Beiträge von guenter

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    Micha


    eine gute Frage


    vorrangig natürlich Ersteres.


    aber auch bei Letzerem. wobei ich da weniger die jeweilige Unterschede in der Altersstufe imBlick habe, sondern generell.
    für mich wird allzuoft vergessen, welche Truppe ich vor mir habe.


    da werden bei kleinen reinen Dorfmannschaften von seiten des Trainers Ansprüche gestellt, Vorgehensweisen vorgenommen, versucht Vorstellungen umzusetzten,
    die bei dieser Truppe, bis auf die ein der andere Ausnahme, die dann sowieso scih berechtigterweise anderwetig orientieren, gar nicht der Anspruch ist.


    Anstrengungen Vorstellungen, Ideen und Ansprüche an den Mann zu bringen, wie es bie Stützpunkten oder NZL richtigerweise angebracht ist.


    Den Ausbildungsgedanken derart hoch ansetzten wie es auf höhere Ebene erforderlich ist, aber in diesen Vereinen/Mannschaften gar nicht der Anspruch ist,
    weil die einfach nur spielen und ein normales Training machen wollen.


    Trainer, die in diesem Bereich glauben, dass alles nur nach bestmöglicher Ausbldung schreit, jeder nur das Ziel hat ein Superfussballer zu werden. und dabei vergisst,
    dass vieler einfach nur die Motivation haben zu spelen, wo wie sie es können.


    Trainer, die glauben, sie müssten alles so organisieren wie bei einem NZL, anstatt selbt viel lockerer und natürlicher an die Sache heranzugehen.


    grass ausgedrückt, der Dorftraner, der meint er müsste wie ein Buli-Trainer vorgehen.


    gg

    für Fussballehrer mag die C-Breitensport-Lizens sicherlich eine Gurkentruppen-Lizens sein.


    der Fussball könnte sich überglücklich schätzen, hätten alle Trainer diese Gurken-Lizens.


    Gurkentruppen-Lizens setzt eine Gurkentruppe voraus.


    ohne Gurkentruppen-Mannschaften gäbe es keine Leistungsfussball, es gäbe wohl fast überhaupt keinen Fussball.


    deshalb ein Hoch auf die Grurken-Truppen-Lizensinhaber. schlimm finde ich nur, wenn diese sich auch als Fussballehrer sehen , fühlen und meinen,
    sie müssten wie diese vorgehen.


    gg

    für mich gibt es viele gute Argumente fürs Duschen, deshalb hab ich das auch stets gefördert aber nie eingefordert.


    aber über einge hier aufgeführte Argumentationen kann ich nur den Kopf schütteln.


    ich stell mir vor, da werden in der G so 20 Kinder zwischen 4 und 6 Jahren zum Duschen geschickt, damit sie sich frühzetig daran gewöhnen.
    wer beaufsichtigt die dabei eigendlicht? der Trainer? geht ja wohl nicht.
    wer mal eine G betreut hat , weiss dass allein das Schuhe anziehen, dort wo Eltern nicht dabei sind, nicht nur nerven, sondern auch
    sehr zeitaufwendig ist.


    stinkende Kinder? da tun mir ja direkt die vielen Lehrer leid, die sich nach der Sportstunde mit ungeduschten, nicht umgezogenen Kindern
    beim anschliessenden Unterricht in einem geschlossenen Raum aufhalten müssen.
    wurden diejenigen, die hier Duschen als Pflicht ansehen, bei der Schulleitung aktiv und forderten dies dort ein?
    würde wohl eher der Sportunterricht ausfallen.


    möglischst frühes Gewöhnen wird zur Gewohnheit. Stimmt in vielen Berechen.
    Aber wer Kinder hat, weiss, dass das Schamgefühl von Kindern Schwankungen und Entwicklungen unterliegt.
    darauf muss man Rücksicht nehmen.
    Gemeinschaftsumkleidekabine immer benutzt, plötzlich will das Kind sich dort nicht mehr umziehen, sondern geht in die Einzelkabine.
    gemeinsame Saunabesuche, von heute auf morgen wird das abgelehnt, ist doch peinlich.
    Oben ohne am Strand, auch mal Nacktbaden, normal damit aufgewachsen, plötzlich wird das Oberpeinlich.


    das Schamgefühl unterliegt Enwicklungsphasen, ist bei jedem Kind anders, eine ureigene persönliche Angelegenheit eines jeden Kindes.


    da soll man mit Zwang kommen?


    D-Jugend, Mannschaft geht geschlossen Duschen, Spieler kommt neu dazu. Ich überrede ihn doch mitzuduschen.
    anschliessend erschien er nicht mehr im Training. Nachforschungen ergaben, dass er als einziger mit Badehose duschte,
    diesbezügliche Bemerkungen und auch anscheinend Lacher hatten sein Schamgefühl empfindlich verletzt.


    Auch für mich als Fussballer ist Duschen ganz Normalität, hab auch meine Kinder dementsprechend erzogen, käme aber nie auf die Idee,
    und da geh ich mit Andre vollkommen konform, dies als Verpflichtung anzusehen., würde mich auch massivst dagegen wären.


    diese Thematik sollte man schon sehr sensibel angehen, fördern, auch mit kleinen Tricks, aber nie Zwang.


    als Elternteil, würden bei mir auch direkt mal alle Alarmglocken klingeln, wo dies in einem gewissen Alter geschieht, und mich zu einer konzentrierten Beobachtung veranlassen. Ich weiss, schlimm, wenn man auch Böses dabei denkt.


    gg

    zuallererst ist mal eine Frage offen.


    Ist die Entscheidung mit einem Vereinswechsel verbunden? etwas konkretere Situationsschilderung wäre schon sinnvoll.


    gg


    gg

    @Don


    über den Sinn und Vorteile des Duschen brauchen wir ja eigendlich kein Wort verlieren.


    aber es ist mal wieder überall anders.


    bei dir beim NZL reisen die Spieler eine gewisse Entfernung an, insgesamt ein ganz anderes Niveau als auf dem Dorf.
    da ist es doch für jedes normal denkende Elternteil nachvollziehbar, dass nach Training und Spiel geduscht wird.


    ich hatte 2 Spieler, die wohnten 50 m vom Sportplatz, fast schneller zu Hause, wie in der Kabine
    2 weitere Spieler so 150-200 m, weitere hatten mit dem Fahrrad 2-3 Minuten Fahrzeit.


    in der F, soll ich denen nun vorschreiben, dass sie bei nasskaltem Wetter nicht sofort nach Hause in die Badewonne dürfen, sondern
    gemeinsam duschen müssen? Wo ist wohl eine Erkältungsgefahr im Herbst)Winter grösser?


    Erklär da mal diesen Eltern den Zwang.


    Es gibt andere Wege zum gemeinsamen Duschen zu kommen wie der Zwang.
    Ob das schon zur F, oder erst zur E oder anfangs D ein für alle fester Bestandtel ist, spielt für mich eine Nebenrolle


    gg

    Stefan
    gg
    lass ihn das machen, was ihm am meisten Spass macht. Hobby nach Geburtsmonat auswählen? ganz neue Perspektive.


    das Sternzeichen des Novembergeborenen gleicht den späten Geburtsmonat dann auch möglicherweise wieder aus.
    dem im Februar geborenen Fisch werden da ja weniger gute Fusballeigenschaften nachgesagt. gleicht sich alles aus.


    gg

    *Mir fällt auf, dass sich die, die selbst nicht mehr kicken können, besonders "emsig" reinhängen, oft mehr fordernd als fördernd..


    wenn du das durch diejengen ergänzt, die selbst im aktiven Fussball nie das erreicht hatten , was sie gerne wollten, stimme ich dir zu.


    davon habe ich auch einge kennengelernt, die sich in ihrer Dorfmannschaftsbetreuung als Bundestrainer fühlen und auch meinen so vorgehen zu müssen


    gg

    Mal lese mal den Bereicht nr, 8 von @Deuselkicker und stellt dann dagegen die Schilderungen von Zodiak oder @Fussballbaron gegenüber.


    dazwischen liegen doch Welten im Fussball. Somit auch Welten in der Anforderung und noch besser an den Vorstellungen der jeweiligen
    Trainer an sie und an sich selbst.


    fast alle Diskussionen hier werden doch von ganz unterschiedlichen Vorraussetzungen geführt.


    Meine, durch das Forum hier erweiterte Sichtweise, lässt sich viel viel diffenrenzierter betrachten, wodurch sich auch Meinungen verändern.


    ein Beispiel:


    als Kritiker, der mal von Andre und jetzt wieder von anderer Seite in den Raum gestellten Beitragserhöhung und der damit verbesserten Ausbildung
    durch qualifizierter Trainer sehe ich ich inzwischen differnezierter.


    IN Bereichen von Zodiak und Baron, wo es vorrangig um Leistung, Weiterkommen und beste Ausbildung geht, sehe ich es inzwischen durchaus für
    sinnvoll an, sogar, dass sich die Eltern an der Trainerfinanzierung beteiligen sollen.
    Da sind gut ausgebldete Trainer erforderlich, die auch entsprechend bezahlt werden müssen.
    diese Trainer haben ja auch eine eigene Motivation.


    die Zielsetzung für alle beteiligten ist doch eine ganz andere wie


    z.B. bei einem Verein wie @Deuselbach.
    da steht nicht die Ausbldung von besten Fussballern im Vordergrund, sondern dass man im Dorf noch eine Mannschaft zusammenbekommt,
    damit die Dorfjungs zusammen Fussball spelen können.
    der Verein spielt doch eine ganz andere Rolle als oben.
    hier ist auch die Trainermotivation eine ganz andere, sei es als Vater, sei es als vereinsgebundenes Mitglied, ohne die dieser Verein gar nicht existieren kann. Hier bringen hohe Mitgliedsbeiträge wenig, da dieser Verein ja gar nicht in höhere Regiionen kommen will und kann.
    auf dieser Ebene ist nicht das Geld vordergründg, sondern die Erhaltung des Vereins.
    natürlich will jeder ein vernünftiges Training machen, aber auf dieser Ebene steht der reine Ausbildungsgedanken hintenan.



    die Übergänge zwischen diesen beiden Extremen sind fliessend, womit überall eine andere Grundlage gegeben ist, also im Prinzip
    gar nicht einheitlich diskutierbar.


    Zum Glück wird keinem vorgeschrieben, auf welcher Ebene er spielen oder als Trainer tätig wein will, und kann sich somit seinen passenden
    Verein mit den dort gültigen Vorgaben und Möglichkeiten aussuchen.


    Ich habe beide Motivationsseiten kennengelernt. als Spielertrainer die des Geldes und Weiterkommens und später die des Vatertrainers und
    Vereinsgebundenheit, wo der fnanzielle Aspket keine Rolle mehr spielte.

    Bei uns dürfen A-Jugendliche ab dem Jahr, in dem sie 18 werden, auch aktiv spielen; egal ob 1. oder 2. Mannschaft, wenn die Eltern ihr schriftl. Einverständnis geben.


    na ja, ich kenne keinen Lebensbereich wo ein 18jähriger noch die Unterschrift des Erziehungsberechtigten benötigt.


    tausche die 18 mit der 17 und ich stimme dir zu.


    gg

    anfangs wichtiger als das Duschen war für was anderes wichtig und zwar schon ab der G-Jugend


    ich habe den Eltern mitgetelt, dass alle Kinder die nach dem Training/Spiel nicht von ihren eigenen Eltern abgeholt werden,
    komplett umziehen müssen, da keinem zuzumuten ist, ihr Auto durch mitzunehmende Kinder verschmutz wird.


    Konnte jeder nachvollziehen und wurde von allen auch akzeptiert, teilweise jedoch Empörung,wie ich zulassen könnte, dass die eigenen
    Kinder ihr Auto verschmutzen könnten. Grins. Hinweis, dass das ja schliesslich Elternentscheidung sei.


    Folge: gemeinsames Umziehen.


    war erster Schritt, der zweite folgte dann ab F, Trainersöhne gingen dann vorm umziehen duschen.
    da immer 2 Spieler im Wechsel die Umkleidekabinen kontrollieren mussten, wenn der letzte raus war, also warten mussten,
    gingen die kurz danach ebenfalls lieber duschen, als nur warten.


    Irgendwann gingen alle Duschen, gehörte einfach zwangsläufig dazu, Eltern richteten sich mit dem Abholen darauf ein.


    Für mich als Fussballer gehört das Duschen dazu wie das Aufwärmen vorm Spiel.


    aber Vorschrift und Zwang? für mich nicht. es gibt genügend andere Wege um was einzuführen, wie bei vielem anderen auch.


    gg

    Sir Alex


    ein sehr interessaner Beitrag, da es für mich eine grundsätzliche Überlegung mit sich bringt.


    Wann entwickelt sich ein Jugendlicher (C-A) besser, wenn er


    a) auf dem für ihn höchstmöglichen Niveau spielt, in einem Verein mit sehr gutem Trainer und Trainingsbedingungen,
    jedoch nicht zu den Leistungsträgern, sondern nur sogenannter Mitläufer mit begrenzten Einsatzzeiten


    oder


    b) oder auf einem niedrigeren Niveau, nicht ganz so hoch, wie dort wo er seine Leistungsgrenze erreicht hat,
    nicht ganz so gutem Training, dafür jedoch Leistungsträger seiner Mannschaft ist.


    greift evt. auch im Fussball das Peterschen Prinzip des Berufs und Wirtschaftslebens?


    keine Ahnung, was letztendlich für die endgültige Leistungsstärke entscheidender sein mag.


    aus eigener gemachter Erfahrung und auch den unterschiedlichen Entscheidungen bei meinen beiden Söhnen
    kann ich jedoch sagen: "richtig Spass macht Fussball dann, wenn du 1 Stufe tiefer spielst, als du eigendlich könntest"


    und das was alex bei der mentalen Stärke aufführt kann ich auch bestätigen.


    das Auftreten, Selbstvertrauen, Stellenwert eines Leistungsträgers ist ein ganz anderes wie die eines Mitläufers.


    ist doch mit Schule vergleichbar: ein 2er Kandidat geht doch an Hausaufgaben und Klassenarbeiten anders und lockerer heran,
    insgesamt ein anderes Schulverhalten wie ein 4er, der um den Klassenverbleib kämpfen muss.
    für mich stellt sich da ganz einfach die Frage:


    ist es sinnvoller in der für die betreffende Person höchstmöglichen Mannschaft/Verein zu spielen,
    oder die ein oder andere Stufe tiefer?


    Persönlich bin ich der Auffassung, dass man schon austesten sollte, wo diese Grenze liegt, jedoch nicht länger
    dort verweilen sollte.


    die bestmöglche Ausbildung zu bekommen, die eigene höchstmögliche Leistungsstärke zu erreichen,
    zu Lasten der Zufriedenheit im Jugendalter. für mich nicht mehr.


    Schliesse jetzt da die aus, die wirklich Vorraussetzungen mitbringen, im Profibereich zu landen, da erlaube ich mir keine Beurteilung.


    gg

    für mich ist da die Sichtweise und vor allem der Ausgangspunkt des Betrachters entscheiden.


    für eine aktive C-Klassenmannschaft kann ein Trainer, der bereits Erfahrung hat, BLizens-Inhaber, schon mal mit einer Mannschaft eine Meisterschaft
    errungen hat für den betreffenden Verein ein Hochkaräter sein.


    der gleiche hat z.B. für einen Verbandsligisten nicht das erforderliche Format.



    Der Vatertrainer, der bei einer kleinen Dorfmannschaft trainiert, dort vielleicht noch einen Namen als ehemaliger Fussballer hat, Breitensport-C-Lizens,
    als Lehrer noch als Pädagoge gilt, wird dort garantiert als Hochkaräter für diesen Bereich gehandelt.


    dieser würde jetzt bei einem guten Leistungszentrum garantiert nicht als solcher gehandelt .



    den Ausdruck "Hochkaräter" hab ich auch schon mtbekommen, bei Verpflichtungen als neuer Trainer. Manch sogenannter war aber nach einiger Zeit oft keiner mehr.


    sagt für mich weniger über die tatsächliche Qualiät, als über den Ruf , die einem vorrauseilt , aus.


    wir sagen hier eher; "der hat einen Namen im Fussball"


    bei Verein xy hat "GG" z.B. einen solchen Namen, etwas weiter weg und auch höherklassig jedoch vollkommen unbekannt.


    also immer eine Basisbezogene Beurteilungsaussage.




    gg

    Ich wäre nie auf die Idee gekommen Duschpflicht anzordnen. Würde es auch für mich nicht akzeptieren. Trotzdem gingen bei mir
    ab zweiter E-Jugend alle nach Training und Spiel regelmässig duschen. Einer anfangs noch mit Badehose, die er ab auch schnell ausgezogen hatte (wurde
    mir erzählt)


    Es gibt andere Wege, wie etwas verpflichtend zu verorden, vor allem dann, wenn es in den urpersönlichen Bereich geht.


    gg