schlechtesten der D3 seines Vereines.
    Spielgemeinschaften aus 5 Dörfern mit insgesamt 4.000 Einwohnern und noch weniger Einzugsgebiiet erforderlich um ein D zusammenzubekommen..

    um der Mannschaft ein Erfolgserlebnis zu ermöglichen. Aus meiner Sicht war das für das Team enorm wichtig. Man muss halt aufpassen, dass man dabei nicht den Weg verlässt.


    Kinder brauchen Erfolge, (und hier meine ich nicht nur die Verbesserung irgendeiner Schusstechnik, sondern Spielergebnisse), nichts ist motivierender wie Erfolge.
    Trainer brauchen Erolge, umso leichter lassen sich gewisse Wege einhalten.Widerstand-
    bei Erfolgen kann der Trainer alles umsetzen, was er für richtig hält, er wird kaum auf Widerspruch stossen.


    Es ist ein grosser Irrtum zu glauben, dass sich Erfolge u Ziele des Kinderfussballes im Gegenspruch befinden.


    Beides sind durchaus sich ergänzende Faktoren um einen eingeschlagenen Weg erfolgreich gehen zu können.


    Mit Kompromissen in beide Richtungen konnte ich den Weg einigermassen erfolgreich gehen.
    Mir war das wichtiger, als ohne Kompromisse zu scheitern.