Ich bin entsprechend -ganz sachlich gesehen dafür- die Idee eines festen Leistungszentrums zu verfolgen. Hiervon hörte ich aus einer Quelle. Das ist aber nur angedacht..
ich würde sowas auch begrüssen. gerade in ländlichen Gegenden ohne Profvereinen in der näheren Umgebung fände ich das absolut sinnvoll.
wie so oft scheitert es aber auch an den finanziellen Möglichkeiten, auch an deren richtigem Einsatz.
der Fast-Leistungsverein hier vor Ort stieg aus der 2. Liga ab, strebte aber den Aufstieg wieder an. Wie so oft kommt in einer solchen Situation
die Jugendarbweit höherwertig ins Gespräch.
ein hervorragender Jugendkoordinator wurde verpflichtet, der eine Konzept entwickelte, das in meinen Augen wirklich als solches bezeichnet
werden konnte. Er verpflichtete junge gut ausgebildete Trainer, teilweise vom Stützpunkt weg.
Es gelang ihm die organisatorischen und sonstige Vorraussetzungen für die Anerkennung zum NZL (für 1. u. 2. Bl ja Pflicht) zu schaffen.
Nun stieg der Verein jedoch nicht wie erhofft auf, sondern in de 4. Liga ab.
Folge: Anerkennung zum NZL, mit den entsprechenden Förderungen wurde nicht erreicht. der Etat für die Jugendabtelung wurde
von etwa 250.000,--€ auf 150.000,-- € reduziert.
Jugendkoordinator und fast alle von ihm eingestellte Trainer haben sich anderweitig orientiert.
jetzt: anderer Jugendkoordinator, ander Trainer, Konzeption vom zuvor absoluten Ausbildungsfussball bei weiten nicht mehr so gegeben.
der ganze Prozess hat so 5 Jahre gedauert.
Konzepte, können noch so gut sein, die Umsetzung hängt aber immer noch von den handelnden Personen und den finanziellen Möglichkeiten ab.
anders sieht es bei den Profivereinen in der weiteren Umgebung wie Mainz und Kaiserslautern aus. dort wird langfristig gearbeitet, auch unabhängiger
von einzelnen Personen.
Ich weiss, dass hier eine Mutter A..... mitliest.
vielleicht kann sie sich dazu entschliessen, mal den Werdegang ihres Sohnes zu beschreiben, in diesem Verein , aber auch in einem anderen
Verein, der angeblich konzeptionell arbeitet, wo aber einzelne Trainer dann ganz anders vorgehen.
die mr bekannten Konzepte in der Umgebung beginnen seltsamerweise erst so ab D-Jugend, dann wenn Jungs aus den umliegenden
Vereinen zu ihnen stossen.
das viel gescholtene Hoffenheim geht hier einen anderen Weg, einen den ich für vorbildlich halte.
bereits in F und E werden talentierte Jungs 1mal die Woche zum Training eingeladen (dauerhaft), die Kids bleiben aber vorerst in ihrem
Heimatverein und spielen auch dort, Erst zu einem späteren Zeitpunkt, werden die Kids dann endgültig gesichtet.
von diesem Konzept profitieren letztendlich alle, vor allem die Kids.
gerade dort, wo eine grosse Dichtung an Profivereinen gegeben ist (z,B, Ruhrgebiet) fände ich das ideal.
In ländlichen Regionen, fernab vom nächsten Profiverein, bist da da aber auch aussen vor.
Es gibt wohl keine Ideallösung.
gg